<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Margery Daw</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/margery-daw/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW: This Was Tomorrow</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/10/18/kitchen-cynics-margery-daw-this-was-tomorrow/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/10/18/kitchen-cynics-margery-daw-this-was-tomorrow/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 05:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Davidson]]></category>
		<category><![CDATA[Cruel Nature Records]]></category>
		<category><![CDATA[Kitchen Cynics]]></category>
		<category><![CDATA[Margery Daw]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=48566</guid>
		<description><![CDATA[Ein Surfer auf einer Muschelschale mit Gasmaske und Kontrabass – ein Covermotiv, das zugleich Rätsel und Versprechen ist. &#8220;This Was Tomorrow&#8221;, die neue Zusammenarbeit von Kitchen Cynics und Margery Daw, bewegt sich zwischen liebevoller Verschrobenheit, feinem Humor und stiller Melancholie. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/18/kitchen-cynics-margery-daw-this-was-tomorrow/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/thiswastomorrow.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48568" title="thiswastomorrow" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/thiswastomorrow-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Surfer auf einer Muschelschale mit Gasmaske und Kontrabass – ein Covermotiv, das zugleich Rätsel und Versprechen ist. &#8220;This Was Tomorrow&#8221;, die neue Zusammenarbeit von Kitchen Cynics und Margery Daw, bewegt sich zwischen liebevoller Verschrobenheit, feinem Humor und stiller Melancholie. Es ist ein Album, das in der Vergangenheitsform von einer Zukunft erzählt und uns so an einem Blick nach vorn teilhaben lässt, der schon wieder Erinnerung geworden ist.<span id="more-48566"></span></p>
<p>Alan Davidson, seit Jahrzehnten unter dem Namen Kitchen Cynics ein unermüdlicher Architekt einer Musik, die man vielleicht als experimentellen Folk beschreiben kann, und Margery Daw, die mit Tasten, Streichinstrumenten und elektronischen Schichten arbeitet, haben hier sechzehn Miniaturen geschaffen, die sich organisch zwischen akustischer Poesie und surrealer Klangkunst entfalten.</p>
<p>Schon das eröffnende &#8220;Viktor Buys A Kilt&#8221; legt mit glockenhellen Tönen und rückwärts eingespielten Passagen eine feine Balance aus Lieblichkeit und Rätsel an, so als würde man in einem Traum etwas Schönes hören, das man nicht ganz fassen kann. In &#8220;The Finnish Hatmaker&#8221; tauchen gespenstische Stimmen, geloopte Schellack-Schnipsel und dröhnende Geräusche auf, ein Szenario, das an die surrealen Welten von Nurse With Wound oder an einen imaginären Jan-Švankmajer-Film erinnert. Andere Stücke wie &#8220;Joie De Vivre&#8221; oder &#8220;Mary Delany&#8221; öffnen den Raum hin zu den folkigen Wurzeln der beiden und präsentieren Gitarrenpicking, das glitzert und sich mit metallischen Schlägen und sanftem Rauschen verbindet.</p>
<p>&#8220;Wenzerhaur&#8221; bricht dieses Gleichgewicht auf: infernalisch, dröhnend, fast wie Rhythm Noise – eine seltsam zwingende Intensität, die dennoch nie ins bloß Lärmende kippt. In &#8220;Fancies&#8221; zeigt sich dann endgültig die märchenhafte Seite des Duos: Tasten, Saiten und etwas, das an Flöten erinnert, entwerfen das miniaturhaftes Szenario einer detailverliebte Traumwelt: ein Ort zwischen Kindheit, Okkultismus und feinem Witz, bei dem ich an die legendäre EP der Gnostic Gnomes denken musste.</p>
<p>In der Folge entfalten sich mehrere Stücke, die das Album noch einmal auf andere Achsen stellen. &#8220;Wainscoting&#8221; wirkt fast wie ein kleines Hörspiel aus raschelnden, klirrenden und tremolierenden Schichten, ein Moment des tastenden Übergangs. &#8220;Black Cloth&#8221; greift mit seinem verfremdeten Applaus und dem Davidsons Gitarrenpicking jene melancholische Entrückung auf, die sich durch viele seiner Arbeiten zieht, während &#8220;If Not Today&#8221; mit imaginärem Hufgetrappel und einem warmen Gitarrenmotiv etwas Erdendes beisteuert. In &#8220;Whelptons Pill&#8221; und &#8220;Johnshaven&#8221; kippt die Stimmung dann wieder ins Unheimliche: quietschende, schleifende, metallene Klänge, ein kreisendes Rattern, das an eine beschleunigte Kutsche denken lässt, schaurig, verspielt, filmisch.</p>
<p>Der Schluss mit &#8220;Pleiades&#8221; wirkt wie ein poetisches Nachleuchten: zart, tremolierend, schwebend, aber auch hier nicht ohne Schatten. &#8220;This Was Tomorrow&#8221; mit seiner Mixtur aus Alltagsklängen, Saiten, Rauschen und kleinen elektronischen Interventionen ist größtenteils instrumental, aber voller imaginärer Stimmen. Das Album scheint als imaginäre Zukunftsvision weniger von Dystopie als von Ambivalenz zu handeln, vom Gleichgewicht zwischen Schrägem und Schönem, von der seltsamen Harmonie zwischen Vergangenheit und Zukunft. (U.S.)</p>
<p>Label: Cruel Nature Records</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/10/18/kitchen-cynics-margery-daw-this-was-tomorrow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW / GREY MALKIN: To The Green Round</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/05/03/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-to-the-green-round/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/05/03/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-to-the-green-round/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 May 2025 04:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Davidson]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Machen]]></category>
		<category><![CDATA[Cruel Nature Records]]></category>
		<category><![CDATA[Grey Malkin]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Stewart]]></category>
		<category><![CDATA[Kitchen Cynics]]></category>
		<category><![CDATA[Margery Daw]]></category>
		<category><![CDATA[Mayuko Fujino]]></category>
		<category><![CDATA[Pat Gubler]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Price]]></category>
		<category><![CDATA[The Hare and the Moon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=46058</guid>
		<description><![CDATA[Die drei Schotten Alan Davidson alias Kitchen Cynics, Margery Daw und Grey Malkin sind mittlerweile fast so etwas wie ein eingespieltes Trio, und so entpuppt sich der aktuelle Longplayer &#8211; ein Tape, das das Attribut &#8220;long&#8221; tatsächlich verdient &#8211; &#8220;To &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/03/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-to-the-green-round/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tothegreenround.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46060" title="tothegreenround" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tothegreenround-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die drei Schotten Alan Davidson alias Kitchen Cynics, Margery Daw und Grey Malkin sind mittlerweile fast so etwas wie ein eingespieltes Trio, und so entpuppt sich der aktuelle Longplayer &#8211; ein Tape, das das Attribut &#8220;long&#8221; tatsächlich verdient &#8211; &#8220;To The Green Round&#8221; als eine stimmige Mixtur aus avantgardistischem Folk, entrückten Klangtexturen und leiser, teils verstörender Magie, die sich über sechzehn Stücke hinweg <span id="more-46058"></span>entfaltet. Unterstützung holten sie sich bei Musikerinnen und Musikern, die verschiedene Instrumentalparts beisteuerten: Mayuko Fujino, Pat Gubler, Richard Price, Jan Stewart.</p>
<p>Stilistisch und atmosphärisch führt &#8220;To The Green Round&#8221; durchaus den Weg des <a title="KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW / GREY MALKIN: Weeping Stones:" href="http://africanpaper.com/2024/03/23/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-weeping-stones/">im vorigen Jahr erschienenen Vorgängers</a> der drei Musiker fort. Bereits der Auftakt mit &#8220;Ghosts Walk Through You&#8221;, das behutsam beginnt und einen doch gleich in die Mitte des Geschehens zieht, markiert einen erstes Höhepunkt. Die fragile, immer leicht brüchige Stimme Davidsons entfaltet eine eigenartige Intensität, als sänge er durch kaum greifbare Widerstände hindurch. Gitarren und verschiedene folkige Klänge begleiten ihn, eine entrückte Zither setzt helle Akzente, während schicksalsschwere Basslinien eine tiefere, dramatische Schicht andeuten. Das Motiv der nach London fliegenden Vögel verleiht dem Stück eine zarte Bildhaftigkeit, bleibt aber mehr andeutendes Symbol als konkrete Erzählung. &#8220;Observations From A Window&#8221; verstärkt diese Grundstimmung noch. Tiefe, dröhnende Klangschichten und helle Psalterium- und Klarinettenverzierungen eröffnen ein Panorama, das keine Flucht ins Erhabene kennt, sondern alles umfasst: Leichtigkeit und Schwere, Licht und Staub. Margery Daws helle Stimme fügt sich dabei nahtlos ein und entfaltet eine Wirkung, die durch ihre Schlichtheit berührt.</p>
<p>Mit &#8220;Spoon Ra&#8221;, das mich wegen des Titels an Coils &#8220;Sex With Sun Ra&#8221; denken ließ, tauchen die drei in eine deutlich surreale Klangwelt ein. Blubbernde, organisch anmutende Klänge und ein zunehmend hektischer werdender Aufbau lassen eine zwiespältige Atmosphäre entstehen, die sowohl Abenteuerlust als auch eine kaum greifbare Beklemmung transportiert. Hier blitzt eine Ästhetik auf, die an frühe Werke der Kitchen Cynics erinnert. &#8220;Wayland&#8217;s Smithy&#8221; gehört zu den besonders anrührenden Momenten des Albums. Eine sanfte Gitarrenmelodie, begleitet von Möwenrufen und cinematischen Synthieschichten, bereitet den Boden für Margerys Gesang. Der Song, der sich thematisch auf die Legende von Wieland dem Schmied bezieht, entfaltet eine fragile Schönheit mit mehr als nur vagen rituellen Untertönen.</p>
<p>&#8220;Jock Sheep&#8221; knüpft an diese melancholische Stimmung an: Davidsons Stimme, sanft begleitet von elektrischer Gitarre, bleibt brüchig und verletzlich, während unterschwellige Klangverdichtungen eine zunehmende Dunkelheit heraufbeschwören. &#8220;Bridport Bells&#8221; ist eine weitere Wegmarke des Albums. Aus einem sakral eingefäbten Auftakt mit schwerem Glockenläuten entwickelt sich langsam eine elektroakustische Struktur, die Assoziationen an die deutsche Avantgarde der 70er weckt. Margery Daws melancholisch eingefärbte Verse verzaubern das Stück irgendwann und lassen einen kurzen Moment des Glücks aufscheinen, das sich &#8211; auch &#8211; in den heller bimmelnden Glöckchen offenbart. Eine komplette Inversion von E. A. Poes berühmten Gedicht &#8220;The Bells&#8221; geschieht hier dennoch nicht, denn in den hellen Glöckchen ist der schwere Sound ihres dunkleren Pendants immer noch herauszuhören. Das textlich auf Geoffrey Chaucers &#8220;Knight’s Tale&#8221; basierende &#8220;Consumption&#8221; arbeitet erneut mit verfremdeten Klängen: Wellenartig anrollende, brandende Elemente voll verzaubertem Bimmeln und eine Anne Clarke-Erinnerungen wachrufende Rezitation Margery Daws lassen eine gespenstische Szene entstehen, die ein Bild von verborgener Gefahr unter scheinbarer Schönheit heraufbeschwört.</p>
<p>Im Mittelteil des Albums sorgen Stücke wie &#8220;Chalkpit&#8221; und &#8220;A Solitary Whooper Swan&#8221; für verträumt-verschwommene, impressionistische Momente. Letzteres, komponiert von Gastmusikerin Mayuko Fujino, bietet eine feingliedrige Klangtextur, die jedoch kleine dramatische Wellenbewegungen enthält, für jene, die aufmerksam hören. &#8220;Line Or Threshold&#8221;, ein weiterer hervorstechender Moment, zeigt in minimalistischer Besetzung mit Piano, Flöte und Alan Davidsons Stimme eine fast kammermusikalische Kunstlied-Qualität, bevor sich das Stück mit dem Einsatz des Psalteriums weiter öffnet.</p>
<p>Mit &#8220;Who&#8217;s Calling?&#8221; wird die Atmosphäre spürbar verwunschener: Seltsame, geisterhafte Stimmen und ein verwobenes Klanggewebe schaffen einen Zustand zwischen Traum und Spuk. &#8220;Jack Stagg&#8221; wiederum lässt mit dunklen, entrückten Tönen und elektrischer Gitarre fast die Stimme eines Geistes sprechen &#8211; aber wer weiß, vielleicht sind diese spukhaften Assoziationen auch nur Projektionen des Rezensenten, genährt durch den lose auf einen Roman von Arthur Machen referierenden Albumtitel oder durch die Erinnerung <a title="GREY MALKIN / KITCHEN CYNICS: We Are All Ghosts" href="http://africanpaper.com/2024/02/24/grey-malkin-kitchen-cynics-we-are-all-ghosts/">an frühere gemeinsame Aufnahmen v.a. von Malkin und Cynics</a>? Die traditionelle Music Hall-Ballade &#8220;She Was Poor&#8221; wird von Margery in einer lakonisch-bitteren Weise interpretiert. Die dissonanten Klänge unterstreichen die grausame, bizarre Ungerechtigkeit, die der Geschichte einer verstoßenen jungen Frau, der die Affäre mit einem reichen Mann zum Verhängnis wurde, zugrunde liegt.</p>
<p>Das folgende &#8220;Karvansara&#8221; ist eine kurze, aber einprägsame Klangminiatur mit Glocken, Summen und schalmeiartigen Elementen, die eine tatsächlich &#8220;orientalische&#8221; Assoziation aufkommen lassen. Zum Abschluss kehrt &#8220;Balgarrie&#8221; mit seinem pastoralen Fingerpicking und entrückter Traurigkeit noch einmal deutlicher zur schottischen Tradition zurück bietet einen stillen, dunklen Ausklang für ein Album, das bei aller Vielheit stilistischer und lyrischer Details ein nie disparat wirkendes Bild eines letztlich mehr imaginären denn geografischen Raumes, seiner durchlässigen Strukturen und seiner ganz eigenen Geschichten von Magie, Kostbarkeit, Dunkelheit, Verlust und Unbeständigkeit zeichnet. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cruel Nature Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=737366316/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/05/03/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-to-the-green-round/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>As Those Gone Before: Neues Tape von Kitchen Cynics und Margery Daw</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/09/09/as-those-gone-before-neues-tape-von-kitchen-cynics-und-margery-daw/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/09/09/as-those-gone-before-neues-tape-von-kitchen-cynics-und-margery-daw/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 04:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Davidson]]></category>
		<category><![CDATA[Cruel Nature Records]]></category>
		<category><![CDATA[Kitchen Cynics]]></category>
		<category><![CDATA[Margery Daw]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=42508</guid>
		<description><![CDATA[Auf Cruel Nature erscheint am 27. September ein neues Tape des mittlerweile gut eingespielten schottischen Duos Alan Davidson alias Kitchen Cynics und Margery Daw, deren Zusammenarbeit mit einem anderen schottischen Musiker &#8211; Grey Malkin  &#8211; wir hier ausführlich besprochen haben. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/09/09/as-those-gone-before-neues-tape-von-kitchen-cynics-und-margery-daw/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Cruel Nature erscheint am 27. September ein neues Tape des mittlerweile gut eingespielten schottischen Duos Alan Davidson alias Kitchen Cynics und Margery Daw, deren Zusammenarbeit mit einem anderen schottischen Musiker &#8211; Grey Malkin  &#8211; wir hier ausführlich besprochen haben. &#8220;As Those Gone Before&#8221; enthält vierzehn Stücke, bei denen filigrane akustische Folkklänge in variationsreicher Instrumentierung mit Rezitation und vulnerablem Gesang zusammenkommen, in einer gewissen hörspielartigen Abstrahiertheit ihren Kontrapunkt finden, die sich in dezenter, aber surreal anmutender Elektronik, Samples und zittrigen Effekten, die an Davidsons Frühwerk erinnern, Ausdruck verschafft. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/asthosegonebefore.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42509" title="asthosegonebefore" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/asthosegonebefore.jpg" alt="" width="1200" height="1199" /></a><span id="more-42508"></span></p>
<p>Dem Titel entsprechend eröffnen die Stücke immer wieder verschiedene Blicke auf Vergangenes, auf Geister und die geisterhafte Aura alter Stoffe und wie im Fall von Dave Evans’ &#8220;Grey Lady Morning&#8221; ganz unmittelbar auf einen alten Song, dessen Umsetzung mit Stimme, Melodika und Klarinette zu den Höhepunkten es Albums zählt. Auf der Basis von Gitarren, Bouzouki, Zither, Geige, Theremin, Flöten, einem Kinderpiano und einigem mehr entsteht im Verlauf eine Variationsbreite, die jedem Stück seine eigenen musikalischen Charakteristika geben, ähnliches klingt für das immer die Balance zwischen Tragik und Exzentrik haltende Storytelling der Texte. Beim Label heißt es: &#8220;Kitchen Cynics und Margery Daw werden für ihre stimmungsvolle und experimentelle Folkmusik gefeiert. Ihre gemeinsamen Werke zeichnen sich durch poetische Texte aus, die reich an Natur, Folklore und Mythen sind. Ihre Musik wurde an Orten wie Aberdeen und Montrose aufgenommen und enthält einzigartige Klänge von Instrumenten wie Konzertina, Mundharmonika und Akustikgitarre. Die atmosphärischen Kompositionen des Duos werden zusätzlich durch natürliche Klänge und Umwelteinflüsse bereichert, wodurch ein eindringliches und eindringliches Hörerlebnis entsteht&#8221;. Das Album eist neben dem limitierten Tape auch digital erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1354309748/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/09/09/as-those-gone-before-neues-tape-von-kitchen-cynics-und-margery-daw/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW / GREY MALKIN: Weeping Stones:</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/03/23/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-weeping-stones/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/03/23/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-weeping-stones/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2024 04:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Davidson]]></category>
		<category><![CDATA[Cruel Nature Records]]></category>
		<category><![CDATA[Grey Malkin]]></category>
		<category><![CDATA[Kitchen Cynics]]></category>
		<category><![CDATA[Margery Daw]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=40225</guid>
		<description><![CDATA[Erst vor wenigen Wochen haben die beiden schottischen Undergroundgrößen Grey Malkin und Alan Davidson alias Kitchen Cynics eine Compilation ihrer in den vergangenen Jahren gemeinsam eingespielten Geisterballaden unter dem Titel &#8220;We Are All Ghosts&#8221; herausgebracht. Wenn man die übliche Betriebsamkeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/23/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-weeping-stones/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/weepingstones.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40231" title="weepingstones" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/weepingstones-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Erst vor wenigen Wochen haben die beiden schottischen Undergroundgrößen Grey Malkin und Alan Davidson alias Kitchen Cynics eine Compilation ihrer in den vergangenen Jahren gemeinsam eingespielten Geisterballaden unter dem Titel <a title="GREY MALKIN / KITCHEN CYNICS: We Are All Ghosts" href="http://africanpaper.com/2024/02/24/grey-malkin-kitchen-cynics-we-are-all-ghosts/">&#8220;We Are All Ghosts&#8221; </a>herausgebracht. Wenn man die übliche Betriebsamkeit und Veröffentlichungsfrequenz der beiden kennt, wundert man sich kaum, dass nun bereits ein weiteres Release ins Haus steht. Und ist man im <span id="more-40225"></span>Bilde über die Lust an immer wieder neuen Kollaborationen, dann wundert einem ebenso wenig, das auf dem Tape &#8220;Weeping Stones&#8221; eine weitere Person als gleichberechtigte Interpretin mit ins Boot geholt wurde.</p>
<p>Es handelt sich um die ebenfalls aus Schottland kommende Margery Daw, deren Name vermutlich auf den alten englischen Kinderreim &#8220;Sea Saw Margery Daw&#8221; Bezug nimmt, und die bereits an mehreren Arbeiten der beiden – im vorigen Jahr erschien ein gemeinsames Album mit Davidson, auf &#8220;We Are All Ghosts&#8221; hatte sie ebenfalls einen Gastauftritt – beteiligt war. In letzterem war bereits ihre Spoken Word-Rezitation zu hören, die sich auch auf dem vorliegenden Album als charakteristisch erweisen wird.</p>
<p>&#8220;Weeping Stones&#8221; ist ein ähnlich düsterromantisches Werk wie &#8220;We Are All Ghosts&#8221;, doch scheint der thematische Rahmen hier noch um einiges weiter zu sein insofern dass die einzelnen Songs von einer ganzen Reihe an märchenhaften, mythischen und historischen Entitäten bevölkert sind, die den geisterhaften und wiedergängerischen Rahmen merklich erweitert, gleichwohl die damit verbundene Atmosphäre auch hier immer wieder spürbar ist. &#8220;Changeling&#8221;, ein Song über einen wildäugigen kindlichen Wechselbalg, eröffnet den Reigen mit sanftem Glockenbimmeln und kreisenden Drones, zu denen sich bald eine melierte Mixtur weiterer folkiger Instrumente mit deutlicher Malkinsignatur gesellt. All dies bildet die lebendig scheinende Kulisse für Daws spröde Stimme, die ihre irritierende Kunde über das seltsam unirdische Kind zum Besten gibt und vor dem mysteriösen Trommelabschluss die Frage nach dem ursprünglichen Kind in Elfenhand in den Raum stellt.</p>
<p>Die herbstliche Melancholie, die ein Fischerdorfszenario und die Körper seiner Bewohner bis in die kleinsten Fasern erfüllt, der gehörnte alte Gott, der im Wald herumschleicht. Mystische, zum Teil allegorische Tiergeschichten über schwarze Böcke und ebensolche Raben, Erntefeste und an die berühmte Geschichte vom Wickerman erinnernde Opferungen an eine, wieder allegorische, pagane Femme Fatale. Zwielichtige historische Figuren, Grabsteine. Aber auch süße Blüten als Zeugen romantischer Begegnungen und immer wieder das Land und seine abgelegenen Orte. Das Album ist voll von in den Farben aller Jahreszeiten gemalten Schauplätzen, Figuren und Ereignissen und zeichnet sie mit den unterschiedlichsten, aber stets aprobaten Mitteln einer feinsinnigen Kunst. Ein toller Sopran vor orchestraler Kulisse, der sich in unprätentiöse Rezitation wandelt, strömende Akkordeonspuren. Davidsons dunkel-trockene Stimme vor feierlichem Gitarrenstrumming. Spannende Ambientsounds mit hohen Pfeiftönenen und summende Streicher, in die Daws Stimme gewebt ist, bis sie erneut zu einem beinahe an Anne Clarke erinnernden Textvortrag ansetzt.</p>
<p>Elektrifizierte Gitarren, die mit etwas, das wieder an ein Akkordeon erinnert, Kuhglocken und der Musik alter Platten zu einer Melange verschmilzt, abgelöst von der schwindelerregenden nächtlichen Jagd voller Glissandi und prasselnder Becken. Quietschig surreale Psychedelik, bei der wie in einigen Frühwerken von Kitchen Cynics die Elektronik zu überwiegen scheint und Assoziationen zu urzeitlich quakenden Fröschen aufkommen, die auch im Werk Alan Trenchs und Rebecca Loftiss&#8217; eine gute Figur machen würden. Nette, fast gemütliche Pickingpassagen und besinnlicher Gesang zur Mundharmonika &#8211; ein Szenario, das von einem subtilen Kratzen und Schreien im Untergrund gestört wird, und am Ende ein dunkles Glockengeläut. Zittrige Streicher und Rasseln und undefinierbare Sounds, die einen an ein echtes Bestiarium erinnern. An Ideen sind die &#8220;Weeping Stones&#8221; alles andere als arm, und auch wenn man das Tape mehrere Male gehört hat, sind immer wieder neue Details zu entdecken.</p>
<p>Die Stimme und das poetische Charisma Margerie Daws verträgt sich dabei ziemlich gut mit dem schon seit Jahren eingeübten Soundduett der beiden Kollegen, so dass eine oder am besten gleich mehrere Weiterführungen des gemeinsamen Projektes absolut wünschenswert sind. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cruel Nature Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3940556190/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/03/23/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-weeping-stones/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
