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	<title>African Paper &#187; Mark O. Pilkington</title>
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		<title>TELEPLASMISTE: To Kiss Earth Goodbye</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2020 06:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei weitgehend instrumentaler Musik kann durch Bandnamen, Titelgebung und Artwork Hörerlenkung erfolgen und das Werk klarer konzeptionell situiert werden. Das aus Mark O Pilkington, der Strange Attractor Press leitet, u.a. bei Urthona gepielt hat und sich in den letzten Jahren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/01/teleplasmiste-to-kiss-earth-goodbye/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/Disques-To-Kiss-Earth-Goodbye-by-Teleplasmiste-500x500.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21936" title="Disques-To-Kiss-Earth-Goodbye-by-Teleplasmiste-500x500" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/Disques-To-Kiss-Earth-Goodbye-by-Teleplasmiste-500x500-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bei weitgehend instrumentaler Musik kann durch Bandnamen, Titelgebung und Artwork Hörerlenkung erfolgen und das Werk klarer konzeptionell situiert werden. Das aus Mark O Pilkington, der Strange Attractor Press leitet, u.a. bei Urthona gepielt hat und sich in den letzten Jahren mit allerlei Themen im Bereich Grenzwissenschaft(en) beschäftigt hat und Michael J York, der schon mit Coil, Shirley Collins, Current 93 und Cyclobe aufgetreten ist und aufgenommen hat, bestehende Duo veröffentlicht mit &#8220;To Kiss Earth Goodbye&#8221;  den Nachfolger von<a href="http://africanpaper.com/2017/05/20/teleplasmiste-frequency-is-the-new-ecstasy/"> &#8220;Frequency Is The New Ecstasy&#8221;</a>.<span id="more-21933"></span></p>
<p>Die beiden bauen ein reiches System aus Referenzen auf, die das Album, dessen synthbasierte, kosmische Musik, bei der späte Coil auf Tangerine Dream zu treffen scheinen, klar in einem okkult(urell)en, esoterischen Kosmos verorten. Der Projektname verweist auf die Substanz, die Medien angeblich während spiritistischer Sitzungen entsrömt, das Artwork stammt von Ethel Le Rossignol, die glaubte, sie würde Bilder aus der jenseitigen Welt „channeln“ (auch Spires That In The Sunset Rise verwendeten ein Bild von ihr für eine<a href="https://spiresthatinthesunsetrise.bandcamp.com/album/kata-physin-stitsr-michael-zerang-2016-sold-out"> Veröffentlichung</a>), der Titel verweist auf ein <a href="https://www.fantasticfiction.com/s/ingo-swann/to-kiss-earth-good-bye.htm">Buch</a> von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ingo_Swann">Ingo Swann</a>, der sich an verschiedensten parapsychologsichen Experimenten versucht hat und auf „An Unexpected Visit“ lässt man Alex Sanders, den legendären „King of Witches“, zu Wort kommen.</p>
<p>Der Opener „Come! Vehicles Of Light“ beginnt mit an Glöckchen erinnernden Tönen, im Hintergrund hört man melodische Passagen, „A Goodly Companion“ (auch auf Ethel Le Rossignol anspielend) erzeugt mit seinen Synthpassagen eine durchgängig positive Grundstimmung. Auf „An Unexpected Visit“ blubbern die Synths, während Sanders mit dunkler Stimme erzählt. „A Boy Called Conjuror“ erinnert anfangs an Kirmesmusik, dann setzen plötzlich pastorale Flöten ein und man meint, Blakes „Songs Of Innocence“ würden vertont. Auf „Possessors Of The Orb“ verdichten sich die Klänge zu Drones, in die hamonische Passagen eingewoben sind. Der lange Titeltrack mit anschwellenden Drones, in denen sich immer wieder melodische Passagen und der Klang von Blasinstrumenten finden, klingt wie eine kosmische, weniger atonale Version von Coils „Constant Shallowness Leads To Evil“. Das hier entfaltete Drama lässt einen denken, hier kollidierten Sterne. „Crescent“ beendet das Album mit entrückten Klängen und Wasserrauschen.</p>
<p>In dem begleitenden, von Stephen Thrower verfassten Text ist die Rede von „Vibrating biosphere“, „oxygenic euphoria“ und „Lunar illuminations“ und diese willkürlich herausgegriffenen Begriffe geben eine gute Vorstellung von der Stimmung, die dieses Album durchzieht. Thrower beendet seinen Text mit der Aufforderung „Step though the mirror and see&#8230;“, etwas, dem man gerne nachkommt und auch wenn man nicht unbedingt &#8220;a deep awareness and respect for prior esoteric traditions &#8221; hat, wie es das Label dem Duo <a href="https://houseofmythology.com/releases/view/teleplasmiste-to-kiss-earth-goodbye">attestiert</a>, dann kann man dennoch mehr als beeindruckt von der musikalischen Umsetzung sein. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://houseofmythology.com/">House Of Mythology</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4064603602/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://teleplasmistehom.bandcamp.com/album/to-kiss-earth-goodbye">To Kiss Earth Goodbye by Teleplasmiste</a></iframe></p>
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		<title>TÉLÉPLASMISTE: Frequency Is The New Ecstasy</title>
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		<pubDate>Sat, 20 May 2017 03:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Guapo]]></category>
		<category><![CDATA[House of Mythology]]></category>
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		<category><![CDATA[Raagnagrok und Urthona]]></category>
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		<category><![CDATA[Strange Attactor]]></category>
		<category><![CDATA[Téléplasmiste]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Tele- oder Elektroplasma bezeichnen Parapsychologen einen hellen, gazeartigen Stoff, der bei einem Medium angeblich während einer spiritistischen Aktivität aus den Körperöffnungen hervortritt. Auf den Zusammenhang referieren wohl auch Mark O. Pilkington und Michael J. York, die mit ihrem Duo &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/05/20/teleplasmiste-frequency-is-the-new-ecstasy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/04/TeleplasmisteFrequency.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13655" title="TeleplasmisteFrequency" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/04/TeleplasmisteFrequency-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Tele- oder Elektroplasma bezeichnen Parapsychologen einen hellen, gazeartigen Stoff, der bei einem Medium angeblich während einer spiritistischen Aktivität aus den Körperöffnungen hervortritt. Auf den Zusammenhang referieren wohl auch Mark O. Pilkington und Michael J. York, die mit ihrem Duo Téléplasmiste nach eigener Angabe Elektrizität, Natur und Magick musikalisch ausloten. Die bisherige Geschichte der Musiker – Pilkington ist neben seinen Projekten Raagnagrok und Urthona einer der Betreiber des Strange Attactor-Verlages, York kollaborierte mit Coil, Cyclobe, Guapo und jüngst Shirley Collins – macht neugierig.<span id="more-13654"></span></p>
<p>Man setzt sich immer dem Vorwurf einer gewissen Oberflächlichkeit aus, wenn man heute noch eine Musik schlicht als Drone klassifiziert – rein formal ist es aber das, was Téléplasmiste auf ihrer zweiten LP machen, mit halbmodularen Synthies und diversen Holzblasinstrumenten, deren Beitrag recht kunstvoll in die elektronischen Texturen eingewebt ist, hier und da aber auch mal wie das Heulen einer Alarmsirene an die Oberfläche dringt. In den meisten Abschnitten wird von Klangmaterial her ein gewisser Minimalismus gewahrt. Dass man diesen nicht immer als solchen wahrnimmt, dankt sich u.a. der atmosphärischen und emotionalen Intensität, die beispielsweise „Gravity is the Enemy“ mit seiner angedeuteten Rhythmik zu einem hart erkämpften Triumph über die Schwerkraft werden lässt.</p>
<p>Es gibt einige erhabene Momente auf „Frequency Is The New Ecstasy“, von der schleppenden Schwere in „Astodaan“ über die verspielten Computersounds im schon vom letzten Album her bekannten „Fall of the Yak Man“ bis zur langen kosmischen Schwebefahrt in „Radioclast“. Meines Erachtens offenbart das Duo seine größten Stärken im relativ zentralen „Mind at large“, bei dem mit ganz kleinen Mittel – schnelle, leicht abgehoben wirkende Vibratos, die in gewissen Abständen zu kleinen Pulsationen gerinnen – eine ungemein faszinierende Wirkung erreicht wird. Erste Voraussetzung, um die magische Wirkung dieser Kompositionen zumindest zu erahnen, ist eine erwartungsvolle, konzentrierte Aufmerksamkeit, andernfalls könnte die Musik in ihrer angenehmen Eingängigkeit auch zu bekömmlich duftendem Raumspray verkommen – es würde funktionieren, aber selten wären derart kostbare Perlen vor der grunzenden Rotte verschüttet worden. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://houseofmythology.com/">House of Mythology</a></strong></p>
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