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	<title>African Paper &#187; Marly Lüske</title>
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		<title>V.A.: Patronage V</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 03:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hauch Records]]></category>
		<category><![CDATA[Marly Lüske]]></category>

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		<description><![CDATA[Hauch Records&#8217; „Patronage V“ bringt, wie im Titel schon deutlich wird, die zwölf Singles zusammen, die im Jahre 2025 über Patreon erhältlich waren. Die darauf vertretenen Künstlerinnen und Künstler werden vom Label als „underdogs“ tituliert, von denen viele in der Rhein-Ruhr-Region &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/06/20/v-a-patronage-v/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/a0065039195_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51535" title="a0065039195_10" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/a0065039195_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="https://africanpaper.com/tag/hauch-records/">Hauch Records&#8217; </a>„Patronage V“ bringt, wie im Titel schon deutlich wird, die zwölf Singles zusammen, die im Jahre 2025 über Patreon erhältlich waren. Die darauf vertretenen Künstlerinnen und Künstler werden vom Label als „underdogs“ tituliert, von denen viele in der Rhein-Ruhr-Region verortet sind, zu denen aber &#8211; so der Hinweis -  inzwischen auch Perosnen aus Berlin, Brighton, Brisbane und Hamburg hinzugekommen seien.<span id="more-51532"></span></p>
<p>Die bisher bei uns von Hauch Records besprochenen Veröffentlichungen zeichneten sich durch eine gesunde Heterogenität aus, das Label selbst nennt als Referenzpunkte dieser LP mit primär elektronischer Musik „downtempo and dub to electro, Italo disco, leftfield and Krautelektronik“, jedoch mit dem Anspruch, dass das Ganze auch als Album funktionieren solle, etwas, das häufig bei Labelzusammenstellungen nicht funktioniert, wirken viele doch oft wie ein eilig zusammengeschustertes Sammelsurium.</p>
<p>Marly Lüske, der aus Australien stammt, steuert ein von <a href="https://africanpaper.com/tag/konrad-kraft/">Konrad Kraft </a>gemixtes Stück bei, auf dem minimale Beats mit seltsamen verspielten, durchaus auch schon einmal knirschenden Sounds verknüpft werden. Kai Angermanns entspanntes „Schirm“ überzeugt mit an ein Glockenspiel oder eine Marimba erinnernde Sounds. Solo und Wolfsdorf verfolgen auf „Humpeln“ einen eher humoristischen Ansatz : Im Remix von DJ Edelescort hört man eine zerhäckselte Stimme und archaisch klingende Beats. Worte und Wörter lösen sich auf, irgendwann heißt es: „Dein Freund ist Arzt, der kann das sagen, er weiß nur, dass du humpeln wirst.“ TG Mauss&#8217; „Distanz“ ist ein entspannter Track mit reduzierten Beats und knisternden Sounds. &#8220;TJCC&#8221; von Championne Mondeiale kombiniert Vokoderstimme, leicht melancholisch-melodische Passagen und Beats und wäre auch an einem Abend mit. Neumartic Parlo aus Düsseldorf, die sonst die Gitarre ins Klangzentrum stellen, sind auf dem &#8220;Copper Beach Extended Remix&#8221; von ihrem Stück &#8220;Invitation&#8221; elektronischer: Der in Zeilen wie &#8220;the only cars on the street/are delivering food/the only people on the street/ are delivering food/and I‘m watching starving from/ my bedroom window/and if I don‘t die of dearth/boredom will kill me tomorrow&#8221; artulierte urbane Ennui entfaltet sich hier vor verrauschten Flächen. Auf Johensons &#8220;Misty Roads&#8221; klingen die Beats, als klopfe ein Specht. Trotz sicher unterschiedlicher Herangehensweisen klingen die 12 auf  &#8220;Patronage V&#8221; versammelten Tracks in ihrer Heterogenät kohärent. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.hauch-records.de/">Hauch Records</a></p>
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