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	<title>African Paper &#187; Neurotitan Galerie</title>
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		<title>Plants Are My Religion. Interview mit der Ikonenmalerin Olga Volchkova</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Nov 2013 07:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Hacke]]></category>
		<category><![CDATA[Crime And The City Solution]]></category>
		<category><![CDATA[Danielle de Picciotto]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotitan Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Olga Vulchkova]]></category>

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		<description><![CDATA[Einigen unserer Leser ist Olga Volchkova vielleicht als Covermodell des letzten Albums von Crime and the City Solution bekannt, ihre eigentliche Berufung liegt allerdings in der Malerei und anderen Bereichen der Bildenden Kunst. Bei der Gruppenausstellung &#8220;My Icon&#8221;, die vor &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/11/02/plants-are-my-religion-interview-mit-der-ikonenmalerin-olga-volchkova/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/olgavulchkovatop.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7755" title="olgavulchkovatop" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/olgavulchkovatop-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Einigen unserer Leser ist Olga Volchkova vielleicht als Covermodell des letzten Albums von Crime and the City Solution bekannt, ihre eigentliche Berufung liegt allerdings in der Malerei und anderen Bereichen der Bildenden Kunst. Bei der Gruppenausstellung &#8220;My Icon&#8221;, die vor kurzem in Berlin stattfand, waren ihre Werke die einzigen, die dem Begriff der Ikone auf recht traditionelle Weiße wörtlich entsprachen. Die Darstellung der allegorischen Figuren, der Umgang mit Raum und Perspektive und nicht zuletzt die Techniken, auf die ihre Gemälde schließen lassen, erscheinen jedem vertraut, der sich schon einmal mit der Ikonenmalerei der christlich orthodoxen Kirchen, vor allem in ihrer russischen Ausprägung, befasst hat. Dennoch wird <span id="more-7754"></span>bereits auf den ersten Blick klar, warum ihr Name in der Kunstszene eher mit Tradtionsbrüchen als mit Traditionen in Verbindung steht, denn auf motivischer Ebene sind ihre Sujets ausgesprochen eigenwillig und im wahrsten Sinne unorthodox. Dass ihre zentralen Motive eher in der Welt der Flora als in religiösen Erzählungen zu finden sind, ist eines der Themen im folgenden Interview.</strong></p>
<p><a title="Plants Are My Religion. Interview with Icon Painter Olga Volchkova" href="http://africanpaper.com/2013/11/02/plants-are-my-religion-interview-with-icon-painter-olga-volchkova/"><strong>English Version</strong></a></p>
<p><em><strong>Du bist in einigen sehr unterschiedlichen Bereichen der Kunst tätig, im Vordergrund stehen deine Glasarbeiten, deine Arbeit als Restauratorin und v.a. deine Ikonenmalerei. Nebenbei bist du Gärtnerin, was sich in vielen deiner Arbeiten niederschlägt. Wie würde ein passendes Motto für deine Kunst klingen?</strong></em></p>
<p>Ich habe Leidenschaften, aber nicht wirklich ein Motto. Am meisten liebe ich es, meine Augen, meinen Kopf, meine Hände und die Schönheit, die mich umgibt, zusammen zu bringen.</p>
<p><em><strong>Die Welt der Pflanzen ist sicher das am häufigsten wiederkehrende Thema deiner Bilder. Auf der Ausstellung sagtest du, dass Pflanzen deine Religion seien. Kannst du etwas mehr dazu sagen?</strong></em></p>
<p>Wenn ich mir Pflanzen ansehe, dann erwarte ich nicht, dass sie mir unmittelbar helfen. Es ist wie bei Leuten, die beten: Auch da sollten sie nicht um Wunder bitten, sondern sich anständig und nach Prinzipien verhalten, vielleicht werden ihre Gebete ja dann erhört. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ) Mit Pflanzen ist es das gleiche: Höre ihnen zu, schaue sie an, rieche ihren Duft und respektiere sie, dann werden sie dir ihre Geheimnisse schon irgendwie offenbaren. Beobachtung ist der Schlüssel zu jedem Erfolg. Schneeglöckchen zum Frühlingsanfang, späte Rosen im Herbst, verstreute Blüten im Gras &#8211; es gibt so viele Kostbarkeiten. Ich könnte mir kein Leben ohne sie vorstellen. Und alle haben sie ihre Geschichten, die mit der Geschichte des Menschen verwoben sind &#8211; Jahrtausende lang haben sie unser Leben gerettet, uns ernährt, uns Kleindung und Unterkunft gegeben in all ihrer schönen, geduldigen und friedvollen Art. Es ist eine magische Wirklichkeit, an die ich glaube und in der ich lebe.</p>
<p><em><strong>Hast du eine Lieblingspflanze, ein Kraut oder ähnliches, und wenn ja, warum gerade dieses?</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/stlemonsttea.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7759" title="stlemonsttea" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/stlemonsttea-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a>Meine Vorlieben ändern sich von Zeit zu Zeit <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Aber Heckenrosen liebe ich grundsätzlich. Der Duft, das kräftige Magenta im Kontrast zu den grün gemusterten Blättern und den orangenen Früchten im Herbst. Ich hab sie mit meiner Großmutter für den Windertee gesammelt, vor langer Zeit, irgendwo im Herzen Russlands. Ich freue mich immer, wenn ich Heckenrosen sehe.</p>
<p><em><strong>Du hast vor kurzem an der Berliner Gruppenausstellung „My Icon“ teilgenommen. Obwohl deine fünfzehn Exponate ziemlich unkonventionelle Motive zeigten, war mein erster Gedanke, dass du einen guten Einblick in die Welt der Ikonen haben musst. Wie früh in deinem Leben hast du deine Liebe zu dieser Kunst entdeckt?</strong></em></p>
<p>Du hast recht, was den Einblick betrifft. Als ich meinen Abschluss in Chemie machte, malte ich Matryoshkas, um über die Runden zu kommen. Ich ging auf die Kunsthochschule, als ich schon 21 war, und auch nur weil in diesem Jahr ein Studiengang mit dem Schwerpunkt Restauration eingeführt wurde &#8212; für nur 8 Teilnehmer. Ich hatte solche Zweifel, ob sie mich überhaupt nehmen, weshalb ich mich zeitgleich für die Ikonenschule in Twer beworben hatte. Ich bekam von beiden eine Zusage und arbeitete zugleich im städtischen Museum, wo ich alte Gemälde und Ikonen restaurierte. Ich erinnere mich, dass mein Gehalt Mitte der 90er bei zirka $50 im Monat lag. Während dieser Zeit malte ich außerdem hunderte Ikonen im Stil des 18. Jahrhunderts für den Moskauer Ikonenmarkt, ebenfalls um zu überleben.</p>
<p>Letztlich war das sehr ermüdend, weshalb ich froh war, andere Kunstsparten zu entdecken: Bildhauerei, Glassarbeit, Design etc. Erst nach Jahren fing ich an, die Ikonenmalerei zu vermissen. Obwohl ich gelegentlich Ikonen für Aufträge malte, gingen meine Ideen und Erfahrungen nicht in die Richtung, die mit dem normalen Inhalt von Ikonen vereinbar ist. Bei allem Respekt für alle Religionen, fühle ich mich mit den organisierten Religionen keineswegs verbunden… Aber ich liebe Kunst und Handwerk. Nicht nur russische Ikonen, auch tibetische Thankas, indische, mexikanische und die meiste indigene Kunst, die ich beseelt und ungemein tief und schön finde. Ihre Bildsprache erzählt Geschichten über die Jagd, über die Ernte oder über Engelserscheinungen&#8230; Und auch die sprechen mich an. Die Art, wie ich heute male &#8211; ich kombiniere vielen Arten von Liebe. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p><em><strong>Du warst also keine besonders religiöse Person damals, und dein Zugang erfolgte mehr über die Kunst?</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/cattailnymphae.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7761" title="cattailnymphae" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/cattailnymphae-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a>Meine Ikonenschule war eine kleine Gruppe von russisch orthodoxen Ikonenwandmalern, Holzschnitzern und Restauratoren. Ich studierte und arbeitete damals gleichzeitig, und ich war die einzige Person in der Gruppe, die nicht religiös war. Aber das hat niemanden gestört, ich war voll akzeptiert. Anfangs dachte ich daran, es mit dem Religiösen einmal zu versuchen &#8211; aber je mehr ich es versuchte, umso mehr Fragen kamen auf. Davon abgesehen kamen wir aber gut miteinander klar. Sie waren sehr gute Maler und sehr großzügige, nette Menschen. Und Religion an sich war ein derart neues, mysteriöses Ding, nachdem wir zunächst die kommunistische Zukunft aufbauen mussten. Ich liebe, aber ich glaube nicht an Märchen &#8211; Pflanzen sind realer! <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ))</p>
<p><em><strong>Welche Rolle spielen Ikonen in der Region, aus der du stammst?</strong></em></p>
<p>Ikonen sind Bilder von Heiligen, oder Bilder zu wichtigen Feiertagen. Sie verbinden betende Seelen mit dem Geist der Heiligen. Je mehr Gebete durch eine Ikone gegangen ist, umso kostbarer ist sie. Alle anderen Werte sind bloß Geld. Tarkovskys Film &#8220;Andrei Rublev&#8221; stellt die Rolle der Ikonen in meiner Region ziemlich gut dar.</p>
<p><em><strong>Was waren die wichtigsten Ideen und Werte, die du aus der Ikonenschule mitgenommen hast?</strong></em></p>
<p>Ich lernte das gesamte Handwerk, nicht nur das Künstlerische, sondern auch viel über das Material: wie man zum Beispiel eine Holzfläche herstellt, eine spezielle Grundierung mit Honig und Knoblauch, Goldfarbe oder Eitempera mit Mineralien. Und ich lernte die Reihenfolge, wie man die Elemente der Ikonen malt, Holzschnitzereien vergoldet, Ikonen restauriert, etc. Ich reiste viel und installierte Ikonenwände in russischen Kirchen, lebte zeitweise in Klöstern und erkundete unterschiedliche Lebensweisen. Kirchen schossen in den 90ern wie Pilze aus dem Boden: Wir konnten der Nachfrage nach dem Einbau von Ikonenwänden kaum nachkommen.</p>
<p><em><strong>Welches war der Hauptimpuls, der dich dazu gebracht hat, diese traditionellen Sujets mit ungewöhnlichen Elementen zu verbinden?</strong></em></p>
<p>Der Wert der Natur ist etwas, woran ich wirklich glaube, und ich wollte das in der am meisten vertrauten Art ausdrücken, in einem Medium, dass ich wirklich verstehe.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/sainthops.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7762" title="sainthops" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/sainthops-248x300.jpg" alt="" width="248" height="300" /></a>„Saint Hops“ gefiel mit in der Ausstellung am besten, vielleicht weil es mich an Aspekte der deutschen Kultur erinnerte. Was kannst du uns über dieses Bild erzählen und über die Geschichte dahinter?</strong></em></p>
<p>Wenn du dir Hopfengewächse ansiehst und dir überlegst, wie der Heilige dazu aussieht, fällt dir auf, dass die Pflanzen diese flauschigen Samen haben, und mehrere sehen aus wie ein grün-brauner Bart. In Russland lieben wir gekochten Flusskrebs mit Bier (die Bildelemente des &#8220;Saint Hops&#8221;-Gemäldes), aber mein neuer amerikanischer Lifestyle verlangt Salzprezel. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ) Es geht nur um den Genuss von Hopfen. Wir danken dem Hopfen für gutes Bier! In Eugene, Oregon, wo ich lebe, haben wir zur Zeit 20 unabhänbgige, lokale Brauereien, und eine hat ein spezielles Autumn Pumpkin Chocolate Beer!</p>
<p><em><strong>Wie lange arbeitest du üblicherweise an einem Bild, und was kannst du uns über deine Techniken sagen?</strong></em></p>
<p>Es hängt von der Größe des Bildes ab. Fünf Tage bis hin zu einem Monat meistens. Es wäre klasse, ein richtig großes zu machen mit viel Charakter, dass dann 2-3 Monate in Anspruch nehmen könnte… Ich benutze ein paar traditionelle Techniken. Ich koche mein eigenes Gips mit Honig und Knoblauch. Ich benutze leicht zu entfernenden Naturleim, der der Feuchtigkeit standhält. Manchmal verwende ich Blattgold. Allerdings benutze ich eher Akryl statt Eitempera. Auch ritze ich meine Zeichnungen in Gips: Auf diese Weise wird in ein paar hundert Jahren die Farbe verschwinden, aber die Zeichnung wird noch da sein, zur Freude der Restauratoren. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p><em><strong>Du verwendest recht unorthodoxe, eher „heidnische“ Motive und erfindest Heilige. Würdest du sagen, dass es diese Aspekte unter der Oberfläche der christlichen Mythologie ohnehin gibt? Wie hat man in Russland darauf reagiert?</strong></em></p>
<p>Alles was ich weiß, ist dass meine russischen Freunde meine Bilder lieben. Wenn jemand eine Frage hat, antworte ich. Ich hatte bisher aber nie den geringsten Ärger wegen meiner Gemälde. Ich würde sie nicht &#8220;heidnisch&#8221; nennen oder mit sonst irgend einem großen Wort beschreiben &#8211; es ist nur eine kleine Hommage an unterschiedliche Aspekte des Lebens.</p>
<p><em><strong>Es gibt da ein leichtfüßiges, manchmal wirklich lustiges Element in deinen Bildern, aber für mich ist das weit entfernt von Spott. Es hat mehr mit einem wiederbelebenden statt mit einem destruktiven Zugang zur Tradition zu tun. Würdest du zustimmen?</strong></em></p>
<p>Das klingt sehr nett! Und ich hoffe, genau das entspricht meiner Persönlichkeit. Die kleinen Wunder, die ich jeden Tag sehe, sorgen für die witzigen Elemente meiner Geschichten.:))</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/berlinshowbysvetlanalarina.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7765" title="berlinshowbysvetlanalarina" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/berlinshowbysvetlanalarina-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>In Westeuropa genießt das Russische Orthodoxe Christentum ein etwas verdrehtes Image. Da ist &#8211; v.a. seit der Pussy Riot-Affäre) die Reputation als reicher und intoleranter Apparat, auf der anderen Seite jedoch wird die &#8220;kulturelle&#8221; Seite (Ikonen, liturgische Musik etc.) sehr geschätzt. Eher unbekannt sind internationale Bewegungen wie „Orthodox and Gay“. Was würdest du sagen, sollten Westeuropäer im Hinterkopf behalten, bevor sie sich eine Meinung über dieses komplexe Thema bilden?</strong></em></p>
<p>In Russland fühlt es sich gerade so an, als sei der lauteste Slogan &#8220;Wir sind ein christliches Land&#8221;. Es ist sehr intolerant. Bärtige Männer in seltsamer Gewandung beten in einer unbekannten altslawischen Sprache, definieren die &#8220;Moral&#8221; des Landes, indem sie Frauen, Schwule und alles, was sie sonst noch darunter einordnen, als &#8220;böse&#8221; bezeichnen. Ich verstehe den Unterschied nicht zwischen Tanzen in einer Kirche (&#8220;Pussy Riot&#8221;) oder in einem Park. Warum ist das eine legal und das andere ein Verbrechen? Die Orthodoxe Kirche tut sich sehr schwer damit, mit der Zeit zu gehen. Sie bestrafen Leute, die sie nicht mögen, physisch.</p>
<p><em><strong>Du lebst nun seit ein paar Jahren in den USA. Denkst du, dass der unterschiedliche kulturelle Input die Art und Weise mitprägt, wie du dich den alten künstlerischen Traditionen stellst?</strong></em></p>
<p>Es ist wahrscheinlich nicht bloß, dass ich in den USA lebe &#8211; es hat auch damit zu tun, dass ich ohnehin eine Menge Leute aus der ganzen Welt treffe. Manche bleiben für Jahre und manche gehen. Es sind immer Menschen. Ich reise sehr gerne herum &#8211; einige meiner besten Freunde kenne ich von meinen Abenteuern.</p>
<p><em><strong>Wie groß ist der Unterschied zwischen den beiden Ländern im Hinblick auf die Rolle des Künstlers oder die Unterscheidung zwischen Bildender und Angewandter Kunst?</strong></em></p>
<p>Es gibt durchaus Unterschiede. Was die Künstler selbst angeht, so gibt es in Russland mehr Leute mit fachlichem Können, weil das akademische System dort sehr aktiv ist. In den USA ist das weniger stark ausgeprägt, dafür gibt esdort aber mehr Experimentierfreude. In den amerikanischen Schulen wird Kunstfertigkeit zwar geschätzt, aber die Techniken werden nicht wirklich unterrichtet, es gibt dort eine merkwürdig emphatische Vorstellung eines künstlerischen &#8220;Statements&#8221;. Es gibt jedoch eine wichtige Gemeinsamkeit: Es gibt keine wirkliche Unterstützung für Kunst oder Künstler, weder in bildender noch in angewandter Kunst, weder in den USA noch in Russland.</p>
<p><em><strong>Ich mag das „American Twilight“-Album von Crime and the City Solution sehr, für dessen Cover du als Model fotografiert wurdest. Wie kam es dazu?</strong></em></p>
<p>Ich liebe das Album auch sehr. Ich war überrascht, dass ich auf das Cover kam. Ich traf Danielle De Picciotto, Alexander Hacke und einige andere nette Leute während eines Trips nach Mexiko, woraus sich ein paar interessante Kollaborationen ergaben. Danielle fragte, ob ich Lust hätte, zu modeln und an Musikvideos und bei Konzerten von Crime &amp; the City Solution mitzuwirken, im Zusammenarbeit mit ihrem Artwork und ihren Geschichten. Ich liebe ihre Videos und bin froh, anb ihrer großartigen Kunst beteiligt zu sein.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/stcoffeestchocolate.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7764" title="stcoffeestchocolate" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/stcoffeestchocolate-241x300.jpg" alt="" width="241" height="300" /></a>Was steht für die nähere Zukunft an?</strong></em></p>
<p>Mit einer neuen Ikone habe ich gerade St. Coffee und St. Chocolate kanonisiert. Wahrscheinlich wurden diese zwei wichtigen Pflanzen in Wirklichkeit erfunden, von zwei Frauen: eine in Afrika und eine in Mittelamerika, durch botanische Veredelung. Ich zeige, wie diese Genies sich gerade in einem Schokoladenkaffeehaus treffen, eine zeitlos kultivierte Szene, umgeben von Gärten und Kanälen. Es ist wichtig, dass wir unsere Vorstellung vom Heiligen erweitern. Ich werde eine Ausstellung vorschlagen, vielleicht gemischt mit traditionellen Ikonen, mit dem Arbeitstitiel &#8220;Saints without Borders&#8221;. Und natürlich werde ich etwas gärtnern.</p>
<p><a href="http://www.olgalaxy.com">Olga Volchkova @ Olgalaxy</a></p>
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		<title>Plants Are My Religion. Interview with Icon Painter Olga Volchkova</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Nov 2013 07:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Crime And The City Solution]]></category>
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		<description><![CDATA[You&#8217;re active in some quite different fields of art, perhaps most prominently glass works, restoration and Icon painting. You&#8217;re also experienced in gardening, a fact which left numerous traces in your works. If you had to find a motto to &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/11/02/plants-are-my-religion-interview-with-icon-painter-olga-volchkova/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>You&#8217;re active in some quite different fields of art, perhaps most prominently glass works, restoration and Icon painting. You&#8217;re also experienced in gardening, a fact which left numerous traces in your works. If you had to find a motto to describe what you do, what would it be?</strong></em></p>
<p>I have a passion, not really a motto. I love to connect my eyes, brain, hands, and the beauty that surrounds me, together.</p>
<p><em><strong>The flora is perhaps the most recurring subject of your imagery. As we talked recently, you said that plants are your religion. Can you tell us a bit about your idea of the spiritual qualities of plants?</strong></em></p>
<p>When I look at plants I don&#8217;t expect them to help me right away. It&#8217;s like when people pray, they should not beg for miracles, they should behave properly and with principles, and then their prayers may be answered. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ) It&#8217;s the same with plants: listen to them, look at them, smell them, and respect them, and then they will reveal their secrets. Observations are the key to success. Early spring snowdrops, late autumn roses, reds and yellows against a blue sky, scattered daisies in wild fields &#8211; there are so many precious jewels. I can not imagine my existence without them. And they all have stories that go so deep into our history &#8212; thousands of years &#8212; saving lives, feeding us, giving us shelter, clothing, and being so beautiful, patient and peaceful. It&#8217;s a magical reality. I live in it and I believe in it.</p>
<p><em><strong>Do you have a favourite flower, herb etc., and if yes, what do you love about it?</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/stlemonsttea.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7759" title="stlemonsttea" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/stlemonsttea-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a>My favorites change from time to time <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  But I always love wild roses. The smell, the bright magenta against green textured leaves and orange fruits in autumn. I collected them with my grandmother, for winter teas, sometime ago, somewhere in the middle of Russia. I&#8217;m always happy to see wild roses.</p>
<p><em><strong>You were part of the recent Berlin group show &#8220;My Icon“. Though your fifteen Icon paintings showed very unconventional motifs, my first impression was that of a real insider in the world of Icons. How early in your life did you discover your passion for this kind of art?</strong></em></p>
<p>You are right about being an insider. I had my first degree in chemistry, but for survival painted matryoshkas. I got to art school when I was already 21, and only because that year a restoration program was launched &#8212; only 8 students. I was very nervous that I wouldn&#8217;t get into the program, so I applied to the Tver Icon school. I was accepted into both schools, and also worked in the local museum, restoring many old paintings and icons. I remember that my salary in the mid 90&#8242;s was about $50 per month. I painted during that time hundreds of 18th-century-style Icons for the Moscow Icon market, also for survival.</p>
<p>This was very tiring, so I was happy she I discovered the other world of art: sculpture, glass, design, etc. And then again, after years, I started to miss Icon Paintings so so much. Even though I painted occasional Icons for commission, my ideas and life experiences were not in the same direction with the normal content of an Icon. With all my respect for all religions, I don&#8217;t feel connected to any organized ones … But art and craftsmanship I love and admire. Not only Russian Icons, but Tibetan Thankas, Indian, Mexican and most indigenous arts, I find soulful, and incredibly deep and beautiful. Their language of painting tells stories of hunting, harvesting or angel adventures … and those attract me too. The way I paint right now &#8211; I combine a lot of different loves together. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p><em><strong>Were you a religious/spiritual person back then or was your approach first and foremost of an artistic kind?</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/cattailnymphae.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7761" title="cattailnymphae" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/cattailnymphae-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a>My Icon school was a small group of Russian Orthodox Iconostasis painters, woodcarvers, woodworkers and restorers. I was studying and working at the same time. I was the only one in the group who wasn&#8217;t religious. But nobody cared, I was fully accepted. In the beginning I was thinking about trying to be religious &#8211; but the more I tried, the more questions I had. Despite that, we had very good relations. They were very good painters, and very generous and kind people. And religion itself was such a new, mysterious thing, after we had built the Communist future. I love, but don&#8217;t believe in, fairy tales &#8211; plants are more real! <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ))</p>
<p><em><strong>What role do Icons play in the society of the region you&#8217;re originally from?</strong></em></p>
<p>Icons are images of Saints, or important Holidays. They connect praying souls to the spirit of the Saints. The more prayers that go through the Icon, the more valuable it is. All other values are just money. Tarkovsky&#8217;s movie Andrei Rublev speaks well to the role of icons in the traditional society of my region.</p>
<p><em><strong>You studied Icon painting at an art school in Tver. What are the most important ideas and values you&#8217;ve taken along from there?</strong></em></p>
<p>I learned the whole craft, not just the fine art. So, how to make: a wooden base, a special primer with honey and garlic, gilding, gold paint, egg tempera with minerals. And I learned the sequence of painting icon elements, gilding woodcarvings, restoring icons, etc. I traveled and installed iconostasis in Russian churches, staying in monasteries sometimes, exploring various fields of life. Churches were popping up like mushrooms in the 90&#8242;s: we couldn&#8217;t keep up with the demand for iconstasis installations.</p>
<p><em><strong>What was the main impulse for you to combine these traditional subjects with new and unconventional elements?</strong></em></p>
<p>The value of the natural world is something I truly believe in, and I wanted to express this in the most familiar way, using a medium I really understand.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/sainthops.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7762" title="sainthops" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/sainthops-248x300.jpg" alt="" width="248" height="300" /></a>&#8220;Saint Hops“ was my favorite piece at the exhibition, perhaps some of the imagery reminded me of aspects of German culture. What can you tell us about this piece, and the narrative behind it?</strong></em></p>
<p>If you look at hops plants, and you try to imagine how Saint Hops would look like, you&#8217;d notice that the plants have kind of fluffy seeds, and a bunch of them make beard-like shapes &#8211; brownish-green. In Russia we love boiled river crawfish with beer (images in the &#8220;Saint Hops&#8221; painting), but my new American life requires salted pretzels. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ) It&#8217;s all about the pleasures of Hops. We give thanks to hops for good beer! At the moment in Eugene, Oregon, where I live, we like 20 local artisan breweries, and one has a special Autumn Pumpkin Chocolate Beer!</p>
<p><em><strong>How long do you usually work on one piece, and what can you tell us about your techniques?</strong></em></p>
<p>It depends what size a painting is. Five days to one month, so far. It would be cool to make a huge one, with a lot of characters, and spend 2-3 months … I use some traditional technique. I cook my own gesso with honey and garlic. I use reversible natural glue that adapts to humidity. I use gold leaf sometimes. I use acrylic instead of egg tempera. Also I scratch my drawing into gesso: this way, if in a few hundred years the paint disappears, the drawing will still be there, to help restorers. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p><em><strong>You use a quite unorthodox, somehow &#8220;pagan“ imagery and present a number of invented Saints. Would you say that there is this aspect already under the surface of Christian mythology? How was the feedback for this in Russia?</strong></em></p>
<p>All I know that all my Russian friends love my work: if some of them have questions, I answer. I never had any aggression, so far, towards my paintings. I wouldn&#8217;t call them &#8220;Pagan&#8221; or use any other big Words &#8211; it&#8217;s just a small tribute to different aspects of life.</p>
<p><em><strong>There is a lighthearted, sometimes even funny element in these pieces, but to me this never appears like a sort of mockery. In my impression this has a more revitalizing than a destructive approach to tradition. Would you agree?</strong></em></p>
<p>That is very nice of you! I hope it&#8217;s my personality. The small miracles that I see everyday, add fun elements to the stories. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/berlinshowbysvetlanalarina.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7765" title="berlinshowbysvetlanalarina" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/berlinshowbysvetlanalarina-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>In western countries, the image of Russian Orthodox Christianity is quite twisted. There is – most of all since the Pussy Riot affair – this reputation as a wealthy and rather intolerant apparatus, but on the other hand, the &#8220;cultural“ side (the Icons, the liturgical music etc.) is highly appreciated. Hardly known are international groups like &#8220;Orthodox and Gay“. What would you say should Western European people keep in mind before developing an opinion about this complex topic?</strong></em></p>
<p>In Russia right now it feels like the loudest slogan is &#8220;We are a Christian Country&#8221;. It&#8217;s very intolerant. Long-bearded men in strange outfits praying in an unknown old slavic language, defining the &#8216;morals&#8217; of the country, by attacking women, gays, and anything they decide is &#8216;evil&#8217;. I don&#8217;t understand the difference between dancing in the church (&#8220;Pussy Riot&#8221;) or dancing in a park. Why one is legal and other a crime? The orthodox church is doing a very bad job of advancing with the times. They physically punish people they don&#8217;t like.</p>
<p><em><strong>You&#8217;ve been living in the US for some years now. Do you think that the different cultural input had its share in your idea of challenging old artistic traditions?</strong></em></p>
<p>It&#8217;s probably not just living in the US &#8211; it&#8217;s more like that I meet different people from all over the world. Some stay with me for years and some go. It&#8217;s always people. I love traveling too &#8211; I some very dear friends from my adventures.</p>
<p><em><strong>How huge is the difference between the two countries with regardt to the role of the artist, the difference between fine arts and applied art etc.?</strong></em></p>
<p>There are some differences. Among the artists themselves, in Russia there are more people with skills, because there&#8217;s a very active academic system. In the U.S., there is less skill, but much more experimentation. In U.S. schools, ability is admired but skills are not really taught, and there&#8217;s a strange emphasis on the idea of an &#8216;art statement&#8217;. But there&#8217;s an important similarity: there&#8217;s not really any support for art or artists, either in fine or applied art, in either Russia or the U.S.</p>
<p><em><strong>I really like the &#8220;American Twilight“ album by Crime and the City Solution, for which you stared as cover model. How did this collaboration happen?</strong></em></p>
<p>I love that album too. I was surprised to be on the cover. I met Danielle De Picciotto and Alexander Hacke, and some other amazing people, during an adventure in Mexico, and that led to some interesting collaborations. Danielle asked me to model, and play for music videos and concert backgrounds for Crime &amp; the City Solution, which she was filming, incorporating it with her artwork and stories. I love her videos and I&#8217;m very happy to be a part of her beautiful art!</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/stcoffeestchocolate.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7764" title="stcoffeestchocolate" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/stcoffeestchocolate-241x300.jpg" alt="" width="241" height="300" /></a>Which are the plans that you&#8217;ll concentrate on in the nearer future?</strong></em></p>
<p>With a new icon, I just canonized St. Coffee and St. Chocolate. It&#8217;s possible that these two important plants were actually invented, by two individual women: one in Africa and one in Central America, through plant hybridization. I show these two possible geniuses meeting in a chocolate coffeehouse, in a timeless civilized scene, surrounded by gardens and canals. It&#8217;s so important that we expand our notion of the sacred. I&#8217;ll be proposing an exhibition, perhaps mixed with traditional icons, with the working title Saints without Borders. And of course I&#8217;ll spend time gardening.</p>
<p><a href="http://www.olgalaxy.com">Olga Volchkova @ Olgalaxy</a></p>
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