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	<title>African Paper &#187; Noisedelik</title>
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		<title>HIDDEN REVERSE: Six Cases Of Sleep Disorder</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jan 2018 04:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/12/hiddenreverse6casesofsleepdisorder.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14695" title="hiddenreverse6casesofsleepdisorder" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/12/hiddenreverse6casesofsleepdisorder-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Für die Musik von Hidden Reverse kann man die abgenutzte Vokabel des Experimentellen tatsächlich einmal etwas unbedarfter verwenden, denn die von zahlreichen anderen Konstellationen her bekannten Musiker Simon Balestrazzi und Massimo Olla gehen in ihrem gemeinsamen Projekt nicht nur den Möglichkeiten ungewöhnlicher Strukturen und Stimmungen nach, sondern auch dem Potenzial ungewöhnlicher Instrumente, die sie meist selbst als Unikate herstellen. Eines davon, eine mit Saiten, Federn und Metallplatten<span id="more-14694"></span> bestückte Knarz-, Klage- und Dröhnmaschine, die akustisch und unter Strom gespielt werden kann, nennt sich<a href="https://www.youtube.com/watch?v=fS7t6B-UJRE"> [d]Ronin</a> und hat dank der Verwendung durch zahlreiche Nachahmer mittlerweile eine eigene Karriere hinter sich.</p>
<p>Nach ihrem ersten Tape „Articulation 1 &amp; 2“, das vor gut einem Jahr bei Old Europa Café erschien, melden die beiden sich erstmals auf dem Medium CD zu Wort und widmen sich einem interessanten Thema, nämlich der Schlaflosigkeit bzw. allgemeiner dem gestörten Schlaf. Und da Phasen der Schlaflosigkeit nicht nur leidvoll sind, sondern darüber hinaus Momente ungewöhnlicher Konzentriertheit und aufgedrehter geistiger Aktivität bereithalten und sich zugleich mit merkwürdigen Traumaktivitäten abwechseln können, eignet sich das Sujet wunderbar für atmosphärisch intensive und vielschichtige Musik.</p>
<p>Ich weiß nicht, wie sehr sich Balestrazzi und Olla nun, wie die Titel suggerieren, konkreten klinisch unterschiedenen Formen der Schlafstörung zuwenden, aber das Bild, das sie hier entwerfen, ist bedrohlich und schön, hektisch und klar, dunkel und luzide zugleich und präsentiert die Schlaflosigkeit so keineswegs als reine Tortur. Schon in der „Fatal Familial Insomnia“, die sie in ihrem Opener interpretieren, zeigt sich in den unebenen Flächen des brummenden Doomambient, dem mysteriösen Kratzen und dem konzentrierten Pfeifen des [d]Ronin nicht nur die Schrecklichkeit, sondern auch die Schönheit der erzwungenen Wachheit, und der klarinettenartige Klang zum Schluss scheint fast ein Ende des Martyriums anzudeuten, doch vielleicht ist das auch nur die Fata Morgana eines Wachtraums. In „Night Terrors“ scheint Balestrazzi in seinem Element: Etwas, das wie verfremdete Vogelstimmen klingt (und an sein Dream Weapon Ritual-Projekt erinnert), entfaltet sein Gezwitscher in allen Klangfarben über schweren und ultrarepetitiven Industrial-Sound, immer intensiver wird das Geschrei, bis man nach einem plötzlichen Perkussionsgewitter für Augenblicke heimelige Dunkelheit gehüllt wird.</p>
<p>Manche Tracks geben sich subtil und hintergründig wie das dunkle „Obstructive Sleep Apnea“, andere wie „One More White Night“ erschaffen mit undefinierbaren Tierstimmen im Zeitraffer einen Alptraum, der den frühen Nurse With Wound zur Ehre gereicht hätte. „In That Liminal Space Between Contending Realities“ ist für mich das beste Stück, da in seinem rituellen Pauken, den Glöckchen und dem undefinierbaren Kreischen alle Stimmungen der Platte fast zu einer paradoxen Einheit verschmelzen. Gerade dieses Paradoxe scheint mir, wenn auch in den meisten Stücken eher im Nebeneinander unterschiedlicher Stimmungen, ein zentraler Zug dieses Albums und macht einen Großteil seines Reizes aus. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://azothrecordings.bandcamp.com/">AZOTH Records</a></strong></p>
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		<title>DREAM WEAPON RITUAL: Ebb and Flow</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2014 06:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/11/front850.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9639" title="front850" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/11/front850-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Simon Balestrazzi mag seinen verschiedenen Projekten nach T.A.C. in etwa den gleichen Status beimessen und sie alle als gleichwertige Stationen seiner musikalischen Suche verstehen – letztlich ist Dream Weapon Ritual jedoch die Band, die am ehesten das Erbe der legendären „Tomografia“ angetreten hat. Zum einen ist Monica Serra wieder mit von der Partie, die während ihrer Zeit bei T.A.C. eine zweite Karriere als Schauspielerin begonnen hatte. An Mikro und Kaoss Pad ergänzt sie Simons düstere Soundscapes in einer<span id="more-9638"></span> Art, die alte Symbiosen aufleben lässt. Zum anderen ähnelt der Ritualismus der neuen Aufnahmen den frühen Arbeiten, lässt Archaisches in künstlich arrangierten Kompositionen zum Leben erwachen, auch wenn die Musik heute spontaner und fließender anmutet.</p>
<p>Auf den ersten Eindruck könnte man „Ebb &amp; Flow“, das in Zusammenarbeit mit einer Handvoll Gäste vom Schlage eines <a title="DONATO EPIRO: Fiume Nero" href="http://africanpaper.com/2014/04/26/donato-epiro-fiume-nero/">Donato Epiro</a> entstanden ist, als reines Dronewerk missverstehen, und es wäre dann nicht einmal ein schlechtes, würde sich der zu Beginn ausgebreitete Sound in seiner gleitenden und zugleich kratzigen Art durch das ganze Album ziehen. Allein die subtile Rhythmik, die sakral wirkenden Stimmsimulationen und die ansteigende Fülle des Materials lassen bereits in wenigen Minuten eine spannungsgeladene, „Okkultes“ erahnende Stimmung aufleben. Monicas echte Stimme jedoch, die zunächst im Flüsterton beginnt und in geheimnisvolles Murmeln übergeht, nimmt bald einen derart großen Raum ein, dass man sich eher in einem avantgardistischen Hörspiel wähnt. Die intime Note, die sie dem ganzen verleiht, dankt sich vor allem dem Eindruck, die Stimme direkt am Ohr zu vernehmen, wodurch man noch die kleinsten Regungen von Lippen und Zunge zu hören scheint.</p>
<p>In manchen Stücken tritt der Hörspielcharakter noch deutlicher zutage. Beim zweiten der lediglich numerierten Tracks lassen bedrohlich näherkommende Schritte, gehauchtes Flüstern und ein ultrasmoothes Blasinstrument ein zerfleddertes filmisches Setpiece entstehen, im folgenden Abschnitt steigern (simulierte?) Tiergeräusche und allerlei Stampfen und Rattern das Chaos, das nur durch den fließenden Charakter des musikalischen Rahmens eingehegt wird. Rau, filigran und zugleich von organischer Qualität ist „Ebb &amp; Flow“ ein gehaltvolles Album, das Gegenläufiges wie selbstverständlich miteinander harmonieren lässt. So ausbalanciert wie Ebbe und Flut.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.boringmachines.com">Boring Machines</a></strong></p>
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