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	<title>African Paper &#187; Parentheses Records</title>
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		<title>ZÖJ: Give Water To Birds</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2025 04:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Fenster steht offen, draußen zwitschern Vögel, das Meer rauscht irgendwo in der Ferne, vielleicht war es sogar näher, vielleicht direkt vor dem Haus. Diese scheinbar beiläufige, gleichwohl idyllische Klanghkulisse ist nicht nur eine zufällige Aufnahme, sondern integraler Bestandteil eines &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/28/zoj-give-water-to-birds/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/givewatertobirds1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46481" title="givewatertobirds" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/givewatertobirds1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Fenster steht offen, draußen zwitschern Vögel, das Meer rauscht irgendwo in der Ferne, vielleicht war es sogar näher, vielleicht direkt vor dem Haus. Diese scheinbar beiläufige, gleichwohl idyllische Klanghkulisse ist nicht nur eine zufällige Aufnahme, sondern integraler Bestandteil eines Albums, das mit großer Sorgfalt gerade solche Momente des Ungeplanten bewahrt. Es ist ein leiser, aber eindringlicher Auftakt für &#8220;Give Water to Birds&#8221;, dem neuen Werk von ZÖJ.<span id="more-46480"></span></p>
<p>Das Duo, bestehend aus der aus dem Iran stammenden Sängerin Musikerin Gelareh Pour und dem australischen Schlagzeuger Brian O’Dwyer, <a title="ZÖJ: Fel O Fenjoon" href="http://africanpaper.com/2023/11/18/zoj-fel-o-fenjoon/">veröffentlichte sein Debüt &#8220;Fel O Fenjoon&#8221; 2023 </a>– eine Arbeit, die sich langsam entfaltet und sich vielen dauerhaft eingeprägt hat. Der vorliegende Nachfolger geht in seiner Wirkung noch weiter, ist mehr Vertiefung als bloße Erweiterung. Und es ist ein Werk, das sich nicht in herkömmlichen Kategorien einfangen lässt – weder was Genre noch Stimmung oder kompositorischen Aufbau betrifft. Stattdessen wird hier ein Raum eröffnet, der Klang und Stille, Natur und menschlichen Ausdruck auf eine Weise verbindet, die nichts erklärt und in ihrer Präsenz doch ungemein ausdrucksvoll ist. ZÖJ sind mehr als ein Duo im technischen Sinne. Ihr Name – aus dem Persischen, wo er sinngemäß &#8220;die Einheit zweier Dinge oder Menschen, die füreinander bestimmt sind&#8221; bedeutet – beschreibt auch das musikalische Selbstverständnis. Mit dem zweiten Album öffnet sich dieses Duo jedoch: Brett Langsfords Gitarre fügt sich ein, nicht als fremdes Element, sondern wie eine neue Lichtquelle in einem bereits bestehenden Raum. Nichts drängt sich auf, nichts will dominieren.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht weiterhin die Kamancheh, das persische Streichinstrument mit seiner eigentümlich verletzlichen, metallisch-bitteren Klangfarbe, die immer eine gewisse Spannung trägt, selbst wenn die gespielte Melodie ruhig bleibt. In Gelareh Pours Händen wird sie zum emotionalen Zentrum des Albums – manchmal ornamentreich, manchmal fast meditativ, dann wieder mit großer Dringlichkeit gespielt. Ihr Gesang in Farsi verstärkt diesen Eindruck. Auch wenn man die Sprache nicht versteht, entfalten Stimme und Ausdruck eine poetische Wirkung, die über die Bedeutung der Worte hinausgeht. Besonders eindrucksvoll gelingt das in Passagen, in denen sie von klarem Gesang zu rhythmisch gesprochenem Text oder sogar geflüsterten Fragmenten wechselt. In den dramatischeren Momenten schwingt ihre Stimme bis ins Tremolo, ohne jemals exaltiert zu wirken.</p>
<p>Ein Stück wie &#8220;House of Ripened Grapes&#8221; bleibt über weite Strecken reine Klanglandschaft, näher an einer atmosphärischen Klangfläche als an klassischer Komposition, und genau darin liegt seine Stärke. Es gibt kein vordergründiges Thema, keinen Refrain, nichts, das die Rezeption lenken könnte. Stattdessen eine Spannung, die sich nur langsam, vielleicht nie ganz auflöst. Die Musik verweilt und verlangt dasselbe auch von denen, die ihr zuhören. Immer wieder treten Field Recordings in den Vordergrund: das Meer, Vogelstimmen, Wind, ferne Stimmen. Sie sind nicht als Effekte inszeniert, sondern scheinen zum eigentlichen Kern des Albums zu gehören. Eine besondere Szene findet sich etwa in &#8220;Our Little Balconi&#8221;, wenn ein Gedicht von einer ungekünstelten männlichen Stimme rezitiert wird, nah und zu Beginn ohne jede musikalische Untermalung. Erst allmählich kommen andere Klänge hinzu, Vögel, kaum hörbare Hintergrundgeräusche, und man spürt eine besondere Würde in diesem unspektakulären Vortrag. Die Gedichte selbst – von bedeutenden persischen Lyrikern wie Shams Langeroudi oder Hushang Ebtehaj – sind für jene, die Farsi verstehen, sicher noch intensiver, dem Rezensenten erschloss sich leidglich der Frühling (Bahar) als Teil des Themas. Doch auch ohne weitere Sprachkenntnis entfaltet sich ihre Wirkung, weil ZÖJ Sprache nicht als Mittel zur Erklärung einsetzen, sondern als Teil eines größeren atmosphärischen Zusammenhangs.</p>
<p>Auffällig ist zudem, wie subtil die Musik sich zwischen den Polen bewegt: Leichtigkeit und Schwere, Nähe und Entrückung, Gegenwart und Erinnerung. Gerade die Drums, oft fragmentiert und eher als Tupfer denn als rhythmische Grundlage gespielt, bringen hier und da eine fast tänzerische Note hinein. Sie wirken fast wie das überraschende Lächeln in einem ernsten Gespräch. &#8220;Give Water to Birds&#8221; ist ein Album, das sich einer schnellen Beschreibung entzieht, auch deshalb, weil es sich jedem Versuch der Zuschreibung entzieht. Es ist experimentell, aber nie verkopft; improvisiert, aber nie beliebig. Und es wirkt fast filmisch, ohne dabei auf dramatische Effekte zu setzen. Am Ende steht oft ein Gefühl von leiser Wehmut, feierlicher Entrückung – wie im titelgebenden Abschlussstück, das mit weichen Kamancheh-Ornamenten und Naturklängen ausklingt.</p>
<p>Dass Nick Cave Gelareh Pour einmal als &#8220;exquisite genius&#8221; bezeichnet hat, wirkt da weniger wie ein übertriebener Superlativ als wie eine nüchterne Feststellung. Doch ZÖJ als Ganzes ist das hörbare Ergebnis einer tiefen, intuitiven Verständigung zwischen Menschen, die ihre Herkunft, ihre Geschichte, ihre Stimmen und ihre Stille miteinander teilen. Und in diesem Album, das wie durch Zufall ganz genau so geworden ist, wie es sein sollte, findet diese Verständigung eine besonders eindrucksvolle Form.</p>
<p>Das Label setzte &#8220;Give Water To Birds&#8221;, das neben allen anderen Kontexten auch eine in vielfache zeitgenössische Wege verwobene Stimme persicher Traditionen ist, in einem Kommentar auch in Bezug zu den verheerenden Ereignissen im und um den Iran in der aktuellen Zeit: &#8220;As the Middle East continues to suffer unbearable pain and injustice, may this music offer a drop of solace, a gesture of care, and a call to stay human&#8221;. Dem sollte nichts hinzuzufügen sein. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Parentheses Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1798344503/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Give Water To Birds: Zöj mit ihrem zweiten Album</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 03:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 20. Juni erscheint mit &#8220;Give Water to Birds&#8221; das zweite Album des iranisch-australischen Duos ZÖJ bei Parenthèses Records. Die Veröffentlichung folgt anderthalb Jahre nach dem vielfach gelobten Debüt &#8220;Fel O Fenjoon&#8221; und vertieft dessen besondere musikalische Handschrift. ZÖJ, bestehend &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/03/give-water-to-birds-zoj-mit-ihrem-zweiten-album/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. Juni erscheint mit &#8220;Give Water to Birds&#8221; das zweite Album des iranisch-australischen Duos ZÖJ bei Parenthèses Records. Die Veröffentlichung folgt anderthalb Jahre nach dem vielfach gelobten Debüt &#8220;Fel O Fenjoon&#8221; und vertieft dessen besondere musikalische Handschrift. ZÖJ, bestehend aus Gelareh Pour (Kamancheh, Qheychak, Gesang) und Brian O’Dwyer (Schlagzeug), erweitert auf dem neuen Werk ihr Klangspektrum durch den Gitarristen Brett Langsford. Seine Beiträge wirken nicht als zusätzlicher Baustein, sondern verändern subtil die Lichtverhältnisse innerhalb des musikalischen Gefüges. Es entsteht ein fein gesponnenes Zusammenspiel von Instrumenten, Stimmen und natürlichen Klängen, das sich spannungsvoll, oft langsam steigernd entfaltet.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/givewatertobirds.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46467" title="givewatertobirds" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/givewatertobirds.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-46466"></span></p>
<p>Zentrale Elemente bleiben Gelareh Pours emotionaler Gesang in Farsi, der zwischen Gesang, Monolog und geflüsterten Fragmenten wechselt, sowie der charakteristisch metallisch-bittere Ton ihrer Kamancheh. Geräusche von Meer, Wind und v.a. Vögeln durchziehen das Album wie ein atmosphärisches Leitmotiv. Diese field recordings wurden nicht nachträglich arrangiert, sondern entstanden beiläufig während der Aufnahmen, etwa als ein Mikrofon vor dem Studiofenster unbemerkt Vogelstimmen mit aufnahm. Die Musik wirkt dabei nicht konzipiert, sondern, wie es vom label heißt, wie ein Gespräch zwischen Moment und Erinnerung. In ihrer Zurückhaltung entwickelt sie eine große Intensität, die sich nicht leicht benennen lässt: Melancholie, Gelassenheit, stille Ergriffenheit – alles scheint gleichsam vorhanden. Gedichte persischer Dichter wie Ahmad Reza Ahmadi und Shams Langeroudi werden teils rezitiert, teils angedeutet. Das Album erscheint als CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1798344503/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Sans Soleil: Puce Moment interpretieren Gagaku</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 06:13:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 21. März 2025 erscheint das neue Album &#8220;Sans Soleil&#8221; des Duos Puce Moment bei Parenthèses Records. Pénélope Michel und Nicolas Devos, die beiden Köpfe hinter dem oftmals interdisziplinär ausgerichteten Projekt, verweben darauf traditionelle japanische Gagaku-Klänge mit Stimmeinsatz sowie elektroakustischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/11/sans-soleil-puce-moment-interpretieren-gagaku/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21. März 2025 erscheint das neue Album &#8220;Sans Soleil&#8221; des Duos Puce Moment bei Parenthèses Records. Pénélope Michel und Nicolas Devos, die beiden Köpfe hinter dem oftmals interdisziplinär ausgerichteten Projekt, verweben darauf traditionelle japanische Gagaku-Klänge mit Stimmeinsatz sowie elektroakustischen und elektronischen Elementen inklusive eines Theremin zu einem hypnotischen Ganzen von starker filmischer Intensität. Die Grundlage für dieses Werk bildeten Aufnahmen, die sie im Februar 2020 mit Musikerinnen und Musikern der Gagaku Music Society of Tenri in Japan machten, bei denen Instrumente wie Shô, Ryûteki, Hichiriki, Biwa, Sô, Taiko und Shôko, Kakko Verwendung fanden. Das Album umfasst sechs Stücke, die oftmals durch eine Balance zwischen kontemplativen Passagen und dynamischen Sequenzen bestechen. Das Album erscheint als limitierte CD und zum Download.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/sanssoleil.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45293" title="sanssoleil" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/sanssoleil.jpg" alt="" width="1196" height="1200" /></a><span id="more-45292"></span></p>
<p>&#8220;Sans Soleil&#8217; is an immersive musical piece that brings the ancient traditional Japanese music of Gagaku into dialogue with electro-acoustic and electronic music within a liminal soundscape—a meeting and transitional space orchestrated by Puce Moment. Imperial and centuries-old, Gagaku encompasses the repertoire of court music and dances of Chinese and Korean origin, preserved in Japan and transmitted unchanged from generation to generation since the 5th century. In February 2020, Nicolas Devos and Pénélope Michel traveled to Tenri, a suburb of Nara, Japan’s former capital, to meet and record the musicians of the Gagaku Music Society of Tenri. These recordings formed the foundation for the musical and stage creation of &#8216;Sans Soleil&#8217;, developed in collaboration with choreographer and dancer Vania Vanneau. The music is suspended between contemplation and chaos, subject to a shifting and organic deterioration populated by apparitions, contaminations and persistent sounds that resist mutation. An invitation to the present—a ritualised celebration of the moment in which traces of the past are summoned up, &#8216;Sans Soleil&#8217; questions the notions of transmission and the process of reappropriation, individual and collective memory, its representations, and its imaginary and mental constructs through what resembles a trance-like ceremony.&#8221; (Parenthèses Records)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2344527110/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ZÖJ: Fel O Fenjoon</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Nov 2023 02:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Persischen bedeutet das Wort Zöj wohl so etwas wie die Einheit zweier Menschen oder Dinge, die wie für einander geschaffen sind, also etwas, das im Englischen als match made in heaven bezeichnet werden würde. Im Falle des in Australien &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/18/zoj-fel-o-fenjoon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/zöjfelofenjoon.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-38189" title="zöjfelofenjoon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/zöjfelofenjoon-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Persischen bedeutet das Wort Zöj wohl so etwas wie die Einheit zweier Menschen oder Dinge, die wie für einander geschaffen sind, also etwas, das im Englischen als match made in heaven bezeichnet werden würde. Im Falle des in Australien beheimateten Duos, das diesen Namen gewählt hat, ist das Wort vielleicht noch bezeichnender, denn die beiden Mitglieder Galareh Pour und Brian O&#8217;Dwyer tragen ganz unterschiedliche musikalische Traditionen und <span id="more-38188"></span>Prägungen in ihrem Gepäck und verstehen es dennoch, ihre Musik wie aus einem Guss klingen zu lassen.</p>
<p>Bei Zöj kommen traditionelle persische Streichinstrumente wie die Karmancheh und ein Gesang in Farsi, der neben eigenen Texten persische Lyrik von modernistischen und zeitgenössischen Dichterinnen und Dichtern wie Forugh Farrochzād, Amir Hushang Ebtehaj und Seyed Ali Salehis zu interpretieren weiß, zusammen mit einem Drumming, dessen Handschrift die Prägung verschiedener zeitgenössischer Musik des Westens durchscheinen lässt. Nachdem renommierte Landsleute wie Nick Cave und Adam Geoffrey Cole bereits ihre Musik lobten, waren wir umso erfreuter, dass nach vielen Auftritten nun auch ein Studioalbum der beiden vorliegt.</p>
<p>Im Unterschied zu den in der westlichen Musik verbreiteten Streichinstrumenten scheint die persische Karmancheh immer auch etwas verwundetes, eine leicht bittere metallische Klangeigenschaft zu haben, die unabhängig von der entsprechenden Melodie und der Spielweise durchscheint und dem Klang &#8211; wir schrieben bereits im Zusammenhang der <a href="http://africanpaper.com/tag/saba-alizadeh/">Musik Saba Alizadehs</a> davon &#8211; einen besonderen Reiz verleiht. Auch das Album &#8220;Fil o Fenjoon&#8221; beginnt mit einem durchaus schönen Szenario, dass durch schreiende Streichersounds und ein im Hintergrund spürbares perkussives Hantieren zugleich etwas schrilles, an wundgescheuerte Nerven erinnerndes bekommt.</p>
<p>Der eröffnende Song &#8220;I take pictures of fire&#8221; offenbart eine deutliche Dramatik, die umso intensiver wird, da sie nie wirklich eskaliert, sondern subtil bleibt, auch dann, wenn die Klänge schrill werden und hastige Geräusche eines Atmens, die zunächst leise beginnen, immer deutlicher und rhythmischer geraten. Trotz alledem ist zugleich eine unterschwellige Ruhe spürbar, die sich mit der Zeit immer stärker durchsetzt. Im harmonischen Schlussteil bringt das Saitenspiel eine trostreiche, geerdete Wehmut ins Zentrum des Geschehens. Diese findet sich noch deutlicher im darauffolgenden &#8220;Hangman&#8221;, aus dessen eingängigen Pizzicati, die an ein Banjo erinnern, und gemächlichen Streicherstrichen sich langsam ein tremolierend melancholischer Gesang schält. Ein ergreifendes Stück und ein früher, klassischer Höhepunkt des Albums.</p>
<p>Es wäre schwer, sich für einzelne Songs zu entscheiden und diese als weitere Höhepunkte zu markieren, denn alle acht Kompositionen zeigen eigene, berührende Momente. Das als summende Dröhnung im Wind schwebende &#8220;My Empty Boat&#8221;, das offenbar Teil einer umfangreicheren Komposition ist und eine summende Stimme mit dem Rascheln von Becken verschmilzt. Oder &#8220;Hearts of Stone&#8221;, das zwischen wehmütigen Streicherornamenten, dynamischen Trommelwirbeln und anheimelndem Gesang wie das Gegenteil seines Titels klingt und dessen melierte Weite in &#8220;Hymn for Apollo&#8221; ihre Wiederkehr feiert. Dann &#8220;The God of Rainbows&#8221;, das über eine lange Strecke vom nur scheinbaren Kontrast eines hohen Klagegesangs mit einer warmen Dröhnung lebt, bis anrührende Melodien und warmes holziges Trommeln ein verspieltes Element hineinbringen. Ferner &#8220;Winter for Ghazal&#8221;, in welchem eine Stimme im Wind den Frühling und die Vögel herbeisehnt (falls mein rudimentäres Farsi mich nicht täuscht) und eine leise Exaltiertheit zulässt. Dann das abschließende &#8220;Study of a Bull&#8221;, bei denen kraftvolle Drums zunächst dezent aus einem Meet warmer Dröhnung auftauchen und gegen Ende noch einmal für eine starke, nach vorn preschende Dynamik sorgen.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231031_183927_213.sdocx--></p>
<p>Wie der Name des Duos bezieht sich auch der Albumtitel auf ein bestmögliches Zusammenpassen, denn der bildliche Ausdruck &#8220;Fil o Fenjoon&#8221; (dt. Elefant und Teetasse) beschreibt auf Farsi zwei Dinge oder Entitäten, die zwar einen scharfen äußeren Kontrast aufweisen, aufgrund ihrer inneren Verbindung aber als untrennbar erscheinen. Falls die Band damit, wie zu vermuten ist, das letztlich harmonische Zusammenwirken ihrer unterschiedlichen Instrumentierungen, Spielweisen und Traditionen meinen, dann könnte der Titel nicht passender sein. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Bleemo Music / Parentheses Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=740656176/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Flow: Neuer Score von E&#8217;Joung-Ju und Mathias Delplanque alias KEDA</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 02:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Parenthèses Records bringen Anfang Dezember eine neue EP des aus E&#8217;Joung-Ju und Mathias Delplanque bestehenden Duos KEDA heraus. &#8220;Flow&#8221; enthält den auf vier Stücke verteilten Score zur gleichnamigen Tanzperformance der schweitzerischen Tanzgruppe Compagnie Linga und basiert auf dem Zusammenspiel der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/28/flow-neuer-score-von-ejoung-ju-und-mathias-delplanque-alias-keda/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parenthèses Records bringen Anfang Dezember eine neue EP des aus E&#8217;Joung-Ju und Mathias Delplanque bestehenden Duos KEDA heraus. &#8220;Flow&#8221; enthält den auf vier Stücke verteilten Score zur gleichnamigen Tanzperformance der schweitzerischen Tanzgruppe Compagnie Linga und basiert auf dem Zusammenspiel der anregenden Melodien und Rhythmen des koreanischen Geomungo mit den elektronischen Sounds des derzeit emsigen Delplanque, die mal einen ambienten, mal aber auch einen fast lärmenden Charakter annehmen können. Das Album ist als CD und zum Download erhältlich. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/kedaflow.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31906" title="kedaflow" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/kedaflow.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-31905"></span></p>
<p>&#8220;Flow (2018) by Swiss-based contemporary dance Compagnie Linga is inspired by the astonishing performance of animal’s group movements, such as shoals of fish, flocks of birds or swarms of insects. These flexible and fluid formations, capable of instantaneously modifying their speed and direction without losing space coherence, question the laws of interactions that act the different members of a group and the coordination of their movements. Invited by Compagnie Linga to compose a musical score and perform it live, KEDA created a mesmerizing soundtrack, in which E’Joung-Ju stirs up lively rhythms and melodic fragments of the Korean geomungo, like an electric bass, which Mathias Delplanque alienates in ambient and noise collages, ensuring a hypnotic pull.&#8221; (Parenthèses Records)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=680616887/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>FRANÇOIS ROBIN / MATHIAS DELPLANQUE: L’Ombre de la Bête</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2022 06:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[À la Zim!]]></category>
		<category><![CDATA[François Robin]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Delplanque]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele bringen Instrumente aus der Familie der Sackpfeifen v.a. mit den schottischen Bagpipes, hierzulande Dudelsäcke genannt, in Verbindung. Tatsächlich existieren auch in den keltisch geprägten Regionen des kontinentalen Europa bis nach Galizien verschiedene Formen der Sackpfeifen, eine davon ist die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/20/francois-robin-mathias-delplanque-l%e2%80%99ombre-de-la-bete/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/07/lombredelabete.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-30724" title="lombredelabete" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/07/lombredelabete-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Viele bringen Instrumente aus der Familie der Sackpfeifen v.a. mit den schottischen Bagpipes, hierzulande Dudelsäcke genannt, in Verbindung. Tatsächlich existieren auch in den keltisch geprägten Regionen des kontinentalen Europa bis nach Galizien verschiedene Formen der Sackpfeifen, eine davon ist die in Nantes und der gesamten südlichen Bretagne verbreitete Veuze.<span id="more-30720"></span></p>
<p>Seit gut 15 Jahren gilt der Virtuose François Robin als ihr wichtigster internationaler Botschafter. Ob in unterschiedlich großen Ensembles oder im Alleingang, stets betrachtet er das Instrument als ein lebendes Wesen, das er durch sein Spiel zu seinen charakteristischen und doch sehr unterschiedlichen Äußerungen lediglich provoziert. &#8220;Mein Instrument ist animalisch. Alles in ihm evoziert das Animalische: seine Form, seine Klänge, die breite bildliche Vorstellung, die es kreiert hat. Ein Instrument mit einem zoomorphen Charakter, das atmet, pustet, schreit, stöhnt&#8221;, sagte er zu seiner aktuellen Veröffentlichung, die das Tier &#8211; die Bestie &#8211; bereits im Namen trägt.</p>
<p>Mit &#8220;L’Ombre de la Bête&#8221; verhält es sich allerdings etwas anders als in vielen seiner früheren Arbeiten, und zwar nicht, weil Robin die Klänge weitere Instrumente (Doppelrohrblatt-Blasinstrumente wie die armenische Duduk und die arabische Mizmar, ferne Violine) beisteuert, sondern v.a. weil er Soundartist Mathias Delplanque beauftragte, die aufgenommenen Klänge der Veuze in seine Bestandteile zu zerlegen und mittels diverser Techniken in eine neue Form zu bringen &#8211; eine Form, die die wesentlichen Charakteristiken der Instrumente deutlich und ohne zu starken Effet de réel exponiert. Was die beiden dabei suchten, ist der Schatten &#8211; nach Jung so etwas wie die Kehrseite, den Wechselbalg? &#8211; dieses so schön und zugleich seltsam klingenden Tieres.</p>
<p>Den Auftakt macht mit &#8220;Sous le Cuir&#8221; (dt. Unter dem Leder) das nach gängigen Begriffen wahrscheinlich experimentellste Stück des Albums. Auf unterschiedliche Art holt Robin eine Vielzahl an Klangäußerungen zutage, lässt die Bestie hecheln, keuchen, pusten, quietschen, brummen und vogelstimmenartige Geräusche von sich geben. Wie in einem alchemischen Prozess allerdings transformiert der Kollege all dies im Handumdrehen in ein ambientes Dröhnen, das trotz der oft mechanisch anmutenden Elektronik immer noch die organische Signatur der ursprünglichen Materials trägt. Das allseit bekannte &#8220;Dudeln&#8221;, das irgendwann auch zu hören ist, wirkt dabei fast wie eine Reminiszenz an vertraute Vorstellungen, doch im weiteren Verlauf des Albums wird klar, dass die beiden Musiker auch zu dieser Ästhetik einen durchaus ernsthaften Bezug haben.</p>
<p>Vordergründig wirkt &#8220;L’Ombre de la Bête&#8221; wie eine ziemlich heterogene Sammlung unterschiedlicher Klänge, Muster und Gangarten. Es gibt tanzbare, streckenweise technoide Stücke wie &#8220;Perdu&#8221; und &#8220;Dans l&#8217;ombre&#8221;, bei denen rasselnde Pizzicati auf der Violine oder rockige Riffs (das gleichen instruments?) gegen kraftvolle Takte anklingen, während die heiter klagenden Ornamente der Veuze dazu Ihren Kommentar geben und Verbindung schaffen. Hier ist man mitten im Schatten und vergisst die einzelnen Bestandteile mehr und mehr. Das bereits als Single veröffnete &#8220;L&#8217;homme à tête de cheval&#8221; das mit leicht dublastiger Elektronik zunächst eine enorme Spannung aufbaut bis die hell klingende Veuze Versöhnung schafft, führt dieses Konzept fort.</p>
<p>&#8220;Le puits&#8221; scheint komplett veuzefrei zu sein, und eröffnet im Zentrum der Platte mit der wehmütig klingenden Duduk ein riesiges Meer an Gelöstheit. Auch das abschließende &#8220;Fin de règne&#8221; hat diesen &#8220;orientalischen&#8221; Beiklang: Über holzigen Takten und einer hypnotischen Dröhnung entfalten sich Violinenklänge, deren Melodiebögen man auch mit einer persischen Karmanche erzeugen könnte &#8211; Melodiebögen, die jeden um den Finger wickeln und in ungesehene Welten entführen sollten.</p>
<p><strong>Label: À la Zim! / Parenthèses Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=368624350/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Mark Cain mit Cameos bei Parenthèses Records</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2021 04:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mark Cain]]></category>
		<category><![CDATA[Parentheses Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Parenthèses Records bringt dieser Tage eine Sammlung an 18 kurzen Tracks des australischen Flötisten und Saxophonisten Mark Cain unter dem Titel &#8220;Cameos&#8221; heraus. Die Stücke, die zum Teil für Dokumentarfilm und Puppentheater konzipiert waren, sind von verschiedenen alten Musikarten aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/16/mark-cain-mit-cameos-bei-parentheses-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parenthèses Records bringt dieser Tage eine Sammlung an 18 kurzen Tracks des australischen Flötisten und Saxophonisten Mark Cain unter dem Titel &#8220;Cameos&#8221; heraus. Die Stücke, die zum Teil für Dokumentarfilm und Puppentheater konzipiert waren, sind von verschiedenen alten Musikarten aus Ost und West inspiriert und kombiniert zahlreiche Blasinstrumente wie Bariton- und Tonorsaxophon, Klarinette, Bambusflöte, Tin Whistle und einiges mehr mit Gongs und anderen perkussiven Elementen. Das Album erscheint als Download.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/markcaincameos.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-26325" title="markcaincameos" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/markcaincameos.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-26324"></span></p>
<p>&#8220;Cameos is a collection of 18 short and enigmatic pieces Cain has written and/or improvised in his home studio in Fremantle, Western Australia. Some pieces were created for the puppet theatre work, Turtle and the Trade Winds and Oddysea with musician colleague, Jamie David. Others were devised for the Cinematic Scores series event in which he composed the accompanying live score to the 1922 American ethnographic documentary, Nanook of the North. Others are pieces he’s recorded that have only now found a home on Cameos.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1693435390/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>With Cameos Cain charts his interests in traditional music, ethnic instrumentations and improvisation and collides it with his love of wind and percussion instruments from various pockets of the world, including instruments he has made. A lifelong artistic dedication that has been at the core of his work with bands such as Nova Ensemble, Ozmosis, Daramad and his current group, Eastwinds. Cameos is a vital and playful record that reveals new perspectives on traditional sounds, an album that countains an atypical sonic universe, revealing new archipelagos on the music map, Cameos could, an album that could easily sit between Stephan Micus and the late John Hassell.&#8221; (Parenthèses)</p>
<p><a href="http://www.parenthesesrecords.be/catalog/mark_cain_-_cameos/"><strong>@ Parenthèses Records</strong> </a></p>
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		<title>Unnatural: Longplayer-Debüt von Patrick Graham und John Sellekaers</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/05/26/unnatural-longplayer-debut-von-patrick-graham-und-john-sellekaers/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2020 07:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[John Sellekaers]]></category>
		<category><![CDATA[Parentheses Records]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Graham]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24. März bringt Parenthèses Records das ersten gemeinsame Album von Percussionist Patrick Graham und Producer John Sellekaers heraus, in den Worten des Labels &#8220;a dark and enigmatic soundtrack, a physical sound immersion into some imaginary ritual.&#8221; (Parenthèses Records) Beide &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/26/unnatural-longplayer-debut-von-patrick-graham-und-john-sellekaers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. März bringt Parenthèses Records das ersten gemeinsame Album von Percussionist Patrick Graham und Producer John Sellekaers heraus, in den Worten des Labels &#8220;a dark and enigmatic soundtrack, a physical sound immersion into some imaginary ritual.&#8221; (Parenthèses Records) Beide Künstler haben in zahlreichen Bands (Constantinople Ensemble, Giant Tiger, Rheō, Xingu Hill, Dead Hollywood Stars, Feral Cities, Meeple u.a.) gespielt und im letzten Jahr drei gemeinsame Singles produziert. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/unnatural.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-20345" title="unnatural" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/unnatural.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a></p>
<p><a href="http://www.parenthesesrecords.be/catalog/patrick_graham_and_john_sellekaers_-_unnatural/"><strong><span id="more-20344"></span>Patrick Graham &amp; John Sellekaers @ Parenthèses</strong></a></p>
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		<title>KEDA: Hwal</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 09:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[E'Joung-Ju]]></category>
		<category><![CDATA[Geomungo]]></category>
		<category><![CDATA[Keda]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Delplanque]]></category>
		<category><![CDATA[Parentheses Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Koreanisch bedeutet „Hwal“ Bogen, und mit etwas Fantasie könnte man das auf den großen Bogen beziehen, der auf Kedas so betiteltem Debüt gespannt wird – von Korea über Frankreich bis Burkina Faso, von höfischer und volkstümlicher Musik bis hin &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/02/13/keda-hwal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/kedahwal.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11445" title="kedahwal" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/kedahwal-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf Koreanisch bedeutet „Hwal“ Bogen, und mit etwas Fantasie könnte man das auf den großen Bogen beziehen, der auf Kedas so betiteltem Debüt gespannt wird – von Korea über Frankreich bis Burkina Faso, von höfischer und volkstümlicher Musik bis hin zu Blues, Dub und experimenteller Elektronik. Vom Naturbelassenen bis zum gestylten Feinschliff. Von meditativer Ruhe zum tanzbaren Groove in dezenter Gangart. Darüber hinaus kommt auf der Musik aber auch ein Bogen zum Einsatz.<span id="more-11444"></span></p>
<p>Doch von vorn: E&#8217;Joung-Ju ist eine in Frankreich lebende koreanische Musikerin, die sich ganz dem Spiel eines Instrumentes aus ihrer Heimat verschrieben hat, dem jahrhundertealten zwölfsaitigen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Geomungo">Geomungo</a>, das von der Bau- und Spielweise her der Zither verwandt ist und von Klang her mit einigen Vorbehalten unserem Cello nahe kommt. In Frankreich lernte sie den aus Burkina Faso stammenden Komponisten und Produzenten Mathias Delplanque kennen, einen Virtuosen elektronischer Musik. Zusammen entstand die Idee, das Geomungo in ein zeitgenössisches Gewand zu packen und dabei gleichsahm seinen eigenen Charakter zu betonen und zu bewahren.</p>
<p>Es wundert bei diesem Ansatz nicht, dass E&#8217;Joung-Jus Beitrag klar im Vordergrund steht und Delplanque an vielen Stellen eher subtil im Verborgenen wirkt. Die Klänge, die die Musikerin ihrem Instrument meist im Mid- und Downtempo entlockt, sind durchgehend organisch-kernig, bisweilen rumpelt es ganz schön archaisch, und stetig auf- und abebbende Takte lassen schnell eine mystisch-rituelle Atmosphäre entstehen. Aus den repetitiven Figuren entwinden sich in regemäßigen Intervallen anmutige Melodien.</p>
<p>Delplanques Beitrag ist zum einen Producer-Sache, er weiß das Spiel seiner Kollegin bestens räumlich in Szene zu setzen, und in seinen stärksten – und tanzbarsten – Momenten arbeitet er so gekonnt mit leeren Räumen, dass man nicht anders kann, als an Dub zu denken. Eher subjektiv und der Lust zu tanzen geschuldet ist aber sicher die Assoziation des Rezensenten zu Jonathan Richmans „Egyptian Reggae“. Einen deutlich poppigen Charakter bekommt die Musik an wenigen Stellen durch an Triphop erinnernde Takte, die dann auch offensichtlicher von Elektronik durchdrungen sind, doch die meisten der entspannten Grooves erwecken den Eindruck, dass sie ganz einfach der traditionellen Spielweise des Instruments entsprechen.</p>
<p>Gerade wenn dies nicht der Fall sein sollte, wäre dies eine der Stärken des Albums, das sich fern von banalem cultural jamming einer originellen Neurahmung verschrieben hat. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.parenthesesrecords.be/">Parentheses Records</a></strong></p>
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