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	<title>African Paper &#187; Pete Greening</title>
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		<title>V.A.: Drone-Mind // Mind-Drone Vol 7</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Aug 2019 07:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem siebten Teil der „Drone-Mind // Mind-Drone“-Reihe präsentieren wieder vier Künstler aus unterschiedlichen Ländern „the various sides of today&#8217;s experimental drone music“, wie es von Labelseite heißt und erneut wurde ein Gemälde von Pete Greening für das Cover verwendet, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/08/10/v-a-drone-mind-mind-drone-vol-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/Drone-Mind-Mind-Drone-7.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18446" title="Drone-Mind-Mind-Drone-7" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/Drone-Mind-Mind-Drone-7-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf dem siebten Teil der „Drone-Mind // Mind-Drone“-Reihe präsentieren wieder vier Künstler aus unterschiedlichen Ländern „the various sides of today&#8217;s experimental drone music“, wie es von Labelseite<a href="https://www.dronerecords.de/album.view.html?album=19011"> heißt</a> und erneut wurde ein Gemälde von Pete Greening für das Cover verwendet, der über seine Arbeiten <a href="https://www.nicholsonartgallery.com/page/page-14/">sagt</a>: „My paintings explore the optical effects of linear distortion and arithmetical progression. The patterns and colours used are carefully selected to create either an optical illusion of movement, or to create a feeling of tension on the surface of the painting.“ und damit <span id="more-18443"></span>sicher auch konzeptionell gut zur Reihe passt.</p>
<p>Specimens, das Einmannprojekt des Briten Alex Ives, ist mit drei Stücken vertreten: „Broken Beams“ beginnt kaum wahrnehmbar, dann setzt ein leicht noisiges Grundrauschen ein, das unter der Oberfläche eine gewisse Unruhe ausstrahlt. Gegen Ende hört man sakrale Stimmen. “First Flight“ beginnt ähnlich reduziert, es lassen sich melodische Passagen erahnen. „Over The Great Island“ ist verglichen mit den beiden Vorgängern ein etwas dunklerer Track, der im Laufe an Dramatik zunimmt. Aus Lithauen stammen (die auch schon auf diesen Seiten <a href="http://africanpaper.com/2019/04/20/skeldos-ilges-caretakers-of-yearning/">besprochenen</a>) Skeldos, deren „Byra“ ein zehn Minuten langer melodischer, mysteriöser Track ist, der eine leichte Melancholie verstömt. In dem Presseinfo wird der Titel mit „falling“ oder „crumbling“ übersetzt und das sind sicher nicht die schlechtesten Begriffe, um die erzeugte Stimmung zu beschreiben, denn zwischendurch ergreift <em>the sadness of things</em> den Hörer. Dennoch ist das eine Musik, die etwas Tröstendes hat, fühlt man sich doch trotz aller Traurigkeit gleichzeitig in der Musik aufgehoben. Die bulgarischen Mytrip steuern zwei Stücke bei: Auf „Death Is My Heaven“ hört man ein kaum zu erahnendes perkussives Pulsieren über einer dunklen an- und abschwellenden Fläche. Das fast schon symphonische „I Stood Still“ klingt so in etwa wie eine verrauschte Version von GAS. Abgeschlossen wird die zweite Seite des türkisfarbenen Vinyls von Opening Performance Orchestra aus Prag (die sich Vinyl u.a. schon mit Blixa Bargeld und Merzbow geteilt haben), deren 12-minütiges „Creeping Waves III“ verglichen zu einigen der anderen Beiträge reduzierter und weniger melodisch ist – was nicht verwundert,<a href="https://noisebeneaththesnow.com/2019/07/10/interview-with-opening-performance-orchestra-noise-experimental/"> heißt </a>es doch von Seiten der Musiker, ihre Musik sei „fraction music“: „no melody – no rhythm – no harmony“. Dieses rumplende Dröhnen scheint aus den dunkelsten Ecken der Erde zu kommen und man fragt sich, wer sich hier durch tiefe Gesteinsschichten zu wühlen scheint. Das ist sicher der unheimlichste und vielleicht beste Track dieser Veröffentlichung.</p>
<p>Zum ersten Mal liegt einem Album der „Drone-Mind // Mind-Drone“-Reihe eine CD bei. Auf dieser ist die vollständige Version von „Creeping Waves“ enthalten: Auf 70 Minuten wird unter dem Motto „an object in a space – a shadow on a surface – a sound in the air – a vibration in my head“ eine totale Immersion in die Klangwelt der Prager ermöglicht. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.dronerecords.de/">Drone </a></strong></p>
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		<title>V.A.: Drone-Mind // Mind Drone Volume 1: Ubewoet / Halo Manash / Jarl / B°Tong</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 06:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie kaum ein anderes hat das in Bremen ansässige Label Drone über die Jahre konsequent Musik veröffentlicht, die in all ihrer Heterogenität immer eine Widerspiegelung des Namens war, egal ob auf der nach einhundert Veröffentlichungen eingestellten 7&#8242;-Serie, der 10&#8242;-Reihe „Substantia &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/05/05/v-a-drone-mind-mind-drone-volume-1-ubewoet-halo-manash-jarl-b%c2%b0tong/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/05/DRONE-MIND-1-300.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4404" title="DRONE-MIND-1-300" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/05/DRONE-MIND-1-300-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie kaum ein anderes hat das in Bremen ansässige Label Drone über die Jahre konsequent Musik veröffentlicht, die in all ihrer Heterogenität immer eine Widerspiegelung des Namens war, egal ob auf der nach einhundert Veröffentlichungen eingestellten 7&#8242;-Serie, der 10&#8242;-Reihe „Substantia Innominata“ (von der es inzwischen auch schon 16 Veröffentlichunge gibt), oder aber auf der just begonnenen „Drone Mind // Mind Drone“-Serie im LP-Format. Das Konzept wurde diesmal leicht geändert, denn „Drone-Mind // Mind-Drone“ hat Compilationcharakter, nun teilen sich jeweils vier Künstler ein Album, wobei das Artwork jedes Mal von dem britischen Maler Pete Greening gestaltet wird.<span id="more-4402"></span> Compilations sind oft wenig befriedigende Tonträger, (zu) oft hat man den Eindruck, es werde Resteverwertung betrieben, häufig findet man (An)Sammlungen von Stücken, deren kleinster gemeinsamer Nenner sich nur mit der Lupe erkennen lässt.</p>
<p>Die Spanier von Ubeboet basieren ihre zwei Stücke auf Stimmmaterial, das den beiden Stücken einen rituell-religiösen Charakter gibt. Sind bei „Akasa“ die Stimmen deutlich zu hören und versetzt der Track den Hörer dadurch in ein nebelverhangenes tibetisches Kloster, so besteht „Agone Revisited“ aus organisch-warmen Drones, ganz so, als folge nach dem Gebet die Ruhe und Kontemplation. Dass auf der gleichen Seite des Albums die Finnen von Halo Manash zu finden sind, die mich vor einigen Jahren mit ihrem Album „Language of Red Goats“ beeindruckt haben, passt, haben sie doch schon in der Vergangenheit gezeigt, dass das Rituellle auch in ihrer Musik von zentraler Bedeutung ist: Hier dröhnt es dunkel, verlangsamte Gongschläge sind zu hören und lassen Erinnerungen an „How To Destroy Angels“ aufkommen, auch (früher) Thomas Köner ist nicht allzuweit entfernt, wobei Halo Manash einen wesentlich rituelleren Ansatz als letztgenannter Künstler haben. Durch das tiefe Brummen und die entfernten Stimmen (es wurde keinerlei Elektronik eingesetzt) wird eine düstere und dunkle Weite beschworen, langsam ziehen die Klangmassen über den Permafrost, und wenn Halo Manash auf ihrer Homepage schreiben <span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">„</span></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Halo Manash is a pilgrimage to the borderlands of dreams, pure consciousness, and primal being– and possibly beyond“,</span></span> dann passt das (natürlich) auch zu einem Label wie Drone, bei dem es immer um Erweiterung und Erforschung des (Unter- wie Un-)Bewusstseins (durch Klang) ging – so wie es auf „Drone Mind//Mind Drone“ um die Interaktion zwischen dem Klang des Ewigen und der Psyche geht, um die Frage, ob Drones bzw. Klang als intelligent angesehen werden können/kann, ob jeder Verstand Drones produzieren kann.</p>
<p>Die zweite Seite des Albums wird von Erik Jarl eröffnet, der mit Martin Bladh als IRM aktiv ist und solo als Jarl eine Vielzahl von Alben veröffentlicht hat. Er lässt auf dem langen „Zero in Scream“ metallisch kligende &#8211; dem Inforsheet kann man entnehmen, dass es sich um bearbeitete Zitterklänge handelt – Sounds ertönen, schichtet sie übereinander, wobei der Track trotz industrieller, unruhiger Augenblicke gegen Ende durchaus meditative Momente aufweist und somit durchaus an die Beiträge auf Seite A anknüpft. B°Tong aus der Schweiz benutzen auf dem ersten Stück „Vam“ zwar wie Ubeboet Stimmen, aber hier werden sie zerstückelt und fragmentiert, wodurch der Track an Lautpoesie und dadaistische Experimente erinnert. Die drei weiteren Beiträge, „Lam“, „Ram“ und „Pam“, sind dagegen musikalisch eng miteinander verbunden, hier scheint Wasser eine Klangquelle gewesen zu sein und man fühlt sich in eine Unterwasserwelt versetzt &#8211; und natürlich muss man bei Wasser an seine Symbolkraft für das Unbewusste denken.</p>
<p>Die Frage, ob Drones intelligent sein können, wird hier vielleicht nicht beantwortet (werden können), aber eine intelligente und in ihrer Heterogenität dennoch sehr stimmige Zusammenstellung und ein sehr vielversprechender Auftakt ist das allemal.</p>
<p>(M.G.)</p>
<p>Label: <a href="http://www.dronerecords.de/">Drone</a></p>
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