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	<title>African Paper &#187; (r)</title>
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		<title>FABRIZIO MODONESE PALUMBO: The Insincere Sympathy Of The Faraway Stars</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2018 05:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang Joseph Losey und Tennessee Williams die Formulierung &#8220;The Insincere Sympathy Of The Faraway Stars&#8221; verwendet haben, aber man könnte sich darunter etwas nur diffus wahrnehmbares vorstellen, dem aus menschlicher Perspektive zugleich ein Eindruck von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/10/13/fabrizio-modonese-palumbo-the-insincere-sympathy-of-the-faraway-stars/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/FMPtape.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16361" title="FMPtape" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/FMPtape.jpg" alt="" width="150" height="233" /></a>Ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang Joseph Losey und Tennessee Williams die Formulierung &#8220;The Insincere Sympathy Of The Faraway Stars&#8221; verwendet haben, aber man könnte sich darunter etwas nur diffus wahrnehmbares vorstellen, dem aus menschlicher Perspektive zugleich ein Eindruck von Ewigkeit anhaftet. Das würde zumindest gut zu der gleichnamigen Komposition passen, mit der Fabrizio Modonese Palumbo sein jüngstes Soloalbum füllt, denn die Abfolge der subtil verwobenen Sounds entpuppt sich als zirkulär und könnte sich auf diese Art endlos forsetzen.<span id="more-16359"></span></p>
<p>Ein pfeifender Sinuston eröffnet das Stück, gehüllt in warmes, mehrschichtiges Dröhnen. Hall erzeugt schnell die Illusion eines weiten Raumes. Dort zeichnet sich ein leises Rauschen ab, das schnell zu einem tosenden Wind anwächst, der durch ein wüstes Land fegt. Nach dieser Dramatik folgt der erste Bruch eher unsanft und leitet doch über in die fragilsten Tonfolgen auf einem Fender Rhodes-Piano. Fast käme dabei das perfekte Idyll zustande, doch in der mollastigen Melodie und der verlangsamt wirkenden Gangart steckt auch etwas Gespenstisches.</p>
<p>Wie in einem Panoramakino der Klänge gleiten immer wieder neue Motive ins Bild: monumentale Synthieflächen, seltsam pochende Herzschläge, Grillenzirpen, ein hochtönendes Schwebedrone, das sich eine Weile der Monotonie gönnt. Irgendwann kehren alle Details zurück, in unregelmäßiger Folge und immer etwas anderer Verfremdung, das Rauschen und Dröhnen wechselt die Klangfärbung und tönt an manchen Stellen elektrifizierter als sonst. Das eigentliche Leitmotiv in dem ständigen Gestaltwandel jedoch ist die Offenheit und Unbestimmtheit, die sich wie ein roter Faden durch die Episoden zieht und das Stück in Spannung hält.</p>
<p>Offen und unbestimmt scheint auch eine besondere Referenz in dem Stück, denn die bezaubernde Melodie des Fender Rhodes ist dem Culture Club-Song &#8220;Victims&#8221; entnommen, aber derart variiert, dass es vermutlich nur wenige erkannt hätten. Das legt die Frage nah, wieviel unterschwellige Verweise in der guten halben Stunde noch versteckt sein könnten &#8211; wie immer die Antwort ausfällt ist &#8220;The Insincere Sympathy&#8230;&#8221; ein würdiger Nachfolger des vor drei Jahren erschienenen <a href="http://africanpaper.com/2015/08/22/fabrizio-modonese-palumbo-doropea/">&#8220;Doropea&#8221;</a>, mit dem FMP damals sein Repertoire neben Bands wie <a href="http://africanpaper.com/2016/08/27/larsen-of-grog-vim/">Larsen</a> und Blind Cave Salamander oder seinem etwas songorientierteren Projekt <a href="http://africanpaper.com/2015/09/26/r-all-about-satan/">(r)</a> um eine experimentierfreudige Note bereichert hat. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://deleterec.bandcamp.com">Delete Records</a></strong></p>
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		<title>(r): All About Satan</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2015 05:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Satan musste schon viele Platten über sich ergehen lassen, einige gute und zahllose schlechte, mitunter ganze Musikgenres, aber ganz sicher ist ihm das ziemlich egal, und ob er sich in einer der Vorstellungen über ihn &#8211; einer biblischen, einer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/09/26/r-all-about-satan/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/rallabout.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10880" title="rallabout" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/rallabout-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Satan musste schon viele Platten über sich ergehen lassen, einige gute und zahllose schlechte, mitunter ganze Musikgenres, aber ganz sicher ist ihm das ziemlich egal, und ob er sich in einer der Vorstellungen über ihn &#8211; einer biblischen, einer mittelalterlichen, einer gegenaufklärerischen oder einer libertären &#8211; besonders wiedererkennt, bleibt sein Geheimnis. Es ist heute schwer, ihm ein Album zu widmen, mit dem man nicht abgedroschen wirkt, und genau genommen gibt es nur zwei Wege, dies auf die Beine zu bringen. Der eine besteht darin, alle<span id="more-10879"></span> Klischees konsequent zu bejahen, wie das am besten im erdigen Stonerdoom a la The Devil&#8217;s Blood gelingt. Ein anderer Weg besteht darin, Schrägheit, Humor und atmosphärische Düsternis derart krude zu mischen, dass daraus so etwas wie ein diabolisches Cabaret Voltaire entsteht. Zeit für den Auftritt von (r) alias Fabrizio Modonese Palumbo.</p>
<p>Auf eine gewisse Weise gibt &#8220;All About Satan&#8221; nicht nur das Bizarre, sondenr auch die schiere Unübersichtlichkeit des Gegenstandes wieder, denn im Verlauf des Albums reihen sich musikalische, textliche, bildliche und filmische Zitate (die nicht zwangsläufig mit dem Teufel zu tun haben müssen, mit Palumbos Idee dazu aber in Bezug gesetzt werden können) aneinander, und bei der Suche nach dem musikalischen Ort des Ganzen sieht man sich so mancher Finte ausgesetzt. Mag der kleinste gemeinsame Nenner auch die grosteske, bisweilen schalkhafte Düsternis sein, so manifestiert sich diese jedoch in äußerst welchselhafter Gestalt: schwere Drones und infernalischer Soundbrei, gruselige Kinderstimmen und grummelige Spoken Words, groovige Jazzklänge und Black Metal-Gekeife &#8211; all dies reicht sich hier die Hand, um die Gestalt des Albums in steter Transformation zu halten.</p>
<p>Dabei beginnt zunächst alles so trügerisch schön mit dem shmoothen Bowie-Cover &#8220;Five Years&#8221; und Palumbos Stimme, die ganz nah am Ohr und ultrarelaxt die Zeilen zu stilvollen Twangs vorträgt, doch schon dieses intime Idyll wird konterkariert durch anstrengende Backing Vocals und eher störendes Pfeifen und Rattern. Gerade die stärksten Songs leben von dieser ständigen Gratwanderung zwischen Wohlklang und Disharmonie, in der hypnotisch pulsierenden Interpretation des Klassikers &#8220;Bolero Triste&#8221; sind es unheilvolle Schleif- und Kratzgeräusche, die nach einiger Zeit jedoch mit einer groovigen Orgel verschmelzen und in eine orientalisch anmutende Melodie übergehen. Weitere atmosphäriche Highlights sind die um eine Rede aus John Boormans Film &#8220;Zadok&#8221; gebaute Perkussionsnummer &#8220;Oslide Sint Verlac Pink &#8221; und &#8220;Moira&#8217;s Hands&#8221;, das mit einer Sopranstimme und einem pittoresken Wolkenbruch die Stimmung von Gothic Horror-Filmen a la Sergio Martino in Erinnerung rufen.</p>
<p>In all seinen schwierigen und grotesken Seiten ist &#8220;All About Satan&#8221; allem voran eine gelungene Kraftplatte, für die (r) und für den Feinschliff der immer zu Unrecht als Softie verschriene Jamie Steward (Xiu Xiu) Anerkennung verdienen.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.cheapsatanism.com/">Cheap Satanism Records</a></strong></p>
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		<title>FABRIZIO MODONESE PALUMBO: Doropea</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2015 04:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass der Titel „Doropea“ wie ein Personenname klingt, könnte mit dem äußerst lebendigen Bild zusammenhängen, dass Fabrizio Modonese Palumbo auf dem so betitelten Tape-Album von seiner Heimatstadt Turin zeichnet. Ohne den zusätzlich eingeschmuggelten Vokal wäre das Wort lediglich eine annagrammatische &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/08/22/fabrizio-modonese-palumbo-doropea/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/palumbodoropea.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10705" title="palumbodoropea" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/palumbodoropea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass der Titel „Doropea“ wie ein Personenname klingt, könnte mit dem äußerst lebendigen Bild zusammenhängen, dass Fabrizio Modonese Palumbo auf dem so betitelten Tape-Album von seiner Heimatstadt Turin zeichnet. Ohne den zusätzlich eingeschmuggelten Vokal wäre das Wort lediglich eine annagrammatische Verschachtelung der Namen zweier Flüsse, die an diesem Ort zusammenfließen: der bekannte Po und die kleine Dora, auch genannt Dora Riparia. Mit Mitteln, die einem von dem früheren Aufnahmen des Larsen- und Blind Cave Salamander-Musikers, der auch als &#8220;(r)&#8221; firmiert, her<span id="more-10704"></span> bekannt sind, zeichnet er zunächst ein eher ruhiges, fast verbummeltes Bild der Stadt, in der scheinbar ruhige Gewässer gemächlich an Altbauten und mit Koniferen gesäumten Uferpromenaden vorbeifließen.</p>
<p>Das Stück, das die erste Seite ausfüllt, zeigt „Doropea“ von seiner gemächlichen Seite, lässt zunächst nur monotones Brummen erklingen, erst durch ein paar sorgsam dosierte Anschläge am Klavier und das dezente Summen eines Streichinstrumentes kommt etwas Bewegung ins Bild – das könnte der Hintergrund sein für den Auftritt eines der vielen Gastsänger, die in Palumbos früheren Arbeiten &#8211; man denke an Little Annie, Michael Gira, David Tibet, Ernesto Tomasini &#8211; oft erst für Dramatik sorgten, doch diesmal nimmt der Musiker selbst den vorderen Bühnenbereich ein und geht weitgehend instrumental zu Werke. Erst mit der Zeit merkt man, dass auf diesem Weg eine melodische Spannungskurve aufgebaut wird und das Klangbild sich in seiner Dichte steigert. Zu einer unerhörten Begebenheit kommt es jedoch nicht, zu gut fügen sich kleine Klavierakkorde, die wie Stromschnellen anmuten, und das Knattern undefinierbarer Soundquellen in den Fluss der Klänge ein.</p>
<p>Dass „Doropea“ v.a. live ein Kracher ist, dankt sich der zweiten Seite, die sich im Laufe der Komposition wesentlich dynamischer gestaltet, auch wenn sie zunächst ganz anders, nämlich mit einem zünftigen Schnarchen beginnt. Wabernde Orgelklänge bringen eine amerikanische konnotierte Edward Hopper-Stimmung ein, die sich sonst eher auf seinem Coypu-Projekt mit Ben Chasny und anderen findet, aber auch in einigen der vokallastigen Stücke aus Palumbos Liverepertoire, bei dem er wie ein Leonard Cohen-Zombie durch ein merkwürdigen imaginären Roadmovie torkelt. „Doropea pt. 2“ ist rauer und sampleorientierter, die tremolierenden Orgelklänge und das rhythmisch Wasserrauschen sorgen für eine Hypnotik, die gegen immer mehr anschwillt und sich in sturzbachartigem Lärm entläd. Aqua Alta im Piemont?</p>
<p>Gerüchten zufolge soll es von dem Tape noch das eine oder andere Exemplar geben, der Rest ist bandcamp und in jedem Fall ein Release, dass sich dazu eignet, Palumbo als Solomusiker kennen zu lernen.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://oldbicyclerecords.blogspot.it/">Old Bicycle Records</a></strong></p>
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