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	<title>African Paper &#187; Red Wig</title>
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		<title>This is Zologo Beat: Neue Compilation aus Ghana</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 03:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Francis Ayamga]]></category>
		<category><![CDATA[Makkum Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Makkum Records bringen zusammen mit Red Wig eine neue Compilation mit tanzbarer Musik aus der nordöstlichen Region Ghanas heraus. Der Titel &#8220;This is Zologo Beat&#8221; nimmt auch Bezug auf die beim gleichen Label erschienene Sammlung &#8220;This is Kologo Power&#8221;, auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/04/this-is-zologo-beat-neue-compilation-aus-ghana/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Makkum Records bringen zusammen mit Red Wig eine neue Compilation mit tanzbarer Musik aus der nordöstlichen Region Ghanas heraus. Der Titel &#8220;This is Zologo Beat&#8221; nimmt auch Bezug auf die beim gleichen Label erschienene Sammlung &#8220;This is Kologo Power&#8221;, auf der neue, aber auf lokalen Traditionen basierende Musik der gleichen Region vertreten war. &#8220;Zologo&#8221; ähnelt nicht nur dem Wort &#8220;Kologo&#8221;, das ein populäres Saiteninstrument und eine um dieses zentrierte Musikart bezeichnet, es bedeutet in der Frafra-Sprache soviel wie verrückt oder abgedreht. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/MR35_RW60_front.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34641" title="MR35_RW60_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/MR35_RW60_front.jpg" alt="" width="3000" height="3000" /></a><span id="more-34622"></span>Die hier versammelte Musik ist schwerpunktmäßig elektronisch ausgerichtet und entstand im zwischen den Städten Bongo und Bolgatanga gelegenen Top Link-Studio des renommierten Produzenten Francis Ayamga, der die Gesangsspuren und kompositorischen Grundstrukturen der vertretenen Musiker mit eigenen Rhythmen und Loops ergänzt und dem ganzen den finalen Mix verpasst. Auch wenn traditionelle Instrumente wie Sinyaka und eben Kologo nur am Rande vorkommen, ist die regionale Musik in zahlreichen melodischen und kompositorischen Details präsent. Der unserer Leserschaft vielleicht bekannteste Teilnehmer ist der Kologo-Popstar Prince Buju, ebenfalls vertreten sind Sammy, Fadester, Nmasaana, Awudu, Ramond, Designer, Joseph, Fcl und Dondada. Die Sammlung wurde gemastert und mit Artwork versehen von Arnold de Boer und erscheint am 7. April in den gängigen Formaten.</p>
<p><a href="https://makkumrecords.nl/"><strong>@ Makkum</strong></a></p>
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		<title>V.A.: Four Corners of the Globe</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2019 02:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Makkum Records]]></category>
		<category><![CDATA[OCCII]]></category>
		<category><![CDATA[Rebel Up Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Das in der Amsterdamer Innenstadt gelegene Veranstaltungszentrum Occii, einst aus der &#8220;Hocker&#8221; (Hausbesetzer)-Bewegung hervorgegangen, hat sich bei der Auswahl seiner Konzerte einen viel missbrauchten Begriff auf die Fahne geschrieben: die Freiheit. Freiheit nicht im Konsum, sondern gerade jenseits der Sachzwänge &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/08/31/v-a-four-corners-of-the-globe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/OCC0134_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18078" title="OCC0134_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/OCC0134_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das in der Amsterdamer Innenstadt gelegene Veranstaltungszentrum Occii, einst aus der &#8220;Hocker&#8221; (Hausbesetzer)-Bewegung hervorgegangen, hat sich bei der Auswahl seiner Konzerte einen viel missbrauchten Begriff auf die Fahne geschrieben: die Freiheit. Freiheit nicht im Konsum, sondern gerade jenseits der Sachzwänge des Kommerzes in der Musik, die im Grunde seit der Industrialisierung m.o.w. alle Musikarten bestimmen, Freiheit von aufoktroyierten Mode- und Genrediktaten und<span id="more-18075"></span> Kulturgrenzen. Eine ordentliche Messlatte, die im Grunde all das in Erinnerung ruft, das einmal den DIY-Begriff des Punk ausmachte.</p>
<p>Für alle Unkenrufer mag das wie ein call for shouts klingen, einmal wieder darauf hinzuweisen, dass es all diese Abhängigkeiten immmer geben muss und sei&#8217;s im Kleinen, und natürlich darf das Wort &#8220;naiv&#8221; nicht fehlen. Was erstens nicht stimmt, zweitens zuverlässig endlose ermüdende Diskussionen hervorruft, doch wie dem sei &#8211; bei den auf der vorliegenden Compilation versammelten Musikern, die alle bereits im Occii aufgetreten sind, demonstrieren die Macher ihr konsequentes und originelles Vorgehen.</p>
<p>Zum Auftakt liefert das äthiopisch-niederländische Duo Afework Nigussie und Zea einen staubig-resignativen Bluesrocksong mit lieblicher Geige als Kontrastmittel über das Leben in Bourgeois Town, wo man zum Atmen in die verrauchte Bar geht und mit Journalisten rumhängt, die ihren Drink nicht mal bezahlen können. Wahrscheinlich denken hier die meisten gerade an ihre Stadt. Zwei weitere afrikanische Acts greifen noch tiefer in die Folkkiste: Les Filles de Illighadad aus Niger präsentieren ein unbekümmertes Instrumentalstück mit Handclaps, Rasseln und ornamentalem Saitenspiel, der ghanaische Kologovirtuose King Ayisoba, vielleicht der gefeiertste Star des Genres und einer der bekannten Namen auf dem Sampler, schmettert eine hochtönende Melodie voll wunder Heiserkeit zu urig-repetitiven Kologoakkorden.</p>
<p>Der funky Mathrock der polnischen KURWS (mir schwant, dass das nichts stubenreines bedeutet) bereitet angemessen auf die zweite Seite der LP vor, auf der es nordischer und insgesamt krachiger zugeht, jeder der folgenden Tracks wunde direkt im Occii aufgenommen. Cinema Soloriens zusammen mit ex-Sun Ra-Saxophonist Marshall Allen veranstalten ein supergnadenloses Viertelstundenfreakout mit dem Format von John Coltranes &#8220;Stellar Regions&#8221;. Drop Dead aus der Stadt Lovecrafts und Lingua Ignotas (ersteres hoffentlich kein allzu unbeliebter tag, aber was weiß man hier sonst schon über Providence, Rhode Island) spielen zwei kurze, kraftvolle Anarchocruststücke voller Gedresche und Gekrächze, die Niederländer LäRM lassen es noch kürzer angebunden krachen. Mit dem unscheinbar betitelten &#8220;Elke Dag&#8221; schließt das lokale Soundprojekt Rooie Waas die Sammlung auf bizarre Art ab: Vibrierende Ventilatoren, oder zumindest etwas so klingendes, jaulende Soli und monströse Smeagolvocals bilden einen krönenden Abschluss. Auch so etwas ist Freiheit.</p>
<p>Punk, Improv, Jazz, interkultureller Folk und jede Menge Experimentierfreude mit Sounds: All dies ist weit entfernt von jeder Homogenität, aber der rote Faden, die Spontaneität, ist mit Händen zu greifen und reißt nicht &#8211; und so entsteht stilistisch eine wahre Quadratur des Kreises bzw. der Kugel, was den Titel der Compilation dann gleich weit weniger widersprüchlich klingen lässt. Dieser rote Faden knüpft auch recht gut an an die vormodernen Ideale einer Musik, die häufiger als heute in der freien Zeit (oder von am Rande der Gesellschaften lebenden Menschen) jenseits geschäftlicher Interessen gespielt wurde. (U.S.)</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Label: OCCII / Makkum Records / Red Wig / Rebel Up! Records</strong></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=76838188/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=508913589/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A.: This Is Kologo Power!</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/04/30/v-a-this-is-kologo-power/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2016 05:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Arnold de Boer]]></category>
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		<description><![CDATA[Das in Ghana populäre Kologo ist ein sehr altes Instrument, hat etliche Verwandte in weiteren westafrikanischen Ländern und gilt als einer der Vorläufer des amerikanischen Banjo. Zwei Saiten über einen mit Ziegenfell bespannten Resonanzkörper gespannt erzeugen einen hellen und zugleich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/04/30/v-a-this-is-kologo-power/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/kologopower.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12060" title="kologopower" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/kologopower-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das in Ghana populäre Kologo ist ein sehr altes Instrument, hat etliche Verwandte in weiteren westafrikanischen Ländern und gilt als einer der Vorläufer des amerikanischen Banjo. Zwei Saiten über einen mit Ziegenfell bespannten Resonanzkörper gespannt erzeugen einen hellen und zugleich erdigen Klang und brachten seit Jahrhunderten lokale Musiker dazu, den fast unvermeidlichen Minimalismus in etwas Hypnotisches zu sublimieren. Seit ein paar Jahren erfreut sich das Instrument einer neuen Beliebtheit und ist geradewegs dabei zu einem Pop-Phänomen zu werden.<span id="more-12059"></span></p>
<p>Im Zeitalter moderner Popkultur versteht man unter Kologo mittlerweile auch ein Musikgenre, das v.a. in der Nordost-Provinz Ghanas längst zu einem allgemein bekannten Kulturgut geworden ist, und &#8211; sicher nicht ganz unbeeinflusst von außer-afrikanischen Vorstellungen des Personenkultes &#8211; echte Stars hervorgebracht hat. Einer von ihnen, der hier bereits vorgestellte <a href="http://africanpaper.com/2014/08/09/king-ayisoba-wicked-leaders/">King Ayisoba</a>, hat den gar nicht mal so utopischen Traum, die Herzen der Menschen grenzübergreifend für Kologomusik zu gewinnen, ähnlich wie es seinerzeit Bob Marley für den Reggae geschafft hat. Ich will an der Stelle nicht für ihn nach den Sternen greifen, doch die vorliegende von Arnold de Boer kuratierte Compilation könnte ein ordentlicher Schritt in die richtige Richtung sein.</p>
<p>De Boer hat während seiner Besuche in Ghana an die hundert Kologo-Spieler kennen gelernt und nennt die zehn Beiträge die Spitze eines Eisbergs. Es sind – auch und gerade für alle, die die teilweise in Frafra und Pidgin-English verfassten Texte nicht verstehen und wenig über die typischen lokalen Themen wissen – ein kleiner, aber durchaus lohnender Einblick in eine reichhaltige Bewegung.</p>
<p>Sucht man nach einem gemeinsamen Nenner der zehn Songs, dann findet man ihn vielleicht am ehesten in der hypnotischen Aura der Tonfolgen, die sich – unabhängig davon, ob der Gesang nur von der Kologo begleitet wird, oder ein ganzes Ensemble an akustischen (dies war Bedingung) Instrumenten beteiligt ist – aus den minimalen, repetitiven Mustern ergibt. Dies wird nicht immer so radikal eingehalten wie in dem Beitrag von Ayuune Sule, dessen Minimalismus etwas beschwörendes bekommt und endlos so weiter gehen könnte. Bei Amoru gerät dieses Schema etwas brüchiger, Agongo baut es zu einem polyrythmischen Irrgarten aus und erzeugt eine irritierende Spannung zwischen Dynamik und Stillstand. Asaa Naho webt feine Muster als Teppich für mehrstimmigen Gesang.</p>
<p>Was ebenfalls verbindet und zugleich die Brücke zu anderen afrikanischen Kulturen schlägt ist der Hang zum Protestsong – ein Songtyp, der hier allerdings mit einer unvergleichlichen Heiterkeit einhergeht, wie sie europäischen Formen von Unzufriedenheit weitgehend fremd ist. King Ayisoba demonstriert dies gleich dreimal: Im eröffnenden „Africa“ in gelöster Form mit Drums und einer zwitschernden Flöte, im finalen „Nerba“ als polternder, karnevalesker Knüppelzug, am meisten politisch vielleicht als Gastsänger bei seinem Kollegen Atamina, wo er zu einem Rundumschlag gegen Kommentatoren aus der ersten Welt ausholt, die sich um ihre eigenen Probleme kümmern sollen. Neben Bernasko und dem vielleicht poppigsten Beitrag von Atimbila geht ein weiteres Blaublut, <a href="http://africanpaper.com/2015/06/06/prince-buju-we-are-in-the-war/">Prince Buju</a>, in diese Richtung: Mit heißerer Stimme und Saitengerassel schreit und spielt er sich in „Afashee“ die Verzweiflung aus der Seele.</p>
<p>Garantiert gibt es ein potentiellen internationales Publikum für diese Musik, und zu gönnen ist das den Musikern allemal. Viele Frgen stehen derzeit noch im Raum – nach dem Selbstverständnis der Kologo-Spieler zwischen Tradition und Pop, nach den Themen der Songs, ob es Mischformen mit bspw. Elektronischer Musik gibt, ob Kologo eigentlich eine reine Männerdomäne ist u.s.w. Vielleicht wäre es Zeit für ein Gespräch mit King Ayisoba oder Arnold de Boer. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.makkumrecords.nl">Makkum Records</a>/Red Wig/Sahel Sounds</strong></p>
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		<title>PRINCE BUJU: We Are In The War</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2015 08:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Akudo Saabo]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal sind es ganz einfache Dinge, die gesagt werden müssen, und manchmal will es der Zufall, dass diese einfachen Dinge einen doppelten Boden haben. „We are all in the war, singt Prince Buju in dem Song, der in seiner Heimat &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/06/06/prince-buju-we-are-in-the-war/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/princebujuweareinthewar.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10290" title="princebujuweareinthewar" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/princebujuweareinthewar-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal sind es ganz einfache Dinge, die gesagt werden müssen, und manchmal will es der Zufall, dass diese einfachen Dinge einen doppelten Boden haben. „We are all in the war, singt Prince Buju in dem Song, der in seiner Heimat Ghana schon längst ein Hit ist und zum Aushängeschild seines Debütalbums wurde. Allerdings meint der Sänger und Saitendrescher einen viel umfassenderen Zustand des Gegeneinander- statt Miteinanderagierens, den die Menschen überwinden sollten. Auf niederländisch, der Sprache seines Verlegers und Protegees Arnold de Boer (The Ex), bedeutet<span id="more-10289"></span> „in de war“ schlicht verwirrt sein, was gar nicht mal so schlecht zum Krieg aller gegen alle passt, wie ihn der Barde besingt.</p>
<p>Akudo Saabo alias Prince Buju ist Teil einer recht üppigen Musikszene, die sich im Raum der Ghanaer Hauptstadt Accra herausgebildet hat und regionale Musikarten zu einem lokalen Popphänomen werden ließ. Wie zahlreiche seiner Freunde spielt er die Kologo, einer im westafrikanischen Raum verbreiteten Laute. Seine mittlerweile überregionale Reichweite verdankt er neben seinem musikalischen Charisma auch der Freundschaft mit King Ayisoba, dessen „Wicked Leaders“ auf diesen Seiten bereits gefeiert wurde.</p>
<p>Im Unterschied zum King, dessen Musik wegen der Bläser und des eingängigen Gesags auch für europäische Ohren Popqualitäten aufweist, hat Prince Bujus Musik etwas weitaus Spröderes. Über weite Strecken ist lediglich Saabos derb-heißere Stimme und das urige Instrument zu hören, dessen hypnotisierende Monotonie immer wieder derart auf die Spitze getrieben wird, dass es mich (wie schon einige der minimalistischeren King Ayisoba-Stücke) erneut an die amerikanischen Crow Tongue, de Boer dagegen an Techno erinnert.</p>
<p>Die einzelnen Stimmungsn innerhalb Bujus Kontinuum aus cooler, kämpferischer, aber auch freundlicher Genügsamkeit zeichnen sich weniger anhand der Gesangsmelodien als an der Gangart der Stücke ab. Mansche preschen zügig nach vorn, in andere kommt eine fast rootslastige Entspannheit hinein, die die Hypnotik am besten zur Geltung bringt, andere reißen den Hörer absichtlich durch spontane Brüche oder tastende Statik aus dem Flow. Die erdige Färbung des Sounds und dass all dies wie spontan improvisiert wirkt, lässt die Platte wie aus einem Guss erscheinen.</p>
<p><strong>Label: Makkum Records/Red Wig</strong></p>
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