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	<title>African Paper &#187; Scipstone Records</title>
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		<title>ERIK FRIEDLANDER: Illuminations. A Suite for Solo Cello</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 03:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erik Friedlander]]></category>
		<category><![CDATA[Jewish Museum of New York]]></category>
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		<description><![CDATA[Vielleicht würde Erik Friedlander die Bedeutung von Konzepten in seiner Musik nicht allzu hoch ansetzen, dennoch spielen inhaltliche Sujets in seinen Aufnahmen eine große Rolle, beziehen sich doch zahlreiche seiner ohnehin zahlreichen Kompositionen, wenn sie nicht sowieso für Film oder &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/06/13/erik-friedlander-illuminations-a-suite-for-solo-cello/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/erikfriedlanderilluminations.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10361" title="erikfriedlanderilluminations" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/erikfriedlanderilluminations-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vielleicht würde Erik Friedlander die Bedeutung von Konzepten in seiner Musik nicht allzu hoch ansetzen, dennoch spielen inhaltliche Sujets in seinen Aufnahmen eine große Rolle, beziehen sich doch zahlreiche seiner ohnehin zahlreichen Kompositionen, wenn sie nicht sowieso für Film oder Theater geschrieben sind, auf konkrete Ereignisse oder sind dem Andenken an ihm nahestehende Personen gewidmet. Bedenkt man dann noch die permanente Dynamik von Stimmungen und Spannungen, dann wundert es kaum, dass der New Yorker Cellist sich in erster Linie als Erzähler versteht.<span id="more-10360"></span></p>
<p>Mehr noch als in <a title="ERIK FRIEDLANDER: Nothing on Earth" href="http://africanpaper.com/2015/06/06/erik-friedlander-nothing-on-earth/">seiner Musik für den Film &#8220;Nothing on Earth&#8221;</a> ist Friedlander in seinem neuesten Album &#8220;Illuminations&#8221; ein Weitererzähler, der einen aufgefundenen Erzählfaden in eine ganz eigene Richtung weiterspinnt. &#8220;Illuminations&#8221; ist ein vage von Bach inspirierter Zyklus von Cello-Sätzen und ein reines Solowerk. Ursprüglich wurde die aus zehn Abschnitten bestehende Suite für einen Auftritt im Jewish Museum of New York improvisiert, das gerade eine Ausstellung mit alten &#8220;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Illuminated_manuscript">illuminierten</a>&#8221; Handschriften in hebräischer, arabischer und lateinischer Sprache durchführte.</p>
<p>Man erfährt aus den Begleittexten wenig über die Inhalte der Schriften, doch die anheimelnde Atmosphäre dunkler Regalreihen mit ledernen Folianten und brüchigen Pergamentrollen durchzieht die geheimnissvolle Musik vom Auftakt bis zum Ausklang. Bei der Auswahl an Stoffen und Motiven scheint er recht intuitiv vorzugehen und hält sich kaum an den Rahmen der Ausstellung, denn sein Fundus reicht hier von tibetischer Ritualmusik über italienische Tänze zur Exorzierung von Spinnenbissen bis hin zur jüdischen Liturgie und einer Hommage an die Mystikerin Hindegard von Bingen. Der Fokus aufs Rituelle scheint das einzig verbindende in diesem intertextuellen Rahmen zu sein.</p>
<p>Musikalisch wirkt all dies jedoch überraschend gut durchmischt, so dass &#8211; auch im steten Wechsel von hypnotischen zu eher aufgelösten Passagen &#8211; immer ein fragiler Schein von Homogenität gewahrt bleibt. Oft ist es eine den Laien an Continuous music erinnernde Simplizität, welche die Kamerafahrten durchs Halbdunkel der Regalreihen und die Close-ups auf runzelige Gelehrtengesichter begleitet und ganz heimlich ein paar unerwartete Motive und sonstige Dynamiken einschmuggelt.</p>
<p>Der augenfälligste Wechsel ist der zwischen Abschnitten mit und ohne Bogen, und in den vielen Pizzicato-Passagen mag man sich bisweilen an Lautenmusik der spanischen Renaissance oder auch an das Geitarrenspiel von Sir Richard Bishop erinnert fühlen. Auch Friedlander ist nebenbei Gitarrist, auch wenn das nicht so bekannt ist. Tiefe Vibratos auf den gestrichenen Saiten sind rar, geraten aber vielleicht schon deshalb zu kleinen Höhepunkten des Albums. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.erikfriedlander.com/">Skipstone Records</a></strong></p>
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		<title>ERIK FRIEDLANDER: Nothing on Earth</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2015 08:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ArconomX Music]]></category>
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		<category><![CDATA[Mich Angus]]></category>
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		<category><![CDATA[Satoshi Takeishi]]></category>
		<category><![CDATA[Scipstone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Shoko Nagai]]></category>

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		<description><![CDATA[Der vor zwei Jahren fertiggestellte Film „Nothing on Earth“ ist die Dokumentation einer Dokumentation. Regisseur Mich Angus begleitete den Fotografen Murray Fredericks bei seiner Reise ins Innere Grönlands und filmte seine zum Teil gefahrvollen Anstrengungen, die schmilzende Eisdecke des gewaltigen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/06/06/erik-friedlander-nothing-on-earth/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/11/friendlandernothing.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9567" title="friendlandernothing" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/11/friendlandernothing-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der vor zwei Jahren fertiggestellte Film „Nothing on Earth“ ist die Dokumentation einer Dokumentation. Regisseur Mich Angus begleitete den Fotografen Murray Fredericks bei seiner Reise ins Innere Grönlands und filmte seine zum Teil gefahrvollen Anstrengungen, die schmilzende Eisdecke des gewaltigen Landes einzufangen. In der gut ausgewogenen Balance aus Bild und Ton ist der Film Making of und zugleich Kommentar.<span id="more-9566"></span></p>
<p>Vermutlich bringen die meisten die menschenleere Weite dieses Landes mit dem Erhabenen in Verbindung, das die Philosophen zu Beginn der Moderen so sehr begeisterte. Fredericks und Angus legen – nicht nur durch den Fokus auf die Schmelze – einen deutlichen Schwerpunkt auf die eher fragile, dem Lauf der Dinge fast zart gegenüberstehende Seite des Landes. An diesem Punkt setzt auch die Musik an, die Erik Friedlander, bekannt v.a. durch seine Mitwirkung an John Zorns diversen Masada Chamber Ensembles, zusammen mit seiner neugegründeten Band Black Phoebe dazu eingespielt hat.</p>
<p>Die vorliegene CD enthält nicht nur den Score zum Film, sondern beinhaltet darüber hinaus weitere Kompositionen, die auf den gleichen oder auf ähnlichen Motiven basieren. Zentrales Element ist Friedlanders Cello, der durchgehend gezupft statt gestrichen wird, und dessen Klang beim vordergründigen Hören an ein lautenartiges Instrument erinnert und Assoziationen zu Komponisten wie John Dowland, zu vorderasiatischer Musik oder gar zu Flamenco weckt. Nur gelegentlich bekommt die Musik einen deutlicher „modernen“ Anstrich, so beispielsweise wenn er seinen Saiten leicht jazzige (Dis-)Harmonien entlockt.</p>
<p>Zur Ausweitung des Konzeptes und zur Durchbrechung des Einlullend-Lieblichen tragen auch die anderen Instrumente bei, an den Stellen, an denen Black Phoebe tatsächlich als Trio in Erscheinung tritt. Perkussionist Satoshi Takeishi bringt mit dezenten Rhythmen etwas Licht ins nordische Dunkel, während Shoko Nagai mit breiten Akkordeon-Streifen und Piano-Goldregen jedem Stück einen anderen Charakter verleiht.</p>
<p>Dass das Resultat nahezu aller Stereotype entbehrt, die man mit dem kalten, dunklen, vermeintlich leeren Nordland in Verbindung bringt, macht das Werk noch interessanter und trägt einer aufmerksamen Rezeption zu. Gerade das Dezente und Unaufgeregte der Musik vermittelt die Erfahrung von Weite und scheinbarer Unendlichkeit, die der Film ergründen will. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.erikfriedlander.com/">Scipstone Records</a><br />
</strong></p>
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