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	<title>African Paper &#187; Sergio Calderón</title>
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		<title>SERGIO CALDERÓN / CÉLI LEE: The Beginnings (Part I.)</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Apr 2023 05:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sergio Calderón und Céli Lee, deren gemeinsame Arbeiten neben der Musik noch weitere Medien (Gemälde, Zeichnungen, Texte) umfassen, erfinden ihre künstlerische Vision stets neu, auch wenn es einige Konstanten gibt. Ihre Aufnahmen, die fast immer den Charme schummriger ambienter Nachtstücke &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/22/sergio-calderon-celi-lee-the-beginnings-part-i/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/R-25471684-1671116179-2776.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-33129" title="R-25471684-1671116179-2776" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/R-25471684-1671116179-2776-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sergio Calderón und Céli Lee, deren gemeinsame Arbeiten neben der Musik noch weitere Medien (Gemälde, Zeichnungen, Texte) umfassen, erfinden ihre künstlerische Vision stets neu, auch wenn es einige Konstanten gibt. Ihre Aufnahmen, die fast immer den Charme schummriger ambienter Nachtstücke haben, basieren auf einer Mischung elektronischer und akustischer Klangquellen und bewahren sich immer ein Minimum an Groove, das je nach <span id="more-33128"></span>Release einen leichten Jazzcharakter oder ein Hauch von Americana haben kann. Dem entgegen stehen Details einer etwas sperrigeren Klangkunst: kratzende, rauschende, hörspielhafte Sounds, die dem ganzen vielleicht einen Hauch von Dystopie verleihen.</p>
<p>Auf der Grundlage alldessen sind allerdings alle bisherigen Veröffentlichungen stets individuell ausgefallen, indem sie diese und einige andere Komponenten unterschiedlich gewichteten. Das <a title="CÉLI LEE / MU: A Journal of Transform" href="http://africanpaper.com/2018/12/08/celi-lee-mu-a-journal-of-transform/">erste gemeinsame Album</a>, dass die beiden noch zusammen unter dem Projektnamen MU herausbrachten, war eine Kombination aus CD und Buch, bei der Zeichnungen Celis auf eine recht experimentelle Version ihrer Musik trafen. Das erste unter ihren bürgerlichen Namen veröffentlichte Album <a title="SERGIO CALDERÓN / CÉLI LEE: The Eternal Dice" href="http://africanpaper.com/2020/10/10/sergio-calderon-celi-lee-the-eternal-dice/">&#8220;The Eternal Dice&#8221;</a> hatte einen rein musikalischen Schwerpunkt und war die bislang songorientierteste Arbeit der beiden und die bisher einzige, auf der Celi durchgehend auch als Sängerin präsent war. Im vorigen Jahr erschien die EP &#8220;Iron String&#8221;, die wieder zusammen mit einem Buch – es enthielt neue Gemälde Celis und einige Gedichte Calderons – erschien und eine nicht nur musikalische Hommage an eine neue Komponente im Werk der beiden darstellte: englischer Progrock der 70er, und auch diese Einflüsse ließen sich so einbauen, dass sie zum Stil der beiden passten.</p>
<p>In der bisher nur digital erhältlichen EP &#8220;The Beginnings (Part I.)&#8221; steht nun wieder einzig die Musik der beiden im Zentrum, und wieder steht auch die jeweilige Gewichtung songhafter und geräuschorientierter Elemente in den vier rein instrumentalen Tracks zur Diskussion. Die kleine Sammlung startet mit dem untypischsten Stück von allen, dem seltsam betitelten &#8220;Orphes / Instructions, Selected Notes of the Half-Finished Summary&#8221;. Eine schöne, schlicht-melancholische Tonfolge auf der Gitarre führt durch das Halbdunkel des nur knapp über zwei Minuten langen Stücks, doch es tut sich noch einiges mehr &#8211; ein ganzes Arsenal an rauschenden und rumpelnden elektronischen Details stellt sich dem entgegen, doch letztlich können sich beide nichts anhaben. Ist die Szenerie erst verweht, baut sich eine wesentlich rauere Soundkulisse auf, die einen allerdings auf die falsche Fährte lockt, denn &#8220;Lines of Thought&#8221; entpuppt sich am Ende, trotz spannungsgeladenem Beckenrauschen als noch weitaus filigraner. Interessant ist, dass sich in das von den beiden bekannte noirhafte Ambiente über die freundliche Gitarrenmelodie ein seltsam renaissanceartiger Zug mischt, den man fast für eine Fata Morgana halten könnte, würde er nicht so gut ins Gesamtbild passen.</p>
<p>Das alles steigert sich im Grunde in &#8220;Unforgettable now&#8221;, bei dem die deutlicher elektronisch ausgefallenen Sounds gegen Null gehen, und das gleich mit akustischen Twangs beginnt. Und hier steigert sich das auch wieder leicht renaissancehafte Fingerspiel in etwas, das an den Auftakt eines Flamenco-Stücks erinnert. Diese schöne, leider nur zweieinhalb Minuten lange Miniatur ist keineswegs frei von Spannung und Unruhe, dafür sorgen schon die zischelnden Becken und der repetitive Charakter einiger Gitarrenmotive. Man fühlt sich, als würde man leicht zugedröhnt einen wunderbaren und zugleich gefahrvollen Ort betreten. Nach diesem Höhepunkt wirkt das abschließende &#8220;My Colour is the Silence&#8221; tatsächlich wie ein kleiner Abspann, bei dem man sich mit tastenden Bewegungen, die auf Saiten und in perkussiv bearbeiteten Resonanzkörpern wiederhallen, hinaus in eine ödere Wirklichkeit begibt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://entertaining-violence.com/">Entertaining Violence</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230103_205429_124.sdocx--></p>
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		<title>SERGIO CALDERÓN / CÉLI LEE: The Eternal Dice</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2020 06:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sergio Calderón und Céli Lee, die beiden in London lebenden Künstler, die in der Vergangenheit häufig unter dem Projektnamen MU aufgetreten sind, knüpfen mit &#8220;The Eternal Dice&#8221; an ihr vor anderthalb Jahren erschienenes audiovisuelles Werk &#8220;A Journal of Transform&#8221; an. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/10/10/sergio-calderon-celi-lee-the-eternal-dice/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/SCCL_The_Eternal_Dice_Album_Cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21286" title="SCCL_The_Eternal_Dice_Album_Cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/SCCL_The_Eternal_Dice_Album_Cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sergio Calderón und Céli Lee, die beiden in London lebenden Künstler, die in der Vergangenheit häufig unter dem Projektnamen MU aufgetreten sind, knüpfen mit &#8220;The Eternal Dice&#8221; an ihr vor anderthalb Jahren erschienenes audiovisuelles Werk &#8220;A Journal of Transform&#8221; an. Neben dem stärkeren Fokus auf die musikalische Seite &#8211; dem Vorgänger lag ein Buch mit Zeichnungen Lees bei &#8211; ist &#8220;The Eternal Dice&#8221; aber auch sonst weit mehr als nur eine Fortführung früherer Arbeiten.<span id="more-21285"></span></p>
<p>Im Zentrum der acht Balladen, die diesmal definitiv mehr Songs als Soundscapes sind, steht diesmal nicht nur die einlullende und gleichsam hypnotisierende Mischung aus leicht angedröhntem Pop und sanften Jazzanleihen, die mehr als nur kleinen Spuren des Dark- oder Doomjazz genannten Ambientstils aufweisen, sondern Celis melancholisch anheimelnder, leicht nasaler Gesang. Die somnambule Stimmung, die sich aus dem Zusammenwirken all dieser Dinge ergibt, erinnert an die erschöpfte Melancholie von Edward Hopper-Szenarien mit ihrer versteckten Emotionalität.</p>
<p>Was diesmal höchstens unterschwellig zum Zug kommt, sind die auf dem instrumental gehaltenen Vorgänger so dominanten Soundscape-Elemente: kratzende, schabende Sounds, die sich bisweilen an der Schwelle zum Noise bewegen, rituelles Pochen und Bimmeln und vieles mehr, das zum traumwandlerischen Charakter der Musik beigetragen hat. Dieser findet sich aber auch in den neuen Stücken: Im leicht anheimelnden Groove der Gitarrenakkorde, die in den kurzen Intervallen des Auftaktes wie aus einer dunklen Höhle herausgestoßen werden und von aufgeregt flirrenden Streichern begleitet werden. In der verhuschten Melancholie der Jazzballade &#8220;Come To See Me Sometime&#8221;. Im sanften Zwiespalt des doppelbödigen &#8220;Untrue&#8221;. Im wehmütigen Dreampop von &#8220;The Northern World&#8221;, bei dem Lees Stimme und die smoothen Dröhnflächen sich durch das kratzige Wirrwarr der anderen Sounds ihren Weg bahnen.</p>
<p>Dass sich die sehnsuchtsvolle Emotionalität der Songs in betont zurückgenommener Form ausdrückt &#8211; durch eine gewisse Monotonie gebremst in Songs wie &#8220;There&#8217;s More to be Found&#8221; und durch eine coole Slideguitar in &#8220;April&#8221; &#8211; und gerade deshalb umso expressiver anmutet, ist ein Markenzeichen des Albums. Nur manchmal, wie im entrückten Höhepunkt von &#8220;Midnight Song&#8221;, wird alle Zurückhaltung aufgegeben und erstmals eine rauschhafte Parallelwelt angedeutet, in die einen die Strömung des finalen &#8220;Last Space Remaining&#8221; dann vollends zieht.</p>
<p><strong>Label: Entertaining Violence</strong></p>
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		<title>CÉLI LEE / MU: A Journal of Transform</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/12/08/celi-lee-mu-a-journal-of-transform/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Dec 2018 05:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Céli Lees Musik dröhnt so einlullend und subtil wie sanftes Abtauchen in eine Welt der Träume. Entspanntes Saitenpicking in sehnsüchtig entrückter Tonfolge erinnern an ambienten, wortlosen Dreampop – auch dann, wenn Feedback und Delay jedes Motiv früher oder später im &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/12/08/celi-lee-mu-a-journal-of-transform/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/mu101_a_journal_of_transform_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16679" title="mu101_a_journal_of_transform_1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/mu101_a_journal_of_transform_1.jpg" alt="" width="150" height="211" /></a>Céli Lees Musik dröhnt so einlullend und subtil wie sanftes Abtauchen in eine Welt der Träume. Entspanntes Saitenpicking in sehnsüchtig entrückter Tonfolge erinnern an ambienten, wortlosen Dreampop – auch dann, wenn Feedback und Delay jedes Motiv früher oder später im Abstrakten auflösen, und in den ruhigsten Momenten musste ich sogar an Michael Cashmores „Sleep England“ denken. Das stimmungsvolle Rauschen von sanft angeschlagenen Becken gibt dem Downtemposound einen Hauch von Dark Jazz.<span id="more-16677"></span></p>
<p>All dies aber ist nur das Fundament der Musik, auch dem sich eine Vielzahl an kleinen Plötzlichkeiten ereignen, kaum hörbar zunächst, doch im Verlauf des Albums immer deutlicher: rituelles Bimmeln und Klopfen, nur scheinbar in kohärenten Rhythmen strukturiert, kratzige, schabende, knurrende Sounds, wahrscheinlich gesamplet, die sich in den intensivsten Momenten zu einer tosenden Schuttlawine steigern. All dies gibt der gedämpft anheimelnden Stimmung eine unheimliche Nachtseite, unruhige Takte bringen die Szenerie irgendwann zum überkochen, und am Ende bleibt das Gefühl, eine Schwelle überschritten zu haben. Das Traumwandlerische der Musik bleibt dennoch unangetastet.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/mu101_a_journal_of_transform_2.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-16678" title="mu101_a_journal_of_transform_2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/mu101_a_journal_of_transform_2-1024x682.jpg" alt="" width="584" height="388" /></a></p>
<p>Céli Lee, die in China zur Welt kam und heute in London lebt, ist Musikerin und bildende Künstlerin, musikalisch arbeitet sie v.a. zusammen mit ihrem Partner Sergio Calderón unter dem Projektnamen MU. „A Journal of Transform“ enthält eine CD und einen Bildband mit surrealen, Zeichnungen, in denen z.T. an Hans Bellmers verschnürte Puppen erinnernde Körper, die menschliche und tierische Elemente zu vereinen scheinen, wie im Moment der Transformation gezeigt werden – eine interessante Form dessen, was einmal als modern primitives apostrophiert wurde. Jeder Song referiert vom Titel her auf eine der Zeichnungen, was die Arbeiten noch mehr zu einer Einheit geraten lässt.</p>
<p>Das Werk ist in gut hundertfacher Ausführung zu erwerben, zudem natürlich als Download in den gängigen Formaten. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.entertaining-violence.com">Entertaining Violence</a></strong></p>
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