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	<title>African Paper &#187; Silentes</title>
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		<title>V.A.: Music For Hotels Vol. 3 &#8211; Sea Songs</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 04:34:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Meer gehört zu den großen Bildern der Kulturgeschichte. Mindestens seit Homer steht es für Aufbruch und Abenteuer, für Herausforderung und Bewährung, aber &#8211; so erfährt man im Metzler Lexikon der literarischen Symbole &#8211; ebenso für das Weibliche, die Regression &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/10/10/v-a-music-for-hotels-vol-3-sea-songs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/09/seasongs.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-52437" title="seasongs" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/09/seasongs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Meer gehört zu den großen Bildern der Kulturgeschichte. Mindestens seit Homer steht es für Aufbruch und Abenteuer, für Herausforderung und Bewährung, aber &#8211; so erfährt man im Metzler Lexikon der literarischen Symbole &#8211; ebenso für das Weibliche, die Regression und jene Tiefen des Unbewussten, in denen sich das Vertraute jederzeit ins Unheimliche verwandeln kann. <span id="more-52431"></span>Geisterschiffe und der Fliegende Holländer, Melvilles Moby Dick oder Hemingways Geschichten haben ebenso ihre Spuren hinterlassen wie die zahlreichen musikalischen Annäherungen an das Meer, wie sie auch auf Seiten wie den unseren besprochen werden – man denke etwa an Nurse With Wounds Abgesang auf die sinkende Salt Marie Celeste, an <a title="TRISTAN DA CUNHA: Maris Stella" href="https://africanpaper.com/2026/09/12/tristan-da-cunha-maris-stella/">Tristan da Cunha dem Stern des Meeres</a> gewidmetem Album oder an die <a title="XXENA AND DBPIT: White Stories Of Black Whales" href="https://africanpaper.com/2015/10/02/xxena-and-dbpit-white-stories-of-black-whales/">Arbeiten von Noise Cluster und ihren Vorgängerprojekten</a>.</p>
<p>Das italienische Label Silentes hat sich nun dieses nahezu unerschöpflichen Themas angenommen und mit &#8220;Sea Songs&#8221;, der dritten Ausgabe ihrer &#8220;Music for Hotels&#8221;-Reihe, eine Anthologie italienischer Musiker zusammengestellt, die das Meer nicht auf eine bestimmte Stimmung festlegt, sondern als kulturellen, emotionalen und klanglichen Raum begreift. Nostalgie und Sommerfrische, die man im Zusammenhang mit dem Hotelthema betrachten kann, stehen hier neben Mythos, Dunkelheit, Experiment und Avantgarde, zugleich wird die Compilation, wie man im Begleittext erfährt, zu einem schönen Dokument von Netzwerken, Freundschaften und künstlerischen Verbindungen jenseits ausgetretener Pfade der Kultur.</p>
<p>Entsprechend weit ist die stilistische Spannbreite: Rock und Pop, Blues und Jazz, New Wave und Punk, Surfrock und Rockabilly begegnen Industrial, cinematischen Soundscapes, Rezitationen und freien Experimenten. Besonders reizvoll ist dabei, wie selbstverständlich Generationen und Genres miteinander in Verbindung treten. Einige Beiträge greifen auf bekannte Stücke zurück. Le Forbici di Manitù nähern sich Robert Wyatts „Sea Song“ mit großer Zuneigung und bewahren dabei dessen wehmütige und gleichsam geerdete Qualität. Die berühmte Zeile „Different Every Time“, die auch Wyatts Biografie ihren Titel gab, passt hier besonders gut: Das Meer ist eben niemals dasselbe. Wide Hips 69 verwandeln Shocking Blues „Hot Sand“ in einen schwülheißen 60er-Jahre-Surf-Sound voller Abenteuerlust, während Ricky Rialto eine Rock&#8217;n'Roll-Schmonzette von Don Gibbon recht nah am Original interpretiert. Dazu kommen Michela Lombardi und Andrea Garibaldi mit Trenet, Luciano Federighi mit Fred Neils „The Dolphins“, Brunhilde Galeotti mit Tim Buckleys (bzw. This Mortal Coils) „Song To The Siren“ und Staindubatta mit Lou Reeds „Ocean“ – Klassiker des Meeresthemas, die hier in sehr unterschiedlichen Interpretationen wieder auftauchen.</p>
<p>Die dunklere literarische Seite des Meeres wird besonders eindrucksvoll in den Beiträgen von Gianluca Becuzzi (u.a. bekannt von seinem langjährigen Projekt Limbo) und Elia Ulian ausgelotet, die sich auf den Schiffbruch Percy B. Shelleys vor Viareggio im Jahr 1822 beziehen. Bei Becuzzi entsteht aus dunklem, monumental brummendem und knarzendem Material nach und nach eine raue, sägende Textur, während Ulian mit seltsam surrealen, zugleich elektrifizierten, submaritimen Klängen arbeitet. Helle Stimmfragmente, hektische, beinahe panische Bewegungen und abrupte Brüche treffen dabei auf feierliche Momente. Teatro Satanico, bekannt für ihre dunkle, okkult angehauchte Klangkunst in der Tradition des Industrial, führen dagegen direkt in die Meeresmythen H. P. Lovecrafts: Eine geheimnisvoll gleitende Klanglandschaft trägt Serena de Maios verfremdete Stimme, die die Verse des Gedichts &#8220;Oceanus&#8221; beinahe liturgisch, aber auch etwas Nico&#8217;esk, rezitiert. Die soghafte Wirkung macht diesen Beitrag zu einem der eindringlicheren Stücke der Compilation. Adi Newton und Enrico Marani alias Spectral Unit greifen mit „Ghost Ship“ schließlich ein Motiv auf, das weniger an ein einzelnes literarisches Werk als an die lange Tradition der Geisterschiff-Erzählungen erinnert. Elektronische Geräusche, Piano, Synthies und Sprachsamples verbinden sich mit Wellen, Gluckern und anderen aquatischen Geräuschen zu einer modernen Variante dieses alten Motivs.</p>
<p>Experimentelle Elektronik kommt in &#8220;Sea Songs&#8221; keineswegs zu kurz. Stark in Richtung Musique concrète geht das Monofonic Orchestra, bestehend aus Marsico, Roger Stanza und Mauro Tondini. Lachende Stimmen, spritzendes Wasser und ein Wolkenbruch werden in eine zunehmend verzerrte Elektrifizierung überführt, die selbst zum eigenständigen Ereignis wird und nicht bloß als Hintergrund für Flüstern und andere Stimmbeiträge dient. Das Stück bleibt ständig in Bewegung und entwickelt dabei durchaus rasante, dynamische Momente. Der dazu fast konträr arbeitende Maurizio Marsico alias MARSICODITRAPANI liefert mit „Lunadimare“ beinahe einen Sommerhit aus einer anderen Zeit: tanzbar, melancholisch und mit italienischem Gesang über den Mond des Meeres – man könnte sich den Track ohne weiteres in der NDW-Zeit als kleinen Hit vorstellen. Noch hitverdächtiger der Beitrag des KI-Musikers Grey T. Noise.</p>
<p>Bassist und Komponist Steve Piccolo steuert gemeinsam mit The Garden of Love ein spannendes, jazzig eingefärbtes Stück bei. Der in Sardinien ansässige Simon Balestrazzi, bekannt auch von Bandprojekten wie T.A.C. und Dream Weapon Ritual,  entwirft aus undefinierbaren, ständig wandelbaren rauschenden und kratzenden Geräuschen, Klangschalen und orchestralen Andeutungen ein kaum greifbares und gerade deshalb reizvolles hörspielartiges Szenario. Adriano Zanni nähert sich dem Thema dagegen über Regenschutt auf dem Meer, hypnotisierende Rhythmen, leichte Synthies und verschiedene Störgeräusche. Tommaso Leddi und Carlo De Martini wiederum verweisen auf historische Verbindungen zwischen politischer und experimenteller Musik. Spirocheta Pergoli Redux verbinden wusselige Elektronik mit Dark-Jazz-Elementen und schwülheißen Twangs und treten hier gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Massimo Giacon auf. Auch Polemica, ein Punk-Avantgarde-Projekt, sticht hervor.</p>
<p>Eine besondere Rolle spielen persönliche Verbindungen des Labels, die vom Veneto bis in die Toskana reichen, zu nennen sind Giuseppe Giannecchini und Ugo Cappadonia, ferner Brunilde Galeotti, Elenband und Staindubatta. Dome La Muerte E.X.P., Gabriele Bartolucci und Xayde erweitern dieses regionale Netzwerk um weitere experimentelle Ansätze. Besonders Mirco Magnani bleibt dabei mit einem filigranen Szenario im Gedächtnis: langsam brandende Wellen, vereinzelte Pianotupfer und eine sich gemächlich bewegende, vielgestaltige Dröhnung formen einen Raum, der sich beinahe unmerklich verändert. Auch Spoken Word und Soundcollagen finden ihren Platz. David Greenberger steuert gemeinsam mit Tyson Rogers ein narratives Stück mit feinsinnigem Humor bei. Stefano Saletti und SALE verbinden vokal-jazzige Elemente mit experimentellen Stimmen. Und auch xoX und Teho Teardo, beide aus dem Umfeld der Great-Complotto-Ära in Pordenone, gehören in diesen Bereich und erweitern die Compilation um eine weitere historische Verbindungslinie.</p>
<p>Gerade diese Mischung aus bekannten Namen, langjährigen Weggefährten, regionalen Zusammenhängen und unterschiedlichen Generationen macht die &#8220;Sea Songs&#8221; letztlich zu mehr als einer bloßen Themen-Compilation: Das Meer dient als gemeinsamer Horizont, innerhalb dessen sehr unterschiedliche musikalische Sprachen nebeneinander bestehen können – manchmal sommerlich und nostalgisch, manchmal verstörend und mythisch, manchmal vollkommen abstrakt. Eine ausgesprochen vielseitige Sammlung also, die ihrem Thema gerade dadurch gerecht wird, dass sie es niemals auf eine einzige Bedeutung oder Klangfarbe festlegt.</p>
<p><strong>Label: 13 Silentes</strong></p>
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		<title>Beyond the Emotional Flood: Neuer Longplayer von Open To The Sea</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 04:55:53 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. September erscheint mit &#8220;Beyond the Emotional Flood&#8221; das siebte Album des italienischen Projekts Open to the Sea als LP bei Secret Lovers und CD bei Silentes. Enrico Coniglio (Gitarre, Synthesizer), Saverio Rosi (OP-1, Akustikgitarre) und der von Sparkle in Grey und anderen Projekten her bekannte Matteo Uggeri (Laptop, Schlagzeug, Mixing) verbinden darauf elektronische und akustische Sounds zu einer atmosphärischen Reise durch vier musikalische Akte.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/btwf.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-52138" title="btwf" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/btwf.jpg" alt="" width="1200" height="1073" /></a><span id="more-52136"></span></p>
<p>Das in fünf Monaten zwischen Venedig, Amsterdam und Mailand entstandene Album kreist, wie man im Begleittext erfährt, um intensive persönliche Erfahrungen, die in den insgesamt zehn Stücken zwischen Fragilität, Melancholie, Intimität und einer geheimnisvoller Entrücktheit verarbeitet werden. Gitarren und elektronische Texturen verschränken sich mit verfremdeten Stimmen, verschiedenen nur partiell wiedererkennbaren Sounds und sparsam gesetzter Perkussion. Die Stücke wirken dabei weniger wie voneinander isolierte Songs als wie Stationen eines zusammenhängenden Klang- und Erzählraums. Unterstützt wird das Trio auf einigen Stücken noch von Andrea Serrapiglio am Cello. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/otts.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-52137" title="otts" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/otts.jpg" alt="" width="544" height="369" /></a><br />
Die Veröffentlichung wird von einem Artwork der polnischen Künstlerin Marta Mez begleitet, das die geheimnisvolle, zwischen Nähe und Distanz changierende Atmosphäre des Albums visuell weiterführt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=649404167/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>MATTEO UGGERI: Growth</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2025 02:03:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Leise, geerdete Gitarrenschläge und ein zartes, fast unmerkliches Rauschen erzeugen eine intime, kontemlative Stimmung. Langsam und in immer noch maßvoller Zurückhaltung füllt sich der Raum mit kratzigen Texturen, bis der Sound eines Klaviers subtil in den Vordergrund tritt. Eine gewisse &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/11/matteo-uggeri-growth/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/growth.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-43209" title="growth" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/growth-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Leise, geerdete Gitarrenschläge und ein zartes, fast unmerkliches Rauschen erzeugen eine intime, kontemlative Stimmung. Langsam und in immer noch maßvoller Zurückhaltung füllt sich der Raum mit kratzigen Texturen, bis der Sound eines Klaviers subtil in den Vordergrund tritt. Eine gewisse Spannung entsteht, die dennoch eine geduldige Behutsamkeit transportiert. &#8220;Observing, Waiting for&#8230;&#8221;, heißt passenderweise das Eröffnungsstück von <span id="more-43206"></span>Matteo Uggeris aktuellem Longplayer, in welchem das Piano und die drei elliptischen Auslassungspunkte nicht die einzigen leitmotivischen Elemente bleiben werden,</p>
<p>Uggeri, der auf unseren Seiten erstmals im Kontext <a title="CONTROLLED BLEEDING &amp; SPARKLE IN GREY: Perversions of the Aging Savant" href="http://africanpaper.com/2015/06/13/controlled-bleeding-sparkle-in-grey-perversions-of-the-aging-savant/">seiner Combo Sparke in Grey und als Kollaborateur von Controlled Bleeding</a> vorgestellt wurde, hat mit dem &#8220;Growth&#8221; betitelten Werk ein zutiefst persönliches und emotional aufgeladenes Album geschaffen, das in seinen langsamen Bewegungen eine intime Atmosphäre entfaltet. Es ist das dritte Werk einer Trilogie, die 2013 mit „The Next Wait“ begann und sich 2018 mit „My Happiest Consumption“ fortsetzte. Doch während diese Alben eine Vielfalt an Instrumenten und Kollaborationen aufwiesen, konzentriert sich &#8220;Growth&#8221; auf das Klavier, das in Fragmenten und repetitiven Mustern zu hören ist.</p>
<p>Uggeri selbst beschreibt das Album als das bewegendste seiner Karriere, ein Werk, das ihn durch den unmittelbaren Prozess des Spielens am Laptop tief berührt hat. Dabei besteht die Musik nicht aus neu eingespielten Kompositionen, sondern aus bearbeiteten Samples von Klavierstücken, die Uggeri selektiv auswählte, um Momente musikalischer Intensität einzufangen. In seinen eigenen Worten: „Es gibt oft einen bestimmten Moment, eine kleine Sequenz von Noten und Akkorden, in denen ich die Emotionen hinter den Händen am Klavier wirklich fühle. Ich wollte mehr von genau diesen Momenten.“ Dieses Konzept zieht sich durch das gesamte Album: Fragmente, die durch Looping und minimale Effekte zu neuen, meditativen Stücken transformiert werden.</p>
<p>Mit &#8220;&#8230;for the Little Silver Stars&#8221; entfaltet Uggeri eine betont harmonische Szenerie &#8211; hier tritt das Tastenspiel in den Vordergrund, während im leises, wie aus dem Haus nebenan herübergewehtes Rumoren und elektronische Elemente eine fast schwebende, träumerische Stimmung erzeugen. Die repetitiven Muster und die vorsichtigen, fast minimalen Eingriffe schaffen eine beruhigende, auch ausgesprochen dichte Klangwelt. &#8220;&#8230;for the Speeches to the Moon&#8221; gibt ich sehr entrückt und stellt eine fast kindlich anmutende Simplizität ns Zentrum, die &#8211; vielleicht bemerkt man es erst hier &#8211; auch in den anderen Stücken latent vorhanden ist. Das von elektifiziertem Knacken durchzogene &#8220;&#8230;for You Bleeding Goddess&#8221; führt ein Moment des Märchenhaften fort und führt dieses ganz subtil in undefinierbareres Terrain</p>
<p>Das Album erreicht mit &#8220;&#8230;for Daughters and Sons&#8221; (das nicht als einziges Stück Themen der Familie anklingen lässt) seinen Höhepunkt. Die Klänge lassen an die schlichte Schönheit eines Arvo Pärt denken, mit hochtonigen, mollgetränkten Pianoklängen, die sich in ihrer Dekonstruktion einer Nocturne (falls das eine annähernd sinnvolle Beschreibung ist) verlieren. Hier gelingt es Uggeri, die Hörer in einen hypnotischen, zeitlosen Raum zu ziehen, in dem sich die Grenzen zwischen Introspektion und kosmischer Weite auflösen. Der Abschlusstrack, &#8220;&#8230;and Then This Wonder&#8221;, bildet ein kurzes, aber eindringliches Finale. Tremolierende Klänge schweben durch den Raum und hinterlassen einen Hauch von Nostalgie, bevor sie langsam ausklingen – ein Abschluss, der den emotionalen Bogen des Albums zu einem subtil-kraftvollen Ende bringt.</p>
<p>&#8220;Growth&#8221; ist ein Album, das in seiner Reduktion auf das Wesentliche beeindruckt: minimal bearbeitete Klaviersamples, die in ihrer Einfachheit eine tiefe emotionale Wirkung entfalten. Uggeris Ansatz, die Essenz musikalischer Momente einzufangen und diese durch Loops und einfache Effekte in etwas Neues zu verwandeln, verleiht dem Album eine besondere Stimmung. Wie Uggeri selbst erklärt: &#8220;Dieses Album erforscht den geheimnisvollen Prozess des Wachsens in all seinen Facetten durch die Abstraktion von Klaviernoten&#8221;. Es lenkt den Fokus auf kleine, intime Momente, die sich langsam zu etwas Größerem entwickeln – ein stilles und zugleich starkes Werk. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: 13 / Silentes</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2557136453/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Treasure Of Light: Kollaboration von Francesco Paolo Paladino und Martyn Bates</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 05:28:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das italienische Silentes-Label, ehemals Amplexus, hat vor einigen Tagen ein gemeinsames Album der beiden Sänger und Musiker Francesco Paolo Paladino (A.T.R.O.X. u.a.) und Martyn Bates (Eyeless in Gaza, Twelve Thousand Days u.s.) herausgebracht. &#8220;Treasure of Light&#8221; ist ein stark kollaborativ &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/03/treasure-of-light-kollaboration-von-francesco-paolo-paladino-und-martyn-bates/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das italienische Silentes-Label, ehemals Amplexus, hat vor einigen Tagen ein gemeinsames Album der beiden Sänger und Musiker Francesco Paolo Paladino (A.T.R.O.X. u.a.) und Martyn Bates (Eyeless in Gaza, Twelve Thousand Days u.s.) herausgebracht. &#8220;Treasure of Light&#8221; ist ein stark kollaborativ ausgerichtetes Werk, an dem eine ganze Reihe an Gästen in Duetten, Instrumental- und Soundbeiträgen und anderem beteiligt waren, unter ihnen <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/treasureoflight.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41293" title="treasureoflight" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/treasureoflight.jpg" alt="" width="1200" height="1094" /></a><span id="more-41292"></span></p>
<p>Gino Ape, Pierangelo Pandiscia, Giovanni Verga, Sean O&#8217;Breadin, Alessandro Fogar, Roberto Laneri, Angelo Contini, Mauro Sambo, Stefano Scala, Roberto Opalio, Riccardo Sinigaglio, Alan Davidson und Dorothoy Moskowitz. Konzipiert ist &#8220;Treasure of Light&#8221; als musikalische Feier des Frühlings, dessen Lichter, Farben und sonstige Sinnlichkeiten in den verträumten Synthies, den Ornamenten der Streicher, den schwindelerregenden Flötenklänge, der ekstatischen Perkussion und natürlich Bates unverkennbarem Gesang in einer Weise evoziert werden, die auch einzelne Lärmpassagen zu bewältigen weiß. Das Album erscheint als CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4166557383/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/UOYFxSQvCd4?si=lbwQzBH1n85jRNzi" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Buch und CD: Sandra Tonizzo, Deison und das Monster von Florenz</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/11/30/buch-und-cd-sandra-tonizzo-deison-und-das-monster-von-florenz/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 03:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon seit ein paar Wochen erhältlich, hierzulande aber immer noch eine News wert ist das aktuelle Gemeinschaftswerk zwischen dem Soundkünstler Cristiano Deison und der Autorin Sandra Tonizzo. &#8220;Una Notte Che Non Finisce Mai&#8221; setzt sich aus einer CD Deisons und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/11/30/buch-und-cd-sandra-tonizzo-deison-und-das-monster-von-florenz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit ein paar Wochen erhältlich, hierzulande aber immer noch eine News wert ist das aktuelle Gemeinschaftswerk zwischen dem Soundkünstler Cristiano Deison und der Autorin Sandra Tonizzo. &#8220;Una Notte Che Non Finisce Mai&#8221; setzt sich aus einer CD Deisons und einem mehrfarbigen Bild- und Textband von Tonizzo zusammen, in dem auf 50 Seiten die faszinierende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Monster_von_Florenz">Geschichte des sogenannten Monsters von Florenz &#8211; Il mostro di Firenze, auch genannt der Mörder mit dem Skalpel -</a> in acht Geschichten, Dokumenten, Reportagen und anderen Textsorten erzählt wird. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/unanotte.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27926" title="unanotte" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/unanotte.jpg" alt="" width="1198" height="1200" /></a><span id="more-27925"></span>Der spektakuläre Kriminalfall, bei dem ein oder mehrere Täten in den Jahren zwischen 1968 und 1985 im Umland von Florenz acht Liebespaare in Serie massakrierten, wurde in Italien schnell zum Stoff urbaner Legenden und zahlreicher fiktionalisierter Umsetzungen in Büchern, Filmen, Comics und Serien, in deren Tradition das vorliegende Werk steht. Die CD enthält gewissermaßen den Soundtrack zum Buch in Form dunkler, in weiten Teilen samplebasierter, harsh-ambienter Klangwelten. Das Werk erscheint beim Silentes-Ableger 1970.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3935516864/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Needs Must When the Devil Drives: Drittes Soloalbum von Paul Beauchamp</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 06:31:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Paul Beauchamp, der neben seiner Arbeit mit Combos wie Blind Cave Salamander und Almaghest! bereits zwei Alben im Alleingang produziert und über Boring Machines heraus gebracht hatte, veröffentlicht in Kürze seinen dritten Longplayer &#8220;Needs Must When the Devil Drives&#8221;. Das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/02/04/needs-must-when-the-devil-drives-drittes-soloalbum-von-paul-beauchamp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paul Beauchamp, der neben seiner Arbeit mit Combos wie Blind Cave Salamander und Almaghest! bereits zwei Alben im Alleingang produziert und über Boring Machines heraus gebracht hatte, veröffentlicht in Kürze seinen dritten Longplayer &#8220;Needs Must When the Devil Drives&#8221;. Das aus einem rund halbstündigen Track bestehende Album teilt mit seinen Vorgängern die ambiente Soundscape-Struktur. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/paulbeauchampneedsmust.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24066" title="paulbeauchampneedsmust" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/paulbeauchampneedsmust.jpg" alt="" width="1683" height="1515" /></a><span id="more-24059"></span>Neu ist Beauchamps momentane Abkehr von teilweise akustischen Klangquellen und seine Konzentration auf Elektronik. Ein weiteres Novum ist der Einbezug rhythmischer Elemente. Beauchamp, dessen Name entgegen der verbreiteten Gewohnheit nicht in der französischen Phonetik ausgesprochen wird, stammt aus dem Südosten der USA und zog vor Jahren nach Turin, wo er schnell Kontakte zur rührigen lokalen Musikszene knüpfte. Mittlerweile zählt er zu den renommiertesten Vertretern elektroakustischer Musik. Das Album erscheint auf zweihundert CDs bei Bare Teeth Records und Standa, dem Zwilling von Silentes Distribution.</p>
<p><a href="http://www.bareteethrecs.com/wp/"><strong>@ Bare Teeth</strong></a></p>
<p><a href="http://store.silentes.it/catalogue/standa2135.htm?"><strong>@ Standa / Silentes</strong></a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/uNvHPgfCKe4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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