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	<title>African Paper &#187; Sombre Soniks</title>
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		<title>Temple Music: Zusammenstellung von Samplerbeiträgen auf Sombre Soniks</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 03:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem einzigen zusammenhängenden, knapp zweistündigen Track bringen Sombre Soniks dieser Tage eine Sammlung aller Beiträge des Duos Temple Music innerhalb mittlerweile vierzehn Jahren zu den bisherigen &#8220;Dark Ambient&#8221;-Compilations heraus. Das Material wurde zunächst für eine Radioshow kompiliert und ist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/11/temple-music-zusammenstellung-von-samplerbeitragen-auf-sombre-soniks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem einzigen zusammenhängenden, knapp zweistündigen Track bringen Sombre Soniks dieser Tage eine Sammlung aller Beiträge des Duos Temple Music innerhalb mittlerweile vierzehn Jahren zu den bisherigen &#8220;Dark Ambient&#8221;-Compilations heraus. Das Material wurde zunächst für eine Radioshow kompiliert und ist nun über Bandcamp digital erhältlich. Temple Music bestehen aus dem heute in Griechenland ansässigen Alan Trench (Orchis, Black Lesbian Fishermen, Howling Mystics u.a.) und Steve Robinson, gelegentliche Gäste erweitern den Sound. Ihre Musik bewegt sich frei zwischen Psychedelic, Drone und folkigen Elementen, verbindet hörspielartige Soundarbeit mit gelegentlichen Ausflügen in raueren Spacerock und ist dabei geprägt von einem vielschichtigen <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/Screenshot-2026-04-10-115231.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-50767" title="Screenshot 2026-04-10 115231" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/Screenshot-2026-04-10-115231.png" alt="" width="862" height="806" /></a><span id="more-50766"></span></p>
<p>thematischen Kosmos: Mystisch-spirituelle Motive, Hermetik und Alchemie, Mythen, Rückgriff auf Momente der Musikgeschichte sowie literarische und poetische Bezüge finden hier ebenso ihren Platz wie kritische Auseinandersetzungen mit Konzepten von Englishness. Dem Begriff Dark Ambient, der den genannten Compilations als Rahmen dient, hat sich das Duo nie strikt untergeordnet. Gleichwohl spielen sowohl dunkle als auch atmosphärische Klangqualitäten in ihrem Schaffen stets eine zentrale Rolle. Dabei entwickeln Temple Music eine eigenständige Herangehensweise, die sich den jeweiligen thematischen Vorgaben der Compilation-Reihe auf kreative und oft überraschende Weise annähert. Zuletzt erschien mit <a title="TEMPLE MUSIC: Man, Creator Of His Own Universe" href="https://africanpaper.com/2026/04/04/temple-music-man-creator-of-his-own-universe/">&#8220;Man, Creator Of His Own Universe&#8221;</a> ein weiteres Album des Duos ebenfalls bei Sombre Soniks.</p>
<p><a href="https://sombresoniks.com/home"><strong>@ Sombre Soniks </strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2224759559/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TEMPLE MUSIC: Man, Creator Of His Own Universe</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 04:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Man, Creator Of His Own Universe&#8221; bringen Alan Trench und Steve Robinson alias Temple Music ein Album heraus, das sich weniger als eine Sammlung von Stücken im klassischen Sinne versteht, denn als ein zusammenhängende inneres Erlebnis, als eine klangliche &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/04/temple-music-man-creator-of-his-own-universe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/templemusicman.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50595" title="templemusicman" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/templemusicman-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Man, Creator Of His Own Universe&#8221; bringen Alan Trench und Steve Robinson alias Temple Music ein Album heraus, das sich weniger als eine Sammlung von Stücken im klassischen Sinne versteht, denn als ein zusammenhängende inneres Erlebnis, als eine klangliche Meditation über Wahrnehmung, Kreation und die porösen Grenzen zwischen Innen und Außen. Entstanden im griechischen Euböa, trägt die <span id="more-50594"></span>Veröffentlichung zudem eine persönliche Widmung: Der titelgebende Gedanke geht auf lange philosophische Gespräche Trenchs mit seinem Freund und gelegentlichen Kollaborateur, dem Autor und Hermetiker Nikolaos Lymperopoulos zurück – eine Spur, die sich durch das gesamte Album zieht.</p>
<p>Der über zwanzigminütige Titeltrack bildet dabei das Herzstück. Ein organisch dröhnendes und durchaus vielschichtiges Setting öffnet sich, getragen von einer geheimnisvollen, beinahe erdenden Melodie, die sich gemächlich entfaltet. Trotz seiner dunklen Grundfärbung besitzt das Stück eine eigentümliche Leichtigkeit. Verfremdete, flächige Gitarrenparts durchziehen das Geschehen, während sich hohe, fast klingelnde Tonlagen immer weiter entrücken, während tieferliegende Schichten den Fluss stabilisieren. Diese hypnotische Qualität wirkt nicht bloß einlullend: Die scheinbare Passivität, in die man hineingleitet, entzieht sich bewusster Kontrolle und eröffnet gerade dadurch einen Raum innerer Bewegung. Zur Mitte hin erfolgt ein Bruch – die Szenerie wird leiser, ritueller, beinahe hörspielartig fragmentiert. Wenn sich der Fluss erneut entfaltet, wirkt das vorangegangene Aufwachen wie ein Perspektivwechsel: Man hört bewusster, reflektierter und vielleicht näher an der Idee, die der Titel formuliert. In der zweiten Hälfte treten zudem klarere, melodische Gitarrenmotive hervor, während ferne, gongartige Resonanzen dem Ganzen eine fast sakrale Tiefe verleihen.</p>
<p>&#8220;Arcadia: A Touch Of Pan&#8221; knüpft daran mit subtiler Verschiebung an. Sanftes Dröhnen und leicht kratzende Geräuschtexturen bilden den Boden für eigentümliche Tierlaute, Vogelstimmen vielleicht, oder etwas nur entfernt Naturhaftes. Eine weibliche Stimme rezitiert ruhig den Text, der, wie man aus den Liner Notes erfährt, vor Jahren im arkadischen Levidi entstand und hier erstmals seine klangliche Form findet. Allmählich verdichtet sich das Stück, gewinnt an Spannung, als würde sich etwas Verborgenes Gehör verschaffen. Mit &#8220;Regina Naturae Intra Me Est&#8221; tritt dann deutlicher ein literarischer Bezug hervor: Der Text stammt von Victor Benjamin Neuburg, einem Dichter mit Nähe zu esoterischen und theosophischen Strömungen und Weggefährten Aleister Crowleys. Entsprechend verschiebt sich die musikalische Sprache in Richtung eines archaisch-folkigen Ausdrucks: Flöten, Handtrommel, glockenspielartige Akzente. Die rezitierende Stimme – tief, beinahe beschwörend – verleiht dem Stück eine Schwere, die sich im Verlauf zunehmend verdichtet, ohne das zugrunde liegende Tempo aufzugeben.</p>
<p>Das abschließende &#8220;If We Could We Would&#8221; arbeitet noch stärker mit Kontrasten. Zunächst scheint ein fast harmonischer, orchestral anmutender Klangraum aufzuziehen, doch bald durchbrechen verzerrte, krächzende Stimmen wie durch eine akustische Membran gedämpft diese Oberfläche. Gerade dieses Spannungsverhältnis zwischen scheinbarer Harmonie und unterschwelliger Bedrohung, zwischen Fließen und Störung trägt das Stück. Im Verlauf verschmelzen die Ebenen zunehmend, durchzogen von metallischen Texturen, die sich weder ganz integrieren noch vollständig herauslösen. Das Ende bleibt entsprechend ambivalent und vielleicht bewusst unentschieden &#8211; so mysteriös und gleichsam ahnungsvoll wie das von Algernon Blackwood entlehnte Motto des Albums: &#8220;In the distance she heard the roaring of the Forest&#8221;. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sombre Soniks</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1984514117/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Dark Ambient: Einunddreißigster Teil der Reihe auf Sombre Soniks</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 04:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alone in the Hollow Garden]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der einunddreißigsten Ausgabe setzt die halbjährlich auf Sombre Soniks erscheinende Compilationreihe &#8220;Dark Ambient&#8221; ihren Turnus fort und markiert zugleich das sechzehnte Jahr der kontinuierlichen Veröffentlichungstätigkeit. Die Compilation vereint dreiundzwanzig Beiträge internationaler Acts und erschien bereits zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche. Der Begriff &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/03/26/dark-ambient-einunddreisigster-teil-der-reihe-auf-sombre-soniks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der einunddreißigsten Ausgabe setzt die halbjährlich auf Sombre Soniks erscheinende Compilationreihe &#8220;Dark Ambient&#8221; ihren Turnus fort und markiert zugleich das sechzehnte Jahr der kontinuierlichen Veröffentlichungstätigkeit. Die Compilation vereint dreiundzwanzig Beiträge internationaler Acts und erschien bereits zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/da31.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50565" title="da31" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/da31.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50564"></span></p>
<p>Der Begriff &#8220;Dark Ambient&#8221; wird wie bereits auf den zurückliegenden Ausgaben bewusst weit gefasst: Neben klassischen, atmosphärisch-dichten Arbeiten finden sich ebenso Ansätze aus Drone, Ritual Industrial, okkult geprägten Klangformen sowie noisigere, in Richtung Doom Industrial oder psychedelisch-experimenteller Strukturen tendierende Stücke. Trotz dieser stilistischen Offenheit bleibt die Reihe ihrem kuratorischen Ansatz treu und hält einen klaren, zusammenhängenden Spannungsbogen, an dem sich die Beiträge von Backyard Ghost, Handalien, Akoustik Timbre Frekuency, Taphephobia, Kloob, Ashtoreth &amp; Stratosphere, Rojinski, Phantom Frequency, insectarium, Temple Music, Seesar, [ówt krì], raxil4, Melatonal, Devil&#8217;s Breath, Grist, Rendeece, The Gray Field Recordings, Alone In The Hollow Garden, TraumaSutra, Scott Lawlor, Black Pit Lock und Druhá Smrt entlang entfalten. Viele der Acts spielten bereits auf unseren Seiten eine Rolle. Ergänzt wird die Veröffentlichung durch dreiundzwanzig individuell gestaltete &#8220;Info Cards&#8221; mit Artwork von Madguten sowie ein Cover von Fabian van der Meer, das die visuelle Identität der Reihe fortführt. Die Veröffentlichung unterstreicht einmal mehr den Charakter der Compilation als Plattform für unterschiedliche Ausprägungen dunkler, experimenteller Klangkunst jenseits enger Genregrenzen. Sie erscheint digital über Bandcamp.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2147125627/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>mmPop: Neue Single von The Gray Field Recordings</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/05/29/mmpop-neue-single-von-the-gray-field-recordings/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2025 03:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[R. Loftiss]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der Single &#8220;mmPop&#8221; meldet sich das Projekt The Gray Field Recordings der in Griechenland lebenden Musikerin R.Loftiss erneut zu Wort. Die amerikanische Künstlerin, bekannt auch durch ihre Mitwirkung bei Formationen wie Howling Larsens und den Black Lesbian Fishermen, lässt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/29/mmpop-neue-single-von-the-gray-field-recordings/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Single &#8220;mmPop&#8221; meldet sich das Projekt The Gray Field Recordings der in Griechenland lebenden Musikerin R.Loftiss erneut zu Wort. Die amerikanische Künstlerin, bekannt auch durch ihre Mitwirkung bei Formationen wie Howling Larsens und den Black Lesbian Fishermen, lässt hier ein Stück hören, das in ruhigem, aber eindringlichem Aufbau ein subtiles Spannungsfeld entfaltet. &#8220;mmPop&#8221; ist ein langsames, warm tönendes Stück, dessen dröhnende, aber melodische Grundierung an Orgel- und Harmoniumklänge oder auch an Schiffssirenen erinnert. Dahinter arbeitet eine kaum merkliche Unruhe wie ein inneres Brodeln, das sich nicht in den Vordergrund drängt, aber das Gesamtbild prägt. Inmitten dieser schwebenden Klänge steht Loftiss’ klare Stimme: ein Folksopran, ungekünstelt und direkt, der dem Stück Erdung und eine sehr persönliche Note verleiht.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/mmpop.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46374" title="mmpop" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/mmpop.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-46373"></span></p>
<p>Der Text kreist in schlichter, kindlicher Sprache um Verlust, Endlichkeit und die Frage, was von unseren Gesten bleibt – vielleicht ein Baum, vielleicht eine Rose, vielleicht nichts. Die titelgebende &#8220;pop&#8221;-artige Auslöschung durch Platzen zieht sich als Bild durch das Lied und wird zum Symbol für eine plötzliche Abwesenheit, wobei relativ offen bleibt, ob sich der Song gegen Ende tröstlich oder eher schmerzhaft entlädt. &#8220;mmPop&#8221; wurde, wie es von der Musikerin selbst heißt, ursprünglich in einer anderen Fassung unter dem Namen &#8220;Doommmpop&#8221; für eine Compilation auf Sombre Soniks geschrieben. Dieser Verweis auf eine Art Vorsehung legt dann vielleicht auch eine eher fatalistische Deutung nahe. Nun erscheint das Stück in veränderter Form, der neue Titel soll, so Loftiss augenzwinkernd, die Verwechslung mit Doom als Genre vermeiden. Weitere Stücke seien geplant, möglicherweise entstehe daraus ein Album, aber das wird die Zukunft zeigen. Von The Gray Field Recordings erschienen zuletzt das Album <a title="THE GRAY FIELD RECORDINGS: She Sleeps to the Sound of Knifes" href="http://africanpaper.com/2023/06/17/the-gray-field-recordings-she-sleeps-to-the-sound-of-knifes/">&#8220;She Sleeps to the Sound of Knifes&#8221; </a>(2023) und dessen <a title="THE GRAY FIELD RECORDINGS: The 9 of Knifes" href="http://africanpaper.com/2024/07/13/the-gray-field-recordings-the-9-of-knifes/">Remixalbum &#8220;The 9 of Knifes&#8221; </a>(2024), zur Jahreswende gab es mit <a title="BLACK LESBIAN FISHERMEN: The Twelve Kalikantzari of Yule" href="http://africanpaper.com/2025/02/15/black-lesbian-fishermen-the-twelve-kalikantzari-of-yule/">&#8220;The Twelve Kalikantzari of Yule&#8221;</a> ein opulentes Album der Black Lesbian Fishermen in erweiterter Besetzung.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=1661421670/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>DRUHÁ SMRT: Dialectic of Thorn</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/04/26/druha-smrt-dialectic-of-thorn/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 04:44:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Druha Smrt]]></category>
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		<description><![CDATA[Subtile Droneschichten, durchmischt mit einem mysteriösen Bimmeln, eröffnen eine spannungsgeladene Klanglandschaft, in die anrührende Streicher recht bald eine wehmütige Note einbringen. &#8220;The Effigy&#8221;, der Opener von Druhá Smrts &#8220;Dialectic of Thorn&#8221;, wirkt zunächst wie der Score eines Hörspiels, in welchem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/26/druha-smrt-dialectic-of-thorn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/dot.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44185" title="dot" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/dot-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Subtile Droneschichten, durchmischt mit einem mysteriösen Bimmeln, eröffnen eine spannungsgeladene Klanglandschaft, in die anrührende Streicher recht bald eine wehmütige Note einbringen. &#8220;The Effigy&#8221;, der Opener von Druhá Smrts &#8220;Dialectic of Thorn&#8221;, wirkt zunächst wie der Score eines Hörspiels, in welchem Geräusche, die wie Schritte anmuten, aber wohl auf rückwärts eingespielte Details zurückgehen, ein rätselhaftes Ambiente schaffen. Doch dann <span id="more-44184"></span>drängen schwere, rhythmische Gitarrenwellen in den Vordergrund, begleitet von verfremdetem, mehrstimmigem Sprechgesang. Die Stimmen von Jindřich Spilka und Lucie Spilková entfaltet dabei eine rohe, fast unheimliche Präsenz.</p>
<p>Das vor einigen Monaten bereits erschienene &#8220;Dialectic of Thorn&#8221; ist die zwölfte Veröffentlichung des tschechischen Duos und präsentiert sich einmal mehr als intensiver, ritualistisch-dunkler Klangtrip. Die in den zurückliegenden Jahren verfolgte Anreicherung ihres ambienten Sounds mit doomig-schweren Elementen wird weiterverfogt, und auf diese Weise vereinen die beiden in drei jeweils gut zehnminütigen Stücken ihre Kunst zu einer dichten, atmosphärischen Erfahrung. Die thematische Grundlage des Albums speist sich auch aus philosophischen und okkulten Einflüssen, die Liner Notes nennen die Autoren Peter Hamilton-Giles und Ian C. Edwards, und beschreibt den Übergang der Geschichte in eine neue, mysteriöse Ära.</p>
<p>Nach einigen Minuten ist man bei entsprechender Aufmerksamkeit vollends in eine im Entstehen begriffene Welt gezogen, in der es &#8211; trotz Momenten vermeintlicher Statik &#8211; keinen Stillstand zu geben scheint. Der eröffnende Track spielt durchgehend mit Brüchen und Überraschungen, springt zwischen schweren, geerdeten Passagen und kurzen, romantisch-soundtrackartigen Binneninterludien. Schließlich schlägt der Gesang ins Grummelige, fast Growlende um, bevor das Stück infernalisch ausklingt. &#8220;Alogos&#8221; wirkt im Vergleich dynamischer und aufgewühlter. Der Beginn deutet eine doomige, schleppende Stimmung an, die Gitarre und der Gesang steigern sich allmählich, ehe sie zerfasern und einer entrückten, ätherischen Atmosphäre weichen. Hauchender Sprechgesang bringt eine fragile und gleichsam eindringliche Komponente ein, und irgendwann spürt man deutlich, dass die Platte, wie schon im Begleittext erwähnt, als zusammenhängende Einheit verstanden werden sollte.</p>
<p>&#8220;Sorcerous Dasein&#8221; beschließt das Album mit einer erneut feierlichen Grundstimmung. Streicher eröffnen das Stück mit einem erhabenen, beschwörenden Klang, Lucies Stimme tritt hier besonders in den Vordergrund und verleiht der Rezitation eine rituelle Qualität, die ihre feierliche Intensität auch in den etwas zerfledderten Passagen aufrecht erhält. Auf diese Art besticht das Album durch seine stringente und doch immer wieder überraschende Struktur und offenbart sich als Werk, das gleichsam Tiefe und verstörende Kraft besitzt. Für die, die bereit sind, sich auf den &#8220;crooked path&#8221; einzulassen, ist &#8220;Dialectic of Thorn&#8221; ein eindringliches Erlebnis. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sombre Sonics</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3224195631/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A.: Dark Ambient Vol. 29</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/04/12/v-a-dark-ambient-vol-29/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2025 03:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Akoustik Timbre Frekuenzy]]></category>
		<category><![CDATA[Ashtoreth]]></category>
		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Dark Ambient Vol. 29&#8243; existiert nun eine weitere Ausgabe der halbjährlichen Compilation-Reihe auf Sombre Soniks, die sich diesmal motivisch mit Kulten und zwielichtigen Geheimgesellschaften auseinandersetzt. Die Auswahl von sicher nicht zufällig genau 23 Tracks deckt dabei eine beachtliche Bandbreite &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/12/v-a-dark-ambient-vol-29/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/darkambientvol29.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45678" title="darkambientvol29" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/darkambientvol29-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Dark Ambient Vol. 29&#8243; existiert nun eine weitere Ausgabe der halbjährlichen Compilation-Reihe auf Sombre Soniks, die sich diesmal motivisch mit Kulten und zwielichtigen Geheimgesellschaften auseinandersetzt. Die Auswahl von sicher nicht zufällig genau 23 Tracks deckt dabei eine beachtliche Bandbreite ab: Während einige Stücke in der klassisch dunklen Ambient-Tradition stehen, gibt es <span id="more-45677"></span>auch solche, die das Genre aufbrechen und mit hörspielartigen Elementen, Musique Concrète-Einflüssen und den unterschiedlichsten experimentellen Strukturen arbeiten.</p>
<p>Den Auftakt macht Handalien mit &#8220;Rituals Of The Veil&#8221;, einem langsam anschwellenden, schwebenden Stück, das über fast zehn Minuten hinweg (zumindest dem Anschein nach) eine Atmosphäre des Unheils aufbaut. Nach und nach treten grollende und knarrende Klänge in den Vordergrund, während aquatische Elemente und unterschwellige, summende Details die Spannung kontinuierlich steigern. Die nachfolgenden Beiträge bewegen sich zunächst ebenfalls in Bereichen düsteren Ambients, setzen aber jeweils eigene Akzente: Der Beitrag Cousin Silas bleibt in seiner kühlen, aber nie glatten Gleitbewegung un gelegentlich einbrechender Störgeräusche im Bereich klassischer dunkler Undergroundmusik, Phantom Frequency bringt eine vibrierende Unterschwelligkeit ein, während Tenebrae Tres und Scott Lawlor jeweils subtile, aber spürbare Veränderungen in die Spannungskurven ihrer Stücken einbeziehen. Besonders Sheer Zeds &#8220;Harmonic Dream Spell In The Solar Lodge&#8221; fällt hier auf, indem es das schwebende und dröhnende Ambientkonzept in eine aufwühlende, elektrisierende Richtung lenkt. Auch Mean Flow gelingt weiter hinten mit &#8220;Cabeiri Mystery Cult&#8221; ein hypnotisch treibender Sound, der sich weit anfühlt, während The Implicit Order mit &#8220;Fingers Find The Ivory Keys And A Song&#8221; eine düstere, von prasselnden Geräuschen und halbverständlichen Lautsprecherdurchsagen geprägte Szenerie entwirft.</p>
<p>Etwa ab der Mitte der Compilation treten deutlich experimentellere und stark variierende Stücke in den Vordergrund. Akoustik Timbre Frekuencys &#8220;Last Chance to Evacuate Earth Before It Is Recycled&#8221; verzichtet auf das typische Gleiten und arbeitet stattdessen mit präziser, beinahe chirurgischer Klanggestaltung – trotz Vogelzwitschern bleibt das Ergebnis, an dessen Oberfläche gesamplete Dialoge das Bild dominieren, kühl und distanziert. raxil4s &#8220;The Trident Society Choir&#8221; bringt von Beginn an eine brodelnde, grollende Unruhe ins Spiel, die sich über zwanzig Minuten entfaltet. Melatonal wiederum entwirft mit &#8220;Kult Of The Moon Beast&#8221; ein surreal anmutendes Szenario mit aquatischen Klängen und akustischen Instrumenten, das fast an eine prähistorische Szenerie erinnert. Auch Mike Benoit und Rojinski setzen auf stark verfremdete Klangbilder mit kultisch anmutendem Charakter, in denen Flüstern, Bimmeln, Pochen angesagt ist, während insectariums &#8220;Next Level Transformation&#8221; einen konstruktiven, fast metallisch wirkenden Sound entwirft, der wie es scheint die Arbeit an der Transformation in den Vordergrund rückt.</p>
<p>Kathodos bricht mit &#8220;The Dark Priests&#8221; die vorherige Struktur und bringt mit wuchtigen Pauken und fragmentierten Chören eine monumentale Qualität ins Spiel – ein Track, der sich durchaus als Game-Soundtrack eignen könnte, und das ist keineswegs negativ gemeint. Ähnlich wuchtig, aber auf beengterem Raum, agieren Ashtoreth mit &#8220;Rahasya&#8221; und Rendeece mit &#8220;Jack’s Ritual&#8221;, die trotz ihrer Kürze eine hohe atmosphärische Ereignisdichte erreichen. Temple Music setzt mit &#8220;So It Is (The Great Invocation)&#8221; auf eine Mischung aus organischem Dröhnen, rasselnden Geräuschen und folkig anmutenden Flötenparts, die den hypnotischen Charakter noch verstärken. Besonders minimalistisch, aber keineswegs leicht zugänglich, zeigt sich Oneirichs &#8220;Chamber Of Reflection&#8221;, das mit spärlichen Klavieranschlägen und Wellen hochfrequenter Sinustöne arbeitet.</p>
<p>Zum Ende hin verdichtet sich die Compilation weiter in Richtung Hörspiel: Facetoucher, TraumaSutra &amp; Peter Geysels sowie Devil’s Breath präsentieren jeweils stark atmosphärische, klanglich vielschichtige Tracks, die sich zwischen spannungsgeladenem Ritual und surrealer Szenerie bewegen, in denen grummelnde Stimmen, rasselnde Ketten und pochende Rhythmen die Oberhand haben. Den Abschluss bilden schließlich sechs Minuten, die sich wieder stärker dem düsteren Ambient zuwenden, bevor Jinthras &#8220;The North Station In The Solar Temple&#8221; dann in einen überraschenden Metal-Part mit kraftvollen Drums und Riffs übergeht. Hinter dem Namen steht Jindrich Spilka, dessen aktuelles Druhá Smrt-Album bald auf diesen Seiten näher vorgestellt wird.</p>
<p>Veröffentlicht zur diesjährigen Frühlings-Tagundnachtgleiche, kommt &#8220;Dark Ambient Vol. 29&#8243; erneut mit aufwendig gestalteten Info-Karten und einem Cover-Artwork von Madguten und Fabian van der Meer und bietet ein vielgestaltiges Panorama einer Musik, die dem oft totgesagten Ambient eine nach wie vor ergiebige ritualistische Seite einverleibt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2300042733/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TEMPLE MUSIC: Sucking up the English</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2025 02:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Duo Temple Music, bestehend aus Alan Trench und Steve Robinson, bleibt auch mit ihrem neuesten Album „Sucking up the English“ seinem Ruf treu, ein kaum einzuordnendes, aber stets markantes Klanguniversum zu schaffen. Nach dem eher opulenten Kosmos von „Worthless &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/11/temple-music-sucking-up-the-english/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/sute.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44174" title="sute" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/sute-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Duo Temple Music, bestehend aus Alan Trench und Steve Robinson, bleibt auch mit ihrem neuesten Album „Sucking up the English“ seinem Ruf treu, ein kaum einzuordnendes, aber stets markantes Klanguniversum zu schaffen. Nach dem eher opulenten Kosmos von <a title="TEMPLE MUSIC / GIORGOS KARIOTIS: Worthless Treasures" href="http://africanpaper.com/2024/03/02/temple-music-giorgos-kariotis-worthless-treasures/">„Worthless Treasures“, das zusammen mit dem griechischen Dichter Giorgos Kariotis entstanden ist</a>,  kehren die beiden Musiker auf diesem Longplayer zu einer dröhnend-minimalistischen Ästhetik zurück, wie man sie <span id="more-44173"></span>beispielsweise von dem <a title="TEMPLE MUSIC: Εποχές (Vol. lI)" href="http://africanpaper.com/2019/02/02/temple-music-%ce%b5%cf%80%ce%bf%cf%87%ce%ad%cf%82-vol-li/">zweiteiligen &#8220;Epoxes&#8221;</a> oder &#8211; wenngleich in variantenreicherer Form &#8211; von <a title="TEMPLE MUSIC: Summer Trees Dissolve" href="http://africanpaper.com/2021/02/13/temple-music-summer-trees-dissolve/">&#8220;Summer Trees Dissolve&#8221;</a> her kennt. Die Veröffentlichung, wie immer in den ergangenen Jahren auf dem Label Sombre Soniks erschienen, ist in zwei rund zwanzigminütige Tracks unterteilt, die jeweils tief in unterschiedliche emotionale und akustische Bereiche eintauchen.</p>
<p>Motivisch kreist das Album um einen interessanten Themenkomplex, den beide Akteure vermutlich auf sehr unterschiedliche Weise erfahren, nämlich die Englishness, die für den in Lincolnshire lebenden Robinson wohl zur täglichen Umgebung zählt, die vielleicht zu einem täglichen Kampf gegen Betriebsblindheit herausfordert, während der auf der griechischen Insel Euböa lebende Auswanderer Trench ihr immer wieder in den englischen Expat-Communities begegnet, die niemals bereit sind, aus ihrer vertrauten Bubble herauszutreten, und sei es auch nur um die Landessprache zu lernen. Die in der Ferne noch stärker empfundene Englishness saugen solche Seelen voneinander wie ein Lebenselexier, worauf der Albumtitel letztlich verweist. Ähnlich nun wie gute Dekadenzdichtung die Dekadenz ihrer Zeit beschreibt, karikiert und kritisiert und dieser zugleich eine andere, ästhetisch kostbarere Form der Dekadenz entgegensetzt, feiern Temple Music hier auch so etwas wie eine veraltete und idealisierte Form der Englishness, die ihnen aus Filmen, Büchern und Musik vertraut ist und vor dem Hintergrund der Realität wie ein Märchen vorkommt. Temple Music lassen diese Themen ohne explizite Wertungen in den beiden Stücken aufscheinen und verbinden ihre Reflexionen mit einer mystischen, oft hypnotischen Klangsprache.</p>
<p>Der erste Teil eröffnet diese vielgestaltige Welt mit rauen, wundgescheuerten Feedbackschleifen und tiefem Dröhnen. Nach und nach schält sich eine erkennbare Gitarrenlinie aus dem klanglichen Nebel, die den Track in eine Richtung lenkt, die paradoxerweise sowohl beruhigend als auch unbehaglich wirkt. Eine flüsternde Stimme &#8211; es ist eine Aufnahme von Sir John Betjeman, der sein Gedicht &#8220;A Subaltern’s Love Song“ liest &#8211; und gelegentliche Klänge wie trunkene Schreie sorgen für eine gespenstische Atmosphäre. Das Stück bleibt über weite Strecken in einer verschleierten, träumerischen Sphäre, in der sich &#8211; wie vermutlich in der Wahrnehmung vieler Expats, die in ihrer neuen Heimat die alte innerlich nie zurückgelassen haben &#8211; Schönheit und Bedrohlichkeit unentwegt durchdringen und die das Thema eines verzweifelten Festhaltens an einer Identitätsvorstellung ebenso auszudrücken vermag wie eine weniger banale Nostalgie, die ihre Brücken bis zum Folk Horror schlägt. Die harmonischen Elemente, die immer wieder kurz aufblitzen, wirken dabei wie ein Verweis auf etwas Geheimnisvolles, das sich dem direkten Verständnis entzieht. Dabei bleibt die Stimmung ambivalent: beruhigend und doch niederdrückend, eindringlich und doch sanft gleitend.</p>
<p>Der zweite Teil hebt die Energie deutlich an, repetitive, glockenartig bimmelnde Klänge werden von einem basslastigen Brummen unterlegt, während eine geloopte Frauenstimme die Szene aufwühlt und zugleich eine nostalgische Aura verbreit. Es handelt sich um die im zweiten Weltkrieg und danach in Soldatenkreisen beliebte Sängerin Vera Lynn, die ihren Schlager &#8220;There’ll Always Be An England“ singt, doch anfangs sind nur gesprochene Passagen zu hören. Die Dynamik des Stücks entwickelt sich langsam, aber unaufhaltsam, mit subtilen Steigerungen in Intensität und Dichte. Im Verlauf des Tracks tritt eine kraftvolle Perkussion in den Vordergrund und verzerrte, kratzige Klangflächen machen sich bemerkbar, was dem Ganzen eine im Vergleich zum eher etherischen ersten Teil raue, körperliche Präsenz verleiht. Besonders beeindruckend ist die kunstvolle Transformation der gesampleten Lynn-Aufnahme in einen gesanglichen Ausdruck, der sich organisch in die treibenden Rhythmen einfügt. Und nicht trotz, sondern gerade aufgrund seiner repetitiven Struktur(en) im Zusammenhang mit den kleinen, kontinuierlichen Veränderungen bleibt das Stück ungemein fesselnd.</p>
<p>&#8220;Sucking up the English&#8221; ist ein Album, das sowohl für beiläufiges Hören, bei dem vermutlich schon unbewusst viel passiert, als auch für tiefere, konzentrierte Auseinandersetzung funktioniert. Die beiden Tracks entfalten ihre Wirkung in unterschiedlichen Stimmungen von dunkel-mysteriös bis hypnotisch-treibend. Temple Music zeigen einmal mehr ihre Fähigkeit, Hörer in eine introspektive wie intensive Welt zu ziehen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sombre Soniks</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3780303752/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Hauntology: Neuer Longplayer von A Most Accursed</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 04:38:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Lucia Spilkova]]></category>
		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>

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		<description><![CDATA[Die tschechische Formation A Most Accurse, ursprünglich entstanden als Ableger der Band Druhá Smrt, hat soeben ein neues digitales Album herausgebracht. Das ebenso ambiente wie doomig-schleppende &#8220;Hauntology&#8221; verarbeitet neben igenen Lyrics Texte von so unterschiedlichen Autoren wie Lao Tzu, dem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/22/hauntology-neuer-longplayer-von-a-most-accursed/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die tschechische Formation A Most Accurse, ursprünglich entstanden als Ableger der Band Druhá Smrt, hat soeben ein neues digitales Album herausgebracht. Das ebenso ambiente wie doomig-schleppende &#8220;Hauntology&#8221; verarbeitet neben igenen Lyrics Texte von so unterschiedlichen Autoren wie Lao Tzu, dem Erzähler Arthur Machen und dem Philosophen Jacques Derrida und thematisiert einen eigenen Ansatz zum Thema der Geisterarbeit. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/amostaccursedhauntology.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41662" title="amostaccursedhauntology" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/amostaccursedhauntology.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-41659"></span></p>
<p>&#8220;Hauntology is forever, because we are ghosts, when living and spectres, when dead&#8221;, heißt es im Begleittext. &#8220;Hauntology isn&#8217;t some philosophic extravaganza, but the magickal acceptance of mysterious temporality of Dasein. Like in Muzik, three zones of time are interwoven to three zones of space in the one current. Now &amp; Here is a center of axises, where/when You will listen, but moving to another intensity&#8221;. Das Album mit Artwork basierend auf dem Foto &#8216;Liberty Steelworks&#8217; von Lucia Spilkova erscheint wie seine fünf Vorgänger bei Sombre Soniks.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1636872540/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Dark Ambient 25: Neue Folge der Reihe auf Sombre Soniks</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 05:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweimal jährlich bringt das auf rituelle Musik und dunkle Elektronik verschiedenster Art spezialisierte Qualitätslabel Sombre Soniks seine betont allgemein betitelte &#8220;Dark Ambient&#8221;-Reihe heraus, und pünktlich zur Tagundnachtgleiche des Frühlings erscheint so der 25. Teil, der &#8211; wie bislang jede fünfte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/21/dark-ambient-25-neue-folge-der-reihe-auf-sombre-soniks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweimal jährlich bringt das auf rituelle Musik und dunkle Elektronik verschiedenster Art spezialisierte Qualitätslabel Sombre Soniks seine betont allgemein betitelte &#8220;Dark Ambient&#8221;-Reihe heraus, und pünktlich zur Tagundnachtgleiche des Frühlings erscheint so der 25. Teil, der &#8211; wie bislang jede fünfte Folge der Reihe &#8211; ausschließlich Kollaborationen enthält. Unter den 46 vertretenen Projekten der 23 Tracks sind einige Namen, die auch auf unseren Seiten bereits gefallen sind, namentlich <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/darkambient25.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34628" title="darkambient25" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/darkambient25.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-34627"></span></p>
<p>Alone In The Hollow Garden und Nam-Khar, Carl Abrahamson und Hymanmbulae, Cousin Silas und Lebelgründer Akoustik Timbre Frekuency, Kloob und Onasander, Vanessa Sinclair und Per Åhlund, Tribes Of Medusa und Cellistin Jo Quail, Embers Below Zero und AGDISTIZ, Grist und Undead Magic User sowie Temple Music im Doppelpack mit dem obskuren Act Subliminal Minnie, über den es sich zu recherchieren lohnt. Die Sammlung erscheint digital mit Artwork von Fabian van der Meer &amp; Madguten.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3800555840/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TEMPLE MUSIC: The Cockatrice And The Storm-Cock</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2022 06:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Damaris Fae]]></category>
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		<description><![CDATA[Neben vielen anderen Dingen finden Alan Trench und Steve Robinson immer noch Zeit für ihr gemeinsames Projekt Temple Music, dass sie seit Jahren in gewissen Abständen von ihren beiden Inseln aus – Trench auf Euböa unweit von Athen und Robinson &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/26/temple-music-the-cockatrice-and-the-storm-cock/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/thecockatriceandthestormcock.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28653" title="thecockatriceandthestormcock" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/thecockatriceandthestormcock-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Neben vielen anderen Dingen finden Alan Trench und Steve Robinson immer noch Zeit für ihr gemeinsames Projekt Temple Music, dass sie seit Jahren in gewissen Abständen von ihren beiden Inseln aus – Trench auf Euböa unweit von Athen und Robinson in England – betreiben. Seit einiger Zeit scheint Trench die treibende Kraft zu sein, doch anders als auf &#8220;The Unquiet Mind&#8221; hat sein Freund und Kollege beim aktuellen Longplayer &#8220;The Cockatrice And The Storm-Cock&#8221; wieder maßgeblich mitgewirkt.<span id="more-28650"></span></p>
<p>Der Ausgangspunkt war aber auch hier wieder Euböa, wo Trench irgendwann den Plan fasste, ein Genius Loci-Stück zu Ehren der Schutzgöttin der Insel aufzunehmen, welche keine Geringere als die stolze Hera ist. Der Track sollte auf der Basis einer Orphischen Hymne und dem Einsatz von Numerologie entstehen, doch das Resultat war wohl anfangs nicht wirklich zufriedenstellend. Die urbane Legende, die sich bereits um das Werk gesponnen hat, besagt, dass Trench eigens ein Orakel aufsuchte, und dort in Richtung einer eher alchemistischen, also tranformativ ausgerichteten Herangehensweise verwiesen wurde. An diesem Punkt kam wohl auch Robinson – remote &#8211; ins Spiel, der das bisherige Material mit bearbeitete. In weiteren Arbeitsprozessen entstanden vier einzelne Tracks, die für den jeweiligen Stand des Prozesses stehen sollten. Der Basilisk und die Misteldrossel, die dem Album seinen Titel geben, fungieren als Symbol für diese Transformation &#8211; und für die Hindernisse, die sich ihr in den Weg stellen können.</p>
<p>Ganz diesen Hürden scheint der Opener &#8220;The Wrong Kind of Logic&#8221; gewidmet, dessen dunkel brodelnder Sound einer gewissen Unsicherheit verpflichtet scheint, während die bedächtige Perkussion Spannung ausstrahlt und der zitathaft eingewebte Dialog, in der die Welt als Scheibe vorkommt, dem ganzen doch einen gewissen ironischen Touch verleiht. Irgendwann kommt aufgewühlte Bewegung in die Szenerie, die Drums werden snariger, die Vocals wandeln sich zu Gesang, zugleich aber scheint alles zu verschwimmen und sich aufzulösen – ein schönes Ende für einen Song, der einem Fehler gewidmet ist.</p>
<p>Wesentlich psychedelischer zeigt sich das schwindelerregend kreisende &#8220;The Cockatrice&#8221;, dessen knackende Takte vor einem tremolierenden Hintergrund eine sturmumtoste Szenerie entstehen lassen – ein Track, zu dem man tanzen könnte, oder besser noch über Stock und Stein kraxeln, und der einen im Verlauf sogar mit einem in Trenchs Projekten immer mal vorkommenden Sound belohnt, die an Froschquaken erinnert. Schon ein retardierendes Moment, aber auch überraschend ambient und getragen kommt das auf tollem Gitarrenspiel basierende &#8220;The Storm-Cock&#8221; daher. Wie jedes wirklich gute Finale gebärdet sich &#8220;Observations on the Queen of Heaven&#8221; letztlich ohne überflüssiges Pathos und Tamtam, und doch hat man bei den kreisenden Bewegungen, dem unterschwelligen Glühen und den tribalen Rasseln das Gefühl, dass sich etwas zuspitzt, und am Ende lullt die entspannte Ekstatik des Tracks derart ein, dass sie endlos soweitergehen dürfte.</p>
<p>In seiner finalen Gestalt ist &#8220;The Cockatrice And The Storm-Cock&#8221; nicht nur eine Hommage an die Schutzpatronin des Entstehungsortes, sondern ebenso sehr ein freimütiges Dokument der Herausforderungen, die ein solcher Preisgesang mit sich bringt. Natürlich würde das Werk auch ohne den thematischen Überbau funktionieren und dann wahrscheinlich wie eine kleine Reise von der Holprigkeit zu einer betörenden Harmonie (oder auch von Ironie zu ernsthafter Gelöstheit) anmuten. einmal mehr mit Artwork von Damaris Fae würde es sich auch vorzüglich auf Vinyl machen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sombre Soniks</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=253474851/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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