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	<title>African Paper &#187; Sound of Cobra</title>
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		<title>SQUADRA OMEGA: Altri Occhi Ci Guardano</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 03:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was haben John Fahey-Gitarren, krautiges Schrammeln, und spukige Giallosounds gemeinsam? Zunächst nicht viel, außer dass sie prinzipiell kombinierbar sind und in etwa der gleichen Zeit die Musikwelt aufmischten und die kompakten Strukturen der Populärkultur aufbrachen. Squadra Omega, ein norditalienisches Kollektiv &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/06/13/squadra-omega-altri-occhi-ci-guardano/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/SQUADRAOMEGAaltriocchi_cover_web.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10257" title="SQUADRAOMEGAaltriocchi_cover_web" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/SQUADRAOMEGAaltriocchi_cover_web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was haben John Fahey-Gitarren, krautiges Schrammeln, und spukige Giallosounds gemeinsam? Zunächst nicht viel, außer dass sie prinzipiell kombinierbar sind und in etwa der gleichen Zeit die Musikwelt aufmischten und die kompakten Strukturen der Populärkultur aufbrachen. Squadra Omega, ein norditalienisches Kollektiv von Instrumentalisten aus zahlreichen anderen Bands, hatten seit jeher ein Faible für die Musik der 60er und 70er, ohne sich je auf ein Genre oder einen griffigen Retrostil festzulegen. Auf ihrer neuen Doppel-LP legen sie eine Fährte durch einen Dickicht an Errungenschaften, die sie nicht bloß archiviert<span id="more-10256"></span> oder musealisiert wissen wollen.</p>
<p>Die abgedrehte Kollage „Il buio dentro“ könnte keine bessere Exposition sein, enthält sie doch beinahe alle Seiten des Albums im Kleinen und bereitet sie in besonders verdrehter Weise auf. Das unheilvoll-liebliche Bimmeln der Glöckchen, die dunkle Kindheitserinnerungen in zahllosen Thrillern untermalten, verschwimmen hier mit dem Quaken einer Gänseschar, flankiert von schemenhaften Handdrums, deren Takt in verspielte Jazzmotive übergeht, und zuguterletzt wagen sich sogar noch ein paar verhuschte Rockelemente ans Tageslicht. Noch kann das im alle möglichen Richtungen auseinanderbrechen, was auch geschehen wird, doch die cinematische Ausrichtung liegt auf der Hand – die vielen motivischen Bezüge zur Musik von Morricone u.a., aber v.a. die räumliche Ausrichtung des Geschehens schreit regelrecht nach Visualisierung.</p>
<p>Die folgenden Stücke beeindrucken dann auch v.a. durch ihre stilistische Bandbreite. Es gibt groovig angejazzte Psychrocknummern mit Bluesgitarre und ollen Computersamples, die eine Sympathie für CAN verraten könnten, andere wieder muten mit Beckenrauschen und den leitmotivischen Glöckchen wie verträumt im Raum schwebende Schattenspiele an. Andere wiederum kontrastieren bassige WahWahs mit straighten Rhythmen für einen filmreifen Catwalk, lassen smoothe Bläser und Querflöte a la Jethro Tull für Romantik sorgen oder unverständliche Schreie und Bongos für unkorrekte Mondo-Exotik. Und immer wieder ist man beim Medium Film, auch bei den Songtiteln, die allesamt mach vergessenen B-Movies klingen: &#8220;Il Labirinto&#8221;, &#8220;Sepolto dalle Sabbie del Tempo&#8221;, &#8220;Il Grande Idolo&#8221;, &#8220;Le Rovine Circolari&#8221; etc. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Sound of Cobra/ Macina Dischi</strong></p>
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		<title>GRAVMASKIN: Volym 1</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2014 08:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut Eigenangabe verweist der Name der schwedischen Band Gravmaskin auf die Wörter „grave&#8221;, „machine“ und „excavator“, die zusammen ein Stimmungsbild dessen zeichnen, was die drei Musiker mit ihrem rein instrumental gehaltenen Psychedelic Hardrock in die Welt setzen &#8211; „a mechanical &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/11/29/gravmaskin-volym-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/11/gravmaskinvolym1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9584" title="gravmaskinvolym1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/11/gravmaskinvolym1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Laut Eigenangabe verweist der Name der schwedischen Band Gravmaskin auf die Wörter „grave&#8221;, „machine“ und „excavator“, die zusammen ein Stimmungsbild dessen zeichnen, was die drei Musiker mit ihrem rein instrumental gehaltenen Psychedelic Hardrock in die Welt setzen &#8211; „a mechanical entity fueled by driving beats and haunting melodies, digging tombs in the airy forest, next to a roaring motorway. Something cold and mechanical married to nature and her cycles of life and death.“<span id="more-9583"></span></p>
<p>Alles in allem keine schlechte Selbstbeschreibung, doch man darf sich die Musik dabei nicht allzu düster vorstellen. Die Nacht ist bei Gravmaskin vor allem eine Zeit der verwegenen Abenteuer, die je nach Verlauf in einem Showdown auf dem Parkplatz eines verlassenen Highway-Motels oder aber in einer coolen Titty Twister-Bar mit viel Whiskey und Tobak enden kann. Die meisten Stücke bieten satten Hardrock, der sich für allerhand wehmütiges (oder cooles) Pathos nicht zu fein ist, dabei aber auch in den retrolastigsten Momenten keine bekannten Manierismen zu imitieren sucht. Vieles wirkt perfekt komponiert, Trommelwirbel, Soli und Tempowechsel ereignen sich an den richtigen Stellen, balladeske Nachtmusik hat ihren bemessenen Raum, grindige Wahwahs und zersetzende Tremoli akzentuieren besondere Momente. Hier und da darf ein Gitarrensolo wie eine Sirene heulen, in gewissen Momenten scheint sich die Form in knarriger Kakophonie aufzulösen – womit das Trio zeigt, dass es nicht nur rocken kann, sondern auch verspielt zu experimentieren weiß.</p>
<p>Sofia, Lukas und Mikal spielen von Haus aus Prog und psychedelischen Black Metal, doch die Spuren dessen in der Musik von Gravmaskin sind entweder marginal oder gut verwischt. Um Assoziationen zu Goblin und Krautrock, Iron Butterfly und anderen Klassikern kommt man jedoch kaum herum. Ein „Volym 2“ scheint ja dem Namen nach schon Programm zu sein, man darf gespannt sein, wohin die Reise dann gehen wird.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: Electric Assault/Sound of Cobra/De:Nihil</strong></p>
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		<title>DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND: All To Pieces</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2014 04:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/08/alltopieces.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9204" title="alltopieces" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/08/alltopieces-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Viele Musiker verändern ihren Stil im Laufe der Zeit, doch längst nicht alle schaffen es, dabei ein gleichbleibendes Popularitätsniveau zu halten bzw. dieses trotz aller Wandlungen noch in kleinen Schritten zu steigern. Irgendetwas muss dran sein an diesem Albin Sunlight Julius, das von all seinen Liebäugeleien mit Musikrichtungen unberührt bleibt, das sich in mittelalterlichen Soundscapes ebenso wiederfindet wie in martialischer, rockiger oder psychedelischer Gestalt. Ist es einfach nur gute PR und das Talent, das Richtige zur rechten Zeit zu machen? Ein Händchen auch für Entertainment? <span id="more-9203"></span>Die Unverfrorenheit, sich nur nach den eigenen Launen und Neigungen zu richten? Ich vermute, dass es von allem etwas ist, und über die Jahre kam sicher noch ein Gespür für passende Musiker dazu.</p>
<p>Entgegen der gängigen Sichtweise sah ich nie einen radikalen Bruch zwischen den späten The Moon Lay Hidden Beneath A Cloud und frühen Blutharsch-Aufnahmen, die – Sängerin hin oder her – immer noch Mittelalter-Reste hatten, und deren Melodik sich selbst in einigen der späteren Rocksongs findet. In diesen einfachen Motiven, den Melodien und den rumpelnden Pauken, die einmal jemand als „tantrum for a lost toy“ beschrieben hat, steckt ein verspieltes Moment, das einiges über den Weltbezug des vielbeschworenen Enfant Terribles sagt, das Zeit seiner Karriere ein Libertarian war, mag er früher auch den politisch unkorrekten Provokateur gegeben haben und jetzt allgemein als Hippie gelten.</p>
<p>Als 2011 die Reinkarnation mit dem Endlosnamen das Licht der Welt erblickte, war die Truppe um Julius längst zu einer echten Band verschmolzen, und nach diversen Releases, von denen v.a. die Kollaboration mit Aluk Todolo noch mal einen Durchbruch bedeutete, steht seit kurzem eine neue EP mit dem Titel „All to pieces“ in den Regalen. Den Release übernimmt diesmal sogar ein anderes Label, nämlich die auf Psychedelic spezialisierten Italiener von Sound of Cobra. Julius und seine Mitspieler sind guter Dinge, was in ihrem Fall weniger auf Peace and Love als auf eine drogengeschwängerte Feier des Lebens und Sterbens in all seinen Facetten hinaus läuft. Titel und Artwork künden überdeutlich vom Verfall, doch &#8220;All to pieces&#8221; ist beileibe kein Abgesang auf das Leben ob seiner Endlichkeit.</p>
<p>Ich bin kein Fachmann für die Musik, die Bands wie Hawkwind oder Pink Floyd in den frühen 70ern gespielt haben, doch bilden diese einen idealen Referenzpunkt für das, was die Church of the Leading Hand hier auf die Beine bringt, auch noisige Zutaten rücken die Musik m.E. nicht so nah an den Industrial, wie ein Kollege das sehen will. Kreisende, repetitive Figuren auf der Gitarre, gerne mit Tremeolo-Effekten versehen, bilden das Fundament für Passagen, die sicher noch schwindelerregender wären, hätte der rumorende, verweht grummelige Sound keine so ungemein erdende Wirkung. An den Saiten mischt diesmal ein prominenter Gast mit, der Albin schon einmal auf einem frühen Release zur Seite stand, nämlich sein ehemaliger Verleger Alan Trench, der ansonsten mit Orchis eigenwilligen Folk spielt und in Temple Music und den Howling Larsens noch experimentellere Klänge auslotet.</p>
<p>Insgesamt ist die Stimmung äußerst unaufgeregt. „The world is just a spaceship travelling too fast for me“, schmettert als weiterer Gast Pete Hope (Wrong Revolution, Bone Orchestra) ins Mikrophon, doch im Kosmos geht nichts verloren, nicht einmal die Spuren früherer Inkarnationen: „I&#8217;ve been here before, so I know my way“. Spirituellen Anspielungen solcher Art entpricht auch die teils mystisch-religiös eingefärbte Stimmung einzelner Songs. Die Gesangsspuren im ausladenden „Song of Life and Death“ klingen wie das Echo einer mysteriösen Liturgie, und am Ende begraben die afrikanischen Handdrums das Szenario unter einem heidnisch anmutenden Klanggewebe. In „Acheroantia“ hindern nicht nur noisige Spielereien, sondern vor allem die sakrale Orgelschwere den Song daran, in netten Westcoast-Pop zu kippen.</p>
<p>Laut Gerüchteküche sind die vier Tracks der einseitg bespielten 12&#8221; (auch) ein Vorgeschmack zu einem ähnlich gelagerten Longplayer, der im nächsten Frühjahr erscheinen soll. Ich halte &#8220;All to Pieces&#8221; für die gelungenste Veröffentlichung seit der Neuerfindung der Band, die durchaus auch Hörer zufrieden stellen könnte, die den Schwenk in krautig-psychedelische Gefilde bislang nicht ernst genommen haben.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.soundofcobra.com/">Sound of Cobra</a></strong></p>
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		<title>LA PIRAMIDE DI SANGUE: Sette</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2014 00:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[La Piramide di Sangue sind ein Unikat, das in der heutigen Psychedelia- und Stoner-Szene einen eigenen Platz beanspruchen kann, auch wenn es sicher etliche gibt, die sich in der Tradition von Embryo oder der Third Ear Band wähnen und ausladende, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/05/03/la-piramide-di-sangue-sette/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/piramidesette.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8699" title="piramidesette" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/piramidesette-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>La Piramide di Sangue sind ein Unikat, das in der heutigen Psychedelia- und Stoner-Szene einen eigenen Platz beanspruchen kann, auch wenn es sicher etliche gibt, die sich in der Tradition von Embryo oder der Third Ear Band wähnen und ausladende, experimentelle Rockstrukturen mit orientalischen Elementen garnieren. Was das Turiner Septett, das aus einer doppelten Rockbesetzung und einem Klarinettisten besteht, hervorhebt, ist eine kraftvolle und unberechenbare Aufbruchstimmung, bei der man dankbar sein kann, dass das Ganze zumindest nicht durchgehend auf Metal hinausgelaufen ist. Dies traf<span id="more-8697"></span> bereits auf den Erstling &#8220;Tebe&#8221; zu, dessen Stücke noch einer Lust am Mäandern nachgingen und sich durch so mache süßliche Nebelschwade schlängelten.</p>
<p>Im etwas weniger Wellenförmigen, Ornamentalen, findet sich einer der zentralen Unterschiede beim Nachfolger &#8220;Sette&#8221;, und irgendwie ist dies auch eine Entsprechung zum klaren, etwas weniger nebelverhangenen Artwork von Fred Zotta, der glatt ein künstlerischer Zwillingsbruder des berüchtigten Skinner sein könnte. Eine Platte, die so aussieht, macht Spaß, und bei Mitgliedern, die sich Ayatollah Kebab nennen und Projekte wie Craxi Driver betreiben, wundert das kaum.</p>
<p>„Sette“ ist keine Platte, die Schritt für Schritt erkundet werden will und sich mit Einführendem aufhält. Vielmehr scheinen einem schon die ersten Takte zu sagen, dass es hier laut und grindig und pathetisch zugeht, dass es dröhnt und kracht und gelegentlich rauscht und dass es trotz allem keine zuverlässige Statik gibt, denn im Hinblick auf Takt und Tempo, Dichte und Schwere ist der Wechsel die eigentliche Konstante. Die Sahnehaube auf all dem ist einmal mehr die Klarinette, die geschwungen repetitive Arabesken ausführt und manchmal an ein Gitarrensolo erinnert. Sie ist der eigentliche Melodiegarant, das schöngeistige Ornament im elektrifizierten Stampfen und Dröhnen, und bisweilen, wie in „Jetem“, evoziert ihr Spiel einen derart schönen Orientalismus, dass man die plötzliche Rauschexplosion schon erwartet, die den Song recht heavy enden lässt.</p>
<p>Der laute, rasante Anfang, dieses donnernde mit der Tür ins Haus fallen darf natürlich nicht darüber hinweg täuschen, dass sich im Laufe der Platte eine ganze Reihe an Feinheiten zu erkennen geben, die den einzelnen Stücken – dem vorsichtig tastenden, von Handdrums geprägten „Esoterica Porta Palazzo“, dem schweren, metallischen „Reggio Galassia“, dem von rhythmischen Kontrasten in Bewegung gehaltenen „Aperti Alle Sette“ &#8211; ihren jeweils eigenen Charakter verleihen.</p>
<p>Fraglos, Exotismus kann man kritisieren – je mehr, je ernster er gemeint ist. La Piramide di Sangue scheren sich nicht um solche Konventionen und nähern sich dem schönen Schein auf eine anarchische Art, die sich mit Landsleuten wue Mombu oder Donato Epiro messen kann. Dem romantischen Träumer strecken sie damit ebenso die Zunge entgegen wie dem überkorrekten Universalisten, der das kulturell Fremde schützen will, indem er es ignoriert. Der Titel bezieht sich eventuell auf die Zahl der Bandmitglieder. Einer dieser glorreichen Sieben, nur soviel zum mitschreiben, bringt übrigens in Bälde ein psychedelisches Dark Folk-Album unter dem Projektnamen Futeisha heraus. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.boringmachines.it">Boring Machines</a>/<a href="http://www.soundofcobra.com/">Sound of Cobra</a></strong></p>
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		<title>THE COSMIC DEAD: Easterfaust</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2014 07:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine „kosmische“ Band, die sich selbst als Hawkwind-Hommage outet, ist klar im Vorteil und punktet zusätzlich, wenn sie ihren doomigen 70s-Psychedelia eine eigene Note beimischt – ein mustergültiges Beispiel gelungener Tiefstapelei. Die kosmischen Toten gründeten sich 2010 in Glasgow und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/03/15/the-cosmic-dead-easterfaust/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/02/the-cosmic-dead-cover.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8219" title="the cosmic dead cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/02/the-cosmic-dead-cover.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine „kosmische“ Band, die sich selbst als Hawkwind-Hommage outet, ist klar im Vorteil und punktet zusätzlich, wenn sie ihren doomigen 70s-Psychedelia eine eigene Note beimischt – ein mustergültiges Beispiel gelungener Tiefstapelei. Die kosmischen Toten gründeten sich 2010 in Glasgow und haben seither eine Reihe solider Platten unters Volk gebracht, u.a. bei Jay Rendalls rührigem Grindcore Karaoke-Label. Vielen sind sie auch als Support für Größen wie White Hills, Gnod oder Arbouretum in Erinnerung geblieben. Unter dem krautigen Titel „Easterfaust“ erscheint nun bei Sound of Cobra ihr jüngstes Lebenszeichen.<span id="more-8218"></span></p>
<p>Um die vielen Referenzen und kleinen Innovationen ihres zu drei Vierteln der Retrophilie gewidmeten Programms wirklich zu beurteilen, muss man freilich tiefer in die Lieblingsepoche der Schotten eingetaucht sein, als dies beim Rezensenten der Fall ist. Deshalb sollen die beiden Stücke auch primär geschmäcklerisch bewertet werden. Der erste Eindruck geht in eine recht entspannte, gelöste Richtung, unprätentiöse Klänge der Saiten und Synthies schwimmen in einer wabernden Soundsuppe, die, wie sich bald herausstellt, auch kernige Brocken enthält. Erst nach einigen Minuten zeichnet sich eine stete Vorwärtsbewegung ab, als Auftakt zur kontinuierlichen Zunahme der Schwere und Fülle des Materials – hier zeigen The Cosmic Dead, wo zahllose bärtige Postfuzzis ihr Handwerk gelernt haben.</p>
<p>Im eigenen verheißenen Land, einem felsigen Hochplateau, angekommen, gestaltet sich die Musik nicht nur rau und heavy, sondern zudem ausgesprochen routiniert. Wah Wah- und Tremoloeffekte wirken wie aus dem Handbuch übernommen, verfremdete, kaum noch menschlich klingende Vocals und kaputte rhythmische Brüche ereignen sich genau an den richtigen Stellen, und erklänge am Ende der ersten Seite keine Sitar, hätte man sie wahrscheinlich vermisst. Der ganze kosmische Baukasten erweist sich als so brauchbar, dass die Reise (man mag kaum vom Trip sprechen) auf der zweiten Seite nahtlos weiter geht, auch wenn bei diesem Stück die Entwicklungsstruktur durch eine gewisse Statik ersetzt wird.</p>
<p>Mit seinen wechselhaften, jedoch nie zu verkopften Rhythmen ist „Easterfaust“ ein angenehm spaciger Garant für derbe Partylaune, schwerer als die überpräsenten Kollegen von der Twang- und Rassel-Fraktion und weniger treibend als die Labelkollegen In Zaire. Das hier kein neues Kapitel der Musikgeschichte beginnt, kollidiert wohl kaum mit dem Ansinnen der Band, so dass hier „retro“ im Großen und Ganzen für „gelungen“ steht, und da die Herrschaften ihr Handwerk verstehen, kann man wohl gratulieren und auf die nächste solide Psychstonerdoomplatte warten, die beim Qualitätsstandard dieses Genres sicher nicht lange auf sich warten lässt.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: Sound of Cobra</strong></p>
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		<title>EMBRYO: Message From Era Ora</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2013 07:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine der schönsten Gewissheiten für Krautrock-Fans ist die Tatsache, dass Embryo, das offene Kollektiv um den Schlagzeuger und Multiinstrumentalisten Christian Burchard, auch nach über vierzig Jahren noch exisiert, in Würde gereift ist und immer noch regelmäßig Konzerte gibt. Für alle, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/09/07/embryo-message-from-era-ora/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/09/embryoeraora.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7534" title="embryoeraora" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/09/embryoeraora-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine der schönsten Gewissheiten für Krautrock-Fans ist die Tatsache, dass Embryo, das offene Kollektiv um den Schlagzeuger und Multiinstrumentalisten Christian Burchard, auch nach über vierzig Jahren noch exisiert, in Würde gereift ist und immer noch regelmäßig Konzerte gibt. Für alle, die sich gerade erst retrospektiv in derartige Musik einarbeiten, sei ergänzt, dass der genannte Genrebegriff stilistisch ein weites Feld abdeckt und eher noch den räumlich-zeitlichen Rahmen setzt, statt Ordnung in die experimentelle, improvisierte Rockmusik der 70er zu bringen. Die Münchner Embryo brachten in die deutsche Szene ein Element ein, dass sich &#8211; um nur ein Beispiel zu nennen &#8211; auch bei den<span id="more-7533"></span> mittleren Beatles fand, genauer gesagt machten sie damit ernst: Sie kombinierten ihren Stil, der ohnehin schon im Begriff war, sich von den Strukturen der Populärmusik zu verabschieden, mit verschiedenen Einflüssen außerwestlicher, primär &#8220;orientalischer&#8221; Musik. Damit gehören sie auch zu den Unrvätern dessen, was heute Weltmusik genannt wird, wenngleich dieser Begriff ursprünglich einmal etwas anderes bedeutete.</p>
<p>Für viele gelten die späten Siebziger als ihre große Zeit, u.a. weil eines ihrer gelungensten Werke in diese Zeitspanne fällt, nämlich ihr Film &#8220;Vagabunden Karawane&#8221;, der ihre achtmonatige Reise von Europa bis nach Indien dokumentiert. Relativ unorganisiert, aber mit entspanntem Optimismus im Gepäck, zog die Band im Tourbus von Stadt zu Stadt, organisierte ad hoc kleine und größere Konzerte, sammelte Instrumente und Spieltechniken und ließ all das von Regisseur Werner Prenzl und seiner Crew dokumentieren. Auch in Europa waren Embryo stets an Zusammenarbeiten an den verschiedensten Orten interessiert, und wenige Jahre vor der großen Reise kam es zu einer Reihe von Jam Sessions mit dem intalienischen Saxophonisten Massimo Urbani. Ein Teil dieser Sessions, v.a. eine wilde Nacht in einer Undiner Kirche, wurden mitgeschnitten, doch es sollte bis 2013 dauern, bis diese Aufnahmen für eine Veröffentlichung aufbereitet wurden. Diese erschien vor wenigen Tagen beim Vinyllabel Sound of Cobra.</p>
<p>Schon in den ersten Sekunden dringt mit den wilden Glocken und dem entgrenzten Schlagzeug die vitale Begeisterungsfähigkeit aus den Boxen, mit der die Band damals zu Werke gegangen sein muss. Aber auch eine mysthische Grundstimmung, auf die bereits der Titel &#8211; &#8220;Zeit des Betens&#8221; &#8211; referiert, ist unüberhörbar. Überwiegend im angeregten Tempo bieten die trancehaften Rhythmen, der erdige Bass und der italienische Sprechgesang eines entrückt wirkenden MC eine Orgie an angejazztem Spacerock, der in seiner repetitiven Ausrichtung auch auf Doppel-LP keinen Eindruck von Überlänge erweckt hätte, solange man nur eine Grundaufgeschlossenheit für derartige Musik mitbringt. Doch es soll sowieso anders kommen &#8211; mag der Groove auch leitmotivisch alle Passagen zusammenhalten, bekommen sämtliche Instrumente immer wieder die Gelegeheit, für Minuten im Zentrum des Geschehens zu stehen und die unterschiedlichsten Register jazziger, funkiger und bluesrockiger Standards zu ziehen und vor allem flexibel und kreativ damit umzugehen. Urbanis Saxophon, dessen weltentrückte Melodien bisweilen auch den Orientalismus der Band in Erinnerung rufen, hat an einigen Stellen den Charakter eines besonderen Bonus, für den sich die anderen Instrumente mit Außnahme des schwülen Rhodespiano auch gerne einmal zurücknehmen.</p>
<p>Für gestandene Embryo-Fans ist &#8220;Message From Era Ora&#8221; fraglos ein Grund zum Feiern, doch zum Einstieg in die Diskografie eignet sich das Vinyl ebenso. Ich schätze mal, das der typische Embryo-Hörer eher auf Plattenspieler als auf iPod schwört, sprich bereit ist, Plattem zu kaufen. Deshalb sollte man sich beeilen, wenn man eine der fünfhundert Scheiben ergattern will.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://soundofcobra.tk/">Sound of Cobra</a></strong></p>
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		<title>Our nostalgic feelings are projected towards the future. Interview mit Cannibal Movie</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 07:33:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Teile der Menscheit begannen, sich als modern und rational zu betrachten, bedurfte es einer markanten Kehrseite, welche die eigene Zivilisiertheit im Kontrast umso deutlicher hervorscheinen ließ. Furchteinflößend musste der finstere Doppelgänger sein, war es doch seine Aufgabe, die zurückgelassene &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/06/01/our-nostalgic-feelings-are-projected-towards-the-future-interview-mit-cannibal-movie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7025" title="cannibalmovie1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie1.jpg" alt="" width="156" height="221" /></a>Als Teile der Menscheit begannen, sich als modern und rational zu betrachten, bedurfte es einer markanten Kehrseite, welche die eigene Zivilisiertheit im Kontrast umso deutlicher hervorscheinen ließ. Furchteinflößend musste der finstere Doppelgänger sein, war es doch seine Aufgabe, die zurückgelassene Roheit umso barbarischer und jeden Rückfall undenkbar erscheinen zu lassen. Neben übernatürlichen Gestalten musste vor allem der sogenannte Wilde dafür herhalten, und der Kannibale war einer seiner krassesten Ausprägungen, weshalb er auch nie die romantische Inversion als &#8220;edel&#8221; erfahren hat. Moderne Europäer dachten beim Kannibalen meist an Völker aus den Kolonien, freilich gibt es Verzehr von Menschenfleisch auch in der eigenen Geschichte</strong><strong>. <span id="more-7020"></span>So sind z.B. Fälle von Kannibalismus unter christlichen Kreuzfahrern dokumentiert. Mit den Kannibalenfilmen, die in den 1970er Jahren von Regisseuren wie Umberto Lenzi, Ruggero Deodato und auch Jess Franco gedreht wurden, schuf sich die spätmoderne Popkultur eine neue Folklore, in der sich vielfältige Konnotationen überlagerten: Derbe Exotik, sexualisierte Gewalt, grotesker Humor und immer noch das alte eskapistische Bedürfnis nach einer &#8220;echteren&#8221; Welt, mag diese auch den verdrehtesten Projektionen entsprungen sein. Dass reißerische Massenkost (die in &#8220;Cannibal Holocaust&#8221; freilich schon ihren eigenen Metakommentar fand) damals noch originell und ästhetich ansprechend sein konnte, ist einer der Gründe, warum die einst als Kommerzschund produzierten Filme heute eine große Wertschätzung erfahren, sei es als Zeitdokument, sei es in Form ernsthafter oder weniger ernsthafter Verkultung. Zu den Künstlern, die sich in den letzen Jahren von solchen Genres inspirieren ließen, zählen Donato Epiro und Gaspare Sammartano, die zusammen das experimentelle Rockduo Cannibal Movie bilden. Kannibalenschinken sind nur ein besonders bezeichnender Teil ihres Spektrums an Einflüssen. In ihren auf Orgel und Drums basierenden Kompositionen finden sich Referenzen auf Western und Zombiefilme, sowie auf eine Reihe an bekannten und weniger bekannten italienischen Musikern des 20. Jahrhunderts. Im folgenden Interview kommen die beiden erstmals in deutscher Sprache zu Wort.</strong></p>
<p><a title="Our nostalgic feelings are projected towards the future. Interview with Cannibal Movie" href="http://africanpaper.com/2013/06/01/our-nostalgic-feelings-are-projected-towards-the-future-interview-with-cannibal-movie/"><strong>Read the English Version</strong></a></p>
<p><em><strong>Cannibal Movie gelten hierzulande als recht obskur. Wollt ihr euch kurz vorstellen und erzählen, wo ihr herkommt?</strong></em></p>
<p>Wir kommen aus einer Stadt in Süditalien, Taranto. Es ist ein ganz besonderer Ort, von zwei Meeren umgeben, wo Aktivitäten wie Fischen und Ackerbau zusammen mit ländlicher Architektur und alten religiösen Traditionen mit der Massenherstellung vom Stahl und Umweltproblemen koexistieren; eine Menge Widersprüche, die einen sehr stimulierenden Ort zum Leben daraus machen. Tatsächlich ist das unser Ausgangspunkt, hier arbeiten wir und gehen unserer Leidenschaft für Musik, Biologie, Pflanzen und Kino nach.</p>
<p><em><strong>Ist Cannibal Movie euer Hauptsprojekt oder haben die anderen Gruppen, in denen ihr spielt, einen ähnlichen Stellenwert? Welche eurer Bands sind derzeit noch aktiv?</strong></em></p>
<p>Wir sind beide in andere Projekte involviert. Gaspare spielt Schlagzeug in einer Band namens Bogong in Action und ich betreibe ein Soloprojekt unter meinem eigenen Namen. Innnerhalb unserer gemeinsamen Erfahrungen entwickeln und bewegen wir uns zum Teil in entgegengesetzte Richtungen. Was wir jeweils individuell in die Band einbringen, entscheidet sich instinktiv und läuft einerseits auf freie Rhythmen, andererseits auf kontrollierte Elektronik hinaus.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7027" title="cannibalmovie2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie2-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a>Eure Musik hat zahlreiche Referenzen an Psychedelia aus den späten Sechzigern. Was fasziniert euch am meisten an diesen Stilrichtungen? Ist es in Ordnung für euch, wenn man eure Musik als &#8220;Retro&#8221; oder als nostalgisch bezeichnet?</strong></em></p>
<p>Wir werden oft als eine Psychedelic-Band klassifiziert, aber ehrlich gesagt sind unsere wichtigsten Bezüge andere. Wir sind sehr stark beeinflusst von italienischer Musik von den Sechzigern bis zu den Achtzigern, vor allem von Soundtracks, frühen Electronica-Experimenten, Produktionsmusik für Filme. Wir sind immer wieder fasziniert von der Frische und Intensität dieser Musik, und für uns war es selbstverständlich, bei der Entwicklung unseres eigenen Sounds von diesen Quellen auszugehen, sie zu filtern durch Jahre neuer Entwicklungen im Rahmen von Noise, Drones, Electronik und aller Arten von Sounds, die wir mit der Zeit aufgesogen haben; als Hörer sind wir wirklich Allesfresser. Wie dem auch sei, unsere nostalgischen Gefühle sind auf die Zukunft projiziert.</p>
<p><em><strong>Was sind eure Lieblingskünstler aus dieser Ära? Irgendwelche Geheimtipps?</strong></em></p>
<p>Selbstverständlich einige der großen Komponisten wie Ennio Morricone, Riz Ortolani, Piero Umiliani, Amedeo Tommasi, Armando Sciascia, Alessandro Alessandroni, Giuliano Sorgini, Giusto Pio. Außenseiter wie Franco Battiato, Roberto Cacciapaglia, Gruppo di Improvvisazione Nuova Consonanza, Prima Materia. Schillernde Persönlichkeiten wie Gianni Sassi.</p>
<p><em><strong>Was sind deiner Ansicht nach die “modernsten“ Elemente eurer Musik?</strong></em></p>
<p>Die Lautstärke. Spaß beiseite, wir versuchen, zeitlose Musik zu spielen, die zugleich altertümlich und futuristisch klingt.</p>
<p><em><strong>Wenn immer ich gute alte (oder auf alt gemachte) Musik höre, möchte ich den typischen Prozess der Modekonjunkturen verfluchen, der originelle Stile in etwas Gewöhnliches und letztendlich in etwas Altmodisches verwandelt. Wenngleich Retrokonzepte auch nur ein Teil dessen sind, denkst du, dass Referenzen an historische Stilrichtungen (oder sogar so etwas wie Sammeln) trotzdem gegen den Zahn der Zeit wirken können?</strong></em></p>
<p>Es könnte ein Versuch sein, den Fluss der Zeit anzuhalten und in einen zeitlosen Raum gleiten zu lassen, der aus all den Klängen, Objekten und Erfahrungen, die wir lieben, gemacht ist. Es wäre gewiss beruhigend, innerhalb dieser bequemen Blase zu leben, aber gleichzeitig kann das auch eine Herausforderung für die Kreativität und den Fortschritt sein. Neue Technologien helfen uns, all die alte Musik leichter zugänglich zu machen, im Hier und Jetzt ist es, als gäbe es keinen zeitlichen Verlauf mehr. Wir sind absolut Kinder unserer Zeit.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie5.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7029" title="cannibalmovie5" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie5-300x274.jpg" alt="" width="300" height="274" /></a>Könntet ihr euch verstellen, euer Instrumentarium aus Schlagzeug und Orgel durch weitere Instrumente oder Stimme zu erweitern?</strong></em></p>
<p>Wir arbeiten gerade an einem Audio/Video-Set, das auf dem italienischen Kultfilm “La casa dale finestre che ridono” basiert, der von Pupi Avati gedreht wurde, Amedeo Tommasi komponierte damals die Musik dazu. Für die Vertonung haben wir uns für einen etwas elektronischeren Sound entschieden, wir verwenden nur manipulierte Orgelklänge, Drumcomputer und zwei weitere alte Synthies. In Zukunft werden wir weitere neue Möglichkeiten ausprobieren und gleichzeitig versuchen, den Kern unserer Klänge zu bewahren.</p>
<p><em><strong>Filmreferenzen sind ein Hauptthema eurer Veröffentlichungen. Warum war es gerade das Kannibalen-Genre, nachdem ihr euch benannt hattet?</strong></em></p>
<p>Kannibalenfilme sind ein typisch italienisches Genre, dessen Merkmale perfekt zu dem passen, was auch unsere Musik im Wesentlichen ausmacht. Auf gewisse Weise ist das sehr stark mit unserer eigenen Kultur verknüpft, nur durch die Farben verfremdet, und natürlich durch die Stimmung des exotischen Szenarios.</p>
<p><em><strong>Dem Anthropologen Claude Lévi-Strauss zufolge ist Kannibalismus eine Form des Inzest. Ist das ein Gedanke, den ihr nachvollziehen könnt oder würdet ihr sagen, dass das zu weit hergeholt ist?</strong></em></p>
<p>Es kann als eine Art Identifikation und Verkehr mit dem anderen betrachtet werden, als buchstäbliche Einverleibung des anderen. Mehr noch, wenn man an die katholische Tradition denkt, oder an archaische Religionen, wo die Gläubigen den Körper ihres Gottes essen.</p>
<p><em><strong>In “Cannibal Holocaust“ wird die Rolle der Medien und die Medien selbst (v.a. Film) während des Films kritisch reflektiert. Denkst du, dass “Cannibal Holocaust“ aus diesem Grund noch heute ein relevanter Film ist?</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7031" title="cannibalmovie3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie3-208x300.jpg" alt="" width="208" height="300" /></a>Ohne Zweifel. Die Themen von &#8220;Cannibal Holocaust&#8221; sind ausgesprochen aktuell, und es ist ohnehin sehr reduktiv, den Film nur aufgrund der visuellen Gewalt zu diskutieren. Mediale Manipulation der Wirklichkeit ist in der Tat ein sehr reales Problem, und es ist frustrierend, festzustellen, dass die neuen Informationsmöglichkeiten diesen Vertrauensverlust nicht wirklich zu kompensieren in der Lage sind. Oft produzieren sie nur neue Verwirrungen und Widersprüchlichkeiten.</p>
<p><em><strong>Habt ihr jemals Leute aus dieser Ära persönlich getroffen? Ein Freund von mir hat vor einiger Zeit ein Interview mit Franco Prosperi geführt, der in einem Haus im Wald voll mit bizarren Exotica wohnt&#8230;</strong></em></p>
<p>Wir hatten indirekten Kontakt mit Prosperi: Unsere Musik wurde als Soundtrack verwendet für eine kurze Interview-Doku (vom VICE Magazine produziert), die im Haus des Regisseurs gedreht wurde (in Formia, nicht weit entfernt von Taranto).</p>
<p><em><strong>Musik ohne typische Songstruktur wird gerne als &#8220;Soundtrack für den imaginären Film&#8221; bezeichnet. Auch wenn es ein bisschen klischeehaft klingt, sind visuelle Assoziationen bei Musik natürlich legitim. Kannst du mit dem Gedanken etwas anfangen?</strong></em></p>
<p>Ja, und es ist besonders interessant zu sehen, was Formen &#8220;abstrakter&#8221; Musik abhängig vom jeweiligen Hörer bewirken können. Konkrete Welten und griffige Bilder können entstehen, oder der Klang selbst beschreibt abstrakte Ideen oder Dinge, die auf den ersten Blick wenig mit Musik zu tun haben, wie zum Beispiel Objekte. Es können die unterschiedlichsten Ergebnisse sein.</p>
<p><em><strong>Vor kurzem habt ihr die EP “Mondo Music“ veröffentlicht. Würde jemand eine Art Neo Mondo-Film passend zu eurer Musik drehen, wie sollte der Film aussehen?</strong></em></p>
<p>Optimal wäre, wenn er auf den Gegensatz von wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt und den unüberwindbaren primitiven und irrationalen Instinkten des Menschen bezogen wäre. Es scheint, dass die technische Evolution nicht mit dem tatsächlichen Innenleben und der intellektuellen Entwicklung derer korrespondiert, die davon profitieren sollten.</p>
<p><em><strong>Jess Franco ist vor kurzem gestorben. Wie würde sich die passende Trauermusik von Cannibal Movie anhören?</strong></em></p>
<p>&#8220;Schiave Bianche&#8221; könnte ein guter Trauermarsch sein.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie7.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7033" title="cannibalmovie7" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/cannibalmovie7-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Zum Schluss die obligatorische Frage nach den aktuellen Plänen &#8211; arbeitet ihr schon an neuen Aufnahmen, und was steht für den Rest des Jahres an?</strong></em></p>
<p>Aktuell steht die Vinyl-Edition von &#8220;Mondo Music&#8221; an (beim italienischen Label Yerevan Tapes), ansonsten gibt es den Sommer über eine Reihe an Konzerten, zum Abschluss eine kleine Tour in Griechenland im September. Danach fangen wir mit neuen Sachen an, dabei wird es auch ein paar neue Überraschungen geben.</p>
<p>(JJ, MG &amp; US)</p>
<p><a href="http://cannibalmovie.blogspot.com/">cannibalmovie.blogspot.com</a></p>
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		<title>IN ZAIRE: White Sun Black Sun</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 06:16:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In einer gepfefferten Auskennerreview könnten In Zaire schlecht wegkommen. Warum kann Rock nicht von seiner eigenen Geschichte lassen? Was kann man noch hinzufügen zu den fraglos interessanten Kapiteln, die Gruppen wie Hawkwind oder Pink Floyd vor rund vierzig Jahren zum &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/05/11/in-zaire-white-sun-black-sun/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/04/inzairewhitesunblacksun.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6782" title="inzairewhitesunblacksun" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/04/inzairewhitesunblacksun-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In einer gepfefferten Auskennerreview könnten In Zaire schlecht wegkommen. Warum kann Rock nicht von seiner eigenen Geschichte lassen? Was kann man noch hinzufügen zu den fraglos interessanten Kapiteln, die Gruppen wie Hawkwind oder Pink Floyd vor rund vierzig Jahren zum Thema psychedelischer Musik eröffneten? Wozu braucht es nach dem jahrelangen Retrohype noch ein weiteres Psych Rock-Album? All diese Fragen sind berechtigt, doch wenn einem „White Sun Black Sun“ trotz allem frisch und radikal erscheint, dann muss es wohl etwas geben, das schwerer wiegt als Innovation. <span id="more-6781"></span>War die Musik der 60er und 70er nicht ohnehin ein unvolledetes Projekt mit vielen unverwirklichten Potenzialen, lediglich schal geworden durch das unerbittliche Rad der Konjunkturzyklen, dem in der Marktgesellschaft eben alles, auch die konsequenteste Alternative unterworfen ist? Darf man der heutigen Retromanie trotz Verhipsterung nicht trotzdem zugute halten, dass sie „the live coal under the ashes“ zumindest am Leben erhält? All diese Fragen sind ebenso berechtigt, aber die Frage, warum ausgerechnet In Zaire überzeugt, lässt sich weder darurch, noch mit dem schlichten Verweis auf ihr Können abhaken. Es ist eine mitreißende, elektrisierende Energetik, die sich schwer in Worte fassen lässt.</p>
<p>„White Sun Black Sun“ ist ein furioser Trip durch unser Sonnensystem und macht auf insgesamt sieben Himmelskörpern Station, wo das italienische Quartett die jeweilige Stimmung musikalisch einfängt – intrapsychische Feldaufnahmen eines rasanten imaginären Spacetrip, wenn man so will. Die erste Seite der LP beginnt ganz konventionell mit Sonne und Mond, sehr geradlinig zunächst mit satten, fast punkigen Riffs, mit wilden Hihats und creepy Vocals, die vom Fixstern auf den Erdtrabanten mitgenommen werden, wo es tänzelnder und filigraner zugeht. Krautrock-Assoziationen sind erlaubt, auch gegen Ende, wenn das Stück im lauten Chaos verschwindet. Ob die traditionelle Symbolik der jeweiligen Gestirne mit in die Ausgestaltung der Stücke hineinspielt – mal mag es einem so vorkommen, mal weniger, und sollte man im straighten „Sun“ eher das Männliche sehen als im verspielteren „Moon“, dann sagt das vielleicht mehr über den Hörer aus als über die Musik. Auf dem Mars tönt es kaum martialisch, vielmer läuft dort ein Score mit akustischen Klangmalereien und zünftigen Rocksoli, Merkur dagegen gibt sich spielerisch und zeitweise sehr funky. Jupiter hält die experimentierfreudigsten Momente parat und kompensiert scheinbare Strukturlosigkeit mit dröhnenden Hendrixsoli. Orientalische Sounds und die virtuosesten Drums erklingen auf dem schwülen Planeten Venus, rituelle Perkussion empfängt den Reisenden auf dem Saturn, der seit jeher eine Anziehungskraft auf Okkultisten aller Art ausübte. Dort schließt sich auch der Kreis, und der Hörer erreicht um einige Erfahrungen reicher den rockigen Ausgangspunkt.</p>
<p>Die LP erschien bereits Ende März in 500er Auflage, und vielleicht sind von den hundert farbigen Scheiben noch welche zu haben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://soundofcobra.tk/">Sound of Cobra</a>/<a href="http://www.tannenrecords.com/">Tannen Records</a>/<a href="http://www.off-set.org/sito/home.php">Offset</a></strong></p>
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		<title>ENSEMBLE ECONOMIQUE / HEROIN IN TAHITI: Split LP</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 06:05:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Surfrock der frühen 60er ist an sich cool genug, dass man ihn gut dreißig Jahre später auch mal eins zu eins kopieren konnte, ohne gleich peinlich zu wirken, und die zahllosen Tarantino-Parties waren sicher nicht der schlimmste Hype aus den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/04/13/ensemble-economique-heroin-in-tahiti-split-lp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/04/EE_HITcover.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6741" title="EE_HITcover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/04/EE_HITcover.jpg" alt="" width="306" height="153" /></a>Surfrock der frühen 60er ist an sich cool genug, dass man ihn gut dreißig Jahre später auch mal eins zu eins kopieren konnte, ohne gleich peinlich zu wirken, und die zahllosen Tarantino-Parties waren sicher nicht der schlimmste Hype aus den Annalen der 90er Jahre. Seinen Niederschlag in späterer Musik fand dieser Sound hauptsächlich bei<span id="more-6740"></span> Rockabillies und Psychobillies unterschiedlicher Qualität. Im letzten Jahr machte eine italienische Combo namens Heroin in Tahiti mit einer stark verlangsamten, geradezu doomigen Variante dieser Musik von sich reden, bei der die Grundkomponenten zum Material cineastischer Klangwelten umfunktioniert wurden. Ihr Erstling &#8220;Death Surf&#8221;, der weit mehr zu bieten hatte als die üblichen Twangs bloß auf Valium, wurde sehr positiv aufgenommen &#8211; zurecht, weswegen er auch bei uns seine Würdigung fand. Jetzt sind die beiden Römer zurück mit einer Split-LP, die sie sich mit einem Geistesverwandten aus dem Lande der Beach Boys teilen: dem Kalifornier Brian Pyle mit seinem Projekt Ensemble Economique, das er solo neben Bands wie den Starving Weirdos betreibt.</p>
<p>Wenn sich Musiker eine LP teilen, kann das in vielfacher Weise schief gehen, der Stil der jeweiligen Beiträge kann zu nah beieinander liegen, oder eben bezugslos wirken, wobei sehr unterschiedlich geartete LP-Seiten auch einen reizvollen Kontrast bilden können. Heroin in Tahiti und Ensemble Economique ähneln sich vom Stil, bei beiden groovt es düster, und beide haben offensichtlich einen äußerst kreativen Zugang zu älterer, psychedelisch konnotierter Musik und zu nerdigem Kino jenseits der großen Filmtheater. Doch die Stücke sind im Aufbau und von der Stimmung her unterschiedlich genug, um eigene Handschriften herauszuhören. Das bringt natürlich mit sich, dass man sie aneinander misst. Heroin in Tahiti sind mit einer längeren Komposition vertreten. Das Stück ist in mehrere Abschnitte unterteilt, deren Aufbau die fiktive Reise in ein düsteres Südsee-Setting widergibt. Die &#8220;Black Vacation&#8221; beginnt unter dem Titel &#8220;Departure&#8221; am einem Flughafen, dessen Geräusche neugierig machen, bis spontane Lärmattacken, die einen fast so sehr erschecken wie der schwarze Mann bei &#8220;Mulholland Drive&#8221;, der kurzen &#8220;Music for Airports&#8221; ein jähes Ende bereiten. &#8220;Welcome to Paradise Island&#8221; heißt es nun, doch die Kitsch-Möven sind so trügerisch wie die derweil noch smoothe Musik, werden bald lauter und bedrohlicher und geleiten einen an die &#8220;Edge of the Jungle&#8221;, wo drogengeschwängerte Surfmelodien und skurrile Ethnobeats mit einem Klangteppich aus verzerrten Schreien verschmilzen. Vielleicht sind dies die &#8220;Whispers from the Quicksand&#8221;, die einen in ihren Bann schlagen, bevor unter dem Motto &#8220;Blood before Dawn&#8221; groovige Rhythmen und futuristische Sounds der Geschichte ein ungewisses Ende bereiten.</p>
<p>Ensemble Economique steuert drei Stücke bei, die insgesamt wie aus einem Guss wirken. Zusammen sind sie weit weniger auf einem Verlauf hin ausgerichtet, vielmehr fokussieren sie den besonderen Moment und ziehen ihn so sehr in die Länge, wie es eine LP-Seite zulässt. Das hat definitiv seinen Reiz, vor allem wenn man die drei Stücke unabhängig von der ersten Seite hört, doch ist man erst einmal der Dynamik des römischen Kopfkinos erlegen, kann einem der atmosphärische Wechsel ziemlich ausbremsen. Insgesamt sind Pyles Beiträge härter, perkussiver und von der Wirkweise her direkter, zudem wirken gelegentliche Stimmbeiträge zusammen mit exotischen Instrumentaleinlagen jeder Abstraktheit entgegen. Bewegung gibt es also auch hier, aber sie ist eher rhythmisch als narrativ. Zur finalen Entgrenzung kommt es dann im dritten Stück &#8220;Désir, DESIRE&#8221;, wenn spacige Synthis der elektronischen Avantgarde huldigen und auch diese Seite im Ungewissen enden lassen.</p>
<p>Schön dass es solche Musik gibt, und dass sie sich auch optisch zu präsentieren weiß. Die Hommage an die Südsee, den Twang und das klassische Pinup-Girl wird sicher weiter gehen, diesmal warten 500 schwarze Scheiben auf den geneigten Vinyl-Fetischisten.</p>
<p><strong>Label: Sound of Cobra/No=Fi</strong></p>
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		<title>CANNIBAL MOVIE: Mondo Music</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 09:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cannibal Movie]]></category>
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		<description><![CDATA[Cannibal Movie sind eine Combo, deren Werk man als eine leidenschaftliche Hommage betrachten kann. Den Gegenstand der Verkultung muss man nicht lange suchen, denn er liegt in so ziemlich jeder künstlerischen Äußerung des Duos auf der Hand – Bandname, Titel &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/02/23/cannibal-movie-mondo-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/02/cannibalmoviemondomusic.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6239" title="cannibalmoviemondomusic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/02/cannibalmoviemondomusic-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Cannibal Movie sind eine Combo, deren Werk man als eine leidenschaftliche Hommage betrachten kann. Den Gegenstand der Verkultung muss man nicht lange suchen, denn er liegt in so ziemlich jeder künstlerischen Äußerung des Duos auf der Hand – Bandname, Titel und natürlich die Musik referieren auf eine Zeit, in der auch das Reißerische und Triviale eine würdevolle Ästhetik ausstrahlen konnte und weit entfernt war vom grellen Ramsch der folgenden Jahrzehnte. Gemeint sind die 60er und frühen 70er mit ihrer charakteristischen Populärkultur, eine Zeit, in der aus der Ikonografie des Konsums noch Popart werden konnte. Heute undenkbar, außer man verschreibt sich der Retromanie.<span id="more-6238"></span></p>
<p>Als Italiener und Cineasten steht Cannibal Movie, die sich der Retromanie ganz entschieden verpflichtet fühlen, ein riesiges Archiv an Inspirationsquellen zur Verfügung. Es wäre falsch, das italienische Genrekino dieser Ära über einen Kamm zu scheren, denn Giallo, Polizeifilm, Western, Gothic Horror und nicht zuletzt der Mondo- und Kannibalenfilm funktionierten nach je eigenen visuell-narrativen Mustern und sprachen auch nicht immer das gleiche Publikum an. Dennoch verallgemeinert man aus der zeitlichen Distanz, und das nicht ganz zu unrecht: Ob Spannung, Erotik oder abgeklärter Zynismus die Bilder prägen, stets registriert man in ihrer visuellen Pracht, ihrer markanten Symbolsprache und der sinnlichen Begleitmusik eine fast naive Lebenslust und eine Amoralität, die immer wieder in de Sade&#8217;scher Manier suspendiert wird, um durchaus moralisch die scheinheilige Fassade des Etablierten einzureißen. Die Genres waren durch die Bank populär, Stephen Thrower spricht in einer Monografie von volkstümlicher Kultur. Es ist anzunehmen, dass Auskenner, die alles über Schnittfassungen oder das Werk eines Regisseurs herunterbeten konnten, ebenso selten vorkamen, wie solche, die Begriffe wie Diskurs verwenden. Kontrovers diskutiert wurde v.a. das Mondo-Genre, das dokumentarisch anmutende Panoramen bizarrer Exotik präsentierte. In Filmen wie dem namensgebenden „Mondo Cane“ wurden die (u.a. sexuellen) Bräuche sogenannter Naturvölker mit dem Leben moderner Menschen kontrastiert und dabei verborgene Gemeinsamkeiten aufgezeigt.</p>
<p>Je ernsthafter die Erwartungen an die dokumentarische Seite der Filme, umso mehr fällt zwangsläufig ins Auge, dass Mondo-Movies primär der Unterhaltung dienten und in ihrer Stilisierung auf Sensationsbedürfnisse zugeschnitten waren. Die Kommentare aus dem Off im Duktus alter Wochenschauen konnten fesseln und waren doch durchzogen von allerlei oberlehrerhaften Plattheiten. Dennoch machen diese Filme ungemein Spaß, und schnell geht man dazu über, ihre Stärken anderswo zu suchen. Ähnlich den (im Unterschied zu Mondo wieder konventionell erzählerischen) Kannibalenfilmen handelt es sich hier um die letzten großen Abenteuergeschichten – jungenhafte bis pubertäre Fantasien, bei denen auf biedere Sittlichkeit ebenso gepfiffen wird wie auf p.c. Kreativer Selbstzweck waren derbe Szenarien vor kitschigen Urwaldkulissen, in denen rauschhafte Musik all das Anrüchige und Befreiende untermalt, mit dem man die Massen erfahrungsgemäß in die Kinos locken konnte, und sei es unter dem Deckmantel einer fadenscheinigen Reportage. Mondo-Filme waren ein großer janusartiger Mittelfinger, der sich gegen die hartnäckigen Reste eines idealisierten Menschenbildes ebenso richtete wie gegen die latent scheinheilige Verkopftheit einer aufgeklärten Kulturavantgarde, deren Anhänger Jess Franco &#8220;those false intellectuals&#8221; nannte.</p>
<p>Dem Rauschhaften und Transgressiven zollen auch Cannibal Movie ihren Tribut. Mit ihrem ekstatischen Psychrock, der dionysischer und zugleich monotoner ist als die schöngeistigen Mondo-Scores von Riz Ortolani, versuchen sie erst gar nicht, die Stimmung der Filme eins zu eins in die Gegenwart zu übertragen – als wollten sie in einer Zeit, in der eine solche Sensationsmaschine funktionslos ist, v.a. das Überdrehte hervorheben, das im Retrokontext umso deutlicher werden muss. Aus der versnobten Auskennerperspektive von heute wirken die Ideen hinter diesen Filmen oft exotischer als ihre Schauplätze – schon deshalb bekommt der Titel &#8220;Mondo Music&#8221;, der ja Weltmusik heißt, eine ganz andere Semantik. Hypnotisches Beckenrasseln, wilde Trommelwirbel und das bedrohlich wirkende Dröhnen einer Orgel haben durchweg die Oberhand und sind, wenngleich untrennbar mit der Epoche verbunden, keineswegs ein Imitat älterer Musik. Ihren bedrogten Melodien haftet etwas Beschwörendes an, sie verbreiten eine ritualistische, okkult anmutende Stimmung, für die man sich beinahe ein Mondo-Revival herbeiwünscht, bei dem die Filme auf den Sound des Duos zugeschnitten sind. Sollte Tarantino jemals über eine Mondo-Hommage nachdenken, dann wäre hier der Score dazu.</p>
<p>Das aktuelle Tape der Italiener enthält pro Seite ein zirka fünfzehnminütiges Stück. Während die erste Seite Ihre perkussive Welterkundung gleich im entfesselten Herz der Finsternis startet, beginnt Seite zwei meditativer und ist erst nach und nach zu einer verhaltenen Steigerung bereit – die gipfelt in einem Plateau aus verwehten Orgelklängen, die in ihrer repetitiven Kargheit die Brücke zum orientalischen Covermotiv schlagen. Ich empfehle zuzugreifen, denn die Stückzahl ist limitiert. Das letztjährige Album dürfte noch irgendwo im Netz zu hören sein, ebenso lohnenswert ist ihr Beitrag zur exquisiten &#8220;Occulto&#8221;-Compilation.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://avantdistro.blogspot.com/">AVANT! Records</a>/<a href="http://yerevantapes.blogspot.it/">Yerevan Tapes<br />
</a></strong></p>
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