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	<title>African Paper &#187; Spettro Family</title>
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		<title>NOVÝ SVĚT / SPETTRO FAMILY: Split (7&#8242;)</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2014 05:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/bh71.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8516" title="bh71" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/bh71.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist vielleicht ganz passend, dass Nový Svět sich eine 7&#8242; mit Spettro Family teilen – erst einmal ganz unabhängig von eventuellen musikalischen Querbezügen. Denn in den Jahren nach der Auflösung des österreichischen Duos gab es immer wieder bislang unveröffentlichte Aufnahmen, mal waren es die kurzen, auf englisch gesungenen minimalistischen Folksongs auf<a href="(http://africanpaper.com/2011/09/01/novy-svet-%E2%80%A6into-your-skies"> „Into Your Skies“</a>, mal die auf drei limitierten Tapes versammelten verrauschten Ambientminuaturen der „Selected Ambient Works“ oder aber die unveröffentlichte, überraschenderweise aus den Sessions zum unveröffentlichten Album „Desde Infiernos De Flores“ stammende Dubstepnummer „Yo No“ auf der kürzlich erschienenen <span id="more-8514"></span>Zusammenstellung <a href="http://africanpaper.com/2014/03/01/novy-svet-doce/ ">„Doce“</a>  &#8211; und so waren Nový Svět zwar nie ganz weg, aber eben auch nicht mehr da, waren Schemen, Schatten, geisterten durch den Äther. Selbst die Comebacksingle mit Suzy24 war aufgrund der Limitierung kaum greifbar.</p>
<p>Das Einmannprojekt Spettro Family hat auf seinen bisherigen Veröffentlichungen – einige Tapes, eine 7&#8242; und die 10&#8242;<a href="http://africanpaper.com/2013/08/17/spettro-family-la-famiglia-spettro/"> „La Famiglia Spettro&#8221;</a> &#8211; gezeigt, dass es seinem Namen alle Ehre macht, seine Musik der perfekte Soundtrack für Filme ist, die den Einbruch des Unheimlichen thematisieren und vielleicht werden in einem Paralleluniversum gerade die Aufnahmen Spettro Familys als verschollener Soundtrack von Death Waltz Records veröffentlicht. Dabei verzichtet Stefano Iannone, der das kleine Label Vade Redo Records betreibt, auf Grelles, auf allzu billige Schockeffekte, setzt stattdessen auf Atmosphäre (und verweist damit recht leicht (fast) jede Witchhousecombo auf ihre Plätze).</p>
<p>„En Soledad Perfecta“ zeigt Nový Svět von ihrer dunklen Seite: an eine Orgel erinnernder Synth, dezenter, verhallter Rhythmus, dazu klingt Jürgen Weber, als singe er in einem Eispalast, zwischendurch wird die Stimme runtergepitcht. Ich habe vor Jahren mal geschrieben, dass sich der textliche Kosmos von Nový Svět zwischen den beiden Polen corazón und nada bewegt. Die (perfekte) Einsamkeit ließe dies dann vielleicht zu einer Trias des Schmerzes werden.</p>
<p>Spettro Family eröffnen „Hotel Del Salto “mit dem Geräusch gackernder Hühner, bevor eine Folkmmelodie einsetzt, bei der man den Eindruck hat, als habe sich Timothy Renner dazugesellt (der schließlich einmal vom „Schlafen mit Skeletten“ sang&#8221;),  bevor wie schon auf anderen Stücken des Projekts Pianomotive und Synthspuren hinzukommen, dazu kaum verständliche Stimmsamples, dann endet das Stück abrupt. Was nicht verwundert, schaut man sich den titelgebenden<a href="http://desertedplaces.blogspot.com/2012/08/the-haunted-hotel-at-tequendama-falls.html"> Ort </a>einmal an.</p>
<p>Auf dem Cover der 7&#8242; sind Jarboe und Jessica Way abgebildet, aufgenommen während des letztjährigen Stella Natura-Festivals und  &#8211; wie man erfährt &#8211; auf Ingmar Bergmans <em>Persona </em>verweisend<strong>; </strong> ein Film, dessen Traumatmosphäre zu den beiden Stücken mehr als passt. Vor mehr als zwei Jahrzehnten hieß es in einer Rezension der „She is Dead and All Fall Down“-7&#8242; von Current 93, dass eine Single natürlich nicht das ganze umfangreiche Wissen dieser Band zeigen könne – gleiches ließe sich uneingeschränkt für diese Veröffentlichung der beiden Projekte sagen.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label: <a href="http://www.black-horizons.com/">Black Horizons</a></p>
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		<title>NOVÝ SVĚT: Doce</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2014 06:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/02/novysvetdoce.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8294" title="novysvetdoce" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/02/novysvetdoce-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nový Svět, die beiden Wiener mit ihren schrägen, meist auf Spanisch gesungenen Gassenhauern, galten zeitlebens als Rarität, als Auskennerding, als von wenigen gehüteter Schatz, und doch waren sie eine der wichtigsten Bands im vergangenen Jahrzehnt, nahmen vieles vorweg und versahen ebenso vieles mit einem treffenden, doppelbödigen Kommentar. In den Industrial- und Folk-Nischen, in denen sie wohl doch noch am meisten wahrgenommen wurden, nisteten sie sich nur für kurze Zeit ein, stellten dort die wichtigsten Selbstverständlichkeiten auf den Kopf, um kurz darauf zu ihrer Tour durch ungezählte musikalische Möglichkeiten aufzubrechen. Was immer Jürgen Weber, Ulla Tost und ihre temporären Mitstreiter an Klängen und Stimmungen für ihre<span id="more-8293"></span> Vision fruchtbar machten, behandeten sie mit einer Mischung aus Liebe und Respektlosigkeit. Simon Reynolds Buch „Retromania“ ist nichts als eine übergewichtige Fußnote zu ihrer Single „A Mort“ &#8211; einem liebevollen Abgesang an den klassischen Rock, den der Autor natürlich nie zu hören bekam.</p>
<p>Ihr „Ableben“ als Band kündigten Nový Svět mehrfach an, und 2008 schien es dann so endgültig, dass man fast meinen konnte, es hätte sie nie gegeben, wären da nicht die vielen Echos aus den Archiven gewesen, die Jahr für Jahr dann doch noch ihren Weg auf Tonband oder Vinyl gefunden hatten. Sollte ihr Image als obskure Band das Ergebnis einer Inszenierung sein, dann geschah dies aber auf subtile Art, denn in seinen zahlreichen Statements trat Jürgen Weber nie als Geheimniskrämer auf, zeigt sich im Gegenteil beredt im Hinblick auf Pläne und Reflexionen. Dennoch umgab die Band auch schon vor dem Rückzug aus der Öffentlichkeit etwas Enigmatisches.</p>
<p>Das vielleicht profanste Beispiel dafür ist die häufig geführte Diskussion um den musikalischen Ort Nový Světs. Konnte man sich ganz zu Anfang noch auf die merkwürdig noisige Dekonstruktion eines entschleunigten Europop einigen, fand man sich bald in einer Art Hase und Igel-Spiel wieder, bei dem die Band stets früher genau da war, wo man sie nie vermutet hätte und wo sie dennoch perfekt hinpasste. Für Momente. Auf Rezipientenseite resultierte das dann oft in einem exzessiven Termdropping um Electronica, Folk, Chanson und etliche Begriffe mehr, die immer irgendwie gestimmt haben und doch kaum von Belang waren. Interessantere Rätsel ranken sich bis heute um das nie erschienene Album aus dem &#8220;Desde Infiernos de Flores&#8221;-Zyklus, das die iberische Phase abgeschlossen hätte, dessen Material allerdings nur zum Teil auf zwei MCDs erhältlich war. Viele vermuten, dass dieses Werk das Beste, wenn nicht gar die Essenz der Band beinhaltet &#8211; sollte dem so sein, dann ist das Zurückhalten der Veröffentlichung über die Magie des Geheimnisses hinaus der beste Schutz gegen die eigene Musealisierung und schafft als Leerstelle eine Offenheit, gegen die kein noch so &#8220;finales&#8221; Album ankommt, mag es auch &#8220;fin.finito.infinito&#8221; oder &#8220;Todas las Ultimas Cosas&#8221; heißen.</p>
<p>Rückblickend mutet der Werdegang fast romanhaft an &#8211; wie eine (pikareske? mystische?) Suche, bei der man kaum um die abgedroschene Weisheit herumkommt, dass die Spuren, die die beiden unterwegs hinterlassen haben, das eigentliche Ziel der Odyssee waren. Seit &#8220;Cuori di Petrolio&#8221;, das verhalten groovige Reminiszenzen an ein jahrzehntealtes, mondänes Europa enthielt, v.a. aber seit dem drogenschwangeren &#8220;Chappaqua&#8221; haftet ihrer Musik eine Aufbruchstimmung an, die das Gedämpfte, Entschleunigte, das nie vollends aus der Musik verschwand, fast vergessen machte. Ein Pop Art-Gestus, wie er der Post Industrial-Gemeinde, von der die beiden sich schon optisch fast demonstrativ unterschieden, fremd war, fand sich fortan auf allen Veröffentlichungen. Die Klänge wurden verspielter, die Schriftzüge der Cover geschwungener, und als dann plötzlich die kühl elektronischen „Ultimas Cosas“ in den Regalen standen, war das fast schon ein etwas zu hastig geschlossener Kreis.</p>
<p>Mittlerweile häufen sich immer mehr die Gerüchte, dass es für Nový Svět wohl doch so etwas wie eine musikalische Gegenwart gibt. Neben einem weiteren Ambienttape aus dem Archivkeller, einer (medial leider untergegangenen) Split 7&#8221; mit Susa24 und der angekündigten Single mit Spettro Family ist auch die vorliegende Compilation namens „Doce“ ein hoffnungsfroh stimmendes Omen. Das Gros der zwölf Stücke ist älteren Datums und zum Teil vergriffen, ein Stück ist vollends exklusiv. Abgedeckt werden beinahe alle Schaffensphasen, wobei der Schwerpunkt eher auf dem songorientierteren Output liegt. Vertreten sind einige der bei den Fans so beliebten Akustikballaden, wobei der Schmachtfetzen „Amore, Amour, Amor“ hervorgehoben werden muss, der dem Sampler „Flies in Dreams and Reality“ damals den I-Punkt verpasste. Stets gab es Songs von scheinbar frohsinniger Natur, die fast immer einen doppelten Boden hatten – hier vertreten sind das karousellartige „Titan“ und der Spelunkenhit „Marlene“, der zu den weniger sperrigen Momenten auf dem unerreichten „Chappaqua“-Album zählt. Tief melancholische Songs wie „Espina“ und der Titeltrack des „fin.finito.infinito“-Albums bilden dazu den Gegenpart.</p>
<p>Auch der weniger „folkige“ Teil des Samplers dringt nicht in die unwegsamsten Bereiche der Nuevo Mundo vor, ebenso wenig in den Lofi-Sound des latent punkigen „Nuevo Babylon“ oder der frühen Aufnahmen, bei denen das „Authentische“ vermutlich eher den damals noch begrenzten Möglichkeiten geschuldet war – dem am nächsten kommt noch das schwerwiegende „Punished with Longing“ vom Benzinherzen-Album. Die hier vertretene (und live anmutende) Neuaufnahme von „Ninos de la Bola“ (original auf „Faccia a Faccia“) zählt allerdings zu den Höhepunkten. Selten klang Webers immer etwas testosteronschwangere Whiskey und Tobak-Stimme derart leidend und mitreißend, doch vom Phlegma der ursprünglichen Version ist kaum etwas übrig. Das Scratchen und der verquere Beat der Grime-Nummer „Juntos“ mag hier wie ein Sonderweg anmuten, im zeitlichen Kontext jedoch war das genau Nový Světs Ort, und auch bei „Yo No“ erscheint mir der tanzbare Takt und das sanguinische Dubstep-Feeling kaum unpassend. Der Song entstand 2010 und war wohl ursprünglich für eine Compilation geplant und erscheint stattdessen hier als einzig komplett neuer Beitrag.</p>
<p>Ob zukünftige Releases in diese Richtung gehen werden, und wie viele das sein werden? Man darf gespannt sein, und sollte doch nicht zu sehr spekulieren und &#8220;puro rumore&#8221; verbreiten. Nový Svět waren immer schwer einzuschätzen und werden (wird?) das auch in Zukunft sein, weswegen sich jedwedes Deuteln verbietet. Ein gutes Omen ist „Doce“ dennoch (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://killshaman.com">Kill Shaman</a></strong></p>
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		<title>V.A.: Occulto Issue E (Magazin &amp; Compilation)</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2014 07:14:15 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/12/occ2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8096" title="occ2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/12/occ2.jpg" alt="" width="150" height="217" /></a>Occulto ist ein englischsprachiges Magazin, dass sich einer sehr fundamentalen Definition des Okkulten verschrieben hat – okkult versteht sich hier im Sinne des Verborgenen, Geheimen, nicht ohne Anstrengung Sichtbaren. Das Magische, womit man das Okkulte landläufig gleichsetzt, ist allenfalls Teil dessen. Ein häufig wiederkehrendes Thema der Zeitschrift sind die unterschwelligen Verknüpfungen zwischen Kunst und Wissenschaft, was von einem naturwissenschaftlichen Blick auf kulturelle Erzeugnisse bis hin zur Erforschung ästhetischer Phänomene in den Nischen der Natur reicht. Der Blick auf das Verborgene vermag also auch den breiten Graben zu überbrücken, der sich in unserer arbeitsteilig ausgerichteten Kultur zwischen all diesen Wissensbereichen auftut. Das Okkulte<span id="more-8095"></span> als Auftakt zu einem neuen Humanismus? Oder doch eher zu einem Wissensbegriff jenseits westlicher Traditionen? Erfreulicherweise kommt Occulto da ohne allzu klare Programmatik aus. Ein weiterer Aspekt des Heftes ist musikalischer Natur, was man je nach Interessenlage als Bonus oder eher als den Kitt zwischen all den Themen verstehen kann. Der Schwerpunkt auf der Compilation ist düster und experimentell, und ein Großteil stammt aus dem reichhaltigen Fundus italienischer Musik.</p>
<p>Das aktuelle Heft befasst sich ausgiebig mit dem Phänomen der Metamorphose, und was sich durch sämtliche Textbeiträge zieht, ist die Feststellung, dass Verwandlungen, wie wir sie meist in spektakulärer Form aus Literatur und Film kennen, ohnehin Teil der Lebenswelt eines jeden Organismus sind. Ob sie sich in der mikroskopischen Welt der Zellen abspielen, aufgrund ihrer Alltäglichkeit verdrängt werden oder sachlichtweg langsam vonstatten gehen – es gib kein Leben ohne Metamorphose(n), und zugleich umgibt jede noch so profane Verwandlung stets eine Art Zauber, eine Aura des „Okkulten“. Auch jenseits der „ungeheuren Ungeziefer<em>“</em> hat dies stets Sänger und Erzähler beflügelt, man denke an den Folksong „Sir John Barleycorn“, der die Wandlung vom Korn zum Whiskey besingt, oder an A.S. Byatts Novelle „Morpho Eugenia“, in der die Verpuppung der Schmetterlingsraupe als Allegorie für verschiedene menschliche Abgründe fungiert.</p>
<p>Die Beitragenden der Ausgabe sind sicherlich nicht die ersten, die sich solchen Fragen annähern, aber was sie durchweg auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, für ein breites, naturwissenschaftlich nicht unbedingt vorgebildetes Publikum zu schreiben, ohne dabei in den Stil gängiger Kioskmagazine zu verfallen. Das ließe sich auch kaum mit dem Anflug von anarchischem Humor in fast allen Texten verbinden. Ohne den wäre der Bericht über den deutschen Geistlichen Johann Schleyer, der im 19. Jh. eine hybride Universalsprache namens Volapük erfand, dabei eine Obsession für Umlaute entwickelte und grandios scheiterte, auch nur halb so unterhaltsam. Ebenso die Text/Bild-Serie über berühmte Gossip-Stars und ihre Last mit ihren gespenstischen Doubles. Wieder andere Beiträge sind ausgesprochen informativ und entsprechen keineswegs dem Klischee einer instrumentellen Hard Science. Ob der Kleinkrieg zwischen Evolutionisten und Kreationisten im Bible Belt untersucht wird, die Formen und Gestaltwandlungen verschiedener Naturphänomene beleuchtet werden oder der Frage nachgegangen wird, was Sterblichkeit für einen Körper bedeutet, der zu 65 % außerirdischen und zu 90 % bakteriellen Ursprungs ist – inspirierend sind die Texte v.a. deshalb, weil ihre Inhalte jedem etwas sagen, in der Regel aber einem Outsourcing an ideologische oder akademische Sparten anheimfallen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/12/occ2comp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8097" title="occ2comp" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/12/occ2comp.jpg" alt="" width="350" height="350" /></a>Der freie, mitunter anarchische Zug erlaubt es auch, die Compilation, die diesmal in Form eines DL-Codes beiliegt, als Soundtrack zum Heft zu betrachten. Hybride Genres könnte man ebenso als Konnex anführen, aber so eng muss man den Bezug auch gar nicht sehen. Einge der Bands sind Lesern unserer Webseite bekannt: Donato Epiro von Cannibal Movie rahmt die Sammlung mit zwei rituellen Soundscapes ein, bei deren rauschhaften Rassel- und Trommelorgien die Tropen alles andere als traurig sind. Auch Mai Mai Mai, Italiens Antwort auf den verblichenen Witch House-Hype, geht perkussiv zu Werke, verbindet dies jedoch mit schlichten Computersounds. Verspielter und ungleich fordernder entpuppt sich das sechsminütige Soundchaos Von Teslas mit seinen fordernden Feedbackorgien.</p>
<p>Neben dem Ambient von Mace und dem teils stark verzerrten Flächensound von Sudden Furnace teilen nahezu alle Beiträge ein Interesse am kreativen Rückgriff auf Vergangenes, Unkenrufer sind also herzlich eingeladen, die immer gleich Hipsterkeule zu schwingen. Metzengerstein aus Veneto referieren nicht nur auf Lovecraft, ihre Musik wird sicher noch einige Goblin-Vergleiche aushalten müssen. Ebenfalls an Giallo-Sounds interessiert ist Spettro Family, der in seinem unveröffentlichten Beitrag ausgesprochen samplefreudig zu Werke geht. DuChamp steuert eines der melodischeren Stücke ihres hypnotischen Dronedebüts bei, Eternal Zio fröhnen einem heidnischen Ritualismus, bei dem man allerdings nichts Bierernstes erwarten darf. Etwas weniger experimentell ist das (Post-)Rock-Stück von Squadra Omega gestaltet, und auch die „folkige“ Seite kommt nicht zu kurz: My Dear Killer erinnern mit feedbackunterlegtem Akustiksound und gequälter Stimme etwas an Martyn Bates, die Band mit dem unaussprechlichen Namen How Much Wood Would A Woodchuck Chuck If A Woodchuck Could Chuck Wood liefern ein derart heruntergepitchtes, verzerrtes Stück ab, dass man eher an höllischen Doom denkt, als an das akustische Songwriting, das dem Song zugrunde liegt.</p>
<p>Man wird im neuen Jahr noch mehr von Occulto hören, die aktuelle Ausgabe kann bei der Redaktion bestellt werden.</p>
<p><a href="http://www.occultomagazine.com/"><strong>Occulto</strong></a></p>
<p><strong>Musikauswahl: <a href="http://www.boringmachines.it">Boring Machines </a></strong></p>
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		<title>SPETTRO FAMILY: La Famiglia Spettro</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Aug 2013 05:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/07/spettrofamily.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7331" title="spettrofamily" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/07/spettrofamily-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hinter der Gespensterfamilie aus Salerno verbirgt sich eine Einzelperson: Stefano Iannone, Betreiber des Vade Retro-Labels und leidenschaftlicher Fan des klassischen italienischen Genrekinos und seiner Musik. Im Unterschied zu seinen Landsleuten von Cannibal Movie liegt sein Schwerpunkt allerdings nicht auf buntheißen Mondo- und Kannibalenschinken, ihn fasziniert mehr der wohlig-nächtliche Schauder, wie man ihn aus aus den Werken Bavas (&#8220;La Maschera del Demonio&#8221;), Martinos (&#8220;All the Colours of the Dark&#8221;) oder Argentos („Suspiria“, „Inferno“) kennt. Und wenn wir gerade bei<span id="more-7330"></span> Letzterem sind: Die Scores von Goblin scheinen ihm früh in Fleisch und Blut übergegangen zu sein. Ich muss nachreichen, dass ich wenig Informationen über seine privaten Filmvorlieben habe, aber ich sehe keinen Grund, an den vielfältigen Assoziationen zu zweifeln, die seine 10&#8221;-EP „La Famiglia Spettro“ bei mir in Gang setzt.</p>
<p>Man könnte das Namedropping noch lange fortführen, oder, wenn man wollte, sich in gewollten oder zufälligen Goblin/Argento-Referenzen verfangen. Da wäre die repetitive, Spannung suggerierende Pianospur, die sich in „Oltretomba“ über einem Hauch von Keyboardklängen ausbreitet und zu fast schmerzhafter Intensität anwächst – garantiert denken einige dabei sofort an „Suspiria“ (oder atlantisch geprägte Geister an Carpenters „Helloween“), während die altbackenen Synthies und das allgegenwärtige Scheppern in „Brasov Black Biserica“ an Momente aus dem Thriller „Profondo Rosso“ erinnert. Doch sollte man den Pastiche-Charakter des Ganzen nicht zu sehr ins Zentrum stellen, denn das Mini-Album erzählt seine ganz eigene verwunschene Geschichte.</p>
<p>Verwunschene Geschichten drehen sich meist um Orte, nicht selten um Häuser und Gärten, und auch im vorliegenden Fall handelt es sich um die Geschichte eines alten Hauses, dessen Bewohner, eine wohlhabende Familie, wohl schon im Zeitalter der Ushers auf nicht näher genannte Weise verschwanden. Dass die Bewohner nun als Geister zwischen den alten Mauern umgehen, und dass die Geschichte auch noch im Lande Vlad Țepeș&#8217; spielt, setzt dem Sammelsurium an Altbekanntem die Krone auf, doch wer mit der hier zum Greifen dichten Atmosphäre schwarzer Romantik etwas vertraut ist, der weiß, dass es hier auf Klischees nicht ankommt. Grummelige Vocals, Bedrohliche Synthies, der Wind und das verhuschte Piano in „Aokigahara“, das Glockenspiel und die sehnsuchtsvolle Melodie in „Crit/Aufwiedersehen“ &#8211; all dies verträgt sich hier wunderbar miteinander und wirkt so wenig angestaubt wie die Zeiten literarischer und cineastischer Schaurigkeiten, die in „La Famiglia Spettro“ eine würdige Hommage erfahren.</p>
<p>Die Platte erschien bereits vor einigen Monaten beim deutschen Reue um Reue-Label, und von den 198 Einheiten sollen noch ein paar zu haben sein. Ein neues Lebenszeichen gibt es übrigens <a href="http://electricvoicerecords.bandcamp.com/album/sand-beach"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.tutrur.com/tutrur_html/index.html">Reue um Reue</a><br />
</strong></p>
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