<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Stefano Iannone</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/stefano-iannone/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>NOVÝ SVĚT / SPETTRO FAMILY: Split (7&#8242;)</title>
		<link>https://africanpaper.com/2014/04/12/novy-svet-spettro-family-split/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2014/04/12/novy-svet-spettro-family-split/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2014 05:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black Horizons]]></category>
		<category><![CDATA[Frl. Tost]]></category>
		<category><![CDATA[Jarboe]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Way]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Nový Svet]]></category>
		<category><![CDATA[Spettro Family]]></category>
		<category><![CDATA[Stefano Iannone]]></category>
		<category><![CDATA[Vade Redo Records]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=8514</guid>
		<description><![CDATA[Es ist vielleicht ganz passend, dass Nový Svět sich eine 7&#8242; mit Spettro Family teilen – erst einmal ganz unabhängig von eventuellen musikalischen Querbezügen. Denn in den Jahren nach der Auflösung des österreichischen Duos gab es immer wieder bislang unveröffentlichte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/04/12/novy-svet-spettro-family-split/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/bh71.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8516" title="bh71" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/bh71.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist vielleicht ganz passend, dass Nový Svět sich eine 7&#8242; mit Spettro Family teilen – erst einmal ganz unabhängig von eventuellen musikalischen Querbezügen. Denn in den Jahren nach der Auflösung des österreichischen Duos gab es immer wieder bislang unveröffentlichte Aufnahmen, mal waren es die kurzen, auf englisch gesungenen minimalistischen Folksongs auf<a href="(http://africanpaper.com/2011/09/01/novy-svet-%E2%80%A6into-your-skies"> „Into Your Skies“</a>, mal die auf drei limitierten Tapes versammelten verrauschten Ambientminuaturen der „Selected Ambient Works“ oder aber die unveröffentlichte, überraschenderweise aus den Sessions zum unveröffentlichten Album „Desde Infiernos De Flores“ stammende Dubstepnummer „Yo No“ auf der kürzlich erschienenen <span id="more-8514"></span>Zusammenstellung <a href="http://africanpaper.com/2014/03/01/novy-svet-doce/ ">„Doce“</a>  &#8211; und so waren Nový Svět zwar nie ganz weg, aber eben auch nicht mehr da, waren Schemen, Schatten, geisterten durch den Äther. Selbst die Comebacksingle mit Suzy24 war aufgrund der Limitierung kaum greifbar.</p>
<p>Das Einmannprojekt Spettro Family hat auf seinen bisherigen Veröffentlichungen – einige Tapes, eine 7&#8242; und die 10&#8242;<a href="http://africanpaper.com/2013/08/17/spettro-family-la-famiglia-spettro/"> „La Famiglia Spettro&#8221;</a> &#8211; gezeigt, dass es seinem Namen alle Ehre macht, seine Musik der perfekte Soundtrack für Filme ist, die den Einbruch des Unheimlichen thematisieren und vielleicht werden in einem Paralleluniversum gerade die Aufnahmen Spettro Familys als verschollener Soundtrack von Death Waltz Records veröffentlicht. Dabei verzichtet Stefano Iannone, der das kleine Label Vade Redo Records betreibt, auf Grelles, auf allzu billige Schockeffekte, setzt stattdessen auf Atmosphäre (und verweist damit recht leicht (fast) jede Witchhousecombo auf ihre Plätze).</p>
<p>„En Soledad Perfecta“ zeigt Nový Svět von ihrer dunklen Seite: an eine Orgel erinnernder Synth, dezenter, verhallter Rhythmus, dazu klingt Jürgen Weber, als singe er in einem Eispalast, zwischendurch wird die Stimme runtergepitcht. Ich habe vor Jahren mal geschrieben, dass sich der textliche Kosmos von Nový Svět zwischen den beiden Polen corazón und nada bewegt. Die (perfekte) Einsamkeit ließe dies dann vielleicht zu einer Trias des Schmerzes werden.</p>
<p>Spettro Family eröffnen „Hotel Del Salto “mit dem Geräusch gackernder Hühner, bevor eine Folkmmelodie einsetzt, bei der man den Eindruck hat, als habe sich Timothy Renner dazugesellt (der schließlich einmal vom „Schlafen mit Skeletten“ sang&#8221;),  bevor wie schon auf anderen Stücken des Projekts Pianomotive und Synthspuren hinzukommen, dazu kaum verständliche Stimmsamples, dann endet das Stück abrupt. Was nicht verwundert, schaut man sich den titelgebenden<a href="http://desertedplaces.blogspot.com/2012/08/the-haunted-hotel-at-tequendama-falls.html"> Ort </a>einmal an.</p>
<p>Auf dem Cover der 7&#8242; sind Jarboe und Jessica Way abgebildet, aufgenommen während des letztjährigen Stella Natura-Festivals und  &#8211; wie man erfährt &#8211; auf Ingmar Bergmans <em>Persona </em>verweisend<strong>; </strong> ein Film, dessen Traumatmosphäre zu den beiden Stücken mehr als passt. Vor mehr als zwei Jahrzehnten hieß es in einer Rezension der „She is Dead and All Fall Down“-7&#8242; von Current 93, dass eine Single natürlich nicht das ganze umfangreiche Wissen dieser Band zeigen könne – gleiches ließe sich uneingeschränkt für diese Veröffentlichung der beiden Projekte sagen.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label: <a href="http://www.black-horizons.com/">Black Horizons</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2014/04/12/novy-svet-spettro-family-split/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SPETTRO FAMILY: La Famiglia Spettro</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/08/17/spettro-family-la-famiglia-spettro/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2013/08/17/spettro-family-la-famiglia-spettro/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2013 05:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dario Argento]]></category>
		<category><![CDATA[Goblin]]></category>
		<category><![CDATA[Italian Occult Psychedelia]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Bava]]></category>
		<category><![CDATA[Reue um Reue]]></category>
		<category><![CDATA[Spettro Family]]></category>
		<category><![CDATA[Stefano Iannone]]></category>
		<category><![CDATA[Treue um Treue]]></category>
		<category><![CDATA[Vade Retro]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=7330</guid>
		<description><![CDATA[Hinter der Gespensterfamilie aus Salerno verbirgt sich eine Einzelperson: Stefano Iannone, Betreiber des Vade Retro-Labels und leidenschaftlicher Fan des klassischen italienischen Genrekinos und seiner Musik. Im Unterschied zu seinen Landsleuten von Cannibal Movie liegt sein Schwerpunkt allerdings nicht auf buntheißen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/08/17/spettro-family-la-famiglia-spettro/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/07/spettrofamily.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7331" title="spettrofamily" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/07/spettrofamily-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hinter der Gespensterfamilie aus Salerno verbirgt sich eine Einzelperson: Stefano Iannone, Betreiber des Vade Retro-Labels und leidenschaftlicher Fan des klassischen italienischen Genrekinos und seiner Musik. Im Unterschied zu seinen Landsleuten von Cannibal Movie liegt sein Schwerpunkt allerdings nicht auf buntheißen Mondo- und Kannibalenschinken, ihn fasziniert mehr der wohlig-nächtliche Schauder, wie man ihn aus aus den Werken Bavas (&#8220;La Maschera del Demonio&#8221;), Martinos (&#8220;All the Colours of the Dark&#8221;) oder Argentos („Suspiria“, „Inferno“) kennt. Und wenn wir gerade bei<span id="more-7330"></span> Letzterem sind: Die Scores von Goblin scheinen ihm früh in Fleisch und Blut übergegangen zu sein. Ich muss nachreichen, dass ich wenig Informationen über seine privaten Filmvorlieben habe, aber ich sehe keinen Grund, an den vielfältigen Assoziationen zu zweifeln, die seine 10&#8221;-EP „La Famiglia Spettro“ bei mir in Gang setzt.</p>
<p>Man könnte das Namedropping noch lange fortführen, oder, wenn man wollte, sich in gewollten oder zufälligen Goblin/Argento-Referenzen verfangen. Da wäre die repetitive, Spannung suggerierende Pianospur, die sich in „Oltretomba“ über einem Hauch von Keyboardklängen ausbreitet und zu fast schmerzhafter Intensität anwächst – garantiert denken einige dabei sofort an „Suspiria“ (oder atlantisch geprägte Geister an Carpenters „Helloween“), während die altbackenen Synthies und das allgegenwärtige Scheppern in „Brasov Black Biserica“ an Momente aus dem Thriller „Profondo Rosso“ erinnert. Doch sollte man den Pastiche-Charakter des Ganzen nicht zu sehr ins Zentrum stellen, denn das Mini-Album erzählt seine ganz eigene verwunschene Geschichte.</p>
<p>Verwunschene Geschichten drehen sich meist um Orte, nicht selten um Häuser und Gärten, und auch im vorliegenden Fall handelt es sich um die Geschichte eines alten Hauses, dessen Bewohner, eine wohlhabende Familie, wohl schon im Zeitalter der Ushers auf nicht näher genannte Weise verschwanden. Dass die Bewohner nun als Geister zwischen den alten Mauern umgehen, und dass die Geschichte auch noch im Lande Vlad Țepeș&#8217; spielt, setzt dem Sammelsurium an Altbekanntem die Krone auf, doch wer mit der hier zum Greifen dichten Atmosphäre schwarzer Romantik etwas vertraut ist, der weiß, dass es hier auf Klischees nicht ankommt. Grummelige Vocals, Bedrohliche Synthies, der Wind und das verhuschte Piano in „Aokigahara“, das Glockenspiel und die sehnsuchtsvolle Melodie in „Crit/Aufwiedersehen“ &#8211; all dies verträgt sich hier wunderbar miteinander und wirkt so wenig angestaubt wie die Zeiten literarischer und cineastischer Schaurigkeiten, die in „La Famiglia Spettro“ eine würdige Hommage erfahren.</p>
<p>Die Platte erschien bereits vor einigen Monaten beim deutschen Reue um Reue-Label, und von den 198 Einheiten sollen noch ein paar zu haben sein. Ein neues Lebenszeichen gibt es übrigens <a href="http://electricvoicerecords.bandcamp.com/album/sand-beach"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.tutrur.com/tutrur_html/index.html">Reue um Reue</a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2013/08/17/spettro-family-la-famiglia-spettro/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
