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	<title>African Paper &#187; Stephen R. Meixner</title>
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		<title>RLW: Fading Pictures</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 03:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Black Rose Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf L. Wechowsky]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephen R. Meixner]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuletzt hatte uns rlw (bürgerlich Ralf Wehowsky – vor vielen Jahren bei P16.D4 aktiv und seitdem auf zahlreichen Veröffentlichungen als kaum kategorisierbarer Geräuschmusiker aktiv – auf diesen Seiten mit seinem Album „Satanic Inventions“ begeistert. Nun erscheint – wieder auf Stephen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/25/rlw-fading-pictures/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/ralfwehowskyfadingpictures750-750x750.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48755" title="ralfwehowskyfadingpictures750-750x750" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/ralfwehowskyfadingpictures750-750x750-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zuletzt hatte uns rlw (bürgerlich <a href="https://africanpaper.com/tag/ralf-wehowski/">Ralf Wehowsky</a> – vor vielen Jahren bei P16.D4 aktiv und seitdem auf zahlreichen Veröffentlichungen als kaum kategorisierbarer Geräuschmusiker aktiv – auf diesen Seiten mit seinem Album <a href="https://africanpaper.com/2022/12/17/rlw-satanic-inventions/">„Satanic Inventions“ </a>begeistert. Nun erscheint – wieder auf <a href="https://africanpaper.com/tag/stephen-r-meixner/">Stephen Meixners</a> Label <a href="https://africanpaper.com/tag/black-rose-recordings/">Black Rose Recordings</a>  – mit „Fading Pictures“ ein ebenso konzeptionell dichtes Album.<span id="more-48753"></span></p>
<p>Wehowsky beschreibt in den Linernotes die enge Verbindung zwischen Elektroakustik und dem Cinéma L&#8217;Oreille. Dabei versteht er elektroakustische Musik als „autonome“ Musik – nicht als „Programmmusik“, also nicht als Mittel zum Zweck. Viel eher sollen die einzelnen Stücke des Albums beim Hörer Raum für freie Assoziationen lassen, man soll seine eigene „Kreativität“ entwickeln. Die Titel der insgesamt neun Stücke können, müssen dem Hörenden aber nicht unbedingt Deutungshinweise geben, dürfen also ebenso ignoriert werden.</p>
<p>Der erste Track „erträumtes intro, vorzeitig abgebrochen“ beginnt mit hochfrequentem Fiepen, kristallinen Sounds, dazu dann Brummen und unruhige Passagen. Der Neologismus „vorzimmern # 1“ beschreibt ein Stück, von dem mein jüngster Sohn meinte, es klinge, als würde eine Platte mit einer Gabel „verquietscht“, die Sounds wirken wie zerhäckselt. Dagegen ist „absurdes bekanntes # 1“ wesentlich dunkler: Es ertönen an Streicher erinnernde Klänge, denen durchaus ein Moment des Bedrohlichen innewohnt. Im weiteren Verlauf des Stücks meint man, bearbeitete klagende Stimmen zu hören. Das ist vielleicht ein Chor aus Schmerzen. Diese Stimmung wird bedingt auf „absurdes bekanntes # 2“ mit fast schon leiernden Sounds fortgesetzt. Verglichen mit diesem sehr dichten und verdichteten Stück ist „schein-kristall # 1“ reduzierter und klingt so, als werde vereinzelt auf Metall geschlagen, als erklinge eine Glocke in einem Kloster. Der Track „vorzimmern # 2“ dröhnt, während „absurdes bekanntes # 3“ von  Streichern durchzogen ist und sich zu einem dissonanten Monster steigert. Tönt ein Saxophon? Der vorletzte Track „schein-kristall # 2“ ist wieder etwas minimalistischer, erinnert  kurzzeitig an <a href="https://africanpaper.com/tag/coil/">ElpHs</a> „Worship The Glitch“-Album, bevor das Album mit „offenes ende, vorzeitig abgebrochen“ und dunklen Cellopassagen und Stimmen endet.</p>
<p>Das Label spricht von „haunting atmospheres“ (das von<a href="https://www.instagram.com/chris__low/"> Chris Low</a> designte Artwork scheint das insbesondere auf der Rückseite zu unterstreichen) und das ist durchaus das richtige Attribut für diese Stücke, die immer auch etwas im positiven Sinne Verstörendes haben, wobei man das auch so verstehen kann, dass Konventionen gestört werden. (MG)</p>
<p>Label: <a href=" https://www.facebook.com//Black-Rose-Recordings-100063923869488/">Black Rose Recordings</a></p>
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		<title>CONTRASTATE: Life Without Agriculture</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 02:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Contrastate]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Grieve]]></category>
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		<description><![CDATA[Von all den weitgehend dem Postindustrial entstammenden Projekten gehören die (inzwischen zum Trio angewachsenen) Contrastate sicher zu den interessantesten, bewegten sie sich in den (von einer Pause unterbrochenen) Jahrzehnten musikalischen Schaffens immer wieder außerhalb all zu enger Genregrenzen. Zuletzt waren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/13/contrastate-life-without-agriculture/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/Contrastate-Life-without-CD.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40604" title="Contrastate-Life without CD" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/Contrastate-Life-without-CD-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von all den weitgehend dem Postindustrial entstammenden Projekten gehören die (inzwischen zum Trio angewachsenen) <a href="http://africanpaper.com/tag/contrastate/">Contrastate</a> sicher zu den interessantesten, bewegten sie sich in den (von einer Pause unterbrochenen) Jahrzehnten musikalischen Schaffens immer wieder außerhalb all zu enger Genregrenzen.<span id="more-40602"></span> Zuletzt waren Contrastate auf diesen Seiten mit der 10&#8221; <a href="http://africanpaper.com/2022/12/03/contrastate-35-project/">„35 Project“</a> besprochen worden, die auf <a href="http://africanpaper.com/tag/stephen-r-meixner/">Stephen Meixners</a> Label <a href="http://africanpaper.com/tag/black-rose-recordings/">Black Rose Recordings</a> erschien. Dort veröffentlicht Meixner regelmäßig anspruchsvolle Geräuschmusik verwandter Künstler.</p>
<p>Jetzt erscheint im Rahmen von<a href="http://africanpaper.com/tag/drone-records/"> Drones</a> CD-Serie „Sym“ das von Meixner, Jonathan Grieve und Stephen J. Pomeroy eingespielte Vollzeitalbum „Life Without Agriculture“. Konzeptionell geht es um die Auseinandersetzung mit den Orten und Daten, die für einige der vielen „-ismen“ des 20. Jahrhunderts relevant waren: <a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=22013">„An album &#8216;re-imagining&#8217; some of the dadaist, futurist, and surrealist clubs of the 20th century, from Moscow 1918 over Tehran 1966 to Münster 1997“. </a></p>
<p>Manche der Orte und Jahreszeiten sind sehr leicht zu dekodieren, &#8220;Zurich 1916&#8243; verweist natürlich auf das Gründungsjahr des Cabaret Voltaire, bei anderen ist es schwieriger und vielleicht nicht immer ganz eindeutig. Für das kommende Bad Alchemy hat R. Dittmann eine offenbar weitgehend korrekte Entschlüsselung<a href="https://www.facebook.com/contrastate/"> vorgenommen</a>. Was auffällt, ist dass die einzelnen Tracks abseits der Titel nur sehr eingeschränkt ganz eindeutige Bezugnahmen erkennen lassen. Auf „Strasbourg 1928 “gibt es immer wiederkehrende Momenete, eine Frau erzählt etwas („He was a storyteller, he was a magician, he didn&#8217;t really wanna give the answers. I also thought he was a trickster and then there&#8217;s a moment when you&#8217;ve been tricked“). Es kommen leiernde Sounds hinzu, ein kurzer Bruch, flirrende Passagen. „Moscow 1918“ beginnt mit dissonanten Momenten, aber dann sind auch melodische Augenblicke zu hören, etwas erinnert an eine Sirene, dann scheinen Streicher zu erklingen, man hört Wasserrauschen. „Rome 1921“ ist dagegen mit seinen dröhnend-dräuenden Sounds wesentlich düsterer. „Berlin 1968“ setzt mit dunklem Dröhnen ein, Blubbern, Quietschen, vielleicht ist da irgendwo ein Orchestersample. „London 1912“ ist von der Stimmung anders, beginnt mit melancholischen Klavierpassagen, Stimme, Metal wird geschlagen, eine Stimme intoniert wortlos.  Auf „Zurich 1916&#8243; erzählt jemand, eine Frau lacht, sagt „a woman is made of pork chops“, jemand anderes spricht, nennt den „Mulholland Drive“, beklagt „I&#8217;m limited to doing indoor exercises“. Diesem Sprachsample entstammt dann auch der Titel des Albums. „Münster 1997“, auf Contrastates Auftritt  im Müsterer Cuba verweisend, kombiniert Knirschen, Schritte, vielleicht zupft jemand einen Bass oder eine Stahlfeder, kurzzeitig tauchen orientalisch klingende Stimmen auf. „Tehran 1966“ schließlich beendet das Album. Der Track beginnt lärmig, es gibt metallisch klingendes dissoanntes Dröhnen, eine verfremdete Stimme sagt: „you never shall return“.</p>
<p>Contrastate gelingt es, durch dieses Kollagieren, Zusammenfügen und Konstrastieren von scheinbar Disparatem dann vielleicht letztlich doch eine Brücke zu den Zeiten und Orten zu schlagen, an denen radikale Herangehensweisen an die Kunst und das Leben zu finden waren. (MG)</p>
<p>Label: <a href="www.dronerecords.de">Drone Records </a><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/ACZmOWEB8Eo?si=wvc9htllAdTv1KCX" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>CONTRASTATE: 35 Project</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/12/03/contrastate-35-project/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 07:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Black Rose Recordings]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephen R. Meixner]]></category>

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		<description><![CDATA[Contrastate haben über die Jahr(zehnt)e einen ganz eigenen Klang entwickelt, der sich sicher aus dem reichen Fundus der Industrialculture speist(e), enge Genrekorsetts aber schon früh abstreifte. Sie waren auch vielleicht auf reflektiertere Weise politisch als die an Transgressionen reiche Insustrialszene &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/12/03/contrastate-35-project/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/R-24610412-1663961871-8019.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32612" title="R-24610412-1663961871-8019" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/R-24610412-1663961871-8019-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Contrastate haben über die Jahr(zehnt)e einen ganz eigenen Klang entwickelt, der sich sicher aus dem reichen Fundus der Industrialculture speist(e), enge Genrekorsetts aber schon früh abstreifte. Sie waren auch vielleicht auf reflektiertere Weise politisch als die an Transgressionen reiche Insustrialszene und klanglich immer im besten Sinne unvorhersehbar. <span id="more-32610"></span>Nach einer etwa zehnjährigen Pause zwischen 2000 und 2010 sind in den letzten Jahren eine Reihe von Aufnahmen veröffentlicht worden.</p>
<p>Auf ihrer neuen 10&#8221; „35 Project“ finden sich insgesamt vier unbetitelte Stücke. Der erste Track beginnt mit vereinzelten Töne, leichten Dissonanzen, dann setzen melodisch-flächige Sounds ein, die abebben. Eine verfremdete, roboterhafte Stimme deklamiert u.a.: „you do not have the right to physically harm“ oder „you do not have the right to go to war“. Man hört rückwärts abgespielte Stimmen, dunkles Pulsieren und von leichter Unruhe durchzogene ambiente Passagen. Das zweite Stück der A-Seite besteht aus melodischen Flächen und perkussiven Momenten, in Teilen so, als schlage man auf Pauken. Der dritte Track ist von einer melancholischen Melodie durchzogen, in der Ferne tönen Glöckchen, man hört erneut verfremdete Stimmen und dann fast so etwas wie eine opulent klingende verrauschte Orgel. Das letzte Stück ist dagegen treibender und erneut mit verlangsamt-verfremdeter Stimme.</p>
<p>Worauf die 10 &#8221; konzeptionell abzielt, bleibt unklar; in einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=o-LFty7YnYE&amp;ab_channel=Contrastate">Promovideo,</a> das die Band anlässlich der Veröffentlichung des Vinyls verfügbar machte, werden Ausschnitte aus Willy Zielkes 1934 erschienenen Film „Das Stahltier“, einem Industrie- und Wirtschaftsfilm über die Reichsbahn, verwendet. Der Film gefiel damals allerdings weder der Reichsbahn noch dem „Dämon aus der Reklame-Abteilung“ (Klaus Mann).</p>
<p>„Contrastate’s sound insinuates itself inside the dark ritual ambience of the electronic avant-gard “ heißt es auf ihrer Facebookseite und in der Pressemitteilung wird die Band in einem Spannungsfeld von „dark ritual ambience [und] experimental noise industrial surrealism sonic soundtracks“ verortet. In einem 1991 gemachten<a href="http://media.hyperreal.org/zines/est/intervs/contrast.html"> Interview</a> meinte Stephen Meixner: „I would like to see Contrastate progressing in new areas with each new release“ – nachträglich kann man feststellen, dass ihm und Contrastate das sicher mehr als gelungen ist und auch diese auf 250 Exemplare in weißem Vinyl limitierte Veröffentlichung bezeugt das. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.contrastate.com/products">Black Rose Recordings</a><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/o-LFty7YnYE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Schatten ohne Licht: Album von Asmus Tietchens auf Black Rose Recordings</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/06/28/schatten-ohne-licht-album-von-asmus-tietchens-auf-black-rose-recordings/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 05:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Asmus Tietchens]]></category>
		<category><![CDATA[Black Rose Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen R. Meixner]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Horstmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade ist ein neues Album von Asmus Tietchens auf dem von Stephen Meixner (Contrastate) betriebenen Label Black Rose Recordings erschienen. 2013 war dort schon Tietchens&#8217; Album „Fast ohen Titel, Korrosion“ veröffentlicht worden, nun folgt „Schatten ohne Licht“. Fast jedes Album &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/06/28/schatten-ohne-licht-album-von-asmus-tietchens-auf-black-rose-recordings/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade ist ein neues Album von<a href="http://africanpaper.com/tag/asmus-tietchens/"> Asmus Tietchens</a> auf dem von Stephen Meixner (Contrastate) betriebenen Label Black Rose Recordings erschienen. 2013 war dort schon Tietchens&#8217; Album „Fast ohen Titel, Korrosion“ veröffentlicht worden, nun folgt „Schatten ohne Licht“.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/5060446129173.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30345" title="5060446129173" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/5060446129173.jpg" alt="" width="600" height="537" /></a><span id="more-30343"></span>Fast jedes Album des Hamburgers wird geziert von einem Zitat des großen Pessimisten und Misanthropen E.M. Cioran. „Schatten ohne Licht“ verweist zusätzlich auf den inzwischen emeritierten Anglisten Ulrich Horstamnn, der Anfang der 80er mit seinem anthropofugalen Traktat „Das Untier“ Optimisten und andere Verblendete vor den Kopf stieß: „Vermonden wir unseren stoffwechselsiechen Planeten! Denn nicht bevor sich die Sichel des Trabanten hienieden in tausend Kraterseen spiegelt, nicht bevor Vor- und Nachbild, Mond und Welt, ununterscheidbar geworden sind und Quarzkristalle über den Abgrund einander zublinzeln im Sternenlicht, nicht bevor die letzte Oase verödet, der letzte Seufzer verklungen, der letzte Keim verdorrt ist, wird wieder Eden sein auf Erden.“</p>
<p>Tietchens sprach noch anlässlich seines (auch<a href="http://africanpaper.com/2020/07/18/asmus-tietchens-bleiche-brunnen/"> hier </a>besprochenen) Albums „Bleiche Brunnen“ passenderweise von „[m]enschenferne[n] Klänge[n]“.</p>
<p><a href="https://www.forcedexposure.com/Catalog/asmus-tietchens-schatten-ohne-licht-cd/BR.211019CD.html">„The</a> theme of this release deals with a return to a mineral world without any organic species, and therefore uninhabitable for human beings. This very radical dystopia serves as a foil to the six chapters of <span style="text-decoration: underline;">Schatten ohne Licht</span>.“</p>
<p><a href="https://www.contrastate.com/products">@Black Rose Recordings </a></p>
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		<title>SRMEIXNER &amp; BAND OF PAIN – Split (7&#8243;)</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephen R. Meixner]]></category>
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		<description><![CDATA[Black Rose Recordings ist das Hauslabel der Pestmaskenträger von CONTRASTATE, ein renommiertes Ambient-Industrial-Trio aus dem Vereinigten Königreich, das zugleich zu dessen schärfsten Kritikern zählt. Dieser Tage erreicht mich im schicken Pergamentcover eine schon länger veröffentlichte Single aus dem kleinen Musikverlag, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/srmeixner-band-of-pain-%e2%80%93-split-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Black Rose Recordings ist das Hauslabel der Pestmaskenträger von CONTRASTATE, ein renommiertes Ambient-Industrial-Trio aus dem Vereinigten Königreich, das zugleich zu dessen schärfsten Kritikern zählt. Dieser Tage erreicht mich im schicken Pergamentcover eine schon länger veröffentlichte Single aus dem kleinen Musikverlag, die mit den qualitativen Standards von Drone Records auf Augenhöhe ist.<span id="more-127"></span></p>
<p>Auf der ersten Seite der weißen Vinylscheibe zeigt Stephen R. Meixner, ehemals Mastermind der besagten Band, dass atmosphärische Musik weitgehend elektronischen Ursprungs heute keineswegs abgegriffen klingen muss. Auf circa fünf Minuten zieht das Stück mit dem wohl auf die Machart referierenden Titel “Texture – Montage – Sequence“ den Rezipienten in eine beeindruckende nächtliche Parallelwelt, für deren atmosphärische Ausgestaltung andere mitunter den Zeitrahmen eines Albums benötigen würden. Die Zutaten sind einfach und überschaubar: ein bedrohliches Keyboarddröhnen, Meeresrauschen und ein Froschkonzert, das mich trotz der dunklen Stimmung schmunzeln lässt und so gekonnt verhindert, dass die Wirkung der anderen (im Grunde romantischen) Aspekte ins Klischeehafte abrutschen. Ein weiterer Bruch dankt sich der Bearbeitung, denn die einzelnen Klänge sind in ihrer Gestalt und ihrem Ursprung nie allzu transparent: Für einen Augenblick könnte man das amphibische Quaken für den verfremdeten Klang von Glocken halten und die Brandung für das Tütengeraschel des Nachbarn.</p>
<p>Mit einer flächigen Komposition namens “Tripping in Q“ reist Dirter-Chef Steve Pittis alias BAND OF PAIN den Hörer auf der zweiten Seite aus der aquatischen Sphäre heraus und entführt ihn in die trockene, erdige Welt eines frühmorgendlichen Waldes. Jagdhörner erklingen am Horizont, eher leise, aber vielleicht ist es auch nur das Echo einer Blaskonzertaufnahme aus einem fernen Lautsprecher, das mich daran gemahnt, dass das viel beschworene “Hier und Jetzt“ doch nicht allzu fern ist. Dementsprechend klingt das Stück auch wesentlich metallischer als Meixners Beitrag, zu dem es einen angemessenen, aber nicht zu radikalen Kontrast darstellt.</p>
<p>Die Single ist limitiert auf 250 Exemplare. (U.S.)</p>
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