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	<title>African Paper &#187; Tellavision</title>
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		<title>GLORIA DE OLIVEIRA: Fascination</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 02:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt seit rund zehn Jahren eine Menge junger Acts, die melancholische, von den frühen 80ern inspirierte Popmusik machen, und wenn man sich auf die Suche macht, findet man durchaus auch immer wieder solche, die neuromantischen Wave mit einer Brise &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/06/27/gloria-de-oliviera-fascination/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/gloriadeolivierafascination.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21635" title="gloriadeolivierafascination" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/gloriadeolivierafascination-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt seit rund zehn Jahren eine Menge junger Acts, die melancholische, von den frühen 80ern inspirierte Popmusik machen, und wenn man sich auf die Suche macht, findet man durchaus auch immer wieder solche, die neuromantischen Wave mit einer Brise Postpunk und impressionistischem Dreampop überblenden &#8211; Ultravox und die Cocteau Twins ließen <a href="http://africanpaper.com/2020/02/01/deserta-black-aura-my-sun/">bei Deserta mehr als deutlich grüßen</a>. Gloria de Oliveira ist trotzdem eine einzigartige Vertreterin ihrer Generation, denn sie bringt ein<span id="more-21634"></span> cinematisches Element in ihre Musik, dass die Songs nicht nur für einen surrealen Gothicstreifen, sondern auch für einen wehmütigen Abgesang auf die Traumfabriken dieser Welt adäquat macht, einen Film, bei dem die Deutsch-Brasilianerin sich den Score mit Anna Calvi und Lana del Rey teilen könnte.</p>
<p>Vielleicht kommt dieses Element von ihrer eigenen Erfahrung mit bewegten Bildern, denn De Oliveira ist neben ihrer Musik als Regisseurin und Schauspielerin (in der Vergangenheit u.a. bei Babylon Berlin und Counterpart) tätig. Mein Interesse hatte sie spätesten, als mir die an zwei Filme des französischen Neosurrealisten Jean Rollin angelehten Titel ihrer beiden EPs ins Auge fielen: &#8220;Lèvres de Sang&#8221;, das auf den entschleunigten Vampirfilm gleichen Namens anspielt, sowie &#8220;La Rose De Fer&#8221;, benannt nach einer Gothic Horror-Antwort auf Buñuels Würgeengel, bei der zwei Teenager es aus unersichtlichen Gründen nicht schaffen, einen alten Friedhof zu verlassen.</p>
<p>Ich muss nun alle enttäuschen, die hofften, das nerdige Namedropping hätte nun ein Ende, denn ihr aktuelles Release &#8220;Fascination&#8221;, das ziemlich sicher auf einen weiteren Klassiker dieses Regisseurs anspielt, enthält neben Stücken ihrer bisher im Eigenrelease herausgebrachten Aufnahmen ganze sieben Remixe namhafter Kollegen. Doch zunächst zum Original, das mit dem in sakrale Höhen entschwebenden Intro &#8220;Ave Maris Stella&#8221; beginnt: Dort kristallisieren sich aus Instrumentalspuren, die wie Chöre klingen, echte liturgisch anmutende Gesänge heraus, und wenn dann später kühle Spoken Words und clubtaugliche Synthies hinzukommen, fragt man sich, wie sie schon in den ersten Minuten derart unterschiedliches in den traumwandlerischen, surrealen Rahmen bringt. Einige Tracks der Sammlung haben ein gewisses Hitpotenzial, ohne auf allzu eingängigen Pop hinauszulaufen, &#8220;The Only Witness&#8221;, &#8220;Falling in Space&#8221; und &#8220;The Dead&#8221; sind wehmütige Kopfhängerschmachtfetzen im Midtempo, in deren von hochtönenden Volten geprägter Sensibilität sich dennoch eine forsche Aufbruchstimmung versteckt. &#8220;The Field Where I Died&#8221; mit seinem typischen Four to the Floor-Takt tendiert noch mehr ins Postpunkige, verbindet all dies aber mit einer somnambulen Entrücktheit, die sich deutlicher in den entschleunigteren Balladen findet: In der verbummelten Schwermut von &#8220;To Recall&#8221; etwa oder in der verhuschten Elektronik von &#8220;Kind Mess&#8221;, bei dem man ein Echo der avantgardistischen Synthiekünste der 70er zu hören meint. In den Songs steckt übrigens noch einiges mehr an Anspielungen an Filme und Serien, auch wenn es nicht immer Rollin sein muss.</p>
<p>Auf der zweiten Seite finden sich überarbeitete Versionen aus den Werkstätten ganz unterschiedlicher MusikerInnen, die ausgewählten Songs ein zum Teil recht eigenes Gepräge geben. Gudrun Gut gibt &#8220;The Only Witness&#8221; eine diffuse, rhythmisch verquere Leichtigkeit, die jeden heimeligen Realitätseffekt in der Abstraktion auflöst. Fragrance schreiben &#8220;Falling in Space&#8221; um zu einer tänzelnden Fahrt ins Ungewisse. The Wide Eye geben zwei Stücken eine Extraschicht dunklen Synthiewave und legen ihnen eine raue Schale um. Box and the Twins träumen &#8220;The Field Where I Died&#8221; in verwaschenen, grobkörnigen Bildern als nachtschwarzes Szenario nach. Tellavision holt &#8220;Ave Maris Stella&#8221; dem Anschein nach mit entspannten Rhythmen auf den Boden der Erde, doch wer weiß, vielleicht trügt der Schein? Elkks mischt zuguterletzt einen räudigen Road Movie aus &#8220;To Recall&#8221;.</p>
<p>Obwohl &#8220;Fascination&#8221; eher als Compilation gedacht ist, hat es alle Qualitäten eines Debütalbums, bei dem die Remixe nur ein weiterer Apetithappen sind, um die für viele vielleicht noch unbekannte Musikerin kennen zu lernen. Ich vermute stark, dass man ihren Namen in Zukunft öfter hören und lesen wird. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4200695786/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><strong>Label: Reptile Music</strong></p>
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		<title>Tellavision am 5. September im Berliner Schokoladen</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/08/28/tellavision-am-5-september-im-berliner-schokoladen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 07:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schokoladen]]></category>
		<category><![CDATA[Tellavision]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Tellavision-Album &#8220;The Third Eye&#8221; hieß es 2015 auf diesen Seiten: &#8220;Tellavision spielt eine Art von Pop, wie man ihn mit einem etwas anderen Sound schon in den frühen Nullerjahren hätte gebrauchen können, bevor die neue deutsche Schmollmundfraktion in den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/08/28/tellavision-am-5-september-im-berliner-schokoladen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Tellavision-Album &#8220;The Third Eye&#8221; hieß es 2015 auf diesen Seiten: &#8220;Tellavision spielt eine Art von Pop, wie man ihn mit einem etwas anderen Sound schon in den frühen Nullerjahren hätte gebrauchen können, bevor die neue deutsche Schmollmundfraktion in den Ikeamöbelsound für Zweiraumappartments gekippt ist, und könnte außerdem als ein Hamburger Pendant zu Genre-Verächtern wie Fatima al Quadiri oder Future Brown in die Annalen von was auch immer eingehen. Was gleich zu Beginn auffällt, ist ihr Faible für plastische Sounds, die mit vielen dub-typischen Leerräumen arbeiten und auch in den verzerrt noisigen oder basslastig dröhnenden Passagen nichts von ihrer bildhauerischen Qualität verlieren.&#8221; Im Frühjahr erschien nach kleineren Veröffentlichungen der Nachfolger &#8220;Add Land&#8221;, denn Fee Kuerten auch bei ihren aktuellen Auftritten im gepäck haben wird, so am 5. September im berliner Schokoladen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/tellavisionschokoladen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18611" title="tellavisionschokoladen" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/tellavisionschokoladen.jpg" alt="" width="636" height="860" /></a><span id="more-18610"></span></p>
<p>Donnerstag, 05.09.2019<br />
Einlass: 19 Uhr<br />
Schokoladen<br />
Ackerstrasse 169/170<br />
10115 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1289986054495911/"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
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		<title>Tellavision und Schwund im Berliner Humboldthain Club</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 10:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Euphorie Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 5. Dezember holt die Crew von Euphorie die Hamburger Pop-Avantgardistin Fee Kürten alias Tellavision in den Berliner Humboldthain Club, wo sie zusammen mit der Bühnenbildnerin Johanna Landt und einigen Gastmusikern ihr aktuelles Album &#8220;The Third Eye&#8221; als multimediales Konzept &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/11/16/tellavision-und-schwund-im-berliner-humboldthain-club/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. Dezember holt die Crew von Euphorie die Hamburger Pop-Avantgardistin Fee Kürten alias Tellavision in den Berliner Humboldthain Club, wo sie zusammen mit der Bühnenbildnerin Johanna Landt und einigen Gastmusikern <a href="http://africanpaper.com/2015/10/24/tellavision-the-third-eye/">ihr aktuelles Album &#8220;The Third Eye&#8221;</a> als multimediales Konzept vorstellen wird. Außerdem wird das Berliner Projekt Schwund zu sehen sein, dessen Synth Punk in der Tradition von Dada, NDW und der Kassettentäter-Szene steht.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/tellavisionundschwundthumboldthainclub.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-16773" title="tellavisionundschwundthumboldthainclub" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/tellavisionundschwundthumboldthainclub.jpg" alt="" width="720" height="420" /></a><span id="more-16772"></span></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/2254878674743924/"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
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		<title>DERYA YILDIRIM / TELLAVISION: Hayda Katschma</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/03/02/derya-yildirim-tellavision-hayda-katschma/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2018 16:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Derya Yildirim]]></category>
		<category><![CDATA[Fee R. Kuerthen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tellavision]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vorliegende 7&#8221; von Derya Yildirim und Tellavision ist keine Split, sondern eine Kollaboration und als solche sogar der Auftakt einer Veröffentlichungsreihe namens Schmelz, mit der das Label Hanseplatte musikalisch sehr unterschiedliche Hamburger Musikerinnen zur Kreation gewagter Stilmixe animiert. Derya &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/03/02/derya-yildirim-tellavision-hayda-katschma/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/haydakatschma.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15041" title="haydakatschma" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/haydakatschma-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die vorliegende 7&#8221; von Derya Yildirim und Tellavision ist keine Split, sondern eine Kollaboration und als solche sogar der Auftakt einer Veröffentlichungsreihe namens Schmelz, mit der das Label Hanseplatte musikalisch sehr unterschiedliche Hamburger Musikerinnen zur Kreation gewagter Stilmixe animiert.<span id="more-15040"></span></p>
<p>Derya Yildirims Hintergrund liegt in der traditionellen Musik Anatoliens, die sie in ihrem inter- (oder outer-)nationalen Quintett Grup Şimşek aber schon in durchaus zeitgemäße Psychedelic- und Funkbahnen lenkt. Ihr Metier ist neben Gesang die Saz, eine u.a. in der türkischen Musik verwendete Laute. Hinter Tellavision steckt die Sängerin und Producerin Fee Kürten. In meiner <a href="http://africanpaper.com/2015/10/24/tellavision-the-third-eye/">Besprechung zu ihrem Album  „The Third Eye“</a> betonte ich ihr Faible für plastische Sounds, die „mit vielen dub-typischen Leerräumen arbeiten und auch in den verzerrt noisigen oder basslastig dröhnenden Passagen nichts von ihrer bildhauerischen Qualität verlieren.“</p>
<p>Eine glaubwürdige Zusammenführung beider Stile ist möglich, aber auch ein kleines Wagniss, gut gelöst ist diese Herausforderung dadurch, das in den zwei Songs zwar beide Handschriften zu hören sind, dennoch jeweils einer den Vortritt hat.</p>
<p>In „Hayda“ verleiht das helle Picking der Saz-Saiten der Musik die zentrale Färbung, ein aufgeweckter, repetitiver Takt verleiht dem folkig angehauchten Track mit seinem filigranen Sound einen mitreißenden Groove. Dies gewinnt an Intensität, wenn der Sound mit der Zeit an Dichte zunimmt und die melodischen Ornamente markanter werden. Ein ähnlicher Ohrwurm mit orientalischen Melodiefolgen ist „Katschma“, bei dem allerdings die elektronische Bearbeitung der ohnehin etwas synthielastigeren Klanggestalt mittels Raumklang und trunkenem Tremolo eine psychedelische Note verpassen. Fees Gesang wirkt auf etwas schläfrige Art cool, scheint sich gerade in den exponiertesten Momenten gleichsam zu verstecken &#8211; einer ihrer typischen Kunstgriffe, die bewirken, dass man sich von ihrer Musik nie einfach gratis berieseln lassen kann, sondern sich bei entsprechendem Gusto auf eine etwas intensivere Pop-Erfahrung einlässt.</p>
<p>Die Single erschien bereits letzten Herbst und war schnell ausverkauft. Schon vor kurzem kam es aber bereits zu einer zweiten Auflage, so dass man sich bei entsprechendem Dampf nicht mit dem Download begnügen muss &#8211; ganz nebenbei ein sympathischer Zug verglichen mit der Produktion künstlicher EBay-Raritäten, mit der gerade einige der sich betont authentisch gebendenen Subkulturen oft etwas seelenlos erscheinen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://hanseplatte.de/">Hanseplatte</a></strong></p>
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