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	<title>African Paper &#187; Total Black</title>
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		<title>HIMUKALT: Sex Worker II</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2020 06:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ester Kärkkäinen]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter dem Projektnamen Himukalt hat Ester Kärkkäinen in den vergangenen Jahren eine Reihe von Arbeiten veröffentlicht, die sich im Bereich Noise und Power Electronics verorten lassen. Was die thematische Ausrichtung anbelangt, so gibt sie auf ihrem ursprünglich 2017 erschienenen Album &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/06/20/himukalt-sex-worker-ii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/Himukalta2035773045_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21547" title="Himukalta2035773045_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/Himukalta2035773045_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter dem Projektnamen Himukalt hat Ester Kärkkäinen in den vergangenen Jahren eine Reihe von Arbeiten veröffentlicht, die sich im Bereich Noise und Power Electronics verorten lassen. Was die thematische Ausrichtung anbelangt, so gibt sie auf ihrem ursprünglich 2017 erschienenen Album „Vulgar“ eine Zusammenfassung: „much of the themes in Himukalt deal with human sexuality. In particular, mine“. <span id="more-21545"></span></p>
<p>Als William Bennett vor etlichen Jahrzehnten das „Bradford Red Light District“-Album unter dem Projektnamen The New Order veröffentlichte, sollte der Eindruck eines Gangs durch das titelgebende Rotlichtviertel erweckt werden, wohl weniger gedacht als Dokumentation denn als Evokation und Provokation, schließlich waren die Aufnahmen gar nicht dort gemacht worden.</p>
<p>Kärkkäinens Ansatz auf „Sex Worker II“, der<a href="https://totalblack.bandcamp.com/album/sex-worker"> erste Teil</a> erschien ebenfalls auf Total Black, ist da ein (ganz) anderer, <a href="https://totalblack.bandcamp.com/album/sex-worker-ii">versteht</a> sie das Album doch als Hommage an Sexarbeiterinnen auf der ganzen Welt, denen offenbar im doppelten Wortsinne eine Stimme verliehen werden soll, finden sich doch inmitten der Noisekaskaden immer wieder Äußerungen der Frauen: „Panic Attack“ beginnt mit einer weinenden Frau, analoges Brutzeln und fräsende Töne setzen ein. Am Ende heißt es: „I masturbate all the time to make the panic stop, just to calm down. Just to function again.“ Auf „Open My Eyes“ hört man Brummen, verzerrte Stimmfetzen, Atmen und Stöhnen (durchaus doppeldeutig zu lesen). Auf dem sehr kurzen „Interlude 4“ kommt wieder jemand zu Wort: mit verfremdeter Stimme heißt es, man sei „very fucked up“. Bei &#8220;Limitless Series of Natural Disasters“ verrschmelzen die brutalen Vocals mit der Elektronik, so dass sich kaum noch sagen lässt, was (menschliche) Stimme und was Maschine ist. „Another Body“ lässt Rhythmus erahnen. Was auffällt ist, dass Kärkkäinens Stimme kaum eine eindeutige geschlechtliche Zuordnung zulässt.</p>
<p>Insgesamt ist „Sex Worker II“ durchaus ruppig, aber vielleicht etwas weniger aggressiv als einige ihrer früherer Arbeiten, von der (be)drückenden Stimmung muss man passagenweise an den fühem MB denken. Diese Hommage ist sowohl von der musikalischen Ausrichtung als auch von den verwendeten Zitaten weit davon entfernt  diese Profession als Ausdruck einer selbstbestimmten Sexualität zu verstehen, zu desolat und deprimierend klingen die Stimmen derjenigen, für die Sex dann tatsächlich Arbeit ist. (JM)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://totalblack.bandcamp.com/music">Total Black</a></strong></p>
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		<title>CONTROLLED DEATH: Beautiful Decomposition</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2020 05:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Controlled Death]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Maso Yamazaki, der „Gott des Lärms“, sein manisch-eruptives Noiseprojekt Masonna weitgehend ruhen lässt und augenblicklich seine Energie auf das dunkle, man möchte fast sagen: depressive Death Industrial-Projekt Controlled Death fokussiert, sind seit 2018 zahlreiche Tonträger erschienen. Dabei hat man &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/16/controlled-death-beautiful-decomposition/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/R-15082567-1586608206-8632.jpeg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21162" title="R-15082567-1586608206-8632.jpeg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/R-15082567-1586608206-8632.jpeg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit Maso Yamazaki, der <a href="https://4ibrecords.com/2013/08/26/masonna-god-of-noise/">„Gott des Lärms“</a>, sein manisch-eruptives Noiseprojekt Masonna weitgehend ruhen lässt und augenblicklich seine Energie auf das dunkle, man möchte fast sagen: depressive Death Industrial-Projekt Controlled Death fokussiert, sind seit 2018 zahlreiche Tonträger erschienen. Dabei hat man den Eindruck, dass er wechselt zwischen massiven, umfangeichen Veröffentlichungen, wie etwa dem Doppeltape „Black Scorpion Rising“ oder der kürzlich erschienenen Doppel-LP „Ritualistic Mutilation In The Bloody Darkness“ und <span id="more-21160"></span>(sehr) kurzen Tonträgern, wie etwa der „Evil Discharge“-Flexidisc, über die es hier <a href="http://africanpaper.com/2019/05/11/controlled-death-evil-discharge/">hieß</a>, man höre „ein zähflüssiges analoges Dröhnen und inmitten dieser Soundmasse eine Stimme, die zwischen Bedrohung (so ungefähr wie man sich Pazuzu nach durchzechter Nacht vorstellt) und Leid(en) changiert.“  Auf dem in Berlin ansässigen Label Total Black erschien jüngst die 7“ „Beautful Decomposition“, auf der sich zehn zwischen 30 Sekunden einer Minute lange unbetitelte Stücke finden.</p>
<p>Da sind wieder diese scheinbar unmenschlichen und daher letztlich besonders menschlichen Schreie, die Stimme, die Unverständliches murmelt, dann im verzerrten analogen Brummen und Dröhnen untergeht und gelegentlich mit diesem verschmilzt. Was wieder auffällt, ist, dass die Stücke teilweise sehr abrupt enden, ganz so, als seien sie (eigentlich) Teil einer längeren Komposition und als würden sie frühzeitig aus ihrer Existenz gerissen. Yamasaki ist transparent beim wieder sehr minimalistischen Setup: sein Korg MS-20, ein Mikrophon, eine Echo Unit. Das ist kompositorisch sicher keine sonderlich komplex arrangierte Musik, aber in ihrer konsequenten Fokussierung und letzten Konsequenz beeindruckt das schon und es gibt durchaus Variation: Auf Track 5 klingt die Stimme besonders leidend, bei Nummer 6 glaubt man, Wind wehe durch diese analoge Wüste, auf Track 7 kann man fast eine Melodie erahnen und bei Track 10 weiß man nicht, ob die Geräusche dem Korg oder Yamazakis Kehlkopf entstammen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://totalblack.bigcartel.com/">Total Black </a></p>
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		<title>LINGUA IGNOTA / THE RITA: Commissioned</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/07/20/lingua-ignota-the-rita-commissioned/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jul 2019 06:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Split-Veröffentlichung mit zwei Bands kann sich aus den verschiedensten Gründen anbieten, stilistische Ähnlichkeiten und die Erwartung, damit ein ähnliches Publikum anzusprechen, sind nur zwei davon. Lingua Ignota, das über zahlreiche Genregrenzen hinweggehende Projekt der Sängerin Kristin Hayter und der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/07/20/lingua-ignota-the-rita-commissioned/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/LinguaIgnotaTheRita.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18172" title="LinguaIgnotaTheRita" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/LinguaIgnotaTheRita-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Split-Veröffentlichung mit zwei Bands kann sich aus den verschiedensten Gründen anbieten, stilistische Ähnlichkeiten und die Erwartung, damit ein ähnliches Publikum anzusprechen, sind nur zwei davon. Lingua Ignota, das über zahlreiche Genregrenzen hinweggehende Projekt der Sängerin Kristin Hayter und der unter dem Namen The Rita firmierende Harsh und Sleaze Noise-Veteran Sam McKinlay und seine Mitstreiter sind musikalisch zumindest auf<span id="more-18171"></span> den ersten Blick so unterschiedlich, dass man im Vergleich die 2009 erschienene gemeinsame LP von Zola Jesus und Burial Hex als geradezu homogen betrachten könnte.</p>
<p>Auf der ersten Seite präsentiert Lingua Ignota mit &#8220;The Girls From The Streets&#8221; und &#8220;Jolene&#8221; zwei der Coverversionen, die Hayter 2018 ursprünglich für ein eigenständiges Album eingespielt hatte. &#8220;The Girls From The Streets&#8221; ist eine schleppende und mehrfach gebrochene Interpretation eines leider etwas unterrepräsentierten Scott Walker-Klassikers von 1968, der auf herrlich ambivalente Art ein berauschendes Nightlife-Szenario entwirft, in welchem immer wieder Signale von Ausbeutung, Verdinglichung und Auswüchsen eines &#8220;toxischen&#8221; Geschlechterverhältnisses durchscheinen, die dem lyrischen ich, wie es scheint, kaum auffallen. Durch den melancholische Gesang und gelegentliche durchscheinende aggressive Momente, die einem Swans-Song mit Jarboe zur Ehre gereicht hätten, lässt Lingua Ignota die abgründigen Aspekte des Songs, freilich zu Ungunsten der subtilen Ambiguität, deutlicher hervortreten, die minimalen, spannungsgeladenen Tonfolgen auf dem Klavier und ihr Touch von lyrischem Sopran unterfüttern all dies. Hier scheinen die Mädchen von der Straße selbst die Perspektive des lebenshungrigen Aufreißers zu übernehmen und seine Worte selbst in originalgetreuer Wiedergabe dunkel einzufärben.</p>
<p>Das exaltierter vorgetragene und etwas weniger schleppende &#8220;Jolene&#8221; funktioniert nach einem ähnlichen Muster, wobei Dolly Partons Country-Klassiker seinerzeit weniger auf Ambiguität als auf ungebrochenen Selbstausdruck setzte. Vielleicht war das im Popkontext selten unkaschierte Verpacken von Ohnmachts-, Unterlegenheits- und Abhängigkeitsgefühlen in einen Song einer der Gründe, warum er einer der meistgecoverten Songs des 20. Jahrhunderts wurde. Hayter zieht das Stück weit über die Grenze der Verzweiflung und gibt ihm eine fast wahnhafte Schmerzlichkeit.</p>
<p>Monoton und schleppend sind auch die beiden The Rita-Tracks &#8220;Black Eye Makeup Headband&#8221; und &#8220;Red Makeup Circles On The Cheeks&#8221;, eine weitere Gemeinsamkeit mit Lingua Ignota, so man eine solche denn unbedingt finden muss, besteht darin, dass auch die Musik der Kanadier Rückgriffe auf Älteres beinhaltet &#8211; zum einen, weil ein verzerrter, rauschender, knarzender und immer mal wieder im Fluss stockender Harsh Noise wie der hier präsentierte ohnehin kaum wie individueller Selbstausdruck anmutet, sondern wie das Channeln von etwas, das in versteckten Ecken unserer akustichen Deponien aufs Anzapfen wartet. Zum einen aber auch, weil auf der holprigen Wegstrecke Spuren einer nur diffus wahrnehmbaren Geigenspur durchschimmern, die an eine Komposition von Igor Stravinsky angelehnt ist. Absolut in your face, und alle weiteren Verquastheiten dazu wären eine Beleidigung für die Musik.</p>
<p>Wenn Lingua Ignota, deren <a href="http://africanpaper.com/2018/07/21/lingua-ignota-all-bitches-die/">letzter Longplayer &#8220;All Bitches Die&#8221;</a> schon viel Lob bekam, mit der Zeit an Bekanntheit gewinnt, werden einige vielleicht The Rita als Kuriosität abtun, doch eine solche Split ist ohnehin für die wenigen anderen gedacht, und mit der Zeit wird die Veröffentlichung ein weiterer Beleg dafür sein, dass Trennungen zwischen Musik und Non-Musik, schön und hässlich und allen möglichen und unmöglichen Genres nur dann gelten, wenn man sich selbst zu ihrer Gültigkeit entscheidet. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Total Black</strong></p>
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		<title>The Rita, Rusalka und MK9 im Ausland, Berlin</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/08/24/the-rita-rusalka-und-mk9-im-ausland-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 07:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Dienstag, den 13. November wird Sam McKinlay, der mit seinem Projekt The Rita neue Dimensionen des Harsh und Wall Noise erschlossen und mit vielfältigen außermusikalischen Refereinzen verknüpft hat, im Berliner Ausland zu sehen sein. Ebenfalls treten die Thereministin und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/08/24/the-rita-rusalka-und-mk9-im-ausland-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 13. November wird Sam McKinlay, der mit seinem Projekt The Rita neue Dimensionen des Harsh und Wall Noise erschlossen und mit vielfältigen außermusikalischen Refereinzen verknüpft hat, im Berliner Ausland zu sehen sein. Ebenfalls treten die Thereministin und Soundkünstlerin Kate Rissiek alias Rusalka sowie Michael Nine mit seinem audiovisuellen Projekt MK9 auf. Das Konzert ist Teil der von Dave Phillips kuratierten Atra-Reihe und wird vom Label Total Black mitorganisiert.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/08/theritarusalkamk9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-16144" title="theritarusalkamk9" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/08/theritarusalkamk9.jpg" alt="" width="600" height="225" /></a><span id="more-16143"></span></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/664733180535251/"><strong>Event @ FB mit Informationen und Links zu den beteiligten Künstlern</strong></a></p>
<p>Dienstag, 13.11.2018, 20 Uhr<br />
ausland<br />
Lychener Strasse 60<br />
10437 Berlin, Germany</p>
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		<title>TORBA: Sqòrt</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Mar 2017 06:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mauro Diciocia]]></category>
		<category><![CDATA[Torba]]></category>
		<category><![CDATA[Total Black]]></category>

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		<description><![CDATA[Mauro D. alias Torba ist ein großer Ironiker, was in der Geräuschmusik lärmender Art durchaus von Vorteil ist. Zwischen den zahlreichen, meist grotesken Sounds seiner Samplekollagen kommen auch immer wieder Stimmen „zu Wort“, menschliche wie tierische, oft in Form von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/03/11/torba-sqort/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/torbasquort.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13271" title="torbasquort" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/torbasquort-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mauro D. alias Torba ist ein großer Ironiker, was in der Geräuschmusik lärmender Art durchaus von Vorteil ist. Zwischen den zahlreichen, meist grotesken Sounds seiner Samplekollagen kommen auch immer wieder Stimmen „zu Wort“, menschliche wie tierische, oft in Form von gröhlendem Gelächter und zünftigem Schweinegrunzen – letzteres ganz zentral in seinem letzten Tape, das verquere Beziehungen zum Thema hatte und auf den belgischen Film „Vase de Noches“ referiert: die Geschichte der Liebe eines Bauern zu einem Schwein. Auf dem Nachfolger „Sqòrt“ hält sich dies<span id="more-13270"></span> zumindest zu Beginn in Grenzen, der Bezug ist aber schon durch den Titel gegeben, der laut Urban Dictionary ein Geräusch zwischen Kichern, Schnarchen und Grunzen bezeichnet, das manche Menschen im belustigten Zustand von sich geben.</p>
<p>Groteske Montagen gibt es in den zwei rund zehnminütigen Tracks allerdings reichlich: Enervierendes Gummiquieken und metallenes Rumpeln und Poltern und das Knirschen rostiger Federn leitet das Titelstück ein, bis ganz plötzlich eine Lawine ungeschlachter Soundbrocken über die Hörer hinwegfegt. Die Objekte fallen in alle möglichen Richtungen und legen den jeweiligen Grundstein für hastiges Gefrickel, hektisches Rasseln, unterdrücktes Stimmengewirr und ein Radiosample, zu kurz, als das man etwas verstehen könnte. „Djàrf“, das die zweite Seite ausfüllt, ist mehr von Gegensätzen geprägt. Laute und leise Passagen wechseln sich ab, statisches Dröhnen und das aggressive Hecheln einer erschöpften Stimme kontrastieren miteinander und zerren enorm an den Nerven, und wenn man denkt, mit dem monotonen Saitenspiel, das sich irgendwann einstellt, erfolgt eine Wendung hin zu herkömmlich musikalischen Strukturen, steigert sich der Atem in heftiges Keuchen und Würgen, das von den harmonischeren Sounds nur noch nonchalant kommentiert wird.</p>
<p>Torba ist auch hier der versierte Erzähler, der gekonnt Spannungskurven aufrecht erhält, falsche Fährten legt und doch stets die Dynamik im Blick behält, aber im Unterschied zu früheren Aufnahmen erfolgt all dies hier subtiler. Dies lässt die Vielfalt und Stimmigkeit der verwendeten Geräusche nur noch deutlicher ins Auge fallen. Torba wird meist dem Harsh Noise zugeordnet, in dessen Infrastrukturen er sich auch bewegt, und der raue Bruitismus seiner Musik ist da auch nicht fehl am Platze. Man darf allerdings auch nicht unterschlagen, dass seine Musik gerade von der kunstvollen Montage seiner Sounds lebt. Es gibt zusätzlich zur rauen Energiegeladenheit auch eine filigrane Seite von Torba, die ihm eine DIY-Ecke in der Musique concrète sichert. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://totalblack.tumblr.com/ ">Total Black</a></strong></p>
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