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	<title>African Paper &#187; Troum</title>
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		<title>THORSTEN SOLTAU / FEMURL: Furafauna</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2026 03:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Black Rose Recordings]]></category>
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		<description><![CDATA[Zuletzt hatte uns Thorsten Soltau auf seiner Zusammenarbeit mit Asmus Tietchens auf &#8220;Lichthöfe&#8221; begeistert , solo mit seinem im Rahmen von Drones Sym-Reihe veröffentlichten Album „Gewächse im Zwielicht“, jetzt erscheint auf Stephen Meixners Label Black Rose Recordings das zwischen 2022 und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/16/thorsten-soltau-femurl-furafauna/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/R-37145538-1776881588-7507.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51194" title="R-37145538-1776881588-7507" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/R-37145538-1776881588-7507-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zuletzt hatte uns <a href="https://africanpaper.com/tag/thorsten-soltau/">Thorsten Soltau</a> auf seiner Zusammenarbeit mit <a href="https://africanpaper.com/tag/asmus-tietchens/">Asmus Tietchens</a> auf <a href="https://africanpaper.com/2026/01/17/asmus-tietchens-thorsten-soltau-lichthofe/">&#8220;Lichthöfe&#8221; </a>begeistert , solo mit seinem im Rahmen von Drones Sym-Reihe veröffentlichten Album <a href="https://africanpaper.com/2022/12/24/thorsten-soltau-gewachse-im-zwielicht/">„Gewächse im Zwielicht“</a>, jetzt erscheint auf <a href="https://africanpaper.com/tag/stephen-r-meixner/">Stephen Meixners</a> Label <a href="https://africanpaper.com/tag/black-rose-recordings/">Black Rose Recordings</a> das zwischen 2022 und 2025 entstandene Album „Furafauna“ mit insgesamt sechs Stücken (inklusive zwei Remixen). <span id="more-51192"></span>Unterstützung erhielt Soltau unter anderem von <a href="https://africanpaper.com/tag/ralf-l-wechowsky/">Ralf Wechowski</a>.</p>
<p>Konzeptioenll geht es bei diesem über einen Zeitraum von drei Jahren entstandenen „electroacoustic sound work“ um „fables and anthropomorphism“.</p>
<p>„Astafél“, ein Stück für Chor, Streicher und Elektronik, beginngt mit ein paar gesprochenen Worten, dann setzen sehr getragene melodische Passagen ein. Durch den Einsatz der Stimme(n),  für den sich der aus fünf Personen bestehende, selbst so bezeichnete &#8220;stochastic choir&#8221; verantwortlich zeigt, entsteht insgesamt eine sakral-entrückte Atmosphäre. „Therianthrope“, für Chor und Elektronik, ist ein zurückhaltender Track mit Sounds, die an zwitschernde Vögel denken lassen und der langsam verhallt.  „Lullaby For The Extinct“ ist ein Stück, das im Laufe seiner gut sieben Minuten einige Metamorphosen durchmacht: Es beginnt mit an eine Flöte erinnernde Passagen, dann Grummeln und Pochen, leicht orientalisch klingende Stimmen, schließlich setzen dunkle Streicher ein, die in ihrer getragenen und bedrückenden Schwere an den Soundtrack von Kurzels „Macbeth“ denken lassen. Das siebzehnminütige „Four Studies For &#8216;Furafauna&#8217;“ beginnt zaghaft, wird dann immer dichter, man glaubt, eine Trompete zu hören, es knistert. Im letzten Teil setzt eine (verfremdete?) Stimme ein, die sich zwischenzeitlich aufzulösen scheint. Diesem langen Stück wohnt ein Moment des Mysteriösen inne. <a href="https://africanpaper.com/tag/troum/">Troums</a> Remix von „Therianthrope“ versetzt den Hörer für fünf Minuten mit diesen leicht verrauschten Passagen in eine seltsame Zwischenwelt, während  der Remix von „Lullaby For The Extinct“, den Sewicide mit dem Untertitel „Die Nacht hat Hände“ versehen haben, etwas verspielter wirkt: Man hört Wassertropfen, Harmonium, merkwürdige liminale Stimmen. (MG)</p>
<p>Label: Black Rose Recordings<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/Jl_kkOHm3J8?si=h8XLxPf3HWqlBio9" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>INADE / TROUM: To Pan Eon</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/04/18/inade-troum-to-pan-eon/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 04:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Inade]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Inade und Troum kommen zwei Droneduos auf einer 10&#8221; zusammen, über die es in der Labelmitteilung heißt, sie würden sich schon „seit Jahrzehnten“ bewundern. Es gibt zahlreiche Verbindungen. So veröffentlichten etwa Drone Records schon 1995 mit „The Axxiarm Plains“, einer Hommage &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/18/inade-troum-to-pan-eon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/a3702822448_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50885" title="a3702822448_10" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/a3702822448_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit Inade und <a href="https://africanpaper.com/tag/troum/">Troum</a> kommen zwei Droneduos auf einer 10&#8221; zusammen, über die es in der Labelmitteilung heißt, sie würden sich schon „seit Jahrzehnten“ bewundern. Es gibt zahlreiche Verbindungen. So veröffentlichten etwa <a href="https://africanpaper.com/tag/drone-records/">Drone Records</a> schon 1995 mit „The Axxiarm Plains“, einer Hommage an den russischen Futuristen Wladimir Majakowski, die erste Inade-Single.<span id="more-50884"></span></p>
<p>Das ostdeutsche Duo komponierte für die Doppel-CD<a href="https://africanpaper.com/2018/11/24/v-a-troum-transformation-tapes/"> „Troum Transformation Tapes“</a>, auf dem Künstler Troum mit „remixes, deconstructions, and reconstitutions“ Tribut zollten, auf der Basis eines Troumloops „<a href="https://troum.bandcamp.com/track/inade-the-innermost-sun">einen Track</a> von sakraler Größe“, wie man hier lesen konnte.</p>
<p>Natürlich gibt es auch thematische Schnittmengen zwischen den Projekten, haben sich doch beide Duos über die Jahre hinweg immer wieder mit dem beschäftigt, was man im weitesten Sinne als Mythologie bezeichnen kann. Troum etwa setzten bei der „Tjukurrpa“-Trilogie dem Konzept der Traumzeit der australischen indigenen Völker ein klangliches Monument. Inade nannten bezeichnenderweise zwei Zusammenstellungen ihres Materials <a href="https://loki-found.bandcamp.com/album/audio-mythology-one">„Audio </a><a href="https://loki-found.bandcamp.com/album/audio-mythology-two">Mythology“</a>.</p>
<p>Die vier Stücke auf „To Pan Eon“ entstanden in den Jahren 2017-2025, als Motto kann man auf der Rückseite der Hülle lesen: „Dreams are the language of the soul, guiding us through unseen realms. Through dreams, rituals, and acts of consciousness, this collaboration finds its source – dedicated to the eternal cycles that weave through human experience and the cosmos alike.“ Außerdem wird diese Veröffentlichung beschrieben als „sonic rite“, bezogen auf das griechische Konzept, das der 10&#8221; ihren Namen gibt und das mit „The All, The Eternal“ übersetzt werden kann,</p>
<p>Der Titel des Openers „Mnemosynon Pelagos“ verweist auf die Tochter von Uranos und Gaia, die die Erinnerung verkörpert (vor einigen Jahren benannten <a href="https://africanpaper.com/tag/dead-can-dance/">Dead Can Dance</a>, ebenfalls ein Duo, <a href="https://deadcandance.bandcamp.com/album/mnemosyne">eine Sammlung von Songtexten</a> nach eben dieser). Das Stück setzt behutsam, langsam ein, dann ist da ein Pochen und es setzen diese melodischen flächigen Sounds ein, die Troum über die Jahre perfektioniert haben. „Self-Realization of Matter“ besitzt auch diese melodischen Flächen, im Verlauf des Tracks kommen aber Momente des Dissonanten dazu, ganz so, als dröhnten plötztlich archaische Instrumente . &#8220;Echoes Of Imagined Rituals“ enthält Stimmen, die an andere Aufnahmen Inades denken lassen, es gibt vereinzelte dumpfe Schläge und Sounds, die dröhnen, als wolle man an <a href="https://africanpaper.com/tag/lustmord/">Lustmords „</a>Heresy“-Album anspielen.  Der letzte Track „Ontic Drift“ begeistert mit seinen an- und abschwellenden Passagen. Dieses Wellenhafte illustriert vielleicht das &#8220;Zirkuläre&#8221; der in Träumen zu findenden Prozesse.</p>
<p>Auch wenn diese Aufnahmen über einen relativ langen Zeitraum entstanden sind, wirken sie unglaublich kohärent. Die erzeugten &#8220;kosmischen Atmosphären&#8221; dieser (in beiderlei Wortsinn zu verstehenden) traumhaften Musik versetzen den Hörer in Welten, die letztlich kaum greifbar sind. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://dronerecords.de/">Drone Records</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3718891729/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Contemplator Caeli: Wiederveröffentlichung der Kollaboration von Monocube und Troum</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/04/07/contemplator-caeli-wiederveroffentlichung-der-kollaboration-von-monocube-und-troum/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 02:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den kommenden Tagen bringen Zoharum zwei neue Editionen des ersten gemeinsamen Albums von Monocube und Troum auf CD und Kassette heraus. &#8220;Contemplator Caeli&#8221; erschien erstmals vor sechs Jahren bei Transgredient Records auf Vinyl. Trotz seines &#8220;genregeschichtlich&#8221; relativ späten Erscheinungsdatums &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/07/contemplator-caeli-wiederveroffentlichung-der-kollaboration-von-monocube-und-troum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den kommenden Tagen bringen Zoharum zwei neue Editionen des ersten gemeinsamen Albums von Monocube und Troum auf CD und Kassette heraus. &#8220;Contemplator Caeli&#8221; erschien erstmals vor sechs Jahren bei Transgredient Records auf Vinyl. Trotz seines &#8220;genregeschichtlich&#8221; relativ späten Erscheinungsdatums ist das Werk mit seinen flächigen, sich meist langsam <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/cc.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50736" title="cc" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/cc.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50735"></span></p>
<p>aufbauenden, entrückten Soundscapes, bei denen man bisweilen das Echo verfremdeter Akkordeonsounds zu hören meint. bereits zu einem kleinen Klassiker der Drone und Dark Ambient-Musik avanciert. Die von James Plotkin neu gemasterte Neuauflage präsentiert sich mit neuem Artwork von Chris Friel und einem bisher unveröffentlichten Bonustrack. &#8220;Contemplator Caeli&#8221; ist auch zum Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3244927150/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>EmphasYs: Neues Album von Troum</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/03/06/emphasys-neues-album-von-troum/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 05:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Troum veröffentlichen Ende April &#8220;EmphasYs&#8221;, ein Album, das auf einem einzelnen Kerninstrument pro Stück basiert und dessen spezifische Klänge zu Texturen und Klangfarben verdichtet &#8211; letztere zeichnen sich auch in den Titeln der Stücke ab. Die Veröffentlichung erscheint als CD, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/03/06/emphasys-neues-album-von-troum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Troum veröffentlichen Ende April &#8220;EmphasYs&#8221;, ein Album, das auf einem einzelnen Kerninstrument pro Stück basiert und dessen spezifische Klänge zu Texturen und Klangfarben verdichtet &#8211; letztere zeichnen sich auch in den Titeln der Stücke ab. Die Veröffentlichung erscheint als CD, 2LP und digital bei Cyclic Law und Transgredient Records. &#8220;EmphasYs&#8221; zeichnet sich durch eine fokussierte Vertiefung bestimmter Sounds aus, die verwendeten und in ihren klanglichen Dimensionen bearbeiteten Instrumente sind E-Gitarre, Akustikgitarre, Cello, Akkordeon, Didgeridoo, Zither und Saxophon, was in den meisten Fällen in einer atmosphärischen  und melodischen Dröhnung resultiert.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/emphasys.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50242" title="emphasys" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/emphasys.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50241"></span></p>
<p>&#8220;For more than three decades, Germany’s drone ambient pioneers TROUM have explored the liminal zones between sound and sensation, shaping immersive sonic environments that dissolve boundaries between ritual, memory, and matter. Emerging from the industrial-ambient underground of the 1990s, TROUM have remained devoted to a singular artistic intent: to create transformative listening experiences, dense with atmosphere and charged with inner movement, where sound becomes a living presence rather than a composition. With EmphasYs, the duo returns to a conceptual seed planted over ten years ago. Originally conceived under the German working title Schwerpunkt, meaning focal point or center of gravity, the idea was deceptively simple yet creatively demanding. What if each piece were built around one core instrument, not as an ornament within a layered structure, but as the gravitational heart of an entire sonic universe?The process proved far from straightforward. The material, once recorded, began to evolve in unpredictable ways. Layers multiplied. Perspectives shifted. What had been intended as a focused gesture seemed to spiral into endless circles and rotations. The music continually generated new centers of gravity, new emphases. For a long time, the project appeared impossible to finalize. Yet through years of revisiting, reshaping, and refining, clarity emerged. After many resubmissions and reworkings, seven tracks were ultimately selected for EmphasYs. Each piece is defined by the focused use of a single instrument: electric guitar, cello, accordion, didgeridoo, acoustic guitar, zither, and saxophone. Rather than functioning as traditional melodic voices, these instruments become sources of texture, resonance, and color. They are not simply played, they are expanded, dissolved, and transmuted. Each instrument embodies a distinct tonal hue and emotional flavor, forming its own synesthetic dimension. The electric guitar radiates a shimmering voltage, the cello breathes in subterranean warmth, the accordion unfolds in organic waves of air, the didgeridoo anchors the spectrum with primal vibration. Acoustic guitar, zither, and saxophone each open further portals of tone and timbre, shaping spaces that feel tactile and luminous. EmphasYs unfolds like a sequence of elemental states. The music appears as colorful fluids, shining gases, iridescent ether. Sound behaves like matter in transformation, shifting density, refracting light, dissolving form. The listener is invited not merely to hear, but to inhabit these atmospheres, to drift within slowly morphing textures where time seems suspended. In returning to the core idea of emphasis, TROUM have distilled their aesthetic to its essence. The album does not strive for maximalism, but for concentrated depth. Each track becomes a study in resonance, an exploration of how singularity can generate infinity. With EmphasYs, TROUM reaffirm their original artistic vision while revealing a new facet of their sonic language. It is a work born from patience, persistence, and the willingness to let sound find its own center of gravity. A decade in the making, EmphasYs stands as both culmination and renewal, an album where focus becomes expansion, and where a single instrument can open an entire universe. &#8221; (Cyclic Law / Transgredient Records)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2940592683/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>De Aeris In Sublunaria Influxu: Wiederveröffentlichung der Zusammenarbeit von Troum und Raison D&#8217;être</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2023 06:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Raison d'Etre]]></category>
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		<description><![CDATA[Cyclic Law bringen Ende April die unter dem Titel &#8220;De Aeris In Sublunaria Influxu&#8221; erschienene Kollaboration zwischen dem Bremer Drone- und Ambient-Duo Troum und dem schwedischen Kollegen Raison D&#8217;être erstmals auf Vinyl in Form einer auf 300 Exemplare limitierten Doppel-LP &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/02/25/de-aeris-in-sublunaria-influxu-wiederveroffentlichung-der-zusammenarbeit-von-troum-und-raison-detre/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cyclic Law bringen Ende April die unter dem Titel &#8220;De Aeris In Sublunaria Influxu&#8221; erschienene Kollaboration zwischen dem Bremer Drone- und Ambient-Duo Troum und dem schwedischen Kollegen Raison D&#8217;être erstmals auf Vinyl in Form einer auf 300 Exemplare limitierten Doppel-LP heraus. Das Material zu dem Album wurde in einem Zeitraum von mehreren Jahren von den drei beteiligten Musikern zusammengetragen und verarbeitet, das Album erschienen auf CD u.a. auf Anderssons eigenem Label Yantra Athmospheres.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/fotor_1676743574754.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34004" title="fotor_1676743574754" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/fotor_1676743574754.jpg" alt="" width="719" height="709" /></a><span id="more-34002"></span></p>
<p>&#8220;Troum navigates through cavernous, subterranean spaces where cyclical sounds reverberate towards impressive crescendos of icy noise, luminous drones and dramatic, guitar-driven ghostly melodies. Their truly unique soundscapes shine in a perfect symbiotic movement with the Swedish dark ambient maestro Peter Andersson. Engulfed in a hauntingly beautiful kaleidoscope of grey-ish melancholia, raison d’être comfortably walks deeply into Troum’s vast territory, delivering his very own trademark of eerie tones, ominous sacral ambience and crystal clear constructions. Airy lush enigmatic atmospheres live together with dark breathing, reverberant transformative drones. Rich and gorgeously layered&#8221;. (Cyclic Law) <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230218_190017_242.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1766283900/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Struppig schweben: Andrew Liles, Troum, Jeans Beast und Les Marquises in Leverkusen</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/11/26/struppig-schweben-andrew-liles-troum-jeans-beast-und-les-marquises-in-leverkusen/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2022 00:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andrew Liles]]></category>
		<category><![CDATA[Jeans Beast]]></category>
		<category><![CDATA[Les Marquises]]></category>
		<category><![CDATA[Troum]]></category>

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		<description><![CDATA[Für kurzentschlossene Freunde gepflegter Dröhnungund experimentierfreudiger Klangkunst: Am Samstag, den 26. November treten die Bremer Drone-Granden Troum, Klangbastler und NWW-Copilot Andrew Liles, Econore-Impressario Jeans Beast und die Band Les Marquises im Leverkusener Kulturausbesserungswerk KAW auf.  Samstag, 26.11.2022 Einlass 19.30 Uhr &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/26/struppig-schweben-andrew-liles-troum-jeans-beast-und-les-marquises-in-leverkusen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für kurzentschlossene Freunde gepflegter Dröhnungund experimentierfreudiger Klangkunst: Am Samstag, den 26. November treten die Bremer Drone-Granden Troum, Klangbastler und NWW-Copilot Andrew Liles, Econore-Impressario Jeans Beast und die Band Les Marquises im Leverkusener Kulturausbesserungswerk KAW auf.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/FB_IMG_1669391486283.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32483" title="FB_IMG_1669391486283" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/FB_IMG_1669391486283.jpg" alt="" width="720" height="1004" /></a> <span id="more-32482"></span></p>
<p>Samstag, 26.11.2022<br />
Einlass 19.30 Uhr<br />
Kulturausbesserungswerk KAW<br />
Kolberger Str. 95A<br />
51381 Leverkusen</p>
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		<title>V.A.: Time Ends – A Tribute to J​.​G. Ballard&#8217;s Tetralogy Of Transformation</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2021 05:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den frühen Sechzigern schrieb der englische Autor J. G. Ballard eine Reihe an Romanen, in denen es um unerwartete Naturereignisse geht und um ihre &#8220;katastrophalen&#8221; Folgen für den Planeten Erde und die menschlichen Zivilisationen. Stürme, Hitze und Trockenheit, eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/29/v-a-time-ends-%e2%80%93-a-tribute-to-j%e2%80%8b-%e2%80%8bg-ballards-tetralogy-of-transformation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/timeendsartworkalextennigkeit.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25603" title="timeendsartworkalextennigkeit" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/timeendsartworkalextennigkeit-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den frühen Sechzigern schrieb der englische Autor J. G. Ballard eine Reihe an Romanen, in denen es um unerwartete Naturereignisse geht und um ihre &#8220;katastrophalen&#8221; Folgen für den Planeten Erde und die menschlichen Zivilisationen. Stürme, Hitze und Trockenheit, eine durch Erderwärmung ausgelöste Flut und eine plötzliche Verwandlung organischer Materie in kristalline Strukturen – all diese Ereignisse, die nur <span id="more-25602"></span>teilweise als Folge menschlichen Wirkens dargestellt werden, allerdings fatale und nur schwer zu bewältigende Wendepunkte im Leben (nicht nur) der Menschen darstellen, wirken wie ein überdeutliches Plädoyer gegen ein allzu großes Vertrauen in den Bestand unserer Lebensweise, die sich über die Jahrtausende hinweg vergleichsweise langsam verändert hat.</p>
<p>Es ist nur nachvollziehbar, dass die vier Romane schnell unter dem Schlagwort Disaster Novels bekannt wurden. Wer sich etwas näher mit den Gedanken ihres Autors befasst hat, wird vielleicht einen anderen Begriff bevorzugen, den der Novels of Transformation. Die Auswirkungen der beschriebenen Ereignisse, bei denen die Natur nicht nach unseren Regeln spielt, auf die Psyche der Menschen und die gesellschaftliche Situation, scheinen besonders im Zentrum der Darstellung zu stehen, bei der auch die Reflexionen der Psychoanalyse und die Techniken der Surrealisten Pate standen. Auf der Compilation &#8220;Time Ends&#8221; präsentieren vier musikalische Acts aus den Grenzgebieten dunkler, ambienter Soundart, Performance und postindustrieller Kollagenkunst kreative Interpretationen dieser Romane. Die Vielgestaltigkeit der Umsetzungen ist beeindruckend: &#8220;Sprechende&#8221; und atmosphärisch ausgerichtete Soundgebilde kommen ebenso zum Einsatz wie Vocals, Samples und andere sprachliche Querverweise, und über das rein Musikalische hinaus runden das Artwork der Malerin Alex Tennigkeit und ein ausführlicher Essay des Anglisten und Musikjournalisten Michael Göttert das Projekt ab.</p>
<p>Jeder Act hat sich einen Roman vorgenommen, und gemäß einer chronologischen Anordnung eröffnet Johan Levin alias Desiderii Marginis die Compilation mit einer atmosphärischen Interpretation des Romans <em>The Wind From Nowhere</em> (1962). In dem Text, den Ballard selbst als misslungene Auftragsarbeit mehr oder weniger verworfen hatte, geht es um einen weltumfassenden Sturm, der den ganzen Planeten im wahrsten Wortsinne verwüstet und die Menschen größtenteils zu einer unterirdischen Lebensweise zwingt. Irgendwann ist der Sturm vorbei &#8211; ob die Gesellschaft zu ihrer alten Lebensweise zurückkehren kann, bleibt offen. Desiderii Margines folgt dem Plot in den 20 Minuten seines primär auf bearbeiteten Field Recordings basierenden Tracks. Aus den gesampleten Sounds des Windes entsteht ein elektrifiziertes Dröhnen, das in unregelmäßigen Wellen rauscht, vibriert, pulsiert und unterschwellige Gesprächsfetzen und vieles mehr anklingen lässt, bis alles in einem enormen atonalen Sog kulminiert. Insgesamt transportiert die Musik eine weite emotionale Stimmungspalette, und Göttert weist zurecht darauf hin, wie gut sich der Gegensatz zwischen der Zuflucht in Inneren der Erde und dem Ausgeseztsein in einem Außen, das immer droht, in den sicheren &#8220;Shelter&#8221; einzubrechen, in der Musik abzeichnet.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=116074400/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2264831754/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Noch deutlicher illustrieren Troum die parallelen Veränderungen, die eine Naturkatastrophe in der äußeren Welt und im inneren des Bewusstseins bewirken muss. Sie widmen sich in zwei Tracks dem ebenfalls 1962 erschienenen Roman <em>The Drowned World</em>, der eine klimatisch bedingte globale Flut zum Thema hat, welche das Ökosystem auf eine prähistorisch anmutende Stufe zurückwirft und die überlebenden Menschen vor die Aufgabe stellt, sich mit diesem technologisch und psychologisch zu arrangieren. Auf den Rückfall ins Archaische weisen schon (und nicht nur) die Titel hin: &#8220;Outside (Archaic Landscape)&#8221; präsentiert die veränderte Welt mit einem von Schaben und Rumpeln durchklungenen Dschungelszenario, bei dem man neben atemlosem Murmeln und Stammeln riesige Bäume fallen hört, während ein orchestrales Dröhnen die Signatur des Bremer Duos trägt. &#8220;In-Sight (Archaic Mind-Scape)&#8221; enthält ähnlich viele Details und wirkt doch entspannter und innerlicher und scheint das Loslassen des Menschen zu illustrieren, der die neuen Gegebenheiten annimmt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=116074400/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1121268817/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Den größten Bruch zu diesen Ansätzen stellt sicher der primär auf Text und Soundkollagen basierende Beitrag &#8220;The Poisoned Well&#8221; des Duos Karolina Urbaniak und Martin Bladh dar. Er bezieht sich in wesentlich freierer und abstrkterer Form auf den Roman <em>The Drought</em> (1965), welcher von den Folgen einer globalen Dürreperiode erzählt. In einer zunächst betont unprätentiös vorgetragenen und von markanten Klängen umgebenen Lesung, die Zitate Shakespeares und der Bibel enthält, kreist das Stück um die Auswirkung der Sonneneinstrahlung bei extremer Hitze auf den menschlichen Organismus. Ein Alleinstellungsmerkmal des Tracks ist sicher, dass es hier stärker um den Körper (Strahlung, Verbrennungen u.v.m.) und etwas indirekter um die Psyche der Betroffenen geht, und wer Bladhs Arbeiten mit Skin Area und IRM kennt, wird nicht überrascht sein. Die Beschreibung verstümmelter Körper, die Geräusche von gluckerndem Nass, jammernde und keuchende Stimmen und ein an eine Knochenmühle erinnernder knirschender Lärm, der in aggressive Shouts überleitet, weckt Assoziationen zu dem Begriff Organic Horror, der einmal auf Filme Cronenbergs gemünzt war.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=116074400/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2567403371/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Der musikalische Grenzgänger Anemone Tube bildet mit gleich drei Beiträgen den Schlussteil der Sammlung und widmet sich dem Roman <em>The Crystal World</em> (1966). Der Text erzählt von einer unbekannten Krankheit, die in Westafrika ausbricht und sämtliche Lebensformen nach und nach in kristalline Objekte verwandelt und somit abtötet, und von dem Versuch eines Forschers, diese Verwandlung zu untersuchen. Alle Tracks basieren auf Feldaufnahmen, die der Küstler vor einigen Jahren in Japan gesammelt hat. Das in drei Abschnitte unterteilte &#8220;Road to Suffering&#8221; enthält ausschließlich Klänge der Fortbewegung im Wald und illustriert so die Erkundung des neuartigen Phänomens aus Ballards Roman. Das anfängliche Szenario mit seinen rauschenden Klangstrudeln, den kakophonischen Schreien und heftigen Detonationen entbehrt keiner Dramatik, und dennoch fühlt man sich als Hörer schnell in einer fast stoisch beobachtenden Position wieder und so ganz auf seine Wahrnehmung zurückgeworfen &#8211; eine Position, die die mit schrillen Feedbacks versehene archaische Dröhnung in &#8220;Primordial Recollection&#8221; über anhält. Das finale &#8220;Sea of Trees &#8211; Taking Death as Path&#8221;, mit dem Anemone Tube die Verschmelzung des Menschen mit dem (kristallinen) Meer der Bäume illustriert, wirkt wie ein letztes keuchendes Aufbäumen der alten, organischen Materie vor der endgültigen Kristallisation. Die Musik ist hier nur die Spitze des Eisbergs eines viel umfangreicheren gedanklichen Überbaus, bei dem der Wald als Symbol einer Pilgerfahrt erscheint &#8211; die Gedanken des Musikers dazu und der Bezug zu einem buddhistischen Konzept der inneren Heilung sind ebenfalls im Booklet nachzulesen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=116074400/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2367648740/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Die Frage, ob die von Ballard entworfenen Szenarien eher vom Niedergang oder von den Möglichkeiten des Annehmens auch drastischer Transformationen handeln (Alex Tennigkeits neosymbolistisches Covermotiv zeigt immerhin eine Art Metamorphose, die die Grenze zwischen organischer und anorganischer Materie bzw. zwischen Mensch und Maschine transzendiert), ist sicher nicht in wenigen Sätzen zu beantworten und schon gar nicht von einem relativen Laien wie dem Verfasser dieser Rezension. Vielleicht sind bei den behandelten Themen aber auch Fragen (Wie ratsam und realistisch sind die Versuche einer Gesellschaft, nach einem Ausnahmezustand wieder zu ihrem früheren Status Quo zurückzukehren?) für die meisten Menschen wichtiger. Eine Stärke der hier vorliegenden Musik ist, dass die Beiträge diese Frage unbeantwortet lassen und doch die Stimmung dieser Literatur gekonnt in ihr eigenes Medium übertragen. Keine Frage, dass die Musik auch ohne Kenntnis der Texte eine intensive Erfahrung bieten kann. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.transformed.de/">The Epicurean</a> / <a href="AufAbwegen">AufAbwegen</a></strong></p>
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		<title>TROUM: Vorbei der Tod</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 03:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es mag vielleicht banal und offensichtlich klingen, da es schon im Namen des Duos steckt, aber Troum haben sich im Laufe der inzwischen doch recht langen Karriere immer wieder auf Träume bezogen und ihre Arbeiten davon inspirieren lassen, so etwa &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/24/troum-vorbei-der-tod/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/a0699320648_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25130" title="a0699320648_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/a0699320648_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es mag vielleicht banal und offensichtlich klingen, da es schon im Namen des Duos steckt, aber <a href=" http://africanpaper.com/tag/troum/">Troum</a> haben sich im Laufe der inzwischen doch recht langen Karriere immer wieder auf Träume bezogen und ihre Arbeiten davon inspirieren lassen, so etwa vor vielen Jahren auf ihrer fantastischen „Tjukurpa“-Trilogie, die auf die Traumzeit der Aborigines verwies. <span id="more-25128"></span>Auf ihrer<a href="https://troum.bandcamp.com/"> Bandcampseite</a> findet man das Motto: „These are dreams, dreamed by dreamers, who are awake!“ Auf diesen Seiten<a href="http://africanpaper.com/2015/10/03/troum-yen-pox-mnemonic-induction/"> hieß</a> es anlässlich Troums Zusammenarbeit mit Yen Pox: „Ihrer Erforschung des Un- und Unterbewussten schien aber immer ein aufklärerischer, emanzipatorischer Impetus innezuwohnen.“</p>
<p>Auch auf der auf Raubbau veröffentlichten LP „Vorbei der Tod“ war der Ausgangspunkt der Konzeption des Albums ein Traum, den Baraka (H) hatte und in dem er und Bandkollege Martin eine kleine Kapelle besuchten und plötzlich zahlreiche ihm bekannte und unbekannte Menschen präsent waren. Es herrschte eine zeremonielle Atmosphäre und er erfuhr plötzlich eine „absolute heavenly harmony“. Nach dem Aufwachen erinnerte sich Baraka (H) an die Worte des Gesangs: „Vorbei der Tod“.</p>
<p>„Dream Theme / Towards The Indivisible Being&#8221; beginnt mit sakralen Gesängen, zu denen aber fast sofort melodische Orgeldrones kommen, wodurch das Stück fast einen hymnischen Charakter bekommt und man muss durchaus an die oben angesprochene „heavenly harmony“ denken. Man meint, man wohne einem Sonnenaufgang bei. Nach drei Minuten wird das Stück dann reduzierter und man meint, man höre dunkle Bläser. „Inner Procession“ weist eine ähnlich sakrale-zeremonielle Stummung auf und immer wieder meint man, Stimmen zu hören. Diese Stücke erinnern (mich) an Angelo Badalamentis Musik zu <em>Twin Peaks</em>; eine Serie, die natürlich auch von einer Traumlogik durchzogen ist. Beeindruckend ist auch„Symmetrization“ mt seinem An- und Abschwellen von Sound. Die fast schon zu abgegriffene Metapher der Wellen (die aber vielleicht bezogen auf eine Band, die Alben wie „Mare Idiophonika“ oder &#8220;Mare Morphosis &#8221; betitelte, nicht ganz deplatziert ist) beschreibt das ganz gut. „Ein-Bewusst&#8221; knüpft daran ein wenig an, ist anfangs brutzelnd, bevor nach und nach melodische Passagen hinzukommen. „Theme-Dream“ greift den Anfang in Titel wie in Musik auf. Dieses Album besitzt eine Erhabenheit und was erstaunlich ist, wie es Troum (immer wieder) gelingt, melodische, ergreifende Musik zu machen, der jedwedes falsches Pathos abgeht. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.raubbau.org/">Raubbau</a></strong><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2943397876/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Troum mit Compilation auf Zoharum</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 03:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Troum bringen im nächsten Jahr die Compilation &#8220;DA-PU-RI-TO-JO [The Singles 2004-2016]&#8221; als CD heraus. Auf der Retrospektive finden sich Tracks, die die Bremer Meisterdröhner zwischen 2004 und 2016 auf 7&#8243; herausbrachten, abgerundet durch ein digitales Release. Die Sammlung erschien vor &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/12/troum-mit-compilation-auf-zoharum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Troum bringen im nächsten Jahr die Compilation &#8220;DA-PU-RI-TO-JO [The Singles 2004-2016]&#8221; als CD heraus. Auf der Retrospektive finden sich Tracks, die die Bremer Meisterdröhner zwischen 2004 und 2016 auf 7&#8243; herausbrachten, abgerundet durch ein digitales Release. Die Sammlung erschien vor dreieinhalb Jahren bereits auf der Bandcamp-Seite des Duos und kommt nun erstmals auf einem physischen Tonträger heraus.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/fotor_1607682759601.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23432" title="fotor_1607682759601" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/fotor_1607682759601.jpg" alt="" width="719" height="716" /></a> <span id="more-23430"></span></p>
<p><a href="http://zoharum.com/category/news/"><strong>In Kürze @ Zoharum</strong></a></p>
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		<title>TROUM / MONOCUBE: Contemplator Caeli</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Aug 2019 06:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schaut man in den nächtlichen Sternenhimmel, so können sich schnell ganz verschiedene Gefühle einstellen: So kann man sich angesichts der schieren (und tatsächlich unvollstellbaren) Größe des Kosmos sehr schnell seiner eigenen Insignifikanz bewusst werden, kann ob der „empty spaces between &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/08/24/troum-monocube-contemplator-caeli/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/troum_monocube.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18554" title="troum_monocube" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/troum_monocube-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schaut man in den nächtlichen Sternenhimmel, so können sich schnell ganz verschiedene Gefühle einstellen: So kann man sich angesichts der schieren (und tatsächlich unvollstellbaren) <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Observable_universe">Größe</a> des Kosmos sehr schnell seiner eigenen <a href="https://media.newyorker.com/photos/5d448b46e60d0200087e7e4a/master/w_774,c_limit/Rudick-Peanuts-1.jpg">Insignifikanz</a> bewusst werden, kann ob der „empty spaces between stars“ (Robert Frost) und des „Schweigens dieser unendlichen Räume“ (Pascal) erschauern &#8211; oder aber man kann eine Verbundenheit mit diesen kaum (er-)fassbaren Dimensionen verspüren. <span id="more-18553"></span></p>
<p>Letzeres ist auch mit dem u.a. bei Cicero zu findenden Begriff „contemplator caeli“ gemeint. Von Labelseite <a href="https://www.dronerecords.de/album.view.html?album=19005">heißt</a> es: „CONTEMPLATOR CAELI denotes the antique notion and skill of immersing into the (night-) sky, in order to feel connected to the immeasureable dimensions of the universe and the unearthly powers. The celestial spheres and objects are interpretated as living entities, building a shelter for the earth and the humans, reflecting an eternal cosmic order and it&#8217;s principles. The sky is being watched with deep humbleness, amazement and praise.“</p>
<p>Diese 12&#8221; ist keine Split zwischen den deutschen<a href="http://africanpaper.com/tag/troum/"> Troum </a>und Monocube aus der Ukraine, deren letztes Album jüngst noch<a href="http://africanpaper.com/2019/08/10/monocube-substratum/"> hier </a>besprochen wurde, sondern die beiden Gruppen arbeiteten mit dem Ausgangsmaterial der jeweils anderen. Basierend auf Akustikgitarre, Melodika, Akkordeon, Stimme und elektronischen Effekten entstanden vier lange Tracks.</p>
<p>Das erste Stück der A-Seite, „Circularis et Perpetua“, ist eine warme, von einer leichten Melancholie durchzogene Klangfläche. Das ist Musik der Sphären, die den Zuhörenden in eine Stimmung versetzt, für die „amazement and praise“ sicher nicht völlig falsche Begriffe sind. „Precessio Aequinoctiorum“ klingt dagegen etwas reduzierter und getragener. Hier hört man flüsternde, in der Klangfläche auftauchende Stimmen, deren Worte nicht erkennbar und entzifferbar sind und durch die der Track einen Moment des Mysteriösen bekommt. Ganz entfernt muss man an Martyn Bates denken, mit dem Troum vor Jahren hervorragende Aufnahmen gemacht haben. „Stellae Errantis“ ist atmosphärisch etwas anders als die Vorgänger ausgerichtet: dunkles Dröhnen, weniger Melodik. Insgesamt wird ein leicht bedrohliches Szenario entwickelt. „Digresio“ beginnt zaghaft mit vereinzelten Tönen in der Ferne, in denen sowohl dunkles Dröhnen als auch wunderschöne melodische Passagen auftauchen.</p>
<p>Das transparente, von leichten roten Schlieren durchzogene Vinyl lässt an <a href="https://www.spektrum.de/fm/1027/thumbnails/der-pferdekopfnebel-und-der-flammennebel-22h-belichtungszeit-db5b65d7-8689-4cbe-850d-18f3dc1c1d54.jpeg.4179391.jpeg">Nebel im All </a>denken und ist eine adäquate Repräsentation dieser Musik.  (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.dronerecords.de/">Transgredient </a></strong></p>
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