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	<title>African Paper &#187; VCMG</title>
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		<title>MARTIN GORE: The Third Chimpanzee</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2021 05:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Martin Gore, immerhin seit Jahrzehnten Hauptsongschreiber einer der erfolgreichsten Popbands überhaupt, hat auf eine sehr sympathische und unspektakuläre Weise über all die Jahre immer mal wieder sporadisch Arbeiten abseits von Depeche Mode veröffentlicht. 1989 debütierte er mit der „Counterfeit EP“, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/01/30/martin-gore-the-third-chimpanzee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/a2809751882_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23975" title="a2809751882_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/a2809751882_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Martin Gore, immerhin seit Jahrzehnten Hauptsongschreiber einer der erfolgreichsten Popbands überhaupt, hat auf eine sehr sympathische und unspektakuläre Weise über all die Jahre immer mal wieder sporadisch Arbeiten abseits von Depeche Mode veröffentlicht. 1989 debütierte er mit der „Counterfeit EP“, auf der er u.a. Stücke der Sparks und von Tuxedomoon coverte, ein Vollzeitnachfolger erschien erst 14 Jahre später (dort wurde u.a. Nick Cave und Hank Williams Tribut gezollt) und  es gab eine kurze Tour anlässlich der Veröffentlichung.<span id="more-23973"></span> Mit Vince Clarke nahm er unter dem Projektnamen <a href="http://africanpaper.com/2012/03/17/vcmg-ssss/">VCMG </a>ein Technoalbum auf, das 2012 veröffentlicht wurde, schließlich folgte 2015 schlicht unter seinen Initialien das selbstbetitelte Album „MG“ mit atmosphärischen Synth-Vignetten, auf dem Gore, der wahrscheinlich eine der<a href="https://www.facebook.com/depechemode.news/photos/pcb.1412521738877011/1412515148877670/?type=3&amp;theater"> größten</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ixp8OyiMCR8&amp;feature=emb_rel_pause">Sammlungen</a> von <a href="https://www.gearnews.de/studioporn-bei-martin-gore-ueber-die-schulter-geguckt/">Eurorackmodulen</a> hat, seine Liebe zu modularen Synthesizern auslebte.</p>
<p>„The Third Chimpanzee“ ist eine EP mit fünf Tracks, die sich thematisch-konzeptionell mit nahen Verwandten des Homo Sapiens beschäftigt. Das Cover stammt von einem Kapuzineraffen mit dem Namen<a href="https://pocketswarhol.blogspot.com/"> Pockets Warhol</a>, der Titel der EP verweist auf Jared Diamonds Buch gleichen Namens, in dem der Autor die (enge) Verwandtschaft zwischen Affen und Menschen untersuchte. Zur Genese des Minialbums<a href="http://www.martingore.com/news.html"> meint </a>Gore dann auch: „Howler was the first track I recorded for The Third Chimpanzee EP, […] I resynthesized some vocals that almost sounded human, but not quite. That&#8217;s why I decided to name the track after a monkey. I thought that would be a good theme to carry on with the rest of the tracks.&#8221;</p>
<p>Das die EP eröffnende „Howler“ wird durchzogen von einer Stimme, die sich tatsächlich animalisch anhört, dazu gibt es karge, verzerrte Beats, erst nach drei Minuten kommen melodische Passagen dazu. Im dazugehörigen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=osewmILqfck&amp;feature=youtu.be">Video</a> wird der Gedanke der engen Beziehung zwischen Mensch und Affe umgesetzt. Gore sagt: „On first hearing ‘Howler’ there was a feeling of being inside a monkey’s brain, its consciousness. It was brutal and primitive but, at the same time, so smart and almost human. The video is an attempt to reflect that, portraying the precise moment when apes evolved into a man or maybe a human regressed into an animal form.” „Mandrill“ ist mit den schweren Beats etwas harscher. „Capuchin“ wird ebenfalls von schleppender Rhythmik durchzogen, es gibt leicht dissonante Momente, die an eine E-Gitarre erinnern, Melodietupfer und Synthflächen. „Vervet“ ist mit achteinhalb Minuten der längste Track dieser EP mit seltsamer Rhythmik und im Hintergrund schwirrenden Tönen . Das kurze „Howler&#8217;s End“ ist anders als die vorangegangen Tracks, verzichtet völlig auf Beats, sondern ist eine melodische, aus lediglich ein paar Tönen bestehende analoge Fläche, die das Album leicht melancholisch ausklingen lässt. Insgesamt ist das – um noch einmal auf den Anfang zurückzukommen – keine spektakuläre Veröffentlichung, diese EP zeigt aber jemanden, der fünf stimmige und stimmungsvolle Tracks komponiert hat, die auch unabhängig vom Konzept überzeugen. Beim Livestream des Albums am 28.01. schrieb Gore auf Facebook: &#8220;I feel like whenever a writer tries to talk the audience through the artistic thought process it never goes well. Maybe these things are best left unexplained.&#8221; (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a></strong><br />
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		<title>VCMG: Ssss</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 09:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass in den Medien nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit von Martin Gore und Vince Clarke schnell von einer „Sensation“ die Rede war, hatte (natürlich) erst einmal weniger mit der Musik als mit den Beteiligten, insbesondere ihrem Verhältnis zueinander zu tun und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/03/17/vcmg-ssss/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/03/VCMG.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4056" title="VCMG" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/03/VCMG-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass in den Medien nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit von Martin Gore und Vince Clarke schnell von einer „Sensation“ die Rede war, hatte (natürlich) erst einmal weniger mit der Musik als mit den Beteiligten, insbesondere ihrem Verhältnis zueinander zu tun und natürlich mit der enormen zeitlichen Distanz zwischen der (gemeinsamen) Arbeit am ersten Depeche Mode-Album und dem neuen Technoprojekt VCMG. In den dazwischen liegenden drei Dekaden haben Martin Gore und Vince Clarke mit durchaus unterschiedlichem Instrumentarium und einer fast gänzlich anderen Ästhetik elektronische <span id="more-4054"></span>(Pop-)Musik auf hohem Niveau produziert und Generationen von Musikern beeinflusst – aus dem Genre Techno fallen einem sofort Derrick May oder Kevin Saunderson ein. Interessanterwiese hat Clarke nach eigenem Bekunden Techno allerdings erst spät kennen und schätzen gelernt und zwar anlässlich eines Remixes für Plastikman und dann intensiver über das Portal Beatport, Gore dagegen ist schon seit Jahren Connaisseur minimalen Technos und immer wieder als DJ tätig. Die Erwartungshaltung war dementsprechend groß und letztlich kann das zu zwei Problemen führen: Man lobt das Album eventuell nur deswegen, weil man das restliche Oeuvre der Beteiligten schätzt oder aber man ist besonders kritisch, schraubt die Erwartungen erst recht hoch.</p>
<p>Nach mehrmaligem Hören von „Ssss“ fallen zwei Dinge auf: Zum einen findet sich auf dem Album keine wirklich aktuelle Clubmusik , wobei sich das in Amerika, wo sowohl Clarke als auch Gore leben, etwas anders verhalten mag. Das Album klingt – zumnindest im deutschen Kontext &#8211; verspätet. Gleichzeitig fehlt aber das gewisse Maß an spielerischer, nostalgischer Verklärung; man hat nicht den Eindruck, hier würden bewusst Retroelemente eingesetzt – dabei hat zum Beispiel Gore auf den letzten beiden Depeche Mode-Alben bewiesen, wie so etwas funktionieren kann. Der Kollege von der ZEIT bezeichnet die Stücke als „traditionell, fast archaisch“, kann sich aber dennoch vorstellen, dass die Tracks „perfekt“ ins Berghain passen würden. Ich wage zu widersprechen.</p>
<p>Zum anderen ist „Ssss“ für ein elektronsiches Album (!) sehr spannungsarm bzw. besitzt keine erkennbare Dramaturgie (es kann natürlich die Frage gestellt werden, ob dies zwingend notwendig ist). Aber (auch dadurch bedingt) ist das Album nur eingeschränkt in einem „Home Listening“-Kontext tauglich – interessanterwiese im Gegensatz zu vielen anderen Techno-Alben (die aber häufig von (hauptberuflichen) DJs stammen, die sowohl auf die Clubtauglichkeit als auch auf die Möglichkeit des „Home Listenings“ achten (können)). Dazu trägt auch bei, dass die –vielleicht erwarteten und eventuell deswegen bewusst nicht eingesetzten &#8211; Popelemente fast gänzlich fehlen. „Ssss“ ballert von Anfang an ziemlich los: Man sucht den großen Effekt und vergisst dabei etwas die Nuancen. Letztlich ist das Label Minimal Techno, das manche Rezensenten ins Feld geworfen haben, auch nicht ganz zutreffend, da auf den meisten Tracks Sound auf Sound geschichtet wird.</p>
<p>Vielleicht ist aber einfach das größte Problem, dass diese Herangehensweise nicht auf Albumlänge funktioniert, denn auf dem begrenzten Raum einer EP fallen die angesprochenen Schwächen nicht so auf und gerade die auf „Single Blip“ veröffentlichten Remixe von Matthew Jonson und Wolfgang Voigt zeigen, was man mit dem Material eigentlich alles machen kann.</p>
<p>(J.M.)</p>
<p>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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