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	<title>African Paper &#187; Birch Book</title>
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		<title>BIRCH BOOK: Casting Lines: A Museum Of Memory</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2026 04:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als In Gowan Ring hat der rastlose, ewig umherstreifende Bobin Eirth, kurz Bee, Alben aufgenommen, die in ihren besten Momenten – und davon gab es zahlreiche – mit seinem selbst so betitelten „symbolist folk“ den Hörenden Momente von Transzendenz bescheren konnte: &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/30/birch-book-casting-lines-a-museum-of-memory/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/a2239436077_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51304" title="a2239436077_10" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/a2239436077_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als<a href="https://africanpaper.com/tag/in-gowan-ring/"> In Gowan Ring</a> hat der rastlose, ewig umherstreifende Bobin Eirth, kurz Bee, Alben aufgenommen, die in ihren besten Momenten – und davon gab es zahlreiche – mit seinem selbst so betitelten <a href="https://ingowanring.bandcamp.com/">„symbolist folk“</a> den Hörenden Momente von Transzendenz bescheren konnte: Das vierte In Gowan Ring-Album <a href="https://africanpaper.com/2019/02/16/in-gowan-ring-hazel-steps-through-a-weathered-home/">„Hazel Steps Through A Weathered Home“</a> dürfte noch immer eines der besten Folkalben der jüngeren Geschichte sein. <span id="more-51303"></span> Die letzten beiden Vollzeitalben In Gowan Rings erschienen 2015, in den letzten Jahren hat Bee aber im Rahmen seiner über Patereon verfügbaren <a href="https://ingowanring.bandcamp.com/moonlit-missives">„Moonlit Missives“</a>-Serie zahlreiche Stücke veröffentlicht, zuletzt begeisterte uns hier noch <a href="https://africanpaper.com/2025/06/28/in-gowan-ring-the-wondrous-stubborn-lyre/">„The Wondrous Stubborn Lyre“</a>.</p>
<p>Zwischen 2005 und 2009 entstanden drei Alben, die Bee unter dem Namen <a href="https://africanpaper.com/tag/birch-book/">Birch Book </a>veröffentlichte und die zwar auch in einem Folkkosmos zu verorten waren, allerdings war dieser ein, wenn man so will, geerdeterer, weniger fragiler. Waren die In Gowan Ring-Alben (sicher teils unbewusst) inspiriert von, nahmen Bezug auf Folk der britischen Inseln, so flossen in die Birch Book-Alben viel stärker Einflüsse der Heimat des US-Amerikaners ein. Dass eine solch strikte Trennung natürlich, wie das auch in anderen Bereichen häufig der Fall ist, zu vereinfachend ist, zeigte spätestens das dritte Birch Book-Album <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/birch-book-vol-iii-a-hand-full-of-days/">„A Hand Full Of Days“</a>, über das es hier hieß, vielleicht entstehe dort gerade eine „Art Synthese aus Birch Book und In Gowan Ring“.</p>
<p>Schon<a href="https://africanpaper.com/2019/08/05/birch-book-vol-iv-neues-album-des-in-gowan-ring-ablegers-fur-2020-geplant/"> lange angekündig</a>t, erschien vor einiger Zeit das vierte Birch Book-Album auf Infinite Fog. Der Untertitel verdeutlicht vielleicht, dass ein Umherziehen sowohl Erinnerungen produziert als auch nach Erinnerungen verlangt, die als Verankerung dienen können. Im schön gestalteten, umfangreichen Booklet werden einer Reihe der Stücken Linernotes vorangestellt, die die Songs häufig in einem autobiographischen Kontext verorten.</p>
<p>Das Album beginnt mit „A Room With A View“, das mit seinen getragenen Cellopassagen durchaus von der sanften Melancholie und entrückten Stimmung an In Gowan Ring denken lässt und das vielleicht auch seinen Platz auf <a href="https://africanpaper.com/2015/09/19/in-gowan-ring-the-serpent-and-the-dove/">„The Serpent And The Dove“ </a>haben könnte. „Secret Garden“, lediglich mit Gesang und Akustikgitarre, thematisiert die Freude daran, in der Kindheit mit einem Freund einen geheimen Ort gefunden zu haben.  „Only Waiting For Me“ hat einen poetologischen Charakter, beschreibt der Song doch „Ragged boxes, worn pages and tattered rhymes/Lifetime&#8217;s library of a cluttered mind/Moldering missives, undone drafts with cryptic signs“, aus denen dann vielleicht etwas Neues und Vollständiges entsteht – „to develop a more polished work from the pieces among assorted relics of lost ages“, wie Bee in den Linernotes schreibt. Das fast schon paradigmatisch betitelte „Old Dirt Road“ thematisiert das unstete Leben, das Bee – seit er 16 ist – führt, wobei er auch bemerkt: „Over the years the restless rambling has wound down“. Der Einsatz der Mundharmonika lässt im Kopf ein ganzes Inventar an Bildern entstehen, die aus der langen Tradition des Unterwegsseins in diesem riesigen Land gespeist werden. In der Mitte des Albums treffen auf dem instrumentalen „Birch Blossoms I“ Gitarre und Piano zusammen, letzteres ein von Bee tendenziell eher selten eingesetztes Instrument. Auf „A Beautiful Day“, mit schönem Einsatz von Glockenspiel, geht es um den Neubeginn: Das Alte muss (metaphorisch) sterben und den Weg für den Neubeginn frei machen. Das kontemplative, von einer leichten Traurigkeit durchzogene „Pale Shadow Waltz“ präsentiert die ganze Ambivalenz des (Sich-)Erinnerns: „Time like a lilly, we have the white and red / Wild open yesterdays lie on an empty bed“. Abgeschlossen wird das Album mit „Birch Blossoms II“, einem weiteren Instrumental, auf dem das Cello diese Rückschau zu einem getragenen Ende bringt. Dass Bee im Booklet noch ein Glossar hinzufügt, in dem vor allem Begriffe aus der auf „Games To Play“ verwendeten Spielmetaphorik erklärt werden, ist ein nettes Addendum für ein Album, das begeistert. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://infinitefog.bandcamp.com/music">Infinite Fog</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2656010946/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>IN GOWAN RING: The Wondrous Stubborn Lyre</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2025 04:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal sind es eher die sanften Stimmen, die sich am klarsten behaupten, und das nicht primär durch eigene Dominanz, sondern durch ein offenes Ohr für das, was sie umgibt. B&#8217;ee und sein &#8220;Symbolist Folk&#8221;-Projekt In Gowan Rings sind nicht nur &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/28/in-gowan-ring-the-wondrous-stubborn-lyre/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/lyre.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46788" title="lyre" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/lyre-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manchmal sind es eher die sanften Stimmen, die sich am klarsten behaupten, und das nicht primär durch eigene Dominanz, sondern durch ein offenes Ohr für das, was sie umgibt. B&#8217;ee und sein &#8220;Symbolist Folk&#8221;-Projekt In Gowan Rings sind nicht nur ein Beispiel dafür, seine neue digitale Single &#8220;The Wondrous Stubborn Lyre&#8221; kündet auch genau davon: von einem Instrument, das sich nur demjenigen erschließt, der nicht versucht, es zu beherrschen, sondern ihm zuhört.<span id="more-46787"></span></p>
<p>B&#8217;ee beginnt den gut achtminütigen Song mit summender Stimme, im Chor mit sich selbst, während Orgelklänge hinzukommen und kurz darauf das rhythmisch-galoppierende Strumming der akustischen Gitarre einsetzt. Es trägt den Gesang durch Mollfarben, die eine Stimmung zwischen leiser Euphorie und melancholischer Versenkung erzeugen. Ein Glockenspiel verstärkt später den märchenhaften Charakter des Stücks. Trotz der pastoralen Grundhaltung bleibt die Musik in Bewegung – getragen von einer inneren Dynamik, die durch die irgendwann einsetzende Perkussion und die elektrische Gitarre noch gewinnt.</p>
<p>Der Text, so kann man auf Bandcamp nachlesen, basiert auf einem taoistischen Märchen, das der japanische Autor Okakura Kakuzō in <em>The Book of Tea</em> überliefert: Eine unbändig stolze Lyra verweigert sich allen Versuchen, sie zu stimmen, bis ein zurückhaltender Wanderer kommt, der sie nicht bändigt, sondern ihr zuhört. Er lässt sie selbst die Themen wählen: Natur, Liebe, Krieg – und verliert sich dabei in ihr, bis Musiker und Instrument zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen. Hier herrscht kein Zwang, keine Dressur, keine Verdinglichung, stattdessen ist Hingabe das Gebot der Stunde.</p>
<p>Formal bleibt die unbeugsame, aber durch Empathie und Neugier zu gewinnende Lyra übrigens abwesend; akustische Gitarren, Orgel, Glockenspiel, Percussion und der Gesang zweier Stimmen schaffen stattdessen eine eigene, konzentrierte Symbolwelt, in der das Motiv des &#8220;Zuhörens&#8221; nicht nur erzählt, sondern musikalisch durchdekliniert wird.</p>
<p>&#8220;The Wondrous Stubborn Lyre&#8221; ist vielleicht das beeindruckendste In Gowan Ring-Stück der aktuellen Zeit und sei allen Bee-Fans der älteren und jüngeren Semester uneingeschränkt empfohlen. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=817820745/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Birch Book Vol. IV: Neues Album des In Gowan Ring-Ablegers für 2020 geplant</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 07:30:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[B&#8217;ee von In Gowan Ring hat schon vor ein paar Wochen angekündigt, dass sein halbnomadisches Troubadour-Leben wieder aufzunehmen. Dieses reflektierte sich schon vor seiner m.o.w. sesshaften Zeit in Deutschland am meisten in seinem zweiten Projekt Birch Book, das oft und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/08/05/birch-book-vol-iv-neues-album-des-in-gowan-ring-ablegers-fur-2020-geplant/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>B&#8217;ee von In Gowan Ring hat schon vor ein paar Wochen angekündigt, dass sein halbnomadisches Troubadour-Leben wieder aufzunehmen. Dieses reflektierte sich schon vor seiner m.o.w. sesshaften Zeit in Deutschland am meisten in seinem zweiten Projekt Birch Book, das oft und gerne als die Americana-Seite In Gowan Rings, als B&#8217;ees eigener Roadmovie in Form filigraner, melancholischer Folksongs beschrieben wurde. Vor zehn Jahren erschien mit &#8220;A Hand Full of Days&#8221; das letzte Lebenszeichen Birch Books. Unter den Arbeitstiteln &#8220;Wheel of Time&#8221; und &#8220;Way Back Home&#8221; ist nun Vol IV der Reihe für Sommer 2020 geplant.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/wheeleoftime.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18419" title="wheeleoftime" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/wheeleoftime.jpg" alt="" width="736" height="261" /></a><span id="more-18418"></span></p>
<p>&#8220;We left off at Volume III (‘A Hand Full of Days’) back in 2009 when I was toe-treading out on the West Coast, writing songs by the Columbia river, the beaches and oceansides of Oregon and California. It’s fitting somehow that I should be returning to north America as I resume this strain of music that I feel always was connected to the wild places of America and to my personal stories, history and ‘destiny’ as traveler, visioner and musician. So now after a good 8 years based in Germany I’m returning to the semi-nomadic life I used to know and in the moment I’m back in the West Coast USA, starting work on old projects once again. With your assistance, I’ll be equilibrizing my life trajectory in a non-local fashion with portable office which will include the basic tools required in order for me to continue work on the Birch Book from a rolling duffel bag—just add a desk and quiet room!  Though it may at times seem an intrepid, freewheeling way to go, at the moment it feels I&#8217;m free again &#8211; a kind of return to my ‘home without a house’ and I imagine to take at least a year before settling a base somewhere. The final release date for Birch Book IV is scheduled for Summer Solstice 2020.  Woven through many of these songs are themes revolving around the Sun – the love of sun, the mystery of Sun, the nurturing grace of Sun.&#8221; (B&#8217;ee)</p>
<p><a href="https://www.indiegogo.com/projects/birch-book-volume-iv-release-fundraiser#/"><strong>Crowdfunding</strong></a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/XzcTIJdkQO4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>B&#8217;ee und Fågelmoln im Hamburger MUT! Theater</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2019 07:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den heute in Leipzig lebenden Musiker B&#8217;ee, der seit über fünfundzwanzig Jahren solo und in Begleitung feinsinnigen Folk spielt, braucht man den meisten Lesern unserer Seite sicher nicht mehr vorstellen, seine Projekte In Gowan Ring und Birch Book werden immer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/05/06/bee-und-fagelmoln-im-hamburger-mut-theater/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den heute in Leipzig lebenden Musiker B&#8217;ee, der seit über fünfundzwanzig Jahren solo und in Begleitung feinsinnigen Folk spielt, braucht man den meisten Lesern unserer Seite sicher nicht mehr vorstellen, seine Projekte In Gowan Ring und Birch Book werden immer wieder in Rezensionen und Interviews vorgestellt. Dennoch sind seine Konzerte vergleichsweise rar, und so ist sein kommendes Konzert in Hamburg mehr als eine Erwähnung wert. Den Support für seinen &#8220;Symbolist Folk&#8221; bestreitet seine langjährige Mitmusikerin Gunhild Andersen mit ihrer Band Fågelmoln.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/beefogelmoln.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-17653" title="beefogelmoln" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/beefogelmoln.jpg" alt="" width="695" height="960" /></a><span id="more-17652"></span></p>
<p>Dienstag, 23. Mai 2019<br />
Beginn: 20 Uhr<br />
MUT! Theater<br />
Amandastraße 58<br />
20357 Hamburg</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/825598927798891/"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
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		<title>Snowdrops und B&#8217;ee von In Gowan Ring und Birch Book im Noch Besser Leben, Leipzig</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 09:07:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Snowdrops ist das gemeinsame Projekt von Komponistin Christine Ott und Multiinstrumentalist Mathieu Gabry, deren Stücke zwischen Jazz, Avantgarde und Neuer Musik rangiert. B&#8217;ee betreibt seit mehr als zwanzig Jahren melancholische Folkacts wie In Gowan Ring und Birch Book &#8211; jüngst &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/02/20/snowdrops-und-bee-von-in-gowan-ring-und-birch-book-im-noch-besser-leben-leipzig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Snowdrops ist das gemeinsame Projekt von Komponistin Christine Ott und Multiinstrumentalist Mathieu Gabry, deren Stücke zwischen Jazz, Avantgarde und Neuer Musik rangiert. B&#8217;ee betreibt seit mehr als zwanzig Jahren melancholische Folkacts wie In Gowan Ring und Birch Book &#8211; jüngst hat er <a title="IN GOWAN RING: Hazel Steps Through A Weathered Home" href="http://africanpaper.com/2019/02/16/in-gowan-ring-hazel-steps-through-a-weathered-home/">eines seiner Klassikeralben</a> in verschiedenen Formaten neu herausgebracht. Beide Acts spielen am Sonntag, den 14. April in der Leipziger Bar Noch Besser Leben.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/02/snowdropsundbeeinleipzig.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-17170" title="snowdropsundbeeinleipzig" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/02/snowdropsundbeeinleipzig.jpg" alt="" width="750" height="398" /></a><span id="more-17169"></span></p>
<p>14.04.2019, Beginn: 17 Uhr<br />
Noch Besser Leben<br />
Merseburger Str. 25<br />
04229 Leipzig-Plagwitz</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/573011316548835/"><strong>Event @ Facebook mit Infos zu beiden Acts</strong> </a></p>
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		<title>IN GOWAN RING: Hazel Steps Through A Weathered Home</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 05:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Werdegang von Sänger B&#8217;ee und In Gowan Ring markiert das erstmals 2002 erschienene &#8220;Hazel Steps Through A Weathered Home&#8221; eine Schnittstelle. Es war das letzte reguläre Album vor der Phase, in der B&#8217;ees zweites Projekt Birch Book im Zentrum &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/02/16/in-gowan-ring-hazel-steps-through-a-weathered-home/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/07/igrhazel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16032" title="igrhazel" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/07/igrhazel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Werdegang von Sänger B&#8217;ee und In Gowan Ring markiert das erstmals 2002 erschienene &#8220;Hazel Steps Through A Weathered Home&#8221; eine Schnittstelle. Es war das letzte reguläre Album vor der Phase, in der B&#8217;ees zweites Projekt Birch Book im Zentrum stehen sollte. Stilistisch deutet es in einigen Punkten schon auf dieses Projekt und auf die späteren In Gowan Ring-Alben voraus. Zwar hatten die sanften Folksongs noch nichts von dem leichten Americana-Touch der folgenden Arbeiten, doch waren sie<span id="more-16031"></span> gleichzeitig weitaus kompakter und weniger verschroben-introvertiert als die Stücke auf den vorherigen Alben, man denke nur an das von langen abstrakten Dronestücken durchzogene &#8220;The Glinting Spade&#8221;.</p>
<p>Trotz alledem ist &#8220;Hazel Steps&#8221; auch ein lupenreines In Gowan Ring-Album, dessen melancholische Folkstücke durchgehend die Balance zwischen hippiesker Versponnenheit und einer Romantik, die auch dem schwarzen Volk gefallen musste, aufrecht erhielten, und dessen Texte vor bildreichem Symbolismus geradezu überquollen. Unvergessen schon der märchenhaft entrückte Titelsong, in dem Cello, Gitarre und ein beschwörender, fast gehauchter Gesang das Subjekt des Textes mit der Sinnenwelt verschmelzen lassen. Oder &#8220;Morning&#8217;s Waking Dream&#8221;, das, von einem sanften Gitarrrenteppich begleitet, die kleine Genesis der erwachenden Welt als impressionistisches Stilleben feiert. Solche Tableaus sind so anrührend, dass die oft vage, nur schwer zugängliche Symbolsprache der Texte nicht stört, und zwischendrin gibt is immer mal Stücke, die (wie das meditative &#8220;Wind that Cracks the Leaves&#8221;) weit weniger hermetisch sind als es das Klischee will.</p>
<p>Ein fast etwas untergegangener Klassiker ist &#8220;Two Towers&#8221;, ein wehmütiges Fantasystück gegen die &#8220;Prosa der Welt&#8221;, wie es bei einem deutschen Idealisten einmal hieß, und einer der wenigen In Gowan Ring-Songs mit Klavierbegleitung statt Gitarre. &#8220;The Seer and the Seen&#8221; dagegen hat sich mit seiner mittelalterlichen Melodie und dem mythischen Text über &#8220;the signs of the ocean&#8221; einen würdigen Platz im Gedächtnis der Fangemeinde gesichert. Bei einem Konzert in Moskau nannte B&#8217;ee es mal einen Song &#8220;about things that never were&#8221; und ergänzte &#8220;really I&#8217;ve decided that things are okay when they happen&#8221; und stieß dazu vergnügt mit etwas Hochprozentigem an. Dies, aber auch dass er den Song nach wie vor spielt, illustriert sehr schön den Wendepunkt, an dem &#8220;Hazel Steps&#8221; entstanden ist.</p>
<p>Das lange vergriffene Lieblingsalbum vieler Fans wurde vor kurzem als 12&#8243; neu aufgelegt, als Bonus liegt den ersten Exemplaren eine CDr oder Lathe Cut bei, auf der fünf Songs des Albums in neu arrangierter Form zu hören sind. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Lune Music</strong></p>
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		<title>In Gowan Ring: Compendium 2017 zum freien Download</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Dec 2017 09:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einer Zusammenstellung von dreizehn Songs aus unterschiedlichen Aufnahmesessions von In Gowan Ring bedankt sich B&#8217;ee auch dieses Jahr wieder bei seinen Fans. Die meist minimal instrumentierten Folksongs sind zum freien Download auf B&#8217;ees Bandcamp-Seite zu erhalten. Einige der Tracks &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/12/02/in-gowan-ring-compendium-2017-zum-freien-download/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Zusammenstellung von dreizehn Songs aus unterschiedlichen Aufnahmesessions von In Gowan Ring bedankt sich B&#8217;ee auch dieses Jahr wieder bei seinen Fans. Die meist minimal instrumentierten Folksongs sind zum freien Download auf B&#8217;ees Bandcamp-Seite zu erhalten. Einige der Tracks sind von seinem letzten Album &#8220;B&#8217;ees Pent Pouch&#8221;, über das wir demnächst etwas ausführlicher berichten werden.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/12/igrcompendium2017.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14600" title="igrcompendium2017" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/12/igrcompendium2017.jpg" alt="" width="1200" height="1164" /></a><span id="more-14599"></span></p>
<p><a href="https://ingowanring.bandcamp.com/album/compendium-2017-free-download"><strong>In Gowan Ring&#8217;s Compendium 2017 @ Bandcamp</strong></a></p>
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		<title>Sharron Kraus auf Tour in Deutschland, u.a. mit B&#8217;ee von In Gowan Ring</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 11:00:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die englische Folkmusikerin Sharron Kraus, die mit so unterschiedlichen Bands wie Backworld und The Iditarod aufgetreten ist und schon auf David Tibets Durtro-Label veröffentlicht hat, verbringt den November auf Tour in Deutschland und den umliegenden Nachbarländern. Kassel, Göttingen, Berlin, Leipzig &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/11/04/sharron-kraus-auf-tour-in-deutschland-u-a-mit-bee-von-in-gowan-ring/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die englische Folkmusikerin Sharron Kraus, die mit so unterschiedlichen Bands wie Backworld und The Iditarod aufgetreten ist und schon auf David Tibets Durtro-Label veröffentlicht hat, verbringt den November auf Tour in Deutschland und den umliegenden Nachbarländern. Kassel, Göttingen, Berlin, Leipzig und Giessen stehen auf dem Plan, in der Berliner Nomad Bar wird sie am Freitag, den 13.11. zusammen mit B&#8217;ee von In Gowan Ring und Birch Book auf der Bühne stehen. B&#8217;ee wird Sharron an der Gitarre und mit Backing Vocals begleiten und außerdem ein paar In Gowan Ring-Stücke präsentieren.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/sharronkrausinblue.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11183" title="sharronkrausinblue" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/sharronkrausinblue.jpg" alt="" width="700" height="475" /></a><span id="more-11182"></span></p>
<p>Der morbide Charme ihrer oft getragenen, balladesken Songs, die sie zu Gitarre oder Banjo vorträgt, hat ihr bereits den Stempel Gothic Folk eingebracht, was natürlich auch auf einen Teil ihrer Fangemeinde anspielt. Zu ihren Markenzeichen zählt ihre ungewöhnliche, immer etwas säuerliche Stimme, die an diverse Folksängerinnen der 60er Jahre erinnert. Stilistisch deckt ihr Repertoire eine große Bandbreite an Einflüssen ab, neben traditioneller englischer, walisischer und nordamerikanischer Musik scheint in vielen Songs ein Interesse an Renaissance-Kompositionen durch.</p>
<p>Hier die <a href="http://www.sharronkraus.com/sharron-kraus-live/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Reiseroute</strong></span></a></p>
<p>Hintergründe in unserem ausführlichen <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/sharron-kraus-interview/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Interview</strong></span></a></p>
<p>.<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/ls1Z_DrcFi0" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/RD0ncFSsD6I" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
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		<title>DAWN MCCARTHY: Traveller Returning</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2015 05:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nils Frykdahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss das Wort &#8220;Nabelschau&#8221; nicht mögen, aber ein Blick zurück auf die eigenen Anfänge ist für viele Musiker interessant. Welche Unsicherheiten konnte man mit der Zeit überwinden, welche ganz persönlichen Elemente gingen andererseits mit zunehmender Erfahrung verloren? Wie lassen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/10/10/dawn-mccarthy-traveller-returning/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/DawnMcCarthy_TravellerReturning_Cover.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10607" title="DawnMcCarthy_TravellerReturning_Cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/DawnMcCarthy_TravellerReturning_Cover.jpg" alt="" width="214" height="150" /></a>Man muss das Wort &#8220;Nabelschau&#8221; nicht mögen, aber ein Blick zurück auf die eigenen Anfänge ist für viele Musiker interessant. Welche Unsicherheiten konnte man mit der Zeit überwinden, welche ganz persönlichen Elemente gingen andererseits mit zunehmender Erfahrung verloren? Wie lassen sie sich wiederfinden? Wann und wie entstand eine eigene Handschrift, eine eigene Stimme, die von einem bestimmten Moment an untrennbar mit einem musikalischen Werk verbunden bleiben sollte? Dawn McCarthy, die seit ihrem Album mit<span id="more-10605"></span> Bonnie Prince Billy ihre Fangemeinde um ein gutes Stück vergrößern konnte, hat vor der Gründung ihrer Band Faun Fables ein paar Jahre lang solo gespielt, eine ganze Reihe an Homerecordings aufgenommen und hier und da Konzerte gegeben. Viele Songs und Ideen aus dieser Zeit lebten später im Repertoire der Faun Fables weiter, doch die simple Unschuld der Originale ist es wert, dokumentiert zu werden, und einige hält sie selbst für die besten und ehrlichsten Versionen. Jetzt schien ihr die Zeit reif, eine Auswahl dieser Aufnahmen aus den Jahren 1997-2000 auf einem Tape zugänglich zu machen.</p>
<p>Auf gewisse Weise ist das in London aufgenommene &#8220;Old Village Churchyard&#8221; der prototypische Faun Fables-Song, die immer etwas schneidende Stimme der Sängerin, die auch optisch zu burschikos ist, um das Klischee der Folkelfe zu erfüllen, greint hier besonders schrill, der schunkelige Takt der Zupfgitarre und die verrauschte Aufnahme lassen verbotene Wörter wie &#8220;ursprünglich&#8221; und &#8220;authentisch&#8221; assoziieren. Auch in den Anfangstagen war die Schrägheit kein Hindernis für ernsthafte Inhalte wie hier der Trauer um die Eltern und die Wehmut schöner Erinnerungen an die Kindheit. In einigen der frühen Songs tremoliert und leiert sie wie eine schrillere Josephine Foster, in &#8220;Hela&#8221; versteht man kaum den Text, und gegen Ende gibt es die plötzlichen ekstatischen Schreie, die man aus dem beliebten &#8220;Sleepwalker&#8221; her kennt. Einige werden es Katzengejammer nennen.</p>
<p>Den Homerecordings sind einige Konzertmitschnitte an die Seite gestellt, das bekannte Traditional &#8220;House Carpenter&#8221;, das später auf &#8220;The Transit Rider&#8221; neu erschien, bildet den musikalischen Höhepunkt. &#8220;Ode to Rejection&#8221; mit seiner mitreißenden Melodie zu dem holprigen Walzertakt klingt fast wahnhaft aggressiv, und stellenweise könnte man es glatt für eine bluesige Folkaufnahme aus den frühen Tagen der Aufnahmetechnik halten. Ansonsten kann man nur vermuten, dass die Liveshows schon damals mit Verkleindungen und vielen Performance-Einlagen schon sehr unterhaltsam gewesen sind. Die Stücke der zweiten Seite wurden in Portland, Oregon, zusammen mit B&#8217;ee (In Gowan Ring, Birch Book) aufgenommen und haben trotz lofi eine relativ gute Klangqualität. Die Traditionals &#8220;Bliss&#8221; und &#8220;Only a Miner&#8221; wurden später für die Compilation &#8220;Early Song&#8221; neu aufgenommen.</p>
<p>Das Tape erscheint in angemessener Limitierung und richtet sich auch kaum an den durchschnittleichen Folkfan, der auf der Suche nach einem weiteren schönen Songalbum ist. Fans der Faun Fables jedoch, die das Tape als eine Art Geschichtsstunde betrachten, werden darauf jedoch den einen oder anderen Schatz finden. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
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		<title>IN GOWAN RING: The Serpent and the Dove</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2015 00:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn immer ein neues oder aufgewärmtes Musikphänomen auf der Bildfläche erscheint, gibt es Vorreiter, denen der Ruhm der Popularität verwehrt bleibt, dafür aber die Liebe und Anerkennung dezidierter Anhänger auch über einen Hype hinaus sicher ist. Im Folk und seinen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/09/19/in-gowan-ring-the-serpent-and-the-dove/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/ingowanringserpentdove.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10781" title="ingowanringserpentdove" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/ingowanringserpentdove-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn immer ein neues oder aufgewärmtes Musikphänomen auf der Bildfläche erscheint, gibt es Vorreiter, denen der Ruhm der Popularität verwehrt bleibt, dafür aber die Liebe und Anerkennung dezidierter Anhänger auch über einen Hype hinaus sicher ist. Im Folk und seinen dunklen, psychedelischen Spielarten, der im letzten Jahrzehnt in aller Munde war, ist B&#8217;ee eine solche Figur. Mitte der 90er gründete er sein Projekt In Gowan Ring, das einem kleinen, aber graduell wachsenden Kreis an Enthusiasten ein Garant für feinsinnigen entrückten Folk mit mittelalterlichen Einflüssen werden sollte. Mit<span id="more-10780"></span> Birch Book entstand im nächsten Jahrzehnt ein weiteres Projekt, das persönlicheren Texten und weniger abstrakten Klängen Raum gab. Mit der Zeit schien sich beides immer mehr anzunähern. Rund zehn Jahre nach Weide Folk und dreizehn Jahre nach dem letzten In Gowan Ring-Album erscheint nun das erste musikalische Lebenszeichen unter diesem Namen. Unter anderem verdeutlicht „The Serpent and the Dove“, dass es trotz aller Annäherung immer noch Unterschiede zwischen den beiden Bands gibt: Ist Birch Book ein erdiger Roadmovie im Medium der Musik, so ist In Gowan Ring nach wie vor sein magischer Zwilling.</p>
<p>Was (zumindest mir) schon auf den ersten Eindruck auffällt, ist die selbst für In Gowan Rings Verhältnisse starke Introvertiertheit, mit der sich das Album an seine Hörer heranpirscht. „The Serpent and the Dove“ enthält keine Songs, die sich einem wie „White Angel“, „Hazel Steps“ oder „The Seer and the Seen“ unmittelbar als Ohrwurm im Kopf einnisten, denn es ist von einer viel leiseren Magie, die unscheinbar im Verborgenen wirkt und ihre Kraft erst nach und nach entfaltet. Das heißt nicht, dass es keine ausnehmend schönen Momente gäbe. Die gibt es z.B. gleich nach der streicherlastigen Einstimmung im Song „Thousands of Bees“, das wohl einen Traum protokolliert und dessen eher verträumt-verbummeltes Gitarenspiel durch sehr stark nach vorn gemischte Vocals konterariert wird, so dass man Bees sanfte Stimme scheinbar direkt am Ohr erlebt. Es gibt solche Momente auch beim weniger intimen, dafür noch entrückteren „Sial at Play“, das mit Flöten und Perkussion einen weisen Alten und einen Teil seiner Welt zu neuem Leben erweckt. Ebenfalls gibt es sie bei dem einzigen Pianostück des Albums, „A Song, A Story and a Stone“, dass vom Verlorengehen in Sehnsucht, aber auch vom Erwachen nach tausend Träumen kündet, und nach Art eines romantischen Kunstliedes all das beschwört, das nach „powerful feelings“ und „recollection in tranquility“ (W. Wordsworth) bleibt – ein Lied für die Seele, ein Buch für den Geist und ein Stein für den Leib. Es geht um viel in „The Serpent and the Dove“, sehr allgemein gesprochen um nahezu alles, was sich zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen befindet, das die beiden Tiere im Titel symbolisieren.</p>
<p>Das beeindruckendste Stück ist das rund neunminütige „Field of Dreams“, das unter Beckenrauschen und allerlei mittelalterlich anmutenden Klangideen vom Sterben und Werden erzählt und in der Mitte zu einem ausgelassenen Tanz aufspielt, bei dem unter Trommeln, Maultrommeln und etwas, das wie Froschquaken klingt, für Minuten der Vorhang zu einer anderen Welt zur Seite gezogen wird. Dies erinnert etwas an das Interlundium „Dance, Dance“ in der Mitte von B&#8217;ees „Song of Pan“-Interpretation, mehr vielleicht noch an die immer zwischen Song und Soundscape changierenden Stücke auf „The Glinting Spade“ &#8211; man denke nur an den floralen Liebeszauber in „Two Wax Dolls“, der zunächst singend beschworen wird, während man in der zweiten Hälfte in den verschlungenen Bläser- und Droneklängen scheinbar wirklich etwas wachsen hört.</p>
<p>Das Label vergleicht In Gowan Ring mit Dead Can Dance und den Kompositionen Michael Cashmores, was legitim ist, doch steht B&#8217;ee letztlich so sehr für sich, dass seine Musik derartige Vergleiche nicht einmal nötig hat. Schön, dass es In Gowan Ring immer noch (oder wieder) gibt, mögen beide Projekte noch viele Jahre bestehen! (U.S.)</p>
<p><strong>Label:<a href="http://www.7ciel.net/"> Les Disques du 7ème Ciel</a></strong></p>
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