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	<title>African Paper &#187; Captain Sons and Daughters</title>
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		<title>When the borders become fuzzy: Interview mit Compound Eye</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 07:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beiden Musiker, die sich hinter der Hommage an das Seltsame des Facettenauges verstecken, haben zusammen einen umfangreichen musikalischen Stammbaum: Tres Warren hat mit den Psychic Ills Psychrock eine neue Dimension gegeben und im Kopf der Zuhörenden „Hazed Dreams“ entstehen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/03/07/when-the-borders-become-fuzzy-interview-mit-compound-eye/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/compoundeyediscogs.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-9969" title="compoundeyediscogs" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/02/compoundeyediscogs.jpg" alt="" width="177" height="150" /></a></strong></em><strong>Die beiden Musiker, die sich hinter der Hommage an das Seltsame des Facettenauges verstecken, haben zusammen einen umfangreichen musikalischen Stammbaum: Tres Warren hat mit den Psychic Ills Psychrock eine neue Dimension gegeben und im Kopf der Zuhörenden „Hazed Dreams“ entstehen lassen, Drew McDowall hat mit seiner damaligen Frau Rose Anfang der 80er The Poems gegründet, als Captain Sons and Daughters mit Kara Bohnenstiel akustische und elektronische Instrumente dröhnen lassen und war eine Reihe von Jahren Mitglied von Coil. Als Compound Eye<span id="more-9908"></span> haben Tres and Drew auf inzwischen drei Platten die Möglichkeiten ausgelotet, die Drones bieten, ohne sich allzuengen Genregrenzen zu unterwerfen, wie sehr schön ihr letztes Album <a href="http://africanpaper.com/2013/12/21/compound-eye-journey-from-anywhere/">&#8220;Journey From Anywhere&#8221; </a>beweist.</strong> <strong> Anlässlich ihres Deutschlanddebüts im Kölner Stadtgarten traf ich Compound Eye. Dass das Interview (fast) ohne verbale Beteiligung von Tres erscheint, hat weniger mit Desinteresse seinerseits zu tun, sondern war vielmehr seiner Grippe geschuldet.</strong></p>
<p><a title="When the borders become fuzzy: Interview with Compound Eye" href="http://africanpaper.com/2015/03/07/when-the-borders-become-fuzzy-interview-with-compound-eye/"><strong>English Version</strong></a></p>
<p><em><strong>Vielleicht können wir mit einer eher langweiligen Frage beginnen, du könntest ein bisschen was dazu sagen, wie es eigentlich mit Compound Eye seinen Anfang nahm.<br />
</strong></em></p>
<p>Tres und ich waren Freunde. Wir hatten uns durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt und über ein Konzert der Psychic Ills. Ich bin ein großer Fan und es war eine dieser Geschichten: Wir unterhielten uns und beschlossen, mal in irgendeiner Form zu kollaborieren und es war ein langwieriger Prozess. Ich glaube, das erste Spring Press-Album kam 2010 heraus [eigentlich 2012] und ich glaube, dass wir 2007 begonnen haben. Weißt du, wir haben diese vorsichtigen Schritte gemacht, uns einfach getroffen, uns und unsere verschiedenen Arbeitsweisen beobachtet. Von da aus ging es dann los. Auch wenn wir aus unterschiedlichen Musikrichtungen stammen und vielleicht andere Hintergründe haben, gibt es eine Ähnlichkeit, eine experimentelle Ähnlichkeit und das war eine gute gemeinsame Basis.</p>
<p><strong><em>Wo wir gerade bei experimenteller Musik sind. Eure erste Platte ["Origin Of Silence"] ist inzwischen ganz schön teuer. </em></strong></p>
<p>Wir versuchen eine Nachpressung zu veranlassen, aber Jeffrey Burch mag diese limitierten, diese wunderschönen Arteditionen, insofern wird er sie wahrscheinlich nicht nachpressen und die Platte wird immer teurer werden. Sie war auch nicht einmal digital erhältlich. Kein Download, insofern ist die einzige Möglichkeit, wenn sie jemand physisch brennt, wenn er sie abspielt.</p>
<p><em><strong>Als ich eure letzte Veröffentlichung [<a title="COMPOUND EYE: Journey From Anywhere" href="http://africanpaper.com/2013/12/21/compound-eye-journey-from-anywhere/">„Journey From Anywhere“</a>] bekam, dachte ich an den Bandnamen, und die vielen Assoziationen, die ich hatte, drehten sich um unterschiedliche Perspektiven und Zugänge. Ist das zu weit hergeholt, oder&#8230;?</strong></em></p>
<p>Nein, du bringst es genau auf den Punkt. Ich meine auf eine grundlegendere Weise war ist es wirklich eine Wertschätzung des Facettenauges gewesen, wie verdammt seltsam so etwas ist. Die Analogien und Metaphern haben sich von da aus entwickelt. Zuerste einmal, wie seltsam die Realität ist; die Natur ist die seltsamste Sache und sie hört niemals auf erstaunlich seltsam zu sein. Etwas wie ein Facettenauge, wie das Auge eines Insekts und auch versuchen sich vorzustellen, wie es ist, etwas wahrzunehmen, das wirklich anders ist. Ich weiß nicht mehr, wer das einmal sagte: Ich möchte mir nicht vorstellen, wie es ist, eine Fledermaus zu sein, ich möchte mir vorstellen, wie es sich für eine Fledermaus anfühlt, eine Fledermaus zu sein. Ansonsten wäre es Fiktion.</p>
<p><em><strong>Wenn du diese Dinge erwähnst, würdest du agen, dass die Art Musik, die ihr spielt, die Wahnehmung verändern und die Pforten der Wahrnehmung reinigen kann, um es mit Blake zu sagen.</strong></em></p>
<p>Ich für meinen Teil finde, dass das der Ausgangspunkt sein sollte, wenn man Musik macht. Das ist nur meine Ansicht dazu. Das sollte der erste Schritt sein. Mit einem unbeschriebenen Blatt beginnen und dann genau dies hinzufügen. Wenn Musik die Wahrnehmung nicht verändert, ist sie für mich als schöpferischer Mensch nicht interessant. Du weißt ja, “Journey from anywhere, journey to nowhere.“</p>
<p><em><strong>Können Titel die Hörer lenken?</strong></em></p>
<p>Wenn es dir um ein &#8220;Lenken der Hörer&#8221; geht, dann willst du nicht bloß etwas, das sich gut anhört, das du oben auf ein Stück Musik draufklatschst, was ja die einfachste Sache der Welt ist. Der Titel sollte wirklich stark zur Musik passen und sie, wenn möglich, sogar noch besser machen. Manchmal existiert ein Titel früher als das Musikstück. Er soll dir einen kleinen Blick durch den Schleier verschaffen, ihn ein kleines bisschen zur Seite schieben, eine Idee vermitteln. Man will ja meistens nicht wörtlich seine Ideen ausdrücken, aber es sollte eine Art Wegweiser sein. Du kennst das sicher, man nimmt irgend ein beliebiges Wort und zapft es an. Das Burroughs-Ding: Wie beliebig ist beliebig? Das war ein bisschen der Maßstab.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/Compound-Eye-IMG_1711b.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9970" title="Compound Eye IMG_1711b" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/Compound-Eye-IMG_1711b.jpg" alt="" width="608" height="341" /></a><em><strong>Würdest du sagen, dass die Idee der Beliebigkeit auch bei einigen eurer Kompositionen eine Rolle spielt? Auf eurem letzten Album wird ein Track als “cut-up composition“ bezeichnet.</strong></em></p>
<p>Ja ja, das machen wir, die Cut up-Sache. Wir machen das aber nicht sehr oft. Es passiert meistens beim Editieren, das kann schon sehr beliebig werden, Cut ups machen und dann sehen, was passiert. Doch auch im Prozess des Komponierens wird viel dem Zufall überlassen, vieles ist instabil, vieles das wir mit modularen Synthies machen, ist sehr random. Wie wir den Syntheziser einsetzen, das ist oft beliebig und hat viel von Stochastik. Es gibt also eine Beliebigkeit, aber innerhalb eines begrenzten Rahmens.</p>
<p><em><strong>Gab es Zufälle bei euren Auftritt heute, da ja anscheinend ein paar Instrumente fehlten?</strong></em></p>
<p>(lacht) Wir hatten letztlich dann doch alle Instrumente zusammen, selbst in der letzten Minute musste ich noch nach ein paar Kabeln suchen, die nicht da waren, und so mussten wir uns irgendwie behelfen. Teilweise haben die Anschlüsse nicht funktioniert, wir mussten also das beste hoffen. Es gibt einen feinen Grat zwischen einer Katastrophe und was auch immer das Gegenteil einer Katastrophe ist. (lacht) Deshalb mag ich es auf unsere Art machen. Dass wir auf der Klinge des Chaos und der Instabilität herumhüpfen. Du gehst diesen schmalen Grat und kannst jeden Moment auf die Schnauze fallen (lacht). Das macht Spaß. Es hält das Herz in Bewegung. Du brauchst keinen Kaffee (lacht).</p>
<p><em><strong>Wie denkst du dann über Musik, die auch in Live-Situationen hauptsächlich mit einem Laptop gemacht wird?</strong></em></p>
<p>Es kommt darauf an, wer so etwas macht. Wie war sein Name nochmal? Wer hat vor uns gespielt.[Sote] Ich habe vorhin mit ihm gesprochen&#8230;Das Schlechteste, was du meiner Meinung nach machen kannst, ist auf die Bühne zu gehen und nur &#8220;Play&#8221; zu drücken. Das ist einfach nur langweilig. Aber er hat ziemlich offensichtlich sehr viel in Echtzeit bearbeitet. Das ist an sich schon sehr interessant. Prinzipiell bin ich kein so großer Fan von der Idee, einen Laptop auf die Bühne mitzunehmen, oder jemand anderem dabei zuzusehen. Ich weiß nicht, warum das so ist, es ist nur immer, es ist wahrscheinlich schon so lange missbraucht worden und nicht auf gute Weise, sondern dass Leute kommen und Playback läuft.</p>
<p><em><strong>Vor einigen Jahren hat Ivan Pavlov [COH] in Frankfurt gespielt und er hat das, was er mit seinem Laptop gemacht hat, auf eine Leinwand projeziert, so dass jeder sehen konte, was er da gemacht hat, um es transparenter zu machen. Und wir haben [vor dem Interview] kurz über die Sleaford Mods gesprochen. Es scheint eine ehrliche Art zu sein, einfach nur den Knopf zu drücken und nicht so zu tun, als mache man irgendetwas, nur dastehen und Bier trinken.<br />
</strong></em></p>
<p>Ja, das ist ein Teil der Performance. Ich möchte sowohl über Ivan als auch über Sleaford Mods sprechen. Bei Sleaford Mods, also bei Jason Williamson und dem anderen Typen, dessen Name ich vergessen habe, bei denen ist das genial, die werden das sicher nicht immer so machen, aber es funktioniert, weil es so beabsichtigt ist. Es geht nicht nach dem Motto ok, ich will das jetzt machen, weiß aber nicht wie, also mache ich es mit dem Laptop. Du merkst, dass das bei denen wirklich dazu gehört. Auch bei Ivan. Ivan ist so demonstrativ (lacht) pro Laptop, du darfst es nicht einmal berühren (lacht). I mag ihn sehr gerne. In New York hatte er eine Performance mit anschließender Fragerunde. Und irgendwer (lacht), irgendwer wagte es, er tat mir so leid, ihn zu fragen, welche Software er verwendet, und für uns war das wie wenn man einen Gitarristen fragt, was für Saiten er benutzt, die langweiligste Frage, die man sich vorstellen kann. Er kann seine Position besser verteidigen als irgendwer sonst. Ich mag das sehr und er versucht erst gar nicht so zu tun, als gäbe es da einen performativen Aspekt. Er wirkt nicht so, alos würde er sich gerade abarbeiten und mit dem Laptop kämpfen. Es gibt einige sehr langsame, gewollte Bewegungen. Aber es ist auch nichts, was ich selbst so machen wollte. Aber es freut mich, dass du diese Leute erwähnst. Und jetzt ist daraus so eine Art Anti-Laptop-Sache geworden (lacht).  [zu Tres] Du verwendest niemals Laptops.</p>
<p>T: Nein.</p>
<p>Ich glaube bei unserer allerersten Performance mit Captain Sons and Daughters haben wir einen verwendet, ich weiß es nicht mehr genau, ich glaube, wir haben den bei den Proben benutzt.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/compoundeye.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-9971" title="compoundeye" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/compoundeye-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a>Wo du gerade ein älteres Projekt von euch erwähnst und die Gemeinsamkeiten zu Compound Eye, betrachtest du diese früheren Projekte immer noch als relevant? Gibt es Projekte, von denen du sagen würdest, dass sie eine große Rolle in deiner musikalischen Entwichkung gespielt habe, während andere eher vorläufige Schritte darstellten?</strong></em></p>
<p>Ja, das war auf jeden Fall bei Coil so&#8230; Du kannst dem nicht entrinnen, es ist etwas, das Teil von mir ist. Es gab irgendwas in unserer Zusammenarbeit, das eine bestimmte Herangehensweise begründete. Ein Prozess, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Dann muss ich zu meiner ersten band überhaupt, The Poems zurückgehen, wir verwendeten ja Tape-Manipulation und Cut-up Tapes. Ich war 16 und machte Cut-ups und Tapeloops. Ich denke, mit Tres und Psychic Ills seid ihr durch viele Wiederholungen gegangen. Ein gemeinsamer Faden. Ich erinnere mich daran, dass ich einmal Psychic Ills gesehen habe und es floß in dieses dunke LSD-Loch, es war, als ob man in ein schwarzes Loch des Ausgeflipptseins. Das spiegelt sich in Compound Eye wider. Aber auch die Sachen von Captain Sons And Daughters. Es ist alles verbunden.</p>
<p><em><strong>Ich habe kürzlich ein Video einer Captain Sons and Daughters-Performance auf Youtube gesehen und konnte einige Gemeinsamkeiten hören.</strong></em></p>
<p>Ich denke, ich hatte einen Modular, aber ich habe Gitarre gespielt. Ich mag das, wenn die Ecken zerfransen und man das alles nicht mehr so leicht auseinanderhalten kann.</p>
<p><em><strong>Ich hatte mit den Ursprüngen der Band angefangen und wollte zum Abschluss noch nach euren zukünftigen Plänen, Aufnahmen u.s.w. fragen.</strong></em></p>
<p>Wir werden weitermachen. Wir werden ein neues Album aufnehmen. Tres nimmt gerade ein Psychic Ills-Album auf und ich mache ein Soloalbum. Aber sobald wir damit fertig sind, fangen wir mit dem nächsten Compound Eye-Album an. Es wird ein paar Elemente von dem haben, was wir heute Abend gemacht haben. Beim letzten Album war jeder Track anders, aber es gibt ein paar gemeinsame Themen. Das wird genauso werden. Eine Variation..</p>
<p><em><strong>Der letzte Track heute hatte ein paar rhythmische Elemente.</strong></em></p>
<p>Ja, das ist auf jeden Fall etwas, das wir erforschen werden.</p>
<p>(M.G.)</p>
<p>Bandfotos: Jessica Dell, Jessica Gordon</p>
<p><a href="http://www.discogs.com/artist/2595061-Compound-Eye">Discogs</a></p>
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		<title>When the borders become fuzzy: Interview with Compound Eye</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 07:19:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Maybe we can start with a rather tedious question but maybe you could say a few words about how you actually started Compound Eye? D.: Tres and I were friends. We had met through mutual friends and from seeing Psychic &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/03/07/when-the-borders-become-fuzzy-interview-with-compound-eye/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><em><strong></strong></em><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/compoundeyediscogs.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9979" title="compoundeyediscogs" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/compoundeyediscogs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Maybe we can start with a rather tedious question but maybe you could say a few words about how you actually started Compound Eye?</em></strong></p>
<p>D.: Tres and I were friends. We had met through mutual friends and from seeing Psychic Ills. I am a huge fan and it was one of those things: We were talking and we said we should collaborate on something and it was a slow process. I think the first record that we did, the Spring Press record, came out in 2010 [ actually 2012] and I think we started in 2007. You know we did these tentative steps just getting together and viewing each other and our different working methodologies and just took it from there. Even though we come from different types of music and maybe different backgrounds, there&#8217;s a similarity, an experimental similarity that was good common ground.</p>
<p><em><strong>Talking about experimental music, I think your first record [„Origin of Silence“] fetches quite high prices.</strong></em></p>
<p>We will try to encourage a repress but Jeffrey Burch likes these<a href="http://www.culturesinbetween.net/the-spring-press-in-new-york"> limited, these beautiful art editions</a>, so he probably won&#8217;t repress and it will get more and more expensive. It wasn&#8217;t even available digitally either. No digital download, so the only way is if someone physically burns it when they are playing it.</p>
<p><em><strong>When I got the last record ["Journey From Anywhere“] I thought of the bandname, and the associations I had were that it is about different perspectives, different approaches. Is that too far-fetched, or&#8230;?</strong></em></p>
<p>No, you definitely nailed it. I mean just in a more fundamental level it was just really an appreciation of the compound eye, how fucking weird something like that is. The analogues and the metaphors built from there. First of all it was how strange is reality; nature is the strangest thing and it never ever stops being astonishingly weird, something like a compound eye, you know like an insect&#8217;s eye. And also to try and imagine what it&#8217;s like to perceive that&#8217;s truly other. I can&#8217;t remember who said that: I don&#8217;t want to imagine what it&#8217;s like to be a bat, I want to imagine what&#8217;s it like for a bat to be a bat.</p>
<p><strong><em>When you mention these things, would you say that the type of music you do is something to alter perception, to cleanse the doors of perception to quote Blake.</em></strong></p>
<p>I mean to me that should be your starting point for making music. I mean just for me personally. That should be step one. Starting off with a blank slate and then adding that. If music isn&#8217;t altering perception, for me as a creator it doesn&#8217;t interest me. You know “Journey from anywhere, journey to nowhere.“</p>
<p><em><strong>Can titles guide the listeners?</strong></em></p>
<p>When you say “guide the listener“, you don&#8217;t want something that just sounds good. That you slap on top of the piece of music. That&#8217;s the easiest thing in the world. It should really strongly identify with the music but also, if possible, enhance. Sometimes the title exists before the piece of music. The title should give you a little peek beetween the veil, cracking open a a little bit, getting some idea. You don&#8217;t wanna be literal about your intentions. It should be some kind of signpost. You know taking some randon word and the extracting from that. The Burroughs thing: How random is random? That was a bit of a touchstone.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/Compound-Eye-IMG_1711b4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-9982" title="Compound-Eye-IMG_1711b" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/Compound-Eye-IMG_1711b4.jpg" alt="" width="608" height="341" /></a></p>
<p><em><strong>Would you say that this idea of randomness also applies to some of your compositions? On your last album there&#8217;s a track which is called a “cut-up composition“.</strong></em></p>
<p>Yeah, yeah, we do that. Th cut up-thing. When we do that, we don&#8217;t do that very much. That would be in the editing process, it may be fairly random, like taking cut ups and seeing what happens. But even in the composition process there&#8217;s a lot of randomness, a lot of instability, some of the processes that we use, with the modular synths, the modular synthesizer is hugely random. And the way that we use it there&#8217;s a lot of random and a lot of stochaistic processes. So randomness but constrained within certain parameters.</p>
<p><em><strong>Did any random element enter tonight&#8217;s show because of your limitations because some instruments were missing?</strong></em></p>
<p>(<em>laughing</em>) We had finally got all of the instruments, even at the last minute I was running around on stage but some of the cables that we had weren&#8217;t there so we just had to make do. And some of the patching didn&#8217;t happen. We were keeping our fingers crossed. There&#8217;s a fine line between disaster and whatever the opposite of disaster is. (<em>laughing</em>) That&#8217;s why I like doing it the way we are doing it. That there&#8217;s a bounce on that knife edge of chaos and instability. You walk that fine line and any moment you can just fall on your face. (<em>laughing</em>). It&#8217;s fun. It keeps your heart going. You don&#8217;t need coffee <em>(laughing</em>).</p>
<p><strong><em>How do you you feel then about music that is in live sitauations mainly done with a laptop?</em></strong></p>
<p>It depends who&#8217;s doing it. What&#8217;s his name again? Who was on before. [Sote] From speaking to him beforehand&#8230; The worst thing I think you can do is to go on stage and just hit play. That just is so boring. But he was clearly doing a lot of real-time manipulation. That&#8217;s by its nature interesting. Generally I&#8217;m not a huge fan of having a laptop on stage or partucarly watching anyone. I don&#8217;t know why it is, it just always, it&#8217;s probabaly it has been abused for so long and not in a good way, but basically people coming and doing playback.</p>
<p><strong><em>A couple of years ago Ivan Pavlov [COH] played in Rankfurt and he projected what he was doing onto a screen so everybody could see what he was doing with his laptop. To make it more transparent. And we briefly talked about the Sleaford Mods [before the interview]. It seems to be an honest way of doing it, hitting the button and not pretending to do something else, just standing there and drinking beer. </em></strong></p>
<p><del><strong></strong></del>Yeah, that&#8217;s part of the performance. I want to talk about both Ivan and Sleaford Mods. With Sleaford Mods, it&#8217;s Jason Williamson, and I forget the name of the other guy, that&#8217;s part of it, standing there, drinking beer, it&#8217; just genius, they may not do it for very much longer, but that works because it&#8217;s so deliberate. It&#8217;s not like: Ok I wanna do it but I don&#8217;t know how to do it, so I just gonna bring a laptop. You know it&#8217;s really part of it. And with Ivan. Ivan is so belligerantly (<em>laughing</em>) pro laptop you can&#8217;t even touch it <em>(laughing</em>). I love him dearly. In New York he did a performance and a q &amp; a afterwards. And someone (<em>laughing</em>), someone dared, I felt so bad for this person, to ask him what software he used and he was just like “that&#8217;s like asking a guitarist what kind of strings he uses. That&#8217;s the most boring question anyone could imagine.“ He can defend his position better than anyone. And I admire that and he doesn&#8217;t even pretend to have a performative aspect. He doesn&#8217;t look busy and is not trying as if he is wrestling with the laptop. There are very slow deliberate movemnets. But it&#8217;s not something I would want to do. But I like that you brought up these two people. And it turned into this kind of anti-laptop thing. (<em>laughing</em>). [To Tres] You&#8217;ve never used laptops.</p>
<p>T: No.</p>
<p>I think maybe with Captain Sons and Daughters the very first performance we did, I can&#8217;t remember. I think we used it for rehearsals.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/compoundeye2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-9983" title="compoundeye" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/compoundeye2.jpg" alt="" width="690" height="469" /></a>Now that you&#8217;ve mentioned an earlier project of yours and that there are some similarities that led to Compound Eye. Would you say that these earlier projects are still relevant to you? Are there projects where you would say that they played a very importnt role in your musical development while others were more tentaive steps?</strong></em></p>
<p>Well, obviously Coil was&#8230; You can never get away from that. It&#8217;s something that&#8217;s part of me. There&#8217;s something in working with them that gave birth to a certain methodology. Some process that just does never go away. So that&#8217;s something and then going back to the very first band that was The Poems, you know we used tape-manipulation and cut-up tapes. I was 16 and cutting up making tapeloops. I think with Tres and Pschic Ills you guys have gone through many iterations. A common thread. But at some point&#8230; I remember seeing Psychic Ills once and it was flowing into a dark lysergic hole, it was like falling into a black hole of trippiness. That&#8217;s reflected in Compound Eye. But also Captain Sons and Daughters stuff. It&#8217;s all connected.</p>
<p><em><strong>I recently saw a video of a Captain Sons and Daughters-performance on youtube and I could hear some similarities.</strong></em></p>
<p>I think I had a modular but I was playing guitar. I like it when the borders become fuzzy and it&#8217;s not so easy to delineate. This is a person&#8217;s project under this name. It&#8217;s nice when it blurs.</p>
<p><strong><em>I started with the origin of the band so at the end I would like to talk about future plans, recordings, stuff like that.</em></strong></p>
<p>We&#8217;re gonna continue. We gonna record another album. Tres is recording a Psychic Ills-album and I&#8217;m doing a soloalbum. But once we finish with those we start doing the next Compound Eye-album. It would be some elements of what we did tonight. The last album, every track is different but there&#8217;s some unifying themes. It will be the same thing. A variation..</p>
<p><em><strong>The last track tonight had some rhythmic elements.</strong></em></p>
<p>Yeah, that&#8217;s definitely something that we&#8217;re gonna explore.</p>
<p>(M.G.)</p>
<p><a href="http://www.discogs.com/artist/2595061-Compound-Eye">Discogs</a></p>
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