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	<title>African Paper &#187; Commando Vanessa</title>
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		<title>Contemporary and Unfamiliar Music. Ein Gespräch mit dem Label Commando Vanessa</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2021 04:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>

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		<description><![CDATA[Als vor rund zwei Jahren zwei Tapes &#8211; das Debüt von Tommaso Bonfilio alias Mother und &#8220;II&#8221; von Yuko Araki &#8211; bei dem damals noch unbekannten italienischen Label Commando Vanessa herauskamen, hatte man sofort den Eindruck, das hier gerade etwas &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/06/12/contemporary-and-unfamiliar-music-ein-gesprach-mit-dem-label-commando-vanessa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/commandovanessalogo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25657" title="commandovanessalogo" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/commandovanessalogo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als vor rund zwei Jahren zwei Tapes &#8211; das Debüt von Tommaso Bonfilio alias Mother und &#8220;II&#8221; von Yuko Araki &#8211; bei dem damals noch unbekannten italienischen Label Commando Vanessa herauskamen, hatte man sofort den Eindruck, das hier gerade etwas Bleibendes am entstehen war. Die Motive klassischer Sakralkunst, gerahmt in die Oramentik nostalgischer Spitzenstoffe, ein dezent okkult anmutendes Logo, der Charme des Handgefertigten und die Wahrung einer gewissen<span id="more-25654"></span> Obskurität, die im Grunde eine Fokussierung aufs Wesentliche ist &#8211; all dies offenbarte einen zu großen Stilwillen, bei dem nichts dem Zuvall überlassen scheint, um ein lediglich aus der Not geborenes Veröffentlichungsportal zu repräsentieren. Nach mittlerweile sieben Kassetten &#8211; sechs Alben und einer Anthologie &#8211; haben Commando Vanessa und der dahinter stehende Freundeskreis für ihre Veröffentlichungen, die ein Stilpanorama von Noise und freier Improvisation bis zu zahllosen Spielarten der Elektronik und darüber hinaus keinem Genre verpflichtet sind, einiges an Lob erhalten. Der Industrie sind sie dabei jedoch kein Stück nähergerückt. Im folgenden Interview spüren wir den vielen roten Fäden nach, die die bisherige Diskografie des Labels durchziehen.</strong></p>
<p><a title="Contemporary and Unfamiliar Music. An Interview with Commando Vanessa" href="http://africanpaper.com/2021/06/12/contemporary-and-unfamiliar-music-an-interview-with-commando-vanessa/"><strong>English Version</strong></a></p>
<p><em><strong>Soweit wir wissen, arbeiten mehrere Leute bei und für Commando Vanessa. Würdet ihr euch kurz vorstellen?</strong></em></p>
<p>Commando Vanessa ist ein Kollektiv, eine Gruppe von Leuten, die beschlossen hatten, an diesem Projekt zu arbeiten und dabei auf Egos zu verzichten und sich stattdessen auf die Künstler zu konzentrieren. Als Kollektiv geht es uns nicht darum, zu betonen, wer die einzelnen Leute dahinter sind, denn es sind nicht die Individuen, die Commando Vanessa zu dem machen, was es ist, es ist die Gemeinschaft der Menschen dahinter, jeder von uns arbeitet an etwas Bestimmtem, damit das ganze System funktioniert. Wir glauben, dass es nicht so sehr darauf ankommt, was wir sind und was wir bisher im Einzelnen gemacht haben. Das heißt, wir glauben auch an Widersprüche, ich meine, wir versuchen, unsichtbar zu sein, aber wir machen ein Interview mit euch&#8230;</p>
<p><em><strong>Wie kam es zur Gründung des Labels?</strong></em></p>
<p>Es gibt einen großen Unterschied zwischen Fantasie und Begehren. Während Fantasie etwas ist, das einen anregt und zum Träumen bringt, ist Begehren ein zwanghafter und unausweichlicher Gedanke, der einen quält, wenn man sich entscheidet, ihn zu ignorieren. Commando Vanessa war und ist immer Begehren.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/yukoaraki2.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-25660" title="yukoaraki2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/yukoaraki2-808x1024.jpg" alt="" width="584" height="740" /></a></p>
<p><em><strong>Eure Veröffentlichungen sind auf Tape und im Download erhältlich. Könntet ihr euch auch vorstellen, mit anderen Tonträgern zu arbeiten (Vinyl etwa oder ein paar ungewöhnliche Formate)?</strong></em></p>
<p>Dass wir uns für die Kassette entschieden haben, ist kein Zufall. Es ist ein ideales Format, das ein manuelles Eingreifen in jeden Teil des Prozesses ermöglicht, man kann alle verschiedenen Teile nach und nach bearbeiten. Es ist ein weniger abstraktes Format als andere, weil man es so einfach manipulieren kann. Aus einigen Gründen könnte man es als ein weniger magisches Objekt ansehen, aber aus denselben Gründen ist es in Wirklichkeit viel magischer. Wir haben nicht vor, Vinyl herauszubringen, doch früher oder später wird höchstwahrscheinlich irgendein bizarres Format in den Katalog aufgenommen werden.</p>
<p><em><strong>Wie würdet ihr eure Ideen bezüglich des Desings beschreiben? Wie wichtig ist dieser Aspekt eurer Meinung nach für ein Label, wenn es so etwas wie eine &#8220;Marke&#8221; sein will und nicht bloß eine kleine Plattenfirma?</strong></em></p>
<p>Wir wissen nicht, wie wichtig &#8220;Markenzeichen&#8221; für Labels im Allgemeinen sein können, aber für uns ist dieser Aspekt durchaus wichtig. Die Tatsache, dass ein Label ein künstlerisches Unterfangen an sich sein kann, mit dem sich Künstler und Fans identifizieren können, war etwas, woran wir uns immer orientiert haben. Uns gefällt die Idee, dass das Publikum unsere Tapes allein an unserer Ästhetik erkennen kann und sich unabhängig vom Projekt für sie entscheidet. Das ist eine Sache des Vertrauens. In gewisser Weise ist das eine Erweiterung des Konzepts hinter dem Kollektiv, man weiß, dass es Commando Vanessa ist, trotz des jeweiligen Namens. Um ein wenig auf unsere Design-Details einzugehen, wir arbeiten nach einem festen ästhetischen Format, so dass alle Veröffentlichungen bestimmte Merkmale gemeinsam haben. Für die Hauptveröffentlichungen zum Beispiel sind alle unsere Cover aus Papier mit gestickten Heiligenbildern, die verwendeten Farben sind immer die gleichen 3, die sich abwechseln, das Tape hat einen kleinen Bildeinsatz im transparenten Teil, inspiriert von der Musik der Kassette. Man könnte wahrscheinlich sagen, dass wir ziemlich besessen von Details sind.</p>
<p><em><strong>Wie würdet ihr eucher DIY-Konzept beschreiben? Ihr verwendet gelegentlich den Begriff Boutique-Label anstelle gängigerer und mittlerweile auch etwas hohler Begriffe&#8230;</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/valentinamarlene.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-25659" title="valentinamarlene" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/valentinamarlene-866x1024.jpg" alt="" width="584" height="690" /></a>DIY-Arbeit ist für uns eine Möglichkeit, den gesamten Prozess hinter einer Veröffentlichung unter Kontrolle zu haben. Wenn wir nur wenige Exemplare herausbringen, können wir uns die Zeit nehmen, jedes Exemplar selbst herzustellen; und wenn wir etwas nicht können, bitten wir jemanden aus unserer Gegend, uns zu helfen. Es ist wirklich lohnend, in eine kleine lokale Werkstatt zu gehen und das Papier, aus dem das Cover gemacht wird, physisch anfassen zu können oder die Papierfarben nicht von einem Bildschirm aus auszuwählen. In der Regel lernt man dabei ziemlich interessante Leute kennen und kann mit ihnen Erfahrungen austauschen. Deshalb verwenden wir gerne den Begriff &#8220;Boutique&#8221;, nicht in einer gekünstelten Art und Weise, sondern in seiner ursprünglichen Bedeutung eines kleinen Ladens, um diese Liebe zum Detail und die kleine Auflage, die wir für jede Veröffentlichung machen, zu unterstreichen.</p>
<p><em><strong>Wir bemerken oft einen gewissen Pessimismus, wenn es um die Möglichkeiten eines DIY-Ansatzes in der Musik (und anderen kreativen Bereichen) geht. Findet ihr, dass man da etwas mutiger sein sollte, und wenn ja, was für ein Beispiel könnte CV da bieten?</strong></em></p>
<p>Wir können nicht sagen, ob wir ein Beispiel für andere Labels geben können, aber ja, wir sind starke Befürworter des DIY-Ansatzes. Wir denken, dass man bei der DIY-Ethik nie genug betonen kann, dass die Gemeinschaft die Grundlage bildet. Es selbst zu machen bedeutet nicht, etwas auf seine Art zu machen, ohne sich die Beispiele anderer Leute anzuschauen, also war es für uns immer wichtig, offen zu sein, Netzwerke zu schaffen, zu schauen, was andere machen, mit anderen zusammenzuarbeiten, zu experimentieren. Das bedeutet eine Menge Arbeit, Misserfolge, stundenlange Diskussionen und Recherchen, aber es ist die Essenz von allem, abenteuerlustig zu sein, und das ist es, was einen dazu bringt, weiterzumachen und sich zu verbessern.</p>
<p><em><strong>War das Label von Beginn an als etwas Dauerhaftes gedacht?</strong></em></p>
<p>Was das Design des Labels angeht, gab es von Anfang an einen klaren Plan. Wir haben hart an dem Konzept hinter dem Label gearbeitet, bevor wir wirklich angefangen haben, so dass wir jetzt eine Art Rhythmus in der Reihenfolge der Veröffentlichungen haben, so wie die Farben im Design unserer Tapes. Man könnte sagen, nichts ist zufällig.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/mansplained.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-25661" title="mansplained" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/mansplained-893x1024.jpg" alt="" width="584" height="669" /></a></p>
<p><em><strong>Die beiden ersten Acts auf eurem Label waren Yuko Araki und Tommaso Bonfilios Projekt Mother. Kanntet ihr die beiden schon länger? Beide waren ja zuvor schon in verschiedenen Bands und Kollaborationen aktiv&#8230;</strong></em></p>
<p>Wir kennen Tommaso schon seit einigen Jahren persönlich, auch die Bands, mit denen er vorher gespielt hat (SabaSaba, Blind Beast etc.). Yuko haben wir durch Swamp Booking, ihre Booking-Agentur, kennengelernt, nicht lange bevor wir ihr Album veröffentlicht haben. Wir haben ihre Musik von Anfang an geradezu verehrt, aber sie haben die Richtung von Commando Vanessa nicht beeinflusst. Wir haben beschlossen, dass es unser Genre sein sollte, nicht durch ein Genre definiert zu sein, lange bevor wir entschieden, wen wir als erstes veröffentlichen.</p>
<p><em><strong>Euren stilistischen Rahmen beschreibt ihr als &#8220;contemporary and unfamiliar music&#8221; &#8211; das umfasst ein weites Spektrum an Möglichkeiten, und eure bisherigen Releases waren auch kaum auf ein Genre begrenzt. Gibt es trotzdem No-Go-Areas für euch?</strong></em></p>
<p>Es existieren immer noch so viele unerforschte Gebiete, aber keines ist verboten! Manchmal fühlen wir uns gerade von den Dingen am stärksten angezogen, die es uns am unbequemsten machen.</p>
<p><em><strong>Seht ihr es auch als Ziel, eine Lücke in der aktuellen Musiklandschaft zu füllen?</strong></em></p>
<p>Wir denken nicht, dass eine Lücke gefüllt werden muss, was wir veröffentlichen, existiert unabhängig von uns. Wir versuchen nur, einigen Projekten, an die wir glauben, beim Wachsen zu helfen.</p>
<p><em><strong>Der Name Commando Vanessa bezieht sich wohl auf einen Song von Vanessa Paradis&#8230;</strong></em></p>
<p>Wir haben ehrlich gesagt von &#8220;Commando&#8221; , dem fantastischen Song von Vanessa Paradis, erfahren, als wir den Domainnamen für Commando Vanessa kaufen wollten. Wir haben den Namen gegoogelt, um zu sehen, ob jemand bereits eine Website mit demselben Namen hat, und dann ging es los. Seitdem ist es nun der dedizierte Soundtrack all unserer Meetings, die streng geheim sind, ebenso wie unser Name&#8230;</p>
<p><em><strong>Vor kurzem hattet ihr eine –  in eigenen Worten &#8220;diverse, colorful, exaggerated, intimate, political, sexy&#8221; &#8211; Compilation unter dem False-Flag-Titel &#8220;Mansplained!&#8221; veröffentlicht. Was könnt ihr über die Ideen dahinter sagen?</strong></em></p>
<p>Es sieht immer noch so aus, dass es eine politische Aktion ist, wenn eine Frau tut, was sie will, ohne sich darum zu kümmern, was andere Leute denken. Und wenn ihr Handeln als gegen ein bestimmtes Ziel gerichtet wahrgenommen wird, dann wird sie als Feministin abgestempelt. &#8220;Mansplained!&#8221; eher so etwas wie ein Stöhnen, das uns unterwegs herausgerutscht ist.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/jzunz1.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-25662" title="jzunz" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/jzunz1-879x1024.jpg" alt="" width="584" height="680" /></a></p>
<p><em><strong>Themen aus den Bereichen Sex und Gender haben v.a. in den letzten Jahren für viel Diskussionsstoff gesorgt. Denkt ihr, dass Musik die Chance hat, Menschen mit unterschiedlichen Meinungen (die meist auch aus unterschiedlichen Millieus kommen) in einen Dialog zu bringen, oder ist euer Ansatz eher konfrontativ?</strong></em></p>
<p>Commando Vanessa schafft Allianzen. Es ist ein &#8220;Kommando&#8221; von Dissidenten, ohne Geschlecht und ohne Alter, die das Geschlecht in all seinen Formen dekonstruieren und zur Schaffung neuer Narrative beitragen, in denen wir uns selbst darstellen und selbst erkennen können. Wie reagiert man auf ein einzigartiges Imaginäres? Indem man es multipliziert. Durch die Multiplikation der Imaginarien wird der Kampf intersektional und bekämpft Marginalisierung und Ausgrenzung. Das kann auch für die Musik gelten. Es gibt keine Norm und wir müssen uns an nichts halten: Es gibt nur das, was wir mögen und was wir nicht mögen. Es ist kein Identitätskampf, sondern ein Integrationskampf. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass eine Idee zu haben und sie in die Tat umzusetzen die Norm verändern kann, sie kann Gewohnheiten dekontextualisieren und uns dazu bringen, uns zu verhalten, ohne Erklärungen abzugeben. Die Allianzen machen es möglich, die &#8220;Normalität&#8221; zu hinterfragen. Um Diana J. Torres zu zitieren: &#8220;An den unbestrittenen Kriterien zu rütteln, ist terrorisierend. Wenn dieser Terror das Geschlecht an der Hand hält, ist der heiße Krieg serviert&#8221;.</p>
<p><em><strong>Auf der Compilation habt ihr euch als echte Schatzsucher geoutet. Wie seid ihr z.B. auf Stücke wie Techno Thrillers &#8220;Au feu et à l’eau&#8221;, auf Deeath Palace oder auf den Foie Gras-Ableger Flawed God gekommen</strong></em></p>
<p>Wir recherchieren endlos innerhalb und außerhalb unseres Netzwerks. Wir versuchen, offen zu sein und zuzuhören und begrüßen externe Inputs, auch wenn sich das in letzter Zeit aufgrund des Mangels an Live-Musik als schwierig erwiesen hat. Wir würden uns wünschen, dass dieser Prozess langsam mehr und mehr über Mundpropaganda abläuft, etwas, durch das wir ähnliche Ziele und eine Haltung teilen können.</p>
<p><em><strong>Was könnt ihr uns über die Zusammenarbeit mit der Videokünstlerin Greta Oto erzählen?</strong></em></p>
<p>Greta Oto ist die Schwester von Commando Vanessa, die hauptsächlich Augen und Ohren einsetzt, um der Welt ihre Gesamtvision mitzuteilen. Greta Oto ist der Klebstoff, sie animiert euch, über das Hören hinaus zu sehen. Greta Oto sind zu zweit.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/poubelle.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-25663" title="poubelle" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/poubelle-852x1024.jpg" alt="" width="584" height="701" /></a></p>
<p><em><strong>Ihr habt ein Tape von dem Projekt J.Zunz der mexikanischen Musikerin Lorena Quintanilla herausgebracht, die in ihrer regionalen Underground-Szene schon recht populär ist, und vielleicht habt ihr maßgeblich zu ihrem Ruf auf der anderen Seite des Atlantiks beigetragen. Auch Yuko Araki wird seit einiger Zeit immer bekannter. Ist euer Beitrag dazu etwas, das euch zu neuen Projekten motiviert?</strong></em></p>
<p>Wir glauben, dass der Hauptzweck eines Labels wirklich darin besteht, den Musikern mehr Sichtbarkeit zu geben, ihnen zu helfen, zu wachsen. Meistens reicht es nicht aus, einfach nur großartige Musik zu komponieren, und meistens ist großartige Musik zu komponieren nicht gleichbedeutend mit der Fähigkeit, sich selbst zu promoten.<br />
Als Label bringen wir nicht nur Alben heraus, sondern wir arbeiten hart daran, sie zu promoten. Wir empfinden das als eine unserer Verantwortungen und nehmen es sehr ernst.</p>
<p><em><strong>Welche wären die Acts, die ihr gerne auf CV herausbringen würdet, wenn es die Gelegenheit dazu gäbe?</strong></em></p>
<p>Moor Mother, Franco Franco, Boy Harsher, Macy Rodman, Thoom, Elvin Brandhi, Bella Cvir.. Es ist eine lange Liste. Nun, wenn das jemand liest und Interesse hat, der soll uns gerne kontaktieren über commandovanessa@gmail.com</p>
<p><em><strong>An neuen Abenteuern sind wir natürlich interessiert, gibt es da schon Geheimnisse, die ihr lüften könnt?</strong></em></p>
<p>Es ist noch etwas früh, davon zu sprechen, aber wit haben natürlich schon was neues in der Pfanne. Wir erzählen es euch bald im Vertrauen.</p>
<p><strong>Commando Vanessa @ <a href="http://commandovanessa.com/">Home</a> | <a href="https://soundcloud.com/user-519451989">Soundcloud</a> | <a href="https://commandovanessa.bandcamp.com/music">Bandcamp</a> | <a href="https://www.facebook.com/CommVanessa/">Facebook</a></strong></p>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2021 04:55:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>

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		<description><![CDATA[When two tapes &#8211; the debut of Tommaso Bonfilio aka Mother and &#8220;II&#8221; by Yuko Araki &#8211; were released by the then still rather unknown Italian label Commando Vanessa around two years ago, one immediately had the impression that something &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/06/12/contemporary-and-unfamiliar-music-an-interview-with-commando-vanessa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/commandovanessalogo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25657" title="commandovanessalogo" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/commandovanessalogo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>When two tapes &#8211; the debut of Tommaso Bonfilio aka Mother and &#8220;II&#8221; by Yuko Araki &#8211; were released by the then still rather unknown Italian label Commando Vanessa around two years ago, one immediately had the impression that something lasting was being created. The motifs of classical sacred art, framed in the ornamentation of nostalgic lace fabrics, a discreetly occult-looking logo, the charm of the handmade and the preservation of a certain obscurity that<span id="more-25652"></span> is basically a focus on the essentials &#8211; all of this revealed too great a will for style, to represent a publishing portal just born out of necessity. After seven cassettes by now &#8211; six albums and an anthology &#8211; Commando Vanessa and the circle of friends behind them have received quite some praise for their releases, which cover a stylistic panorama from noise and free improvisation to countless varieties of electronics and beyond and thus are not tied to any genre. In the following interview, we trace the many threads that run through the label&#8217;s discography so far.</strong></p>
<p><a title="Contemporary and Unfamiliar Music. Ein Gespräch mit dem Label Commando Vanessa" href="http://africanpaper.com/2021/06/12/contemporary-and-unfamiliar-music-ein-gesprach-mit-dem-label-commando-vanessa/"><strong>German Version</strong></a></p>
<p><em><strong>As far as I know, there&#8217;s several people who work in and for Commando Vanessa. Would you like to introduce yourselves a little bit and tell us who is responsible for what?</strong></em></p>
<p>Commando Vanessa is a collective, a group of people that decided to work on this project giving up on egos and focusing instead on the artists. As a collective we don’t want to stress who the individuals behind it are because it is not the individuals that make Commando Vanessa what it is, it is the collectivity of people behind it, each of us work on something specific in order to make the whole system work. We believe that what we are and what we’ve done so far singularly doesn&#8217;t matter that much. That said, we also believe in contradictions, I mean, we try to be invisible but we are doing an interview with you&#8230;</p>
<p><em><strong>What were the circumstances that led to Commando Vanessa?</strong></em></p>
<p>There’s a huge difference between fantasy and desire. While fantasy is something that turns you on and makes you dream, desire is an obsessive and inescapable thought that will torment you if you decide to ignore it. Commando Vanessa was and still is a desire.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/yukoaraki2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25660" title="yukoaraki2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/yukoaraki2.jpg" alt="" width="948" height="1200" /></a></p>
<p><em><strong>Your releases are available via download and in limited tape editions. Could you also imagine to put out music in other formats (vinyl for instance or also some unusual formats )?</strong></em></p>
<p>The choice of the cassette is not accidental. It is an ideal format that allows manual intervention in every part of the process, you can handle all the different pieces one by one. It is a less abstract format than the others because you can personally manipulate it. For some reasons this could be seen as a less magical object, but for the same reasons it is in fact a lot more magical. While releasing vinyls is not in our plans, most probably some bizarre format will soon or later enter the catalog.</p>
<p><em><strong>How would you describe your ideas concerning visual design and packaging? How important do you think is this aspect for a label in order to be something like a &#8220;trademark&#8221; and not just a company?</strong></em></p>
<p>We don&#8217;t know how important “trademarks” can be for labels in general, but we know it is important for us. The fact that a label can be an artistic endeavor in itself with whom the artists and the fans can identify has been something we always aimed for. We really like the idea that the audience can recognize our tapes just from our aesthetic and choose to go for them regardless of the project. It’s a matter of trust. In a way this is an extension of the same concept behind the collective, you know that it’s Commando Vanessa, despite the names behind. To go a little into our design details, we work through a rigid aesthetic format, so all the releases share some characteristics. For the main releases for example all our covers are made of paper embroidered holy pictures, the used colors are always the same 3 that alternate, the tape has a small image insert in the transparent part inspired by the music of the cassette.  As you can probably tell, we’re pretty obsessed with details.</p>
<p><em><strong>How would you describe your ideas of DIY work in CV? You often use the name boutique label instead of more well-known terms that became hollow over the years&#8230;<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/valentinamarlene.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25659" title="valentinamarlene" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/valentinamarlene.jpg" alt="" width="1184" height="1400" /></a></strong></em></p>
<p>DIY work is a way for us to better control all the process behind a release. Releasing only a few copies allows us to take the time to manufacture each copy; and if we are not able to do something we ask local manufacturers to help us. It’s really rewarding to go to a small local workshop and be able to physically touch the paper the cover will be made of or choose the paper colors not from a screen. You usually end up getting to know pretty interesting people and share experiences with them.<br />
That’s why we like to use the term “boutique”, not in a fancy way, but in its original meaning of small shop, in order to underline this attention to details and the small run of copies we do for each release.</p>
<p><em><strong>I often notice a certain pessimism when it comes to the possibilities of DIY approaches to music (and other creative things). Do you think, people should be a bit more adventurous in that, and if yes, what kind of a good example could CV provide?</strong></em></p>
<p>We are not sure we can provide an example for other labels, but yes, we are strong supporters of the DIY approach. We think that what should be never stressed enough about the DIY ethic though is the community at its base. Doing it yourself doesn&#8217;t mean to try to do something your way without looking at other people’s examples, so the main thing for us has always been trying to be fluid, create networks, look at what other people do, collaborate with others, experimenting. This means a lot of work, failures, hours and hours of discussions and research, but being adventurous is the essence of it all and it’s what makes you keep going on and improve.</p>
<p><em><strong>Did you plan to run the label permanently from the beginning, or was it more about certain releases that you wanted to bring out?</strong></em></p>
<p>As for the label design, there has been a clear plan since the beginning. We worked hard on the concept behind the label before starting it, so we now have sort of a rhythm in the order of the releases, like the colors in our tapes’ design. You could say nothing is casual.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/mansplained.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25661" title="mansplained" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/mansplained.jpg" alt="" width="1044" height="1197" /></a></p>
<p><em><strong>The first two acts you featured on your label were Yuko Araki and Tommaso Bonfilio&#8217;s project Mother. As both of them were active with certain band projects before, were you familiar with them, and was their music also a bit inspiring for CV&#8217;s concept?</strong></em></p>
<p>We’ve personally known Tommaso for some years now and the bands he previously played with (SabaSaba, Blind Beast etc), while we got to know Yuko through Swamp Booking, her booking agency, not long before we released her album. We adored their music from the beginning but they didn’t inspire Commando Vanessa’s line, we decided that not being defined by a genre was to be the label’s genre long before deciding who to release first.</p>
<p><em><strong>You described your stylistic frame just as &#8220;contemporary and unfamiliar music&#8221;, which encompasses a wide range of possibilities, and in fact, the releases so far were not restricted to any genres. Are there still any no-go areas for you?</strong></em></p>
<p>There are still so many unexplored areas but none are forbidden! Sometimes the more something makes us uncomfortable, the more we are attracted to it.</p>
<p><em><strong>Do you also see it as your mission to fill a gap in the current musical landscape?</strong></em></p>
<p>We don’t think that a gap has to be filled, what we release exists regardless of us. So no need to go on a mission, we just try to help some projects we believe in to grow.</p>
<p><em><strong>The name Commando Vanessa refers to a song by Vanessa Paradis. Does it also stand for the all-female endeavor that you are?</strong></em></p>
<p>We actually got to know about “Commando” , the fantastic song by Vanessa Paradis, when we were buying the domain name for Commando Vanessa. We were googling the name to see if anybody already had a website with the same name and it came out.<br />
Since then it’s now the dedicated soundtrack of all our meetings, which are top secret, as is our name&#8230;</p>
<p><em><strong>The majority of artists you released so far are also female, and recently you put out your fist –  &#8220;diverse, colorful, exaggerated, intimate, political, sexy&#8221; &#8211; compilation with the false-flag title &#8220;Mansplained!&#8221;. What can you tell us about the combative drive of the whole thing?</strong></em></p>
<p>It still looks like if a woman does what she wants without caring about what other people think is a political action. And if her actions are perceived to be against a specific target, then she will also be labelled as a feminist. So Mansplained! was more something like a groan we let out on the way.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/jzunz1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25662" title="jzunz" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/jzunz1.jpg" alt="" width="1202" height="1400" /></a></p>
<p><em><strong>As we all know, sex and gender issues are quite polarizing for some years now. Do you think, music has the chance to bring people with different opinions (who are mostly also from different communities) into dialogue, or is your approach a more confrontative one?</strong></em></p>
<p>Commando Vanessa creates alliances. It is a “command” of dissidents, without gender and without age who deconstruct gender in all its forms, contributing to the creation of new narratives in which we can self-represent and self-recognize. How to respond to a unique imaginary? Multiplying it. It is by multiplying the imaginaries that the struggle becomes intersectional, fighting marginalization and exclusion. This can apply to music as well. There is no normal and we don&#8217;t have to adhere to anything: there is only what we like and what we don&#8217;t like. It is not an identity struggle, but an inclusive one. We are aware of the fact that having an idea and transforming it into action can change the norm, it can decontextualize habits and make us behave without giving explanations. The alliances make questioning “normality” possible. To quote Diana J. Torres “to shake up the undisputed criteria is terrorizing. If this terror holds sex by the hand, the hot war is served ”.</p>
<p><em><strong>You have proved to be true treasure hunters here. How did you get on pieces like Techno Thriller&#8217;s &#8220;Au feu et à l’eau&#8221;, Deeath Palace or Foie Gras&#8217; side project Flawed God, to name just them?</strong></em></p>
<p>There&#8217;s an endless research inside and outside of our network. We try to be open and to listen, welcoming external inputs, even if this has proved hard lately because of the lack of live music. We’d love for this process to slowly become more and more based on word of mouth, something through which to be able to share similar purposes and an attitude.</p>
<p><em><strong>What can you tell us about the collaboration with video artist Greta Oto?</strong></em></p>
<p>Greta Oto is Commando Vanessa’s sister who mainly uses the eyes as well as the ears to communicate its overall vision to the world. Greta Oto is the glue, it ask you to see beyond hearing. Greta Oto is two people.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/mother.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25777" title="mother" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/mother.jpg" alt="" width="969" height="1200" /></a></p>
<p><em><strong>You did a tape by Mexican musician Lorena Quintanilla&#8217;s project J.Zunz, who is already quite popular in her regional underground scene, and maybe you contributed significantly to her reputation on the other side of the Atlantic. Also Yuko becomes more and more well-known for some time now. Is your contribution to that something that motivates you to new adventures?</strong></em></p>
<p>We believe the main purpose of a label really is to give more visibility to musicians, to help them grow. Most of the time just composing great music is not enough and most of the time composing great music doesn’t equal being able to promote oneself.<br />
As a label we don’t just put out albums, but we work hard on promoting them. We feel it as one of our responsibilities and we take it quite seriously.</p>
<p><em><strong>This might be bit of a &#8220;yellow press&#8221; question, but which would be the acts you would like to release on Commando Vanessa, but probably never will?</strong></em></p>
<p>Moor Mother, Franco Franco, Boy Harsher, Macy Rodman, Thoom, Elvin Brandhi, Bella Cvir.. it’s actually a long list of musicians. Well, if any of you are reading this and interested just get in touch at commandovanessa@gmail.com</p>
<p><em><strong>As to new adventures, of course we&#8217;re all curious about them, so are there already any secrets to reveal?</strong></em></p>
<p>It’s still too early to talk about it, but of course we got something cooking in the pan.<br />
We’ll secretly let you know about it soon.</p>
<p><strong>Commando Vanessa @ <a href="http://commandovanessa.com/">Home</a> | <a href="https://soundcloud.com/user-519451989">Soundcloud</a> | <a href="https://commandovanessa.bandcamp.com/music">Bandcamp</a> | <a href="https://www.facebook.com/CommVanessa/">Facebook</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1478096255/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1117381624/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1955126381/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3788398843/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2824262461/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1004627716/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3643245935/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3821056079/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=48457934/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=950402037/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Commando Vanessa veröffentlicht Mansplained!</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/01/29/commando-vanessa-veroffentlicht-mansplained/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 07:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zur Feier des ersten Jahres von Commando Vanessa konzipierte Compilation &#8220;Mansplained!&#8221;, von der wir bereits den Beitrag von Deeat Palace vorgestellt haben, ist ab heute als Tape erhältlich. Er enthält vierzehn Tracks oft dunkler, ambienter Elektronik. Die vertretenen Künstlerinnen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/01/29/commando-vanessa-veroffentlicht-mansplained/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zur Feier des ersten Jahres von Commando Vanessa konzipierte Compilation &#8220;Mansplained!&#8221;, von der wir bereits den Beitrag von Deeat Palace vorgestellt haben, ist ab heute als Tape erhältlich. Er enthält vierzehn Tracks oft dunkler, ambienter Elektronik. Die vertretenen Künstlerinnen sind Deeat Palace, Pillbug Junction feat. Kelso Ashby, SIKSA, The Marquis, HESS, Lili Putana, Flawed God (ein ambientes Alter Ego von Foie Gras alias Iphigenia Lee), HAARGA, Black Propaganda, Accident du Travail, Techno Thriller, Innocent Heretic feat. RUIN, Marie Guilleray und Online Lipnem. Zu einigen Tracks gibt es Videos von der Videokünstlerin Greta Oto.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/commandovanessalogo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23960" title="commandovanessalogo" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/commandovanessalogo.jpg" alt="" width="1299" height="1299" /></a><span id="more-23959"></span></p>
<p>&#8220;A compilation to celebrate the first year of activity… not an easy task: too young to have a clearly defined personality and too old not to have one. Lots of thoughts crossed our minds, mainly revolving all around the same question: should we try to do something different? And lots of advice came our way: you should! You must! You need to! Let me show you how things are done! So, this one is not only a combined action taken in Commando Vanessa style, but also a reaction. We are not looking to be different, we just want to embrace differences. That’s why this is what it is: a diverse, colorful, exaggerated, intimate, political, sexy compilation. Just a flow of different music we like. LET THEM MANSPLAIN! &#8221; (Comando Vanessa)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3821056079/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/yJ5GKSWbz6c" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Deeat Palace auf einer neuen Anthologie von Commando Vanessa</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/01/23/deeat-palace-auf-einer-neuen-anthologie-von-commando-vanessa/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 07:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>
		<category><![CDATA[Deeat Palace]]></category>

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		<description><![CDATA[Das italienische Tapelabel Commando Vanessa wurde erst vor gut einem Jahr gegründet, einem ausgesprochen ereignissreichen allerdings, in dem liebevoll gestaltete Releases von Yuko Araki, John Poubelle, Mother, Christoph Clébard, J. Zunz sowie dem Duo aus Valentina Magaletti und Marlene Ribeiro &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/01/23/deeat-palace-auf-einer-neuen-anthologie-von-commando-vanessa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das italienische Tapelabel Commando Vanessa wurde erst vor gut einem Jahr gegründet, einem ausgesprochen ereignissreichen allerdings, in dem liebevoll gestaltete Releases von Yuko Araki, John Poubelle, Mother, Christoph Clébard, J. Zunz sowie dem Duo aus Valentina Magaletti und Marlene Ribeiro das Licht der Welt erblickten. Zur Feier des kleinen Jubiläums bringen die Betreiberinnen in Kürze den Sampler &#8220;Mansplained!&#8221; heraus &#8211; in den Worten der Betreiberinnen &#8220;a diverse, colorful, exaggerated, intimate, political, sexy compilation&#8221;. Vorab zu hören ist der Track &#8220;HYSOPE&#8221; der in Paris lebenden Künstlerin Deeat Palace.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/mansplained.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23895" title="mansplained" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/mansplained.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-23893"></span></p>
<p>Auf ihren beiden 8&#8243;-Singles, die in 2018 und 2019 bei dem französisch-japanischen Label Mind Records herauskamen, und in ihren Performances überblenden sich Harsh Noise Wall-Einflüsse mit experimenteller Elektronik und technoiden Ansätzen. Das Resultat sind bruitistische Klangwelten aus dunklen Drones, schmerzhaftem Feedback und entmenschlichten Schreien, die eine, wie es beim Label heißt, &#8220;post-apokalyptische Atmosphäre&#8221; erzeugen. Dass auf der Compilation keine der bisherigen Acts des Labels zu finden sind, passt auf gewisse Weise zur Philosophie des Hauses, das sich auch mit der bisherigen Auswahl nie in ein schon gemachtes Nest setzte, sondern unterschlagene Geheimtipps in ein kleines Rampenlicht rückte.</p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/947198470&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Commando Vanessa" href="https://soundcloud.com/user-519451989" target="_blank">Commando Vanessa</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Deeat Palace - HYSOPE" href="https://soundcloud.com/user-519451989/deeat-palace-hysope" target="_blank">Deeat Palace &#8211; HYSOPE</a></div>
<p>Vierzehn Acts &#8211; neben Deeat Palace sind das Pillbug Junction feat. Kelso Ashby, SIKSA, The Marquis, HESS, Lili Putana, Flawed God, Iphigenia Lee, HAARGA, Black Propaganda, Accident du Travail, Techno Thriller, Innocent Heretic feat. RUIN, Marie Guilleray und Online Lipnem &#8211; tragen mit dunklen, mal ambienten, mal noisigen oder technoiden Stimmungsbildern von rauer bis geschliffener Gestaltung, sehr unterschiedlichen Produktionsweisen und kleinen Abstechern in coilige Gefilde schon allein dem Kriterium der Deiversifizierung Rechnung, ein gewisser Fokus auf geschlechtliche Identitätsfragen durchzieht die Sammlung. Sie erscheint am 28. Januar als Tape und digital.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/Deeat-Palace-photo-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23898" title="Deeat Palace photo 2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/Deeat-Palace-photo-2.jpg" alt="" width="2048" height="1536" /></a></p>
<p><strong>Deeat Palace @ <a href="https://www.discogs.com/de/artist/6303734-Deeat-Palace">Discogs</a>, <a href="https://deeatpalace.bandcamp.com">Bandcamp</a>, <a href="https://www.facebook.com/DEEATPALACE">Facebook</a>, <a href="https://www.youtube.com/channel/UCluGgL824UeebKrjkbfBfeg/videos">Youtube</a></strong></p>
<p><strong>Mansplained! @ <a href="https://commandovanessa.bandcamp.com/album/mansplained">Bandcamp</a> </strong></p>
<p><strong>Commando Vanessa @ <a href="http://africanpaper.com/tag/commando-vanessa/">African Paper </a></strong></p>
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		<title>J. ZUNZ: Hibiscus</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/08/22/j-zunz-hibiscus/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 03:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>
		<category><![CDATA[J. Zunz]]></category>
		<category><![CDATA[Lorelle Meets The Obsolete]]></category>
		<category><![CDATA[Lorena Quintanilla]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum zweiten Mal und drei Jahre nach dem Erstling Silence tritt die aus dem mexikanischen Guadalajara stammende Lorena Quintanilla, die seit einigen Jahren mit dem Duo Lorelle Meets The Obsolete von sich reden machte, erneut mit ihrem Soloprojekt J.Zunz an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/22/j-zunz-hibiscus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21731" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zum zweiten Mal und drei Jahre nach dem Erstling Silence tritt die aus dem mexikanischen Guadalajara stammende Lorena Quintanilla, die seit einigen Jahren mit dem Duo Lorelle Meets The Obsolete von sich reden machte, erneut mit ihrem Soloprojekt J.Zunz an die Öffentlichkeit und präsentiert eine vordergründig kühle, bei genauerem hinhören jedoch äußerst emotionale Musik zwischen minimalistischem Wave und retrofuturistisch angehauchter Psychedelik.<span id="more-21730"></span></p>
<p>Wenn es etwas gibt, dass die einzelnen Songs mit ihrer jeweiligen Charakteristik &#8211; die frostige Monumentalität in &#8220;Four Women and Darkness&#8221;, das somnambule Hauchen einer sanften Stimme über rauer Monotonie in &#8220;Jupiter&#8221;, der hypnotische Loop, der dem postpunkigen &#8220;33:33&#8243; eine rituelle Note gibt, der Scifi-Sound und die asiatisch anmutende Melodie in &#8220;White Labels&#8221; &#8211; zusammenhält, dann ist es wahrscheinlich der trotzig-drängende Unterton, der den melancholischen Klangwelten etwas Rebellisches hinzugibt, und Verse wie &#8220;&#8221;I don&#8217;t want you I don&#8217;t need you i won&#8217;t please you&#8221;" eher kraftvoll als resigniert klingen lässt.</p>
<p>Quintanilla erwähnte die Entstehung des Albums in Zeiten einer persönlichen Krise, in der die Arbeit an der Musik als Kraftritual und als Weg zur Transformation fungierte. In &#8220;America is a Continent&#8221; wird die Brücke zum Politischen geschlagen: Fast wäre der Gesang der Mexikanerin zu schön für einen forschen Abgesang gegen die Arroganz der Dummheit, die eine andere Idee von Amerika &#8220;great&#8221; machen will. Doch mit peitschenden Ketten und rasendem Lärm wird der Song zu einem schrillen Fanal.</p>
<p>Neben dem digitalen Release erscheint &#8220;Hibiscus&#8221; auf dreißig schön gestalteten Kassetten. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://commandovanessa.com/">Commando Vanessa</a> / <a href="http://rocketrecordings.blogspot.com/">Rocket</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1693912800/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://jzunz.bandcamp.com/album/hibiscus">Hibiscus by J. Zunz</a></iframe></p>
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		<item>
		<title>VALENTINA MAGALETTI / MARLENE RIBEIRO: Due Matte</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/06/13/valentina-magaletti-marlene-ribero-due-matte/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2020/06/13/valentina-magaletti-marlene-ribero-due-matte/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2020 04:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>
		<category><![CDATA[Marlene Ribeiro]]></category>
		<category><![CDATA[Valentina Magaletti]]></category>

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		<description><![CDATA[Valentina Magaletti und Marlene Ribeiro lernten sich vor einiger Zeit bei einer gemeinsamen Residenz am Sonoscopia-Institut in Porto kennen, wo sie an einem Projekt namens Hysteria teilnehmen. Hier sollte ein besonders Augenmerk auf die Idee des Weiblichen in der zeitgenössischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/06/13/valentina-magaletti-marlene-ribero-due-matte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21431" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Valentina Magaletti und Marlene Ribeiro lernten sich vor einiger Zeit bei einer gemeinsamen Residenz am Sonoscopia-Institut in Porto kennen, wo sie an einem Projekt namens Hysteria teilnehmen. Hier sollte ein besonders Augenmerk auf die Idee des Weiblichen in der zeitgenössischen Musik gelegt werden. Der Begriff der Hysterie, eine psychiatrische Diagnose aus dem 19. Jahrhundert und im Gegensatz zur männlich konnotierten Neurasthenie als<span id="more-21430"></span> Frauenkrankheit verstanden, sollte dabei als Chiffre für einen bestimmten kreativen Furor gelten, ein weibliches Element, das jedem künstlerischen Prozess innewohnen muss. Aus der in diesem Rahmen angefertigten Arbeit entstand das Album Due Matte.</p>
<p>Da es bei derart offenen Konzepten leicht ist, sie im fertigen ästhetischen Material wiederzuerkennen, wenn man nur will, sollte dieser Überbau weniger als Erklärung, sondern als thematische Einstimmung für das vorliegende Tape gelten &#8211; eine Arbeit, die über weite Strecken viele Fragezeichen in die Luft malt hinsichtlich der Richtung, in die die Reise gehen soll.</p>
<p>Wenn im eröffnenden Apples from Peru metallene Schaben und Rattern subtile Takte andeutet und doch verweigert, wenn später rituelles Pochen und spannungsgeladenenes Beckenrauschen abwechselnd hypnotisch und entgrenzt daherkommen, wenn Bläserparts mit über den Boden gezogenen Blechteilen klingen, als hätte eine Darkjazzkapelle alte Tapes von Xenakis interpretiert, wenn trunkenes Spiel mit dem Tempo wie ein von Nurse With Wound produzierten Industrie-Hörspiel anmutet &#8211; bei all diesen Stationen von Due Matte ist gar nicht so sehr der sinn- und kohärenzstiftende Hörer gefragt sondern eher ein Publikum, das seine Rezeption auf Autopilot stellt und die Musik ohne krampfhafte Suche nach einem linearen Narrativ wirken lässt.</p>
<p>Wenn Due Matte eines nicht ist, dann vorhersehbar und ereignislos. Spieluhren und raues Geschabe, spanischer Gesang über Leierwellen, die nach Duduk oder Schalmei klingen, unbeteiligte vocals zu einem rituellen Tanz stählerner Marionetten, ein lieblicher Gesang, der in diabolisches Lachen kippt wie Wein in Essig: Immer wieder neue Ereignisse folgen recht unerwartet aufeinander oder kontrastieren auf eine Weise, dass jedes Mal überraschend neue Klangfarben entstehen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Commando Vanessa</strong></p>
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		<title>JOHN POUBELLE: Pléistocène Supérieur</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/05/23/john-poubelle-pleistocene-superieur/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2020 05:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cellule de Crise]]></category>
		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>
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		<category><![CDATA[John Poubelle]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer im experimentellen Musikbereich regelmäßig bahnbrechende Innovationen erwartet, hat wahrscheinlich die letzten zehn oder mehr Jahre verschlafen und sollte sich auf ein paar enttäuschende Erfahrungen einstellen, denn dröhnende und lärmende Klangkkunst bieten heute meist soliden Standard, bei dem man wie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/23/john-poubelle-pleistocene-superieur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20925" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer im experimentellen Musikbereich regelmäßig bahnbrechende Innovationen erwartet, hat wahrscheinlich die letzten zehn oder mehr Jahre verschlafen und sollte sich auf ein paar enttäuschende Erfahrungen einstellen, denn dröhnende und lärmende Klangkkunst bieten heute meist soliden Standard, bei dem man wie bei jeder guten Folklore in etwa weiß, was einen erwartet. Wenn einem das<span id="more-20924"></span> genügt und sich trotz alledem noch keine Abstumpfungserscheinungen breit gemacht haben, dann kann man sich umso mehr über die wenigen herausragenden Überraschungen freuen.</p>
<p>Zu diesen Ausnahmeerscheinungen zählt erneut ein Tape aus dem Hause Commando Vanessa, das diesmal von einer in Paris lebenden Römerin namens John Poubelle (eigentlich Louise Burgers) stammt, die bislang in Gruppen wie Il Gran Diavolo oder Cellule de Crise aktiv war. Was Poubelle selbst als &#8220;fragilen, unterirdischen Punk&#8221; beschreibt, entpuppt sich auf ihrem Tape-Debüt als reizvolle Mixtur aus sakral anmutenden Gesängen, zitternden Sound- und Lärmwellen und dem einen oder anderen Totentanztakt, geschlagen mit seltsam launigen Gummiknüppeln. Vielleicht weckt das Vorstellungen von etwas Krudem, weil es genau so krude vermutlich bei den meisten anderen auch klingen würde.</p>
<p>Was auf dem komplett solo und im vermutlich nicht allzu üppig ausgestatteten Heimstudio entstandenen &#8220;Pléistocène Supérieur&#8221; ziemlich schnell aufällt, ist Poubelles Fähigkeit, akustische Räume zu erschaffen. Elektrifizierte, kupferne Wellen schlagen in regelmäßigen Intervallen gegen imaginäre Blechtafeln, dunkles Dröhnen lässt eine hallende Unterwelt erbeben, und irgendwann flattert ein geisterhafter Sopran durch diesen Hades, wird von Raum absorbiert und hallt als Choral wider. Stets wirkt die klangliche Materie wie in Bewegung, kreisende, eiernde, brodelnde Details überlagern sich, verschwimmen miteinander, und wenn irgendwann so Prosaisches wie Breakbeats und Flummitakte auf den Plan treten, ist auch dies ganz in die geheimnisvolle Aura des Schauplatzes getaucht.</p>
<p>Letztere geben den Rhythmus vor für den Track &#8220;À ces jours&#8221;, dessen hypnotischer Gesang an eine Volksweise erinnert und zusammen mit den wabernden Loops einen perfekten Underground-Hit abgibt. Summende Motoren und apokalyptische Stürme durchtosen die nächsten Minuten, dann wird es in &#8220;Coquelicot&#8221; trotz des wie durch eine Filzdecke gesungenen Gesangs fast klavierballadesk. In &#8220;Poison&#8221; krepieren Wahnsinnschreie, die in den noisigen Shouts von &#8220;Le sort réservé&#8221; ihre Wiedergänger finden, und im retrofuturistischen Synthieklingeln von &#8220;Soldo degli angeli&#8221; offenbart sich ein weiterer, diesmal italienischer Gassenhauer.</p>
<p>Vom Label heißt es, die Kunstfigur John Poubelle sei zur Nichtexistenz geschaffen, wofür ich gutes Gelingen wünsche, vorausgesetzt, man versteht darunter das Charisma einer gewissen Unwirklichkeit, die dieser Musik anhaftet, und von der ich hoffe, dass sie gleichsam noch lange Wirklichkeit bleibt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Commando Vanessa</strong></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Wb0ezzCy2Gk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>CHRISTOPHE CLÉBARD: SSS</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2020 08:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blue Note]]></category>
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		<category><![CDATA[Maison de Reitraite]]></category>
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		<description><![CDATA[Christophe Clébard ist ein Fantom. Wenige wissen, wo er sich zur Zeit aufhält, Gerüchten zufolge soll es irgendwo in Belgien sein, wo er nach einem längeren Aufenthalt in Vancouver, Kanada, gesehen wurde. Er stammt aus Italien, und Christophe Clébard ist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/01/11/christophe-clebard-sss/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/12/cover.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19680" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/12/cover-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Christophe Clébard ist ein Fantom. Wenige wissen, wo er sich zur Zeit aufhält, Gerüchten zufolge soll es irgendwo in Belgien sein, wo er nach einem längeren Aufenthalt in Vancouver, Kanada, gesehen wurde. Er stammt aus Italien, und Christophe Clébard ist lediglich ein Pseudonym, eine Maske, die im Rollenspiel seiner Karriere zwischen Synth-Punk, Noise, Disco und sonstigen musikalischen Vehikeln irgendwann Projektnamen wie Onefuckone, Tucano oder Cobra Jaune abgelöst hat. Auch mit dem<span id="more-19679"></span> aktuellen Namen soll bald Schluss sein, genau wie es immer wieder mit dem vielen tragischen Liebesbeziehungen geschieht, die er in seinen dunklen Clubsongs in monotonem Französisch besingt. Bevor dies aber soweit ist, gibt es das vorliegende Album, auf dem er kurz vor der nächsten Weggabelung noch einmal alle Register zieht.</p>
<p>Auch der Albumtitel &#8220;SSS&#8221; ist ein seltsames Enigma, mehr noch das lärmende Gebruzzel und die wie durch eine dicke Decke geschmetterten Shouts, die beim Opener &#8220;La Vierge George&#8221; schon das Gefühl entstehen lassen, dass hier kein gewöhnliches Noisetape im Deck rotiert. Fast an Powernoise erinnert das verzweifelte Brüllen, dass hier noch fast versteckt zu hören ist und sich deutlicher in &#8220;SpeedSodomieSida&#8221; fortsetzt, wohl so etwas wie der Titelsong, wo zu schnellen, monotonen Loops nur der Titel wiederholt wird. Allerdings fängt dieser immer bei der zweiten Silbe an, die erste wird wie ein Holzbein nachgezogen, und erst wenn sich der verrauschte Sound lichtet, fällt die resignative Erschöpftheit auf, die die vordergründig kraftvollen Schreie infiziert hat. &#8220;SSS&#8221; lebt von kleinen, aber signifikanten Ungereimtheiten.</p>
<p>Das beinahe demonstrativ nach hinten gemischte Brüllen, Jaulen und Knurren der Stimme ist von seinen früheren Aufnahmen her nur allzu bekannt, und nicht selten mochte man das etwas unausgegoren finden im Kontrast zu den immer hypnotischen und oft wehmütig-morbiden Synthieparts, die an ein dreißig Jahre zu spät geborenes Fad Gadget-Pendant denken ließen. Hier scheint es fast, als seien all diese Komponenten noch viel harmonischer miteinander verknüpft. Hat man sich erst einmal auf lautes Gebretter eingestellt, überrascht &#8220;Dommage&#8221; mit wabernden, harmoniumartigen Dronesounds und einem berührenden, von Eispickeltakten zerhackten französischen Wavegesang. Allein die pathetisch phrasierten Versenden, bei denen man sofort merkt, dass er weiß was er tut, sind preisverdächtig. Mein erster Gedanke bei dem veritablen Trockeneis-Clubhit war, dass Jürgen Weber von Novy Svet ihn in den frühen Zweitausendern ziemlich sicher geliebt hätte &#8211; dieser sagte einmal, seine Songs handelten von der Liebe und dem Leben und der Angst, beides zu verlieren. Meinem übriggebliebenen Französisch zufolge trifft so etwas auch auf Christophe Clébard zu, der mit &#8220;Quoi&#8221; gleich mit einem weiteren Hit nachschlägt, der an Suicide auf Benzodiazepinen (gemeint ist die Band) erinnert. Auf der zweiten Seite geht die Reise weiter durch Hallräume kreisender Verzerrtheit, in denen man weibliche Stimmen zu hören glaubt; durch schwüle Kellergewölbe, in denen ein schalkhafter Groove pulsiert; durch dadaistische Settings, durch die abgehackte Wortfetzen und launige Computerspielsounds tänzeln, bis alles von den trillernden Flöten in &#8220;Robert&#8221; seinen Ausklang findet.</p>
<p>&#8220;SSS&#8221; ist ein Album, das keineswegs in der Obskurität reiner Liebhabernischen verschwinden sollte, denn es hat bei aller Exzentrik das Potential, ganz unterschiedliche Leute zu erreichen, und das nicht nur aufgrund des kreative Genremixes, sondern einzig durch sein mitreisendes Charisma. Dennoch empfehle ich noch vor den Formaten auf Labels wie Maison de Reitraite, Blue Note und Swallowing Helmets die Tape-Veröffentlichung auf Commando Vanessa mit dem gewohnt liebevollen Artwork. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.commandovanessa.com">Commando Vanessa</a></strong></p>
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		<title>YUKO ARAKI: II</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/10/18/yuko-araki-ii/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Oct 2019 03:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>
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		<description><![CDATA[Mir ist Yuko Araki zuallererst über ihr Soloalbum begegnet, aus dem sie im lezten Jahr den einzig lupenreinen Noisetrack zur Asia-Compilation „Uchronia“ beisteuerte und dieser einen tosenden Abschluss bescherte. Dabei ist die in Tokyo lebende Multiinstrumentalistin schon seit ein paar &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/18/yuko-araki-ii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/YUKO-ARAKI-_II_-COMMANDO-VANESSA-cover.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18333" title="YUKO ARAKI _II_ (COMMANDO VANESSA) cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/YUKO-ARAKI-_II_-COMMANDO-VANESSA-cover.jpg" alt="" width="150" height="234" /></a>Mir ist Yuko Araki zuallererst über ihr Soloalbum begegnet, aus dem sie im lezten Jahr den einzig lupenreinen Noisetrack zur <a href="http://africanpaper.com/2018/05/26/v-a-uchronia/">Asia-Compilation „Uchronia“</a> beisteuerte und dieser einen tosenden Abschluss bescherte. Dabei ist die in Tokyo lebende Multiinstrumentalistin schon seit ein paar Jahren in verschiedenen Gruppen aktiv und keineswegs nur auf Lärm spezialisiert. Als Sängerin und Producerin spielt sie in YobKiss eine zeitgemäße Form des Acid House. In Concierto de la Familia spielt sie eine raue Form neoklassischer Klänge mit einem Hauch von Black Metal und dunkler Filmmusik. In der All-Female-Combo Kuunatik<span id="more-18332"></span> steuert sie die Drums zu einer originellen Ritual-Psychedelik bei, und über all das findet sich mehr <a href="http://africanpaper.com/2019/09/03/von-kuurandia-nach-eutopia-und-zuruck-interview-mit-der-musikerin-yuko-araki/">in unserem kürzlich geführten Interview</a>.</p>
<p>Ihre Solo-Sachen wirken zumindest auf den ersten Blick u einiges brachialer, und wenn man das Stichwort Japanoise im Hinterkopf hat, kann man in ihren dichten, fließenden Lärmfluten durchaus eine Tradition wiedererkennen, für die exemplarisch Acts wie Astro oder Govenrment Alpha stehen. Hört man auf ihrer hierzulande bisher wenig beachteten Debüt-EP „I“ genauer hin, registriert man jedoch viele feinsinnige Details, was kaum wundern sollte, steht die Musik doch auf ganz unterschiedlichen Füßen: analoge Synthies, rasselnde Becken, diverse Instrumente der traditionellen Musik ihres Landes und nicht zuletzt Effekte aller Art.</p>
<p>Ihr Longplayer „II“ knüpft in Sachen Energie und Feinschliff an den Vorgänger an, scheint aber um einiges elektronischer ausgerichtet. Eine aggressive Euphorie und monumentales Pathos begegnen einem gleich in den vibrierenden Kreisbewegungen des eröffnenden Zehnminüters „Vermillion Bullets“. Die feingestaltete Synthscape inklusive Melodieansatz kommt zunächst wie eine perfekte Skulptur daher, wird aber mit der Zeit mehr und mehr durch stockende Bewegungen und eine Schicht aus verzerrten Obertönen zersägt. „The Lathe of Eden“ kommt um einiges rhythmischer daher, allerdings kaum in Form kohärenter Taktung, sondern durch klappernde und blubbernde Soundquader, die in steter Folge durch einen von Dröhnung erfüllten Raum geschleudert werden.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/39Voyspef-Y" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>In einigen Stücken findet sich dieser rhythmische Ansatz, der aber meist unterschwellig bleibt, und der bei einer Künstlerin, die auch Perkussionistin ist, nicht überraschen muss. Auf dem digitaler anmutenden „Marooned on Mars“ bricht sich beinahe gewaltsam Dynamik Bahn, und man vermutet fast den Auftakt zu Clubnoise, doch dafür ist die Musik zu subtil und andeutungshaft, und so bleibt auch das harmonischste und eingängigste Stück „Taklamakan“ im Ungefähren und lässt die kurz aufflackernde Popcharakter schnell wioeder unter einer Schicht aus rauschendem und rasselndem Dröhnen verschwinden, bevor alles in der lakonischen Übersteuerung von „Blind Temple“ seinen schrill kreischenden Abschluss findet.</p>
<p>Auch &#8211; zumindest bisher &#8211; ohne große Medien an ihrer Seite scheint Yuko Araki <a href="http://africanpaper.com/2019/07/21/yuko-araki-auf-europa-tour-im-oktober/">auf ihrer aktuellen Tour</a> und mit den neuen Tape die Freunde entsprechender Musik positiv zu überraschen, und das ist gerade bei Klängen inenrhalb und an der Peripherie des Noise nicht gerade alltäglich. Zurecht, wie man zweifellos ergänzen muss. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.commandovanessa.com">Commando Vanessa</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3643245935/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Von Kuurandia nach Eutopia und zurück. Interview mit der Musikerin Yuko Araki</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/09/03/von-kuurandia-nach-eutopia-und-zuruck-interview-mit-der-musikerin-yuko-araki/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 08:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Yuko Araki ist nicht nur Multiinstrumentalistin, sondern auch Multistilistin. In den letzten Jahren hat die in Tokio lebende Künstlerin einige Gruppen ins Leben gerufen, deren Musik von Acid House über Doom- und Black Metal-angehauchte Neoklassik bis zu imaginärem rituellem Folk &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/03/von-kuurandia-nach-eutopia-und-zuruck-interview-mit-der-musikerin-yuko-araki/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/yukoarakitumblrbytatyanajintorutherston11.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18651" title="yukoarakitumblrbytatyanajintorutherston1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/yukoarakitumblrbytatyanajintorutherston11.jpg" alt="" width="251" height="160" /></a><strong>Yuko Araki ist nicht nur Multiinstrumentalistin, sondern auch Multistilistin. In den letzten Jahren hat die in Tokio lebende Künstlerin einige Gruppen ins Leben gerufen, deren Musik von Acid House über Doom- und Black Metal-angehauchte Neoklassik bis zu imaginärem rituellem Folk reicht &#8211; eine musikalische Bandbreite, zu der sie Gesang, Percussion, Piano, diverse Elektronik und einiges mehr beisteuert. Auf ihrem<span id="more-18583"></span> Soloprojekt überrascht sie mit einem derben und soghaften Noise, den man in die Tradition von Landsleuten wie C.C.C.C. oder Government Alpha stellen kann, der aber zwei Eigenschaften aufweist, die sich auch durch all ihre bisherigen Arbeiten ziehen: eine frei entfesselte Energie, die sich mit gut durchdachter Komplexität mischt. Nach einer beim indonesischen Gerpfast Raw Tape Division-Label erschienenen Debüt-EP (und einigen Samplerbeiträgen z.B. auf der großartigen &#8220;Uchronia&#8221;-Compilation) steht nun der Nachfolger als schön gestaltetes Tape bei Commando Vanessa ins Haus. Ich wage die Prognose, dass man ihren Namen in Zukunft öfter hören und lesen wird.</strong></p>
<p><a title="From Kuurandia to Eutopia and back. Interview with musician and composer Yuko Araki" href="http://africanpaper.com/2019/09/03/from-kuurandia-to-eutopia-and-back-interview-with-musician-and-composer-yuko-araki/"><strong>English Version </strong></a></p>
<p><strong></strong><em><strong>Du hast gerade dein Soloalbum &#8220;II&#8221; aufgenommen, aber du spielst auch in vielen Bands. Es scheint, dass du gerade ziemlich produktiv bist. Womit bist du zur Zeit beschäftigt neben der Vorbereitung deiner bevorstehenden Europa-Tour?</strong></em></p>
<p>Ich probiere ein Set mit einigen neuen Instrumenten aus und komponiere neue Tracks für die kommenden Alben jedes meiner Projekte und mache daneben meinen Lebensunterhalt in Tokio. Die erste Hälfte dieses Jahres war ich sehr beschäftigt und auf Tour in vielen Ländern, jezt atme ich tief durch und nehme mir Zeit, darüber nachzudenken, was ich als nächstes tun werde.</p>
<p><em><strong>Du scheinst sehr unterschiedliche musikalische Interessen zu haben, was sich auch in der Vielfalt deiner Projekte widerspiegelt. Wie sehr beeinflussen sich diese gegenseitig? Gibt es da manchmal den Drang, einen klareren Schnitt zwischen ihnen zu machen, um die Stile und Ideen getrennt zu halten?</strong></em></p>
<p>Es ist wie eine chemische Reaktion. Ich bekomme neue Ideen, während ich an etwas anderem arbeite, so gesehen stecken sie sich schon gegenseitig an. Aber ich finde es ebenso inspirierend, ganz neue Sachen auszuprobierens. An verschiedenen Projekten zu arbeiten, gibt mir mehr Möglichkeiten, meine obsessiven Ideen umzusetzen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=83725922/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Dein Soloprojekt ist noch relativ neu, zumindest wenn es um Veröffentlichungen geht. Wie kam es dazu, dass du ein eigenes Noiseprojekt auf die Beine brachtest?</strong></em></p>
<p>Ich bekam eine Einladung von Hiroshi Hasegawa (ASTRO / C.C.C.C.), ein Solo-Set auf einem Gig zu spielen, den er organisierte, und so kam es zu meinem ersten Auftritt. Ich war sehr froh über die Einladung und entschied mich für ein improvisiertes Set mit sovielen Instrumenten wie möglich, die ich gleichzeitig spielen konnte.</p>
<p><em><strong>Der Sound deines Albums „II“ scheint mir ein bisschen mehr die Synthie-Aspekte in den Vordergrund zu stellen als sein Vorgänger „I“. Was kannst du uns über die unterschiedlichen Arbeitsweisen sagen beim Schreiben und Aufnehmen beider Alben?</strong></em></p>
<p>Für die A-Seite von &#8220;I&#8221; wollte ich einen poppigeren Lo-Fi-Sound komponieren, nur mit meiner Stimme und meinem kleinen demolierten Synthesizer. Ich war so aufgeregt, auf dem Jogja Noise Bombing Festival 2019 in Indonesien aufzutreten, als ich es aufnahm, also war es inspiriert von meiner Vorfreude darauf, wie viel Spaß ich haben würde. Für die B-Seite wollte ich Tracks mit Quintuplets und Feedback machen, und dies setzt sich auch auf &#8220;II&#8221; fort. Ich hatte auch den Ehrgeiz, verstimmte harmonische Drones für &#8220;II&#8221; aufzunehmen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/Yuko-Araki-photo-by-Shoko-Yoshida-II.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18593" title="Yuko Araki photo by Shoko Yoshida II" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/Yuko-Araki-photo-by-Shoko-Yoshida-II.jpg" alt="" width="2824" height="1872" /></a></p>
<p><em><strong>Die Initialzündung, um neues Material zu komponieren, kann sehr unterschiedlich sein, kann z.B. eher mit Emotionen oder mit Technologie zusammenhängen. Wie ist es bei dir?</strong></em></p>
<p>Vor kurzem fand ich ein japanisches Saiteninstrument &#8211; ein Shamisen &#8211; in dem Haus meiner Familie, mein Großvater spielte darauf. Das inspirierte mich dazu, ein neues Album zu machen. Ich knüpfe gerne tiefe Verbindungen zwischen meinen Kompositionen und meinen persönlichen und emotionalen Erfahrungen.</p>
<p><em><strong>Wenn du neue Arbeiten angehst, hast du spezielle Ideen im Kopf, oder imrovisierst du eher und schaust, was dabei herauskommt?</strong></em></p>
<p>es ist gemischt, aber mir ist es lieber, wenn ich schon ein paar Ideen im Kopf habe, v.a. wenn es darum geht, welche Instrumente ich verwenden werde auf einer bestimmten Aufnahme.</p>
<p><em><strong>Noise (mit all seinen Unterkategorien wie Noise Rock, Harsh Noise, Japanoise u.s.w.) hat eine lange Tradition und geht in seinen typischen Formen zurück bis in die 70er Jahre. Das kann eine Bürde und zugleich eine Quelle der Inspiration sein. Wie denkst du darüber?</strong></em></p>
<p>Ich war zuvor kein so großer Fan von Noise-Musik. Ich interessierte mich tatsächlich viel mehr für verschiedene Arten von Rock. Tokyo hat allerdings eine sehr aufregende Szene für Noise und elektronische Musik, ganz im Unterschied zum Rock, was mich dazu brachte, ein altes Korg-Keyboard auf der Kiste zu holen, das meine Mutter mir einmal gegeben hatte, und meinen Selbstausdruck durch das elektronische Medium zu erkunden. So kam ich dazu sehr spontan und ohne die Bürde der Geschichte.</p>
<p><em><strong>Gibt es bestimmte Künstler oder Platten im Noise, die später wichtig für dich wurden?</strong></em></p>
<p>Astro, Painjerk, Endon, Blackphone666, Government Alpha, Like Weeds, Incapacitants und viele großartige Performances, die ich in Tokyo sehen konnte.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3540876465/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Kannst du uns deine Bands Kuunatic, Concierto de la Familia (welche anscheinend tatsächlich ein Familienprojekt sind) und YobKiss vorstellen, in denen du immer ganz unterschiedliche Rollen einnimmst?</strong></em></p>
<p>KUUNATIC ist eine Tribal Rock-Band aus dem Herzen neuer Stammeskulturen aus dem Fantasyland Kuurandia. Ich schlage die Trommeln und singe. Concierto de la Familia ist ein Dark Ambient/Cold Wave-Duo und inspiriert von Black Metal, Neoklassik und traditionellen japanischen Gesangsstilen. YobKiss ist ein Acid House-Duo und wird produziert von Paul Borchers. Er schlug mir vor, Synthesizer und Xoxbox (TB 303-Clone) zu spielen, und diese wurden dann zum Fundament für meine Solosachen.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/yukoarakiIItape.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-18660" title="yukoarakiIItape" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/yukoarakiIItape.jpg" alt="" width="280" height="424" /></a>Es ist bekannt, dass du als Kind Klavierspielen gelernt hattest. Hast du dir all die anderen Instrumente nach und nach selbst beigebracht?</strong></em></p>
<p>Ja, ich hatte nur Klavierstunden bekommen, aber das gab mir ein Fundament, um mich anderen Instrumenten und Technologien anzunähern. Der &#8220;Trial &amp; Error&#8221;-Prozess, kann kreativ sehr inspirierend sein, wenn man neues kennen lernen will.</p>
<p><em><strong>Kuunatic klingt für mich schon ein bisschen wie eine experimentelle Form japanischer Ritualmusik (was aber auch ein auf westlichen Vorstellungen basierendes Klischee sein kann). Was sind die Ideen hinter dieser Musik und wie seid ihr zu diesem Stil gekommen? Wie reagieren die Leute in Japan darauf?</strong></em></p>
<p>Wir sind beeinflusst von weltweiten Traditionen des Tribalismus und Schamanismus. In Japan bekommen wir sehr gute Reaktionen vom Publikum, und manchmal sagen sie, wie erinnern an Schreinjungfrauen (Miko), die eine rituelle Funktion im Japanischen Shinto ausüben. Ich denke aber nicht, dass wir spezielle Verbindungen zu spirituellen Traditionen Japans haben. Es ist interessant, dass das Publikum uns immer wieder mit so unterschiedlichen Musikarten in Verbindung bringt. Wahrscheinlich sind wir letztlich unkategorisierbar &#8211; auch wenn ich ganz einfach sagen könnte, dass wir kuurandisch sind.</p>
<p><em><strong>Ihr hattet mit dieser Band auch an der Anthologie &#8220;Sheito&#8221; teilgenommen, was &#8220;Blaustrumpf&#8221; heißt und auf ein japanisches feministisches Magazin aus dem frühen 20. jahrhundert verweist. Denkst du, dass sich einiges geändert hat, wenn es um die Situation kreativer Frauen in deinem Land geht, und werden Musikerinne anders wahr genommen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen?</strong></em></p>
<p>Meinem eindruck nach hat sich nicht sehr viel geändert. Es ist nach wie vor eine männlich dominierte Gesellschaft, die einen weiten Weg vor sich hat um echte Maßstäbe der Gleichbahandlung zu bekommen. Persönlich jedoch, vielleicht weil ich gerade in einer maskulin dominierten Gesellschaft aufgewachsen bin, tendiere ich eher zu typisch männlichen Aktivitäten. Vielleicht hat es mich deshalb immer etwas weniger betroffen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/kuunatic.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18595" title="kuunatic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/kuunatic.jpg" alt="" width="750" height="500" /></a></p>
<p>KUUNATIC ist meine erste Gelegenheit, Musik mit rein weiblichen Bandmitgliedern zu spielen, und ich hatte das Gefühl, dass wir sehr gut miteinander synchron waren, und das ist gut für unserer gemeinsame Stimmperformance und die Kreation unserer ganz eigenen Welt.</p>
<p><em><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></em></p>
<p>Vielen Dank zurück!!</p>
<p>Fotos © Shoko Yoshida, Tatyana Jinto Rutherson und Taku Katayama</p>
<p><a href="https://yuko-araki.tumblr.com/"><strong>Yuko Araki @ Tumblr</strong></a></p>
<p><a href="https://soundcloud.com/yuko-araki-tokyo"><strong>Yuko Araki @ Soundcloud</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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