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	<title>African Paper &#187; Enfant Terrible</title>
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		<title>Girotuna: Archivmaterial auf Vinyl bei Vrystaete</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 04:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im November erscheint auf dem Enfant Terrible-Ableger Vrystaete ein selbstbetiteltes posthumes Album der niederländischen Band Girotuna als LP. Die Band, die in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren aktiv war, hat zuvor zwei obskure CDRs im Eigenvertrieb veröffentlicht, daneben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/15/girotuna-archivmaterial-auf-vinyl-bei-vrystaete/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November erscheint auf dem Enfant Terrible-Ableger Vrystaete ein selbstbetiteltes posthumes Album der niederländischen Band Girotuna als LP. Die Band, die in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren aktiv war, hat zuvor zwei obskure CDRs im Eigenvertrieb veröffentlicht, daneben gab es aber noch eine Menge an bislang unveröffentlichtem Archivmaterial. Vrystaete-Betreiber Martijn stieß über einen Tipp von Luke Cohlen vom Aural Conduct Label auf Girotuna und war sofort begeistert: &#8220;I think of myself as well informed when it comes to music but there is always music I did not encounter yet for one reason or another… and happy it is like that&#8221;, heißt es von ihm. &#8220;Girotuna was such a project I did not hear about until quite recently… so I checked it and indeed I instantly loved it&#8221;. Interessanterweise entdeckte er, dass einer seiner Kollegen im Job Teil des Projekts war.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Screenshot-2024-10-14-101539.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-43080" title="Screenshot 2024-10-14 101539" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Screenshot-2024-10-14-101539.png" alt="" width="837" height="834" /></a><span id="more-43079"></span></p>
<p>Ursprünglich plante Martijn, eine der alten CDRs neu auf Vinyl herauszubringen, aber nach Erhalt weiterer Archivaufnahmen entschied er sich für eine Auswahl minimalistisch-elektronischer Lo-Fi-Tracks. Diese fünf Stücke, deren Titel wohl ihren Entstehungszeitraum während der Jahrtausendwende dokumentieren, sind düster, futuristisch und verspielt. Die Rhythmen verändern sich subtil, während sich verschiedene Synthieschichten übereinander legen. Die Musik ist spannungsvoll und cinematisch, bisweilen sind in den Stücken asiatische Tonalitäten (oder etwas, das stark daran erinnert) und Dub-Andeutungen versteckt, während dröhnende Klänge, die zu unruhig für auch nur eine Nähe zu Ambient wären, über dem Boden schweben und elektrisch aufgeladene Hagelschauer durch die Tracks jagen. Dieses Vinyl-Debüt von Girotuna ist eine interessante Wiederentdeckung niederländischer DIY-Elektronik und wird auch digital erhältlich sein.</p>
<p><a href="https://www.enfant-terrible.nl/releases/girotuna/"><strong>@ Enfant Terrible</strong> </a></p>
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		<title>MUSHROOM&#8217;S PATIENCE: Water</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Dec 2023 02:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über die personell fluide italienische Avantgardeband Mushroom&#8217;s Patience &#8211; ich sagte das schon einmal &#8211; könnte man ein ganzes Buch schreiben, ein ausgesprochen dickes sogar, wenn man zwischen die Kapitel zu den verschiedenen Werkphasen von den frühen 80ern bis heute, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/09/mushrooms-patience-water/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/MP_Water_mockup.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-38571" title="MP_Water_mockup" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/MP_Water_mockup-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-weight: 300;">Über die personell fluide italienische Avantgardeband Mushroom&#8217;s Patience &#8211; ich sagte das <a title="MUSHROOM’S PATIENCE: Road To Nowhere" href="http://africanpaper.com/2013/04/22/mushrooms-patience-road-to-nowhere/">schon einmal</a> &#8211; könnte man ein ganzes Buch schreiben, ein ausgesprochen dickes sogar, wenn man zwischen die Kapitel zu den verschiedenen Werkphasen von den frühen 80ern bis heute, in denen sich der musikalische Stil immer wieder neu ausrichtete, noch die anderen Projekte von Mastermind Raffaele Cerroni wie Microloop und Bluphonic abhandeln würde.<span id="more-38569"></span></span></p>
<p>Eine ausgesprochen fruchtbare Phase in dem, was man mit herkömmlichen Begriffen als ihre Karriere bezeichnen könnte, waren die Jahre nach 2000, als Mushroom&#8217;s Patience, die bisher ein eher lokaler Geheimtipp der italienischen Hauptstadt waren, beim österreichischen Hau Ruck!-Label unterkamen und sich zur Eroberung der weiten Welt des Post Industrial und Dark Folk mit all ihren Ausprägungen aufmachten. Ein Geheimtipp sind sie nach wie vor, was auch daran liegen mag, dass ihre surreale, z.T. proglastige Mixtur aus experimentierfreudiger Klangkunst, Zutaten aus der Jazzkiste und dadaistisch gebrochenen Folkansätzen einen breiteren Horizont fordern würde, als er in diesen Kreisen üblicherweise anzutreffen ist. Vereinzelte Ausnahmen gab es unter den &#8220;Szenegängern&#8221; aber durchaus, und die wurden gemeinhin glühende Fans.</p>
<p>In dieser Zeit kam es auch zu neuen kreativen Freundschaften, die wichtigste darunter ist ziemlich sicher die mit Jürgen Weber und Frl. Tost von Novy Svet, die damals gerade den ersten Zenit ihre eigenen Bandkarriere erlebten. Die wirkten dann auch sehr maßgeblich an den in dieser Zeit veröffentlichten Longplayern mit. Die Rede ist von den drei auf CD erschienenen Alben &#8220;Roma – Wien&#8221;, The Spirit of the Mountain&#8221; und nicht zuletzt &#8220;Water&#8221;, das jüngst in einer ersten Vinyledition neu aufgelegt wurde. Sie wurden dann aufgrund ihrer Themenkomplexe, die sich textlich um die Elemente Erde, Luft und Wasser drehten, aber auch aufgrund stilistischer Brücken, als Trilogie gefasst. Der Bemerkung des Labels, dass &#8220;Water&#8221; auch knapp achtzehn Jahre nach seiner Erstveröffentlichung noch frisch und unverbraucht wirkt, kann wahrscheinlich jeder zustimmen, der nicht aufgrund persönlicher Übersättigung die Nase voll hat von schrägem, post-industriell eingefärbtem Dadafolk, hinter dessen Triphaftigkeit man immer wieder eine subtile mystische Ernsthaftigkeit erahnen kann.</p>
<p>Mit einem echten Kracher startet die Sammlung an dreizehn lediglich durchnummerierten Tracks, einen Stück, das mit gebrochenem Rhythmen, seltsam bimmelnden Glöckchen und spontan auftretenden Klopf- und Klirrgeräuschen tatsächlich etwas Poppiges offenbart und an eine durch einen massiven Kater gefilterte Version eines ausrangierten Marc and the Mambas-Tracks erinnert. Es gibt die Richtung des Albums auch quasi in a nutshell vor, gleichwohl nur hier die Stimme Meister Cerronis halbversteckt zwischen den Säulen der restlichen Sounds zu hören ist.</p>
<p>Über weite Strecken des restlichen Albums steht Jürgen Weber am Mikro und lässt sein Markenzeichen &#8211; seine tiefe, verrauchte, immer leicht phlegmatisch wirkende Stimme &#8211; auf deutsch, englisch und spanisch durchs Wasser und seine vielfältigen Symbolwelten gleiten, und auch wenn die volle Bedeutung der Texte nicht immer verständlich ist, klingt doch vieles nach einer unverblümten Offenlegung existenziellen Leidens in einer sad world. Bei den musikalischen Motiven wechseln sich Samples aquatischen Rauschens mit Dröhnung, rumpelndem Hantieren und Klavierparts ab, die die Niños De La Bola in Erinnerung rufen, während die smoothe Trompete keines Geringeren als Flavio Rivabella die pulsierende Szenerie so gut es geht befriedet. Immer wieder gibt es Momente, in denen die akustischen Elemente der Musik, meist die Gitarre, manchmal mit Unterstützung entspannter Orgelparts, so schöngeistig und stimmungsvoll wie für Mushroom&#8217;s Patience möglich geraten, doch trötende Bläser, dadaistisches Quietschen und nicht zuletzt die unnachahmliche Monotonie mancher Gesangspassagen sorgen immer wieder dafür, dass das Idyll nicht ohne Störung bleibt.</p>
<p>Dem gegenüber stehen unverblümt sperrige Passagen von monumentalem Lärm und tosenden Winden, die den zum Flüstern verdonnerten Gesang umtoben, von apokalyptischen Pauken über einem Harmonium-Teppich im Nicostyle, von geloootem Gelächter, von flitzenden Takten, die eine zwitschernde Trompete und etwas, das verdächtig nach einem Gitarrensolo klingt, durch die Szenerie tragen. In diesen Momenten ist vielleicht Frl. Tost zu hören und ziemlich sicher Clau D.E.D.I., der laut Credits für Noises und Rituals zuständig war.</p>
<p>Allen, die &#8220;Water&#8221; seinerzeit verpasst haben sollten und allen Neueinsteigern in den Mushpar-Kosmos sei die neue Vinyl-Edition dieses kaum gealterten Albums mit Nachdruck ans Herz gelegt. Ganz nebenbei eignet es sich auch als Teaser für &#8220;La Nueva Normalidad&#8221;, das lange angekündigte erste Studioalbum nach &#8220;Antimodernismo&#8221; (2019), von dem gerade <a href="https://www.youtube.com/watch?v=OgzfnbM7L84">ein neuer Song</a> vorliegt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.enfant-terrible.nl/releases/mushrooms-patience-water/">Vrystaete / Enfant Terrible</a></strong></p>
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		<title>De verborgene Kamer: Neue 12&#8243; des niederländischen Duos Grens</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 04:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Enfant Terrible-Sublabel Vrystaete erscheint gerade eine neue 12&#8243;-EP des zwischen dunklem Ambient und experimentell ausgerichtetem Lofi-IDM angesiedelten nienderländischen Duos &#124;grens&#124;, dessen Mitglieder Omar Barcali und Tymen Sliuzas außerdem unter dem Namen MonoSocia firmieren und sich für das vorliegende &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/01/de-verborgene-kamer-neue-12-des-niederlandischen-duos-grens/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Enfant Terrible-Sublabel Vrystaete erscheint gerade eine neue 12&#8243;-EP des zwischen dunklem Ambient und experimentell ausgerichtetem Lofi-IDM angesiedelten nienderländischen Duos |grens|, dessen Mitglieder Omar Barcali und Tymen Sliuzas außerdem unter dem Namen MonoSocia firmieren und sich für das vorliegende Release wohl für eine Zeit in einer abgelegenen Hütte eingeschlossen haben. Die Betreiber des Labels betonen den stufenweise erzählerischen Aufbau und den zum <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/artwork-Grens_def-scaled.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38616" title="artwork-Grens_def-scaled" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/artwork-Grens_def-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="2560" /></a><span id="more-38615"></span></p>
<p>Teil hörspielartigen Charakter der fünf Tracks, zudem den nur schwer klassifizierrbaren Charakter des Werks. E sei, so hißt es, &#8220;a bit dark for a Vrystaete but the sounds are never too cold and the textures are never too rigid… making the overall feel playful and organic despite the dark electronic basis. Possible this is due to the way the record is recorded… much more like a live performance as a composed piece… speaking of live performances… |grens| have been building a strong name for themselves with their concerts… so for sure this is flowing back into their recorded music as well&#8221;.</p>
<p><a href="https://www.enfant-terrible.nl/releases/grens-de-verborgen-kamer/"><strong>@ Vrystaete</strong> </a></p>
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		<title>THE WHEEL OF RITUALS: Immanent</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 04:52:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dumpfe rhythmische Detonationen rütteln einen in nebliges Rauschen gehüllten Ort auf, doch erst das helle Klopfen eiserner Stangen vertreibt die grauen Schleier und lässt den Schauplatz erkennen, der vielleicht dem Amphitheater auf dem Cover von The Wheel of Rituals&#8217; &#8220;Immanent&#8221; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/28/the-wheel-of-rituals-immanent/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/cover1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36779" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/cover1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dumpfe rhythmische Detonationen rütteln einen in nebliges Rauschen gehüllten Ort auf, doch erst das helle Klopfen eiserner Stangen vertreibt die grauen Schleier und lässt den Schauplatz erkennen, der vielleicht dem Amphitheater auf dem Cover von The Wheel of Rituals&#8217; &#8220;Immanent&#8221; entspricht. Ein Enigma ist die Musik des <span id="more-36778"></span>Niederländers Derk Renemann, die man oberflächlich als coole Clubmusik bezeichnen mag, dennoch, denn außer dem roten Faden &#8211; der kühlen, halllastigen Entrücktheit &#8211; ist alles in steter Veränderung begriffen.</p>
<p>Ob die Stücke der EP monumental ausfallen wie das eröffnende &#8220;Sleepers&#8221; oder einen räudigen Acidtouch offenbaren wie das verfrickelte &#8220;Critical Space&#8221; oder der derbe, marschierende Rhythm Noise von &#8220;There was a Time&#8221; &#8211; Renemann hat eine gute Hand für die Dramaturgie des Steigerns durch immer wieder neu hinzukommende Details (Dröhnen und dunkles Rumoren, verfremdete Vocals aus undefinierbaren Tiefen, die Illusion von etwas Orchestralem), die stets im richtigen Moment einsetzen und die Wahrnehmung von Tempo und Rhythmus verändern.</p>
<p>Vielleicht ist &#8220;Empty Frame&#8221; in der Hinsicht die subtilste Komposition, da hinter dem dominant stoffeligen Takt vieles &#8211; die Illusion von rituellen Handtrommeln, von melodischen wenngleich rauen Synthies und von etwas, dass an eine Doppelblattflöte erinnert – nur andeutungsweise bleibt. Und doch hat die nervöse Mixtur etwas ungemein hypnotisierendes. Wenn der abschließende Titeltrack irgendwann seinen filmisch orchestralen Höhepunkt erreicht hat, bedauert man die Kürze von &#8220;Immanent&#8221;, denn das Ganze hätte sicher auch auf Albumlänge funktioniert und auch solche Hörer überzeugt, die gemeinhin den Technokünsten weniger zugeneigt sind.</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.enfant-terrible.nl/releases/the-wheel-of-rituals-immanent-ep/">Freedom Club</a></strong></p>
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		<title>MONOCORPSE: Manifestation</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/09/09/monocorpse-manifestation/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Sep 2023 06:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das niederländische Projekt Monocorpse ist in dem weiten Bereich zuhause, der gerne als Post-Techno klassifiziert wird und in dem man gerne im klanglichen und atmosphärischen Fundus der Industrial Culture (jeder wähle hier die gewünschte Anzahl der Präfixe) wildert. Die EP &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/09/monocorpse-manifestation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36776" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das niederländische Projekt Monocorpse ist in dem weiten Bereich zuhause, der gerne als Post-Techno klassifiziert wird und in dem man gerne im klanglichen und atmosphärischen Fundus der Industrial Culture (jeder wähle hier die gewünschte Anzahl der Präfixe) wildert. Die EP &#8220;The Comfort of Strangers&#8221; beschrieb das Label Enfant Terrible seinerzeit als &#8220;a sort of doom techno for the freaked-out dance floor&#8221; und bescheinigte der Musik das <span id="more-36760"></span>Zeug zum perfekten Soundtrack für spannungsgeladene Filmszenarien.</p>
<p>Auf ihrem Tochterlabel Freedom Club bringen die Amsterdamer nun ein weiteres Minialbum des Projektes heraus. &#8220;Manifestation&#8221; lässt vom Titel her eine ganze Reihe an Assoziationen zu, Entschlossenheit, Kreatives und eventuell auch eine okkult eingefärbte Seite können einem einfallen &#8211; all dies verträgt sich durchaus mit dem kraftvoll-repetitiven Charakter der Stücke, die mit der Zeit dem ganzen (Bewusstseins-)Raum ihr Gepräge aufdrücken.</p>
<p>Was bereits im ersten Stück auffällt ist das Drängende, Fordernde der griffigen Synthiequader, in deren Loop dann stoffelige Takte einsetzen, deren Hypnotik so urtümlich wirkt, als pulsierten sie schon seit dem Fall der Sophia. Was hier wie eine technoide Dekonstruktion von 80er-Synthies klingt, bekommt im folgenden Track einen fast rockigen Acidtouch, und generell mag man in den aufgewühlt-aufwühlenden Soundgebilden und den alarmierenden Hochtönern &#8211; Sirenen? Gitarren? Schreie? &#8211; einiges an Stilzitaten halluzinieren. Was es mit den Parks im Titel der beiden ersten Stücke &#8211; &#8220;Pelham Bay Park&#8221;, &#8220;Untermyer Park&#8221; &#8211; auf sich hat, wissen wohl nur die Ninos de la Parque.</p>
<p>Während das folgende &#8220;I Wanted Her More Than Anything&#8221; das Raue und Ungeduldige in ein tanzbares Gewand von einiger Eleganz packt, überzeugt &#8220;Near Gutters Path&#8221; durch eine sich stetig steigende Spannung, die von quakender Elektronik über rhythmische Bewegung bis zu melodischen Tonfolgen reich, die die Musik wie kleine Blitzlichter krönt. Zwei Remixe (Labelkolllege Auva Dura bearbeitet das hier nicht enthaltene &#8220;Final Offer&#8221; zu einer unaufgeräumten Kraxelei, Ye Gods verwandeln &#8220;I Wanted Her..&#8221; in einen stets veränderlichen Irrgarten, an dessen Rändern man das Hauptthema des Originals heraushören kann) runden die EP ab.</p>
<p>Gerade im Vergleich zu diesen Fremdeinwirkungen fällt auf, dass Monocorpse in den Originalen wohl bewusst auf unerwartete Richtungswechsel und allzu veränderliche Strukturen verzichtet. Doch die Stücke nicht im Minutentakt neu zu erfinden scheint mir eine gute Entscheidung, denn so fällt seine eigentliche Stärke &#8211; kantige, mitreißende Soundgestaltung und rhythmische Muster, die den Nagel auf den Kopf treffen &#8211; umso wirkungsvoller ins Gewicht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.enfant-terrible.nl/releases/monocorpse-manifestation-ep/">Freedom Club</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230801_150508_864.sdocx--></p>
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		<title>CIRCLE BROS: Waves + Peaks</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 03:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wim Lecluyse]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf seiner EP &#8220;Waves + Peaks&#8221; führt uns Wim Lecluyse alias Circle Bros durch eine tremolierende Traumwelt, die keinem Freund ambienter Psychedelik unwegsam erscheinen sollte. Sanfte, wellenförmige Dröhnung, die es ebensowenig eilig hat wie die in verlässlichen Intervallen auftauchenden Bläsersounds, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/11/27/circle-bros-waves-peaks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/Circle-Bros.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27313" title="Circle Bros" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/Circle-Bros-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf seiner EP &#8220;Waves + Peaks&#8221; führt uns Wim Lecluyse alias Circle Bros durch eine tremolierende Traumwelt, die keinem Freund ambienter Psychedelik unwegsam erscheinen sollte. Sanfte, wellenförmige Dröhnung, die es ebensowenig eilig hat wie die in verlässlichen Intervallen auftauchenden Bläsersounds, verströmen eine entspannte Natürlichkeit, auch und vor allem weil keine reine Symmetrie vorliegt, weil immer<span id="more-27311"></span> kleine Unregelmäßigkeiten auftreten, während sich das Soundmaterial in seiner Fülle stetig steigert.</p>
<p>Doch ganz so gefällig, wie man anhand dieser Beschreibung vielleicht meinen könnte, ist der die erste Seite füllende Track &#8220;Waves&#8221; keineswegs. Vielleicht ist es das latente Durcheinander, das in den abschließenden Minuten unter der Oberfläche aufbegehrt, vielleicht die wehmütige Melodie, die sich schon früher aus dem Sound herausschält und an welcher harsche Obertöne wie an einer Wunde kratzen, das dem sanften Klanggebilde seine angemessene Tiefe verleiht. &#8220;Peaks&#8221; beginnt mit einem Sound, der an ein strömendes Harmoniumdrone erinnert und diesmal von Beginn an leicht angekratzt ist. Bei all dem Rumoren und Fiepen unter der Oberfläche denkt man vielleicht noch an eine Fata Morgana, doch die gehämmerten Tasten wischen irgendwann alle Zweifel vom Tisch. Ein beinahe beängstigendes Szenario mit unverständlicher Rezitation entsteht, und fast scheint es, als strömte die sanfte Dröhnung weiter vor sich hin, um all die unterschwellig knarrende Bedrohung zu verschleiern.</p>
<p>Lecluyse betreibt sein Projekt und sein eigenes Label Morc Records mittlerweile seit einem viertel Jahrhundert und zählt zu den emsigsten Produzenten psychedelisch angehauchter Electronica, die je nach Ausrichtung in die Radios, in die Clubnächte oder auch in den imaginären Film mit Ambientscore passt. &#8220;Waves + Peaks&#8221;, das einen kleinen Auszug einer größeren Arbeit in gedehnter Form enthält, zählt in letztere Kategorie. Sicher wäre man beeindruckt von der Wirkung der Verlangsamung, wenn man die voeliegenden Tracks mit dem ursprünglichen Material vergleichen könnte.</p>
<p><strong>Label: Vrystaete</strong></p>
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		<title>JOURNEY OF TARO: Gamelan Sketches</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2021 02:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was Adrien Naber, der sein Projekt Journey of Taro nennt, auf seiner LP &#8220;Gamelan Sketches&#8221; herausbringt, ist ein vielschichtiges musikalisches Palimpsest, dem nicht nur alte Traditionen, sondern auch die Mitwirkung zahlreicher Personen zugrunde liegt. Naber reiste in der Vergangenheit mehrfach &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/16/journey-of-taro-gamelan-sketches/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/Taro_web.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27280" title="Taro_web" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/Taro_web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was Adrien Naber, der sein Projekt Journey of Taro nennt, auf seiner LP &#8220;Gamelan Sketches&#8221; herausbringt, ist ein vielschichtiges musikalisches Palimpsest, dem nicht nur alte Traditionen, sondern auch die Mitwirkung zahlreicher Personen zugrunde liegt. Naber reiste in der Vergangenheit mehrfach nach Indonesien, um auf verschiedenen Inseln die lokalen Ausprägungen der Gamelan-Musik zu erforschen und aufzunehmen. <span id="more-27279"></span>Später unterzog er eine Auswahl des vermutlich enormen Corpus einer Überarbeitung, die der Musik in unterschiedlichen Graden einen zeitgenössisch-elektronischen Anstrich gab.</p>
<p>Gamelan, soviel hier nur dazu, ist im eigentlichen Sinne kein Musikstil, sondern die Bezeichnung für typische Ensembles an Instrumenten in der Musik, die seit Jahrhunderten auf Java, Bali und anderen Inseln des indonesischen Archipels bei vielen sakralen und profanen Anlässen gespielt wird. Für den Rhythmus werden primär metallene Instrumente wie Gongs und diverse Verwandte von Xylophonen eingesetzt, meist in Variationen repetitiver Grundmuster. Solisten an Flöten und anderen Instrumenten und gelegentlich auch Gesang sind für die Melodien zuständig. Musik in der Tradition der Gamelan-Ensembles hielt im zwanzigsten Jahrhundert Einzug in den westlichen Kanon, besonders stark erstmals im Rahmen der Minimal Music.</p>
<p>Trotz unterschiedlicher oder unterschiedlich deutlicher Grade an Überarbeitung wird die Musik auf &#8220;Gamelan Sketches&#8221; von einem roten Faden zusammengehalten, denn Journey of Taro ordnet die einzelnen Skizzen offenbar nach einem nachvollziehbaren Narrativ an. Die erste der sechs Skizzen beginnt recht bedächtig und erinnert trotz seiner Halleffekte und Obertöne noch stark an das, was man sich unter dem traditionellen Ausgangsmaterial vorstellen könnte. Die meist hellen Sounds und die entspannte Heiterkeit der Tonfolgen sorgen für einen eingängigen Auftakt.</p>
<p>Kleine kratzige Überraschungen häufen sich allerdings im Laufe des Albums, unterstützt von immer häufigerem Klingeln und Rumpeln, das nie in erwarteten Momenten auf den Plan tritt, und das Zusammenspiel von aufgeweckt rasseligen Takten und hallenden Räumen scheint den repetitiven Charakter der Musik noch mehr zu unterstreichen. Die verspieltesten momente warten auf der zweiten Seite mit rauschender Distortion, Raumklangeffekten und rückwärts abgespielten Parts nur so um sich wirft, und &#8220;Sketch Nr. 4&#8243; ist meine Anspieltipp für den Tanzabend der Marionetten.</p>
<p>Naber zufolge verschmolz der Eindruck der indonesischen Musik mit Tracks von Grime- und Dubstep-Künstlern wie Amon Tobin, Digital Mystikz oder Vex’d, die er während seiner Reise häufig hörte. In den fertigen &#8220;Gamelan Sketches&#8221; zeichnet sich das durchaus ab, und mit ihrer niemals linearen Schichtung aus zitiertem und bearbeitetem Material bereichern die die bisweilen aggressiv geführte Diskussion über interkulturellen Transfer mit ebenso interessantem Stoff wie Carlos Casas mit seinem jüngst veröffentlichten <a href="http://africanpaper.com/2021/09/11/carlos-casas-kamana/">&#8220;Kamana&#8221;</a>-Album. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Vrystaete / Enfant Terrible</strong></p>
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		<title>Ô PARADIS / NOVY SVET: Entre Siempre Y Jamás Suben Las Mareas, Duermen Las Ciudades</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2021 05:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demian Recio]]></category>
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		<category><![CDATA[Tristan Sasao]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Ô Paradis und Nový Svět kurz nach der Jahrtausendwende ein gemeinsames Album ankündigten, musste das in den kleinen Fangemeinden, die sich schon damals überschnitten, Interesse wecken. Da gab es einiges, das beide verband: eine Melancholie, die den Sinn für &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/01/30/o-paradis-novy-svet-entre-siempre-y-jamas-suben-las-mareas-duermen-las-ciudades/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/Oparadis-NovySvet.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23880" title="Oparadis-NovySvet" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/Oparadis-NovySvet-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Ô Paradis und Nový Svět kurz nach der Jahrtausendwende ein gemeinsames Album ankündigten, musste das in den kleinen Fangemeinden, die sich schon damals überschnitten, Interesse wecken. Da gab es einiges, das beide verband: eine Melancholie, die den Sinn für Lust und Leben nicht verleugnete; eine Stilmixtur aus alten und neuen, populären und nischigen Zutaten, deren roter Faden vielleicht<span id="more-23878"></span> die Entschleunigung ist; spanische Texte, was für Österreicher ungewöhnlich und für Katalanen zumindest nicht selbstverständlich ist.</p>
<p>Es gab aber auch immer deutliche Unterschiede: Die Musik Ô Paradis&#8217; strahlt eine meditativ anmutende Gelassenheit aus, die mit einem offen spirituellen Charakter einhergeht und sich musikalisch in einem deutlich hörbaren Rahmen äußert, der alle Details hegt und umfasst. Novy Svet dagegen verströmen eine Aura des Tragischen, und ihre kauzige Emotionalität würde in den eruptivsten Momenten jeden Rahmen sprengen. Eine unberechenbare Ambiguität umgab Nový Svět von Anfang an, Ô Paradis wirkte immer greifbarer. Obwohl sich beide für immer wieder neue Sound-&#8221;Konzepte&#8221; entscheiden, würde sich Ô Paradis durchaus mit radiotauglichen Produktionen vertragen, Nový Svět würden sich in den hintersten Lofi-Ecken zuhause fühlen. Was immer also in dem gemeinsamen Heimstudio am Fuße der Pyrenäen fabriziert werden sollte, konnte nicht uninteressant werden.</p>
<p>Zum oben Gesagten passt, dass die basale Soundkulisse von &#8220;Entre Siempre&#8230;&#8221;, das dann 2003 beim Nekofutschata Musick Cabaret erschien, zumindest auf den ersten Eindruck eher nach Ô Paradis klang. Es ist ein warmer, breiter Sound, der die Geschichten um ein Land einhüllt, das im Schlaf vom (tatsächlichen oder metaphorisch verstandenen) Meer verschluckt wird. Das Meer und seine sanften Wellen sind auch mit das erste, das man im Intro hört, und nur ein Blick auf die an Land gespülte Tierleiche, die das Cover ziert, bricht wie ein unheilvolles apokalyptisches Omen in das Idyll der heiteren Vögel und sanft wabernden Harmoniumklänge ein.</p>
<p>Im Verlauf des Albums treten die Sänger Demian und Jürgen in fast abwechselnder Reihenfolge an den vorderen Bühnenrand, aber das ist nicht das einzige, das Abwechslung in die rund 45 Minuten bringt, denn jeder Song hat seine eigenen Stimmungen und Gangarten, und mit der Zeit kommen immer neue Facetten des Sounds hinzu, bei dem sich Akustisches und Elektronisches die Waage hält. Ziemlich zum Anfang gibt es gleich ein paar &#8220;Hits&#8221;, allem voran natürlich &#8220;Iberia Sumergida&#8221;, das Webers erschöpft wirkenden Gesang in bombastische Pauken und Rasseln hüllt und der besungenen Sintflut die Dramatik eines Monumentalfilms gibt. Ein ähnlicher Kracher ist &#8220;Barcelona!&#8221;: Hier führt erneut Weber mit nur leicht melodischem Gesang und einem knorrigen Basslauf durch die Gassen und Kneipen der Stadt, die sich als Schauplatz eines grauen und tristen Blues offenbaren. Der mysteriöse Tristan Sasao fiedelt dazu eine launige Melodie, unter der sich quakende Stimmen notdürftig verstecken. Garantiert sagen die nichts Gutes.</p>
<p>Entrückte Momente gibt es v.a. in den Stücken mit Demian am Mikro, der Walzer &#8220;La Cuna&#8221; wirkt wie ein anheimelnder Totentanz aus der &#8220;Llega el Amor&#8221;-Phase, und die wundervoll einlullende Zwischenwelt von &#8220;Tierra Gastada&#8221; mit seinem geflüsterten Text über schönen Pianoparts zählt zu den großartigsten Momenten des Albums. Nicht wenige Stücke auf &#8220;Entre siempre&#8230;&#8221; haben den Charme verkappter Popsongs, teils verlangsamt, immer zerlegt und absichtlich falsch zusammengesetzt, wie es sonst nur Coil auf ihren songorientierteren Alben konnten. Besonders das zweite der beiden &#8220;Distancia&#8221;-Stücke entpuppt sich als echter Ohrwurm, wenn man erst einmal durch die introvertierte Exzentrik geschaut hat und zum schönen Kern vorgedrungen ist. Auch in &#8220;Siento Sensacion&#8221;, in &#8220;Las Cosas Invisibles&#8221;, das wohl auf einen früheren Nový Svět-Song bezug nimmt, und im entspannten &#8220;Lluvias&#8221; findet sich diese Gradwanderung, während der Popcharakter im von Demian gecroonten &#8220;Te Vi Pasar&#8221; am deutlichsten zutage tritt.</p>
<p>Gut siebzehn Jahre später erscheint &#8220;Entre Siempre..&#8221; fast wie die Handlung eines vor langer Zeit gesehenen Films, die in der verschwommenen Erinnerung schon längst eine sepiafarbene Tönung bekommen hat. Und das betrifft alles damit zusammenhängende: das Zusammentreffen der beiden Acts, die noch ein weiteres Album aufnehmen sollten, die für viele Hörer neue Idee eines mediterranen Underground, der nicht als große Bewegung wie etwa Hauntology oder Italian Occult Psychedelia in die Annalen experimentierfreudiger Musik eingehen sollte, denn all das spielte sich unter der Wahrnehmungsgrenze der Bobo-Magazine ab, und die Mehrheit der Industrial- und Neofolk-Grufties verstand ohnehin nur Bahnhof. So wurde die diffuse Geschichte ebenfalls vom Meer verschluckt.</p>
<p>Dem Reiz des Halbverblassten indes tut das Album als Tondokument keinen Abbruch, und so ist die Wiederveröffentlichung als LP durch den Enfant Terrible-Ableger Vrystaete nur zu begrüßen. (U.S.)<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_210128_082438_958.sdoc--></p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.enfant-terrible.nl/releases/o-paradis-novy-svet-%e2%80%8e-entre-siempre-y-jamas-suben-las-mareas-duermen-las-ciudades/">Vrystaete</a></strong></p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/964134304&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="EnfantTerribleNL" href="https://soundcloud.com/enfantterriblenl" target="_blank">EnfantTerribleNL</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Ô Paradis &amp; Nový Svět  - Barcelona!" href="https://soundcloud.com/enfantterriblenl/o-paradis-novy-svet-barcelona" target="_blank">Ô Paradis &amp; Nový Svět &#8211; Barcelona!</a></div>
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		<title>Reality as a Stage: Compilation mit Ô Paradis, Monocorpse u.a. auf Enfant Terrible</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 05:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Enfant Terrible]]></category>

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		<description><![CDATA[Das niederländische Label Enfant Terribe hat &#8211; als Werkschau und Quarantäne-Carepaket &#8211; eine Compilation mit ausgewählten Stücken aus Veröffentlichungen der letzten Jahre zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die Bandbreite der Musik reicht von melancholischem Pop über Punk&#8217;n'Wave bis zu experimenteller Elektronik.&#8220;We &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/04/14/reality-as-a-stage-compilation-mit-o-paradis-monocorpse-u-a-auf-enfant-terrible/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das niederländische Label Enfant Terribe hat &#8211; als Werkschau und Quarantäne-Carepaket &#8211; eine Compilation mit ausgewählten Stücken aus Veröffentlichungen der letzten Jahre zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die Bandbreite der Musik reicht von melancholischem Pop über Punk&#8217;n'Wave bis zu experimenteller Elektronik.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/art_va_reality_small.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-20765" title="art_va_reality_small" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/art_va_reality_small.jpg" alt="" width="1000" height="1000" /></a><span id="more-20763"></span>&#8220;We conceive the world around as reality… as a solid state of being… but it is not… it is a stage set… a construct… a frame… a bubble in which we float… Only very few things can make cracks in this construction… and shake our belief in this static world… but the current virus going round the world (2019-2020) is one of those things able to puncture holes in our bubble… and show an alternate reality beyond the stage set… So… welcome to the new reality… the next reality… or the more real reality as the reality perceived before… accept uncertainty… and accept fear… accept loss… accept the now&#8230; and accept this as a new standard… <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/enfantterrible.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-20766" title="enfantterrible" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/enfantterrible.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a>A moment of recognition like this asks for contemplation… sit back… think…read… listen to music… This free digital compilation was curated for this specific moment and consists of some (but not including all) of my personal favourite tracks taken from vinyl records I released in the last few years. Several of the artists on this compilation have a bandcamp page where you can get the complete release the track featured here is taken from. Please support these artists if you can&#8230;&#8221; (Martijn van Gessel / Enfant Terrible)</p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/playlists/1028968522&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="450"></iframe></p>
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		<title>NIEDOWIERZANIE: Felicita</title>
		<link>https://africanpaper.com/2014/08/02/niedowierzanie-felicita/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2014 06:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Léo Maury]]></category>
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		<description><![CDATA[Leo Maury und sein Projekt Niedowierzanie sind längst ein fester Bestandteil jener kleinen Nische, die sich irgendwann im neuen Jahrtausend aus dem experimentierfreudigeren Teil der Post Industrial-Szene herauskristallisiert hat, um die Fühler in alle musikalischen Himmelsrichtungen auszustrecken und dabei doch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/08/02/niedowierzanie-felicita/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/niedowierzaniefelicita.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-9070" title="niedowierzaniefelicita" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/niedowierzaniefelicita.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a>Leo Maury und sein Projekt Niedowierzanie sind längst ein fester Bestandteil jener kleinen Nische, die sich irgendwann im neuen Jahrtausend aus dem experimentierfreudigeren Teil der Post Industrial-Szene herauskristallisiert hat, um die Fühler in alle musikalischen Himmelsrichtungen auszustrecken und dabei doch nie vollends in anderen &#8211; „psychedelischen“ &#8211; Genres aufzugehen. Die Rede ist von dem Musikkosmos, in dem auch Namen wie Novy Svet, O Paradis, Wermut oder Escama Serrada umherschwirren. Maurys Musik mag dem Wesen nach Ambient sein, doch pendelte sie stets an der Grenze zwischen einem verträumten europäischen Folksound und leicht rhythmischer Musik mit Reminiszenzen an die Tradition des Cold Wave.<span id="more-9069"></span></p>
<p>Meiner persönlichen Meinung nach lag seine größere Stärke seit jeher mehr in den folkigen Aspekten. Das mag Geschmacksurteilen geschuldet sein, doch demonstrierte er dort auch immer die größere Variationsbreite. Niedowierzanie wurzelt musikalisch in keiner genau verortbaren Region und mag auf den ersten Eindruck an ein musikalisches Esperanto erinnern. Doch immer wieder blinken Zeichen bestimmter Kulturräume auf, fühlt man sich an Maurys Heimat im Süden Frankreichs oder an mediterrane Regionen erinnert. Mediterran geht es auch auf seinem dritten Longplayer „Felicita“ zu, der überraschenderweise auf einem Enfant Terrible-Sublabel erscheint. Sanfter maritimer Wellenkitsch, dessen Kolorit an einigen Stellen durch Akkordeonm, Handperkussion und akustisches Saitenspiel noch verstärkt wird, gibt so etwas wie einen szenischen Rahmen vor. Aufgrund der brüchigen Melodieansätze gerät das nie allzu betulich, und in gewissen Abständen wird die verträumte Siesta ohnehin von gut dosiertem Lärm zersetzt. Aus dem Vibrieren und Tremolieren trunkener Klänge tauchen hispanische Bläser auf, die auch in einem Jodorowski-Film ihren Platz gefunden hätten.</p>
<p>Doch „Felicita“, das Glück, ist keine durchweg regressive Angelegenheit, denn zwischen all dem sonoren Balsam ist Raum für verschiedene Formen von Markanz. Tragisch aufpeitschende Melodien und im Tempo anziehende Gitarrenpassagen könnte glatt einen schmissigen Folksong einleiten, zumal auch menschliche Stimmen zu hören sind. Die allerdings entpuppen sich schnell als verwehtes und bald versiegendes Grummeln. Seltsame Samplesounds – ein Kamm? Das Klappern einer Schlange? &#8211; treffen auf das verhaltene Echo der minimalen Elektronik, die das Debüt des Musikers noch stärker dominiert hatte. Bei all dem hat Maury ein Händchen dafür, eher rau bearbeitete Lofi-Bausteine in den Fluss des sauberen Klänge einzubauen, so dass sich Wohlklang und Kantiges die Waage halten.</p>
<p>Niedowierzanie ist mit „Felicita“ weitgehend dem Konzept von „Attendre“ treu geblieben, was bei der Vielgestaltigkeit des Klangbildes mehr als legitim ist. Wäre zu wünschen, dass der Labelwechsel seinen Teil zur größeren Bekanntheit des Projektes beitragen wird. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Vrystaete/Enfant Terrible </strong></p>
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