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	<title>African Paper &#187; Gary Mundy</title>
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		<title>CONSUMER ELECTRONICS: Surge</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jun 2024 02:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Consumer Electronics]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Philip Best sein in den frühen 80ern begonnenes Projekt Consumer Electronics 2007 rekativierte, entstanden eine Reihe von Alben. Musikalisch entfernte er sich von den brachialen analogen Dissonanzen, die noch auf dem 2009 veröffentlichten „Crowd Pleaser“ zu hören waren: Die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/08/consumer-electronics-surge/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/DPROMCD170-Front-768x692.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41359" title="CE Gatefold (134x134mm).eps" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/DPROMCD170-Front-768x692-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit <a href="http://africanpaper.com/tag/philip-best/">Philip Best</a> sein in den frühen 80ern begonnenes Projekt <a href="http://africanpaper.com/tag/consumer-electronics/">Consumer Electronics </a>2007 rekativierte, entstanden eine Reihe von Alben. Musikalisch entfernte er sich von den brachialen analogen Dissonanzen, die noch auf dem 2009 veröffentlichten „Crowd Pleaser“ zu hören waren: Die Musik wurde reduzierter, (ziemlich) kaputte Rhythmen bestimmten das Klangbild und irgendwann überließ er &#8211; dem <a href="http://africanpaper.com/2014/11/15/consumer-electronics-estuary-english/">hier</a> attestiert wurde, dass seine &#8220;Vocals [...] mit zum Beeindruckensten gehören, was man in welchem Genre auch immer hören kann&#8221; &#8211; das Schreien und Brüllen seiner (damaligen) Frau Sarah, er selbst rezitierte seine Texte. <span id="more-41357"></span></p>
<p>Im Vorfeld der Veröffentlichung von „Surge“<a href="https://cargorecordsdirect.co.uk/products/consumer-electronics-surge-1"> hieß </a>es, das Album sei „Noticeably noisier and more aggressive than previous releases“, was bedingt stimmt:</p>
<p>„Michael“ knüpft thematisch etwas überraschend an die eigentlich schon zum abgegriffenen Topos geronnene Killerthematik an, die spätestens seit Whitehouse allzu gängig ist und zu solch eher peinlichen (Selbst-)Bezeichnungen wie<a href="https://sloguncos.bandcamp.com/album/nothing-ever"> &#8220;True Crime Electronics&#8221; </a>führen sollte. Zu ultrarepetetiven, monotonen Beats, in die immer wieder Noise einbricht, gibt Best mit nüchtern-sachlicher Stimme Hinweise, wie man als Täter vorgehen solle: „the execution site must be carefully arranged“. Gerade dieses scheinbar Emotionslose macht das Stück umso beängstigender. „Kitten“, der einzige Track, dessen Text im Inlay der CD abgedruckt ist, verzichtet dgegen völlig auf Beats, stattdessen hört man seltsame kristalline Sounds im Hintergund und Atonales im Vordergrund. Best trägt hier wie ein Beobachtender eine Beschreibung des Schmerze(n)s vor: „kitten listened to techno music and tried to teach herself to dance using TikTok clips and taught herself HELP NEVER COMES“. Am Ende dann: &#8220;I remember her turning in her seat, and twisting like a rag doll twisting the breath coming in great, rapid gulps.&#8221; Das instrumentale „Launch Code“ ist minimales reduziertes Gebrutzel, skelettierte Musik, hier spuckt eine scheinbar völlig erratische, manische Maschine ihren Ekel aus. Auf „Dirt and Dust“ fiept es im Hintergrund, während Best ruhig rezitiert: „we should burn the shrinks, burn the bastards“. „Side Blaster“, mit „feedback“ von Ramlehs Gary Mundy, lässt Bests Stimme im Hintergund fast untergehen, sie wird Teil des zähen Klangsuds. &#8220;Contaminant“ knüpft an den Opener an, ist aber eine Spur aggressiver, was auch an den den Vocals liegt, auf denen im Ansatz der &#8220;dirty-word specialist“ von früher anklingt, der der angesprochenen Person entgegenschleudert: „you wanna make fuckin&#8217; sure“ „you really really think that? Yeah, you wanna make sure?&#8221; Schließlich der Abschluss mit dem neunminütigen Titelstück, auf dem eine sich wiederholende todtraurige Melodie mit knackend-brechenden Sounds kombiniert wird „und Best ruft: &#8220;get up, get up, children, it&#8217;s time“.</p>
<p>Von Labelseite <a href="https://www.dirterpromotions.com/releases/consumer-electronics/surge-release-date-15th-april-2024/">heißt</a> es, die Texte seinen entstanden „in the shadow of intimate distress, global conflict, and resigned disintegration“. Wenn im letzten Stück gesagt wird „What good our expectations? What good our explanations? Come sit with me, kitten, it&#8217;s time“,  dann verspürt man hier nach den teils aus der Distanz vorgebrachten Beobachtungen ein Verletztsein, ein Hadern mit und an der Welt, an den &#8220;Perlen aus der Schweinekrone der Schöpfung&#8221; (Reinhard Jirgl).</p>
<p>Vielleicht ist &#8220;Surge&#8221; von allen Consumer Electronics-Alben das, was die Interessen des mit einer Arbeit über Ballard, Burroughs und Pynchon promovierten Best, dessen literarische Interessen in einem weiten Feld zwischen Elfriede Jelinek und Dennis Cooper liegen, am ehesten zusammenbringt, denn durch seine Art des Vortrags, des Vortragens entsteht ein Hybrid, in dem der Musiker,<a href="https://amphetaminesulphate.substack.com/"> der Autor </a>wie auch <a href="https://amphetaminesulphate.bigcartel.com/">der Verleger</a> manifest werden. (JM)</p>
<p>Label:<a href="https://www.dirterpromotions.com/"> Dirter </a></p>
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		<title>Surge: Neues Album von Consumer Electronics</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2024 06:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 15. April erscheint auf Dirter Promotions das neue Album von Philip Bests Projekt Consumer Electronics. „Surge“ wird knapp fünf Jahre nach „Airless Space“ veröffentlicht. Über die musikalische Entwicklung Consumer Electronics der letzten Jahre konnte man hier lesen: „Schon auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/15/surge-neues-album-von-consumer-electronics/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. April erscheint auf Dirter Promotions das neue Album von Philip Bests Projekt Consumer Electronics. „Surge“ wird knapp fünf Jahre nach <a href="http://africanpaper.com/2019/07/13/consumer-electronics-airless-space/">„Airless Space“ </a>veröffentlicht. Über die musikalische Entwicklung Consumer Electronics der letzten Jahre konnte man <a href="http://africanpaper.com/2019/07/13/consumer-electronics-airless-space/">hier </a>lesen: „Schon auf dem 2014 veröffentlichten Album<a href="http://africanpaper.com/2014/11/15/consumer-electronics-estuary-english/"> &#8216;Estuary English&#8217; </a>gab es vereinzelt Momente, auf denen deutlich wurde, dass Rhythmus (in was für einer fragmentierten Form auch immer) zu einem Bestandteil des Klangbilds geworden war und auch der Klang insgesamt transparenter, minimalistischer wurde, man auf die brachialen Verzerrungen, die z.B. auf &#8216;<a href="http://africanpaper.com/2019/07/13/consumer-electronics-airless-space/(https://www.discogs.com/de/Consumer-Electronics-Crowd-Pleaser/release/1759583">Crowd Pleaser</a>&#8216; noch dominierten, weitgehend verzichtete.“ In der Besetzung Best und Russell Haswell eingespielt und mit einem Gastauftritt von Rahmlehs Gary Mundy, soll das neue Album <a href="https://www.dirterpromotions.com/releases/consumer-electronics/surge-release-date-15th-april-2024/">laut Labelinfo</a> allerdings „Noticeably noisier and more aggressive than previous releases “ sein. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/DPROMCD170-Front-768x692.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40094" title="CE Gatefold (134x134mm).eps" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/DPROMCD170-Front-768x692.jpg" alt="" width="768" height="692" /></a><span id="more-40092"></span>„Consumer Electronics return with &#8216;Surge&#8217; — a brand new album containing 7 tracks and with a run-time of 42 minutes. The duo of Philip Best and album producer Russell Haswell deliver a hallucinatory vision of the world — as it appears in 2024 e.v. Noticeably noisier and more aggressive than previous releases, CE dive even further into the chaos of sonic manipulation and mind-bending frequencies. Best’s lyrics are among his most demented yet, written in the shadow of intimate distress, global conflict, and resigned disintegration. For his part, Haswell conjures crunching landscapes of sound and fiery rhythmic propulsions. The pair use state of the art technology allied with cracked and fractured primitive electronics. Exquisitely crafted to give the listener a disquieting look into the abyss. &#8216;I want to tell you / in this music / you hear / the sound / of plane after plane / taking off / amphetamine <strong>surge</strong> / Mahler’s pain / Wagner’s decline / what good are expectations? / what good are explanations? / get up / get up / children / it’s time.&#8217; Featuring a guest appearance by long time cohort Gary Mundy of RAMLEH, this should be considered the definitive CE album. Track listing: Michael. Kitten. Launch Code. Dirt And Dust. Side Blaster. Contaminant. Surge. Full colour artwork by Philip Best. Packaged in heavy board mini gatefold sleeve, with inner and insert.“</p>
<p>Das Album erscheint als CD und ist ebenfalls als Bündel zusammen mit einem demnächst erscheinenden T-Shirt erhältlich.</p>
<p>@ <a href="www.dirterpromotions.com/">Dirter Promotions </a></p>
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		<title>Reissue von Kleistwahrs Winter auf separater LP</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2021 04:17:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[The Helen Scarsdale Agency bringen am 9. Juni Kleistwahrs Album &#8220;Winter&#8221;, das vor zwei Jahren erstmals im Rahmen der zehn Tapes umfassenden Box &#8220;On Corrosion&#8221; erschien, auf LP neu heraus. Kleistwahr ist das Soloprojekt des Ramleh- und Broken Flag-Gründers Gary &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/18/reissue-von-kleistwahrs-winter-auf-separater-lp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The Helen Scarsdale Agency bringen am 9. Juni Kleistwahrs Album &#8220;Winter&#8221;, das vor zwei Jahren erstmals im Rahmen der zehn Tapes umfassenden Box &#8220;On Corrosion&#8221; erschien, auf LP neu heraus. Kleistwahr ist das Soloprojekt des Ramleh- und Broken Flag-Gründers Gary Mundy, es exisitierte bereits in den 80ern und wurde nach einer längeren Pause vor einigen Jahren wiederbelebt. Wie auf den meisten v.a. der jüngeren Veröffentlichungen dieses Projektes offenbart der eher mit Power Electronics und schleppendem Noiserock assoziierte Musiker auch auf &#8220;Winter&#8221; eine subtilere, eher atmosphärisch ausgerichtete <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/kleistwahr-winter.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25488" title="kleistwahr-winter" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/kleistwahr-winter.jpg" alt="" width="800" height="800" /></a><span id="more-25487"></span>Handschrift, die trotz allem vor beklemmenden Stimmungen und krachenden Eruptionen nicht zurückschreckt. Charakteristisch sind aber v.a. ausladende dröhnende Soundscapes auf der Basis von Orgeln, Synthesizer und Gitarren und eine schwermütige, elegische Emotionalität. Die Box enthielt seinerzeit Alben von Neutral, Pinkcourtesyphone, Alice Kemp, She Spread Sorrow, G*Park, Relay For Death, Francisco Meirino, Fossil Aerosol Mining Project und Himukalt. &#8220;Winter&#8221; ist die erste von mehreren eigenständigen Veröffentlichungen aus dem enthaltenen Material.</p>
<p><a href="https://www.helenscarsdale.com/published/kleistwahr-winter.htm"><strong>@ The Helen Scarsdale Agency</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2908696374/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2174943227/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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