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	<title>African Paper &#187; Jeremie Mathes</title>
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		<title>JÉRÉMIE MATHES: Arkhaîos</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 03:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jeremie Mathes]]></category>
		<category><![CDATA[Substantia Innominata]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der auch hier schon häufig besprochenen „Substantia Innominata“-10“-Reihe von Drone Records, die verstanden wird als „A concept that embraces the prospect of infinite possibilities for artists to create music about the intangible such as: The Unnameable, The Unspeakable, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/22/jeremie-mathes-arkhaios/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/08/SUB27.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22101" title="SUB27" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/08/SUB27-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Rahmen der auch hier schon<a href="http://africanpaper.com/tag/substantia-innominata/"> häufig besprochenen </a>„Substantia Innominata“-10“-Reihe von Drone Records, die <a href="http://www.substantia-innominata.de/">verstanden wird</a> als „A concept that embraces the prospect of infinite possibilities for artists to create music about the intangible such as: The Unnameable, The Unspeakable, The Unthinkable, The Unidentifiable, etc“, wird „Arkhaîos“ von Jérémie Mathes veröffentlicht.<span id="more-22100"></span></p>
<p>Der Franzose hat in den letzten zehn Jahren <a href="https://jeremiemathes.bandcamp.com/">eine Reihe von Alben</a> herausgebracht und  auch<a href="http://africanpaper.com/2015/11/21/v-a-drone-mind-mind-drone-volume-4/"> einen Track zu der „Drone-Mind // Mind-Drone“-Reihe</a> beigesteuert. Über seinen Beitrag dazu hieß es hier: „&#8217;Uunartoq Qeqertoq&#8217; wurde in einem Metalltank aufgenommen und es dröhnt entsprechend. Der Name des Tracks verweist auf eine Insel in der Nähe Grönlands und in Verbindung mit dieser Musik, die durchgängig etwas Mysteriöses und vielleicht sogar latent Bedrohliches ausstrahlt, ist das für den Zuhörer ein Gang durch &#8216;unerforschtes Gebiet&#8217;“. Das ist insofern relevant als dass die auf dieser 10&#8221; zu hörenden beiden langen Tracks ebenso wie das Album <a href="https://jeremiemathes.bandcamp.com/album/fallow-memory">&#8220;Fallow Memory</a>&#8221; auf ähnlichem Material basieren.</p>
<p>Die quasi auratische Aufladung der Aufnahmeorte findet sich vielleicht paradigmatisch bei Lustmords „Paradise Disowned“ und „Heresy“, Mathes nahm in einer stillgelegten Fabrik in Frankreich auf und selbst wenn man nichts darüber wüsste, so wohnt den zwei langen Tracks tatsächlich etwa Höhlenartiges, Verhalltes inne. Mathes hat für einige Jahre in Kambodscha gelebt und integriert hier traditionelle Instrumente der Khmer, u,a. den Klang einer<a href="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6e/Emile_gsell_cambodian_woman.jpg/220px-Emile_gsell_cambodian_woman.jpg"> Tro Khmer</a>. Auf dem 20-minütigen „Tomleiki“ tauchen in dem dunklen Dröhnen immer wieder akustische Elemente auf und gehen eine Synthese mit diesen im wahrsten Wortsinne unheimlichen, hallenden Drones ein. Auf „Yliaster“ findet sich eine ähnliche Herangehensweise, aber hier hat man fast den Eindruck eines Moments größerer Unruhe: Wind scheint zu wehen und zwischendurch lassen sich Melodien erahnen. Was bei beiden Tracks auffällt, ist dieses fortwährende Brodeln, sich Bewegen unter der Oberfläche, das beiden Tracks eine Dynamik gibt und keine Sekunde an Statik oder Monotonie denken lässt.</p>
<p>Mathes selbst<a href="https://dronerecords.de/news.article.html?item=225"> spricht</a> von &#8220;Dissolving time, space, mangling sounds collected into a simulacrum of altered realities. A oneiric junction between the concrete world and other unknown territories.&#8221; Die hier beschworenen „Realitäten“ und &#8220;unbekannten Territorien&#8221; werden durch diese Musik in der Tat beschworen. (MG)</p>
<p><strong>Label:<a href="http://www.substantia-innominata.de/"> Drone Records / Substantia Innominata</a></strong></p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/832709623&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Drone Records" href="https://soundcloud.com/drone-records" target="_blank">Drone Records</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="JEREMIE MATHES - Tomleiki" href="https://soundcloud.com/drone-records/jeremie-mathes-tomleiki" target="_blank">JEREMIE MATHES &#8211; Tomleiki</a></div>
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		<title>V.A.: Drone-Mind // Mind Drone. Volume 4</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/11/21/v-a-drone-mind-mind-drone-volume-4/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2015 07:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Iliou Persis]]></category>
		<category><![CDATA[Jeremie Mathes]]></category>
		<category><![CDATA[Kiril Platonkin]]></category>
		<category><![CDATA[Roman Kharkovsky]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal ob auf der inzwischen eingestellten und durchaus legendären 7&#8242;-Serie oder auf der inzwischen in die vierte Runde gehenden Compilation-Reihe „Drone-Mind // Mind Drone“, auf der jeweils vier Künstler ihre Interpretation, ihre Variation des Drones spielen – es ging und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/11/21/v-a-drone-mind-mind-drone-volume-4/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/DroneR-7072676-1433072685-5414.jpeg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11244" title="DroneR-7072676-1433072685-5414.jpeg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/DroneR-7072676-1433072685-5414.jpeg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Egal ob auf der inzwischen eingestellten und durchaus legendären 7&#8242;-Serie oder auf der inzwischen in die vierte Runde gehenden Compilation-Reihe „Drone-Mind // Mind Drone“, auf der jeweils vier Künstler ihre Interpretation, ihre Variation des Drones spielen – es ging und geht immer (auch) um den Drone als das Bewusstsein erweiternde, die Wahrnehmung (ver)ändernde Musik: „Drone music is seen as more than a mere &#8216;music style&#8217;, it expresses an approach to perceive and understand the world“, heißt es dann auch ganz konsequent und selbstbewusst zur Konzeption.<span id="more-11243"></span></p>
<p>Wie zuvor stammen auch die diesmal Beteiligten aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt. Kiril Platonkin aus Russland ist mit zwei Stücken vertreten, die auf Gitarrenklängen basieren: „Takeoff“ ist eine Klanglandschaft und erinnert sowohl musikalisch als auch von der erzeugten Stimmung entfernt an Troum. Zwischendurch hat man den Eindruck Möwengeschrei (?) zu hören. Am Ende verstummt der Drone und übrig bleibt Stimmengewirr. Jeremie Mathes‘ „Uunartoq Qeqertoq“ wurde in einem Metalltank aufgenommen und es dröhnt entsprechend. Der Name des Tracks verweist auf eine Insel in der Nähe Grönlands und in Verbindung mit dieser Musik, die durchgängig etwas Mysteriöses und vielleicht sogar latent Bedrohliches ausstrahlt, ist das für den Zuhörer ein Gang durch „unerforschtes Gebiet“. Der in Portugal ansässige Ethnologe Iliou Persis spricht in seinen Linernotes von der Verbindung zweier Realitäten. Man erfährt, dass er sich dafür interessiert, was Masken mit dem Bewusstsein desjenigen machen, der sie trägt. „Tomba Di Tutte Le Imagino“ beginnt zaghaft: in der Ferne Glocken, Knarren und Knarzen, dann setzt Rhythmus ein, Trommeln werden geschlagen, Dynamik und Dramatik nehmen zu. Zahlreiche Klangelemente kommen hinzu, gegen Ende scheint ein Chor zu singen. Wenn Persis schreibt: „an enormous amount of power appears to explode from some silent part of my brain and I look at myself behaving more animalistic than an animal, less human than a walking god.“, dann wird natürlich noch einmal auf das Moment der Transformation angespielt. Diese 10 Minuten geben einem dann auch tatsächlich den Eindruck, man sei Zeuge eines Initiationsritus. Roman Kharkovsky aus Pakistan steuert zwei Stücke bei: „When I Became The Clouds Above Kremenchuk“ besteht aus flächigen, warmen, an- und abschwellenden Drones.</p>
<p>Was erneut auffällt ist, dass trotz der durchaus sehr unterschiedlichen Herangehensweisen und der daraus resultierenden Musik auch Teil 4 erneut wieder dadurch auffällt, dass aus dieser (scheinbaren) Heterogenität ein Ganzes entsteht, gleichzeitig ist diese Veröffentlichung ein Zeugnis dessen, was dronebasierte Musik alles kann. Ob man die Welt nach dem Hören nun verstehen kann, mag ich nicht zu beurteilen, aber die verschiedenen Wahrnehmungsansätze, die hier zu finden sind, sind nicht gerade zu unterschätzen. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dronerecords.de/">Drone</a></strong></p>
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