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	<title>African Paper &#187; Jo Quail</title>
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		<title>Jo Quail auf Tour in Europa</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 06:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jo Quail]]></category>

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		<description><![CDATA[Im März geht die englische Cellistin und Komponistin Jo Quail auf Konzerttour und wird dabei u.a. ihr aktuelles Album &#8220;Notan&#8221; präsentieren, das ausschließlich auf live aufgenommenen Schichten aus Cello, E-Cello und Klavier basiert. Neben ihrer Mitwirkung in zahlreichen Bands hat &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/26/jo-quail-auf-tour-in-europa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im März geht die englische Cellistin und Komponistin Jo Quail auf Konzerttour und wird dabei u.a. ihr aktuelles Album &#8220;Notan&#8221; präsentieren, das ausschließlich auf live aufgenommenen Schichten aus Cello, E-Cello und Klavier basiert. Neben ihrer Mitwirkung in zahlreichen Bands hat sie in den letzten Jahren einen<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/jqe.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49706" title="jqe" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/jqe.jpg" alt="" width="1440" height="1800" /></a><span id="more-49703"></span> unverwechselbaren Solostil entwickelt, der auf vielschichtigen Mustern, Loops, eindringlichen Melodiebögen und einigem mehr basiert. Auf ihrer Tour macht sie auch im deutschsprachigen Raum Halt mit Konzerten im Arkaoda Berlin (07.03.), im Hafenklang Hamburg (09.03.) sowie in der Kulturscheune in Baiersdorf (23.03.).</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1200674475/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Notan: Neue LP von Jo Quail</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 04:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[AdderStone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Costin Chioreanu]]></category>
		<category><![CDATA[Jo Quail]]></category>

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		<description><![CDATA[Ankündigung: Die britische Cellistin und Komponistin Jo Quail veröffentlicht am 12. September mit &#8220;Notan&#8221; ihr siebtes Album. Das Werk basiert ausschließlich auf live aufgenommenen Schichten aus Cello, E-Cello und Klavier und verzichtet vollständig auf zusätzliche Instrumentierung. Es ist ein dicht &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/25/notan-neue-lp-von-jo-quail/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankündigung: Die britische Cellistin und Komponistin Jo Quail veröffentlicht am 12. September mit &#8220;Notan&#8221; ihr siebtes Album. Das Werk basiert ausschließlich auf live aufgenommenen Schichten aus Cello, E-Cello und Klavier und verzichtet vollständig auf zusätzliche Instrumentierung. Es ist ein dicht gewobenes, durchweg von Quail selbst eingespieltes Stück Musik, das sich durch klare Strukturen, abrupte Wechsel und eine ausgeprägte klangliche Handschrift auszeichnet. &#8220;Notan&#8221; – benannt nach dem japanischen Begriff für das Spannungsverhältnis von Hell und Dunkel – thematisiert Kontraste auf mehreren Ebenen: Präsenz und Leerstelle, Kraft und Zartheit, Bewegung und Rückkehr. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/notan.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47202" title="notan" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/notan.jpg" alt="" width="1200" height="1198" /></a><span id="more-47201"></span>´Die Stücke beruhen auf improvisierten Motiven, die Quail ursprünglich für ein orchestrales Werk mit dem Titel &#8220;Ianus&#8221; entwickelte. Doch auch wenn &#8220;Notan&#8221; den ersten Teil eines zweiteiligen Konzepts bildet, steht das Album für sich. Die Musik arbeitet mit wiederkehrenden Motiven, Verdichtungen und atmosphärisch dichten Passagen. Das zeigt sich exemplarisch an der vorab veröffentlichten Single &#8220;Rex&#8221;, die auf den ersten Blick wie ein rein akustisches Cellostück beginnt, sich aber bald in Richtung brachialer, elektronisch anmutender Passagen öffnet. Trotz ihrer klassischen Ausbildung ist Quail in Genres wie Metal, Postmetal oder experimentellem Rock aktiv, was sich auch in der Dramaturgie ihrer Stücke niederschlägt. Die Strukturen bleiben durchlässig, oft entfalten sie sich aus der Tiefe eines einzelnen Tons heraus, ohne sich gängigen Formprinzipien zu unterwerfen. Das Artwork stammt von Costin Chioreanu, mit dem Quail auch für das geplante Schwesterwerk &#8220;Ianus&#8221; zusammenarbeiten wird.  Das Album erscheint als LP, CD und zum Download bei AdderStone Records.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1200674475/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Jo Quail: Europatour im November</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/08/24/jo-quail-europatour-im-november/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 05:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jo Quail]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Cellistin und Komponentin Jo Quail tourt ab Mitte November durch mehrere europäische Länder und gibt, ihr Cello und ihre Loopstation im Gepäck, Solokonzerte auf insgesamt 14 Bühnen. Mit Trier, Zürich, Wien, Kufstein, Hamburg, Berlin, Leipzig und Bochum stehen einige &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/24/jo-quail-europatour-im-november/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Cellistin und Komponentin Jo Quail tourt ab Mitte November durch mehrere europäische Länder und gibt, ihr Cello und ihre Loopstation im Gepäck, Solokonzerte auf insgesamt 14 Bühnen. Mit Trier, Zürich, Wien, Kufstein, Hamburg, Berlin, Leipzig und Bochum stehen einige Adressen im deutschsprachigen Raum auf dem Plan. Alles weitere findet sich auf dem Flyer und unter dem Link weiter unten.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/fotor_1692773389430.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37179" title="fotor_1692773389430" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/fotor_1692773389430.jpg" alt="" width="719" height="717" /></a><span id="more-37178"></span><br />
&#8220;Jo Quail hat wie viele Musiker, die mit traditionellen Instrumenten etwas mehr oder weniger Experimentelles machen, eine klassische Musikausbildung genossen und ist dann später – durch die Begegnung mit etwas schägeren Subkulturen – &#8216;auf Abwege&#8217; gekommen&#8221;, hieß es in <a title="JO QUAIL: Five Incantations" href="http://africanpaper.com/2016/05/07/jo-quail-five-incantations/">unserer Besprechung ihres Albums &#8220;Five Incantations&#8221;</a>, einem aus fünf Abschnitten bestehenden Werk von subtiler, nur leicht abstahierter Songqualität, das monumentale Spannungsbögen, wehmütge Melodien und ambiente Dröhnflächen zu einem sich organisch ausnehmenden Muster zu verweben weiß.. &#8220;Auf diesen Abwegen hinterlässt sie nun seit einigen Jahren interessante Spuren, ihre Signatur dabei ist ein erdiger, bisweilen bodenständiger und doch immer auch eine gewisse Weite implizierender Sound auf dem E-Cello&#8221;.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/8hxe5kbcby0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>In der Folge erschienen mit dem raren &#8220;Exsolve&#8221; (2018) und dem mit einem größeren Ensemble eingespielten &#8220;The Cartographer&#8221; (2022 Norse Music) zwei weitere Alben in Eigenregie, ferner kollaborative Alben wie &#8220;Rosebud&#8221; mit Eraldo Bernocchi und FM Einheit (RareNoise 2017) und das zusammen mit T.E. Morris komponierte und eingespielte &#8220;For the Benefit of All&#8221; (Dunk!Records 2020) sowie einige kleinere Veröffentlichungen. Dazu kommen Soloauftritte und ausgedehte Touren mit Künstlern aus allen möglichen und unmöglichen Sparten der Musik.</p>
<p><a href="http://www.nmclive.co.uk/"><strong>Tickets @ NMC Live</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3271663022/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=225618280/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2293152234/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Mono auf Tour mit A Storm of Light und Jo Quail</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/09/14/mono-auf-tour-mit-a-sorm-of-light-und-jo-quail/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2018 07:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[A Storm of Light]]></category>
		<category><![CDATA[Jo Quail]]></category>
		<category><![CDATA[Mono]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Oktober stellen Mono, deren orchestrale Postrock-Soundscapes anfangs gerne als japanische Antwort auf Mogwai bezeichnet wurden, ihr neues Album &#8220;Blue Blood Moon&#8221; auf einer ausgedehnten Europa-Tour vor. Mit an Bord sind die noch mehr dem Metal zugeneigten Postrock-Kollegen von A &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/09/14/mono-auf-tour-mit-a-sorm-of-light-und-jo-quail/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober stellen Mono, deren orchestrale Postrock-Soundscapes anfangs gerne als japanische Antwort auf Mogwai bezeichnet wurden, ihr neues Album &#8220;Blue Blood Moon&#8221; auf einer ausgedehnten Europa-Tour vor. Mit an Bord sind die noch mehr dem Metal zugeneigten Postrock-Kollegen von A Storm of Light sowie die Avantgarde-Cellistin Jo Quail. Mit Bremen, Dresden und Wiesbaden stehen auch drei deutsche Adressen auf dem Programm.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/monolightquails.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-16301" title="monolightquails" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/monolightquails.jpg" alt="" width="679" height="960" /></a><span id="more-16300"></span></p>
<p>01.10. 2018 / The Fleece / Bristol, UK<br />
02.10. 2018 / Arts Centre / Norwich, UK<br />
03.10. 2018 / Classic Grand / Glasgow, UK<br />
04.10. 2018 / The Cluny / Newcastle, UK<br />
05.10. 2018 / Left Bank / Leeds, UK<br />
06.10. 2018 / De Central / Ghent, BE<br />
07.10. 2018 / Tivoli De Helling / Utrecht, NL<br />
08.10. 2018 / Tower / Bremen, DE<br />
09.10. 2018 / Beatpol / Dresden, DE<br />
10.10. 2018 / Schlachthof / Wiesbaden, DE<br />
11.10. 2018 / Kiff / Aarau, CH<br />
12.10. 2018 / Hard Rock Cafe / Lyon, FR<br />
13.10. 2018 / AMFest / Barcelona, ES<br />
14.10. 2018 / Le Rex / Toulouse, FR<br />
15.10. 2018 / Krakatoa / Bordeaux, FR<br />
16.20. 2018 / Astrolabe / Orleans, FR<br />
17.10. 2018 / Nieuwe Nor / Heerlen, NL<br />
18.10. 2018 / Drucklufthaus / Oberhausen, DE<br />
19.10. 2018 / Into The Void / Leeuwarden, NL<br />
20.10. 2018 / Fuzz Club / Athens, GR *<br />
22.10. 2018 / Zal / St. Petersburg, RU *<br />
13.10. 2018 / Zil / Moscow, RU *</p>
<p>* ohne Jo Quail</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/tours/268844907030542/"><strong>Event @ FB mit Links zu einzelnen Terminen</strong></a></p>
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		<title>SOL INVICTUS: Necropolis</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/03/17/sol-invictus-necropolis/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 07:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auerbach Tonträger]]></category>
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		<category><![CDATA[Prophecy]]></category>
		<category><![CDATA[Sol Invictus]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Wakeford]]></category>
		<category><![CDATA[William Blake]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich passt die Platte gar nicht recht in die Jahreszeit: Raue, dröhnende Sounds bilden das Fundament für einen trauernden Chorgesang, der in den ersten Minuten von „Necropolis“ ein molllastiges Mantra anstimmt, das an ein Requiem erinnert. Gut kann man sich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/03/17/sol-invictus-necropolis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/Necropolis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15166" title="Necropolis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/Necropolis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eigentlich passt die Platte gar nicht recht in die Jahreszeit: Raue, dröhnende Sounds bilden das Fundament für einen trauernden Chorgesang, der in den ersten Minuten von „Necropolis“ ein molllastiges Mantra anstimmt, das an ein Requiem erinnert. Gut kann man sich den Eingang zur besungenen Totenstadt wie das Tor der viktorianischen Waterloo Station im Herzen Londons vorstellen, die in Dunkel getaucht das Cover des neuen Albums ziert und dabei so bedrohlich wie ein Geisterhaus auf den Betrachter herabblickt. Diese<span id="more-15165"></span> durchaus schöne, aber auch in herbstliche Farben des Niedergangs getauchte Stimmung passt jedoch gut zu einer Platte, die Tony Wakeford als Abgesang und Totenklage für London konzipiert hat, den Ort seiner Geburt, an dem er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte.</p>
<p>In meiner <a href="http://africanpaper.com/2017/06/03/the-hare-and-the-moon-wood-witch/">Besprechung eines Albums von The Hare and the Moon</a> schrieb ich vor einiger Zeit, dass nur wenige der bekannten englischen Darkfolk-Bands einen stärkeren Fokus auf die Gespenster des eigenen Landes haben. Ich bezog mich dabei eher auf die spukhaften Folkballaden, die es in Großbritannien zuhauf gibt &#8211; versteht man die Geister weniger im übernatürlichen Sinne, sondern als Last einer unaufgearbeiteten Vergangenheit mit all ihren Leichen im Keller, als Alpdruck einer unauflösbaren Hassliebe für den Ort der Herkunft, muss einem sofort Tony Wakeford einfallen, in dessen Werk &#8211; und somit auch bei seiner Hauptband Sol Invictus &#8211; immer wieder das Hadern mit England und London zur Sprache kommt.</p>
<p>Am deutlichsten geschah dies bisher in dem Song „Old London Weeps“ vom „The Devil&#8217;s Steed“-Album, in dem die Stadt an der Themse als Ort von Intrigen, Crime und Punishment, aber auch als Heimat zauberhafter wie derber Geschichten in gebrochener Wehmut besungen wird. All dies wirkt wie ein lange verblichener Mythos in einer Zeit, in der einen die Manager der City of London niederstarren, und bezeichnenderweise erschien der Song auch auf einem Sampler namens „A Mythological Prospect Of The Citie Of Londinium“, wo es in einem weiteren Sol-Stück heißt „England is funny, but sometimes she scares me“. Man kann Tony Wakefords gespaltenes Verhältnis zu seiner Stadt nicht ohne seine ambivalente Haltung zur eigenen Englishness sehen, und ein zwiespältiges England kommt oft zur Sprache: als dubioses Geheimnis, das in „An English Garden“ einen verwunschenen, aber um Normalität bemühten Ort heimsucht. Als bornierter Egoismus in „Mr. Cruel“. Als Konsumantreiber in „Toys“. Als doppelbödiges edwardianisches Erbe in <a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/orchestra-noir-what-if%e2%80%a6/">„What if&#8230;“ von Tonys anderer Band Orchestra Noir</a>. Als dadaistischer Spaß in The Wardrobe, seiner Kollaboration mit Andrew Liles.</p>
<p>Muss man in dem Zusammenhang auch über Wakefords frühe Irrungen und Wirrungen im Hinblick auf den englischen Nationalismus und den einen oder anderen ideologischen Fehlgriff sprechen, die ihm einige, trotz seiner klaren Positionen zum Brexit und zur Rechten allgemein, trotz Wiederbelebung seiner linken Punkband Crisis, noch heute vorwerfen, wie jüngst recht unrühmlich im Wire? Mann kann, aber damit würde man nur einen Diskurs befeuern, bei dem aus unterschiedlichen Ecken viel Halbwissen nachgeplappert wird, v.a. von denen, die seit zwanzig Jahren kein Sol Invictus mehr gehört haben. Wakefors Musik, seine Texte, seine aktuellen Kollaborationen und die Objekte seines Spotts sprechen für sich, und all dies ist jedem zugänglich, der sich informieren will.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/NC1ua1YYSkw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Auf „Necropolis“ erscheint London, wie Wakeford selbst sagt, als „eine Stadt, die von den Gepflogenheiten und Verbrechen der Toten und der Lebenden wie von Gespenstern heimgesucht wird“, zudem als eine im Verfall befindliche Stadt der Mausoleen. Ganz passend also, das Album nach der viktorianischen London Necropolis Railway zu benennen, die die Stadt mit dem im Südwesten gelegenen (und recht schönen) <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Brookwood_Cemetery">Brookwood-Friedhof</a> verbindet. Lässt man die Musik und die Texte auf sich wirken, hat man kaum den Eindruck, einer Klage über den Wandel der Dinge beizuwohnen (denn dafür erscheint Old London als viel zu gebrochener Schauplatz), sondern einem morbide eingefärbten, und dennoch abgeklärten Stimmungsbild.</p>
<p>Musikalisch hat „Necropolis“ in der Hinsicht einiges zu bieten und vereint einige Charakteristika früherer Werke. Die instrumentelle Vielseitigkeit, ein gewisser Hang zum Klassischen und der Einsatz weiblicher Stimmen schlägt im vielleicht eingängigsten Song „See Them“ und an einigen weiteren Stellen die Brücke zu den Alben von „In A Garden Green“ bis „Thrones“ &#8211; ein besonderer Bonus ist diesmal die Mitwirkung des Green Army Choir, eines gemischten Londoner Kammerchores aus dem Umfeld von <a href="http://africanpaper.com/2016/05/07/jo-quail-five-incantations/">Cellistin Jo Quail</a>. Aber auch das leicht jazzige Drumming z.B. in der Abendmahlsparodie „Set The Table“ deutet in diese Richtung, ebenso das immer wieder anklingende feierlich monotone Finger picking, das an barocke Tänze erinnert und seit „Sawney Beane“ zu Wakefords Markenzeichen gehört. Auch an die letzten Alben, an das trotz guter Produktion rumpelige <a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/sol-invictus-the-cruellest-month/">„The Cruellest Month“</a> und das stark von Don Andersons Gitarrenspiel geprägte <a href="http://africanpaper.com/2014/10/25/sol-invictus-once-upon-a-time/">„Once Upon A Time“</a> wird man erinnert &#8211; so etwa bei den Pauken und Flöten von „Shoreditch“ oder bei „Old Father Thames“, dessen stockender Takt die wechselhaften Bewegungen des Flusslaufs nachzuahmen scheint. Im Zentrum des Stückes steht ein Doku-Sample, das den Fluss als „Serpent in the bosom of London“ beschreibt und den mystischen Charakter der Stadt in Erinnerung ruft. Wakefords wie immer etwas eigenwilliger Gesang versteckt sich dahinter und ist stellenweise kaum zu verstehen.</p>
<p>In den Texten zeichnet sich ein derbes, morbides und gleichsam zauberhaftes Bild der Stadt ab. London erscheint als ein Ort steten Kommens und Gehens, in der sich die Kirchenglocken die Geschichte von Schuldnern zuläuten, mit denen &#8211; „chop, chop“ &#8211; kurzen Prozess gemacht wird, als Ort grausiger Menschenopfer, wo Landstreicher von den abergläubischen Anwohnern in den Fluss geworfen werden, bis die London Bridge über den Gebeinen einstürzt, als Ort der großen Pest und des großen Feuers, und es entbehrt nicht eines gewissen Sarkasmus, wenn es dabei „There isn&#8217;t any dance“ heißt, und Wakefords Gitarre wie eine Mischung aus Saltarello und Totentanz klingt. Das gleiche London erscheint aber auch als verlorener Liebesgarten, der sich &#8211; unter Rückgriff auf <a href="https://www.poetryfoundation.org/poems/45950/the-garden-of-love">ein bekanntes William Blake-Gedicht</a> &#8211; als die titelgebende Totenstadt entpuppt.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/pakjOJShngM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Inmitten ihrer Totenstadt stimmen Sol Invictus ihren großartigen Abgesang an, der das verbleichende London weder verflucht, noch sentimental verklärt &#8211; eine ernsthafte, von schwarzem Humor und einer Menge experimentierfreudiger Ideen durchdrungene Musik irgendwo zwischen Prog und (diesmal irgendwie buchstäblich) Apocalyptic Folk, die man im Soundtrack hören sollte, falls Peter Ackroyds <em>London: The Biography</em> jemals verfilmt werden sollte. Gerüchten zufolge soll „Necropolis“ auch den zumindest vorläufigen Endpunkt der Bandgeschichte markieren. Schade wäre das allemal, denn Wakefords wechselhafte Combo zählt zu den raren Beispielen unter den Darkfolkern der ersten Generation, die primär durch solide Musik und weniger durch das Beanspruchen von Extrawürsten in Erscheinung getreten sind. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://de.prophecy.de/startseite/">Auerbach / Prophecy</a></strong></p>
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		<title>JO QUAIL: Five Incantations</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/05/07/jo-quail-five-incantations/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2016 04:45:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jo Quail hat wie viele Musiker, die mit traditionellen Instrumenten etwas mehr oder weniger Experimentelles machen, eine klassische Musikausbildung genossen und ist dann später &#8211; durch die Begegnung mit etwas schägeren Subkulturen &#8211; &#8220;auf Abwege&#8221; gekommen. Auf diesen Abwegen hinterlässt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/07/jo-quail-five-incantations/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/joquailfiveincantations.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11958" title="joquailfiveincantations" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/joquailfiveincantations-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Jo Quail hat wie viele Musiker, die mit traditionellen Instrumenten etwas mehr oder weniger Experimentelles machen, eine klassische Musikausbildung genossen und ist dann später &#8211; durch die Begegnung mit etwas schägeren Subkulturen &#8211; &#8220;auf Abwege&#8221; gekommen. Auf diesen Abwegen hinterlässt sie nun seit einigen Jahren interessante Spuren, ihre Signatur dabei ist ein erdiger, bisweilen bodenständiger und doch immer auch eine gewisse Weite implizierender Sound auf dem E-Cello. <span id="more-11957"></span></p>
<p>Auf ihrer letzten Tour duch Australien hat die Musikerin ihr aktuelles Album Five Incantations als ein zusammenhängendes Stück aufgeführt, und in der Tat wirken die fünf Tracks wie Teile eines größeren Ganzen. Zugleich aber hat man das Gefühl, dass man es mit Ausschnitten eines größeren Narrativs zu tun hat, das geheimnisvoll bleibt und im Idealfall im Kopf des Hörers zur Vollendung gelangt. Dies ist nur eine der Doppelbödigkeiten des Werks, denn auch der abstrakte Eindruck täuscht, entfalten die Stücke nach mehrmaligem Hören durchaus subtile Songqualitäten. Mit den fünf Ausschnitten aus einem beim genauerem Hinsehen nur scheinbar abstrakten Gemälde spiegelt sich all dies schon auf dem Cover des Albums.</p>
<p>Mit seiner monumental anmutenden und zugleich wehmütigen Melodie, die gut in einen von vielen kleinen Spannungsmachern durchzogenen Filmscore passen würde, verkörpert der Opener  &#8220;White Salt Stag&#8221; schon diesen Ort zwischen allen Stühlen, denn trotz aller Hintergründigkeit entsteht immer wieder der Eindruck, dem Auftakt eines Rocksongs zu lauschen, und stets überrascht die Tatsache, dass die ganze dramatische Wucht lediglich auf einem Instrument beruht &#8211; es ist eine von vielen Stellen in Quails Werk, bei dem eine größere Nähe zu ihrem RASP-Kollegen Matt Howden in den Sinn kommt als zu anderen Cellistinnen wie Julia Kent oder Hildur Gudnadottir.</p>
<p>Nicht alle der fünf &#8220;Incantations&#8221; geben sich derart straight, &#8220;The Breathing Hand&#8221;, das den Cello streckenweise kaum mehr erkennen lässt, führt lediglich die melancholische Seite des Openers fort und lässt sie in dronig-flächiger Gestalt manifest werden. Einige unsichere Momente gegen Ende des Stücks ändern nichts daran, dass in seiner tastenden Langsamkeit eine starke meditative Ruhe liegt.</p>
<p>Die vorsichtig herantastenden Bewegungen leiten über in das aufgewecktere &#8220;Salamander&#8221;, das fast heiter und verspielt anmutet. Irgendwann kommt wie selbstverständlich Aufgewühltheit in die rhytmische Bewegung, die sich zu Wellen aus Bombast steigert und am dramatischen Ende in luftigen Höhen kulminiert. Die heruntergrbrochene Langsamkeit von &#8220;Between two Waves&#8221; könnte damit nicht stärker (und passender) kontrastieren. Das sanfte Abklingen jedoch ist nur die Ruhe vor dem Sturm, denn in allen Ritzen des Stücks braut sich etwas zusammen, es rumort unterschwellig bis sich plötzlich die schönste Schwermut Bahn bricht &#8211; an keiner Stelle klingt das Cello mehr nach sich selbst. Im ambienten &#8220;Gold&#8221; schließt sich der Kreis, denn die hypnostischen Striche wirken wie ein Zoom und kulminieren in einem furiosen Rocksolo. (J.G.)</p>
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		<title>RASP:  Radiate Power Words</title>
		<link>https://africanpaper.com/2014/12/20/rasp-radiate-power-words/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2014 08:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Entstehungsgeschichte des ersten Rasp-Albums liest sich wie eine Wette – schaffen es zwei Musiker, ein komplettes Album an zwei Abenden, in nur zwei kurzen Sessions zu improvisieren und aufzunehmen, ohne akribische Vor- und Nachbereitung und ohne Erfahrung in derart &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/12/20/rasp-radiate-power-words/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/12/raspraiatepowerwords.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9670" title="raspraiatepowerwords" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/12/raspraiatepowerwords-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Entstehungsgeschichte des ersten Rasp-Albums liest sich wie eine Wette – schaffen es zwei Musiker, ein komplettes Album an zwei Abenden, in nur zwei kurzen Sessions zu improvisieren und aufzunehmen, ohne akribische Vor- und Nachbereitung und ohne Erfahrung in derart spontaner Arbeit? Nun, „Radiate Power Words“ ist eine Antwort auf diese Frage, und was dabei herausgekommen ist, klingt eigenwilliger als alles, was man bisher von den beiden Beteiligten zu hören bekam.<span id="more-9669"></span></p>
<p>Hinter Rasp verstecken sich der bekannte Geiger und Sänger Matt Howden alias The Mighty Sieben sowie die Cellistin Jo Quail, die neben ihrer Bandaktivität bei SonVer und Gastbeiträgen bei so unterschiedlichen Größen wie IRM und Black Eyed Peas bisher zwei Soloalben veröffentlicht hat. Beide sind Meister der Looptechnik, die die Wiederholung lieben und dabei zwar spontan, aber doch stets auf ein musikalisches Ziel hin komponieren. Trotz des experimentierfreudigen Charakters ihrer Musik sind beide einer Ästhetik des Schönen verpflichtet, ganz gleich ob es sich dabei um soundtrackartige Klanglandschaften handelt oder, wie z.B. im Fall von Howdens songorientierten Arbeiten, um eine Art Pop. Auch Rasp ist schön, doch von einer Art, die vom Hörer erforscht, wenn nicht gar bezwungen werden will.</p>
<p>Entgegen ihrer ansonsten eher komponierenden Herangehensweise stand die Idee zu „Radiate Power Words“ ganz im Zeichen der Improvisation. Jo und Matt trafen sich am ersten der beiden Abende auf einer Sheffielder Theaterbühne und jammten vor den Augen eines interessierten Publikums – nur ihre Instrumente und Pedale im Gepäck sowie eine handvoll musikalischer Ideen, die nicht miteinander abgesprochen waren. Dabei entstand das Rohmaterial des Albums quasi in Echtzeit. Am Abend drauf wurden die Aufnahmen in einem benachbarten Studio ohne viel Planung abgemischt, und auch diese Session fand „under the eye of the beholder“ statt.</p>
<p>In den ersten Minuten erinnert die Musik vielleicht am ehesten an Matts soundtrackartige Werke und offenbart neben einigen vertrauten Strukturen eine Mehrschichtigkeit, die bei der spontanen Herangehensweise überrascht. Doch schnell registriert man, dass trotz allem kein Song und schon gar kein Ohrwurm daraus entstehen will. Auch für folkig angehauchten Ambient wäre die Musik zu herb, und wenn Matt wiederholt die Vokabel „Breathe“ ins Mikrofon haucht, bekommt die Stimmung einen leicht rituellen Zug. Die warmen Klänge von Jos tieferen Cellosaiten vermögen das Ganze fast heimlich zu erden – heimlich deshalb, wei es eine Weile braucht, bis man sie erkennt und ortet. So sehr die Musikerin mit ihrem skelletartigen E-Cello live ins Auge fallen muss, steuert sie hier zunächst die subtileren Parts bei.</p>
<p>Das Vage, Unbestimmte, das ledigliche Andeuten einer musikalischen Stoßrichtung sind wohl die deutlichsten Effekte des spontanen Livecharakters, der durch den Applaus und gelegentliches Murmeln des Publikums nur noch unterfüttert wird. Auch wenn Repetition, Klangfarben und einzelne Motive an frühere Arbeiten der beiden erinnen und auch die herbstliche, nebelverhangene Verwunschenheit vertraut anmutet, sucht man hier jede „runde“ Kompaktheit. Schlimm? Nur wenn man Pop erwatet un dem attraktiven Reiz des Fragmentarischen nichts abgewinnen kann. Umso schöner dennoch einzelne Momente, in denen sich vorübergehend alles auf wenige markante Elemente konzentriert. Da wären einige rhytmische Passagen zu nennen, in denen die Saiten beider Instrumente perkussiv gespielt werden oder der durch schöne Melodiebögen illustrierte lyrische Vortrag in „Rain Falls“.</p>
<p>Auf gewisse Weise offenbart „Radiate Power Words“ die subtilen Strukturen der Musik Jo Quails und Matt Howdens, gerade weil so vieles offen und heterogen bleibt und nicht zu einem runden Werk synthetisiert worden ist, und es zeigt, wie ähnlich und unähnlich eine Musik klingen kann, wenn die Musiker einmal ganz anders als sonst vorgehen. Bei den beiden Sessions wäre ich gerne im Publikum gewesen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Redroom</strong></p>
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		<title>Fanø Free Folk Festival: 3 Days of Experimental Folk Sounds on a Beautiful Danish Island</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2014 19:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende vom 25. bis 27. July dieses Jahres findet zum fünften mal das bekannte Free Folk Festival auf Fanø im Südwesten Dänemarks statt, einer Insel mit einem dreihundert Seelen-Dorf, das selbst eine reichhaltige Folktradition aufweist. Mit von der Partie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/06/04/fano-free-folk-festival-3-days-of-experimental-folk-sounds-on-a-beautiful-danish-island/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende vom 25. bis 27. July dieses Jahres findet zum fünften mal das bekannte Free Folk Festival auf Fanø im Südwesten Dänemarks statt, einer Insel mit einem dreihundert Seelen-Dorf, das selbst eine reichhaltige Folktradition aufweist. Mit von der Partie sind diesmal internationale Acts wie Arborea, Cellistin Jo Quail, die Newcomerin Cigdem Aslan, das englisch-ägyptische Streicher-Duo Daniel Merill und Ayman Asfour, Svarte Greiner, die geheimnisvollen Wiener Bird People und viele mehr. Rasmus Steffensen betont nicht nur das breite musikalische Konzept des Festivals, bei dem nicht jeder Act im engeren Sinne Folk spielen muss, er verweist auch auf den intimen Charakter des Ortes und seine historische Verknüpfung mit der traditionellen Musik- und Populärkultur Dänemarks:</p>
<p>“The idea of the festival was born out of the wish to create a more intimate festival feeling with a very close contact between performer and audience. We were a group of people who were all into genres such as neo-folk, psychedelic folk, drone/ambient music but also free improvisation, ethnic sounds etc. Some of this music we could meet at other festivals, but often the more fragile and intimate parts of the music gets lost on a big stage. With Fanø Free Folk Festival we wanted to create a space, where musicians and audience share a community feeling. It’s not about headliners and about pushing your artistic ego, but rather about meeting other musicians and getting inspired to create something new. We often see musicians creating new international contacts at the festival, just like bands often invite other musicians with them on stage. So it’s truly a space where new things can happen, just like it’s a space where folk music enthusiasts and avantgarde fans come together in a very informal atmosphere.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/FFFF_flyer_lineup.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8978" title="FFFF_flyer_lineup" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/FFFF_flyer_lineup.jpg" alt="" width="478" height="576" /></a>We thought it could be a very interesting thing to present experimental takes on folk sounds in a place with such a rich folk music tradition. Of course we<span id="more-8977"></span> were also a bit anxious that the traditional folk musicians would shake their heads in disbelief at the music we present. But they have been very open to it, and it has been a great gift for us to make the festival in Sønderho. A lot of local people help by opening their houses to host international artists etc. and I believe that many of the performers at the festival find it inspiring to get in touch with the traditions of the island. Besides, the nature is truly beautiful and we always try to take people out into the nature as well, like acoustic shows in the dunes.</p>
<p>Fano Free Folk Festival is a wonky, off kilter gathering of musicians and artists who continue to create on the fringes of scenes, on the outskirts of the industry, but in living in the heart of understanding through creating deeply personal, highly contextualised music. As such it is a location that the Dead Rat Orchestra have felt entirely at home &#8211; free to let their music mingle and ramble. The festival is not slick or polished, and there is no sense of there being barriers between audience and musicians; music is shared and enjoyed as conversation, in the same way that that ephemeral community come together to share meals and dance. Returning with the Asfour-Merrill Duo therefore seems one of the most fitting opportunites; my first solo violin performance was at Fano Free Folk Festival and the openness to this exploration experienced there has driven me on in pursuing this. Returning I will be performing alongside one of the great Oriental violinists, Ayman Asfour, as we explore combining cultural approaches to the violin. This collaboration is a direct descendent of the openness to play that Fano Free Folk inspires.”</p>
<p>Das volle Line-up:</p>
<p>Arborea (US), Bird People (AT), Cigdem Aslan/Tahir Palali (TR/UK), Daniel Merill/Ayman Asfour (UK/EG), Family Underground (DK), Halasan Bazar (DK), Hungerhoff &amp; The Wild Roots (DE), Jo Quail (UK), Laboule (IT), Lasse Thorning Jæger (DK), Mattia Coletti (IT), Moongazing Hare (DK), Nefesh (PL/TR/UK/DK), Of Rivers and Trains (IT), Olga &amp; Palle (PL/DK), Powerdove (US), Raphael Roginski/P.o. Jørgens (PL/DK), Rowan Coupland (UK), Svarte Greiner (NO), Teamforest (DE), The Restless Fields (DE/DK)</p>
<p>Kontakt:</p>
<p>Rasmus Steffensen/Festivaldirektion</p>
<p>Email: fanofreefolk@gmail.com</p>
<p>Telefon: (+45) 20 61 60 66</p>
<p><a href="https://nembillet.dk/events/10521-Fanoe_Free_Folk_Festival_5/">Tickets</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1486332724912507/">Facebook</a></p>
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