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	<title>African Paper &#187; Jonathan Coleclough</title>
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		<title>ORGANUM ELECTRONICS: Noughwhere</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 04:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das neue, 2023 in den RMS Sudios aufgenommene, Organum Electronics-Album ist ein weiteres Mosaikteil in der extensiven Subskriptionsreihe von Die Stadt und setzt die Reihe der orthographisch eigenwilligen Titel fort: Nach „Quietude“ und „Darcknes“ jetzt also „Noughwhere“ Da steckt jetzt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/22/organum-electronics-noughwhere/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/R-30745494-1716647783-6506.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41641" title="R-30745494-1716647783-6506" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/R-30745494-1716647783-6506-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das neue, 2023 in den RMS Sudios aufgenommene, <a href="http://africanpaper.com/tag/organum-electronics/">Organum Electronics</a>-Album ist ein weiteres Mosaikteil in der extensiven<a href="http://africanpaper.com/2023/10/31/david-jackman-organum-electronics-subskriptionsserie-auf-die-stadt/"> Subskriptionsreihe </a>von <a href="http://africanpaper.com/tag/die-stadt/">Die Stadt</a> und setzt die Reihe der orthographisch eigenwilligen Titel fort: Nach <a href="http://africanpaper.com/2023/11/25/organum-electronics-quietude/">„Quietude“ und „Darcknes“</a> jetzt also „Noughwhere“ Da steckt jetzt das Nichts, die Null im Nirgendwo – „mas que nada“, kann man bei Hemingway lesen. <span id="more-41639"></span></p>
<p>Vergleichen mit den frühen Organum-Aufnahmen mit ihrem unruhigen Schaben (paradigmaisch immer noch das großartige „Valley Of Worms“) ist diese „elektronische“ Version etwas anders ausgerichtet, knüpft vom Level an Dissonanz zwar durchaus an ältere Aufnahmen an (man denke auch an Jackmans Aufnahmen mit den New Blockaders), aber während diese oftmals von einer (durchaus hypnotischen) Unruhe geprägt waren, wohnt den Organum Electronics-Aufnahmen ein gewisses Moment von Stasis inne. Ich habe bezüglich des „Wildness“-Albums durchaus etwas augenzwinkernd <a href="http://africanpaper.com/2022/10/29/wildness-funftes-album-von-organum-electronics/">geschrieben</a>, Jackman spiele hier „seine eigene Interpretation von Wall Noise&#8221;.</p>
<p>Das Label spricht davon, dieses Album könne verstanden werden als „culmination of all previous OE albums in terms of denseness and intensity.“ Die Klänge und Klangquellen seien „arranged in a variety of permutations and combinations“. Der Beginn der knapp 56-minütigen Aufnahme beginnt ruhig, von der Stimmung gar nicht so weit entfernt von dem letzte Woche hier besprochenen<a href="http://africanpaper.com/2024/06/15/david-jackman-a-cloud-of-light/"> &#8220;A Cloud Of Light&#8221;</a>, dann setzt aber sofort diese rabiate Noisekakophonie ein, die man auch von den anderen Organum Electronics-Aufnahmen kennt. Wie schon zuletzt auf &#8220;Darcknes&#8221; findet sich hier aber auch plötzlich Klangmaterial, das bei Jackman bislang in anderen Kontexten zu finden war, hier sind es u.a.die Glocken, die immer wieder zu hören sind. Es gibt in diesem Stück auch (immer wieder) leichte (Ver-)Änderungen in der Textur.</p>
<p>In der Pressemitteilung der ersten Organum Electronics-Veröffentlichung<a href="http://www.chronoglide.com/Organum.pdf"> hieß</a> es damals: „Organum Electronics exists in the clear moment of the present/But its mysterious compositions lay hidden in a timeless past/Modulating oscillations mirror our most fundamental sense of being“. Bezieht man diese Aussage auch auf diese Aufnahme(n), so sagt das vielleicht (allzu)viel über unsere Existenz aus . (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://www.diestadtmusik.de/index.html">Die Stadt</a></p>
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		<title>DAVID JACKMAN: A Cloud Of Light</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2024 05:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„A Cloud Of Light“ ist eine weitere Veröffentlichung aus der umfangreichen David Jackman-/Organum Electronics-Subskriptionsserie auf Die Stadt . Zuletzt waren hier Ende letzten Jahres mit „Quietude“ und „Darcknes“ die ersten beiden Releases dieser Reihe besprochen worden. Es ist schon an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/15/david-jackman-a-cloud-of-light/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/david-jackman-a-cloud-of-light-cd-124149-fd929149.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41537" title="david-jackman-a-cloud-of-light-cd-124149-fd929149" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/david-jackman-a-cloud-of-light-cd-124149-fd929149-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„A Cloud Of Light“ ist eine weitere Veröffentlichung aus der umfangreichen <a href="http://africanpaper.com/2023/10/31/david-jackman-organum-electronics-subskriptionsserie-auf-die-stadt/">David Jackman-/Organum Electronics-Subskriptionsserie</a> auf <a href="http://africanpaper.com/tag/die-stadt/">Die Stadt</a> . Zuletzt waren <a href="http://africanpaper.com/2023/11/25/organum-electronics-quietude/">hier</a> Ende letzten Jahres mit „Quietude“ und „Darcknes“ die ersten beiden Releases dieser Reihe besprochen worden. Es ist schon an vielen <a href="https://www.vitalweekly.net/number-1439/">Stellen </a>darauf hingewiesen worden, dass insbesondere Jackmans Aufnahmen der letzten Jahre ähnlich klingen, so in etwa wie Teile einer einzigen (großen) Aufnahme. Diese Ähnlichkeit spiegelt sich vielleicht auch bei den <span id="more-41535"></span>seit Jahren von <a href="https://jonathan-coleclough.bandcamp.com/">Jonathan Coleclough</a> gestalteten Covern wider, denen auch ein Moment der Wiederholung innewohnt.</p>
<p>Seit Jackman nach einer längeren Aufnahmepause ins Studio zurück gekehrt ist, lassen sich seine Aufnahmen in etwa in zwei Gruppen kategorisieren: Da ist einmal die inzwischen unter dem Namen Organum Electronics gemachte Musik, die in ihrer doch recht krachigen Fokussierung etwas an das Frühwerk Organums anknüpft – das ebenfalls gerade auf Die Stadt erschienene Album „Noughwhere“ wird hier demnächst besprochen werden –, dann die unter seinem eigenen Namen gemachten wie etwa <a href="http://africanpaper.com/2019/06/15/david-jackman-herbstsonne/">„Herbstsonne“</a>, <a href="http://africanpaper.com/2020/02/22/david-jackman-silence-in-that-time/">„Silence In That Time“</a> und „Sekihi Oidori“, die einen etwas anderen Charaker haben: Jackman schafft hier aus einer überschaubaren Menge an Instrumenten und Klangquellen, so etwa der Tampura, einer indischen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rVeFX4O4zT0&amp;ab_channel=TheMet">Langhalslaute</a>, Orgel, Klavier, Glocken und dem Krähen von Krähen eine etwas kontemplativere Musik. Das Label spricht ganz treffend von „a tapestry of shifting textures.“</p>
<p>Vergleicht man die oben genannten Aufnahmen miteinander, so fallen allerdings doch natürlich Unterschiede auf. Während auf „Sekihi Oidori“ die Tampura eher im Hintergund (an-)klingt und auf „Silence In That Time“ die Orgel und die so typischen verklingenden Klavierakkorde dominieren, steht auf dem 2023 in den Londoner <a href="https://www.rmsstudios.co.uk/">RMS Studios</a> aufgenommenen „A Cloud Of Light“ die Langhalslaute klar im Zentrum, beginnen die knapp 45 Minuten direkt mit deren flirrenden Drones, dazu hört man die Krähen, irgendwann ertönt einmal eine Glocke. Das Klavier lässt sich im Hintergund nur erahnen, ist hier kaum als solches erkennbar.</p>
<p>Jackman hat in all den Jahrzehnten, die er schon tätig ist, immer eine in beiderlei Wortsinn kaum fassbare Musik gemacht und wie auch bei fast allen anderen seiner Arbeiten bleiben Konzepte weitgehehend opak. Verwendete er <a href="„http://africanpaper.com/2020/02/22/david-jackman-silence-in-that-time/">kürzlich </a>auf einem Album noch etwas aus der King James Bible und hat der Begriff  „A Could Of Light“ ebenfalls eine <a href="https://hymnary.org/hymn/HoKo1923/81">religiöse Bedeutung</a>, bleibt unge- und unerklärt, was das im Kontext dieser Musik bedeuten mag oder soll – was in Zeiten, in denen der Wunsch nach Eindeutigkeiten ubiquitär geworden ist, ganz sicher nicht als Kritik verstanden werden sollte. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.diestadtmusik.de/index.html">Die Stadt</a></strong></p>
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		<title>ORGANUM: Sorow</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 12:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[David Jackman ist ein Meister der Reduktion: Waren die frühen auf L.A.Y.L.A.H. erschienenen Veröffentlichungen noch von Bildern (u.a. einem mittelalterlichen Holzschnitt oder einem ägyptischen Motiv) geziert, folgten an Max Ernst erinnernde komplexe Kollagen, später fanden sich nur noch Photos, bevor &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/02/organum-sorow/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Organum-Sorow.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-525" title="Organum-Sorow" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Organum-Sorow.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>David Jackman ist ein Meister der Reduktion: Waren die frühen auf L.A.Y.L.A.H. erschienenen Veröffentlichungen noch von Bildern (u.a. einem mittelalterlichen Holzschnitt oder einem ägyptischen Motiv) geziert, folgten an Max Ernst erinnernde komplexe Kollagen, später fanden sich nur noch Photos, bevor auf den Veröffentlichungen der jüngeren Zeit (wie auch schon bei den Compilations „Volume One“ und „Volume Two“) völlig auf das Piktorale verzichtet wurde und eine völlige Konzentration auf das Wort, auf den Titel stattfand. <span id="more-524"></span>Ästhetisch knüpft „Sorow“ damit an die so genannte „Holy“-Trilogie („Sanctus“, „Amen“, „Omega“) an, die von minimal variierten (und für Organumverhältnisse sehr kontemplativen) Orgeldrones geprägt war – lediglich (der Abschluss) „Omega“  enthielt unter der Oberfläche einige unruhige Augenblicke. Jackman hat in einem seiner seltenen Interviews vor einigen Jahren darauf hingewiesen, dass ihn Noise nicht mehr sonderlich interessiere (am ehesten dürften da seine jüngsten Arbeiten mit Z’ev an die frühere krachigere Phase anknüpfen) und bezogen auf die „Holy-„Trilogie bemerkte er: „The new music involves a lot of repetition; more accurately, near repetition. It is a quality which I find most elegant.“ Dieses „elegante“ Element der Wiederholung, das dem ganzen auch immer eine gewisse Symmetrie (vgl. auch das von Jonathan Coleclough gestaltete Artwork) gibt,  prägt auch „Sorow“, ein Album, das  bekannte Motive enthält, diese aber variiert und Neues hinzufügt. Der 41-minütige Track wird zwar erneut von einem Orgeldrone dominiert, hinzu kommen aber noch der Klang einer indischen Tampura und schließlich japanische Tempelglocken, die ab und an in die Soundfläche(n) schallen. Diese Synthese wird im Labelinfo als „universelle Musik“ bezeichnet; darunter sollte man nicht religiös verbrämten Ethnokitsch verstehen, denn Jackman sieht Klang und Klänge (primär) als Bausteine. Die Momente der Repetition, der Symmetrie scheinen einen aber für einen Augenblick an einen Ort zu versetzen, in dem die Zeit –  deren „geflügelter Wagen“(Andrew Marvell) einem immer im Nacken sitzt – stehen bleibt („Musick cures you of time“ hieß es einmal bei Coil): zumindest für 41 Minuten,  bis dann „das Nichts auch diese Bilder bleicht“ (Benn).</p>
<p>(M.G.)</p>
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