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	<title>African Paper &#187; Laura Cannell</title>
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		<title>LAURA CANNELL: Mountainlore</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2024 05:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laura Cannell schreibt auf ihrer Webseite, ihr gehe es darum „the Spaces between Ancient, Improvised and New Music“ zu erforschen. Auf diesen Seiten konnte man anlässlich ihrer Zusammenarbeit mit Poly Wright über die Britin lesen: „Auf zahlreichen Veröffentlichungen hat die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/04/laura-cannell-mountainlore/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/a3563094362_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40883" title="a3563094362_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/a3563094362_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Laura Cannell schreibt auf ihrer <a href="http://www.lauracannell.co.uk/">Webseite</a>, ihr gehe es darum „the Spaces between Ancient, Improvised and New Music“ zu erforschen. Auf diesen Seiten konnte man anlässlich ihrer Zusammenarbeit mit Poly Wright über die Britin<a href="http://africanpaper.com/2019/10/05/laura-cannell-polly-wright-as-the-crow-flies/#more-18996"> lesen</a>: „Auf zahlreichen Veröffentlichungen hat die britische Komponistin Laura Cannell in den letzten Jahren eine teils dunkle, an Drones angelehnte Musik gespielt, in deren klanglicher Fokus oft ihre Geige oder Flöte stand […]<span id="more-40881"></span> Oft war sie von früher Musik beeinflusst. So zog sie <span style="color: #000080;"><span style="color: #000000;">Inspiration</span></span> aus mittelalterlichen Fragmenten, u.a. von Richard Löwenherz und Hildegard von Bingen “. Abgesehen von den zahlreichen Veröffentlichungen unter ihrem Namen hat sie unter dem Pseudonym <a href="https://isobelravencomposer.co.uk/">Isobel Raven</a> u.a. Musik für Film und Fernsehen komponiert.</p>
<p>1998 veröffentlichten Coil je zu den jeweiligen Sonnenwenden und Tag- und Nachtgleichen jeweils eine EP , zusammengefasst auf dem <a href="http://africanpaper.com/2023/11/30/wiederveroffentlichung-von-coils-moons-milk-in-four-phases-auf-dais-records/">jüngst wiederveröffentlichten </a>Album &#8220;Moon&#8217;s Milk (In Four Phases)&#8221;. Cannell ist ebenfalls vom Zyklischen inspiriert: Schon 2021 veröffentlichte sie zusammen mit der Cellistin Kate Ellis auf der „These FeralLands“-Reihe, „A Year Documented in Sound and Art “, 12 EPs. Nun möchte Cannell allein im Rahmen ihrer „Year Of Lore“-Serie erneut innerhalb eines Jahres insgesamt 12 EPs veröffentlichen: „Mountainlore“ ist nach „Sealore“, „Earthlore“ und „Riverlore“ die vierte dieser Reihe.</p>
<p>„The stories and folklore of people and places seem to find their way in to Cannell’s music, so she leans further in to draw them out of the earth, the sea and the landscape and to give a voice to the uncanny and the unseen.“, kann man anlässlich des Erscheinens dieser EP <a href="https://brawlrecords.bandcamp.com/album/mountainlore">lesen</a>. Es passt dann auch, dass Cannell noch kürzlich für den <a href="https://uncannylandscapes.substack.com/">Uncanny Landscapes-Podcast  </a>interviewt wurde, ist ihre Musik doch immer (auch) liminale Musik , Grenzen überschreitend wie Grenzregionen erforschend. Im Wire fiel kürzlich das mehr als pasende Adjektiv <a href="https://lauracannell.com/2024/03/29/a-year-of-lore-by-laura-cannell-reviewed-in-the-wire">„otherwordly“</a>. &#8220;Mountainlore&#8221; enthält drei, teils improvisierte Stücke: Auf „I Followed An Eagle Over The Summit“  ertönt eine Geige, da sind immer wiederkehrend Töne, die irgendwann in der Ferne verhallen. Auf „As The Snow Burns On The Peak“ spielt eine dunkle Geige eine Trauermelodie. Dagegen klingt „Wake The Sleeping Mountain Trolls“ im Kontext der anderen beiden Stücke fast schon beschwingt, etwa so, als sollten die zu weckenden Trolle zum Tanzen aufgefordert werden. Auf lediglich etwa zehn Minuten erschafft Cannell erneut eine kaum fassbare Klangwelt. (MG)</p>
<p>Label:<a href="http://www.brawlrecords.co.uk/"> Brawl Records</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2498242811/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>LAURA CANNELL / POLLY WRIGHT: As The Crow Flies</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Oct 2019 03:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brawl Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf zahlreichen Veröffentlichungen hat die britische Komponistin  Laura Cannell in den letzten Jahren eine teils dunkle, an Drones angelehnte Musik gespielt, in deren klanglicher Fokus oft ihre Geige oder Flöte stand &#8211; jüngst noch bei ihrem Versuch Sphärenmusik zu spielen. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/05/laura-cannell-polly-wright-as-the-crow-flies/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/Lauraa0513142475_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18998" title="Lauraa0513142475_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/Lauraa0513142475_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf zahlreichen Veröffentlichungen hat die britische Komponistin  Laura Cannell in den letzten Jahren eine teils dunkle, an Drones angelehnte Musik gespielt, in deren klanglicher Fokus oft ihre Geige oder Flöte stand &#8211; jüngst noch bei ihrem Versuch<a href="https://brawlrecords.bandcamp.com/album/the-sky-untuned "> Sphärenmusik </a>zu spielen. Oft war sie von früher Musik beeinflusst. So zog sie  <a href="https://www.discogs.com/Laura-Cannell-Beneath-Swooping-Talons/release/7555116">Inspiration</a> aus mittelalterlichen Fragmenten, u.a. von Richard Löwenherz und Hildegard von Bingen &#8211; und letztere kommt bei „As The Crwo Flies“ auch kurz in den Sinn.</p>
<p><span id="more-18996"></span>Auf ihrer Zusammenarbeit mit Polly Wright wird gänzlich auf Instrumente verzichtet, stattdessen rücken die beiden die Stimme(n) ins Zentrum. Live in einem einzigen Take als <a href="http://www.lauracannell.co.uk/">„Vocal instant composition“</a> in einer 1000 Jahre alten Kirche an der Grenze von Norfolk und Suffolk aufgenommen und ursprünglich als Audioskulptur konzipiert, ist „As The Crow Flies“ ein durchweg außerweltiches Hörerlebnis.</p>
<p>Die beiden verspürten eine gewisse Frustration darüber, dass weibliche Stimmen (sicherlich in jedem Wortsinne verstanden) im Schrifttum und in Musik der Region fast völlig abwesend waren. Insofern kann man „As The Crow Flies“ sicher auch als (Wieder-)Aneignung verstehen, als Versuch den Marginalisierten im wahrsten Wortsinne rückwirkend eine Stimme zu geben. Textpassagen stammen u.a. aus dem im 19. Jahrhundert veröffentlichten Band ‘Norfolk Garland, A Collection of the Superstitious Beliefs and Practices, Proverbs, Curious Customs, Ballads and Songs, of the People of Norfolk.’</p>
<p>Das zweiminütige „One For The Rook, One For The Crow“ besteht lediglich aus der Zeile „One for the Rook, One for the Crow and Two for the Master“, die fragmentiert immer wiederkehrt. Die Stimmen der beiden intonieren Silben, Wörter, so dass der Text verschwimmt, sich fast auflöst. Auf „Help Me To Salt Help Me To Sorrow“ scheinen ihre Stimmen aus dem Äther zu schallen, zu verschwinden. Und bei diesem Stück kommt man nicht umhin an den Ort der Aufnahmen zu denken, an das Echo und den Hall, die der Kirche innewohnen. Im Titelstück antworten die Stimmen einander. Worte und Wörter setzen an, kehren wieder. Die Musik hat etwas Sakrales („Marsh Village Psalms“) und man meint manchmal tatsächlich „Marshland Banshees“ zu hören. Im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y76JSdBTGBs">Video</a> zum Album mit der Darstellung einer verschwommenen Autofahrt durch das ländliche England bekommt man fast den Eindruck als hätten Dead Can Dance sich entschieden, eine Robert Aickman-Verfilmung zu vertonen. Prinzipiell kann das Album sicher dann auch von denen goutiert werden, die den augenblicklich so angesagten Folk Horror schätzen, denn der Musik haftet durchgängig etwas Unheimliches, Unwirkliches an. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://brawlrecords.bandcamp.com/">Brawl Records</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=971439290/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://brawlrecords.bandcamp.com/album/sing-as-the-crow-flies">SING AS THE CROW FLIES by Laura Cannell &amp; Polly Wright</a></iframe></p>
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