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	<title>African Paper &#187; Mattias Gustafsson</title>
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		<title>DRIFTING: Dream Autopsy</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2024 07:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dan Johansson war auf diesen Seiten zuletzt im Rahmen von Organ Of Corti, einem Projekt mit Mattias Gustafsson und Joachim Nordwall, besprochen worden, Drifting ist ebenfalls eine Zusammenarbeit mit zwei weiteren Personen: Julia Bjernelind spielt mit Johansson bei Amateur Hour &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/10/drifting-dream-autopsy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/a2007954916_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39527" title="a2007954916_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/a2007954916_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dan Johansson war auf diesen Seiten zuletzt im Rahmen von Organ Of Corti, einem Projekt mit Mattias Gustafsson und Joachim Nordwall, <a href="http://africanpaper.com/2024/01/27/organ-of-corti-fanaticus/">besprochen </a>worden, Drifting ist ebenfalls eine Zusammenarbeit mit zwei weiteren Personen: Julia Bjernelind spielt mit Johansson bei Amateur Hour von Shoegaze und Ambient beeinflussten Pop, dem auch schon einmal eine gewisse „otherworldl[iness] “<a href="https://pitchfork.com/reviews/albums/amateur-hour-krokta-tankar-och-branda-vanor/"> attestiert</a> wurde,<span id="more-39525"></span> Weston Czerkies ist als Form Hunter aktiv. Über letzteren hatten wir noch bzgl. des letzten Albums <a href="http://africanpaper.com/tag/form-hunter/">geschrieben</a>, dass er „prasselnde[n] Noise“ mache.</p>
<p>Auf dem auf Förlag För Fri Musik erschienenen Debüt „Dream Autopsy“ erzeugen die drei allerdings keinen Noise, sondern arbeiten subtiler, wenn auch nicht weniger irritierend. Auf zehn Stücken entsteht eine völlig eigenständige, seltsam-unheimliche Atmosphäre. Denkt man an den Titel und daran, dass Träume oftmals ihrer ganz eigenen (Alp-)Traumlogik folgen, dann ist es sicher konsequent und passend, wie hier Musik entsteht, die in ihrer fragmentarischen wie fragmentierten Form vielleicht eine angemessene Umsetzung einer &#8220;Dream Autopsy&#8221; ist.</p>
<p>„Sun Sings A Song For No-One But You“ beginnt mit Tapeknistern, ein Loop setzt ein, zwischendurch meinnt man, einem kaputten Tape zuzuhören, dazu Bjernelinds leicht entrückter Gesang. Auf „Finding New Age In A Abandoned House“ [sic] hört man verfremdete Stimmen, Bänder leiern, scheinen sich aufzulösen. Sprachsamples auf dem Titelstück thematisieren, inwiefern das Gehirn Gedanken erzeuge. Im weiteren Verlauf der ersten Seite wird der Gesang manchmal nur von Knistern, Tiergeräuschen , Wasserplätschern untermalt. Irgendwann setzen Störgeräusche ein. Die B-Seite beginnt mit dem dratisch betitelten &#8220;Kill Them All At Once&#8221;, einem Sud aus Gesang, Loops, Dissonanzen, Stimmengewirr. Im Hintergrund meint man, eine Art Kindermelodie zu hören.Irgendwann setzen verrauschte Gitarrenakkorde ein, entkörperte Stimmen singen. “Will you dance to the music?“, singt Julia Bjernelind. Dieser Tanz könnte nur ein schemen-, ein geisterhafter sein. &#8220;I Dance To The Music Of Not Being Loved&#8221;, heißt ein Stück dann auch ganz passend. Schließlich endet das Album mit „And Then I Drift“, auf dem eine verstimmte Gitarre ein paar Akkorde spielt. Das ist ent- wie verrückte Musik, ein Bradburyscher „Dark Carnival“. Das klingt so in etwa, als hätten sich in einem Anachronismus <a href="http://africanpaper.com/tag/nonconnah/">Nonconnah</a> in den 80ern von <a href="http://africanpaper.com/tag/nurse-with-wound/">Steven Stapleton</a> remixen lassen. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://discreetmusic.myshopify.com/collections/forlag-for-fri-musik">Förlag För Fri Musik </a></strong><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2916805034/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ORGAN OF CORTI: Fanaticus</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 04:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Altar Of Flies]]></category>
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		<category><![CDATA[New Forces]]></category>
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		<description><![CDATA[Organ Of Corti, benannt nach dem Ort des Gehörsinnes, ist – nachdem wir vergangene Woche hier mit La Porta Ermetica  eine Art Supergroup im Bereich ritueller Musik hatten – eine weitere aus drei auch in anderen Projekten aktiven Musikern bestehende &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/01/27/organ-of-corti-fanaticus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/a1467124548_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39254" title="a1467124548_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/a1467124548_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Organ Of Corti, benannt nach dem Ort des Gehörsinnes, ist – nachdem wir vergangene Woche hier mit <a href="http://africanpaper.com/2024/01/20/la-porta-ermetica-si-sedes-non-is/">La Porta Ermetica </a> eine Art Supergroup im Bereich ritueller Musik hatten – eine weitere aus drei auch in anderen Projekten aktiven Musikern bestehende Gruppe: Dan Johansson spielt als Sewer Election sowohl<a href="https://idealrecordings.bandcamp.com/album/horse-utopie "> ultrabrutalen, rabiaten </a>als auch<a href="https://idealrecordings.bandcamp.com/album/malign"> zurückhalterenden, wenn auch nicht weniger dement klingenden </a><a href="https://idealrecordings.bandcamp.com/album/malign">Nosie</a>.<span id="more-39252"></span> Mattias Gustafsson ist als Altar Of Flies aktiv und spielt beklemmende Elektroakustik (z.B. <a href="https://altarofflies.bandcamp.com/album/bortom-reven">hier</a>). Joachim Nordwall ist Labelchef von iDeal und spielt bei <a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/the-skull-defekts-peer-amid/">The Skull Defekts</a> einen seltsamen Rock.</p>
<p>Als &#8220;Fanaticus&#8221;  machen die drei, wie schon auf ihrem ebenfalls auf New Forces erschienen Debüt „Auris“, eine seltsame Form unheimlicher Elektroakustik. Bezüglich des Debüts wurden als Referenzpunkte „tape music from the 60s, minimal music, early industrial“ genannt und das Label <a href="https://newforces.bandcamp.com/album/fanaticus">spricht</a> bezogen auf das neue Album von einer „claustrophobic exhibition of tense and curious sound.“ Das Adjektiv „klaustrophobisch“ beschreibt diese sieben, extrem merkwürdigen und unangenehmen Stücke nicht ganz falsch.</p>
<p>Das Album beginnt mit „Halucinatio“, einer Melange aus Rauschen, Tapeknistern, Poltern und seltsamen Stimmen, die so klingen, als habe Rudolf Eber bei den Aufnahmen vorbeigeschaut. „Dependere“ besteht aus entferntem Dröhnen und schabenden Geräuschen. Diesem (wie auch den anderen Tracks) wohnt ein Moment der latenten Bedrohung inne, die scheinbare (Un-)Ruhe vor dem Sturm. Man wartet auf die Eruption. „Chorea“ ist ein unruhiges Stück aus Knarzen und Schieben, auf „Potentia“ hört man Wasserplätschern und ein immer wiederkehrendes Wort . „Ego“ ist ein Track aus Knirschen und Quietschen. Auf „Identitas“ meint man, Dosen würden getreten, Hunde bellen, Vögel singen, vielleicht queitscht eine Schaukel, „Anakastia“ beendet das Album mit weiteren aus einer schemenhaften Zwischenwelt kommenden Geräuschen.  Das ist Elektroakustik als Soundtrack für einen Horrorfilm und eine extrem starke Veröffentlichung. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://newforces.bandcamp.com/music">New Forces</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2789635601/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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