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	<title>African Paper &#187; Menalaeh</title>
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		<title>THE BLACK SWAN TRIAD: Metamorphosis</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Dec 2023 07:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Metamorphosis&#8221; schließen die von Grey Malkin, Ashtoreth, Menaleah und Vinlandsraud ins Leben gerufenen The Black Swan Triad ihre mit &#8220;Symbiosis&#8221; und &#8220;Maelstrom&#8221; begonnene Trilogie an Alben und, wenn man Gerüchten Glauben schenken muss, sogar ihre ganze Aktivität als Band &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/23/the-black-swan-triad-metamorphosis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-38870" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Metamorphosis&#8221; schließen die von Grey Malkin, Ashtoreth, Menaleah und Vinlandsraud ins Leben gerufenen The Black Swan Triad ihre mit <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Symbiosis" href="http://africanpaper.com/2021/10/02/the-black-swan-triad-symbiosis/">&#8220;Symbiosis&#8221;</a> und <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Maelstrom" href="http://africanpaper.com/2023/06/03/the-black-swan-triad-maelstrom/">&#8220;Maelstrom&#8221;</a> begonnene Trilogie an Alben und, wenn man Gerüchten Glauben schenken muss, sogar ihre ganze Aktivität als Band ab. Im Zusammenhang mit dem letztgenannten Longplayer schrieb ich vor einigen Monaten, dass die <span id="more-38868"></span>Combo, &#8220;deren Musik zwischen dunkler, leicht abstrahierter Folksmusik, neoklassisch angehauchten Ambientklängen und tribaler Ekstatik changiert, immer an Formen der Veränderung und Transformation, am Verknüpfen von unterschiedlichen Dingen und am Aufbrechen des vermeintlich Homogenen interessiert ist&#8221;.</p>
<p>Wie der erneut wegweiserhafte Titel &#8220;Metamorphosis&#8221; schon nahelegt, ist dies auch auf dem neuen Album der Fall, und wenn man diese Aspekte in der Musik &#8211; auch im Versteckten &#8211; aufspürt, kann es ganz interessant sein, die beiden Zitate von Lord Dunsany und Arthur Machen in den Liner Notes (siehe Bandcamp) mit im Kopf zu behalten. Wenn die beiden Autoren fantastischer Geschichten darin von Mysterien voll versteckter, wundersamer Schönheit schreiben, von der vagen Ahnung alter Gesänge und ewiger Geheimnisse, von Wundern, die im Zwielicht unter der Oberfläche des verkrusteten Alltagslebens walten und warten, dann umschreiben sie darin nicht nur ihre eigene Poetik in a nutshell &#8211; sie benennen darin auch genau die Phänomene, die der Motor einer jeden wirklichen Verwandlung sind. Sicher ist es auch kein Zufall, dass in diesen Ausführungen der Frühling, die Jahreszeit, die die vielleicht spektakulärsten Verwandlungen überhaupt hervorbringt, genannt wird.</p>
<p>Um Unterschwelliges geht es auch in dem ersten der Stücke, und das nicht nur im Titel &#8220;The Old Gods Sleep Beneath These Fields&#8221;, denn schon im ambienten Auftakt des Openers mit seinen gehauchten Stimmen ist es ein merkwürdig subtiles Kratzen, das den Song auf den Kopf stellt und für Momente ein flamencoartiges Folkstück mit feurigem Takt entstehen lässt, das unterschwellig weiter wirkt, wie eine Schwellenerfahrung, wenn danach die schwebende Stimme einer Frau den Bogen zum Beginn schlägt. Hier ist sie jedoch Teil eines melierten Windrauschens, aus dem dröhnende Männerstimmen und zerfranste, schrammelnde Gitarren auftauchen wie ein geisterhafter Reigen am Firmament.</p>
<p>Auch das folgende &#8220;A Garland of Stars&#8221; ist ein sich ständig erneuernder Song, bei dem sich evokative Männerstimmen aus rituellem Gerassel schälen und den Weg bereiten für ekstatische Handdrums, die, wenn man seine Assoziationen spielen lässt, aus einem Dead Can Dance-Album der später 90er gefallen sein könnten. Nachdem sich das Stück im veschwommenen Flimmern aufgelöst hat, kommt es in den zwanzig Minuten des folgenden &#8220;The Lost Gardens of Pan&#8221; zu einigen der intensivsten und spannendsten Momente des Albums: Schon in dem anfänglichen Gesang, der von Glitzern begleitet immer wieder in verhuschtes Flüstern absinkt, macht sich eine unterschwellige Spannung bemerkbar, die etwas Großes andeutet, das noch im Entstehen ist und sich Zeit lässt, durch halbversteckte Melodien gleitet, durch evokatives Gitarrenpicking und all dies nur kurz berührt, wie kleine Ecken in Pans Garten, die das müde Auge des Betrachters im Vorbeihuschen nur streift. Und wenn man denkt, das Stück verliert sich vollends in zunächst griechisch anmutendem, dann eher orientalischem Saitenspiel, kommt es tatsächlich zu einem kleinen Ausbruch rauer Gitarren und gemischter Chöre, angefeuert durch kraftvolles Beckenrasseln. Danach, freilich, geht der Weg weiter durch diesen Irrgarten seltsamer Lüste.</p>
<p>&#8220;One Thousand Silver Birds Fly From A Tear In The Universe&#8221;, das das Thema der Transformation (und der immer wie selbstverständlich mitschwingenden Psychedelik) einmal mehr buchstäblich in Erinnerung ruft, lässt das Album gegen Ende durch einen schwindelnd hochtönenden Gegenzoom langsam ausklingen. Bis dahin zeigen aber monumentale Trommelfeuer, entrückter weiblicher Gesang, feierliche Bläser und tosende Winde, was alles in der Triade des schwarzen Schwans steckt &#8211; und wie schade es wäre, wenn auf diese opulente Musik kein weiteres Kapitel mehr folgen würde. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2351646948/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>THE BLACK SWAN TRIAD: Maelstrom</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 03:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The Black Swan Triad, die gemeinsame Band von Grey Malkin, Peter Verwimp und mittlerweile fast einer Handvoll weiterer Musiker, ist wahrscheinlich eine der vielgestaltigsten und reichhaltigsten Gruppen, die den derzeitige Folk- und Ritualkosmos beschallen und schon daher in ihrem Wesen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/03/the-black-swan-triad-maelstrom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/maelstrom.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35979" title="maelstrom" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/maelstrom-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>The Black Swan Triad, die gemeinsame Band von Grey Malkin, Peter Verwimp und mittlerweile fast einer Handvoll weiterer Musiker, ist wahrscheinlich eine der vielgestaltigsten und reichhaltigsten Gruppen, die den derzeitige Folk- und Ritualkosmos beschallen und schon daher in ihrem Wesen nur bedingt zu begreifen. Ganz allgemein könnte man sagen, dass die Band, <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Symbiosis" href="http://africanpaper.com/2021/10/02/the-black-swan-triad-symbiosis/">deren Debüt ich als &#8220;eine furiose Feier der Elemente und der Sinnlichkeit&#8221; bezeichnet habe</a> und <span id="more-35977"></span>deren Musik zwischen dunkler, leicht abstrahierter Folksmusik, neoklassisch angehauchten Ambientklängen und tribaler Ekstatik changiert, immer an Formen der Veränderung und Transformation, am Verknüfen von unterschiedlichen Dingen und am Aufbrechen des vermeintlich Homogenen interessiert ist.</p>
<p>Ihr erstes Album trug den Titel &#8220;Symbiosis&#8221;, für dieses Jahr sind zwei neue namens &#8220;Maelstrom&#8221; und &#8220;Metamorphosis&#8221; geplant, ihre Titel verweisen darauf, das nichts bleibt, wie es ist, was man durchaus auch in der Musik der Gruppe wiederfinden kann, denn ihre Formen sind &#8211; trotz einer deutlichen Ästhetik des Schönen, die sich u.a. in den Gesangspassagen Menaleahs zeigt &#8211; so veränderlich wie Landschaften aus Treibsand. &#8220;Maelstrom&#8221; ist gerade erschienen, das Album wurde vor einigen Monaten bereits <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Sunrise / Enchantment 7″" href="http://africanpaper.com/2022/10/29/the-black-swan-triad-sunrise-enchantment-7/">durch eine Single</a> angekündigt, der darauf enthaltene Track &#8220;Sunrise&#8221; eröffnet in einer anderen Version auch hier den schwindelerregenden Reigen &#8211; eine Version, deren sanfter Folksopran und deren glitzernde Schwebekosmik einen aber ebensosehr auf einem fliegenden Teppich durch den Raum tragen.</p>
<p>Das darauf folgende &#8220;Eiris&#8221; bricht krachend los, transportiert den Wohlklang des Openers aber konstant weiter &#8211; allerdings um ihn in einen Strudel aus intensiven Emotionen und Motiven zu schmeißen: Vom Wind verwehter Gesang dessen folkige Ausrichtung (zumindest mich) immer ein wenig an Strawberry Switchblade erinnert, dringt aus verschiedenen Richtungen ins Zentrum des Geschehens, es klingelt und rauscht und alles scheint wie aus einer anderen Dimension zu uns zu dringen, eine röhrende Gitarre kündigt schon etwas an, das über den sanften Wohlklang hinausgeht, leicht krachendes Klirren pflichtet dem bei, doch zunächst bleibt alles – die Vocals, das mediterran anmutende Gitarrenpicking– im sanften Schwebezustand. Dann wird man durch perkussives Pochen aufgeschreckt, doch schon bald wird dies durch Stimmsamples, die seltsames Lachen enthalten, abgelöst, später erschallt Regen und ein bellender Hund feixt um die Ecke. Wo ist man hier, und wo geht die Reise hin? Kommt man aus diesem bisweilen an elektronische Avantgarde und Popol Vuh erinnernden Labyrinth je heraus? Man bleibt da lange im Ungewissen, doch eines ist sicher, nämlich dass man hier an diesem unbestimmten Ort intensive Erfahrungen macht. Das folgende &#8220;Gaia&#8221; ist ähnlich gestrickt, aber offenbart ein krasseres, furchteinflößenderes Setting und Szenario. Animalisches Geträller, prasselnder Regen, Rumpeln und Zisseln überall und eine ethnolastige Atmosphäre, deren Rauschen und Rasseln und Growlen und an indigene Tänze erinnernde Arrangements auch auf ein Album von <a title="LILI REFRAIN: Mana" href="http://africanpaper.com/2022/08/20/lili-refrain-mana/">Lili Refrain</a> gepasst hätte (vielleicht wäre eine Kollaboration tatsächlich eine interessante Idee?). Sunset beendet das Album mit mehrstimmigem Gesang, der eine tröstende Feierlichkeit offenbart, und die Zyklik von Sonnenaufgang und -untergang passt ganz gut zur Vielfalt des Albums, denn dieses ist tatsächlich so ereignisreich wie ein ganzer Tag.</p>
<p>Viele Projekte mit Grey Malkin haben einen vorchristlich-paganen Grundtenor, der sich &#8211; soviel nebenbei &#8211; erfreulich von der biederbräßigen Betulichkeit so mancher Neofolker abhebt. Das kann dann aber immer noch vieles bedeuten. Bei Widow&#8217;s Weeds steht m. E. der Zyklus der Natur im Zentrum, der hier lediglich den Rahmen bildet, in welchem die Entgrenzung stattfindet, wie sie in der griechischen Tragödie angestrebt wurde (und die hatte, wie es ein walrossbärtiger Pastorensohn lehrte, ja auch ihre Geburt im Geiste der Musik). Vielleicht sind es ja tatsächlich Dionysos und Apoll, die sich hier zusammen in den Maelstrom stürzen und dort ihren immerwährenden Kampf ausfechten. (U.S.)<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230602_145621_413.sdocx--></p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.reverbworship.com/">Reverb Worship</a></strong></p>
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		<title>ÚATH: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Apr 2023 05:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich zum ersten Mal das Debütalbum von Úath hörte, hatte ich die ganze Zeit die Assoziation, dass es hier um eine Schöpfungsgeschichte geht, um das gewaltsame Entstehen von etwas Großem. Dass der Bandname in einer alten Variante des Irischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/22/uath-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/Úath.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35127" title="Úath" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/Úath-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als ich zum ersten Mal das Debütalbum von Úath hörte, hatte ich die ganze Zeit die Assoziation, dass es hier um eine Schöpfungsgeschichte geht, um das gewaltsame Entstehen von etwas Großem. Dass der Bandname in einer alten Variante des Irischen allerdings so etwas wie Furcht oder Angst bedeutet, tat diesen Eindruck keinen Abbruch, denn das Erwachen einer Form aus einem chaotischen Urgrund kann sich oft wie <span id="more-35122"></span>sein Gegenteil und somit durchaus brachial und furchteinflößend anfühlen bzw anhören.</p>
<p>Doch gehen wir der Reihe nach vor: Úath ist eine neue Combo, deren feste Mitglieder der unseren Lesern allseits bekannte schottische Geistersucher Grey Malkin und der etwas obskurere irische Klangkünstler Ruairi O&#8217;Baoighill sind. Auf dem Debüt wirken allerdings noch eine ganze Reihe an Gästen mit, die am Ende fast auf ein Who is Who der Grey Malkin-Kollaborateure der letzten Jahre hinauslaufen: <a title="ADAM GEOFFREY COLE / ANTHONY CORNISH: The Cellophane Sea" href="http://africanpaper.com/2023/03/25/adam-geoffrey-cole-anthony-cornish-the-cellophane-sea/">Adam Geoffrey Cole (ehemals Trappist Afterland)</a> ist kurzzeitig an der Drehleier zu hören, während <a title="Fractured Memories: Neues Tape von Kitchen Cynics" href="http://africanpaper.com/2023/01/09/fractured-memories-neues-tape-von-kitchen-cynics/">Alan Davidson alias Kitchen Cynics</a> bei einem Song als buchstäblicher Whistleblower in Erscheinung tritt. <a title="WIDOW’S WEEDS: Long Lankin" href="http://africanpaper.com/2021/08/20/widows-weeds-long-lankin/">Daughters of Grief</a> und <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Symbiosis" href="http://africanpaper.com/2021/10/02/the-black-swan-triad-symbiosis/">Menaleah</a> steuern unter anderem Gesang bei, und an diversen Effekten ist in einem Track <a title="SEDNA CHRONICLES: Sedna Chronicles" href="http://africanpaper.com/2022/06/18/sedna-chronicles-sedna-chronicles/">Andy Sharp (Englisch Heretic)</a> zu hören. Ein etwas neuerer Name ist die in einem Stück zu hörende Sängerin und Bassistin Amaya Lopez-Carromero alias Maud the Moth.</p>
<p>Vielleicht war es der kurze Opener &#8220;The Awakening of Pan&#8221; mit seinem frühlingshaften Vogelzwitschern und seiner stimmungsvollen Drehleier, der diesen durchgängigen Eindruck einer Kosmogenese bewirkt hat. Hier mischt sich in das angenehme Szenario über perkussive Elemente gleich etwas Stürmisches ein, dass nicht nur in den kraftvollen Pauken zu spüren ist, sondern auch in einer gewissen &#8220;kaputten&#8221;,  aufgekratzten Klangbeschaffenheit, die schon diesem Stück etwas furioses verleiht.</p>
<p>An das Stürmende knüpft dann auch das folgende Stück schon in seinem Titel an: &#8220;Our Lady of the Storms&#8221; umgarnt das Ohr mit einem trügerisch schönen Schwebeambientsound, in dessen Melange eine weibliche Stimme gemischt ist, die sich bald als sanft gehauchter Gesang herauswindet. Doch von Beginn an haftet dem schwebenden Klang auch etwas schwindeliges an, und während die Sängerin ihren immer noch zur Hälfte mit dem restlichen Sound vermischten Gesang anklingen lässt, zeichnet sich immer mehr Rumpeln und raues Reiben unter der Oberfläche ab, das wahrscheinlich von einer E-Gitarre stammt. Einzelne Verse dringen ans Ohr, künden von Vögeln, die auf den Zweigen eines Baumes eine liebliche Melodie anstimmen. Sie sind allerdings schwarz, was vielleicht auch symbolisch zu verstehen ist, und überhaupt klingt der Song durchgehend, als wolle irgendetwas ausbrechen wie ein Vulkan, und manchmal fühlt es sich an, als sei man gerade eine Sekunde von diesem Moment entfernt.</p>
<p>Eine heidnisch okkult anmutende Grundstimmung zieht sich vom ersten bis zum letzten Klang durch dieses pangälische Werk, und in einigen Stücken zeichnet es sich besonders ab. Da wäre das von den hier im Grunde fast allgegenwärtigen Pauken dynamisierte &#8220;The Singing Stones&#8221; mit seiner evokativen Rezitation, das animistische Vorstellungen schon in seinem Titel anklingen lässt. Oder &#8220;The Green King Drinks from the Gold Cup&#8221;, das in seinem kurzen stürmischen Knarren, in das zahlreiche hochtönende Details gemischt sind, eine geheimnisvolle Transformation anzudeuten scheint. Doch was verwandelt sich hier in was?</p>
<p>Etwas fatales, von einer endzeitlichen Spannung durchzogenes ist eine weitere Säule der Atmosphäre dieser Musik, bei der durchaus ein Begriff wie Gothic fallen darf, wenn man diesen weit und eher in seinem klassischen Sinne benutzt. Dies gilt für strudelhafte Collagen wie &#8220;Dreads and Drolls&#8221; und &#8220;The Malice of Inanimate Objects&#8221;, aber auch für Szenarien wie &#8220;The Fenstanton Witch&#8221; &#8211; dieses entfaltet über fast zehn Minuten hinweg die Stimmung einer Trauerprozession, wie sie in der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xuCER4Bz2f8">gleichnamigen (zu seinen Lebzeiten unveröffentlichten) Geschichte</a> von M.R. James geschildert wird, in der es um ein missglücktes magisches Experiment auf einem nächtlichen Friedhof und einen monströsen Angriff geht. &#8220;Cold Blows The Wind&#8221;, das mit seinem schleppenden Takt und den fast noisig knarrenden Bässen einen dunklen Clubhit abgeben könnte, hat ein ähnliches Setting, es ist eine Variation der Folkballade &#8220;The Unquiet Grave&#8221; über die exzessive Trauer eines jungen Mannes am windumtosten Grab seiner verstorbenen Geliebten. Auch &#8220;My Son Davie&#8221;, bei dem kindliches und liturgisch anmutendes, evokative Rezitation und in luftige Höhen schwebender Gesang miteinander verschwimmen, ist eine traditionelle Ballade und in einer anderen Version auch als &#8220;Edward&#8221; bekannt.</p>
<p>Nach mehrmaligem Hören fällt immer mehr auf, wie viele Facetten dieses Debüt trotz deutlicher Leitmotive aufweist, ein Facettenreichtum, aus dem so mancher Musiker gleich mehrere Alben gemacht hätte. Aber das sollte bei Grey Malkin und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern dennoch optimistisch stimmen, denn bislang wurde in diesem Dunstkreis fast jedes einmal angefangene Projekt fortgesetzt. Gerade bei Úath würde sich das definitiv lohnen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.cursedmonk.com/">Cursed Monk</a></strong></p>
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		<title>THE BLACK SWAN TRIAD: Sunrise / Enchantment 7&#8243;</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2022 03:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor etwas über einem Jahr erschien die damals als Quartett auftretende Band The Black Swan Triad auf der Bildfläche folkiger Rituslmusik und überraschte mit einer opulenten Feier der Elemente, die den Albumtitel &#8220;Symbiosis&#8221; trug und von der es hier hieß &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/29/the-black-swan-triad-sunrise-enchantment-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/fotor_1666859716741.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31953" title="fotor_1666859716741" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/fotor_1666859716741-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor etwas über einem Jahr erschien die damals als Quartett auftretende Band The Black Swan Triad auf der Bildfläche folkiger Rituslmusik und überraschte mit einer opulenten Feier der Elemente, die den Albumtitel &#8220;Symbiosis&#8221; trug und von der es hier hieß &#8220;Wer ein Faible für Naturgewalten hat und Platten von Dead Can Dance, Hybryds und Mother Destruction zugleich im Regal stehen hat, sollte sich diese Kollaboration nicht entgehen lassen&#8221;.<span id="more-31951"></span></p>
<p>Zuverlässigen Informationen zufolge hat die aus Grey Malkin, Peter “Ashtoreth” Verwimp und den Norwegern Menalaeh und Vinlandsraud bestehende Combo, zu der mittlerweile noch der Perkussionist Steve Hermit und Stratosphere zählen, bereits einen Nachfolger eingespielt, der lediglich auf seinen Feinschliff wartet. Einen ersten Eindruck von dem, was in der Triade derzeit passiert, kann man sich auf der neuen Single, die bald als LC-7&#8243; und digital erscheinen wird, verschaffen, denn die enthält zwei Stücke aus den neuen Sessions.</p>
<p>Eine gewisse Veränderung ist schon im ersten Track &#8220;Sunrise&#8221; zu spüren, denn der weltmusikalisch unterfütterten Tribalismus des Debüts wirkt hier eher im Hintergrund eines märchenhaften Wohlklangs, der nicht wenig an die ambienteren Momente in Malkins anderer Band Meadowsilver erinnert. Die sanft säuselnde Stimme einer Sängerin lässt sich zunächst gehaucht, schon bald sirenenhaft, von leichten Handdrums und ambienter Glitzerelektronik wie auf einem fliegenden Teppich durch den Raum tragen.</p>
<p>Was ihr anmutiger Folksopran offenbart, bringt die zwiespältige, wehmütig eingefärbte Freude jeder ehrlichen Hoffnung auf den Punkt: Ein neuer Sonnenaufgang kündet sich an, während vergnügte Vögel singen. Doch all dies, der neue Tag, der Aufbruch ins neue Leben, liegt noch hinter dem Horizont und in weiter Ferne, ist noch unsichtbar für das der gegenwärtigen Realität verpflichtete Auge. Es geht um das Licht am Ende des Tunnels und im Zentrum des Plattencovers. Irgendwann tauchen männliche Stimmen aus den Ambientwellen empor und pflichten der Sängerin bei. Wie jede ferne Heterotopie ähnelt auch diese beinahe einer Utopie, aber letztlich gibt die Mollastigkeit der kraftvollen Klanglandschaft nur die Ernsthaftigkeit, die ihr gebührt.</p>
<p>Um einiges obskurer, enigmatischer und den dunkleren Seiten des Okkulten verpflichtet erweist sich der zweite Track &#8220;Enchantment&#8221;. Weniger schöngeistig vielleicht, aber umso beschwörender wirkt hier die vor rituellem Bimmeln und Rasseln vollzogene Magie des Zusammenspiels weiblicher und männlicher Stimmbeiträge, die um Begriffe wie &#8220;no escape&#8221; kreisen, die immer wieder bewusst ins Stocken geraten und eine immense Spannung entstehen lassen.</p>
<p>Am Ende der zeremoniellen Erfahrung bleibt mehr als nur die Vorfreude auf ein kommendes Album, das, wenn es nur annähernd in Richtung der beiden Songs geht, einiges verheißt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.reverbworship.com/">Reverb Worship</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_221027_103034_551.sdocx--></p>
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		<title>THE BLACK SWAN TRIAD: Symbiosis</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2021 04:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Symbiosis&#8221; zelebrieren die vor einigen Monaten gegründeten The Black Swan Triad eine furiose Feier der Elemente und der Sinnlichkeit. Zu den Eckdaten: The Black Swan Triad sind ein Quartett bestehend aus Grey Malkin, Peter &#8220;Ashtoreth&#8221; Verwimp und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/02/the-black-swan-triad-symbiosis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/symbiosis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27113" title="symbiosis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/symbiosis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter dem Titel &#8220;Symbiosis&#8221; zelebrieren die vor einigen Monaten gegründeten The Black Swan Triad eine furiose Feier der Elemente und der Sinnlichkeit. Zu den Eckdaten: The Black Swan Triad sind ein Quartett bestehend aus Grey Malkin, Peter &#8220;Ashtoreth&#8221; Verwimp und den Norwegern Menalaeh und Vinlandsraud, die in der Diskografie der beiden anderen bereits auftauchten und schon etwas länger ihre eigenen, hierzulande noch als<span id="more-27111"></span> obskur gehandelten Projekte Tiloh und Pax Loyu betreiben. Auf &#8220;Symbiosis&#8221; ziehen die vier sämtliche Register eines rituellen, weltmusikalisch unterfütterten Tribalismus.</p>
<p>&#8220;Symbiosis&#8221; beginnt mit einem dem Element Feuer gewidmeten Track, der dem Thema entsprechend wie eine wilde Jagd mit dem Sturm über die nächtliche Erde braust. Flöten, Echolalien und einiges mehr verschwimmen zu einem immer noch traumhaft klaren sonoren Gemisch. Brüche schneiden immer mal in das rund zehnminütige Stück, lassen Episoden entstehen, in denen ekstatische Drums, liturgische Gesänge und cinematische Streicherparts, bei denen man immer wieder die Handschrift des bekannten Schotten erkennt, die Oberhand haben und schaffen so einen Auftakt, den man guten Gewissens als feurig bezeichnen kann.</p>
<p>Wenige Klangquellen im klassisch musikalischen Sinne repräsentieren das Element Luft besser als Stimme und Bläser und so beginnt das Stück &#8220;Air&#8221;, das über Minuten einen ambienten Charakter wahrt, mit etherischem Gesang und Flöten im Wind, in dem Vögel zwitschern und krakeelen, und selbst grummeliger Gesang lässt sich wie ein Blatt durch die Lüfte tragen. Auch  das dreigeteilte &#8220;The Water Suite&#8221; geht onomatopoetisch vor, lässt kostbares Nass fließen, plätschern, rauschen und branden, doch was alles &#8211; auch doomschwere Soundmassen und Heavenly Voices &#8211; zusammenhält sind kleine Tropfen, die das Stück wie ein Metronom in Bewegung halten. Urige Growls, Schritte auf Splitt und satte Orchestralsounds geben &#8220;Earth&#8221; dagegen seine Bodenhaftung.</p>
<p>Mehr als einen bloßen Appendix bilden die drei weiteren Tracks &#8220;Void&#8221;, &#8220;Sixth Sense&#8221; und &#8220;Oblivion&#8221;, die stilistisch bestens zum ersten Teil passen und in hypnotisch rauschenden, melancholisch entrückten und doomig schweren Passagen vielleicht so etwas wie eine ambivalente Beziehung zum Elementaren ausdrücken mögen, das in der modernen Welt aus den Sinnen gerückt scheint und doch unterschwellig spürbar ist.</p>
<p>In diesem Sinne ist &#8220;Symbiosis&#8221; auch nicht nur eine Feier der Elemente, sondern ebenso eine Art Weckruf, was schon aus dem verwendeten Zitat des Autors und Aussteigers Henry Beston hervorgeht: &#8220;The world today is sick to its thin blood for lack of elemental things, for fire before the hands, for water welling from the earth, for air, for the dear earth itself underfoot. In my world of beach and dunes these elemental presences lived and had their being, and under their arch there moved an incomparable pageant of nature and the year.&#8221;</p>
<p>&#8220;Symbiosis&#8221; ist in seiner Detailfülle ein intensives und für manche Geschmäcker vielleicht ein wenig überladenes Album, dessen Fülle an Stimmungen sich definitiv erst nach wiederholten Hörexpeditionen erschließt. Wer ein Faible für Naturgewalten hat und Platten von Dead Can Dance, Hybryds und Mother Destruction zugleich im Regal stehen hat, sollte sich diese Kollaboration nicht entgehen lassen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong></p>
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		<title>ASHTORETH / GREY MALKIN: Heretic</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 03:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte über den titelgebenden Häretiker, die der belgische Ritualdröhner Ashtoreth und der schottische Darkfolker Grey Malkin hier in wundervollen Klängen erzählen, macht keinen Hehl aus der Düsternis, die immer wieder in ihre folking angehauchten, aber nie nur akustischen Klangwelten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/24/ashtoreth-grey-malkin-heretic/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/hereticimage.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25051" title="hereticimage" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/hereticimage-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Geschichte über den titelgebenden Häretiker, die der belgische Ritualdröhner Ashtoreth und der schottische Darkfolker Grey Malkin hier in wundervollen Klängen erzählen, macht keinen Hehl aus der Düsternis, die immer wieder in ihre folking angehauchten, aber nie nur akustischen Klangwelten einbricht. Gerade Vor- und Abspann nämlich, die Stücke &#8220;The Silver Bough&#8221; und &#8220;Gathering&#8221; schaffen mit<span id="more-25050"></span> wuchtigen Pauken und rauer Dröhnung einen monumentalen Rahmen, der auf alles Düstere gefasst macht und das Schöne umso heller hervorleuchten lässt.</p>
<p>&#8220;Heretic&#8221; ist nach &#8220;Pilgrim&#8221; und &#8220;Hermit&#8221; der finale Teil einer Reihe, den die beiden Musiker Typen widmeten, deren religiöse Praxis die Grenzen der Alltagsreligiosität und oft auch die der Orthodoxie sprengt. Dabei bleibt auch hier wieder die sprachliche Seite soweit vage, dass man das Thema auch im übertragenen Sinne als Metapher für verschiedene Emotions- und Bewusstseinszustände verstehen kann.</p>
<p>Und diese Zustände wären dann von einer sehr wechselvollen Natur. Die wird am deutlichsten in Stücken wie &#8220;Beneath a Wounded Star&#8221;, bei dem stimmungsvoll folkiges Saitenspiel, das an eine Prozession erinnert und wie ein Echo griechischer Musik anmutet, und eine sanft herbeigewehte Frauenstimme durch grummelige Stimmloops und später durch doomige Gitarrenschwere konterkariert wird. Bei manchen Stücken wird die Dunkelheit durch Schönheit fast an den Rand geschoben, zumindest kann man bei &#8220;A Thousand Holes in The Fabric Of The Universe&#8221; mit seinen liturgisch anmutenden Chören und den anrührenden Streichern den Eindruck bekommen.</p>
<p>Immer mehr entsteht im Laufe des Albums der Eindruck, dass hier eine Grenzerfahrung ins Werk gesetzt wird: in den aggressiven Schreien einer Sängerin über beschwörenden Schrammelgitarren des Titeltracks, im Sägezahn-Doom, der ganz unverhofft in die liturgische Chorlandschaft von &#8220;The Land&#8217;s Embrace&#8221; einbricht und selbst in die verträumten Lullaby-Melodien, die in &#8220;A Cavalcade Of Ravens&#8221; eine in Watte gepackte Stimmung erzeugen, die trügerisch anmutet &#8211; selbst die krächzenden Vögel zu Beginn scheinen an ihr zu zweifeln. Dazu passt auch der offene Schlus im finalen &#8220;Gathering&#8221;, bei dem man wie bei einem langsamen Gegenzoom aus dem Stück herausschwebt.</p>
<p>Bewusstseinszustände des Traums und der Imagination werden hier in ihrer Schöpferkraft gezeigt, aber im Gegensatz hippiesker Verklärung wird auch das Risiko und der Preis, die sie mit sich bringt, nicht verschwiegen, sondern durchgehend spürbar gemacht und in den Liner Notes durch zwei gewichtige Kronzeugen unterfüttert. &#8220;My imagination requires a judicious rein; I am afraid to let it loose, for it carries me sometimes into appalling places beyond the stars and beneath the world&#8221;, heißt es bei Algernon Blackwood. &#8220;But dreams come through stone walls, light up dark rooms, or darken light ones, and their persons make their exits and their entrances as they please, and laugh at locksmiths&#8221;, heißt es etwas weniger pessimistisch, dafür aber umso fatalistischer bei Joseph Sheridan Le Fanu.</p>
<p>&#8220;Heretic&#8221; ist ein gelungener Abschluss der drei Konzeptalben, und in irgendeiner Form wird die Zusammenarbeit weitergehen. Dies ist übrigens keine Vermutung, denn die beiden Protagonisten haben bereits ein neues Projekt aus der Taufe gehoben. Bei The Black Swan Triad wird auch die Sängerin Menalaeh von der Band Tiloh und der Soundmann Vindlandsraud beteiligt sein, die man auch hier in mehreren Stücken hört. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong></p>
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		<title>Neues Projekt u.a. mit Grey Malkin und Ashtoreth</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 03:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Abschluss ihrer gemeisamen Trilogie &#8220;Pilgrim&#8221; &#8211; &#8220;Hermit&#8221; &#8211; &#8220;Heretic&#8221; haben Grey Malkin und Ashtoreth mit The Black Swan Triad ein neues Bandprojekt ins Leben gerufen. Ebenfalls beteiligt sind die obskuren norwegischen Musiker Menalaeh und Vindlandsraud, die bereits an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/19/neues-projekt-u-a-mit-grey-malkin-und-ashtoreth/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Abschluss ihrer gemeisamen Trilogie &#8220;Pilgrim&#8221; &#8211; &#8220;Hermit&#8221; &#8211; &#8220;Heretic&#8221; haben Grey Malkin und Ashtoreth mit The Black Swan Triad ein neues Bandprojekt ins Leben gerufen. Ebenfalls beteiligt sind die obskuren norwegischen Musiker Menalaeh und Vindlandsraud, die bereits an &#8220;Heretic&#8221; mitwirkten und ihre eigenen projekte Tiloh und Pax Loyu betreiben. Die Musik des Quartetts hat einen tribal-ritualistischen Charakter und steht dem Slogan &#8220;And we bring you FIRE!&#8221; gut zu Gesicht.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/theblackswantriad.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25055" title="theblackswantriad" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/theblackswantriad.jpg" alt="" width="528" height="649" /></a><span id="more-25054"></span></p>
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