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	<title>African Paper &#187; Michael Warren</title>
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		<title>WIDOW&#8217;S WEEDS: The Corn Queen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jun 2023 06:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit ihrer &#8220;music from beyond the grave&#8221; die vielleicht nicht beim ersten Hören sofort an Zombies erinnert, sind die aus Grey Malkin und den Daughters of Grief bestehenden Experimentalfolker Widow&#8217;s Weeds ein gutes Beispiel für das, was Alan Trench einmal &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/10/widows-weeds-the-corn-queen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/widowsweedsfennycompton.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35955" title="widowsweedsfennycompton" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/widowsweedsfennycompton-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit ihrer &#8220;music from beyond the grave&#8221; die vielleicht nicht beim ersten Hören sofort an Zombies erinnert, sind die aus Grey Malkin und den Daughters of Grief bestehenden Experimentalfolker Widow&#8217;s Weeds ein gutes Beispiel für das, was Alan Trench einmal &#8220;To fuck up tradition&#8221; genannt hat – eine durchaus positiv gemeinte Formulierung für Ansätze, musikalische Traditionen eben nicht museal zu verstehen, sondern ihnen durch unerhörte und unerwartete Interpretationen eine neue <span id="more-35953"></span>Vitalität jenseits eines nur noch nostalgischen Grabes zu geben.</p>
<p>Widow&#8217;s Weeds, die immer offen für Gastbeiträge sind und zuletzt noch Hidden Velvet als weiteres Mitglied anführten, verknüpfen traditionell überliefertes wie auch daran angelehntes eigenes Songmaterial mit einer Elektronik, die durchaus &#8220;groovig&#8221; trippelnde Züge annehmen kann und in ihren abstrahierteren Momenten das Songformat immer wieder sprengen. Ein interessantes Merkmal dabei ist, dass all dies nie auf Kosten einer durchaus lieblichen Sanftheit geht.</p>
<p>Eigens geschriebene Songs und <a title="WIDOW’S WEEDS: Long Lankin" href="http://africanpaper.com/2021/08/20/widows-weeds-long-lankin/">Traditionals wie &#8220;Long Lankin&#8221; oder &#8220;Barbara Allen&#8221; </a>scheinen bei Widow&#8217;s Weeds einen ähnlichen Stellenwert zu haben, und so ist auf ihrer neuen Single (deren limitierte Hardcover-Edition natürlich längst restlos ausverkauft ist) beides zu finden. &#8220;The Corn Queen&#8221;, dessen Titel schon auf den Kontext eines kalendarischen Zyklus, an dessen Endpunkt die Ernte steht, anzuspielen scheint, ist ein ritueller Ambientfolksong von hauchfeiner Schöngeistigkeit: Feierliches Pulsieren bringt strömemde, glitzernde Ambientwelten in Bewegung, eine sanfte weibliche Stimme schwebt trunken im Raum und ist keineswegs verlegen um die passende Melodramatik. Ratternde Perkussion (laut der Credits von Michael Warren) mischt die von entrücktem Bimmeln erfüllte Szenerie für kurze Momente auf, doch am Lauf der Dinge ändert sie nichts, die Besonderheiten des Stücks bewegen sich innerhalb eins paganen Weltverständnisses. Ganz zum Schluss weitet sich die an ein Jugendstilgemälde erinnernde Momentaufnahme des Textes ins Existenzielle und lässt die Bildwelt von Korn und Ernte für wenige Sekunden wie eine Allegorie auf den Weg allen Fleisches erscheinen.</p>
<p>Mit &#8220;Lyke Wake Dirge&#8221; ist auf der zweiten Seite ein sehr alter Folksong vertreten, der in der Vergangenheit immer wieder Musiker inspirierte: Pentangle, Steeleye Span, Alasdair Roberts und viele andere interpretierten ihn bereits und das italienische <a href="http://africanpaper.com/tag/lyke-wake/">New Wave-Projekt Lyke Wake</a> verdankt ihm seinen Namen. Sein Titel bedeutet Totenwache, und inhaltlich geht es &#8211; in einer Weise, die überraschend an das tibetische Bardo Tödrol erinnert &#8211; um den Weg, den ein Verstorbener auf dem Weg zum Purgatorium zurücklegt. Widow&#8217;s Weeds&#8217; Version sprudelt geradezu über an Details: Verrauschtes Glissando bahnt den Weg für surrende Saiten, schrille Hochtöner und dunkles Rumoren, Streicher schwingen sich empor, und hoch oben im Wind schwebt auch wieder die Stimme. Es ist ihre berührende und gleichzeitig hypnotisierende Gesangsmelodie, die im Zentrum steht, wenn nach etwa einer Minute der &#8220;eigentliche&#8221; Song beginnt, der wie ein fantastischer Wiedergänger seiner selbst scheint.</p>
<p>Die Musik von Widow&#8217;s Weeds ist selbst so ein fantastischer Wiedergänger einer Tradition, die dabei ist, sich immer wieder zu transformieren, und hier tut sie es in einer sehr vitalen Art. Welche Entwicklungen daraus noch entstehen können, mag in den Sternen stehen, aber es bleibt zu hoffen, dass die Band babei noch lange ein Wort mitzureden hat. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="Fenny Compton">Fenny Compton</a></strong></p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND / GREY MALKIN: The Trappist and the Hare</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2020 07:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Cole]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Cornish]]></category>
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		<category><![CDATA[Reverb Worship]]></category>
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		<category><![CDATA[Trappist Afterland]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann musste es zu dieser Zusammenarbeit kommen: Der Schotte Grey Malkin und der im australischen Melbourne lebende Adam Cole sind seit langem befreundet und leidenschaftliche Schöpfer dunkler, folkiger Anderswelten, und doch könnten ihre Herangehensweisen, ihre Themenwahl und ihre musikalischen Handschriften &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/02/trappist-afterland-grey-malkin-the-trappist-and-the-hare/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/trappisthare.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20911" title="trappisthare" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/trappisthare-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Irgendwann musste es zu dieser Zusammenarbeit kommen: Der Schotte Grey Malkin und der im australischen Melbourne lebende Adam Cole sind seit langem befreundet und leidenschaftliche Schöpfer dunkler, folkiger Anderswelten, und doch könnten ihre Herangehensweisen, ihre Themenwahl und ihre musikalischen Handschriften kaum unterschiedlicher sein.<span id="more-20910"></span></p>
<p>Cole und seine Mitstreiter bei Trappist Afterland spielen auf klassischen Instrumenten ganz unterschiedlicher Musikregionen den derzeit vielleicht besten Psych Folk, der nicht nur aufgrund seiner christlich-esoterischen Texte, sondern auch aufgrund der filigranen Bannkraft auch cie Fans von Current 93 oder Stone Breath begeistert. Grey Malkin dagegen, dessen Name aus Macbeth bekannt ist und über dessen Person so geheimnisumwittert wie Thomas Pyncheon und die Residents ist, ist so etwas wie der dunkle Barde des englischen Folk Horror, dessen unheimliche cinematische Scores auf einem elektronischen Fundament stehen. Wie bei seinem früheren Projekt The Hare and the Moon ist sein Dark Folk auch heute noch überraschend gitarrenfrei.</p>
<p>Auf der vorliegenden Kollaboration feiern beide Acts ihre gegenseitige Wertschätzung, und in einigen Songs verschmilzen ihre jeweiligen Stilelemente zu einer stimmigen Einheit. Im eröffnenden &#8220;A Gilded Gleam&#8221; huschen eisige Saitengriffe wie galoppierende Schritte durch die glatte Fläche einer ambrierten Ambient-Landschaft, bis filmische Streicher das opulente &#8220;Insects in Amber&#8221; eröffene, ein Echo aus Trappists bislang jüngstem Album, bei dem aber selbst die Stimmen der beiden (Coles fragil und virtuos, Malkins introvertiert und rustikal) einen Zopf bilden.</p>
<p>Im Laufe des Albums offenbart diese Synthese ein großes Potenzial. &#8220;An Error this Time&#8221;, das mit einer &#8220;Greensleeves&#8221; wiedergebenden Spieluhr beginnt, mag formal noch mehr zu Trappist Afterland neigen, doch der ambiente Chrakter, der eher an Malkin erinnert, wirkt keineswegs aufgeklebt, eine noch größere Synthese erfahren beider Handschriften in den aufeinander bezogenen Tracks &#8220;Full Snow Moon&#8221; un &#8220;Full Crow Moon (Scarecrow Song)&#8221;. Gerade in ersteres mit seiner hexig-beschwörenden Aura und seiner deutliche Spannung, ist viel Malkinsches Heidentum geflossen, und die wie vor Angst zitternde Stimme Coles setzt all dem die Krone auf. Deutlicher nach the Hare and the Moon klingen das ebenfalls mit Hexenthemen spielende &#8220;Cailleach&#8221; und das rituelle &#8220;Corn Mother&#8221;: Hier wirkt Coles Stimme weitaus weniger fragil, wenn er zu donnernden Pauken und drähnenden Streichern den Kreislauf von Werden und Vergehen des Korns beschwört. Andere Stücke wiederum würden auf einem reinen Trappist Afterland-Platte nur bei genauerem Hinhören auffallen, und &#8220;Farewell Sundog&#8221; ist ja tatsächlich eine etwas nachdenklischer wirkende Version eines großartigen Songs vom letzten Album. &#8220;Amber Dwellers I&#8221; (dessen reprise das Album abschließt) ist ein weiterer Höhepunkt des Albums, der ganz die entrückte Atmosphäre heraufbeschwört, die untrennbar mit Trappist verbunden ist und hier mit einer Schicht Ambient verschmilzt.</p>
<p>Bei mehrmaligem Hören fällt immer mehr auf, dass Trappist Afterland und Grey Malkin hier etwas besonderes gelingt, nämlich die fast perfekte Gradwanderung zwischen Verschmelzung und Beibehaltung ihrer individuellen Signaturen. Ob sie diese dünne Linie bewusst gesucht haben ist ebenso schwer einzuschätzen wie die Frage, ob die diese Balance auf eventuell weiteren Zusammenarbeiten halten würden. Ganz unabhängig von diesr Frage sollte man beide Acts alle paar Jahre imemr mal für eine Zeitlang zusammen einsperren &#8211; auf einer kleinen Insel mit heimeligem Ambiente und einem soliden Studio. Die Fans wären garantiert begeistert. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.reverbworship.com/">Reverb Worship</a></strong></p>
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