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	<title>African Paper &#187; Miki Yui</title>
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		<title>MIKI YUI: As If</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2025 04:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hallow Ground]]></category>
		<category><![CDATA[Miki Yui]]></category>

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		<description><![CDATA[Miki Yui ist eine in Düsseldorf lebende japanische Musikerin und Künstlerin, die mit ihrem aktuellen Album &#8220;As If&#8221;, erschienen einmal mehr beim Schweizer Label Hallow Ground, erneut ihre seit Jahrzehnten beeindruckende Fähigkeit unter Beweis stellt, subtil hypnotische Klangtexturen zu entwerfen. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/03/miki-yui-as-if/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/asif.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42724" title="asif" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/asif-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Miki Yui ist eine in Düsseldorf lebende japanische Musikerin und Künstlerin, die mit ihrem aktuellen Album &#8220;As If&#8221;, erschienen einmal mehr beim Schweizer Label Hallow Ground, erneut ihre seit Jahrzehnten beeindruckende Fähigkeit unter Beweis stellt, subtil hypnotische Klangtexturen zu entwerfen. Yuis Werk bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Sounddesign, elektronischer Komposition und <span id="more-42723"></span>Klangkunst und ist unseren Lesern eventuell bereits durch i<a href="http://africanpaper.com/2020/09/22/neues-album-von-miki-yui-auf-hallow-ground/">hr Album &#8220;Aperio!&#8221;</a> und <a title="V.A.: Seitō: In the Beginning, Woman Was the Sun" href="http://africanpaper.com/2019/08/17/v-a-seito-in-the-beginning-woman-was-the-sun/">ihren Beitrag zur Compilation &#8220;Seitō: In the Beginning, Woman Was the Sun</a><a title="V.A.: Seitō: In the Beginning, Woman Was the Sun" href="http://africanpaper.com/2019/08/17/v-a-seito-in-the-beginning-woman-was-the-sun/">&#8220;</a> bekannt. Auf &#8220;As If&#8221; entfaltet sie eine minimalistische, aber umso faszinierendere Ästhetik, die sowohl introspektiv als auch explorativ wirkt.</p>
<p>Bereits der eröffnende Track &#8220;Ur&#8221; versteht mit seiner spacigen, klar und griffig produzierten Klangwelt zu bannen. Geheimnisvoll und repetitiv entfaltet sich der Track langsam, und man schlüpft in die Rolle des Entdeckers, der eine fremde Welt mit Neugier erkundet. Die hypnotische Qualität der wiederkehrenden, feinsinnigen Elemente erzeugt eine atmosphärische Dichte, die sich mit etwas verbindet, das eine leise Sci-Fi-Affinität sein könnte – als tauchte man ein in die Tiefen eines fiktiven Weltraums, aus zahlreichen Geschichten bekannt und doch ohne zu wissen, was einen erwartet. Das anschließende &#8220;Summer Night&#8221; startet mit einem elektrifizierten Knistern und ebenso elektrifizierten Zikaden, während surreal anmutendes, perkussives Klappern an Echos in einer Tropfsteinhöhle gemahnt. Das Label beschreibt diesen Klang als die Stimmung eines tropischen Sonnenuntergangs, doch selbst in dieser scheinbaren Idylle tummeln sich kleine und größere Störgeräusche, die dem Ambiente eine unterschwellige Unruhe verleihen. Hier zeigt Yui ihre Fähigkeit, auch die friedvollsten Szenen mit einer Brechung zu versehen, die ohne bemührt wirkende plakative Kontraste auskommt.</p>
<p>&#8220;Generativ&#8221; setzt auf eine unruhig vibrierende Klanglandschaft, die zunächst wie eine Dauerschleife wirkt, doch bei genauerem Hinhören offenbart das Stück eine Vielzahl kleiner Details, die sich nach und nach in das Klangbild einfügen. Diese unterschwellige Dynamik macht den Track fast zu einem perfekten Wecker, dem selbst Komatisierte nichts entgegenzusetzen hätten. Ein vibrierendes Dröhnen dominiert &#8220;Song 4&#8243;, doch anstatt auf ungebrochenen Wohlklang abzuzielen, setzt Yui hier auf eine subtile Sperrigkeit des Soundmaterials und integriert zudem kleine metallische Hochtöner, die das Szenario fast unheimlich erscheinen lassen. Der Track &#8220;DoubleHalf 24&#8243; nimmt einen anderen Zugang, beginnt leise und schwebend, als löse er sich langsam aus einem entfernten Raum. Viel kleines passiert dabei recht nah unter der Oberfläche: Zaghafte Bewegungen und fragile Klangpartikel scheinen sich zu formieren, während die Komposition sich nie ganz zwischen Gefasstheit und Unruhe entscheiden will. Gleichzeitig schwingt etwas Monumentales mit – eine halb versteckte Wucht, die wie ein verborgenes Echo im Raum steht und nur punktuell hervorzutreten scheint. Das elektronische Gezwitscher, das sich recht nah am Zentrum des Geschehens einmischt, verleiht der subtilen Komposition eine unbestimmte Lebendigkeit.</p>
<p>Der Abschluss des Albums, &#8220;Porcelain&#8221;, lässt noch einmal eine schwindelerregende Welt entstehen, in deren kreisenden Synthesizerbewegungen eine Art Taumel entsteht. Yuis Spiel mit unregelmäßigem Tempo lässt einen unsicher werden, ob diese Unregelmäßigkeiten bewusst gesetzt sind oder sich durch die klanglichen Kreisbewegungen zu einer trickreichen Illusion formen. Diese Komposition beschließt &#8220;As If&#8221; mit einem Gefühl, als hätte man eine komplexe, von subtilen Texturen geprägte Klanginstallation in mehreren nicht willkürlich angeordneten Räumen durchlaufen &#8211; eine Räumlichkeit, die zwischen Vertrautem und Fremdem oszilliert und einen ständig in wacher Aufmerksamkeit hält. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Hallow Ground</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3634748774/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Neues Album von Miki Yui auf Hallow Ground</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 06:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Miki Yui]]></category>

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		<description><![CDATA[Die in Düsseldorf lebende japanische (Klang-)Künstlerin Miki Yui, die unsere Leser von der Compilation &#8220;Seitō: In the Beginning, Woman Was the Sun&#8221; her kennen, bringt ihr mittlerweile siebtes Soloalbum beim Luzerner Qualitätslabel Hallow Ground heraus. &#8220;Aperio!&#8221;, das im deutschen &#8220;Ich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/09/22/neues-album-von-miki-yui-auf-hallow-ground/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die in Düsseldorf lebende japanische (Klang-)Künstlerin Miki Yui, die unsere Leser von der Compilation &#8220;Seitō: In the Beginning, Woman Was the Sun&#8221; her kennen, bringt ihr mittlerweile siebtes Soloalbum beim Luzerner Qualitätslabel Hallow Ground heraus. &#8220;Aperio!&#8221;, das im deutschen &#8220;Ich enthülle!&#8221; bedeutet und etymologisch mit dem Namen des Frühlingsmonats April verwandt ist, schickt sich an, die Wirklichkeit hinter der Oberfläche der alltäglichen Dingwelt zu enthüllen &#8211; in rauschenden, dröhnenden, vibrierenden und pulsierenden Klangwelten, deren Sensualität nie zu sehr einer glatten und allzu runden Eingängigkeit geopfert wird, bei denen Organisches und Anorganiches aufeinander trifft, und in deren Tiefen sich viel Kleinteiliges rührt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/HG2007_front.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22473" title="HG2007_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/HG2007_front.jpg" alt="" width="3500" height="3500" /></a><span id="more-22472"></span>Alle Tracks sind nach musikbezogenen Tätigkeiten wie dem Hören, dem Singen, dem Atmen oder dem Tanzen benannt. Im Untertitel bekommen diese einen Schauplatz, ein (vielleicht symbolhaftes) Objekt oder eine abstrakte Idee anbeigestellt, und so entstehen im Zusammenhang mit der Musik kleine Narrative, bei denen aller Enthüllungsabsicht zum Trotz immer ein Geheimnis gewahrt bleibt. &#8220;Aperio!&#8221; erscheint als LP und digital und wird durch ausschnitthafte Aquarelle Miki Yuis ergänzt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/Miki-Yui-by-Schiko.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22474" title="Miki Yui" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/Miki-Yui-by-Schiko.jpg" alt="" width="312" height="461" /></a></p>
<p>„All my work emerges from my physical experience, the inspiration often comes much later though, after the experience is digested and almost forgotten, then it crystallises and becomes a source for my music.&#8221; (Miki Yui)</p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/879557587&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Hallow Ground" href="https://soundcloud.com/hallowground" target="_blank">Hallow Ground</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="MIKI YUI - Dreaming (now)(HG2007)" href="https://soundcloud.com/hallowground/miki-yui-dreaming-now" target="_blank">MIKI YUI &#8211; Dreaming (now)(HG2007)</a></div>
<p>&#8220;Her music combines otherworldly and dream world experiences, creating environments of multiple atmospheres, both warm and inviting but at times irritatingly cold and airless. They stimulate all kinds of feelings in us: astonishment, sadness, yearning, wondering, and hope. For her it does not matter where the elements of her cobweb originate: from field recordings to abstract and artificial creations to electroacoustic sounds. &#8221; (Hallow Ground)</p>
<p>Porträt © Schiko</p>
<p><a href="https://hallowground.com"><strong>Hallow Ground</strong></a></p>
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