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	<title>African Paper &#187; MimiCof</title>
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		<title>MIDORI HIRANO / COH: Sudden Fruit</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2025 03:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich die Wege zweier Künstler mit ganz eignen, auf soliden, weitgehend egofreien Fundamenten stehenden ästhetischen Visionen kreuzen, entsteht mitunter etwas Einzigartiges. So auch bei dem Album &#8220;Sudden Fruit&#8221;, einer Zusammenarbeit der japanischen Pianistin und Komponistin Midori Hirano und des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/19/midori-hirano-coh-sudden-fruit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/MT21-front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45484" title="MT21 front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/MT21-front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn sich die Wege zweier Künstler mit ganz eignen, auf soliden, weitgehend egofreien Fundamenten stehenden ästhetischen Visionen kreuzen, entsteht mitunter etwas Einzigartiges. So auch bei dem Album &#8220;Sudden Fruit&#8221;, einer Zusammenarbeit der japanischen Pianistin und Komponistin Midori Hirano und des russischen Klangarchitekten Ivan Pavlov, bekannt als CoH (was im russischen Traum und zugleich Schlaf bedeutet und <span id="more-45482"></span>Son ausgesprochen wird, die Übereinstimmung der kyrillischen Schreibweise mit den drei lateinischen Buchstaben ist zufälliger Natur). Dieses Werk balanciert meisterhaft zwischen akustischen und digitalen Elementen und fängt jene flüchtigen Momente ein, in denen Natur und Künstlichkeit zu etwas verschmelzen, das.</p>
<p>Midori Hirano, in Kyoto geboren und seit längerem in Berlin ansässig, ist bekannt für ihre minimalistischen, ätherisch anmutenden Kompositionen, in denen sie Klavierklänge mit elektronischen Texturen verbindet, vor Jahren hatten wir sie in einem Interview zu ihren Ideen befragt. Ivan Pavlov hingegen, mit mathematischem ebenso wie musikalischem Hintergrund, hat sich als COH einen Namen in der experimentellen elektronischen Musik gemacht und mit Größen wie Peter Christopherson (COIL), Cosey Fanni Tutti und Cyclobe zusammengearbeitet. Ihre gemeinsame Arbeit auf &#8220;Sudden Fruit&#8221; zeigt eine gut ausbalancierte und natürlich wirkende Symbiose ihrer individuellen Stile.</p>
<p>Der Opener &#8220;Wave to Wave&#8221; präsentiert ein melodisches Pianomotiv, das durch Echoeffekte und subtile Verfremdungen einen rhythmischen Charakter erhält, der zumindest den Rezensenten an die Minimal Music etwa eines Michael Nyman erinnert. In &#8220;Shedding Shadows&#8221; treffen flächige Klänge auf dunkles Rumoren und hohe Sinustöne, bevor eine Synthiemelodie und leichte Rhythmen das Stück in eine losgelöste Atmosphäre führen. &#8220;Mirages, Memories&#8221; besticht durch vertraute, eingängige Tonfolgen auf den tieferen Klaviertasten, begleitet von subtiler Elektronik, die dem Stück eine entrückte, neoklassische Note verleiht. Das Titelstück beginnt langsam mit hohen Tönen, die Spannung erzeugen, gefolgt von wummernden Bässen, die &#8211; aber auch dies könnte eine fatamorganaartige Projektion sein &#8211; an die songorientiertere Seite im Spätwerk von Coil erinnern. &#8220;Flowers of Gravity&#8221; öffnet mit düsteren Klängen ein Portal zu unbekannten Dimensionen, während &#8220;Waltz for Returnal&#8221; mit hellen, aufgeweckten Tönen einen subtilen Walzertakt andeutet.</p>
<p>Der abschließende Track &#8220;Disperse&#8221; lässt eine gelassene, versöhnliche Stimmung entstehen, wobei hohe Klaviertöne das Ende mitprägen, wie um zu verdeutlichen, das längst nicht alle Fragen geklärt sind und dieses wunderbar symbiotische Album, in dem elektronische Klangkunst, Minimal Music, Kunstliedhaftes und immer auch kleine Brisen Pop zusammenkommen, noch lange weitergehen könnte. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Mind Travels Serie / Ici D&#8217;Ailleurs</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2210374540/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Midori Hirano, Stijn Hüwels und Tomoyoshi Date: Dauw Label Night in der Galiläa-Kirche Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Oct 2024 02:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitag, dem 15. November 2024, lädt das belgische Label Dauw zu einem Labelabend in die Galiläa-Kirche in Berlin ein. Auf der Bühne stehen drei herausragende Acts aus dem Umfeld des Labels, das neben der Musik auch für seine grafische &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/26/midori-hirano-stijn-huwels-und-tomoyoshi-date-dauw-label-night-in-der-galilaa-kirche-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, dem 15. November 2024, lädt das belgische Label Dauw zu einem Labelabend in die Galiläa-Kirche in Berlin ein. Auf der Bühne stehen drei herausragende Acts aus dem Umfeld des Labels, das neben der Musik auch für seine grafische Signatur bekannt ist: die japanische Komponistin, Pianistin und Producerin Midori Hirano, der belgische Gitarrist Stijn Hüwels und der japanische Klangkünstler Tomoyoshi Date. Auf dem Plan stehen sowohl minimalistische Elektronik ala auch organisch anmutende Klänge und Field Recordings.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/dauw1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43247" title="dauw1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/dauw1.jpg" alt="" width="1181" height="1181" /></a></p>
<p>Tomoyoshi Date und Stijn Hüwels, die bereits auf zwei Alben zusammengearbeitet hatten, werden nach einem Studio-Tag ein gemeinsames Konzert präsentieren. Dates Musik verbindet akustische und digitale Elemente, während Hüwels mit minimalistisch bearbeiteten Gitarrensounds und anderen Klängen aufwartet. Midori Hirano, die auch unter dem Namen MimiCof bekannte Pianistin und Produzentin, bringt ihre hybride Mischung aus akustischen und elektronischen Elementen auf die Bühne.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/dauw2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43248" title="dauw2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/dauw2.jpg" alt="" width="1536" height="2048" /></a>Ihre Kompositionen erschienen sowohl als Soloalben als auch in Form von Soundtracks für Film und Tanz. Mehr zu den Werdegängen der einzelnen Acts, ihren Projekten und Kollaborationen findet sich im Programmtext auf Facebook.</p>
<p>Friday, 15.11.2024<br />
Beginn 19 Uhr<br />
Galiläa-Kirche Berlin<br />
Rigaer Straße 9<br />
10247 Berlin</p>
<p><strong>@ <a href="https://www.facebook.com/events/1506406953344490/">Facebook</a> | <a href="https://dauw.bandcamp.com/music">Dauw Bandcamp</a></strong></p>
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		<title>Distant Symphony: Neues Album von MimiCof</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 04:32:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die in Berlin lebende japanische Musikerin und Komponistin Midori Hirano bringt in Kürze das vierte Album ihres Projektes MimiCof heraus. &#8220;Distant Symphony&#8221;, das drei zum Teil längere Tracks enthält,  entstand im vorigen Jahr während einer Artist Residency beim Belgrader &#8220;Electronic &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/06/07/distant-symphony-neues-album-von-mimicof/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die in Berlin lebende japanische Musikerin und Komponistin Midori Hirano bringt in Kürze das vierte Album ihres Projektes MimiCof heraus. &#8220;Distant Symphony&#8221;, das drei zum Teil längere Tracks enthält,  entstand im vorigen Jahr während einer Artist Residency beim Belgrader &#8220;Electronic Studio Radio&#8221;, als einzige Klangquelle fungierte dabei der klassische Synthesizer EMS Synthie100, an den das Album auch als eine Art Hommage gedacht ist. &#8220;All sounds from this instrument were recorded as single sound samples at first&#8221;, heißt es beim Label, &#8220;then mixed and modified into three long pieces of music, so that the audience can experience the machine’s uniqueness and versatility of sound&#8221;. &#8220;Distant Symphony&#8221; erscheint am 10.Juni als LP, Tape und digital bei Karlrecords.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/distantsymphony.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30076" title="distantsymphony" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/distantsymphony.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-30075"></span></p>
<p>&#8220;Midori Hirano is a Japanese musician, composer and producer based in Berlin. She started learning the piano as a child and later studied classical piano at university. Therefore the music she releases under her own name is based on the use of piano, but yet experimental and an eclectic mixture of modern digital sounds with subtle electronic processing and field recordings. [...] Under the moniker MimiCof she explores the realm of more experimental music and detailed rhythmic patterns, combined with an idea of drawing melodic shapes and harmonies. [...] While the last MimiCof album “Moon Synch” (2017, Alien Transistor) was recorded on the Buchla analogue modular Synthesizer at EMS Elektronmusikstudion in Stockholm, her latest effort “Distant Symphony” (the 4th as MimiCof) was created on a different synthesizer: the EMS SYNTHI 100 Synthesizer at Radio Belgrade. [...] Hirano understands this work as a gesture of respect for the SYNTHI 100’s character: though a vintage instrument, it has never lost the beauty of its modern sound.&#8221; (Karlrecords)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2510018076/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Braided SOUND: Gruppenimprovisation elektroakustischer Musik im Spektrum, Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 15:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag, denn 22. April treffen sich fünf Virtuosen elektroakustischer Musik im Berliner Spektrum zum gemeinsamen Jam mit unterschiedlichen Klangerzeugern wie Gitarren, Tapes, analoge und digitale Elektronik. Mit dabei sind die auf diesen Seiten bereits vorgestellten japanischen Musikerinnen Midori Hirano &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/03/22/braided-sound-gruppenimprovisation-elektroakustischer-musik-im-spektrum-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, denn 22. April treffen sich fünf Virtuosen elektroakustischer Musik im Berliner Spektrum zum gemeinsamen Jam mit unterschiedlichen Klangerzeugern wie Gitarren, Tapes, analoge und digitale Elektronik. Mit dabei sind die auf diesen Seiten bereits vorgestellten japanischen Musikerinnen Midori Hirano (MimiCof) und Sayaka Botanic (vom Duo group A), desweiteren der Berliner F.S.Blumm und Mitglieder der amerikanischen Formation Sontag Shogun. Dem Titel der Veranstaltung entsprechend sollen die unterschiedlichen Klänge wie Stränge in einem Zopf verflochten werden, ohne je ganz eine Einheit zu bilden. Den Auftakt bestreitet der an traditioneller japanischer Musik geschulte Multiinstrumentalist Maxwell August Croy mit einem vermutlich weniger traditionellen Solo-Set.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/braidedsoundfoto.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-15212" title="braidedsoundfoto" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/braidedsoundfoto.jpg" alt="" width="960" height="628" /></a><span id="more-15211"></span></p>
<p>Sonntag, 22. April 2018<br />
Einlass: 19:30<br />
Beginn: 20:00<br />
Donation: 6-10 €</p>
<p>Spektrum Berlin<br />
Bürknerstr 12<br />
12047 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/204876913578353"><strong>Event @ Facebook mit Informationen zu den Musikern</strong> </a></p>
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		<title>Zwischen Rhythmus und Kontemplation. Interview mit der Musikerin Midori Hirano</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/10/08/zwischen-rhythmus-und-kontemplation-interview-mit-der-musikerin-midori-hirano/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 12:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[midori hirano]]></category>
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		<description><![CDATA[Midori Hirano ist Pianistin und kombiniert den Klang ihres bevorzugten Instruments mit verschiedenen elektronischen Sounderzeugnissen, die ein weites Feld abdecken von meditativer Ruhe bis hin zu vertrackter Rhythmik. Letzteres ist eine noch relativ neue Ausrichtung der aus Kyoto stammenden Künstlerin, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/10/08/zwischen-rhythmus-und-kontemplation-interview-mit-der-musikerin-midori-hirano/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/midorihiranotop.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2800" title="midorihiranotop" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/midorihiranotop.jpg" alt="" width="181" height="152" /></a> Midori Hirano ist Pianistin und kombiniert den Klang ihres bevorzugten Instruments mit verschiedenen elektronischen Sounderzeugnissen, die ein weites Feld abdecken von meditativer Ruhe bis hin zu vertrackter Rhythmik. Letzteres ist eine noch relativ neue Ausrichtung der aus Kyoto stammenden Künstlerin, die zur Auslotung ihrer rhythmischen Ambitionen eigens ein neues Projekt aus der Taufe gehoben hat: MimiCof. <span id="more-2791"></span>Im Unterschied zu ihren entspannten Ambientkompositionen ist diese Musik alles andere als meditativ, sondern recht komplex und macht bewusst, dass Tanzen nicht zwangsläufig mit Abschalten zu tun haben muss. In meinen vorausgegangenen Beschreibungen betonte ich wiederholt den moderaten und unverkitschten Charakter ihrer Musik, der auch in ihren kontemplativen Momenten stets gewahrt bleibt &#8211; das teils zurückgenommene und unprätentiöse ihrer Musik klingt auch im folgenden Interview an.</strong></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/2011/10/08/between-rhythm-and-contemplation-interview-with-musician-midori-hirano/"><strong>Read the English Version</strong></a></p>
<p><em><strong>Du wirst oft als Komponistin, Pianistin und Soundkünstlerin beschrieben. Wie würdest du dich beschreiben, wenn du die wesentlichen Elemente deiner Arbeit benennen müsstest?</strong></em></p>
<p>Ich mag einfache Beschreibungen, deshalb würde ich mich schlicht Musikerin nennen.</p>
<p><em><strong>Ich habe gelesen, dass du dich schon in sehr jungen Jahren für das Klavierspielen interessiert hattest. Was kannst du uns über die Zeit erzählen, als du dich entschieden hattest, Musikerin zu werden?</strong></em></p>
<p>Während meiner Kindheit spielte ich das Klavier nur zum Spaß, aber als ich dann später an der Universität klassische Musik studierte, wurde es mir irgendwann zu langweilig, die ganze Zeit nur Musikstücke zu spielen, die schon existierten (und außerdem fühlte ich mich im Hierarchiesystem der japanischen Musikerziehung nicht wirklich wohl). So interessierte ich mich dann mehr und mehr für das Komponieren eigener Musik. Anfangs schrieb ich nur Stücke für Klavier, aber so langsam lernte ich, wie man mit einem Computer dem dazugehörigen Equipment Musik macht, und mittlerweile finde das auch sehr interessant.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/Midori-Hirano-Lush-Rush.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-2952" title="Midori Hirano Lush Rush" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/Midori-Hirano-Lush-Rush-300x300.gif" alt="" width="300" height="300" /></a>Hattest du in dieser Zeit Vorbilder, oder zumindest Musiker, die einen starken Eindruck bei dir hinterlassen hatten?</strong></em></p>
<p>Es gab auf jeden Fall eine Menge Musiker, die ich respektierte, und es ist schwer da jemanden hervorzuheben &#8211; aber vor allem J.S. Bach hat in meiner Kindheit einen sehr starken Eindruck hinterlassen was dmeinen Zugang zur Musik als solche betrifft.</p>
<p><em><strong>Musik mit einem Schwerpunkt auf Sound wird gerne als &#8220;experimentell“ bezeichnet. Betrachtest du deine Arbeit als eine Art Experiment, oder würdest du eher die spielerische Seite betonen?</strong></em></p>
<p>Sich auf Sound zu konzentrieren kann schon Spaß machen, man kann dabei aber auch lernen, die eigenen kreativen Fähigkeiten zu verbessern oder lernen, die eigene Musik aus einer anderen Perspektive zu hören. Aber generell konzentriere ich mich doch eher auf das Erschaffen musikalischer Strukturen, weshalb ich mich dann auch als Komponistin bezeichnen würde. Für mich ist die Konzentration auf Sound wie wenn man versucht, Abstufungen mit einer einzigen Farbe zu erzeugen. Doch wenn du dich auf den Aufbau der Musik konzentrierst, ist das we Malen mit verschiedenen Farben.</p>
<p><em><strong>Es gibt dieses Klischee, dass es untypisch für Frauen sei, sich für die technologische Seite der Musik zu interessieren. Hast du ein starkes Interesse an technischen Dingen, und wie würdest du auf jemanden reagieren, der in solchen Klischees denkt?</strong></em></p>
<p>Vor zehn Jahren arbeitete ich tatsächlich in einem Musikstudio in Tokyo, in dem die Musik für Werbespots produziert und Musikequipment vertrieben wurde, und ich war die einzige Frau, die dort arbeitete. So bin ich es seitdem gewohnt, in einer der &#8220;Männergesellschaft&#8221; der Musikindustrie zu arbeiten. Natürlich war es nicht leicht, aber es war immerhin eine gute Übung für mich.</p>
<p>Normalerweise kümmert es mich nicht, wenn jemand in solchen Klischees redet,  but yet not really against. &#8211; Es gab Leute, die dachten ich wäre ein Typ, als sie zum ersten mal meine Musik hörten, aber andere wiederum sagte mir, dass meine Musik sehr feminin klingen würde. Ich schätze beides!</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/midorihiranoatcafeoto1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2803" title="midorihiranoatcafeoto" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/midorihiranoatcafeoto1.jpg" alt="" width="398" height="266" /></a>Hier in Deutschland wirst du häufig als japanische Künstlerin vorgestellt. Doch wie stark identifizierst du dich damit? Denkst du, dass deine Musik eine bestimmte Kultur repräsentiert? Oder fürchtest du manchmal auch, dass die Leute dich zu stark exotisieren könnten?</strong></em></p>
<p>Um ehrlich zu sein fühle ich mich oft etwas unsicher, wenn die Leute mich als &#8220;japanische&#8221; Künstlerin betrachten, statt einfach als Musikerin. Als ich in Deutschland zu leben begann und als ich durch Europa tourte hatte ich oft mit diesem Gefühl zu kämpfen, das mir hier und da von Leuten entgegen gebracht wurde. Aber ich habe gelernt, es leichter zu nehmen &#8211; oder mich zumindest nicht mehr so viel darum zu kümmern. Ich denke, es ist einfach so wie es ist (und ich weiß ebenso, dass viele japanische Künstler aus Promotion-Gründen versuchen, sich besonders japanische zu geben, weil sie wissen, dass das im Ausland ganz gut funktioniert.)</p>
<p>Obwohl ich sehr lange klassische Musik studiert hatte und nie traditionelle japanische Musik, ist es doch sehr leicht für mich, Musik zu komponieren, die wirklich wie japanische klingt. Weil ich weiß, dass es bestimmte Akkordfolgen und Arten von Melodien gibt, die in alten japanischen Liedern oft vorkommen oder in Popsongs, die meist sehr melancholisch klingen.</p>
<p>Als ich in Japan lebte habe ich solche Emotionen oft in meine Musik eingebaut, aber nach meinem Umzug nach Deutschland gelang es mir nach und nach, diese Art von Musik objektiver zu hören, wodurch mein Interesse an mehr soundorientierter Musik wuchs, einer Musik ohne so viele Emotionen. Und dies ist tatsächlich auch einer der Gründe, weshalb ich mit MimiCof ein zweites Projekt neben midori hirano startete.</p>
<p><em><strong>Gibt es in deinen neueren Aufnahmen Einflüsse, die man als japanisch oder als europäisch lokalisieren könnte?</strong></em></p>
<p>Ich denke heutzutage nicht viel über so etwas nach, aber wie ich schon sagte kann es natürlich unbewusste Einflüsse geben, die einfach von meinem ursprünglichen Hintergrund herrühren. Und ebenfalls sollten dort auch Einflüsse vorhanden sein, die aus dem resultieren, was ich aus der westlichen Musik gelernt habe.</p>
<p><em><strong>Du erwähntest gerade schon deine beiden musikalischen Standbeine &#8211; die Sachen, die du unter deinem eigenen Namen herausbringst, und dein zweites Projekt MimiCof. Kannst du noch etwas mehr über die wichtigsten Unterschiede zwischen diesen Projekten erzählen?</strong></em></p>
<p>Die Aufnahmen, die ich unter meinem eigenen Namen herausbringe sind so etwas wie post-klassische Musik, wenn ich sie beschreiben sollte. Wenn ich den Namen MimiCof benutze, dann hat die Musik dominante Rhythmen und ein etwas dunkleres Gefühl. Nicht alles, aber das meiste von MimiCof ist experimentell, aber auch tanzbar.</p>
<p>Aber da beides von mir ist, kann man sicher hier und da Ähnlichkeiten finden, zum Beispiel in den Melodien. Tatsächlich ist meine neueste EP &#8220;Magnetic Visionaries&#8221;, die ich unter dem Namen midori hirano veröffentlicht habe, doch recht nah an MimiCof. So kann sich beides von Zeit zu Zeit überschneiden..</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/midorihiranoklojuri.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2953" title="midorihiranoklojuri" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/midorihiranoklojuri-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Wenn du ein Musikstück schreibst, weißt du dann meistens schon gleich, ob es midori hirano oder MimiCof sein wird?</strong></em></p>
<p>Ich denke ja &#8211; wenn ich anfange, Beats zu machen, dann ist klar, dass es MimiCof sein wird. Für midori hirano mache ich Stücke, die auf Melodien und Harmonien aufbauen.</p>
<p><em><strong>Was kannst du unseren Lesern über dein neuestes Album &#8220;<a title="MIMICOF: RundSkipper" href="http://africanpaper.com/2011/09/01/mimicof-rundskipper/">RundSkipper</a>&#8221; erzählen? Gab es bestimmte Ideen, die dich dazu inspirierten? Wie kam der Kontakt zu den Leuten zustande, die Remixe beisteuerten?</strong></em></p>
<p>Gegen Ende letzten Jahres hatte ich Lust, Musik zu schreiben, die elektronischer war als alles zuvor und nahm ein paar Stücke für ein Demo auf. Zu der Zeit hatte ich noch keine bestimmte Idee zu einem Album, aber als mein Labelinhaber die Sachen gefunden hatte, die ich auf Soundcloud hochgeladen hatte, schrieb er mich an. So fing alles an, und seit dem haben wir oft diskutiert, welche Art von Tracks als nächstes kommen könnten, um das Album so gut wie möglich zu machen. Manche Künstler mögen das nicht und wollen alle Stücke nur auf der Basis eigener Ideen entwickeln, aber ich diskutiere sehr gerne mit dem Label, da es immer gut ist, Meinungen aus einem anderen Blickwinkel zu bekommen, und so war ich letztlich auch in der Lage, mich noch zu verbessern.</p>
<p>Was die Remixe an geht, ich hatte zu Anfang gar nicht daran gedacht, Remixe machen zu lassen, aber als das Label das vorgeschlagen hatte, hielt ich es für eine gute Idee. Er schlug mir die ersten drei Künstler vor (Serph, Go-qualia, and Fugenn &amp; the white elephants) da er sie kannte, und ich wollte dann jemanden von meiner Seite dabei haben. Deshalb fragte ich Frank Bretschneider, ob er Lust hätte &#8211; er ist ein guter Freund von mir und ich bin auch ein großer Fan von ihm, schon lange bevor ich ihn hier in Berlin traf (ich hatte bereits vor Jahren ein Konzert von ihm besucht, als er mit raster-noton in Japan auf Tour war). Ich bin sehr glücklich, dass er das für mich gamacht hat!</p>
<p><em><strong>Als ich in Google nach &#8220;RundSkipper&#8221; gesucht hatte, führten alle Ergebnisse zu dir, deshalb denke ich mal, dass das Wort eine Eigenkreation ist. Bezieht es sich auf etwas, oder verwendest du es nur wegen des Klangs?</strong></em></p>
<p>Wie du schon vermutet hattest, ist &#8220;RundSkipper&#8221; ein von mir selbst erfundenes Wort. Und es sollte eine Person bezeichnen, die um die Erde herum springt. Ich nahm &#8220;Rund&#8221;, weil es im Deutschen die Form der Erde bezeichnet und kombinierte es mit &#8220;Skipper&#8221;, weil ich fand, dass sich das gut anhörte.</p>
<p>Ich nahem das Wort auch, weil alle, die an dem Album beteiligt sind, an verschiedenen Orten der Welt leben &#8211; ich in Berlin, Noah (von keepadding, der das Atwork machte) in den USA, das Label und einige der Remixer in Tokyo, und die Herstellung in Taiwan. <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/MimiCof_AbleBerlin1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2954" title="MimiCof_AbleBerlin1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/MimiCof_AbleBerlin1-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Wenn ich mir das Album anhöre, habe ich immer den Eindruck, dass du ein starkes Faible für Details hast, und wie sie zusammen gehören. Würdest du zustimmen?</strong></em></p>
<p>Ich denke ja &#8211; ich versuche immer, Details im Blick zu haben.</p>
<p><em><strong>Du machst Filmmusik, und auf der anderen Seite gibt es auch schöne Videos zu deiner Musik. Außerdem hast du eine Leidenschaft für die Fotografie. Würdest du sagen, dass deine Sensibilität für visuelle Wahrnehmung sich auch in deiner Musik spiegelt?</strong></em></p>
<p>Nicht immer, aber zum Teil.</p>
<p><em><strong>Mein erstes Konzert von dir sah ich während der <a title="Angura – Experimentelle Kunst und Musik aus Japan" href="http://africanpaper.com/2011/09/01/angura-%e2%80%93-experimentelle-kunst-und-musik-aus-japan/">Angura Show</a> im Berliner Staalplaat Store, einem Abend für experimentelle Kunst und Musik aus Japan. Nachdem die anderen Beiträge zum Teil sehr harsch und extrem waren, erschien dein Auftritt wie eine Oase der Ruhe und Kontemplation. Hat dir die Veranstaltung gefallen und findest du, dass sie als Rahmen für deinen Auftritt gut gepasst hat?</strong></em></p>
<p>Was auch immer die anderen für eine Musik machen, ich versuche zu spielen und mich auf mein Spiel zu konzentrieren&#8230; und das ist alles, was ich auf einem Konzert tun kann. Und wenn die Leute im Publikum meine Aufführung mögen, bin ich froh, und das ist alles. Ich hatte den Abend im Staalplaat sehr genossen &#8211; im Keller zu spielen und guter Sound..</p>
<p><em><strong>Du wirst bald für eine Tour nach Japan reisen. Erscheint dir das Auftreten dort sehr anders vergleichen mit Shows in Europa?</strong></em></p>
<p>Es hängt immer sehr von der Situation in der jeweiligen Konzertlocation ab &#8211; nicht nur von dem Land, in dem ich auftrete. Aber ich denke, das europäische Publikum reagiert oft direkter auf das, was es hört oder sieht. Wenn die Leute es nicht mögen, dann quatschen sie weiter mit ihren Freunden. Die Leute in Japan dagegen versuchen generell, sehr leise zu sein und hören sich das sogar dann an, wenn sie es nicht mögen (oder sie gehen einfach raus).</p>
<p>Aber das kümmert mich nicht wirklich &#8211; es gibt immer ein paar Hörer, die mir sagen wollen, dass sie meine Musik mögen, an ganz unterschiedlichen Orten sowohl in Europa als auch in Japan. Und ich weiß das zu schätzen.</p>
<p><em><strong>Die meiste Musik, die ich von dir kenne ist ohne Vocals. Was für Ausnahmen gibt es da, und könntest du dir vorstellen, das weiter auszubauen?<br />
</strong></em></p>
<p>Es gibt ein paar Vocals von mir auf meinen älteren Alben &#8220;LushRush&#8221; und &#8220;klo:yuri&#8221;, man kann sich die Sachen zum Beispiel hier anhören: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iG8C4nqz814">http://www.youtube.com/watch?v=iG8C4nqz814</a></p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/rundskipper.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2955" title="rundskipper" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/rundskipper-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>In einem früheren Interview erwähntest du einmal Yukio Mishima und Haruki Murakami als zwei Prosaschreiber, die du besonders magst. Die Romane der beiden sind ja recht verschieden. Was fasziniert dich an ihren Büchern?</strong></em></p>
<p>Ich bin in letzter zeit immer weniger an Mishima interessiert.. vielleicht mochte ich früher die Dunkelheit in seinen Texten, aber irgendwie wurde mir das in der letzten Zeit auch zu schwer, so etwas zu lesen <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was Murakami angeht, ich hasse seine Romane, aber auf der anderen Seite liebe ich sie auch &#8211; ganz abhängig von den Szenen, die er beschreibt. Und ich denke, es kommt nicht so oft vor, einen Schriftsteller zu finden, für dessen Texte du derart Hass und Liebe zugleich empfinden kannst. Das hat mich ziemlich beeindruckt.</p>
<p><em><strong>Hast du bereits Pläne für neue Aufnahmen?</strong></em></p>
<p>Im Moment habe ich keine Pläme, neue Aufnahmen von mir herauszubringen &#8211; aber eine Compilation namens  &#8220;Ryuichi Sakamoto Tribute&#8221;, zu der ich einen Song beigesteuert habe (ein Cover aus Ryuichi Sakamotos Frühwerk) wird wahrscheinlich Ende des Jahres heraus kommen.</p>
<p>Und ich habe vor, im nächsten Jahr neue Alben von MimiCof und midori hirano aufzunehmen.</p>
<p><em><strong>Danke für das interview und alles Gute weiterhin.</strong></em></p>
<p>Ich hab zu danken für das Interview!</p>
<p>(M.G. &amp; U.S.)</p>
<p>Konzertfoto: Stuart Lee</p>
<p><a href="http://midorihirano.com/">midorihirano.com</a></p>
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		<title>MIMICOF: RundSkipper</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 15:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die aus Kyoto stammende Pianistin und Soundkünstlerin MIDORI HIRANO hat sich mit ihren Tonträgern und Filmscores längst auch in ihrer deutschen Wahlheimat einen Namen gemacht. Mit ihren ambienten Klangwelten, deren meditativer Charakter stets hervorgehoben wird, ist die Musikerin ein regelmäßiger &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/mimicof-rundskipper/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/mimicofrundskipper.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-287" title="mimicofrundskipper" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/mimicofrundskipper.jpg" alt="" width="150" height="142" /></a>Die aus Kyoto stammende Pianistin und Soundkünstlerin MIDORI HIRANO hat sich mit ihren Tonträgern und Filmscores längst auch in ihrer deutschen Wahlheimat einen Namen gemacht. Mit ihren ambienten Klangwelten, deren meditativer Charakter stets hervorgehoben wird, ist die Musikerin ein regelmäßiger Gast auf Berliner Bühnen; Club Transmediale und das bekannteste Filmfestival der Stadt sind dabei nur bekannte Wegmarken, kleinere Themenabende wie zuletzt bei Staalplaat willkommene Gelegenheiten, ihre Musik auch im kleineren Rahmen zu präsentieren.<span id="more-286"></span> Neben den Aufnahmen, die sie unter ihrem eigenen Namen herausbringt, ist das Projekt MIMICOF ihr zweites Standbein. Hier lotet sie vertracktere Gefilde aus: Dezente, doch stets unvorhersehbare Rhythmen und ein vielgestaltiges Soundmosaik bilden die wichtigsten Zutaten.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">„RundSkipper“ ist das zweite Schaffensergebnis aus diesem Projekt und erschien just auf dem japanischen Progressive Form-Label. Hierzulande bisher nur über Import erhältlich ist das gute Stück vielleicht eines der reizvollsten Electronica-Alben, die ein Programm wie das von Raster-Noton bereichert hätten. Schon bei ihren Ambientaufnahmen hat Hirano stets die Einzelmomente im Blick. Doch während die Details dort immer Teil eines fließenden Zusammenhangs sind, treten sie hier viel selbständiger in den Vordergrund. Beim ersten Hören freilich verstecken sie sich noch unter den schönen, aber nie zu schönen Melodiefolgen des E-Pianos, die dem Eröffnungsstück „Borderline“ zunächst einen sehr ruhigen Charakter verleihen. Darunter kratzt und faucht und dröhnt es allerorten, mal elektronisch, mal in Form metallener Geräusche, die wohl auf Feldaufnahmen basieren. Das gleiche gilt für den Klang zerfetzten Papiers, der ebenso an einen Reißwolf erinnert wie das Covermotiv. Am Sound erkennt man schnell, dass die Künstlerin auch Produzentin ist und Freude am Arrangieren von Klängen hat. Wirkt das Piano zunächst wie ein geduldiges, wohltuendes Pflaster über all dem rauen Kratzen, so kommen die harscheren Momente bald deutlicher zum Vorschein. In „Hills in the Ocean“ sorgen Hochfrequenztöne für Druck, Verzerrungen und Rhythmik kontrastieren in „Foil“ mit filigrane Klangpartikeln. So wie ihre Ambientseite niemals in Gefühlsseligkeit ausartet, sind ihre wechselhaften Rhythmen nie bloß stoffelige Tanzbeats, die ungebrochen in Ohr und Bein gehen.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Bei „RundSkipper“ zeigt sich ihre Kunstfertigkeit im Umgang mit Field Recordings vielleicht besser als je zuvor. Kubistische Noisequader und fliegende Späne haben im komplexesten Stück „Skipper“ ihren Auftritt. „Pulled up“ klingt nach Sandkörnern und erinnert an die Ambientsounds von Gruppen wie BLIND CAVE SALAMANDER, das 90er E-Piano stimmt Jazzakorde an, einige Plastiksounds sorgen für witzige Momente. Was sich in der Beschreibung konfus anhört, wird in Wirklichkeit durch spielerisches Arrangement gut zusammengehalten. Mal ist es das Piano, dass die Brücke zum nächsten Soundereignis schlägt, mal ein schlichtes Drone. Im letzten Drittel des Albums dürfen dann auch fremde Hände mitmischen. SERPH gestalten „Pulled up“ noch etwas tanzbarer und poppiger, lassen es schneller zur Sache kommen, verzichten dafür etwas auf die Sogwirkung des ursprünglichen Tracks. „Tunnel“ gerät unter der Bearbeitung von FRANK BRETSCHNEIDER (KOMET) vielleicht noch etwas griffiger und vor allem rhythmusbetonter als das Original, steigert sich sukzessive, bis sich die Takte völlig im reinen Sound auflösen. FUGENN &amp; THE WHITE ELEPHANTS verschaffen „Hills in the Ocean“ noch einmal ein ganz anderes, sehr plastisches Raumgefühl. „Aria“ unter der Hand von GO-QUALIA und ihren perkussiven Rock- und Metalzutaten bekommt dagegen eine fast infernalische Qualität.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">RundSkipper hat etwas von einem Film ohne Ton, nur mit Musik, die einem die gezeigten Ereignisse umso bewusster macht. Der Hauptunterschied zu Hiranos Solosachen liegt vielleicht daran, dass man als Hörer häufiger wachgerüttelt wird und somit nur für kurze Momente im meditativen Mäandern versinkt. Befindet man sich bei Midori Hirano in einem Tagtraum, so hat man bei MimiCof die Gelegenheit, vielfältig bearbeitete Aufzeichnungen eines Tagtraumes aus der Ferne zu sehen. (U.S.)</p>
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