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	<title>African Paper &#187; Monocube</title>
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		<title>Contemplator Caeli: Wiederveröffentlichung der Kollaboration von Monocube und Troum</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 02:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den kommenden Tagen bringen Zoharum zwei neue Editionen des ersten gemeinsamen Albums von Monocube und Troum auf CD und Kassette heraus. &#8220;Contemplator Caeli&#8221; erschien erstmals vor sechs Jahren bei Transgredient Records auf Vinyl. Trotz seines &#8220;genregeschichtlich&#8221; relativ späten Erscheinungsdatums &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/07/contemplator-caeli-wiederveroffentlichung-der-kollaboration-von-monocube-und-troum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den kommenden Tagen bringen Zoharum zwei neue Editionen des ersten gemeinsamen Albums von Monocube und Troum auf CD und Kassette heraus. &#8220;Contemplator Caeli&#8221; erschien erstmals vor sechs Jahren bei Transgredient Records auf Vinyl. Trotz seines &#8220;genregeschichtlich&#8221; relativ späten Erscheinungsdatums ist das Werk mit seinen flächigen, sich meist langsam <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/cc.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50736" title="cc" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/cc.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50735"></span></p>
<p>aufbauenden, entrückten Soundscapes, bei denen man bisweilen das Echo verfremdeter Akkordeonsounds zu hören meint. bereits zu einem kleinen Klassiker der Drone und Dark Ambient-Musik avanciert. Die von James Plotkin neu gemasterte Neuauflage präsentiert sich mit neuem Artwork von Chris Friel und einem bisher unveröffentlichten Bonustrack. &#8220;Contemplator Caeli&#8221; ist auch zum Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3244927150/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>MONOCUBE: Impasse</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Oct 2023 05:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Monocube]]></category>

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		<description><![CDATA[Monocube, von Drone Records einmal ganz passend als „ether-drone project “ bezeichnet, nennt die eigene Musik selbst lapidar „Dark Ambient“. Über ihren Beitrag zur „Drone -Mind / Mind-Drone“-Reihe konnte man hier lesen: „Monocube aus der Ukraine setzen auf sphärische, leicht &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/21/monocube-impasse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-37974" title="a2517914776_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/a2517914776_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><a href="http://africanpaper.com/tag/monocube/">Monocube</a>, von <a href="http://africanpaper.com/tag/drone-records/">Drone Records</a> einmal ganz passend als „ether-drone project “ bezeichnet, nennt die eigene Musik selbst lapidar<a href="https://www.instagram.com/monocube.official/"> „Dark Ambient“</a>. Über ihren Beitrag zur „Drone -Mind / Mind-Drone“-Reihe konnte man <a href="http://africanpaper.com/2016/11/12/v-a-drone-mind-mind-drone-vol-5/">hier</a> lesen: „Monocube aus der Ukraine setzen auf sphärische, leicht melodische Drones, die weit in der Ferne hallen, an Intensität zu- und abnehmen und zwischenzeitlich einen fast sakralen Charakter bekommen.“ <span id="more-37971"></span>Ihr Album „Substratum“ wurde ebenfalls <a href="http://africanpaper.com/2019/08/10/monocube-substratum/">auf diesen Seiten</a> gelobt: „Noch erhabener wirken so die Echos von angedeuteten Choralgesängen, ebenso die melodischen Synthietupfer, die irgendwann in akustische Klagelaute übergehen und an Orpheus in der Unterwelt denken lassen. Am Ende steht mit dem Limen die Schwelle, die die Grenze zum Zustand der Vollendung markiert.“ Augenblicklich macht Monocube <a href="https://www.facebook.com/monocube.official">„sonic art for choreography and installations“</a>.</p>
<p>Auf dem bislang nur als Download erhältlichen Album „Impasse“ werden auf fünf Stücken verschiedenste Spielarten dronelastiger, oftmals düsterer Musik durchgespielt: Das das Album eröffnende 20-minütige „Entanglement“ beginnt mit dunklem Brummen, das zunimmt und zu einem mysteriösen Brodeln wird, weitere Sounds kommen hinzu: Man hört Geräusche, die wie bearbeitete Stimmen klingen oder an ein Theremin denken lassen und irgendwann meint man, es würden sich Entitäten aus und seit Äonen durch Erdschichten wühlen. „Contention“ beginnt etwas rabiater mit dissonaten Passagen, die von rhythmischen Momenten abgelöst werden.  „Ephemera“ ist anfangs wesentlich reduzierter. Das kurze „Inherent Tension“ ist ein finsterer Dark Ambient-Track mit Dröhnen, das an die furchterregenden Sounds auf Lustmords „Heresy“ erinnert. „Intracellular“ ist ein Track, auf dem Rhythmus und irritierend-unheimliche Geräusche miteinander ringen.</p>
<p>Label: <a href="https://monocube.bandcamp.com/album/impasse">Self-Released</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3668907822/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TROUM / MONOCUBE: Contemplator Caeli</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Aug 2019 06:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
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		<category><![CDATA[Transgredient Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Schaut man in den nächtlichen Sternenhimmel, so können sich schnell ganz verschiedene Gefühle einstellen: So kann man sich angesichts der schieren (und tatsächlich unvollstellbaren) Größe des Kosmos sehr schnell seiner eigenen Insignifikanz bewusst werden, kann ob der „empty spaces between &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/08/24/troum-monocube-contemplator-caeli/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/troum_monocube.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18554" title="troum_monocube" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/troum_monocube-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schaut man in den nächtlichen Sternenhimmel, so können sich schnell ganz verschiedene Gefühle einstellen: So kann man sich angesichts der schieren (und tatsächlich unvollstellbaren) <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Observable_universe">Größe</a> des Kosmos sehr schnell seiner eigenen <a href="https://media.newyorker.com/photos/5d448b46e60d0200087e7e4a/master/w_774,c_limit/Rudick-Peanuts-1.jpg">Insignifikanz</a> bewusst werden, kann ob der „empty spaces between stars“ (Robert Frost) und des „Schweigens dieser unendlichen Räume“ (Pascal) erschauern &#8211; oder aber man kann eine Verbundenheit mit diesen kaum (er-)fassbaren Dimensionen verspüren. <span id="more-18553"></span></p>
<p>Letzeres ist auch mit dem u.a. bei Cicero zu findenden Begriff „contemplator caeli“ gemeint. Von Labelseite <a href="https://www.dronerecords.de/album.view.html?album=19005">heißt</a> es: „CONTEMPLATOR CAELI denotes the antique notion and skill of immersing into the (night-) sky, in order to feel connected to the immeasureable dimensions of the universe and the unearthly powers. The celestial spheres and objects are interpretated as living entities, building a shelter for the earth and the humans, reflecting an eternal cosmic order and it&#8217;s principles. The sky is being watched with deep humbleness, amazement and praise.“</p>
<p>Diese 12&#8221; ist keine Split zwischen den deutschen<a href="http://africanpaper.com/tag/troum/"> Troum </a>und Monocube aus der Ukraine, deren letztes Album jüngst noch<a href="http://africanpaper.com/2019/08/10/monocube-substratum/"> hier </a>besprochen wurde, sondern die beiden Gruppen arbeiteten mit dem Ausgangsmaterial der jeweils anderen. Basierend auf Akustikgitarre, Melodika, Akkordeon, Stimme und elektronischen Effekten entstanden vier lange Tracks.</p>
<p>Das erste Stück der A-Seite, „Circularis et Perpetua“, ist eine warme, von einer leichten Melancholie durchzogene Klangfläche. Das ist Musik der Sphären, die den Zuhörenden in eine Stimmung versetzt, für die „amazement and praise“ sicher nicht völlig falsche Begriffe sind. „Precessio Aequinoctiorum“ klingt dagegen etwas reduzierter und getragener. Hier hört man flüsternde, in der Klangfläche auftauchende Stimmen, deren Worte nicht erkennbar und entzifferbar sind und durch die der Track einen Moment des Mysteriösen bekommt. Ganz entfernt muss man an Martyn Bates denken, mit dem Troum vor Jahren hervorragende Aufnahmen gemacht haben. „Stellae Errantis“ ist atmosphärisch etwas anders als die Vorgänger ausgerichtet: dunkles Dröhnen, weniger Melodik. Insgesamt wird ein leicht bedrohliches Szenario entwickelt. „Digresio“ beginnt zaghaft mit vereinzelten Tönen in der Ferne, in denen sowohl dunkles Dröhnen als auch wunderschöne melodische Passagen auftauchen.</p>
<p>Das transparente, von leichten roten Schlieren durchzogene Vinyl lässt an <a href="https://www.spektrum.de/fm/1027/thumbnails/der-pferdekopfnebel-und-der-flammennebel-22h-belichtungszeit-db5b65d7-8689-4cbe-850d-18f3dc1c1d54.jpeg.4179391.jpeg">Nebel im All </a>denken und ist eine adäquate Repräsentation dieser Musik.  (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.dronerecords.de/">Transgredient </a></strong></p>
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		<title>MONOCUBE: Substratum</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Aug 2019 07:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben seiner Teilnahme an der Kollaboration mit Anemone Tube und Jarl zum Jahreszeitenzyklus von Pieter Brueghel dem Älteren hat der ukrainische Ambientmusiker Andrzej Gladuszewski alias Monocube dieses Jahr gleich noch einen Nachfolger des vor drei Jahren erschienenen Debütalbums &#8220;The Rituals&#8221; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/08/10/monocube-substratum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/monocubesubstratum.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17991" title="monocubesubstratum" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/monocubesubstratum-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Neben seiner Teilnahme an der Kollaboration mit Anemone Tube und Jarl zum Jahreszeitenzyklus von Pieter Brueghel dem Älteren hat der ukrainische Ambientmusiker Andrzej Gladuszewski alias Monocube dieses Jahr gleich noch einen Nachfolger des vor drei Jahren erschienenen Debütalbums &#8220;The Rituals&#8221; herausgebracht. Atmosphärisch intensiver und kompositorisch ausgereifter wirkt das unter punktueller Unterstützung von Antti Litmanen (Arktau Eos) und Frederic Arbour (Visions) entstandene &#8220;Substratum&#8221; schon auf den ersten Eindruck, und doch<span id="more-17990"></span> knüpft das Werk stilistisch deutlich an seinen Vorgänger an, dessen Opener &#8220;Visiones&#8221; gleich in einem neuen Track fortgesetzt wird.</p>
<p>Modulare Synthies und an ausgesuchten Stellen einmontierte Klänge verschiedener Saiteninstrumente bilden das Fundament der acht dröhnenden Klangflächen, deren düster-harmonische Schwere zum passiven Träumen verführen kann und so ein Grund sein mag, die unterschwellige Dynamik dieser Musik erst nach und nach mitzubekommen. Doch auch nachdem man sich an die Stimmung der Musik akklimatisiert hat, bleibt diese in ihrem Wesen diffus.</p>
<p>Wer auf die Macht der Worte vertraut, kann durch die Tracktitel zumindest etwas Orientierung in den abstrakten Klanglandschaften bekommen. Von der Sehnsucht erzählen sie, die sich unter verhalltem Rauschen und plötzlich losbrechenden Noisebrocken etwas Schmerzhaftes offenbart und nach Veränderung schreit. Vom Element Luft und der Prima Materia, der aristotelischen Urmatierie, aus der alles Irdische hervorgegangen ist, künden sie, und lassen so einen kosmogonischen Hintergrund erahnen. Noch erhabener wirken so die Echos von angedeuteten Choralgesängen, ebenso die melodischen Synthietupfer, die irgendwann in akustische Klagelaute übergehen und an Orpheus in der Unterwelt denken lassen. Am Ende steht mit dem Limen die Schwelle, die die Grenze zum Zustand der Vollendung markiert.</p>
<p>Letztlich drehen sich all diese Dinge um ein Schöpferisches, um eine Welt, die im Entstehen begriffen ist und die Musik, dem Titel entsprechend, zum Substrat macht. Die oft langsame und subtile Veränderlichkeit von Klangfarben, Harmonien und dezenten Rhythmen schärfen die Wahrnehmung und lassen die Abfolge von beunruhigendem Vibrieren, entspanntem kosmischen Bimmeln, fast schrillen bläserartigen Sounds und all den anderen Gegensätzen, ohne die laut William Blake kein Vorwärtsdrang möglich ist, noch deutlicher auf dem dunklen Nährboden aufscheinen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.cycliclaw.com/">Cyclic Law</a> / <a href="https://www.malignantrecords.com/">Malignant Records</a></strong></p>
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		<title>ANEMONE TUBE / JARL / MONOCUBE: Hunters in the Snow</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/05/25/anemone-tube-jarl-monocube-hunters-in-the-snow/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2019 04:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit den sechs Gemälden seines Jahreszeiten-Zyklus, bzw. den fünf erhalten gebliebenen, schuf Pieter Bruegel der Ältere einige der bekanntesten Werke der niederländischen Renaissance. Sie zeigen die Veränderungen der Natur und am Beispiel eines mitteleuropäischen Landvolkes die Situation der Menschen, die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/05/25/anemone-tube-jarl-monocube-hunters-in-the-snow/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/huntersinthesnow.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17775" title="huntersinthesnow" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/huntersinthesnow-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit den sechs Gemälden seines Jahreszeiten-Zyklus, bzw. den fünf erhalten gebliebenen, schuf Pieter Bruegel der Ältere einige der bekanntesten Werke der niederländischen Renaissance. Sie zeigen die Veränderungen der Natur und am Beispiel eines mitteleuropäischen Landvolkes die Situation der Menschen, die diesem Kreislauf unterworfen sind: Ihre Nöte, ihre Kraft, ihre Anstrengungen, diesen Gegebenheiten einen Lebensunterhalt abzutrotzen. Und obwohl in den Arbeiten, deren Titel <em>Der düstere Tag, Die Heuernte, Die Kornernte, Die Heimkehr der Herde </em>und<em> Die Jäger im Schnee</em> lauten, nur bedingt<span id="more-17774"></span> Idyllisches zu finden ist, auch Momente der Zerstreuung, der Erleichterung und der Einkehr. Eine ähnliche künstlerische Haltung, die Realismus und Empathie zusammenbringt, findet sich auch in &#8220;Hunters in the Snow &#8211; A Contemplation On Pieter Bruegel‘s Series Of The Seasons&#8221;, einem dunkel-ambienten Zyklus an Kompositionen, mit denen die Musiker Anemone Tube, Jarl und Monocube jüngst eine Annäherung an die Serie des flämischen Meisters wagten.</p>
<p>Einer Musik, die sich auf ein bestimmtes Werk der Malerei bezieht, geht es meist weniger darum, die Aussage des Bildes im eigenen Medium neu zu inszenieren, viel eher ist sie ein durch ein atmosphärisches Moment inspirierter &#8220;Kommentar&#8221;, der sich zu einem eigenen Werk verselbständigt. Bei den drei Musikern, die in den einzelnen Tracks immer wieder in anderen Konstellationen auftreten, liegt diese Deutung nah, denn mit ihren kontemplativen Soundscapes zwischen Ambient und dunklem Industrial arbeiten sie weitgehend abstrakt und intuitiv.</p>
<p>&#8220;The Gloomy Day&#8221;, an dem Hauptinitiator Anemone Tube und IRM-Gründungsmitglied Erik Jarl beteiligt sind, zeichnet den noch kühlen Vorfrühling aus Bruegels Landschaft im Sonnenuntergang in vielfarbig dröhnenden Klängen, in deren melierte Färbung jedoch immer mehr eine sublime Düsternis einzieht, flankiert von dumpfen, schicksalsschweren Paukenschlägen. Finden sich hier Jarl-Akzente im Rahmen der Handschrift des Berliner Musikers, so scheint beim frühlingshaften, aber kaum wonnigen &#8220;The Hay Harvest&#8221; Jarl die Richtung mit schneidenden Samples und obskuren Stimmen vorzugeben, die im Albumkontext die wohl konkreteste Bezugnahme auf die Geschäftigkeit der Bildfiguren darstellen. Ein jäher Bruch allerdings bringt die emsigen Geräusche zum verstummen und katapultiert die Hörer in einem enormen Gegenzoom in ein eine fast gottgleiche Position, von der aus er die Landschaft einmal mehr in erhabener Dunkelheit verschwinden sieht. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/dieheuernte.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-17784" title="dieheuernte" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/dieheuernte.jpg" alt="" width="1073" height="768" /></a>Im hochsommerlichen &#8220;The Harvesters&#8221;, das das Erntethema fortführt, hat der ukrainische Ambientmusiker Monocube seinen ersten Auftritt, der zusammen mit Anemone Tube zunächst das Wetter und die Gezeiten sprechen lässt. Wie im Bruegelschen Bild nur marginal zu sehen, findet die Kornernte in Küstennähe statt. Doch bald schon rückt auch hier die Atmosphäre des menschlichen Tagewerks ins Zentrum mit disharmonischem Bohren und Brummen, das die Erntetätigkeit zu einer Art Allegorie menschlicher Alltagspflichten werden lässt, während Kleinteiliges durch den Raum fällt und tropft. Es ist das wohl lauteste und heftigste Stück des Zyklus mit der Räudigkeit eines schmerzhaften Sonnebrandes.</p>
<p>Der Herbst ist die Zeit der Besinnung und Einkehr und vielleicht auch der heimeligen Melancholie, und so beginnt das von Anemone Tube allein bestrittene &#8220;The Return of the Herd&#8221; fast schon traditionell mit streicherartigen Sounds, die sich in beinahe sanften Wellen fortbewegen, entschleunigte Pianotupfer, aber auch (Unheilvolles ankündigende?) Feedbacksounds kommen hinzu. Das als Titeltrack ausgewählte Winterstück &#8220;The Hunters in the Snow&#8221;, an dem nun alle drei Musiker beteiligt sind, ist mit seiner Länge von über achtzehn Minuten Höhepunkt und Finale der Sammlung. Mit seinem abrupt-brachialen Auftakt und dem rauen Vibrato der pulsierenden Synthies, mit den wirklichkeitsdurchbrechenden Breaks und den immer wieder neu angestoßenen dynamischen Schüben scheint die Komposition eher eine Treibjagd als eine subtile Pirsch einzufangen, und während das Gemälde die Jäger bei der Heimkehr zeigt, hat der Track scheinbar alle Anzeichen der strapaziösen Jagd und auch aller anderen Strapazen des zurückliegenden Jahres mit im Gepäck.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/jägerimschnee.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-17785" title="jägerimschnee" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/jägerimschnee.jpg" alt="" width="1000" height="712" /></a>Die allumfassende, fast kosmologische Weltdarstellung, die Bruegel in seinem Zyklus anstrebte, scheint ein zentrales Interesse der drei Musiker zu sein. In dem ausführlichen Essay von Sven Schlijper-Karssenberg und Kim Dohlich, der im Booklet abgedruckt ist, werden diese als &#8220;worldscapes, endless cycles of growth and decay, of beauty and melancholy, fear and joy&#8221; bezeichnet, die eine Welt voller Ambiguität zwischen Frieden, Aufruhr und Abhänigkeit von einer indifferenten Natur, zwischen Existenznot und dem Zwang zu Töten, zwischen Bewegung und Stillstand präsentieren. Die Musik fungiert den AutorInnen zufolge als ein noch unmittelbareres Vehikel, die im Bilderzyklus thematisierte Zeit erfahrbar zu machen, während der Umweg über den interpretierenden Verstand umschifft werden kann. Mit dem im Booklet zitierten Autor Jean Gerbser zu sprechen, wird man von ihr &#8220;ganz zum Hiersein verführt&#8221;. Ganz abgesehen von dieser Funktion besticht die Musik durch eine außerordentliche Dichte, die man als einziges Kollaborationsmerkmal anführen mag, wohingegen ihr jeglicher Kompromisscharakter, der so vielen Zusammenarbeiten anhaftet, fehlt. Durch den Kontext der Bilder kann sie an weiterer Tiefe nur gewinnen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://the-epicurean.transformed.de/">The Epicurean</a> / <a href="http://www.aufabwegen.de/">AufAbwegen</a></strong></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/fJt3LLtDchk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>ANEMONE TUBE: In the Vortex of Dionysian Reality (CD)</title>
		<link>https://africanpaper.com/2017/05/13/anemone-tube-in-the-vortex-of-dionysian-reality-cd/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 May 2017 01:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Post Scriptvm]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem einen oder anderen wird der Titel dieser Veröffentlichung sicher bekannt vorkommen, und besonders aufmerksame Leser unserer Seite werden sich fragen: Warum besprechen die das Album zweimal? Die Antwort ist einfach, denn es handelt sich bei dieser CD um eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/05/13/anemone-tube-in-the-vortex-of-dionysian-reality-cd/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/anemonetubevortexcd.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13743" title="anemonetubevortexcd" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/anemonetubevortexcd-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dem einen oder anderen wird der Titel dieser Veröffentlichung sicher bekannt vorkommen, und besonders aufmerksame Leser unserer Seite werden sich fragen: Warum besprechen die das Album zweimal? Die Antwort ist einfach, denn es handelt sich bei dieser CD um eine derart ergänzte und bearbeitete Reissue des vor knapp zwei Jahren erschienenen Tapes, dass das Digipack mit dem neuen Artwork als ein fast neues Release durchgehen kann. Die sechs ursprünglichen Tracks bilden in remasterter und hier und da<span id="more-13742"></span> leicht anders betitelter Form den Rumpf der neuen Fassung, deren zweite Hälfte aus drei z.T. längeren Kompositionen besteht, die in der Zwischenzeit mit tatkräftiger Unterstützung eingespielt wurden und ziemlich gut zu dem bereits bekannten Material passen.</p>
<p>In meiner Besprechung der ursprünglichen Version sprach ich vom „Strudel einer dionysischen Welt“, in die Anemone Tube die Hörer mit seinen dunklen, verrauschten Lärmszenarien kompromisslos zieht – eine formlose, chaotische Welt, in welcher der Mensch in der Spätphase der Zivilisation durch Zertrümmerung der falschen sokratischen Überzeugungen und Identitäten seine wahre Bestimmung und eine Seele finden kann, die sich laut Friedrich Nietzsche mehr im Gesang als in der begrifflichen Sprache ausdrückt. Nietzsche benannte diesen formlosen, aber heilsamen Abgrund nach dem griechischen Gott des Rausches das „Dionysische“ und fand es in jungen Jahren in den Werken seines Idols und zeitweiligen Freundes Richard Wagner verwirklicht.</p>
<p>Eine Sache, die mir und einigen Kollegen schon damals hervorhebenswert erschienen ist, war der zum Teil derbe, verrauschte Klang der meist ambient gleitenden Musik, deren noisiges Feedback stellenweise an E-Gitarren erinnert. Im eröffnenden Titelstück mit seinem zentralen Robert Bresson-Zitat und im besonders soghaften „Tower of Evil“ (hier „Turm des Bösen“ betitelt) kommt das recht nah an Metal, in der kosmischen Entrücktheit des ursprünglich finalen „Evangelium der Weltharmonie“, bei dem die russisch-baltischen Post Scriptvm mitgewirkt haben, fühlt man sich an schöngeistigen Postrock erinnert.</p>
<p>Noch deutlicher in diese Richtung gehen die neuen Tracks: „Perpetual Dawn“, an dem Pierre Jolivet alias Pacific 231 mitgewirkt hat, dröhnt abgründig und ist mit einer derart kantig verkratzten Noisehülle umgeben, dass der berührend melancholische Untergrund erst nach einiger Zeit etwas deutlicher zu erkennen ist. Was beim „Evangelium der Weltharmonie“ zusammen ging – shoegaziges Rauschen und melancholische Schönheit – wird hier noch einmal auseinanderdividiert. Zur Synthese kommt dies wieder in „Suicidal Fantasy“, eine Fortsetzung des auf dem „Golden Temple“-Album enthaltenen „Negation of Myth“. Trotz seiner rauen Oberfläche wirkt der Track gelöster und abgeklärter als „Perpetual Dawn“, das einen auf sanften Schwingen in die fatalen Abgründe der eigenen Psyche zu tragen scheint.</p>
<p>Das abschließende „Like The Streaming Of A Giant River, Life Is Passing Without Ever Turning Around“ ist in Kollaboration mit dem ukrainischen Ambient-Musiker Monocube entstanden, der wohl auch für seine finale Gestalt verantwortlich zeichnet. Für den Track  wird weit ausgeholt, denn noch etwas länger und ausladender könnte er ein episches One Track-Album füllen – dichte, dynamische Dronewellen bilden die eher schwebende als geerdete Grundlage für eine ganze Reihe an narrativen Details: Sprachfetzen, vermutlich gesamplet und trotz ihrer Verstecktheit heftig, kleine digitale Beigaben, bedrohliches Growlen von Monocube und nicht zuletzt das hier etwas dezenter eingesetzte Feedback, das die typische Anemone Tube-Handschrift trägt.</p>
<p>In seiner rätselhaften, hypnotischen Intensität bildet das Stück einen späten Höhepunkt des Albums und trägt nicht wenig dazu bei, dass die CD als eigenständige Veröffentlichung gelten kann, mit der „In the Vortex of Dionysian Reality“ zu seiner reiferen Form herangewachsen ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.facebook.com/blossoming.fern">Blossoming Fern</a></strong></p>
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		<title>Anemone Tube und Monocube am 27.03. im Berliner Madame Claude</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2017 10:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anemone Tube]]></category>
		<category><![CDATA[eXperimontag]]></category>
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		<description><![CDATA[Das deutsche Post-Industrial-Projekt Anemone Tube muss man Lesern unserer Seite wohl nicht mehr extra vorstellen, und im dunklen experimentellen Underground der Berliner Szene zählt der Künstler mit seinen oft spirituell grundierten Soundkollagen zu den festen Größen. Nach einer Zeit der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/02/18/anemone-tube-und-monocube-am-27-03-im-berliner-madame-claude/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Post-Industrial-Projekt Anemone Tube muss man Lesern unserer Seite wohl nicht mehr extra vorstellen, und im dunklen experimentellen Underground der Berliner Szene zählt der Künstler mit seinen oft spirituell grundierten Soundkollagen zu den festen Größen. Nach einer Zeit der Bühnenabstinenz wird er am Montag den 27. März im Kreuzberger Madame Claude zu sehen sein, Rahmen ist die Dauerreihe eXperimontag. Als weiterer Act wird der ukrainische Ambient-Dröhner Monocube zu hören und zu sehen sein. Den Bar-Bereich wird Resident Ondula mit verquerer &#8220;post-eklektischer&#8221; Electronica beschallen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/02/anem.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13390" title="anem" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/02/anem.jpg" alt="" width="960" height="688" /></a><span id="more-13389"></span></p>
<p><strong>ANEMONE TUBE (Dark Ambient, Experimental, Industrial, Noise/DE)</strong></p>
<p>The audio works of Anemone Tube are a unique blend of dark ambient, noise, industrial and sound-art with a strong psychogenic impact. The use of constantly shifting and altering sounds and moods is possibly one of the most intriguing things about the audio creations of Anemone Tube.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/LuAJctgbKLo" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>MONOCUBE (Dark Ambient, Experimental, Industrial, Noise/UKR)</strong></p>
<p>Monocube is an Ukrainian dark ambient act, being active since 2008. His recent participation on the prestigious “Drone Mind“ LP compilation series on Drone Records (DE) was followed by the release of the second, full length Monocube album end of 2016 on Malignant Records (US), featuring nine new tracks and just over an hour worth of material ensconced in shadowy, enveloping atmospheres. Intact with all the hallmarks of classic dark ambient, Monocube creates arcing, cinematic textures, elegiac melodies and distant time-stretched landscapes.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/QZpSN65-sQE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>ONDULA (DJ-Set/Post-Eclecticism/Berlin)</p>
<p>Free Donation | Doors 19.00 | Start 21.30<br />
Madame Claude Berlin<br />
Lübbener Straße 19<br />
10997 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1859621054285097/"><strong>Event auf Facebook</strong></a></p>
<p><a href="https://epicureanescapism.bandcamp.com/"><strong>Anemone Tube @ Bandcamp</strong></a></p>
<p><a href="https://soundcloud.com/monocube_official"><strong>Monocube @ Soundcloud</strong></a></p>
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		<title>V.A.: DRONE-MIND // MIND-DRONE Vol. 5</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/11/12/v-a-drone-mind-mind-drone-vol-5/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 07:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Clade]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Gydja]]></category>
		<category><![CDATA[Monocube]]></category>
		<category><![CDATA[Yrsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf diesen Seiten sind schon mehrfach die Veröffentlichungen der &#8220;Drone-Mind/Mind-Drone&#8221;-Reihe besprochen worden, die es sich u.a. zum Ziel gesetzt hat, Drones aus verschiedensten Teilen der Welt zu präsentieren. Dabei ist der Ansatz eine Betonung geographischer Diversizität, bei der aber gleichzeitig &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/11/12/v-a-drone-mind-mind-drone-vol-5/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/11/dronemind5_cover-screen-small1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12969" title="dronemind5_cover-screen-small" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/11/dronemind5_cover-screen-small1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf diesen Seiten sind schon <a href="http://africanpaper.com/2012/05/05/v-a-drone-mind-mind-drone-volume-1-ubewoet-halo-manash-jarl-b%c2%b0tong/">mehrfach</a> die <a href="http://africanpaper.com/2013/04/06/v-a-drone-mind-mind-drone-volume-2-yann-novak-strom-noir-emma-ya-karl-bosmann/">Veröffentlichungen</a> der &#8220;Drone-Mind/Mind-Drone&#8221;-Reihe besprochen worden, die es sich u.a. zum Ziel gesetzt hat, Drones aus verschiedensten Teilen der Welt zu präsentieren. Dabei ist der Ansatz eine Betonung geographischer Diversizität, bei der aber gleichzeitig die Verbundenheit mit- und untereinander herausgestellt wird: „DRONEMIND and MIND-DRONE build a circle of diverse interrelations.The Drone as a metaphor for everything that vibrates, that releases energy &#8211; from atoms and elementary particles to the hum of<span id="more-12966"></span> the earth and the universe. The Drone as an entity that connects everything that exists within our own &#8220;mind-space&#8221;,perception and self.”</p>
<p>Gydja, das Projekt der ursprünglich aus Island stammenden und nun in Neuseeland residierenden Abby Helasdottir, die in den letzten Jahren regelmäßig Cover für Cold Spring gestaltet hat, eröffnet die Zusammenstellung mit einem enorm starken Track: “Gjallarbru” ist eine minimalsymphonische Nummer aus kristallinem Knarzen, Windrauschen und an- und abschwellenden Drones. Was auffällt, ist der unglaublich transparente Klang, in dem die einzelnen Elemente nicht zu einem einzigen Brei (vermischt) werden. Dieser immer auch (dem Titel angemessen) mysteriös klingende Track lässt den Hörer denken, gleich höre er den Ruf „Tekeli-li!“ Clade, ein Duo, dessen Mitglieder in den USA und Schottland beheimatet sind (und die durchaus selbstbewusst sagen „In an era when so much content is driven by personality, we offer instead the challenge, or the respite, of interacting with sound on its own terms.“) klingen dagegen etwas rauer. Auf „Furnace“ hört man Knistern, dunkles Dröhnen, verhallte Geräusche, immer an der Grenze zur Bedrohung. „The Last Summer“ ist musikalisch ähnlich, ist aber etwas verrauschter und erzeugt mit seinen in der Ferne dröhnenden Melodiefragmenten eine melancholische Atmosphäre, die einem eine Vorstellung des Abschiednehmens gibt. Monocube aus der Ukraine setzen auf sphärische, leicht melodische Drones, die weit in der Ferne hallen, an Intensität zu- und abnehmen und zwischenzeitlich einen fast sakralen Charakter bekommen. Yrsel aus Frankreich klingen auf &#8220;Krstnhmnbrtncrt&#8221; so, als hätten sie ihre Klänge aus dissonanten Streichern und/oder Blasinstrumenten gewonnen, ganz so als werde The Caretaker von Hermann Kopp gecovered.</p>
<p>Wie auch schon die vier Teile und sechtzehn Künstler zuvor beweist der fünfte Teil auf welch hohem Niveau Geräuschmusik angesiedelt sein kann. Bezogen auf den vierten Teil <a href="http://africanpaper.com/2015/11/21/v-a-drone-mind-mind-drone-volume-4/">schrieb</a> ich vor einiger Zeit: &#8220;Was erneut auffällt ist, dass trotz der durchaus sehr unterschiedlichen Herangehensweisen und der daraus resultierenden Musik auch Teil 4 erneut wieder dadurch auffällt, dass aus dieser (scheinbaren) Heterogenität ein Ganzes entsteht.&#8221; Ein Satz, der auch diese Rezension abschließen kann. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dronerecords.de/">Drone</a></strong></p>
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