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	<title>African Paper &#187; Nihil Communication</title>
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		<title>CONURE: Zenith</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2024 06:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem Vierteljahrhundert an regelmäßigen Releases und Performances kann man den auch bei 15 Degrees Below Zero und anderen Combos aktiven Kalifornier Mark Wilson alias Conure mittlerweile als verlässliche Institution in der Welt des experimentellen Noise bezeichnen. Zu den verbindenden &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/27/conure-zenith/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/zenith.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40783" title="zenith" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/zenith-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach einem Vierteljahrhundert an regelmäßigen Releases und Performances kann man den auch bei <a title="15 DEGREES BELOW ZERO: Open Doors" href="http://africanpaper.com/2022/10/01/15-degrees-below-zero-open-doors/">15 Degrees Below Zero</a> und <a title="NIHIL COMMUNICATION: Live" href="http://africanpaper.com/2022/08/13/nihil-communication-live/">anderen Combos</a> aktiven Kalifornier Mark Wilson alias Conure mittlerweile als verlässliche Institution in der Welt des experimentellen Noise bezeichnen. Zu den verbindenden Elementen seiner primär auf Mikros, Mischpult, Loops und diversen Effekten basierenden Arbeiten zählt die <span id="more-40779"></span>Tendenz, den Fokus sowohl auf die momenthafte Beschaffenheit herausfordernder Sounds als auch auf ihre oft spannungsvolle, narative Dynamik zu lenken- eine Qualität, die niemals konstruiert wirkt und sich einfach aus dem Musikverständis des Künstlers heraus zu ergeben scheint.</p>
<p>Dieser Charakterzug findet sich auch in seinem jüngsten Release &#8220;Zenith&#8221;, das bereits vor elf Jahren, kurz nach Wilsons Umzug von der Bay Area nach Berlin, aufgenommen wurde und anscheinend seit dem in einer Schublade der Dinge harrte. &#8220;Zenith&#8221; wird vom Label als EP bezeichnet, aber man sollte dazu sagen, dass das bislang digital erschienene Release über eine Stunde lang ist &#8211; in einer Zeit, in der Hinz und Kunz jeden streambaren Einzeltrack als Single bezeichnen, würde wahrscheinlich der mit achteinhalb Minuten Spieldauer kürzeste Track dieser Veröffentlichung bereits als EP durchgehen. Man kommt hier also intensiv auf seine Kosten.</p>
<p>Das knapp halbstündige &#8220;The Zenith Greeted&#8221; eröffnet das Album mit anfangs leisem Rascheln, in das sich bald verhalltes motorisches Brummen mischt, das sich schnell jedoch als rasant und kompromisslos entpuppt. Eine rhythmische Struktur entfaltet sich, deren schnelle Abfolge von leicht verzerrtem Rauschen und alarmierenden Hochtönern in wellenförmigen Intervallen abtaucht und wieder deutlicher an die Oberfläche drängt. Trotz der nicht wirklich regelmäßigen Repetition der einzelnen Motive vermag sich eine hypnotisierende Wirkung einzustellen, die erst mit der deutlichen Steigerung des Stücks aufgehoben wird: Das Rauschen wird noisiger, kratzender, die Hochtöner schriller, und all dies geschieht in gut bemssenen Relationen, die keine allzu deutlichen Brüche, aber auch keine reine Gradualität zulassen. Hat der Track seinen Zenith erreicht, kann man noch über zehn Minuten im dynamischen Lärm baden.</p>
<p>Die drei folgenden Tracks von unterschiedlicher Länge entfalten eine ähnlich starke Intensität. &#8220;Exclamations Bewilderment&#8221; versprüht mit unpoliertem Brummen einen warmen Sound, der auch als Hintergrund für hohe Sinustöne herhält, die sich &#8211; nicht untypisch für Conure, der sich weit entfernt vom angesagten Lush Noise immer ein dezentes Moment bewahrt &#8211; durchaus noch diesseits der Schmerzgrenze bewegen. Aus diesen kristallisieren sich zwitschernde Töne und später schrilles Schleifen, die nicht die einzigen Komponenten bleiben, die auch diesem vordergründig statischeren Stück Bewegung verleihen. Das zu Beginn subtil-verhaltene &#8220;Stoppages&#8221; mischt die Illusionen aquatischen Plätscherns und hechelnd fauchender Stimmen in ein verrauschtes Szenario. Hier sind es in schwer greifbares Schaben und Hantieren gehüllte unregelmäßige Detonationen, die das Stück auf seinen Höhepunkt zutreiben.</p>
<p>Im schwindelerregenden zweiten Teil, der, abgesehen von seinem steilen Zenith, in seiner trockenen Klangbeschaffenheit kaum Ähnlichkeit mit seinem Vorgänger aufweist, findet die rasante Reise ihren Abschluss, und man stellt ganz erstaunt fest, wieder eine Stunde älter geworden zu sein &#8211; dies weil Conure auch hier ein Meister im Umgang mit Spannungskurven ist und darüber ein Händchen für die Transformation von Sounddetails hat, bei der vieles in verwandelter Form wiederkehrt und wenig verloren geht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Brutal Forms</strong></p>
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		<title>NIHIL COMMUNICATION: Live</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2022 00:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andre Custodio]]></category>
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		<category><![CDATA[Danvers State Recordings]]></category>
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		<category><![CDATA[Nihil Communication]]></category>
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		<description><![CDATA[Als vor über anderthalb Jahrzehnten der heute v.a. als Jazz-Drummer bekannte Kalifornier André Custodio mit seinem experimentell ausgerichteten Soloprojekt Nihil Communication auf der Bildfläche erschien, hätte man jemanden erwarten können, der gekommen war um zu bleiben, zumindest seit dem Album &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/13/nihil-communication-live/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/nihilcommunicationlive.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-30837" title="nihilcommunicationlive" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/nihilcommunicationlive-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als vor über anderthalb Jahrzehnten der heute v.a. als Jazz-Drummer bekannte Kalifornier André Custodio mit seinem experimentell ausgerichteten Soloprojekt Nihil Communication auf der Bildfläche erschien, hätte man jemanden erwarten können, der gekommen war um zu bleiben, zumindest seit dem Album &#8220;We are Violent&#8221; (Edgetone Records 2006), das mit zahlreichen Gästen eine intensive Düsternis aus fast introvertiert wirkender Dröhnung und einem Rauschen erzeugte, das bei genauerem Hören eine versteckte lärmende Gewalt transportiert. Allerdings entpuppte sich das Projekt als eines, das nur in größeren Abständen von sich reden machte. <span id="more-30836"></span></p>
<p>Eine weitere Wegmarke in der Geschichte des Projektes war eine Show, die Nihil Communication 2011 im Lab in San Francisco aufführte. Bei dem gut 20-minütigen set holte sich Custodio die Verstärkung interessanter Kollegen, namentlich Dave Ed (Neurosis), Kevin Gan Yuen (Suthek Hexen) und Mark Wilson alias Conure, mit dem Custodio vor dessen Umzug nach Berlin noch die Band Rings of Smoke through the Trees betrieb. Das ungemein atmosphärische Set, dass die vier mittels Gitarre, Effekte und Kontaktmikros, Moog und diverser anderer Elektronik erzeugten, wurde erst vor kurzem auf dem vorliegenden Tape zugänglich gemacht.</p>
<p>Geheimnisvolles Rumpeln und Poltern aus unbekannten Tiefen eröffnet die Show, und mit etwas wohl Synthetischem, das einer rituell anmutenden Flöte ähnelt und zwischen lieblich und schräg über all dem orientalisiert, entsteht ein spannendes Intro. Nach einigen Minuten schiebt sich eine hellfarbige Dröhnung hinter die Ereignisse, wie um deren Sequenz einen soliden Rahmen zu geben. Doch auch hier geben sich weitere klappernde, knarrende, quietschende und kreisende Sounddetails die Ehre. Sanfte Twangs einer elektrischen Gitarre kommen hinzu, während es im Hintergrund weiter vibriert, und immer mehr entsteht der Eindruck einer Fahrt durch dunkel ausgeleuchtetes Gelände, dessen nur ahnbare Strukturen an einen episodischen Film erinnern.</p>
<p>Irgendwann wird diese Fahrt merklich holpriger, neben nun rau(er)en Gitarren rollt ein wahrer Schuttberg an knarrigen Sounds auf einen zu, und auch menschliche Stimmen (des Publikums?) machen sich murmelnd bemerkbar. Einige Quietschgeräusche erinnern auch immer häufiger an eine Sprache, aber freilich kann man solcherlei auch immer projizieren. Salven lärmender Entgrenzung tauchen mit der Zeit immer öfter auf, geben der Musik eine gezeitenartige Form und absorbieren zahlreiche andere klangliche Details aus der musikalischen Umgebung.</p>
<p>Nach dem abschließenden Plateau bleibt der Eindruck einer Musik, die sich gefühlt im Minutentakt immer wieder neu erfindet und dabei doch stets stringent bleibt und den Bann, den sie auf die Zuhörer ausübt, nie unterbricht. Wie man hört, war das Publikum begeistert. Von den Tapes sollen noch einige erhältlich sein. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Danvers State Recordings</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2002183697/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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