<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Salt</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/salt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>META MEAT: Paths</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/03/22/meta-meat-paths/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/03/22/meta-meat-paths/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 05:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Meta Meat]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Von]]></category>
		<category><![CDATA[Salt]]></category>
		<category><![CDATA[Somekilos]]></category>
		<category><![CDATA[Substantia Innominata]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=45552</guid>
		<description><![CDATA[„Paths“ ist die neueste Veröffentlichung in Drones &#8220;Substantia Innominata&#8221; -10&#8221;-Reihe &#8211; „inspired by or related to &#8216;the Unknown&#8217; around or within us“ -, von denen schon eine ganze hier besprochen wurden. Der wortspielerische Name des französischen Projekts ist nicht reiner &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/22/meta-meat-paths/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/sub31b-webcover-1500px.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45553" title="sub31b-webcover-1500px" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/sub31b-webcover-1500px-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Paths“ ist die neueste Veröffentlichung in Drones <a href="http://africanpaper.com/tag/substantia-innominata/">&#8220;Substantia Innominata</a>&#8221; -10&#8221;-Reihe &#8211; „inspired by or related to &#8216;the Unknown&#8217; around or within us“ -, von denen schon eine ganze hier besprochen wurden. Der wortspielerische Name des französischen Projekts ist nicht reiner Selbtszweck, sondern will verstanden werden, als Verbindung von <a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=22432">„the source of flesh (meat) with its passage beyond (meta)“</a>.<span id="more-45552"></span> Die zwei Franzosen Somekilos und Phil Von (u. a. bei Von Magnet) liefern mit „Paths“ sicher eine der rhythmischsten Veröffentlichungen ab, die in einer der zahlreichen Reihen bei Drone Records erschienen sind.</p>
<p>Auf vier Tracks kommen<a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=22432"> „ethnic voices, handplayed drums, exotic instruments and advance electronic sounds“</a> zusammen. Das erste Stück „Outward“ beginnt mit einer verfremdeten Stimme (vielleicht wird man kurz an <a href="http://africanpaper.com/tag/peter-christopherson/">Peter Christophersons</a> Threshold HouseBoys Choir erinnert), dann setzt wuchtige Perkussion ein, während im Hintergrund dichte Sounds dröhnen. Zwischendurch ein Innehalten und dann ein erneuter Einsatz von Rhythmen, die im Verlauf immer treibender werden. „Surroundings“ ist durchzogen von Handperkussion, Atmen, flächigen Sounds, Sprachsamples, Gesängen, die dann abebben. Dieser Track ist etwas schleppender und atmosphärischer. Die B-Seite beginnt mit dem langen „Crossed“: auch hier wieder Perkussion, dann Stimmsamples, eine Frau rezitiert, spricht, man hört Lachen oder Weinen, der Track wird hektischer, treibend, Das kürzere „Distant“ ist etwas dunkler. Ein „trip like a shamanistic healing ceremony“, beschreibt es das Label durchaus nicht falsch und das von SALT designte Cover mit einen geschröpften Mann passt sicher  ganz gut zur Konzeption. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://dronerecords.de/">Drone Records</a><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/2024614384&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true&amp;visual=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="300"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Drone Records" href="https://soundcloud.com/drone-records" target="_blank">Drone Records</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="META MEAT-Surroundings" href="https://soundcloud.com/drone-records/meta-meat-surroundings" target="_blank">META MEAT-Surroundings</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/03/22/meta-meat-paths/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MORTHOUND: Off The Beaten Track The Light Don&#8217;t Shine</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/09/12/morthound-off-the-beaten-track-the-light-dont-shine/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2015/09/12/morthound-off-the-beaten-track-the-light-dont-shine/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2015 08:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ant-Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Bennie Nilsen]]></category>
		<category><![CDATA[BJ Nilson]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Meat Industry]]></category>
		<category><![CDATA[Hazard]]></category>
		<category><![CDATA[Janitor]]></category>
		<category><![CDATA[Morthound]]></category>
		<category><![CDATA[Raubbau]]></category>
		<category><![CDATA[Salt]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Alt]]></category>
		<category><![CDATA[Tape Decay]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=10851</guid>
		<description><![CDATA[Betrachtet man die düstere Industrial-Riege der 90er und vergleicht diese mit der gediegenen und nicht selten etwas hippen heutigen Soundart-Szene, die man auf der CTM erleben kann und über die Monat für Monat der Wire berichtet, so kommt man zu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/09/12/morthound-off-the-beaten-track-the-light-dont-shine/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/raubbau-raub038-x3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10852" title="raubbau-raub038-x3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/raubbau-raub038-x3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Betrachtet man die düstere Industrial-Riege der 90er und vergleicht diese mit der gediegenen und nicht selten etwas hippen heutigen Soundart-Szene, die man auf der CTM erleben kann und über die Monat für Monat der Wire berichtet, so kommt man zu dem Schluss, dass es zwischen diesen beiden Subkulturen kaum Berührungspunkte gibt. Dennoch hat Benny Nilsen, der sich mittlerweile BJ nennt, als einer der wenigen den Sprung von der einen in die andere Szene geschafft und tanzt mittlerweile auf beiden Hochzeiten. Sein Projekt Morthound, vor rund zwanzig Jahren einer der klassischen Exponenten des<span id="more-10851"></span> dunklen Industrial und des Cold Meat-Labels, galt lange als abgeschlossen, bis sich im letzten Jahr die Lebenszeichen häuften, namentlich ein Auftritt auf dem Epicurean Escapism-Festival und eine <a href="http://www.discogs.com/Morthound-Mortology/release/5177734">5-CD-Box mit allen vier Alben sowie unveröffentlichtem Material unter dem Titel &#8220;Morthology&#8221;</a>.</p>
<p>Dass Nilsen Morthound auch als Studioprojekt wiederbeleben würde, lag somit in der Luft, und alle Erwartungen bestätigen sich nun in Form von &#8220;Off the Beaten Track the Light don&#8217;t Shine&#8221;, einem Werk in vielen dunklen Farbschattierungen, dass nebenbei noch von Nilsens Erfahrungen mit Sampling und Feldaufnahmen profitiert. Für Die Hards der alten Schule werden in erster Linie die Tracks interessant sein, die besonders prägnant an das Frühwerk anknüpfen und dunklen Industrial bieten. Das ausladende „Between Midnight And Dawn“ ist so ein Stück, schon der Titel verweist unmissverständlich auf die episodische Reise durch dunklen Klanglandschaften, in denen unheilvolle Dialogfetzen in unterschiedlich starker Verfremdung mit hintergründigem Grollen und geheimnnissvollem Glühen überblenden. Oder das ebenfalls recht lange „Disquieted“, das zunächst auf ausgesprochen leisen Sohlen daherkommt und sich nach und nach, begleitet von cinematischen Spannungsmachern, zu einem wahren Inferno aus verzerrtem Rauschen hocharbeitet.</p>
<p>Schon bei diesen recht klassischen Tracks demonstriert der Musiker zwei seiner zentralen Fähigkeiten, nämlich mittels klanglicher Bewegung und angedeuteter Plastizität ein fast filmisches Raumgefühl zu suggerieren, begleitet von einem kunstvollen Umgang mit Geräuschen, bei denen er stets ein gutes Händchen für unterschiedliche Grade an Bearbeitung hat. Bei einigen seiner eher „dokumentarischen“ Arbeiten mit weitgehend naturbelassenen field recordings würde man sich eine solche Variationsbreite gelegentlich wünschen, aber das nur am Rande.</p>
<p>Zum Thema Variation gibt es aber auch bei „Off The Beaten Track..“ einiges zu sagen, denn die meisten der etwas kürzeren Stücke differenzieren den klassischen Morthound-Stil in die unterschiedlichsten Richtungen aus. Während „The Black Forest“ mit seine relaxten Ethno-Percussions noch gut zu der ambienteren Seite der klassischen Morthound passt, irritiert „The Munich Manual“ die Hörer mit der Illusion technoider Rhythmen, die sich jedoch als genial inkohärent erweisen und das Stück bald in einen Klangstrudel münden lassen, der in eine surreale Filmszene (ich kann mir David Lynch an der Stelle nicht verkneifen&#8230;) passen würde. „The Device“ beginnt mit enervierendem minimalistichem Geklicke, bis dass räudiges Grollen dem Spaß sein verdientes Ende bereitet und das Substrat für allerhand schemenhafte Soundfragmente bildet.</p>
<p>Letztlich ist das Album gerade deshalb ein gutes Comeback, da es an frühere Arbeiten zwar deutlich anknüpft, dabei aber trotzdem erst gar nicht versucht, 19 Jahre für null und nichtig zu erklären und somit ein wirkliches neues Kapitel einleitet. Es könnte spannend bleiben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.raubbau.org/">Raubbau</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2015/09/12/morthound-off-the-beaten-track-the-light-dont-shine/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MAEROR TRI: Mort Aux Vaches. Hypnos/Transe (Re-Release)</title>
		<link>https://africanpaper.com/2012/11/17/maeror-tri-mort-aux-vaches-hypnostranse-re-release/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2012/11/17/maeror-tri-mort-aux-vaches-hypnostranse-re-release/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 08:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[1000schoen]]></category>
		<category><![CDATA[Helge Siehl]]></category>
		<category><![CDATA[Maeror Tri]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Gitschel]]></category>
		<category><![CDATA[Mort Aux Vaches]]></category>
		<category><![CDATA[Raubbau]]></category>
		<category><![CDATA[Salt]]></category>
		<category><![CDATA[Staalplaat]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Alt]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Knappe]]></category>
		<category><![CDATA[Tausendschoen]]></category>
		<category><![CDATA[Troum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=5610</guid>
		<description><![CDATA[In Maeror Tris Beitrag zur niederländischen „Mort Aux Vaches“-Reihe treffen zwei Namen aufeinander, über die man seitenweise texten könnte. Aus dem Norddeutschen Trio, dessen Ambient stets auch zur Erforschung und Exposition tiefenpsychologischer Prozesse diente, gingen die Projekte Troum und Tausendschoen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/11/17/maeror-tri-mort-aux-vaches-hypnostranse-re-release/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/10/maerortrimortauxvacheshypnostranse.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5611" title="maerortrimortauxvacheshypnostranse" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/10/maerortrimortauxvacheshypnostranse-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Maeror Tris Beitrag zur niederländischen „Mort Aux Vaches“-Reihe treffen zwei Namen aufeinander, über die man seitenweise texten könnte. Aus dem Norddeutschen Trio, dessen Ambient stets auch zur Erforschung und Exposition tiefenpsychologischer Prozesse diente, gingen die Projekte Troum und Tausendschoen hervor, mit Drone Records zudem eines der wichtigsten Underground- und Experimentallabels in Deutschland. „Mort Aux Vaches“ ist eine seit den 90ern stattfindende Radioshow, bei der meist ein Noise-, Drone- oder sonstiger Experimental-Act exklusives Livematerial einspielte, das dann später<span id="more-5610"></span> beim renommierten Staalplaat-Label als Tonträger erschien. Dass der Titel – auf deutsch „Tod den Kühen“ – auch auf die in den 90ern grassierende BSE-Krankheit gemünzt sein sollte, kursierte hier und da als Gerücht und wurde von den Kuratoren bewusst offen gehalten. Ursprünglich stammt der Slogan aus dem Slang französischer Soldaten, mit den Kühen waren die Gegner rechts des Rheins gemeint. Über die Jahre gab es um die siebzig Beiträge zur Reihe und in manchen Kreisen gilt es nach wie vor als Auszeichnung, auch ein „Mort Aux Vaches“-Album draußen zu haben.</p>
<p>Der Beitrag von Stefan Knappe, Martin Gitschel und Helge Siehl alias Maeror Tri, der 1995 aufgenommen wurde und zwei Jahre später erstmals auf CD erschien, ist in seinen drei Abschnitten eine modern-archaische Rite de Passage, die den Anspruch erhebt, den Hörer, sollte er sich auf die Musik und ihre Wirkung einlassen, über die Schwelle eines neuen Bewusstseinszustandes zu führen – große Worte natürlich, die man von der Schlacke all der religiösen Discountmoden bereinigen muss, die die Welt auch nicht gerettet haben, selbst wenn sie so klangen. Die Klangerzeugung erfolgt stets über „herkömmliche“ Saiten- und Perkussionsinstrumente, die jedoch eine vielfältige Verfremdung erfahren und die Musik somit stark an elektronischen Ambient erinnern lassen. Lässt man sich auf die Musik ein, spielen solche Banalitäten ohnehin keine große Rolle mehr.</p>
<p>Der „Initiation“ betitelte erste Teil beginnt ausgesprochen leise und bedächtig. In den ersten fünfzehn Minuten, die einen leicht wellenförmig vibrierenden Klangteppich ausrollen, sollte sich entscheiden, ob der Hörer bereit ist, sich auf den Zustand zwischen Konzentration und Hingabe einzulassen, der zwangsläufig etwas vom Abtauchen ins Un- oder Vorbewusste hat. Irgendwann jedoch schreckt ein unterschwelliges Grollen den Hörer aus seiner Kontemplation, das in rituelles Pulsieren überleitet und die Initiation abschließt. Bis dahin findet man sich bei entsprechender Neigung allerdings schon komplett in der Parallelwelt Maeror Tris wieder. Ist der erste Teil noch von einem ausgewogenen Verhältnis aus wohlklingender Hypnotik und einem kaum bemerkbaren infernalischen Untergrund geprägt, so zielt der weitaus unbehaglichere Mittelteil mit seinen kleinen aber deutlichen Noisespuren und dem Scheppern von Metallobjekten anscheinend auf einen drastischen Stimmungswechsel („Alternation“) ab. Wer hier allerdings glaubt, dem Sturm vor der Ruhe beizuwohnen, den muss der „Expansion“ genannte Schlussteil gehörig irritieren: Was sich da aus dem verwischten Soundnebel herauskristallisiert klingt nach Raketen und entwickelt sich zu einem beinahe luftkriegsartigen Ausbruch – die Entgrenzung eben, die der Titel bereits impliziert, deren Brutalität jedoch überrascht. Freilich bleibt all dies subtil und sollte nicht mit Noise im eigentlichen Sinne verwechselt werden. Erst gegen Ende machen sich harmonische Klangwelten zwischen den Lärmpartikeln breit wie zwischen den Mauern und Säulen eines leerstehenden Gebäudes.</p>
<p>Mit dem Zusatz „Hypnos/Transe“ wurde „Mort Aux Vaches“ soeben bei Raubbau wiederveröffentlicht und meine Enpfehlung geht auch an all diejenigen Kids, die seit Jahren Begriffe wie „Drone“ auf den Lippen tragen, weil jedes zweite gelackte Kunstmagazin darüber schwadroniert – hier kann man sich einen Begriff davon machen, wie solche Musik klang, bevor sie in aller Munde war und über weite Strecken epigonal wurde. Die knapp einstündige Session ist im Grunde Ritualmusik im eigentlichen Wortsinne, fernab herkömmlicher Genrebegriffe. Für rationalere Gemüter ist das freilich nettes, exotisches Kolorit, eignet sich zum kreativen Abschalten und (gerade in der Neuauflage mit dem Artwork von Stefan Alt) als Fetisch für die post-industrielle Sammelwut. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.raubbau.org/">Raubbau</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2012/11/17/maeror-tri-mort-aux-vaches-hypnostranse-re-release/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
