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	<title>African Paper &#187; Union Chapel</title>
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		<title>ADAM GEOFFREY COLE / HENRY PARKER: Live at Union Chapel</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Sep 2023 04:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Geoffrey Cole]]></category>
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		<description><![CDATA[Im vergangenen Frühjahr pilgerten mehrere hundert Fans aus ganz Europa und vielleicht auch darüber hinaus nach London, um in der dortigen Union Chapel einem der nicht so häufig stattfinden Channelings von Current 93 beizuwohnen. Diese spielen seit einigen Jahren in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/02/adam-geoffrey-cole-henry-parker-live-at-union-chapel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/liveatunionchapel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-36463" title="liveatunionchapel" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/liveatunionchapel.jpg" alt="" width="150" height="237" /></a>Im vergangenen Frühjahr pilgerten mehrere hundert Fans aus ganz Europa und vielleicht auch darüber hinaus nach London, um in der dortigen Union Chapel einem der nicht so häufig stattfinden Channelings von Current 93 beizuwohnen. Diese spielen seit einigen Jahren in einer ihrer besten und stabilsten Besetzungen und haben seit längerem wieder so etwas wie einen erkennbaren Trademarksound gefunden, was man auf den beiden Alben <a title="CURRENT 93: The Light Is Leaving Us All" href="http://africanpaper.com/2018/11/03/current-93-the-light-is-leaving-us-all/">&#8220;The Light is Leaving us All&#8221;</a> und <a title="CURRENT 93: If A City Is Set Upon A Hill" href="http://africanpaper.com/2022/04/02/current-93-if-a-city-i-set-upon-a-hill/">&#8220;If a City is Set Upon a Hill&#8221;</a> deutlich hören kann. Darüber scheint das auch unter den Fans eine gewisse Einigkeit zu geben, was nicht immer der Fall war. Dass auf den <span id="more-36452"></span>aktuellen Konzerten nur wenig ältere Songs gespielt werden, stößt dennoch auf ein gewisses Bedauern.</p>
<p>Darum soll es hier aber nicht gehen, denn an dem Abend waren außerdem zwei interessante Acts in Vorprogramm zu sehen. Das war zum einen die sich mit Current 93 überschneidende Band <a title="TELEPLASMISTE: To Kiss Earth Goodbye" href="http://africanpaper.com/2020/08/01/teleplasmiste-to-kiss-earth-goodbye/">Téléplasmiste</a> mit ihrer ganz eigenen Version von etwas, das gerne als kosmische Musik bezeichnet wird. Zum anderen die beiden Folksänger und -Musiker Adam Geoffrey Cole und <a title="Silent Spring und Lammas Fair: Reissues von Henry Parker" href="http://africanpaper.com/2023/04/29/silent-spring-und-lammas-fair-reissues-von-henry-parker/">Henry Parker</a>, die aus Australien und Yorkshire stammend kaum weiter voneinander entfernt leben könnten und somit an diesem Abend erstmals überhaupt zusammen auf einer Bühne standen. Bei der knapp halbstündigen Show ging es aber auch ausschließlich um das Werk Coles, in dessen Sound und Stimmung sich Parker mit seinem filigranen Gitarrenspiel wunderbar einzufühlen verstand.</p>
<p>Die sechs aufgeführten Songs stammen aus unterschiedlichen Phasen von Coles früherem (und wohl bald wiederbelebten?) Projekt Trappist Afterland sowie seiem jüngeren Solowerk und bieten neben der Schönheit der Songs einen guten Einblick in den mystisch angehauchten und oft ebenso persönlich gefärbten Dark Folk, der in jedem Fall auch das Interesse der Current 93-Fans wecken sollte. Der erste Song war eines von mehreren Liedern, die Cole für seinen verstorbenen Hund geschrieben hatte, eine berührende Hommage an den Weggefährten voll schöner Erinnerungen, die hier mit energischem Strumming und wabernden Drones im Hintergrund vorgebracht wurde. Auch das folgende &#8220;Womb&#8221; von Coles <a title="ADAM GEOFFREY COLE: Fallowing" href="http://africanpaper.com/2021/09/08/adam-geoffrey-cole-fallowing/">&#8220;Fallowing&#8221;-Album</a> ist ein von gelöstem Gitarrenpicking begleiteter Nachruf, diesmal für einen Jugendfreund, zugleich feiert das Stück auch den Zauber des Werdens. Mit &#8220;Bell Tongues&#8221; vom gleichen Longplayer gab es danach einen der feierlichsten Songs des Musikers zu hören, ein schwermütiger und zugleich eine leichte Euphorie transportierender Ohrwurm, in dem die Vermählung von Leben und Tod von hypnotisierenden Glocken besungen wird.</p>
<p>Schon in der ersten Hälfte des Konzerts wurde deutlich, wie sehr sich Publikum und Musiker verstanden, auf begeisterten Applaus folgten nette grummelige Ansagen, die manchmal eine sympathische Schüchternheit offenbarten. Cole berichtete auch von seinem Umzug von Melbourne nach Adelaide &#8211; eine, wie er sagt, eher autodestruktive Entscheidung, die aber durch das geheime Idyll, das er im folgenden &#8220;Blackwood&#8221; besingt, mehr als kompensiert wird. Zur zusammen mit Anthony Cornish aufgenommenen Studioversion auf <a title="ADAM GEOFFREY COLE / ANTHONY CORNISH: The Cellophane Sea" href="http://africanpaper.com/2023/03/25/adam-geoffrey-cole-anthony-cornish-the-cellophane-sea/">&#8220;The Cellophane Sea&#8221;</a> schrieb ich, &#8220;Blackwood&#8221; stehe für einen unaufgeregten Songtyp, in welchem die Musik perfekt zum Text passt, in dem vielleicht &#8220;so etwas wie eine perfekte Allegorie eines guten Lebens dargestellt wird, und bei vielen anderen Songwritern wäre die pastorale Beschreibung von sanften Bächen, wilden Beeren und Kirchenglocken, die vom Hügel herüberschalten, sicher um einiges kitschiger ausgefallen&#8221;.</p>
<p>Die beiden abschließenden Stücke &#8220;Where the Willows Weep&#8221; und &#8220;Like a Root&#8221; beendeten das Konzert wie eine Botschaft aus einer weit entrückten Dimension, in der dürres Wurzelwerk zu Oudklängen symbolisch an die Geschichte des biblischen Propheten Jesaja erinnert, dem im Kosmos von Coles Musik eine Schlüsselrolle zukommt. Damit endete ein kurzer aber ungleich intensiver Auftritt, bei dem zuletzt auch das Zusammenspiel von Cole und Parker gewürdigt werden muss.</p>
<p>Die Show wurde wohl eher zufällig von einem Besucher aufgenommen und anschließend authorisiert auf einem limitierten Tape herausgebracht. Dieses – oder zumindest dessen erste Auflage – ist mittlerweile vergriffen, aber digital ist die Aufnahme noch zu haben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230714_133318_252.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1615944415/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ANGÈLE DAVID-GUILLOU: Mouvements Organiques</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 04:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Angèle David-Guillou]]></category>
		<category><![CDATA[Piano Magic]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei manchen Kompositionen ist es erstaunlich, wie stark eine ungewohnte Instrumentierung oder ein Aufführungsort den Charakter einer Musik verändern können. Angèle David-Guillou stellte bisher in den zur Veröffentlichung bestimmten Arbeiten das Piano, zuletzt hochwertige Flügel ins Zentrum des Geschehens, doch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/06/02/angele-david-guillou-mouvements-organiques/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/mouvementsorganiques.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15096" title="mouvementsorganiques" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/mouvementsorganiques-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bei manchen Kompositionen ist es erstaunlich, wie stark eine ungewohnte Instrumentierung oder ein Aufführungsort den Charakter einer Musik verändern können. Angèle David-Guillou stellte bisher in den zur Veröffentlichung bestimmten Arbeiten das Piano, zuletzt hochwertige Flügel ins Zentrum des Geschehens, doch wie viele Pianistinnen interessierte sie sich auch für die Orgel und spielte bereits an besonderen Orten wie der Londoner Union Chapel.<span id="more-15095"></span></p>
<p>Beim Improvisieren einiger Passagen ihres letzten Albums &#8220;En Mouvement&#8221; an eben diesem Ort faszinierte sie die Gestalt der Stücke in völlig veränderter Harmonie-, Resonnanz- und Hallsituation so sehr, dass sie sich für eine Neubearbeitung weiter Teile des Albums auf der dortigen Orgel entschied.</p>
<p>Den Hauptteil dieses Reworks nimmt eine Überarbeitung des Stückes &#8220;Vraisemblance&#8221; ein, das sich unter dem Titel &#8220;Mouvements Organiques&#8221; in drei Teilen über den neuen Longplayer erstreckt. Die eher gleitende Gestalt und der z.T. dem Hall geschuldeten chorartigen Obertöne kreieren eine derart andere Stimmung, dass es eine Weile benötigt, um David-Guillous Handschrift in den Melodien wiederzuerkennen, die sich in großen Intervallen verändern. Lang und von der Stimmung her feierlich entfalten sich die jeweiligen Abschnitte, die beiden zwischengeschobenen Tracks holen einen aus der Entrücktheit zurück, in die man allzu schnell entgleitet, wenn man sich auf den Zauber der scheinbaren Monotonie einlässt.</p>
<p>Diese Tracks, weit mehr als bloße Zwischenspiele, kommen leichter und beschwingter daher, was bei Orgelspiel nicht unmöglich ist und doch überrascht. Bei &#8220;Respiro&#8221; sind David-Guillous typische Melodiefolgen schnell ausgemacht, die Reminiszenz an einige Werke von Phillip Glass, die im Titeltrack von &#8220;En Mouvement&#8221; ins Auge fielen, sind auch in der Überarbeitung deutlich zu hören, doch alles wirkt samtener, die subtilen Veränderungen in Tempo und Fülle, die die Illusion von Statik und Symmetrie untergraben, ja selbst die wenigen spontanen Brüche wirken bedachter und weit weniger forsch.</p>
<p>Würde man &#8220;En Mouvement&#8221; nicht kennen, würde einem die Musik beinahe wie für &#8220;Mouvements Organiques&#8221; konzipiert erscheinen, so scheinbar natürlich fügt sich alles zusammen &#8211; das Wortspiel hat die Musikerin sicher nicht unbeabsichtigt in den Titel gepackt.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://villagegreen.com">Village Green</a></strong></p>
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