Das neue Album von Hyacinth., erschienen am 1. August bei Cruel Nature Records als Kassette und zum Download, trägt den Titel “In Heaven.” und bewegt sich in einem eigenwilligen Grenzbereich zwischen instrumentalem Hip-Hop, Ambient und verfremdeter Electronica. Entstanden ist die Musik in einem abgelegenen Küstenhaus in Oregon – einem Ort, der sich dem Künstler zufolge auch in der Atmosphäre der Aufnahmen niederschlägt: melancholisch, neblig und zugleich durchlässig für Momente des Lichts.
Der Künstler selbst spricht von “pink fog music”, eine treffende Umschreibung für diese Mischung aus verschwommenen Beats, entrückten Melodien und flüchtig wirkenden Eindrücken. Anklänge an Pop, Filmsoundtracks oder flirrende Clubmusik tauchen auf, lösen sich aber oft wieder im Nebel auf. Die Musik arbeitet nicht mit klassischen Spannungsbögen, sondern mit feinen Verschiebungen, Brüchen und dichten Stimmungen, deren Wirkung sich nach und nach entfaltet.