Mariam Wallentin und das Vestnorsk Jazzensemble veröffentlichen ihr gemeinsames Album “Spring Flood” als LP und CD auf Hubro. Ausgangspunkt der Aufnahmen waren poetische Skizzen, die Wallentin während eines Aufenthalts in Basel verfasste – inspiriert vom Rhein, vom Frühling und von den Erinnerungen, Sehnsüchten und Stimmungen, die beide hervorrufen können. Gemeinsam mit dem norwegischen Ensemble entwickelte die Sängerin und Komponistin daraus innerhalb weniger Tage ein ebenso offenes wie organisch wirkendes Werk zwischen Improvisation, Jazz, Kammermusik und experimentellen Soundscapes.
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Quadro: Neues Orgelwerk von Federico Perotti
Gerade erscheint mit “Quadro” das neue Album des italienischen Organisten und Komponisten Federico Perotti als CD auf Feral Note. Eingespielt auf der historischen Facchetti-Lanzi-Orgel der Basilika San Sisto in Piacenza, verbindet das Werk eigene Kompositionen mit Musik von Claudio Maria Veggio, Girolamo Frescobaldi, Michelangelo Rossi und dem bekannten Claudio Monteverdi.
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Thomas Meadowcroft: Gemeinsames Album mit dem Ensemble Asamisimasa
Bei Sofa Music erscheint “Love Songs Without Subjects”, eine Zusammenarbeit des norwegischen Ensembles Asamisimasa mit dem australischen Komponisten Thomas Meadowcroft. Ausgangspunkt des rund 40minütigen Werks ist ein berühmter Satz des Psychoanalytikers Jacques Lacan, der in eine ebenso schlichte wie hypnotische musikalische Form übertragen wird und sich auch im Titel wederspiegelt.
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Reverie Reverse: Digitale EP von Tomat
Am 1. Juli veröffentlicht Davide Tomat unter seinem Solonamen TOMAT die digitale EP “Reverie Reverse” auf State51. Das dreite4ilige Release versteht sich als Gegenbewegung zu seinem vorigen Album: Wo dort laut Label Zerfall, Überforderung und das Auseinanderdriften von Erinnerung und Wahrnehmung im Mittelpunkt standen, versucht die neue Veröffentlichung nicht, verlorene Ordnung wiederherzustellen, sondern tastet sich durch dieselben Bruchstellen hindurch zu neuen Perspektiven vor.
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John Also Bennett: EP mit Versionen von Sacred House
Dieser Tage erscheint bei Shelter Press das Tape “Sacred House (Versions)” des amerikanischen Komponisten John Also Bennett. Die rund 26-minütige EP versammelt vier Neubearbeitungen des Stücks “Sacred House”, das ursprünglich auf seinem 2025 veröffentlichten Album “Ston Elaióna” zu hören war.
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What Remains After Desire: Neue EP von Marie Delprat
Am 21. August veröffentlichen OUS die neue digitale EP “What Remains After Desire” der französischen Musikerin und Performerin Marie Delprat. Die drei Stücke kreisen laut Label um die Frage, was bleibt, wenn Leidenschaft und Intensität nachlassen – um Verletzlichkeit, Erschöpfung, Verwandlung und die leisen Kräfte, die sich in solchen Zwischenzuständen entfalten.
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La Mona de Oro: Labelabend mit Interim Dissonance, Teresa Riemann u.a. in der Berliner Panke
Am 25. Juni lädt das Berliner Experimentallabel La Mona de Oro zum “Sonic Exploration Festival” in den Panke Club. Zwischen Noise, Improvisation, audiovisuellen Arbeiten und spontanen Soundexperimenten versammelt das Festival eine Reihe von Künstlerinnen und Künstlern aus der Berliner Underground-Szene und darüber hinaus.
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V.A.: Patronage V
Hauch Records’ „Patronage V“ bringt, wie im Titel schon deutlich wird, die zwölf Singles zusammen, die im Jahre 2025 über Patreon erhältlich waren. Die darauf vertretenen Künstlerinnen und Künstler werden vom Label als „underdogs“ tituliert, von denen viele in der Rhein-Ruhr-Region verortet sind, zu denen aber – so der Hinweis - inzwischen auch Perosnen aus Berlin, Brighton, Brisbane und Hamburg hinzugekommen seien. Weiterlesen
LAGOSS / BABAU: Splitting Hits For The Heat Damage
Hitze als Bedrohung, Hitze als Trancezustand, Hitze als Zerrbild der Wahrnehmung und als Zustand, in dem sich Halluzinationen, Beklemmung und fiebrige Wachheit miteinander vermengen. Dies könnte als eine Art Motto für “Splitting Hits For The Heat Damage”, das Split-Tape der Formationen Lagoss und Babau, fungieren, das weniger konkrete Geschichten erzählt als vielmehr Stimmungen beschwört: das Schwanken zwischen Weiterlesen
Annihilation of Samsara: Zusammenarbeit von Attila Csihar, Balázs Pándi und John Wiese
Auf John Wieses Label Helicopter ist gerade das Album „Annihilation of Samsara“ erschienen, das er zuammen mit Mayhem-Sänger Attila Csihar und dem Schlagzeuger Balázs Pándi eingespielt hat.
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Gesammelte Soundtrackarbeiten von Stephen Thrower auf Klanggalerie
Stephen Thrower hat einen langen Stammbaum im Bereich experimenteller, oft elektronischer Musik, ob bei Coil, mit seinem Partner Ossian Brown in (den leider verstummten) Cyclobe oder mit David Knight als UnicaZürn. Thrower ist aber auch Experte für Kino, das sich an den Rändern, (weit) abseits des Mainstreams situieren lässt.
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Tsuioku: Neues Werk des Tokyo Bedroom Orchestra
Mit “Tsuioku” bzw. in anderer Schreibweise “追憶” veröffentlicht das japanische Soloprojekt Tokyo Bedroom Orchestra am 10. Juli ein neues Album über das Kitchen.Label. Hinter dem Projekt steht der auch im Soundtrackbereich für Games und Animes aktive Komponist Hiro Nakamura, der auf “Tsuioku” fragile Erinnerungsräume zwischen Ambient, Lo-Fi-Elektronik und Field Recordings entwirft.
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Liminal: Nour Sokhon, Marina Cyrino, Aidan Baker u.a. in Berlin
Die interdisziplinäre Veranstaltungsreihe Liminal kehrt heute am 19. Juni mit ihrer fünften Ausgabe in den Kunst- und Projektraum Richten25 in Berlin-Wedding zurück. Unter der gemeinsamen Kuration des Duos Giuliana und Melissa versammelt der Abend erneut Tanzimprovisation, Soundart und performative Experimente in wechselnden Konstellationen.
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Dilated Time: Gemeinsames Album von Aidan Baker und J. Zunz
Soeben ist bei Submersion Records das gemeinsame Album “Dilated Time” von Aidan Baker und J. Zunz als CD, Kassette und Download erschienen. Für die vier Stücke haben der in Berlin lebende kanadische Multiinstrumentalist und die mexikanische Musikerin Lorena Quintanilla ihre jeweiligen Klangwelten zusammengeführt.
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Solo und Reworks: Neues Tape von Stefan Christoff
Der Pianist und Komponist Stefan Christoff, dessen Arbeiten mit Aidan Baker und Nour Sokhon wir bereits vorgestellt haben, bringt Ende Juli ein neues Tape auf Cruel Nature Records heraus. “Spirodon Piano + Reworks” enthält, wie der Titel bereits nahelegt, sowohl die ursprünglichen Solo-Piano-Aufnahmen als auch eine Reihe von Neuinterpretationen durch befreundete Künstler.
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Ava Rabiat: Neues Album auf FUU Records
Mit “Szał Wirtualnych Ciał” (“Frenzy of Virtual Bodies”) veröffentlicht die in Danzig geborene und heute in Berlin lebende Künstlerin Ava Rabiat am 10. Juli ihr zweites Album über FUU Records. Die multidisziplinär arbeitende Musikerin, die in den Bereichen experimentelle Elektronik, Klangkunst, visuelle Kunst sowie Film- und Theater aktiv ist, verschiebt dabei den Fokus ihrer Musik deutlich nach außen zu einer Untersuchung menschlicher Existenz im Spannungsfeld von virtuellen Körpern, maschineller Logik und digitalisierten Identitäten.
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Music for Ancient Catacombs: Neue Compilation auf Eighth Tower Records
Eighth Tower Records veröffentlicht mit “Music for Ancient Catacombs” eine neue Compilation, die als CD und Download erscheint und sich ganz den geheimnisvollen Unterwelten historischer Katakomben widmet. Die beteiligten Künstler nähern sich diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven, erschaffen dabei jedoch ein bemerkenswert geschlossenes atmosphärisches Ganzes.
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How the Night Falls: Albumdebüt von The Winter Residence
Mit “How the Night Falls” legen The Winter Residence, die bereits auf einem der Oneirocritic Society-Sampler zu hören waren, ihr Debütalbum auf Reverb Worship vor. Hinter dem Projekt stehen R. Loftiss a.k.a. The Gray Field Recordings (auch Howling Larsens, Black Lesbian Fishermen) und Mike Seed (Sandfingers, The Chasms, Lonesome Mercury), die hier eine ebenso eigenwillige wie atmosphärisch dichte Form dessen entwickeln, das vom Label Folktronica genannt wird.
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Ehsan Saboohi: Neues Album der QuarkTonal-Reihe
Mit “QuarkTonal Composition System” veröffentlicht der iranische Komponist und Musiktheoretiker Ehsan Saboohi Anfang August eine neue digitale Arbeit auf Post Orientalism Music. Das Album bündelt zwölf Kompositionen, die auf einem von ihm entwickelten System basieren, das Mikrotonalität, eigenständige Zeitstrukturen und algorithmisch erzeugten Kontrapunkt miteinander verbindet.
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