Ellipse: Debütalbum von Plasma D’arc

Das Debütalbum von Plasma D’arc erscheint gerade auf dem Schweizer Label Sbire Records als Kassette und digital. Unter dem Titel “Ellipse” versammelt das Duo sechs Stücke, die auf Improvisation und Echtzeitbearbeitung basieren und sich zwischen Noise, elektroakustischer Verdichtung und texturbetonter Elektronik verorten lassen. Hinter Plasma D’arc stehen der Saxofonist und Bassklarinettist Nikola Jan Gross und der Producer Gaspard Gigon. 

Ihr gemeinsamer Zugang speist sich aus unterschiedlich geprägten musikalischen Hintergründen: Während Gross seine Spielweise über Jahre durch den Einfluss minimalistischer Musik und eine Vielzahl von Effektpedalen erweitert hat, bringt Gigon als Autodidakt Erfahrungen aus Clubmusik, DJing und seinem Soloprojekt Corps Pur ein. Entstanden ist ein Format, das sich klanglich zwischen analogem Atem und digitalem Zugriff entfaltet. Beim Label heißt es: “Plasma D’arc explores and improvises, distorts and sculpts. The grating mechanics of machines intertwine with the guttural breath and clicking of saxophone and bass clarinet. The result is a sonic magma from which melodic fragments, percussive elements—sometimes muffled, sometimes piercing—and chanted voice samples emerge. Layers stack and gradually become one, only to separate again and reveal the fine grain of textures. The six pieces of Ellipse unfold as a slow mutation, where states succeed and blur into each other in a distortion of time and matter”.