Black Jacket: Gemeinsamer Longplayer von Chessie und Contriva

Chessie und Contriva veröffentlichen am 10. April mit “Black Jacket” ein gemeinsames Album. Die Zusammenarbeit zwischen der Berliner Band Contriva und Chessie aus Washington, D.C., ist das Ergebnis einer über zwei Jahrzehnte gewachsenen Verbindung, die 2001 bei einem gemeinsamen Konzert ihren Anfang nahm. Was damals aus gegenseitigem Interesse entstand, mündet nun in ein Doppelalbum, das die weitgehend instrumentalen Klangwelten beider Gruppen zusammenführt. 

Zwischen ambienten Strukturen, dezenten Rockelementen und experimentierfreudiger Klangbearbeitung entsteht eine Musik, die sich langsam entfaltet. Chessie, gegründet Mitte der 90er, bestehen aus Stephen Gardner und Ben Bailes und verbinden, wie es im Begleittext heißt, abstrakte Elektronik mit melancholischen Post-Rock-Elementen, häufig inspiriert von Zugreisen und industriellen Landschaften. Die Berliner Contriva gründeten sich in einem ähnlichen Zeitraum und vereinen in wechselnden Konstellationen experimentelle Texturen mit komplexeren Songansätzen und sind eng mit dem Umfeld von Morr Music und Monika Enterprises verbunden. An “Black Jacket” wirkten Ben Bailes, Stephen Gardner, Hannes Lehmann, Max Punktezahl, Masha Qrella und Rike Schuberty mit, ergänzt durch Peter Ehwald am Saxofon und Robert Kretzschmar am Schlagzeug. Es erscheint als Doppel-LP und CD bei Watusi Records.