Am 10. April erscheint bei Thanatosis mit “Variations for Light Waves” das neue Album der schwedischen Komponistin Linnéa Talp. Die Veröffentlichung knüpft an die konzentrierte, reduzierte Arbeitsweise ihres Solo-Debüts “Arch of Motion” an und vertieft deren Fokus auf Pfeifenorgel, Atem, Luft und eine ganz eigene Technik des Hörens.
Die sieben Stücke sind, wie man vom Label erfährt, aus einer jeweils spezifischen klanglichen Situation der Orgel heraus entwickelt und erkunden deren Möglichkeiten. Aufgenommen über mehrere Jahre hinweg an unterschiedlichen Orgeln in Schweden, steht die Offenlegung des Instruments im Vordergrund, von kaum hörbaren Registern bis hin zu Momenten, in denen das Material bewusst an seine Grenzen geführt wird. Ergänzt werden einzelne Stücke durch Beiträge von Christer Bothén an der Kontrabassklarinette und Mats Äleklint an der Posaune, die sich unaufdringlich in den Gesamtklang einfügen.
“Variations for Light Waves” verbindet, wie es ferner sinngemäß heißt, minimale kompositorische Mittel mit improvisatorischer Offenheit und einem ausgeprägten Interesse an Stille, Brüchigkeit und Transformation. Das Album erscheint als LP und digital.
Foto: Sara Björkegren