Vor einigen Tagen erschien “changing bodies” von Thomas Peter als LP bei Hallow Ground. Der in Zürich lebende Komponist und Klangkünstler arbeitet auf seinem Labeldebüt mit Feldaufnahmen, Klangobjekten aus Holz, Stein und Metall sowie mit analogen und digitalen Synthies. Über einen Zeitraum von vier Jahren entstanden Tracks, in denen, wie es beim Label heißt, Resonanz und Reaktion von Objekten auf Klang im Zentrum stehen. Auch Stille erhält dabei strukturelle Bedeutung.
Die Grundlage bildeten Aufnahmen aus Innenräumen, Städten und ländlichen Umgebungen. Hinzu kamen organisch wirkende Synthesizerklänge und bearbeitete Materialien. Peter beschreibt diese Klänge als eine Art Sprache, deren Unterschiede in Bewegung, Rhythmus und Verdichtung er genau untersucht hat. Aus diesem körperlich verstandenen Hörprozess entwickelte er neue musikalische Strukturen, indem er das Material wiederholte, verdichtete und neu kombinierte. “changing bodies” versteht sich als Ergebnis eines konzentrierten, physischen Hörens. Das Album erscheint mit Artwork von Olivia Wiederkehr und Design von Remo Seeland und ist auch digital erhältlich.