Mit “evidence” erscheint am 2. Oktober über Sacred Bones das lange erwartete Debütalbum von Spike Fuck. Über Jahre hinweg umwehte den australischen Musiker eine beinahe mythische Aura: Vereinzelte Veröffentlichungen, Gerüchte, lange Phasen des Verschwindens und eine kompromisslose künstlerische Haltung machten ihn zu einer ebenso rätselhaften wie faszinierenden Figur.
Musikalisch bewegt sich “evidence” zwischen New Wave, Glam Rock, Soul, Doo-Wop und Punk und lässt, wie es beim Label heißt, Einflüsse von Pere Ubu, den New York Dolls oder The Temptations ebenso durchscheinen wie eine eigenwillige, zeitgenössische Handschrift. Eingängige Melodien treffen auf schonungslos persönliche Texte, schwarzer Humor auf existenzielle Verzweiflung. Immer wieder stehen lebensbejahend wirkende Arrangements im Kontrast zu Themen wie Einsamkeit, Sucht, Verlust und dem täglichen Kampf ums Überleben. Das Album erscheint in den gängigen Formaten.