KJOSTAD / MAGNETIC CORONER: Sanctuary Against Shadow

Auf dem in Vermont 2025 stattfindenden Festivals anlässlich des 15-jährigen Jubiläms von New Forces traten u.a. Kjostad und Magnetic Coroner auf. Kurz davor hatten Stefan Aune und Weston Czerkies Aufnahmen gemacht, auf denen “Sanctuary Against Shadow” basiert

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YAYOBA: Matkat

Yayoba bewegen sich in einer Welt, in der elektronische Sounds, Percussion und Geräusche aller Art ihre festen Strukturen verlieren und sich ständig in etwas Neues verwandeln. Mal wirkt das Ergebnis wie eine fremdartige, oft heitere Form von Ambient, dann wieder wie experimentelle Exotica, imaginäre Science-Fiction-Musik oder der Soundtrack zu einem Film, den es nicht gibt. Weiterlesen →

V.A.: Music For Hotels Vol. 3 – Sea Songs

Das Meer gehört zu den großen Bildern der Kulturgeschichte. Mindestens seit Homer steht es für Aufbruch und Abenteuer, für Herausforderung und Bewährung, aber – so erfährt man im Metzler Lexikon der literarischen Symbole – ebenso für das Weibliche, die Regression und jene Tiefen des Unbewussten, in denen sich das Vertraute jederzeit ins Unheimliche verwandeln kann. Weiterlesen →

DANIEL DECKER: Dysthymnia

Daniel Decker hat bisher u.a. politisch engagierten Indiepop gespielt (etwa hier), dem auch eine gewisse Melancholie innewohnen konnte. Sein neues, gerade auf Hauch Records erschienenes Album „Dysthymnia“ geht allerdings in eine musikalisch andere Richtung. Auf seiner Instagramseite geht Decker auf den Entstehungskontext ein: „Suffering a so called Double Depression, I lost my ability to listen to conventional music. Weiterlesen →

MAJA ELLIOTT / MARCO GIACCARIA: Aişvarya

Vor einem halben Jahrzehnt entstand aus der Begegnung von Maja Elliott und Marco Giaccaria im italienischen Piemont das Album “Girovagabondo”, eine üppige Schatztruhe, die klassische, traditionelle und etwas wagemutigere Einflüsse zu einer farbenfrohen Klangwelt voller Aufbruchstimmung vereint. Die Musik lebt von einer offenen, wandelbaren Atmosphäre, die zwischen Leichtigkeit, Melancholie und Weiterlesen →

CURRENT 93: Hallucinate, Children

Bei „Hallucinate, Children“ handelt es sich nicht um den Nachfolger des letzten songorientierten Current 93-Albums „If a City is Set Upon a Hill“ aus dem Jahre 2022, vielmehr knüpft es an die experimentelleren Arbeiten der letzten Jahre an, etwa an die 12” „If A Star Turns Into Ashes“ oder aber die Soloalben David Tibets „Ferelith“ und „Fontelautis“. Weiterlesen →

THE DOOMED BIRD OF PROVIDENCE: Meteoric Heralds of Danger

Marcus Clarkes 1874 erschienener Roman For the Term of His Natural Life erzählt vom Schicksal des zu Unrecht verurteilten Rufus Dawes, der als Sträfling nach Australien deportiert wird und dort Gewalt, Willkür und die unmenschlichen Bedingungen der britischen Strafkolonien erlebt. Das Meer und die australische Landschaft werden dabei zu ebenso bedrohlichen wie unberechenbaren Kräften. Ausgehend von Weiterlesen →

MONA MUR / MIRON ZWONIR: Don’t Turn on the News

Mona Mur gehört seit den 80ern zu den interessantesten Stimmen der im weitesten Sinne subkulturellen Musik. Zwischen (Post-)Punk, elektronischer Musik und “brutalen” Chansons entwickelt sie einen unverwechselbaren Stil, in dem ihre markante, oft kühl und zugleich emotional intensiv wirkende Stimme auf wuchtige Gitarren, elektronische Texturen oder Orchestrales trifft. Miron Zownir wiederum ist Weiterlesen →

FELIX-FLORIAN TÖDTLOFF: Tint

Mit “Tint” legt Felix-Florian Tödtloff sein drittes Soloalbum vor und widmet sich darauf einer ausgesprochen reduzierten Form elektronischer Klanggestaltung zwischen Minimalismus und dezenter Dröhnung. Die Stücke lassen lang gehaltene Töne entstehen, die mittels feiner Veränderungen von Tonhöhe und Klangfarbe und daraus entstehende harmonische Verschiebungen ihren Charakter erhalten. Trotz ihrer Weiterlesen →

SCRAMBLED EGGS: Happy Together, Filthier Than Ever

Eine der kreativsten und eigenwilligsten Bands, die aus dem vielgestaltigen Underground Beiruts hervorgegangen ist, zählen die in den spätem 90ern gegründeten Scrambled Eggs. Nach mehreren Besetzungswechseln der frühen Jahre entwickelten der auf unseren Seiten immer mal als Komponist ambienter Dröhnung besprochene Charbel Haber (Gitarre, Vocals, Lyrics), Marc Codsi (ebenfalls Gitarre), der heute in Berlin lebende und der Improvisation frönende Tony Elieh (Bass) und Malek Rizkallah (Drums) einen Weiterlesen →

CONTROLLED DEATH: Music For The Ritual Desecration Of Corpses

Nachdem Maso Yamazaki über Jahrzehnte als Masonna manisch-eruptiven Noise spielte und absurd kurze Auftritte absolvierte, macht er seit einigen Jahren eine Musik, die den Fokus eher auf die Depression legt:  Als Controlled Death hat er sich auf kurzen wie auch expansiven Veröffentlichungen am Tod abgearbeitet und wüste LoFi-Aufnahmen von düsterdräuenden Synthesizern, entmenschlichten Vokals und leiernden Orgelpassagen veröffentlicht. Weiterlesen →

ÜMLAUT: After Ambient

Was bleibt vom Ambient, wenn dieser seine atmosphärische Komfortzone verlässt? Jeff Düngfelder alias Ümlaut löst auf “After Ambient” den beliebten “Genre”-Begriff weitgehend von seinen vertrauten Konventionen. Zwar enthalten die sieben Stücke einiges an schwebenden Flächen, Drones und lange nachhallenden Räumen, verweigern sich aber Weiterlesen →

THE GREAT PARK: Hubertushütte

Auf “Hubertushütte” versammelt Stephen Burch alias The Great Park sechs bereits aus seinem Repertoire bekannte Songs, die erst vor einigen Wochen in der namensgebenden Hütte im Wald nahe seinem Haus in Süddeutschland aufgenommen wurden. Im Mittelpunkt stehen sein diesmal unbegleitetes charakteristisches Gitarrenspiel, seine charakteristische Stimme und jene poetischen Geschichten, hinter Weiterlesen →

TROUM: EmphasYs

Das seit 1997 aktive Bremer Duo Troum hat in all den Jahrzehnten auf akustischen Instrumenten basierende Musik gespielt, die (auch) immer wieder Bewusstseinszustände (ver-)ändern sollte und hat auf zahlreichen Veröffentlichungen eine wahre Klangmythologie erschaffen. Das geschah auch in Zusammenarbeit mit anderen (etwa mit Martyn Bates oder Nadja) – Weiterlesen →

HUI: Zerbricht Fels

Hui, namentlich Johannes Schebler und Sven Fritz, hatten bereits vor gut einem halben Jahr mit einer ersten EP eindrücklich demonstriert, wie begeistert und ideenreich sich die beiden zwischen verspielter Elektronik, kleinteiliger Tüftelei und einem vermeintlichen (und vielleicht bisweilen auch tatsächlichen) Chaos bewegen. Schebler, bekannt von seinen Projekten Baldruin, Gryke Püye, Yayoba und Freundliche Kreisel, und Fritz alias Ervin Omsk, Mitglied von Like A Stuntman und zudem als visueller Künstler tätig, fanden Weiterlesen →

TRISTAN DA CUNHA: Maris Stella

Maris Stella – Stern des Meeres – ist einer der ältesten Ehrennamen der Jungfrau Maria. Seit Jahrhunderten steht dieses Bild für Orientierung in der Dunkelheit, für Hoffnung in Zeiten der Verlassenheit und für einen Leitstern auf den oft unruhigen Gewässern des Lebens. Die italienische Combo Tristan da Cunha, deren Werke sich zwischen Drone, Neoklassik und minimalistischer Weiterlesen →

Transformation ist ein Leitmotiv in meinem Leben. Ein Interview mit Daniela Bedeski von RosaRubea

Über zehn Jahre sind seit “Chrysalide” vergangen, dem bisher jüngsten Studioalbum der im Raum Mailand ansässigen Band RosaRubea. In dieser Zeit hat Daniela Bedeski, die auch als Lehrerin und in der Astrologie aktive Gründerin und Sängerin des Projektes, die Combo zu einem offenen, experimentierfreudigen Kollektiv ausgebaut, das Klang, Sprache und spirituelle Suche auf ganz eigene Weise verbindet. Nun kehrt RosaRubea mit “Biancanæve” (dt. “Schneewittchen”) zurück – ein Album, das Weiterlesen →

MODELBAU: Muster

Unter dem Namen Modelbau macht Frans de Waard Musik, der sich seit Jahrzehnten sowohl als (Geräusch-)Musiker (als Kapotte Muziek oder Beequeen, um exemplarisch zwei seiner zahlreichen Projekte zu nennen) als auch als Labelbetreiber (Korm Plastics) randständiger Musik gewidmet hat und zuletzt auch neben Tonträgern Bücher veröffentlicht. Weiterlesen →

GREY MALKIN: Our Eyes Are Filled With Moss

Der schottische Musiker und Mythenforscher Grey Malkin gehört seit vielen Jahren zu den prägenden Künstlern des britischen Underground im weiten Feld zwischen Dark Folk und hauntologischer Klangkunst. Ursprünglich durfte sein Name den meisten wohl v.a. durch The Hare And The Moon ein Begriff sein, jenes vor über zwanzig Jahren gegründete Projekt, das trotz zahlreicher Mitwirkender stets seine ganz persönliche Handschrift trug. In den Weiterlesen →