Am 4. September erscheint bei Miasmah “Before The Sinking Plains”, das erste Soloalbum des langjährigen Underground-Musikers Lynn Wright. Nach Jahrzehnten in den New Yorker und internationalen Szenen, meist als Kollaborateur und oft eher im Hintergrund, legt Wright damit ein ausgesprochen persönliches und introspektives Werk vor.
Entstanden, so erfährt man vom Label, sind die Stücke ursprünglich aus morgendlichen Gitarrenloops, die Wright während einer längeren neurologischen Erkrankung in seiner Wohnung entstehen ließ. Aus diesen Skizzen entwickelte er durch behutsame Schichtungen von bearbeiteten Gitarren, Synthies und wortlosem Gesang atmosphärische Kompositionen, die zwischen Songs und Soundscapes schwanken. Dream Pop, Drone, minimalistischer Folk und eine leise noirhafte Stimmung verbinden sich zu weit ausgreifenden, zugleich erstaunlich zurückgenommenen Gebilden. Wright lebt inzwischen in Berlin und arbeitet unter anderem mit dem Komponisten Simon Goff, der das Album auch gemischt hat und hier Synth-Bass beisteuert. Weitere Beiträge kommen von Eric Hoegemeyer und Ana Luisa Lee.