Neue EP von Susan Matthews

Kurz nach ihrer Mitwirkung an Delphine Doras Album “L’inattingible” hat Susan Matthews unter dem Titel “I Am In Pieces, Can You Hold Me Together?” eine neue One Track-EP über ihr Bandcamp-Profil veröffentlicht. Der sehr getragene, improvisierte Piano-Track verarbeitet sehr persönliche Erfahrungen mit einer längeren Krankheit und deren Folgen im letzten Jahr. Neben dem Download erscheint “I Am In Pieces, Can You Hold Me Together?” auch als CDr mit handgemachtem Cover. Weiterlesen

Signe Emmeluth und Karl Bjorå: Neues Owl-Album Mille Feuille erscheint Anfang April

“Mille Feuille”, das neue Album des Duos Owl erscheint Anfang April bei SOFA. Signe Emmeluth und Karl Bjorå, zwei renommierte Figuren der Osloer Improv-Szene und der zeitgenösssichen Musik, haben in der jüngeren Vergangenheit vermehrt über die die Auswirkungen von kontrollierter Komposition und einer Herangehensweise, die dem Zufall Raum gibt, reflektiert und bei den Aufnahmen mit ganz unterschiedlichen Graden an kompositorischer Kontrolle experimentiert.
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Ø Berlin: Kode9 und Shannon SP gastieren mit Hyperdub-Event in Berlin

Am Wochenende des 17. und 18. April findet in der Berliner Trauma Bar und Kino nahe des Hauptbahnhofs der von Shannen SP und Kode9 (Hyperdub Records) begründete Multimedia-Event Ø statt. In den vergangenen Jahren wurden auf den Veranstaltungen mit Homebase in London Gigs und DJ-Sets experimenteller Elektronik mit Kunstinstallationen kombiniert Weiterlesen

John Kameel Farah mit Piano- und Synthie-Konzert in der Villa Neukölln

Nach einem längeren Aufenthalt in den USA ist der an verschiedenen Tasteninstrumenten wie Piano, Orgel und Synthesizer bewanderte John Kameel Farah am 17. März erstmals wieder live in Berlin zu sehen. Sein neues Soloset zwischen Alter und Neuer Musik, Electronica und arabischer Musik findet in der Villa Neukölln nahe Hermannplatz statt.

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Duo für Stimme, Tape und Elektronik: Amirtha Kidambi und Lea Bertucci im Berliner KM28

Am 18. März spielen Vokalistin Amirtha Kidambi und die an Tapes und Elektronik versierte Musikerin Lea Bertucci, die vor einigen Monaten das gemeinsame Album “Phase Eclipse” (Pioneer Works / The Kitchen) aufgenommen haben, ein improvisiertes Set im Neuköllner KM28.

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Kamilya Jubran und Werner Hasler präsentieren neues Album im Berliner Silent Green

Die Betreiber des Festivals AL.Berlin bringen am 13. März das Duo Kamilya Jubran und Werner Hasler ins Berliner Silent Green. Die palästinensische Sängerin, Komponistin und Oud-Spielerin und der mit Trompete und Elektronik arbeitende Soundartist blicken auf eine jahrelange Zusammenarbeit zurück und haben jüngst ihr neues und von der Kritik gefeiertes Album “WA” herausgebracht. Den Auftakt bestreitet Khyam Allami. Der Direktor des Nawa-Labels ist ebenfalls Virtuose der Oud und zählt neben seiner Teilnahme an experimentellen und psychedelischen Rock-Bands wie Alif oder den Dwarfs of East Agouza zu den wichtigsten Innovatoren klassischer arabischer Musik. Am Vorabend wird es noch einen Artist Talk mit Jubran und Hasler im AL.-Space in Kreuzberg geben.

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Neues Austra-Album im Mai

Katie Stelmanis, die als Austra firmiert, bringt Anfang Mai den Nachfolger ihres 2017 erschienenen Albums “Future Politics” heraus. “HiRUDiN”, benannt nach einer blutgerinnungshemmenden Chemikalie, die aus Blutegeln extrahiert wird und die früher in der Medizin verwendet wurde, knüpft mit einer zum Teil orchestraleren Note an den Dark Pop des Vorgängers an und reflektiert die verzweigten Dimensionen toxischer Beziehungen und ambivalenter Abhängigkeitsverhältnisse. Zu den Vorab-Singles “Risk It” und “Anywayz” sind Videos von Regisseurin Jasmin Mozaffari erschienen.

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Erste Occulto Night in den 20er Jahren: Jeremy Young, Cristina Lelli, T. Gowdy, DuDa

Erstmals im neuen Jahrzehnt veranstaltet das Occulto Magazin einen Konzertabend in gewohnter Location des Berliner West Germany. Auf dem Programm steht diesmal das intermediale Zusammenwirken von Musik und (u.a. bewegten) Bildern. Zu sehen ist eine ausiovisuelle Performance des italienisch-kanadischen Duos Jeremy Young und Cristina Lelli. Desweiteren der ebenfalls aus Kanada stammende Sound- und Bild-Performer T. Gowdy und das aus DuChamp und der ecuadorianischen Videokünstlerin Dafne Narvaez Berlfein bestehende Duo DuDa.
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Guerilla: Nazar veröffentlicht Debütalbum auf Hyperdub

Nazar ist ein junger Producer mit angolanischen Wurzeln, der vor einigen Jahren den Begriff Rough Kuduro geprägt hatte. Dieser avancierte schnell zu einer informellen Genrebezeichnung für eine Musik, die wie eine harsche, unberechenbare Antwort auf die Kuduro genannte Tanzmusik aus Angola klingt. Nach der vor knapp zwei Jahren erschienenen EP “Enclave” bringt Nazar im März das Album “Guerilla” heraus, das zwischen Tanzbarkeit und Deprimation, Konzentriertheit und wilder Aggression, geschliffener Soundart und samplebasierten Hörspielfragmenten ein vielschichtiges Bild seiner eigenen Familiengeschichte, eingebettet in die Zeitgeschichte seines Herkunftslandes, zeichnet.

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Jackie Lynn: Tour und neues Album auf Drag City

Hinter dem Pseudonym Jackie Lynn versteckt sich die aus Pennsylvania stammende Sängerin und Musikerin Haley Fohr, die mit einigen Kollegen aus dem Dunstkreis der Bitchin Bajas vor einigen Jahren ein Album herausbrachte und mit ohrwurmtauglichem Pop, mal gitarrenlastig, mal etwas elektronischer, doch stets voller Energie nach vorn drängend, bei Fans ihres früheren Projektes Circuit des Yeux, aber auch bei Kritikern Eindruck machte.
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Oneiric Formularity: neues Album von Sir Richard Bishop kommt im April

Drag City bringen Mitte April ein neues Album von Sir Richard Bishop heraus. Auf “Oneiric Formularity” überrascht der von den Sun City Girls, als Solo-Künstler und von diversen Kollaborationen bekannte Gitarrist und Multiinstrumentalist mit einem ungewöhnlich elektrifizierten Klangbild, das seinen auf raga-artigen Akustikgitarren und verspielten basierenden Stil ergänzt.

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Jay Crocker bringt neues JOYFULTALK-Album heraus

Unter dem Titel “A Separation of Being” escheint auf Constellation Records Mitte März das dritte Album von Jay Crockers Projekt JOYFULTALK. Basierend auf dem einsatz zahlreicher selbstgefertigter Instrumente und von Jese Zubrot beigesteuerten Streicherpassagen vereint das Album Minimalismus mit Einflüssen von Folktraditionen verschiedener Kontinente.

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Re-Issue und Europa-Tour von Old Time Relijun

Ein ganzes Jahrzehnt ist es her, dass die aus dem Nordwesten der USA stammende Trio Old Time Relijun die Aktivitäten an den Nagel gehängt hatten. Im letzten Jahr ershien erstmals wieder ein löebenszeichen in Form der EP “See Now and Know”. Im April wird die EP bei ihrem Stammlabel K Records neu aufgelegt, zu dem Anlass wird die Band auf zwei Kontinenten Touren. Nach einer Reihe von Konzerten jenseits des Atlantiks wird sie im April und Mai auf zwanzig europäischen Bühnen zu sehen sein und dabei auch in Mannheim, Halle, Wien und Schaffhausen Station machen.

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Neues Zelienople-Album erscheint Mitte März bei Miasmah

Fünf Jahre nach “Show Us The Fire” ist Zelienople, das Chicagoer Trio um Sänger Matt Christensen, zurück mit einem neuen Album, das erstmals beim Berliner Label Miasmah erscheint. “Hold You Up” enthält sechs getragene, verwunschene, cinematische Songs zwischen Rock, Americana und einem Touch von Dark Jazz, deren fast heimelige Ausstrahlung durch die Ernsthaftigkeit des Gesangsvortrags und zahlreiche Spannungsmomente gebrochen ist.

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Mutter bringen ihr Album Du bist nicht mein Bruder von 1993 neu heraus

Von den sechs Alben des von 1986 bis 2001 reichenden Frühwerks, die die Berliner Band Mutter neu herauszubringen plant, sind bislang zwei im eigenen Label Die Eigene Gesellschaft erschienen, namentlich “Ich schäme mich Gedanken zu haben die andere Menschen in ihrer Würde verletzen” (1990) und das sowohl Musik als auch dokumentarisches Material enthaltende “Komm!” (1991), auf dem u.a. auch David Lynch zu hören ist. Mit “Du bist nicht mein Bruder”, das von der deutschen Wiedervereinigung und ihren Auswirkungen inspiriert war, kommt im März die dritte der Wiederberöffentlichungen heraus. Mutter spielen eine schwer zu klassifizierende Rockmusik, deren Ort seit jeher mit mäßigem Erfolg zwischen No Wave, Postpunk und Rammstein, zwischen den Genialen Dilletanten und dem Diskurspop der Hamburger Schule auszumachen versucht wurde.

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Hunted: Anna Calvi bringt Album mit Neuinterpretationen heraus

Eineinhalb Jahre nach ihrem von Fans und Kritikern gelobten Album “Hunter” bringt Anna Calvi im März ein komplettes Album mit Neuinterpreationen von sieben der darauf enthaltenen Songs heraus. Eine Besonderheit der neuen Versionen sind Gastauftritte von Kolleginnen und Kollegen wie Coutney Barnett, Joe Talbot, Julia Holter und Charlotte Gainsbourg.

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Stille Kammer #11: Espeth Anne, Alexandre Babel u.a. im Berliner Donau115

Stille Kammer, die von Rowan Coupland und Ben Osborn kuratierte Neuköllner Veranstaltungsreihe, ist mittlerweile bekannt für ihre vielseitige und doch immer stimmige Musikauswahl. Auch am 5. März wird wieder eine respektable Bandbreite geboten: Zum einen führt der Schweizer Drummer und Perkussionist Alexandre Babel, unseren Lesern bekannt durch seine Mitwirkung bei Sudden Infant, führt ein Set für Snaredrum sowie eine Alvin Lucier-Interpretation auf der Triangel auf. Die Sängerin und Musikerin Elspeth Anne rangiert zwischen Psych Folk und Riot Grrl und wird gelegentlich als Missing Link zwischen PJ Harvey und Current 93 bezeichnet. Das Duo VVeber & LEMMA rundet den Abend mit einem ambienten Minimal-Electronica-Set ab.

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Black Sarabande: Neues Album von Robert Haigh auf Unseen Worlds

Robert Haigh, der in den 80ern mit Elektronik- und Noise-Arbeiten unter den Pseudonymen SEMA und Omni Trio bekannt wurde und im neuen Jahrzehnt ambientere Richtungen erkundete, überraschte vor zwei Jahren mit dem getragenen Piano-Album “Creatures of the Deep”. Mit “Black Sarabande”, bei dem die gerne gezogenen Vergleiche zu Harold Budd, Erik Satie oder Max Richter erneut gezogen werden können, setzt er diesen Weg fort. Die elf Stücke sind Erinnerungen an Haighs Kindheit in Yorkshire gewidmet, in denen die typischen Sounds der Kohlearbeiter allgegenwärtig waren.

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