Relative Pitch Records haben gerade eine gemeinsame CD der drei Cellistinnen Tomeka Reid, Isidora Edwards und Elisabeth Coudoux herausgebracht. Das selbstbetitelte Album entstand bei einem von Coudoux organisierten Konzert in Wiesbaden, nachdem die drei auf unterschiedlichen Kontinenten lebenden Musikerinnen sich auf einem Festival kennen gelernt hatten. Bei den vier unterschiedlich langen Stücken fällt neben der stilistischen Variationsbreite auch der oft spontan wirkende, spielerische Charakter der Musik auf. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: News
Talitakum: Neue LP von Avalanche Kaito
Die aus Kaito Winse (Gesang, Flöte, Musikbogen), Nico Gitto (Gitarre) und Benjamin Chaval (Drums, Synthesizer, Elektronik) bestehende Combo Avalanche Kaito veröffentlicht Mitte April einen neuen Longplayer mit dem Titel “Talitakum”, es erscheint bei Glitterbeat. Anknüpfend an das selbstbetitelte Debüt hat der Nachfolger laut Label viele der Erfahrungen aus den zwischenzeitlichen Live-Auftritten in die
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Rituals Over Limburg: Zweite Folge des Festivals u.a. mit La Porta Ermetica, Nam-Khar, Emme Ya, Schloss Tegal
Im November findet zum zweiten Mal das auf rituelle und rituell angehauchte Musik spezialisierte Festival “Rituals Over Limburg” im niederländischen Landgraaf, nahe Heerlen, dem Geburtsort von Thomas Bernhard, und unweit von Aachen statt. Zwischen lärmiger Psychoakustik, ambienten Soundscapes und einer auf traditionelle Instrumente und Spielweisen zurückgreifenden Ritualmusik wird auch diesmal wieder ein breites Spektrum abgedeckt.
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Opus: Neues Werk von asher tuil
Auf Room40 erscheint in einigen Wochen eine neue Arbeit des amerikanischen Komponisten asher tuil. Das vielfältig pulsierende, bisweilen krachige “Opus” markiert, wie der Musiker ausführt, einen vielfältigen Paradigmenwechsel in seinem Werk und eine Abkehr von der ausgedehnten Verwendung von Loops: “Nachdem ich viele Jahre lang Loops in meinen Kompositionen verwendet habe, versuche ich in letzter Zeit, davon Abstand zu nehmen.
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Ist Ist: Neue Einstürzende Neubauten-Single
Einstürzende Neubauten, die vor einiger Zeit bereits ihr für später im Jahr geplantes neues Studioalbum “Rampen – apm: alien pop music” angekündigt haben, veröffentlichen mit “Ist Ist” den ersten Vorab-Track. Der in der Besetzung Bargeld, Unruh, Hacke, Moser, Arbeit, Gebhart aufgenommene Song zeigt die Band trotz recht üppiger Instrumentierung von ihrer konzentrierten, über weite Strecken eher minimalistischen Seite.
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Qaf Mount Ballet: Neues Album von Ali Balighi
Der im Iran geborene und heute in Texas lebende Konponist und Sounddesigner Ali Balighi bringt Anfang Mai ein neues kollaboratives Album heraus, das sich in Klängen, Worten und Bildern dem altpersischen Mythos um den ringförmigen Berg Qāf, der die Welt vom sie umgebenden Nichts trennt, widmet und ihm – einen Bogen durch die historischen Epochen bis in die aktuelle Zeit spannend – eine neue Perspektive anbeizustellen. Auch in der sich zwischen Tradition und zeitgenössischem Experimentalismus bewegenden Musik spiegelt sich diese Stoßrichtung wieder. Maßgeblich beteiligt sind neben den Kompositionen und der eigens eingespielten Elektronik Balighis der Dramatiker Ehsan Saboohi, die Vokalistin Hanna Masgari und der Maler Mohsen Tehrani. Das Album erscheint mit Unterstützung der Post-Orientalism Community digital bei Noise a Noise.
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Nick Dunston und DuChamp im Berliner Madame Claude
Am 25.März spielen die beiden Solo-Acts Nick Dunston und DuChamp beim eXperimontag im Berliner Madame Claude. Dunston stellt an dem Abend Musik seines Projektes banjer statt, mit dem er den Banjo aus einem experimentierfreudigen, tendenziell elektroakustischen Blickwinkel musikalisch erforscht. Im Begleittext heißt es: “Banjer reimagines the historically Afro-diasporic instrument by resonating it with live sound via audio transducers, and then using tools and techniques such as feedback, live sampling, and the human voice as a means of
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Wyrd I, II und III: Trilogie von The Joy of Nature mit unveröffentlichten und Songs und Raritäten
Das auf den portugiesischen Azoren beheimatete Dark- und Psychedelic Folk-Projekt The Joy of Nature um Gründer Luís Couto bringt gerade eine Trilogie an digitalen Compilations heraus, auf denen rare und bislang unveröffentlichte Aufnahmen der bisherigen Bandgeschichte zugänglich gemacht werden. Unter den Titeln “Wyrd I” und “Wyrd II” sind die beiden ersten Teile mittlerweile erschienen. Sie decken zusammen die Zeiträume zwischen 2006 und 2013 ab und fungieren so auch als Ergänzung bisheriger Compilations wie
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Default Standard: Reissue der Incapacitants
Urashima haben vor einigen Tagen eine Doppel-LP-Edition von Incapacitants “Default Standard” (Alchemy Records 1999) herausgebracht. Das Album zählt zu den klassischen Werken des Diskografie-Abschnitts, der grob als zweite Schaffensphase bezeichnet werden kann und mit dem Umzug Toshiji Mikawas von Osaka nach Tokyo und dem Beitritt von Fumio Kosakai markiert werden kann.
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Félicie Bazelaire, Eric Bauer und Carina Khorkhordina beim Berliner Experimentik
Zum 72. Mal laden die Betreiberinn und Betreiber der Konzertreihe Experimentik heute Abend am 20. März zu einer Doppelshow mit unterschiedlicher Improvisationsmusik ins Berliner Theater im Kino in der Rigaer.
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Midnight Buffet: Neue LP von Pless auf Everest Records
Ende des Monats erscheint das dritte Album des aus der Schweitzer Metal-Combo Unhold hervorgegangenen Elektronik-Duos Pless. “Midnight Buffet”, das an die Vorgänger “Hypermoral” (2022) und “Technidolor” (2023) anknüpft, schickt sich an, den Themenkomplex des Individualismus im Zusammenhang von Hedonismus und dem Bedürfnis nach Opulenz in dunklen, cinematisch anmutenden Soundscapes zu erkunden, womit aber keineswegs nur Ambient gemeint ist, denn die Musik erweist sich als ungemein vielgestaltig und lässt viel Raum für räudige Klänge und Exkurse in die unterschiedlichsten Richtungen. Das Album ist auch digital erhältlich.
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Antigone: Theatersoundtrack von Laurent Pernice
In einigen Wochen erscheint – nach der Foucault-Adaptation “Le Corpse Utopique” zusammen mit Dominique Beven – ein neuer Theatersoundtrack des französischen Komponisten Laurent Pernice als Album, diesmal handelt es sich um die Musik zur Inszenierung von Sophokles’ Antigone in Marseille durch Emma Gustafsson und Laurent Hatat, die gemeinsam unter dem Namen Anima Mortix arbeiten. Im Unterschied zu vielen früheren Arbeiten des Komponisten, die stark elektronisch ausgerichtet sind und seine Wurzeln im Post Industrial durchscheinen lassen, ist die Musik zu Antigone eher klassisch bis z.T. weltmusikalisch ausgerichtet und dem entsprechend eher akustisch dominiert, so kommen neben diversen Streichinstrumenten (an den Aufnahmen ist u.a. die Bratschistin Violaine Sultan beteiligt) Zither und Harfe zum Einsatz. Ebenfalls sind die Darstellerinnen und Darsteller des Stücks auf dem Soundtrack zu hören. Das Album erscheint am 19. April als CD und zum Download bei ADN Records.
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Everything Wounded Will Flow: Neue LP von øjeRum
Der dänische Musiker øjeRum bringt gerade einen neuen Longplayer unter dem Titel “Everything Wounded Will Flow” heraus. Die vier mittellangen Stücke wurden auf einem antiken Mannborg-Harmonium eingespielt und stellen dem Künstler zufolge eine Übung in Minimalismus, Repetition und Restraint dar, nachgestellt werden soll die Geschichte einer verwundeten Entität, die sich durch verschiedene Stufen der Intzrospektion, der Dissoziation, der Heilung und des Niedergangs bewegt.
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Står Op Med Solen: Album von Amalie Dahl’s Dafnie auf Aguirre
Die norwegische Saxophonistin und Producerin Amalie Dahl, bekannt aus zahlreichen Konstellationen, bringt Anfang April ein Album mit ihrem Dafnie-Ensemble heraus, bestehend aus Oscar Andreas Haug (Trompete), Jørgen Bjelkerud (Posaune), Nicolas Leirtrø (Kontrabass), Veslemøy Narvesen (Drums, Percussion, Säge) und der für Sax und Elektronik zuständigen Gründerin. Einmal mehr verfeinern die fünf Musikerinnen und Musiker auf “Står Op Med Solen” ihren eigenen Stil. Beim Label Aguirre heißt es: “We hear influences from both old school free jazz, and contemporary Scandinavian jazz like Fire! Orchestra and Christian Wallumrød Ensemble, as well as clear connection to the Trondheim milieu, where the group was founded in 2020.
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High on Ripple: Zweiter Longplayer von Dragged Up
Die Glasgower Garagepunk-Supergroup Dragged Up, bestehend aus Gitarristin Eva Gnatiuk (Violent Butlins, Escape from GLA), Gitarrist Simon Shaw (Youth of America, Trembling Bells) Autorin Lisa Jones, Basist Chas Lalli (Bad Aura, Vom) und Drummer Stephen Mors (The Owsley Sunshine), bringt Anfang April einen zweiten Longplayer in verschiedenen Formaten heraus. Auf “High on Ripple”, dessen Titel wohl auf einen Dialog aus Martin Scorseses Film Alice Doesn’t Live Here Anymore (1974) anspielt, verbindet
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Fotocrime und Rosa Beton: Konzert in Berlin
Am 2. Mai findet im Berliner Urban Spree ein Doppelkonzert statt, das zwei Generationen des Post Punk feiert. Zu sehen ist einmal die aus Ryan Patterson (Gesang, Gitarre, Produktion), Nick Thienemann (Gitarre) und Will Allard (Bass) bestehende amerikanische Combo Fotocrime, deren Noir-eingefärbte Musik durch den Einsatz von Synthies und Drum Machines eine stakkatoartige Tanzbarkeit erhält.
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Tribute to a Radio Legend: Compilation als Hommage für den DJ und Radiomoderator Elettrodo
Gerade erschien unter der Direktion von Cristiano Bocci eine digitale Compilation, auf der eine Reihe italienischer Musiker aus verschiedenen Bereichen dunkler, experimentierfreudiger Underground-Elektronik den aus Mailand stammenden und seit Jahren in Rom lebenden DJ und Radiohost mit dem Künstlernamen Elettrodo für seine seit den frühen 90ern anhaltenden Arbeit als Vermittlerfigur ungewöhnlicher Musik honorieren.
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Bathyal: Dritter Teil der Aphotic-Reihe von Ulrich Krieger
Anfang April erscheint der dritte Teil der “Aphotic”-Reihe des Saxophonisten und Komponisten Ulrich Krieger auf Room40. Wie die beiden im vorigen Jahr erschienenen Vorgänger ist “Aphotic III” von Kriegers Faszination von ozeanischen Unterwasserwelten, deren Fremdartigkeit, ganz ähnlich der großer Wüsten, ein Gefühl des Außerirdischen und dessen potentiellen Lebensformen entstehen lassen kann.
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Crime & the City Solution: Zwei Akustikkonzerte in Berlin mit Browyn Adams und Joshua Murphy
Am 17. und 18. April treten Crime & the City Solution in einer personell und klanglich abgespeckten Version im Berliner Eschschloraque auf, der Name Crime & the City Solution (Acoustic) oder kurz Crime (Acoustic) wird mit einer gewisse Programmatik präsentiert, was eventuell darauf schließen lässt, dass die Band neben den voll elektrifizierten Performances in Zukunft auch in dieser
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